Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 1 (1920-1921)
- Issue
- 12 (18.2.1921)
- Date
- 1921-02-18
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2613366-2613604-2613616--0061-2617229- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
fpaun sich (xi Punkt 11, Echöhnng des Beitrages für di« ' istriefchuie von 2000 Mt. auf 10 0R) Mt. pro 1921. — G1 nS trat als Bvrichterstatker für die Vorlage ein. und feine Freunde feien zwar prinzipiell gegen die tonfeffiowrlle Schule, jedoch machten die gegebenen Verhältnisse, inSbefonldere auch mit Rücksicht auf die Ostitiden, eine Einschränkung in diesem Punkt; erforderlich. — Geheimrat Reich trat unbeschadet der prinzipiellen Stellung zur Schulsrage für die Industrieschule, die Über ein Jahrhundert segensreich gewirkt habe, ein. — Professor Dr. W o y l a u e r sprach sich Mit Entschieden heit gegen die konfessionelle Schule ans und erklärt zu der vom Vorredner berührte» Frage, weshalb der Magistrat eine Suibpentionierunz der Industrieschule ablehne, daß neben der ungünstigen Finanzlage auch zu berücksichtigen sei, daß es sich nicht um eine richtige Volksschule handle, an die man die üblichen Ansprüche stellen könne. Er wolle jedoch seinerseits bemüht sein, im Jnie'e's« der Unterstützung der Schule seitens der Stadt an den zuständigen Stellen zu wirken. — Herr Marcus berichtete als Vorstandsmitglied der Industrieschule von den leimigen finanziellen Verhältnissen der Anstalt und trat insbesondere auch aus historisches» Gründen für ihre Erhaltung ein. Hur Frankel sprach sich als Freund der konfessionellen Schule für eine Eingabe an den Magistrat aus. Geheimrat Goldfeld war gegen diese Eingabe. Herr Gins erwähnte ergänzend eine Unterredung, die er mit dem verstorbenen Professor Brann gerade üb:r die ablehnende Haltung der Stadt gegenüber der Subventionierung der Industrieschule und die schwache« finanziellen Grundlagen der Anstalt gehabt hat. Die Vorlage wurde sodann angenommen. Bei Punkt 14: Gewährung von 2000 Mart für rituelle Verpflegung oberschlesischer Mstimmungsbcr:chtigter. bemerkte, Rechtsanwalt Jacobsohn als Berichterstatter, daß die Juden besonderes Interesse daran haben, daß Obe''-* nicht polnisch wird. Sehr viele jüdische Abstimmungsberechtigte, sogar aus dem Ausland, so u. a. aus Wien und den BaUansiaaten. seien anqemeldet. Seine Anr gung. mit Rücksicht darauf die auszuwersende Summe von vornherein zu erhöhen, wird durch die Feststellung des Vorsitzenden dahin verwertet, daß selbstierstärtdlich jederzeit, sobald cs sich als neNvendig erweist, «ine Erhöhung angenommen werden wird. Ts wurde ferner beschlossen, daß «wr fcieleitUncit rituelle Verpflegung erlalten sol!:«, die auch sonst ritueil zu leben pflege«. Pie übrigen Vorlagen wurden im wesentlichen ohne Senderrmqen genehmigt; Herr M. Hes ans .Schlüchtern wurde zmn zweiten Kantor an der atren Svnagoge gewählt Mittel itandskitche. Me Wir erfahren, sind zunächst von privater Seite ausgehende Bestrebungen nn Gange, um in größerem Maystabe eine Mittelstandsküche ins Leben zu rufen. Diese sehr zu begrüßende Maßnahme wird hossentiich, wenn augenblickttch noch vorhandene Schwierigkeiten überwunden sind, bald in die Tat nmgesetzt werden und damit auf einem Gebiete, das heute mehr denn je ernstester Fürsorge bedarf, überaus segensreich wirken Wir werden darüber noch Näheres berichten Vor wenigrn Tagen starb Buchhändler Hugo Jacob f o h n , der als Begründer und Vorstandsmitglied drs liberalen Vereins der Hynagogen-Gemeirwc Breslau, sich um di« Förderung des Liberalismus große Verdienste erworben hat. Konzerte. MozartaMatinee, veranstaltet van den vereinigte« Verbänden heimatstreuer Oberfchlester. Werner Scrnder. ein stmgrr Breslauer, drr in 8:rlin seine musikalische Ausbildung genießt, stellte stch uns am Sonntag in einer Matinee zu Gunsten der „Bereinigten Ltkbänoe heimattreuer Oberschlestep" als Orchesterdtrigent vor. Der gure Wille, nur Werke Mozarts zum Borttag zu bringen, war sehr löblich, die Zusammenstellung des Programms war jedoch etwas zu einseitig, wobei allerdings später durch „technisch leider notwendige" Aenderungen sür Abwechselung genügend gesorgt wurde. Die herrliche, ewig junge „Figaro"-Luveriuro mit ihrer lecken Rhythmik und leichten Melancholie nahm der junge Künstler viel zu schwer, er ließ dabei noch jede Grazie vermissen, drang vielmehr allzu stürnlisch aus das Orchester ein DaS andere rein instrumentale Werk, die „kleine Nachtmusik", stand schon unter dem Zeichen einer größeren Ruh« und Sicherheit, und besonders der letzte Satzwar ein kleines Meisterstück feiner werdenden Dtrigen «nkunst. Roch besser aber gefiel er mir bei dem gleichzeitigen Leiten tes Orchesters und der ulitwirkenden Gesangssolisten, wobei er mit stren-zer Genaulg'ieit der *führend.n Stimme und den Instrumenten die Einsätze aimab. Nach diesen seinen Leistungen! zu urteilen, verspricht Weimer Sander dereinst ein beachtenswerter Diru cnt zu werden. Unter den Sängern, die sich dem wohltätigen Zweckzur Verfügung gestellt hatten, ist Fräulein Else K n e p e l!an erster Sielte zu nennen. Sir entzückte wieder einmal alle mit ihrer klaren, pcr'enden Stimme, die in der t'esen und hohen Lage gleichmäßig stark und voll ertönt. Beson- -Vers delikat und schelmisch war der Vortrag des Liedes »Warnung" und bei dcn beiden Figaro-Arien hatte man ihrer reizenden Unbefangenheit wegen nicht den Eindruck eine Opernsägerin zu hören, so vortrefflich konnte sie die Herkunst von der Bühne verleugnen. j Herr Carl Rudow stand ihr ebenbürtig zur Seile -und sang seine beiden Arien mit dem ihm eigenen edlen.! Anstand, wofür er, zumal von den Damen, mit reichem Beifall überschüttet wurde. I Als Klavierbegleiter der von Fräulein Knepel gesunaenen , Lieder erschien fretir Kurt NeUhaus. der sich in diskreter Weise, seinrr Pflicht entledigte. Hff. vereine und Versammlungen. Der Jugcudbuud des Zentralvereins e ross net c am -9. o. Mts. seine neu ausgenommene Tätigkeit mit eitlem Vortragsabend in der Lessingloge, an dem Herr Gemeinde, -radbiner Tr. Vogelstein über „Ziele und Wege des dntischcn Zu-deniums" sprach und insbesondere die Synthese zwischen Deutschtum und Judentum zum Gegenstand sein.p Betrachtungen machte. Sodann sprich Herr Rabbiner Dr. S t m o n f o 1) u über „Die Aufgaben der Jncend", die vor allein durch gründlichste Kenntnis unserer religiösen Wahr, beiten uuö Vertiefung ihres jüdischen Wissens sich di« wennollslen Grundlagen zu einer erfolgreichen Bekämpfung des Antisemitismus schaffen könne. 1921 Aalender 5081 Wochentag Freitag Sab bat h Monat Febr. 28 T. 18. 19. Adar I 30 T. Sobbath» AuSgang 10. 1«. BreSlau^L Wochenabfchnitt .-»tLht?. ÜQvt, Nv», osp. aoM PrvphSte«. abfchuitt k-nn-f2.^n 48. r0—87 Kamkllenanzeigen. Berlobt.: Kät« Lewy, Br.'Slau, mit B-erth. Heinz Flietzer. Berlin: Martha Kassel, Raiibor OS., mit Alfred Werner, Katschet OS.; Martha Glaser. Breslau, mir Arnold Schlesinger. Beuthen OS.; Lucke Tworoger mit Dr. med. Harmann KoltonSki, Breslau. Vermählt: Al're-d Stern mit Lorle Besser, Breslau; Hanö- Kirschstein mit Link« Friedeberger, Breslau; Erich Freudenthal mit Rose Neustadt, Charlottenburg: Leo» Grünpeter mit Anni Freund, Berlin. Geboren: Sohn: Hermann und Frieda Secligrnann, Breslau; Stegbert Benjamin und Else, qeb. Lust» mann, Breslarr; Emil Gol.bstein und ißlm, ged Schindler, Breslau; Gemeinderabbiner Dr. Adolf Kober und Hanna, geb. Samoje, Köln. Tochter: Fabian MielzynSki und Hede, ged. Braun, Kempen; Alfred Schachmann und Lotte, ged. Schiftan, Breslau: Josef und Friedl Freiwald: Alfred Freund und Hilde, geb. Kochmann, Rosenberg OS. Eine reichhaltige Auswahl in Pelzwaren bietet die Pelz, wariufabrit Erich Loser, Lchwcjdniyerstr. 31. Die erst kürzlich gegründete Firma erfreut sich infolge ihrer eleganten und preiswerten Arbeiten retchen Zuspruchs. Die unter fachmännischer Leitung neu eingerichtete Con,'ervier».r,gs-Abteilung ist die beste Gewähr sür die sachgemäße Autbewahrung von Pelzuns Woü-- lachen gegen Motten-, Diebstahl-, Fe»,er- und Wasserschäoen. Reparaturen und Ilntarbeitungen werden schnell, brllig und elegant ausgeführt. Wo das Caf6 „Co?so“ war, befindet sich herrte eine Baustelle; denn jenes Kaffeehaus ist seil gestern verschwuilden und an dessen Stelle wird nach vollendetem künstlerischem Umbau eine neuzeitliche, vornehme Gaststätte, die auch dem verwöhntesten Breslauer und Fremden Rechnung tragen soll, ihre Pforten öffnen. Hermannlo^e, Museumplatz Donnerstag, den 24. Februar: Bunter Abend »**?m£L* Mit wirkende Herren LOftgen, Paber, Halpern — Damen Dannenberg und Keep et flUS dem Promnmm: Duette. bieder etc von puccfnl, 5aens, Schumann, 6neg u. a. »arten bei: Hainaner, Bfictier Diele, Buchhandlung Roth, Brandelf, Meier und an der Abandka™. D„ KoxHm. Gottesdienst In den Gemeinde-Synogogcn: Ute Syaag. WmSynag Freftaa 18./2. Beginn abends 5.I5Ü. 5.15 Ü. 8dä. 19./2. morgs. 8.45 ü. 9.30 Ü. Predigt — 10.00 ü. lt Jgafgoltediasi nachm. 8.00 ü. — Schluß abends 5.55 U. 5.550. Au den Woch.- 20./2. bis Beginn morgs. 7.00 ü 7.15 0. tagen L5./2. " abends 5.15 ü. 5.15 0. Konfirmation alte Synngoge. 19.Febrnar* Gerhard Be a thner, Vater Arthur B., Freiburpors'rafio LS. Tie Zinsen mehrerer Stiftungen sind an würdige, hil'Sbedürstige jüdische Personen als Beihilfen zu ärztlich als notwendig bescheinigten Badereisen zu vergeben. Vordrucke für Meldungen liegen bis H). März in unseren, Büro bereit». Borstand der Synagogen-Gemeinde. Aus ber Marcus und Bertha geb. Werner* SchottiKnder-Stiftung sollen a) an würdige und l'tbili ittge, in i!'vc4lan wohnende iiio* Penerteii, vorzugsweise iolchcu >»eidlid)en («eschltchtL- Beibitf«» zu Baderefln». b) an würdige und derüifitge »licht unter 50 F a t> r c alte, in Breelau loolmcubf jüdische Pnivuen, vorz»grwli,e soichn» weidtichen Geschlechts Un»,s,üpungen gegebnl »v>rd>n. Almol «genossen föntten nicht derürtsichtigt werden. Vo'diucke sür Melcungen a liege» bi? 10. Mä»r tn unserem Büro Wallstrahe 9 de,eit. Ar» Uorstand der Marrns «. Bertha geb. Werner-Schotliänder-Kliflnu-. WW-Mrsler WW-vmili. Mittwoch, de« 23. Februar, abends 8—S Uhr, in den Raumen der Religionsschule am Angee: Leklüre und Erläuterung protchelifcher Schriften pona) unter Leitung des Herrn Dr. Schiff. Paul Neumann Schneidermeister Breslau 1, Königstraße 11, IU empfiehlt sich zur inferlisuns feiner Heirenmoden sovK hortsachen aller AM Lager in* «tid anslfindiscber Stoffe. Qnter Sitz. — Solide Preise. Stoffe wferden zur Verarbeitung angenommen. cvftu Equipagen 4» gochzette» «ab Veerdtgang««. Aog. Petrak Hochf. Setzt, «rcstaa, Atschergass« IS. — Lei. «. 1878 BpilillHIB IBBJBHfllliliii I Pelzmaren I M grüble Auswahl ( Ü in allen Arten 1 E. stets vorrätig am hager. 1 W Aufbewahrung ( B von Pelz- und WoIIsadien I gegen Motten, Feuer und Einbrudisdlebstobl, | ■1 auch wenn nicht von mir gehäuft. 1 | C. Biscfioff ( ■ Breslau, Ring 42. 1 0000000000000000000000000900000 Heinrich Hitschke Inh. Gustav Seidel 90 ° Breslau 1, ßeuschestr 54 ° f M-CfoHnmünnt l § Fobtlh [einer Llhöre! S — Freigeldbetrieb Nr. 54 — S S Gegründet 1809 :: Fernruf Ring 3511. ° o o 0000000000000000000000000000000 Fünfzig ZM LeiellStts-hrllsgeil einer jüdiichen LchierS und Schrisrstelln?. Bon Lion Wolff Mk. 7.60. Daö Werk des dekanntrn grellen?tutv s iit in diesem Blatte wiederholt loveno «wähn, worden und dürste sowohl Etrern wie Echüinn alS Lekiüre empfohlen werden. Gyges — Die Iudeykeil Don Rabbiner Itr. II. Fuchs, ChdWitz Mk. 4.— EpochemachendeNeuor icnticruiig im Streit der jüdijchxnPar teieu. Die ideelle innerliche Begründung der „lüdijeden Emheiisfeoier." (fralrs uni firitrrrs nis in linllilri frtra Don Bergingenieur L. Rsaentbal geb. Mk. ie.— Verlagsdnchstaudinug f Fripsia, Tafgratze 15. 47 Jahre, mit tUlItve schöner tzäuslichkeit, lebensfroh, ge» fchäftstüchtig, mit Er» sparniffen, sucht tüchtigen solid. Geschäftsmann als Lebensgefährten. Off. rmter V. (J. 25 an die Expedition dieses Blattes. MM Mn herM yonfMe« Telefon Ring 5109. Erich Loser pehwarenfabrik Schweiöniherstcaße Nr 31 Tclepbon: Mng?ir 212 Cigene ^ttsbewaimings- Ränine sür für.itl. Pelzunb MoUiachen 91 c paratuveu billigst in cieganter Ausführung Rreibsrbeit gesucht von znverl. jung. Mann für t diö 2 Srunden räglich. Offerten unter L. Z. 100 a« die ^rvediiion der „Jüdisch liberalen Zeitung". In unserem Verlage ist soeben erschienen: m mslsner lvohnnnMcht b e für Stadt «ud Land aeitend. Bestimmungen. Zusamurengestellt und erläu-tert von den Rechtsanwälten Dr Giltis und Dr, Uuger in BreSla« 80 Seiten. Gr.»8. Preis 10 Mark. Th.Sdia!zft9,BreslaQ 3 Reue Graupenpr. 5, Fernfprech. Ring 451,4600. I Mannc5"Wic&ii - lun&ematc. LI ° Jacken- und Blusenkragen Schleier * Strümpfe Handschuhe e e e eeeeeee mm«»«••< Stets das Neueste ln besten Qualitäten zu mäßigen Preisen Daouaoooouoo aauuui»euo 3Qoooaaaoaa aaauaoooaQaauo< ® t 8 k)» infolge der Aufhebung der Beschlagnahme auch Dach-, o Keller- und sonstige Ausbauten von Räumen frei vermietet o Werden können, sowohl als Wohnungen als auch als Büros, so o bitte ich bei eventl. Umbau-Absichten um briefliche Machricht p o oder telef. Anruf zur Beratung und Kostenberechnung, für die g Honorar nicht erhoben wird. ° r I ° o t a Kaiser Wilhelmplatz 4. — Telef. Ohle 1939. g BwnnrpBBB9"grinn«p OOOOOOOOOOOOOOOf>QOOOO oopogogg Julius Perl, Maurermeister Kaiser Wilhelmplatz 4. Spezialitäten in der Preislage von 1.50—3.00. Karl Baumgarten, Reudorfstr. 92. Ecke «ugnstastr. Gründungsjahr 19027 Fernspr. Rim; L'US. Fordern Sie meinen Besuch. Ziqaretien, sä-ntli! e befnnnfe- Marken 91 Ermittelungen! Beobachtungen! Auskünfte! Geiratsauskünfte in Breslau 30 Mk.) besorgt an allen Orten der Welt zuverlSssig zu Lariforeisen MIetSL SkilrU-Siketll» ». SartrB ttr«. Jlrlrklitt Braun ••s,r? schrSgUder Stadttheater X&f»a «lag 7507. Waschanstalt SANITAS Breslau-Kleinburg Tel. Ring 4969 Wäsche nach Gewicht jPIfiltwSsch^irMbesterAnsffihrnnu | Lieferung in wenigen Tagen. Garantiert ohne scharfe Mittel Jedes Wäschestück Ist voll versichert« Herausgeber: Liberaler Verein der Synagogen-Gemeinde Breslau. — Veranlworliich für den Inhalt: Julius Loeb; für das Feuilleton: vr. Ludwig Davidsohn (beide in Breslau). Druck und Kommifsionsrrerlag: Th. Scha ßky, Buchdrurkerei und Beriagsanstalt, G. m, d. H., Breßigu 111, Neue Graupenstraße b.