Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 95 (26.12.1934)
- Date
- 1934-12-26
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/4109741-4109754-2613603--107-2617156- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
LUNA BENAMOR / Erzählung von V1CENTE BLASCX) I1IANE2 2. Fortselzuii" IV. ,1., tr ■ -t trab(:m. mürrischem Grau spannte uch der Hunme über den Felsen, doch die Luft war Jurm. Von Aguirre begleitet, folgte Luna dem Wege, der am Arsenal vorüber ™ rT i. ^Ur°,p^ ,fflhn' dcm äußersten Punkt der Halbinsel \on Gibraltar Zu beiden Seilen lagen, von schattigen Gärten umflosnhälc'r r5HCh/-n ¥lfcP d" "SB*hen 0ftizi«<:. die ^ig™ Hospitaler und die Kasernen, auf deren zahlreichen Calcr"cn Kinder, spielten und Soldatenfrauen Wäsche «Tischen oder Cc- ÄrST-l Dif'er di<= afrikanische We » Dem!-,„ "T' 'Vl^Se ^ei ein_0Zean ohne Grenzen. BuehL nml "S«8enuber dehnten sich die dunklen Wasser der Tar:£ 3 J n Ch?Uchten die Umri3äe dcä Vorgebirges von Wa au, dem Dunst hervor, wie ein Kabeltier, das ein gcwalti-e" LrinVn" ' L,,Uch,t,Urm ~ auf seincr Sc''""»" trug. Doch Sie beiden jungen Menschen achteten kaum auf ihre Umgebun" s c SÄJft™' Slch fClbSt bcschiifÜS«. und bei jeder TJisen E. \h? , endiauerten sie in süßem Glückstaumel, sich ein? ™ .. t,C"Cü Ab^ Unter dicscm Lachemverbarg «Ä\u&, J?^^toc33E undtmlTÄ der st„d"6 Stern Wi'r^.rd^.''1d,"' Lun?-JlÄ ™«™«e auf unseren guten ^^^r^^j^fzz:1^ ä-Wx-äsei- l';n,L,0PÜ^iSliS-h5nT WorU: jedoch kein Echo. Süß ,md ^- T L?Sen". "'"".ehe Luna Benamor traurig.;,t>ub und schon, aber dennoch Lü-cn. Wie "könnten wir „£« heiraten? Willst du vielleicht meinen"Glaubta„,Xe„r" - Aguirrcs ruß stockte. blickt" •8i-e-a„ICh S°" JU(1C WCrden? " -tsetzt. Er^-ußtc sich frei von jedem Fanatismus, hatte siel, überhaupt ei K« f 'S,0n. b,LSLhHtiSt- Gewiß, es gab hienieden vielefihm dem S^C"' U"d °b"!?1 " kdnC " achtete, erschien es ihm dem Spanier, ganz selbstverständlich, daß jeder Hidalgo auch Kad,olik war. Den Glauben wechseln? Das hieß ja, ich £n für allemal die Karriere verderben. Ein Diplomat, der Jude wurde? Mittel ,Tl w"a' S ,-ist u2m5Slic''- Aber sieher finden wir Mittel und Wege, um dieser Schwierigkeiten Herr zu werden. In Fr»If,„ 1° 'cVchr vornehme Männer kennengelernt, die mit Frauen deiner Rasse verheiratet sind. Höre zu: wenn du willst gehe ich schon morgen zum, Großraubincr. Ich sali ihn verschiedentlich auf der Straße und habe den Eindruck gewonnen. daß er ein guter Mensch ist. Herr Itabbincr, werde ich ihm sagen, Luna und ich, wir beten uns an. Und wir wollen 'heiraten. Aber nicht wie die Hebräer mit einem Kontrakt, der die Berechtigung gibt, gegen Znhlun" einer Geldbuße gelescntlirh auseinanderzugehen, sondern für das ganze Leben, für alle Kwi-krit Binden Sie uns, Herr Itabbincr. mit Leib und Seele, daß keine Macht auf Erden noch im Himmel uns zu trennen verum». Ich kann riiciiic Hcligion nicht wechseln, kann nicht etwas tun. das ich für unrichtig halte. Aber ich schwöre Ihnen, daß Luna trotz meines Katholizismus von mehr Liebe, mehr. Fürsorge und Zärtlichkeit umgeben sein wird, als wenn ich Methusalem, König Daxid der Irophet Habakuk oder sonst eine Leuchte aus "der lleili--eu Schrift wäre.'- ^- " „Still, du Spötter!'- unterbrach ihn das junge Mädchen und legte in abergläubischer Angst die Hand auf seinen Mund. „Gut, ich schweige. Doch verlaß dich darauf, daß ich dies auf die eine oder andere Weise regle. Glaubst du vielleicht, es könne uns noch irgend etwas trennen, uns. die wir uns so inni" und so lange schon lieben?" " „So lange schon!'- wiederholte Luna, worauf Aguirre sich in eine schwierige Berechnung vertiefte. „Mindestens schon einen Monat'-, erklärte er endlich, seihst erstaunt, wie lange er bereits die Luft von Gibraltar atmete. ..Einen Monat? Falsch!'- widersprach sie. „Viel, viel liin-cr." Von neuem begann er zu rechnen. r _ «Du hast recht Liebling. Mit heute sind es aclituu.ldreißig tage. Und jeden Tag waren wir zusammen, mit jedem Tn»c gewannen wir uns lieber . . ." p Stumm setzten sie ihren Weg fort. Achtunddreißig Ta».-' Aguirre dachte an das Schreiben seines Onkels, das er am vergangenen Abend erhalten hatte und das überquoll vor Entrüstiii.» und maklosem Befremden. Wie hieß diese eigenartige Krankheit die eine Itciscuntcrbrccluing von zwei Monaten nötig machte? W enn Luis keine Lust verspüre, seine Stellung in Svducy anzutreten, solle er gefälligst unverzüglich nach Madrid zurückkehren ... Jäh drängte sich dem jungen Diplomaten das Bewußtsein auf, dab er für diese unhaltbare Situation schnellstens eine Lüsuii» finden müsse, und dies Bewußtsein peinigte ihn. " „Es stimmt," griff Luna auf Aguirrcs letzten Satz zurück, ..genau achtunddreißig Tage. So lange liebst du mich alles Mädchen schon." Und als sie seihen erstaunten Blich gewahrte, fuhr sie melancholisch fort: „Warum es verheimlichen? Ich bin zwciundzwanzig, und viele Mädchen meines Volke» heiraten mit vierzehn Jahren. Oft grüble ich, warum du mich eigentlich hebst. Und ich hin so stolz auf dich. Als du vorgestern au unserem Hause vorübergingst, rief ich meine ,alte Amme, eine marokkanische Jüdin. ,Schau, Miriam.' flunkerte ich. .dieser Herr dort gehört, zu unserer Gemeinde.' Aber Miriam ließ sich nichts i weismachen. .Hebräer? Der? . . . Das ist nicht wahr-, erwiderte sie mir. .Sich, wie er den- Kopf huchträgt. sieh, wie er sicher und (est ausschreitet.- Sie.hat recht, Luis; du bist ander» als die Männer unserer ltassc, die meist vorsichtig und geduckt gellen, als unterteil sie überall einen lliillfrlinll. Das ist die Folge der jahrhundertelangen Verfolgungen, denenwir ausgesetzt wurr'n. Gewiß, es gab auch Helden üiUrr uns — die Makknhilrr. Auch Massena, der Marschall Na|Kilcou*, war einer der Unsrigen: aber das sind Aiwinhiucii. Zu sehr hat man uns gejagt und gehetzt. Ihr wißt davon nichts, Luis." Nachdenklich blickte sie zu Hoden „Mit deiner Ankunft wurde auch alles wieder lebendig, was man mir von dem schönen Lande meiner Vorfahmi erzählt hatte. Lud immer klingen mir Bruchstücke der alte. Ohr, mit denen mich Miriam in den Schlaf sang, eine anfing: Jüdifche Gefchichte in Briefen^ Der Brief — diese kleine papierene Hülle mit zwei, drei Blättern — ist eine Brücke von Mensch zu Mensch. Briefe, die aus der Ferne Nähe zu schaffen verstehen, die aus der Fremde in 'die Heimat und aus der Heimat in die'Fremde gehen, haben-heute für uns Juden, die die Zcitgeschchnissc. vielfach oft weit auseinander geführt haben, wieder besonderen Wert und Gehalt bekommen. ■ Unlösbar die Frage, wer wohl den ersten Brief geschrieben hat. Ein siegreicher Feldherr, der seinem Herrscher die Nachricht vom glücklichen Ausgang einer'Schlacht übermittelte? Ein Mensch in Todesnot, der seinen letzten Gedanken in einen-Stein ritzte, um Um als Testament zu hinterlassen? Ein Liebender, der ein Zeichen aussandte, das Zeit und Trennung überwinden sollte? Der Drang, Briefe zu schreiben, ist jedenfalls uralt. Uralt auch die Lust, Briefe zu lesen. Nicht nur die an uns selbst gerichteten, sondern auch die aus vergangenen Jahrhunderten? die uns Charaktere und Seelen fremder Menschen nahe bringen. Hang zur Indiskretion? Zum Teil gewiß. Aber es ist nicht minder che Erkenntnis, daß man die Zeit erst richtig kennen lernt durch die Menschen, die in ihr lebten. Und die Menschen wiederum am besten durch ihre Briefe, in denen sie sich wahr und ohne Ent- slellun» zeigen. Es müssen durchaus nicht immer ticlbcdcutsamc Dinge sein, die in einem Briefwechsel ihren Ausdruck finden. Die frischen Briefe der Frau Ajä, der Mutter Goethes, verraten in: ihrer unbekümmerten, ungekünstelten, sprudelnden Art oft mehr Lebensnähe, als mancher rein sachlich gehaltene gelehrte Briefwechsel bedeutender Männer. „Ich meine", schrieb Bismarck an seine Schwester. ..daß man sich nicht geniert, einander gewöhnliche unbedeutende Sachen, alltägliche Briefe zu schreiben. ■ 'Er wollte sich zum Bricfschrcibcn nicht jedesmal „eine Art von . geistigem Sonntagsrock" . anziehen. Wenn in dem soeben im Saturn-Verlag, Wien, von Franz Köhler herausseacbenen Sammclband , J u d c n u n d Judentum in deutschen Briefen aus d r c l J a Ii r Ii u n - derten", (aus dem wir in Nr. 94 unseres Blattes bereits einige Proben veröffentlicht haben), eine jüdische Frau aus Prag kurz nach Ausbruch des dreißigjährigen Krieges an ihren nach \\ icn verschlagenen Mann aus simplem Gemüt und intuitivem Empfmden heraus; mit primitiven Ausdrucksmittcln schreibt, ihm die iNot ihres Daseins in schwerer Zeit beichtet und seine Ruckkehr erfleht, so wird darin eine ganze Epoche lebendiger als in mancher historischen Darstellung. So wenn-man liest: .„Von dem vielen Grauen, was ich zu schreiben hätte, kann ich nicht schreiben, darüber was für ein Bedrängnis wir ausgestanden als schier ein Auflauf in unseren Gassen gewesen ist Es ist wie bei der Tempel- Zerstörung zugegangen." Der Brief schließt mit. den ergreifenden Worten: „Damit eine gute Nacht von Deinem heben Weib die allezeit zum Gulcn Deiner gedenkt und keine Ruhe im Herzen hat, bis sie hört von Deiner lieben Gesundheit zu langen Jahren. Sarel, Tochter des Moses seligen Andenkens". Briefe aus drei Jahrhunderten sind in dem umfangreichen Band vereint, die, aus der Unmittelbarkeit des Lebens und Er-_ Iebens. entstanden, 'die wechselvolle Geschichte der Juden auf deutscher Erde in Einzel- und Gesamtsch.cksalen sp.egch,. \om Wan» des jüdischen Mittelalters, das durch blutige Zeichen charakterisiert wird, bis zu den Sätzen eines Briefes von Wal her Rathenau. di,. er ein Jahr vor seinem Tode niedergeschrieben hat: ..Ich achte jede Überzeugung, ich buhle um niemandes Cunsi meine Arbeit1 rilt allen, ich hänge weder an emem Amt noch an persönlichen Wünschen. Mein höchstes Gluck wäre es die Zeit zTerleben, wo Deutschland seinen inneren Hader vergißt und als wahrhafte Volksgemeinschaft zusammenhält Weit spannt" sich der Bogen der C^seh.chte der Juden auf deutscher Erde. Er führt heraus aus dem engen Lebcnskreis der Gheuowelt bis in jene Bezirke, in denen Theodor HerzI die Bau- •rteine för seinen Judenstaat zusammentrug. Reh-ios-gesetzhch Gezirkelte Genügsamkeit und der Dran?, sich bis zur Aufgabe 5D° y V!1 " ' f, Her Umwelt zu verschmelzen, dokumentieren Sil wfrC" Tragik un/Hoffnung, innerer Verfall und.Erneuerung Kampf und Nilderlage, Zweifel und Glaubenstreue. Eine Welt voll Hoiiiaiizen im Hör', wie die;n. In der Stadt Granadn. In der Stallt Toledo Lebte ein stolzer flidalg Kastiliens Löwe,- Diegu. Er entbrannte in Liebe zii^ Thainar. Einer Jüdin, -hohl und wunderbar . . . Und ich (räumte, daß ich Thaiuar sei, iiiul wartete auf meinen Hidalgo, tapfer und kühn wie Judas Makkabniis, der Cid der Hebräer, der Löwe vom Stamme Jiidn . . . Und mein Hidalgo ist gekommen!'* Im Eber:» hwnng Ihrrs Glüi krs schob Lima zärtlich die Hand unter den Arm ihres Gefährten. Sie lialtru drn Lruchllnmi der Pinna de Kump» erreicht und gingen nun auf der iinlienolinlru Ostsrilr des l'el-cns weiter, Gibraltars W all gegen die Stürme de» Mittelmeeres. Der Weg .schlängelte sii Ii durch eine »ililwm liscmlc Vegetation von afrikanischer Cpiiigkcit. Grüne Mauern von Oliuiuiru »treckten ihre langen Stailieln au-, die Aloe ölfnele, schwärzlich oder lachsrol, ein llüjiclcl von Bajonetten, und ans .den alten Agaven strebten kerzengerade Schößlinge cni|ior wie Arme eines Kandelabers. Mitten in dieser- Wildnis lag die Sniiimcrrcsiilriiz des , •Gomernrurs. Hinter ihr bcgaiin die große Einsamkeit, das liefe, lediglich dun II das Brüllen des Meere» nutcrlmiclirne Schweigen. (FortMetzimg folgt.) 9a&t&täUan 1krasser KonUaatc.. Hier Verfolgung und Austreibung, finstere» Mittelalter, mit seiner Achtung jüdischer Menschen, da das verheißungsvolle Lieht geistiger und reehtlichor Emanzipation. Hier Hcp-Hep-Sturm nach den Befreiungskriegen, da da» zukunftsträchtige Werden der Wissenschaft des Judentums unter der zicl- . sicheren Führung von Leopold Zunz. Eine Galerie glanzvoller jüdischer Porträts öffnet sich in dieser Sammlung. Der helle, klare Geist Spinozas neben dem verschwännten Sabbatai Zewi, dem falschen Messias. Moses Mendelssohn, dessen Gestaltwerdung vom Dcssaucr Talmudjüiiger zum beherrschenden Philosophen der Aufklärung die Briefe in blendender Form zeigen, neben den jüdischen A|>ostcIn Einatme! Kants, seinem trcueslen Schüler Markus Herz, dem großen Arzt und Mitstreiter Mendelssohns, und Salomon Maimon. Friedrich Sclilcicrmachcrs Freundin, die Uofrälin Henriette Hetz, neben Itahcl, „der geistreichsten Frau des Universums", wie Heine sie nannte, die zu derselben Zeit, da Moses Mendelssohn» Tochter Dorotlicca. sich mit „Abscheu" vom Judentum wandle, c» noch begeistert bcjahl, um als 46jährige Frau die Taufe zu nehmen. Einmal schreibt sie an David Veit: „Auch geh' ich nicht selten zur Sängerin Marchctti; El. imagiiiez. ich bin gestern mit ihr. am hellichten Sabbath in einem Königlichen Wagen um halb drei Uhr nach der Opernprobe gefahren; c» hat mich niemand gesellen, ich hätt's und würd' und werd' es jedem abstreiten — und der mir aus dem Wagen geholfen hätte! mich dünkt, »o kann und muß man's in meiner Lage machen '. Worauf ihr der Adressat launig erwidert: „Wenn Sic am Sabbath fahren, müssen Sic es nicht ableugnen, sonst werde ich es glauben, daß Sie zur Reformation der Juden nichts beitragen wollen." Geschlossene Tore — offene Salontüren ist der Teil des Buche» überschrieben, der die. Zeit von 17'JO bis 1814 umfaßt. Es sind die Jahre, in denen der Taufschein der Berechtigungsschein zum Eintritt in die europäische Kultur wurde, da in die ' Berliner und Wiener jüdischen Salons mit ihrer kultivierten Geselligkeit der Luftzug der niehtjüdisclicn Umwelt einströmte und sich romantische Freundschaften entwickelten, wie die zwischen Jean Paul und dem Bayrcuthcr Kaufmannssohn Emanilcl, der unter dem Namen Osmund in die Literatur eingegangen ist. Jüdische Weisheit und deutsche Romantik zeitigen hier üppige Blüten. . Heines Jiulcnschmcrz findet auf diesen Seiten ebenso seinen Ausdruck wie seine Selbstanklagc: „Ich bereue es sehr, daß ich mich, »etauft hab'", berichtet er dem Mitbegründer des Vereins für Literatur und WiVcnsrhafl der .luden, Mose» Moser, „ich seh' noch »ar nicht ein, daß es mir seitdem besser gegangen sei, im Gc"cnTeil. ich habe seitdem nicht» als Unglück". Abraham Geiger entwirft seine reformatorischen Pläne. Dichter wie Hebbel. Ferdinand Kürnbcrgcr, Keller, Otto Ludwig, Storni, Fontane, Wildcnbrueh offenbaren ihre geistige und menschliche Verknüpfung mit jüdischen Menschen ihrer Zeit. Die Beziehungen zwischen Richard Wa-ncr und Mcverhccr werden in ihren -Wandlungen sichtbar. Nietzsche legt die' Sendung Israels dar und berichtet der Schwester: „Weißt du, mein gutes Lama, es ist eine Ehrensache für mich, nach seilen des Anli'cmitismus hin absolut reinlich und iinzweideutig zu sein, nämlich ablehnend, wie ich c» in meinen Schriften tue." Der. letzte Teil des Werkes ist, nicht ganz ohne parteilichtendenziöse Zusammenstellung und Kommcnticrung, der „Krise der Emanzipation" gewidmet. 150 Jiricfschrcibcr verzeichnet Franz. Kohle« Sammlung, Juden und Nichtjudcn, aus deren Dokumentierungen sich das Schicksal der Judcnhcit und-des Judentums in Deutschland mit allen Irrungen und Wirrungen, seinen Wandlungen und Problemstellungen' zu einem monumentalen Mosaikgemälde zusammensetzt. Erschütternd und aufwühlend, aufschlußreich und anregend. Geschichte in lebendigster Form. Ein historischer Roman in Briefen, wie er von keinem Historiker und keinem Dichter fesselnder gestaltet werden kann.* Eugen Tannenbaum, Konditorei und Caie Dippe HommiinitnS» IS — 1 s Blilutrau 0731 VorzQgl. Kuchenautwihl. Versaad nich ill. Stadtteilen. Zahlr. Zeltungm voth.' CoBdlmral^aM Fnai Wtnluh (Iraner M. Dobrtn) am Spittelmarkt IS erwartet Ihren Beaucb Alles in beater Qualität A A Merkur 2085 Cafä Uhlandeck KurfflralandamiM ai -angaoalmar Hut—ttialt Konzerunuatk! Tanzt BESTAUB?AMT BUBIWlTgl» X X loaehlmathalarStr. 41, OoroUlMfl. atr. 77-7a Tal. J I BUmarcK «32 <aa fOknacl* jUlsd» Raalaaraat Barlrta auarichtan »on Faatlkltaauaa latl.Ait la a. Uhr d. Hauaa uaL Aalt. t. |M. Sam. Bernhard Rosenbaum OtkDion d. tomatt lagw II n.l.l. •MttaWK.IWttttT.10 -MBav.-Mlt SpilMbMt Charlott. aalt 18 Jahna Ohartottantr. 11 Hotaal HaaBlaar tarn Zoo. •SUmmaaaan RM. *l^O .Kattaa» — KanfWarM a-rMm aaut Konditorei Paul Poehi 'Angenehmer Aufenthalt* Lothringer Str. <M_ Konditorei und Cafe"»Karlsbad" JIRUtAUMIR «TRaMI 1> FERNSPR.: AB MERKUR 1741 iiiiimiimiuiimiiuiimiimu SYLVESTER;Af Cafat Kurfürstondamm <V* I Kuiiantendamm 70 Ecke Wllmcndoircr Str., Tel. J 0 ZB» I Kapelle Mlacha Smytschek TlachbeatellunK rechtiellls eineten äiim.....miiiiiiiiniiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiii.....iiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiniiHiiniii.....inipiw_ I^on SyCve&ter-^eier IcShoTatt und Tani - Ilse W.llen. Frrry Ooudosch Berücksichtigen Sie bei Ihrem Bedarf stets die Inserenten der J. A. Z. Tischbeslelluncen lexhlzeiliu erbeten | Kurfürstendamm 155 - Fernsprecher: J 7 Hochmeister 6110 | Mr Stammkino ~| Emser Lichtspiele am Ludwlgklrchplatz Bla Donncrataii: Potainblu« Ab Freitag: So andala «In« LI ab« || dbien&t am Uuto \\ neuzeitliche Autosaiuerei Paul Klawohn W, Kaiserallee 19 J 2 Oliva 1642 Outo-Peuloi » /•rrict-ZUtlaB Bnim Bltanapnini, Chinattanaunj 1, Barllnar »tr. 521 nihe Knie. .Waltenplletfe. Lolacn-u.Pahrdlenil, Kontroll- und AbKhmlcrdrenitr Benzin. Oel« Tae-u. Nachtnil: COPfaunholet 19i9 Reinhold Fräntzel Spezlat-liuto-S<ttlirel Berlin NW 40, Kirchstr. 10a C o Tierzarten 4509 ■ Ratttrirdienst deB Westen«! I lutofinndula Iah. Kart hwMj ■aaajjaj chaa^ DaMaiaaaalr. 14 I ^^Taklon J « BlalMrtu f' Franz Krause Werkstatt für Karoiseriebau Berlin-Halensee, Ncstorstr.37-38 B. M. W. SpnW-RtpatfMaV. WllkStlH Mtdtldl DttM lancllbrlaar B. M. W. Fabrlkmonieur H»lail»a«,Sw«,cne'«lr.7.n Bhl Hohcnrd. Auto-Fahrachule „Sport" Infi. ObtrlM. Mirtla laaiaal Wilmersdorf, Kaiserallee 48 _H « Emaanilali Q42S Autofahrschule „Ideal" Inn. W. Oellacn. ataall. aneik. Fahrlahitr Charlottenbure, Drqysenstr. 4 16 Blelbtr. 1578 (I Min. v. Bhl. Charlbg;.) U Itter ri ch t arunatadhulkuru VolUUnd. Untenlcht In kl. Onippen. elnachl.Oymnaitlk.OiteraNeuinUngtr. Auch Nachhill« und Schulaiballen. Chart, blkmaaaa, Uattaataiaar tu. » Spiechi. 1-3 J 2 Oliv« 3081