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Jüdisch-liberale Zeitung · 1921-01-07 · 6 (7.1.1921) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
1 (1920-1921)
Issue
6 (7.1.1921)
Date
1921-01-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Görlitz. Die in diesem Winter hier gegründete „A r - bett-gemeinschaftjüdischer Korporationen" -ie unter Beteiligung aller Richtungen, die Schaffung einer gemeinsamen Plattform für die Pflege geistiger und insbesondere künstlerischer Interessen sich zur Aufgabe gemacht hat, ist nach einem wohlgelungenen musikalischen Abend des Dresdener Kantor- Paglin und einem Dichterabend defeinsinnigen Lyriker- Arthur Silbergleit nunmehr mit einer Darbietung größten Stilauch vor die breitere Öffentlichkeit getreten. Am 25. Dezember wurde die „Schwarz-Weiß-Ausstellung jüdischer Graphiker" in den Räumen der „Viktoria-Loge" mit einer Feier eröffnet, die — ein Novum für Görlitz! — so stark besucht war, daß zahlreiche Besucher keinen Einlaß mehr finden konnten. Nach einer Begrüßungsansprache des Vorsitzenden, AmtSgerichtsratS vr. Schwenk, in der er insbesondere zur gemeinsamen kulturellen Arbeit der Juden als dem vielleicht wirksamsten Mittel der Bekämpfung des Antisemitismus aufrief, nach feierlichen musikalischen Klängen und einem stimmungsvollen Prolog gab Herr Ludwig Kunz eine nach Form und Inhalt gleich vollendete Einführung in das graphische Werk der zur Ausstellung gelangenden Künstler. Die anschließende Führung bot mit über 160 Originalen ein umfassendes Bild von dem Anteil jüdischer Grophiker am zeitgenössischen Kunstschaffen; neben den berühmten Meistern wie Liebermann, Struck, Lesser-Ury, sah man das Schaffen der Jüngeren und Jüngsten, wie Budkos, Steinhardts, Tischlers, Feigls, Pottners, Meidners und Aschheims in vielen für ihr Wirken charakteristischen Werken. Die folgenden fünf Ausstellungstage gewährten einer überaus stattlichen Besucherzahl reiche Anregung, die besonders durch Führungen belebt wurde. Auch zahlreiche auswärtige Besucher, namentlich aus Künstlerkreisen, und viele einheimische nicht jüdische Kunstfreunde besuchten die Ausstellung mit vielem Interesse. Am 30. Dezember schloß eine heilere Feier die Ausstellung. Das rein künstlerische Ergebnis der Ausstellung soll demnächst, angesichts seiner Bedeutung, an dieser Stelle von sachkundiger Feder besonders gewürdigt werden. Lokales. Zur Krage -er jü-isthen^Schule. Von Herrn Bankier Lo ewy-Breslau, ging uns bei Redaktion? schluß eine Zuschrift betreffend den Artikel in der vorigen Nummer aus der Feder des Herrn Gemeinderabbiners vr. Vogelstet n zu. Da wir sachlichen Erörterungen, auch wenn sie von einer Seite kommen, deren Standpunkt wir nicht teilen, nie« t aus dem Wege gehen wollen, geben wir der Zuschrift, soweit sie Tatsächliches feststellen zu müssen glaubt, unter Beifügung unserer eigenen Stellungnahme, Raum. Es heißt in ihr: 1. Herr vr. Vogelstein schreibt: „Viele Versammlungsteilnehmer waren der durchaus irrigen Meinung, daß es sich um eine jüdische Schule für alle jüdischen Kinder, also in erster Reihe um eine jüdische Volksschule handle Das ist keineswegs der Fall." Der Irrtum liegt hier nicht auf seiten jener Versammlungsteilnehmer, sondern auf seiten des Herrn vr. Vogelstein. Unsere jüdische Schule ist gemäß den Bestimmungen von Artikel 145 und Artikel 146 Abs. 1 der Verfassung des Deutschen Reiches vom 14 August 1919 als „eine für alle gemeinsame Grundschule," also als Volksschule eröffnet worden; nach deren Prinzipien findet der Unterricht in der bereits erfolgreich bestehenden untersten Klasse statt. 8. Herr vr. Vogelstein schreibt: „Es muß klargestellt werden, daß die neue Schule offenbar als höhere Schule geplant ist." Tatsächlich M'»* Schul« G-»«t>migung als »n'^SulrgemäB Ärtik-j 147 Slbf. 2 der Relchsoerlaffuna htzstntragt worden. Darüder, ob außer der^LoEchn.^ sp^er auch eine höhere Schule begründet!Di*b, ist bisher ein Beschluß nicht gefaßt worden; diese Frage ist auch, da für die ersten Schuljahre nach Art. 146 Ai s. 1 der Reichsverfassung für alle Schüler nur die gemeinsame Grundschule in Frage kommt, nicht aktuell. 8. Die Annahme de- Herrn vr. Vogelstein, daß unsere jüdische Schule „eine Schule nur für die Reichen, also eine höchst unsoziale Schule" werde, und daß an ihr hohes Schulgeld erhoben würde, entspricht nicht den Tatsachen, vo Lot» ist an ihr entsprechend Artikel 145 der ReichSversassung der Unterricht völlig unentgeltlich. Unsere Schüler stammen aus verschiedensten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen K, eisen; eineSonderung nach denBesitzverhälmiffen der Eltern, wie sie Herr vr. Vogelstein annimmt, würde wie den Vorschriften des ReligionSge'etzes, das die Schule zu lehren berufen Vgl. Art. >47 d?r ReichSvnfa^ung. 8 4. Herr vr. Vogelstein schreibt: »Ich weiß nicht und glaube eS kaum, daß die Schule auch für die Mädchen geplant ist." Tatsächlich ist die Schule nicht nur auch für Mädchen geplant, sondern es werden an ihr bereits gegenwärtig Knaben und Mädchen nach dem Prinzip der Koeducation unterrichtet. * * Wir bemerken dazu: 1. Herr vr. Vogelstein ist nickt Rabbiner an der Neuen Synagoge, sondern Rabbiner der Gesamtgemeinde und hat sich aus drückljch als Gemeinderabbiner zu der Schulfrage geäußert. 2. Uber die Organisation der neuen jüdischen Schule Kat keiner der beiden Referenten auch nur ein Wort geäußert. Drc freie Aussprache fand wegen der übermäßigen Dauer der Referate nicht statt.. Es konnte sich daher niemand durch Fragestellung in der Diskussion Aufklärung erbitten. Die Unierrichtsbeispiele des Herrn vr. Heinemann aus Goetheschen Dichtungen, die Verweisung auf das Beispiel jstdiicher Schulen in anderen Gemeinden uno die ausweichende Äußerung des Herrn Loewy beweisen, daß die eigentliche Absicht die Gründung einer höheren Schule ist. 8. Ist wirklich nur eine jüdische Volksschule beabsichtigt, so ist die Neugründung überflüssig, ja schädlich. Eine solche besteht in Breslau seit 120 Jahren in der Industrieschule, über deren Ausbau und Umwandlung in eine Volksschule für Knaben und Mädchen unseres Wissens niemand mit ihrem Vorstand verhandelt hat. Zwei jüdische Volksschulen in Breslau sind sicher nicht berechtigt, eine muß die andere schädigen. Die Industrieschule steht wegen Mangel an Mitteln vor der Gefahr der Schließung. Es ist sicherlich richtiger, die aufkommenden Beiträge für diese Schule und deren Ausbau zu verwenden als durch ein neues Konkurrenzunternebmen eine alte Schule zu vernichten. So muß die Anschauung aufkommen, daß die neue Schule etwas ganz Anderes sein will. 4. Die Verpflichtung zur Errichlunq schulgeldfreier Volksichulen liegt den Kominunen nnd den Schulverbän^en öffentlich rechtlichen Charakters ob, nichtaber privaten Schulvereinen. Unsozial ist es, große Opfer zu bringen, um es auch den Kindern der Reichen zu ermöglichen, statt der städtischen Volksschule eine private jüdische Volksschule schulgeldfrei zu besuchen. 5. Unwidersprochen bleibt die Feststellung des Herrn Gemeinderabbiners, daß eine konservative Parteischule geplant ist. Vopkott jüdischer Geschäfte. Berichtigung: Die Firma Schuppelius & Ahrent bittet uns, nmzuteilen, daß ihre Eintragung in das Verzeichnis christlicher Kaufleute und Gewerbe:reibgnder das wir kürzlich auszugsweise Wiedergaben, ohne ihr Wissen erfolgt ist, und sie den Deutschvölkischen Schutz- und Truhbund bereits ersucht hat, sie sofort aus dem Verzeichnis zu streichen. — Dieser Sachverhalt wirft ein Licht auf die Art, in der die Inseratenwerbung für die deutschvölkische Firmenliste e, folgt ist. Es besteht daher hinreichender Grund zu der Annahme, daß eine ganze Reihe der übrigen dort o"kn-fphr»en Firmen in ähnlicher Weise ohne Wissen Zustimmung in das Verzeichnis ffe. Konfirmation in der A l t e n Synagoge am 8. Januar 1921: Hermann Freudenthal. Vater: Alfred Freuoenthal, Zimmerstraße 3. Silberhochzeit am 12. Januar 1921: Schneidermeister S i m o n, Draier und dessen Ehefrau geb. Draier, Postsbaße 3.' Herr Draier hat sich um die Entwickelung des jüdischen Handwerker-Vereins besonders verdient gemacht. lleankenpsie-r tttiA Glauben»bek»mitnl«. In der »Schlesischen Zeitung" vom 5. November 1920 war »ine Anzeige erschienen, in der da- Mutterhaus zum Roten Kreu, des Vaterländischen Frauen-DereinS, Provinzial.Verband Schlesien, ch r i st l i ch e junge Mädchen aus gebildeten Familien zur Ausbildung in der Krankenpflege suchte Auf eme Anfrage des Vorstandes der hiesigen OrtSaruvve des Zentralvereins, ob die Anzeige den Ausschluß jüdischer Bewerberinnen bedeuten solle, und auf den Hinweis auf die Bewährung der Mischen Krankenpflege während des Krieges, lief von der Vorsitzenden, Frau Marie von Klitzing, em Antwortschreiben ein, aus dem folgende Säße hervorgehoben seien: 9 „ . betreffende Anzeige stammt nicht aus unserer Feder (folgt Erklärung» und ick bin sehr überzeugt, daß sie nur in Unkenntnis der Verhältnisse in dieer Form erschien. Wir haben bisher in unserem Hause stets Schwestern jeden Glaubens willkommen geheißen. Wir werden niemals bei der Auswahl der jungen Mädchen nach ihrem Glauben fragen, sondern nach ihrer Eignung sür diese Arrest, und wir hoffen! daß die jungen Mädchen Ihres Glaubens gern bei unS wei,erarbeiten werden, und daß sie uns helfen werden, neue Kräfte für diese Arbeit zu gewinnen. In welch bedeutendem Maße die jüdischen Mitbürger unlerer Stadt immer i»nd ganz besonders in diesen schweren Kriegsjahren uns durch Geldspenden und durch persönliche Arbeit geholfen haben, das haben wir immer dankbarst anerkannt. ' Wie vorbildlich das Israelitische Krankenhaus für feine Verwundeten und Kranken gesorgt hat, ist allgemein bekannt, wie seine Aerzte trotz Ueberlastung mit Arbeit immer noch Zeit fanden, auf unsere Wünsche einzugehen, wenn eS galt. Schwestern ausbilden oder dergleichen, das werden wir nie vergessen." ___ Mazzothversorgung. Wie .vir von zuständiger Stelle erfahren, wird für die Mazzothversorgung für 1921 ein genaues Verfahren gchandyobt werden, um jeden Mißbrauch auszuschlicßen. Die Bestellungen sind direkt beim Vorstände der Synagogen-Gemeinde anzubr'ingen. Hier hat jedes Gemeindemitglied ein Formular auszufüllen und eine eidesstattliche Versicherung zu unterschreiben. Aller Voraussicht nach wird es für rituelle Haushaltungen für den Kopf 3 Pfund Mazzoth (eiiffchl. Mehl), für mcht rituelle 1 Pfund geben. Dieses Quantum ist überaus gering. Hoffentlich ist eine Erhöhung desselben durchzuführen. Mit Rücksicht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse werden die Gemeindemitglieder sich den getroffenen Anordnungen fügen müssen. Ueber den Zeitpunkt der Anmeldung, der genau inne zu halten ist, gibt das Inserat in der heutigen Nummer Aufschluß. ■ Erklärung: Wir erklären hiermit, daß Herr I a k o b L e wk o w i tz aus Praschka, z Zk. Breslau, Wallstraße 33, nichtmebr Vorstandsmitglied des Verbandes der Ostjuden i't und daher nicht befugt ist, im Namen desselben aufzutreten. An seine Stelle ist der Kandidat Herr L. L i l i e n l h a l getreten. vorstanö -es Verbandes -er Gflju-en. I. A.: A.Ordy nanS. Freie jüdische Volkshochschule. Im Anzeigenteil verüffen licht die Freie jüdische Volkshochschule das BorbsunS- Berzeichnis für dis 4. Ha bsemester Januar—März 1921. Die Vorlewnaen beginnen Montag, den 17. Januar. Wir weisen hierdurch auf das Inserat hin. 192t Kalender 5681 Monat Sabbath- Wochentag Jan. 31 T. Tebeth 29 T. Wochen- Propheten- AuSgang abfchnitt adschnitt -- Freitag 7. 27. Sabbath 8. 28. BreSlaut^ 71 nöR .12 A Ordnung des Gottesdienstes in den Gemeinde-Synagogen: MteSjnag. HeaeSjoag. Freitag 7./1. Beginn abends 4.15Ü. 4.15V. Sbd. 8./1. „ morgs. 9.00 ü. 9.30 U. Rnmondweihe v®rm. 10.00U 9.45 ü. Predigt 10.15 ü. 10X0 ü. Schloß abends 4.50 ÜJ 4.50 U. An den Woch.- 9./1. bis Beginn morgs. 7.0017 7.1517. tagen 14./1. « abends 4.15 U. 4.15 ü. Bekanntmachung. Für das Steueriahr 1920 (1. April 1920 bis 31. März 1921) sollen als Synagogen-Gemeindebeiträae 1. für die in Breslau wohnenden Gemeinde- Mitglieder 500/g 2. für die im Landkreise wohnenden Gemeindemitglieder 33 V« o^o de- SiaatSemkommensteuersolls für 1919 vorläufig erhoben werden. Wir heben besonders hervor, daß es sich dabei um Zuschläge zu der für 1919 festgesetzten Staats einkommensteuer, nicht etwa zu der noch nicht veranlagten Reichseinkommensteller handelt. Die Einziehung der Beiträge zu 1. erfolgt durch die städtiiche Steuerverwallung. Ten im Landkreise wohnenden Gemeindemitgliedern werden besondere Steuerzeitel zngehen. Der Vorstand -er Synagogen «Gemein-e. Bekanntmachung. Auf Grund behördlicher Anordnung dürfen Bestellungen alff Mazzoth nur durch Vermittfiung der Synagogen-Gemein e er'olgen. Die Gemeindemitglieder, die für das Pass a ffest :92 t Mazzory wünschen, wollen daher ihren Bedarf bei uns andiejenigen mit den Anfangsbuchstaben A und B Montag, 10. Januar C, D und E Diensiag, Mittwoch, Ir. 9 F und G 12. fr B und J Donnerstag 13. 9 K Freuag,- 14. 9 L Montag, 17, 9 11, N und 0 Dienstag, 18. 9 P und R Mittwoch, 19. 9 8. Sch, und St Donnerstag, 20. 9 T, 17, V, W w. Z Freitag, 21. l» nur vormittags von 19—1 Uhr, Wallstr. 9. der Lebensmittelbezugschein ist mitzubringen. Persönliches Erscheinen des Haushaltungsvov standes ist unbedingt erforderlich, weit die Bestell scheine bei uns unter,chrieben werden müssen. Der vorstan- -er Spnagogen-Gemeinde. Kreie Mische Volkshochschule (Breslau.) Vorlesungs-Verzeichnis pheten Judas. (Mittwoch 7—8). Lu-wig Cohn: Jüdische Charakterköpfe der letzten tmndert Jahre. (Montag 6—7). tvilltz Cohn: Die Geschichte des Zionismus bis zum Tode Theodor Herzls. (Dienstag 7—8). vr. (kmst Zraenkel: Die antisemitische Bewegung, ihre Enrwicklung, ihre Grundlagen und ihre Bekämpfung. «Donnerstag 7—8). Rechtsanwalt Iacobfohn: Jüdisch-soziale Arbeit in Deuischla"d. (Montag 6-7). vr. Manuel Ivel: Die Jiiden und die Abhängigkeit desMenschcnvonderNatur. (Donnerstag 6—7). vr. Kaplun-Kogan: Hebungen über jüdische Wirtschattsprobleme. «Montag 8—9V»>. DozentOr.Lewkowih: Zwei jüdischeDenker: Hermann Coaen und Martin Buber (Einführung in die jüdische Kulturphilosophie). Vorlesungen und Bedungen. (Dienstaa 8—9V?) §cäuleln vr. Morawskp: Der Anteil der Juden an der modernen Dichtung. (Mittwoch 8—9). Zräulein vr. Rieß: Der Anteil der Juden an der Entwicklung der modernen Malerei (mit Lichtbildern'. (Dienstag 6—7). vr. Schiff: Geistesgrößen der jüdisch-spanischen Blütcperiode. (Mittwoch 6—7». Rabbiner vr. vogelstein: Das Judentum zur Zeit der Entstehung des Christentums. (Donnerst.8 -9). '-\ Ich hakte jetzt Sprechstunde von v—II und 8—5 Uhr: 38 Dr. Josef Sthleiinger Augenarzt Harr Sgafse 4/5. Die Vorlesiingen finden im Realgymnasium am Zwinger statt. — Beginn: Montag, den 17. Januar 1921. Kartenverkauf im Lesezimmer der Leffingloqe, Agnesstraße 5, vom 5.—12. Januar von 12—2 und 5—7 Uhr. WW-llbersler jupßoertin. Mittwoch, den 12. Januar, abends 8—S Ahr, in den Räumen der Rettgionsfchule am Anger: Lek See und Erläuterung prophetischer Schriften Mn) unter Leitung des Herrn vr. Schiff. Für die Bekanntgabe von Familien - Nachrichten bitten wir die ' Jüdisch-liberal« Zeilung ständig zu benützen — Ermäßigte Anzeigenpreise Chor der Heien Sjoagoge. Sopranistin bei hohem Gehalt gesucht. Offerten schriftlich an das Büro Wallstr. 9. Monufakturist 31 Jahr alt. tüchtiger Verkäufer, aus guter Familie, iilcht Einheirat in guigeh. Geschäft. Nur wirklich ernstgem. Ostert. unter V. 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