Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1921-04-08 · 19 (8.4.1921) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
1 (1920-1921)
Issue
19 (8.4.1921)
Date
1921-04-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2613366-2613604-2613623--0096-2617271
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

in den Freiheitskriegen hat der Jude seinen Mann gestellt und auch im letzten Kriege haben wir Juden unsere volle Pflicht und Schuldigkeit getan. Wir verlangen dafür keinen Dank, aber Gerechtigkeit. Wir wollen die Gebeine unserer Gefallenen nicht dadurch schänden lassen, daß man ihnen die Vaterlandsliebe abspricht. Wir werden trotz aller Enttäuschungen auch werter unsere Pflicht tun und unser Schicksal mit dem deutschen Volk auf Gedeih und Verderb verbunden fühlen. In der gemeinsamen Not, so schloß Dr. Freund unter lebhaftem Beifall, wollen wir in gemeinsamer Arbeit uns dem Wiederaufbau widmen zum Segen des ganzen deutschen Volkes und damit der gesamten Menschheit. Emde«. Aus der jüdischen Gemeinde. Am 27. v. Mts. fand in der Synagoge die eindrucksvolle Feier der Entlassung ver jüdischen Schulkinder statt, womit auch die Verabschiedung de» an der hiesigen jüdischen Schule 32 Jahre tätig gewesenen Hauptlehrers Selig verbunden war. Nach Psalmen-Borträgen der zur Entlassung gelangenden Kinder und zu Herzen gehenden AbsckiedSworten des auS dem Amte Scheidenden nahm Landrabbmer Dr. Hofsmann, der die hiesige Gemeinde am 1b. April verläßt, das Wort, um Herrn Selig für seine segensreiche Tätigkeit zu danken und sich selbst auch von der Schule, an der er während seines achteinhalbjährigen Hierseins den Religionsunterricht erteilte, und der er bis vor kurzer Zeit als Kreisschulinspektor Vorstand, zu verabschieden. Jedem, der zu entlassenden Schulkinder wurde am Schluß der Feier eine Bibel überreicht. Lokales. QtttflljtiK M StllMMdiMI pky. 0r. Mmoil. Zu einer schlichten, aber eindrucksvollen Feier vereinigte sich am Sonntag, den 27. März 1921, vormittags 10 Uhr, eine kleine Gemeinde am Grabe unseres verewigten Gemeinderabbiners Professor Dr. Guttm a n n äuf dem Friedhofe Lohestraße zur Enthüllung des in Erfüllung einer Ehrenpflicht von der Gemeinde errichteten Denksteines. Oberkantor Cerini sang zur Einleitung: „Herr, was ist der Mensch?", dann übergab namens des Gemeindevorstandes Geheimrat Goldfeld das Denkmal den leidtragenden Angehörigen, um sie gleichzeitig zu versichern, daß Grab und Stein von der Friedhofsverwaltung in dauernde, sorgsame Pflege genommen werden. Der Amtsnachfolger des verstorbenen Seelsorgers, Herr GemeirÄerabbiner Dr. Vogelstein, verstand es, in meisterhafter, kerniger und doch gefühlvoller Form den Tugenden des Toten gerecht zu werden, indem er die auf dem Denkstein eingemeißelten Psalmenworte: „Der Mund des Frommen spricht Weisheit und seine Zunge redet Recht, die Lehre seines Gottes ist in seinem Herzen, seine Schritte wanken nicht", seinen Ausführungen zu Grunde legte. Das El mole rachamim des Kantors und das Kaddisch-Gebet beschlosien die weihevolle Stunde. Wieder sahen wir plastisch die Gestalt desjenigen vor unserem geistigen Auge erstehen, der Jahrzehnte hindurch dem liberalen, überwiegenden Teile der Breslauer Gemeinde Führer gewesen war. War Guttmann uns ausgesprochen Liberalen auch nicht immer bestimmt genug in der Vertretung unserer fortgeschrittenen Auffassungen, hielt er sich auch allen Veranstaltungen von liberaler Seite grundsätzlich fern, wir chrten seine unantastbare Persönlichkeit, sein allem Edlen zugewandtes Wollen, seine tiefe Gelehrsamkeit, und wollen ihn so treulich im Gedächtnis halten. Er ruhe sanft! Freie jüdische Volkshochschule. Am 10. d. Mts., abends 7% Uhr, veranstaltet die Freie jüdische Volkshochschule im großen Saal der Lessingloge einen Gesellschaftsabend, der neben musikalischen Darbietungen hervorragender künstlerischer Kräfte eine, man darf wohl sagen, literarische Tat bringen wird, nämlich die Uraufführung des Einakters von Heyjermanns „Ahasver". Der Veranstaltung ist angesichts der für das Judentum außerordentlich bedeutungsvollen Aufgabe der Volkshochschule ein recht zahlreicher Besuch und vor allem ein günstiger materieller Erfolg zu wünschen. Eine Ausstellung moderner jüdischer Kultusgeräte und Plaketten veranstaltet Frau Rosa Freudenthal, Goethestraße 1i, vom 6.—13. d. Mts. Erne Besichtigung, die auch ohne Kaufzwang sehr errvünscht ist, ist dringend zu empfihttn. (s. Inserat). Konzerte. IubiläumS-Konzert gettka-Finkenstein. Vierzig Jahre find vergangen, feit Frau Jettka Finkenstein zum ersten Male das Konzertpodium betrat, und ihr schöner, voller Mezzosopran hat wohl im Lause der Zeit an metallischem Glanze und robuster Kraft verloren, aber noch heute wartet sie mit einem leicht ansprechenden, zarten piano auf, das nicht zuletzt den von ihr dargebotenen Brahmsliedern zugute kommt. Am besten lagen ihr die beiden poesieumsponnenen Lieder „Wir wandelten" und „Feldeinsamkeit", während ihr das bei den übrigen hin und wieder notwendige forte Mühe machte. Im übrigen ist es bewundernswert, wie reich noch immer das Material ist und. mit welcher Frische upd Herzensfreude sie ihrem Zuhörerkreis Einblick in ihre hohe Kunst gewährt. So war denn auch der Beifall, mit dem die Künstlerin bedacht wurde, überaus reich und herzlich, und die zahllosen Blumenspenden zeugten von der Wertschätzung, deren sie sich bei ihren Freunden und Schülern erfreut. Aber nicht nur die Sängerin, sondern auch die Gesangspädagogin Jettka Finkenstein hatte am 3. April ihren Ehrentag, denn sie führte eine stattliche Anzahl von Schülerinnen und Schülern ins Treffen, die Zeugnis ablegten von dem unermüdlichen Wirken und Schaffen ihrer Meisterin. In Bezug auf Technik und Bortrag bedarf Herr Friedrich Taubert noch eine» regen Studium-, fein Gesang ist au schroff, zu lärmend, ohne daß er dabei ein wirkliches, kräftigeforte erreicht. Auch Herr Albert Wefel, übrigenim Besitz eines schönen lyrischen Tenors, konnte nicht befriedigen; bei ihm ist es umgekehrt, er geht zu wenig aus fick heraus und detoniert dadurch öfters im piano. Außerdem ist seine Phrasierung?- weife falsch. Bessere Leistungen boten Frl. Elli Kofa, Frl. Erna Bauer und Frl. Hertha Gärtner in Gesängen von Mozart, Franz, Strauß und Edvard Moritz. Besonders aber möchte ich die Damen Frieda Paege-Bohn, Else Daniel-Nolte und Hilde Hoffmann alv die drei reifsten Schülerinnen hervorheben. Besonders die Letztgenannte bot mit der Glöckchen-Arie aus „Lakme" eine auserlesene Leistung. Die Arie selbst mit ihrem echt ftanzösischen Tand bedarf eigentlich keiner kritischen Bewertung mehr, denn unser Geschmack hat jetzt eine etwas andere Richtung, aber sie ist ein ausgezeichneter Prüfstein für Koloratursängerinnen und solche, die es werden wollen. Und Frl. Hoffmann bestand die Probe ausgezeichnet. Der von Herrn Pulvermacher geleitete Frauenchor war in bester Verfassung, die Damen sangen zu Beginn des Abends Schuberts „Gott, meine Zuversicht" und beschlossen das eindrucksvolle Jubiläum ihrer Meisterin mit Hümmels „Halleluja". Herr Lothar Wallerstein entledigte sich seiner nicht immer leichten Aufgabe mit gewohnter Sicherheit. Hff. 1921 Kalender Wochentag Mo Apr>l 30 T. nat Adar II 29 T. Sabbath- Ausgang Wochenabschnitt Prophetenabschnitt Freitag Sabbath 8. 9. 29. 1.18« BreSlau?" 8. Luoh Llloio OOP. 12»—la» n Ti nuyns n König» 4,4^-U. 6,1-19. 5681 Lamilienanzetgen. Verlobt: Hilde Schwarz mit Max Sklarz, Breslau. Vermählt: Adolf Levin mit Pine Rosengarten, Berlin: Jsmar Hoffmann mit Helene Böhm, Breslau; Max Schüftan mit Grete Grünpeter, Breslau; Amtsgerichtsrat Dr. Friedrich Weiß mit Helene Katz, Nikolai. Geboren: Sohn: Fritz Haberkorn und Elfriede geb. Zimmer, Breslau; Kurt Panofsky und Betty geb. Schindler, Sohrau O.-S. — Tochter: Julius Loewenhardt und Dora geb. Kamny, Lublinitz. Gestorben: Eduard Jacobowitz, Breslau; David Janower, Breslau; Dr. Saul Horovitz, Breslau; Alexander Dzialoszinski, Breslau; Regin-a Hammerschlag geb. Leubuscher, Breslau. Ein neues Caffthaus. Auf der Gräbschenerstratze 19/21, in unmittelbarer Nähe des Sonnenplatzes, wo früher das Hotteteafö war, welches geschlossen wurde und sich im Umbau befindet, wird in einigen Tagen der Posener Flüchlling Richard Brodda unter Aufwand großer Mittel ein schönes und solides Familiencafö eröffnen. Gottesdienst In den Gemeinde-Synagogen: UfiSjmg. NtmSjng. 8-/4. Beelnn abends 6.45 ü. 6.45 ü. V./4.- W morgs. 8.45 ü. 9.30 v. v InnondviUi n — — w Predigt i» — 10.00U. JiaendaettaOnst nachm. — — 1074. Schlofi Beginn abends morgs. 7.17 ü. 645 V 71717. 7.00 ü. bis 15./4. ,, abends 6.45 V 6.45 U. Freitag Sbd. An "den Woch.- tagen Konfirmationen Neue Synagoge, Sonnabend, den 9. April: Egon Jacobowitr, Vater AdolfKlciaistraße 14. Paul Fucha, Mutter Emma F., Goldene Radegasse 19. Harry Kristaller aus Alt'Kloster I. P. 'Unterrltöte-JHHlaH i der MogeiMBeaietnöe. Die Aiönabme neuer Schüler nnd Schülerinnen ein!chl. der fivrAildungSkurse zur Aurbtleung von Lehrerinnen findet ">•«*« } d-rmm.,« IO-M Ute im Äbnfetrajjimmer der Anstalt, Dalli'tt. 7/9, Sih. II. Steck statt Amnefvong für Jlmingkurse (auch für Schulcutwachiene) jssss. t 3—5 Uhin dnWohuung des Herrn Radb. vr. Simonsohn. Hohenzellrrnstr. 23. Schulbeginn: Sonntag, den 17, April 1081. Rabbiner Dr. ftlmonsohn. TOB1? p Süßer Palästinawein Oez. Ober-Ungar] Rheinn. Rotwein Feinster Sliwowitz^ fa***tCti*. RclIfllona'UntcrniM'Jlnjlalt n irr WnMil'AmlM. Die Ausnahme neuer Schüler und Schülerinnen einschl. der FvrfdiidungSkurse zur Ausbildung von Lehrerinnen findet »,»>«. «»-» x, ... ,0-1* m, im Amtszimmer, Anger 8 p'., statt. Anmeldung für Jlmingkurse (auch für Schulentwachsene) ■833:IS:«»- im Kenselmzzimmer der Jlminzschule, Kleiststratze. Schulbeginn: Montag, den 18. April,1081. Rabbiner De. SRnger. Bekanntmachung! Bom 1. April 1921 ab sind die Gebühren für die Amts» Handlungen unserer Kantoren bet Trauungen an unserer Kalte AUallftrafte 0. zu entrichten. Du Herren Kantoren sine angewiesen, nur nach Borlegnug der do» uns ausgestelUea Bescheinigung die Amtshandlung vorzuarhmen. Btt Harttoill Irr ZMMtv-kkminjjk. Nach mehrjähriger Assistententätigkeit an der PoII- und Privatklinik von Prof. v. Bardeleben>B«rlln, an der Frauenabteilung des Israel. Krankenhauses Breslau, Geh. Rat Dr Rosenstein und der Universitätsfrauenklinik, Oebu Rat Prot Dr. Kästner, habe ich mich als Facharzt tfir FnaeiMeiiGeMliilfe niedergelassen und halte Sprechstunden: Wochentags von 11-2, Sonntags von 11-12 Uhr Zwlngerplatc 2 Dr. med. Paul Berg Pennt in Ml Privatklinik: reniral 10 091 8an.ViktoiUstr. 107 Cjmypr.tSW. JiututUfdLwH Prompter Versand nach auswärts. Men, Meisen •’llllllllllUIIIIIIIIII / llllllllllllllllllll i. [IstiUt lilmiiiiktn tauft und verkauft F. W. Fuchs E. Kräcker Kreola«. Kangegasse 4 Fernfvr. Ring 11262. In unserem Berlage >st soeben erschienen: M Mauer UWilWlllhl die für Stadt und Land geltend. Bestimmungen. Zusammengestellt und erläutert von den Rechts anwälten Vr. Gillis und vr. Unger in VreSla«. 80 Seiten. Gr.-8. Preis 10 Mark. Th.SchDtzlt n.Breslaü 3 Rene Granpenstr. 5, Fernsprech. Ring 451,4600. •t°h* (Damen , für { Herren | Kinder ln den neuesten Formen Freund ft Krebs Strohhutfabrik Karlstr.30, neb. d. Hofkirche StrohhDto jedor Art und Morren - PilahOto werden untgeformt r— i[ Grete Schaefer j] Rechtsanwalt Dr. Bruno Danziger Verlobte Breslau Moritz str. 15. □o =88=fiB8888 Neumarkt . Schles. In unseren Verlag ist übergegcmgen: nwn nviL fab -mno MMe Ser Imelilen mit vollständig durchgcsehknem Text, ncu übersetzt und erläutert von Dr. Michael Gochs Polnischer Ritus Unverkürzte Original-Ausgabe. Siebenundzwanzigste Auflage. Ausgabe in 5 Bande gebunden M. 154.— Ganzleinen mit Goldschnitt M. 225.— Ausgabe in 9 Bände gebunden M. 181.50 halbleinen mit Goldschnitt M. 275.— Ganzleinen mit Goldschnitt M. 325.— Die Teile Prsrch, Echabuoth nnd Sukkoih sind in der fünf- und neunbändigen Ausgabe fofoit liefe, bar. Die ckeile Rosch.Haschanay und Jom-Kippur befinoen sich ,m Neudruck und werden ohne weitere Beiechnung nachgel,ef,rl. 01. MrliWr & (o., Sranlfurt a. ui. Wdklukm! n. DcriagaanHolt, Willttfir. 19. Trauringe billiger Dukatengold 900, 14 kar. Gold 588, 8 kar. Gold 333 gest. Als Maß Papierstreifen. Umtausch gestattet. Anton Berg. Gartenstraße 86 Inhaber: Richard Kempe. Telefon: Rmg 6d63. Buchdruckerei und Verlags - Anstalt TH. SCHATZKY G. m. b. » Breslau 3 Lieferung von Drucksachen tür Handel, Industrie u. Privat I Minne» llunLeruLtc. 21 Jacken- und Blusenkragen Schleier, Strümpfe, Handschuhe Stets das Neueste in besten QUialitKten au müßigen Preisen. Im Verlage von Th. Schatzky, Breslau 3, Neue Graupenstr. 5, erschien: Oas Breslauer Wohnungsrecht die für Stadt and Land geltenden Bestimmungen. Zusammengestellt u. erläutert v. den Slechtsanwülten vr. Gillis u. vr. Ungar in Breslau 80 Seiten. Gr.-ö". Preis 10 Mark. JnnNiMfiro Curt Uoeiier IMttMfe 19 beseitigt schnellstens Störungen in elektrischen Anlagen und übernimmt Ausführung von Neuanlagen. 113 Tel. R. 9193. Mler-Mlen iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Marlin herolü Uorckstratze 42 Telefon Ring 5109. Wir bitten bet Einkäufen auf die 3iidildi-lifaerale Zeitung Bezug zu nehmen. Haus-ame. Zur Leitung eines frauenlosen Haushalts empfiehlt sich Witwe aus guten Kreisen. Offert, u. M. dt. 100 an die Exped. d. Blattes. IW- @utet priostmittiigsM zu zivilen Preisen zu haben. Gegend: Höschenstraße. Offerten unter T. 25 a. d. Exp. d. Zlg. Ausstellung mod. jüdischer Kultusgeräte und Plaketten von Leo Horovitz, Frankfurt a. M. Kultgegenstände und Messingschalen von Mendelssohn-Hellerau Alte Sedergeräte und Synagogenschmuck Kunstgewerbliche Arbeiten, Kinderspiele 6.-13. April Besichtigung auch ohne Kaufinteresse erwünscht Montag- Freitag 4—7, Sonntag 11—2. aoethe.tr. 11. pt. FtOU RflSQ kkMllltllll. \l/ir rßDUHpfPn fachgemäß alle Arten -- übißDnd Boldwaren Ulf* lipfprn reell u. preiswert da« Beste der Uiifei' DOd fioldwaiei- Industrie Arnhold Rosenthal Nene Schweldnitzer Strafte 5. Paul Neumann Schneidermeister Breslau 1, Königstraße 11, III empfiehlt sich zur Anfertigung keiner Herrenmoden sowie Sportsocheii oller Art Lager in- und anslftndlschtr Stoffe. Guter Sitz. — Solide Preise. Stoffe werden zur Verarbeitung angenommen. Herausgeber: Liberaler Verein der Synagogen-Gemeinde Breslau. - Verantwortlich für den Inhalt: Julius Loeb; für das Feuilleton: vr. Ludwig Davidsohn (beide in BreSlau). Druck und Kommissionsverlag: Th. Schatzky, Buchdruckerei und Verlagsanstalt, v. m. b. H., BreSlau 111, Neue Graupenstraße b.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.