Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 93 (12.12.1934)
- Date
- 1934-12-12
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHEN AlLGEMEINErT Jüdifcher Sport und Olympia Seit Muiialcii beschäftigt sich die jüdische Presse mit der Teilnahme jüdischer SjWirtle rinnen und Sportler an den Olympischen Sttielru. Da nach den Erklärungen der matigel>ciidcii Hcliürdeii f»ci Hefälrij;un^Mia<'hweis jeder reichsdeutsche Jude berechtigt ist, die deutschen Karben hei diesen „Kämpfen der Weltbesten", zu vertreten, imiti es utis selbstverständliche. Pflicht sein, ■ bolthe Kräfte zu werken und zu fördern. Man spricht hei uns oft und gern von bereits stuttgefuhdeueu ütympiakurst-n und Traininjis^rmeinscliaften, an denen jüdische Sportler teilgenommen haben-, noch nie über ist muu dabei auf die unserer Ansicht nach weit maßgebenderen Grundbedingungen eingegangen, die einen befähigten Sportler erst in die Luge Vernetzen, über iieh hinauszuwachsen und liüchslleistungeu zu vollbringen, wie sie nun einmal zur Teilnahme au den Olympischen Spielen notwendig sein werden. Der größte Teil unserer Athleten hat heule ohne sichere Esl- Stenz einen Lebenskampf zu bestellen, der seelisch und körperlich auch-der hesltroinicrteslcn Sjwrtler zermürbt. Der Herr Hcichssjwrtführer hat in der Erkenntnis dessen, daß einer der wichtigsten Faktoren für die Erziehuig von Höchstleistungen'eine sorgenlose und geregelte Lebensführung: ist, in einer j-einer erslcn Erklärungen .zu verstehen gegeben, daß für die tu Frage kommenden aktiven in dieser Ilcziehung gesorgt sein werde. Der Kreis, der von jüdischen Sportlern zu den Auscrwäiilten zählen wird, kann naturgemäß nur sehr beschränkt «ein, und gerade deshalb wäre es Aufgabe unserer verantwortlichen- Steilen, unverzüglich auf diese wenigen die Grundsätze des Herrn Iteiehssportffdirers in entsprechende Anwendung -zii bringen. * Einen hervorragenden Platz hei den olympischen Kämpfen nimmt seit jeher -die* Leichtathletik ein. Trainingsgeiueinscliaften und Olympiakursc der Leichtathleten sind bestimmt ein wichtiger Faktor in der' Heranbildung zu olvmpischer Iteifc. Aber \>n-i nützen die bcs'.cu und lehrreichsten Kurse, wenn die letzte Vorbereitung, die in der Vertiefung und Vervollkommnung des Gelernten im Kampf mit gleichwertigen oder besseren Gegnern liegt, fehlt. Zu 'den allgemeinen Wctikämpfcn der Deutsehen Sporl- Iichörde sind wir nicht zugelassen; also ist es an uns, nach erfolgter Einigung zwischen den jüdischen Verbänden, großzügig Vejanstallungeu aufzuziehen, die unseren Itepräsentantcii ausgiebige Kampfmögliehkeiten bieten. Daß dazu jedoch erst einwandfreie Platzanlagen und Aschenbahnen geschaffen werden müssen, bedarf wold keiner weiteren Ausführungen. Ein Drittes aber erscheint uns in diesem Zusammenhang noch erwähnenswert, das ist die Frage der Auteilnahmc des jüdischen Publikums am jüdischen Sport, die im Augenhlirk fast alles zu wünschen übrig laßt. Sollte es nicht möglich sein, eine größere jüdische Öffentlichkeit in weit stärkerem Maße als es bisher geschehen iüt. am jüdischen Sport zu interessieren, um dem Sportler im Kampf Unterstützung und Anfetiening miterlebender Menschen, die er unbedingt braucht, zuteil werden zu lassenV nicht überwunden haben dürfte, konnte auch ihr Spiel gegen die Reservemannschaft des 1. F.C. Neukölln nicht gewinnen. Mit 4 :ü mußte sie den schnelleren und eifrigeren Gegnern den Vorzug lassen. : In den Vcrbandsspielcn der ersten Klasse gab 'es den erwarteten und überlegenen Sieg der llakoah Ih .Mannschaft gegen Hagtbor Ib. Nnrhtlem Hingel vor der Pause das 1 :0 llalbzeitresultat herstellen konnte, gelang es A Ii c n d und Sattler trotz tapferster Gegenwehr der llugilmrlcutc, die in dem Torslehcr Nathan ihren besten Mann hatten, durch drei weitere Tore das 4 :0 Endergebnis zu erzielen. Vorfchau zu Sonntag, 16. Dezember Fußball: Uagihor Ta — Ilagibor Ib (Sportplatz Schufcrsec, 12.20 Uhr), llakoah Ia — llakoah Mb (Sportplatz Schäfersee, 2 Uhr). Bereits am Sonnabend spielt die erste Mannschaft der BSG 33 gegen eine Vertretung der Berliner englischen Botschuft, den British Football Club. Das Spiel wird auf dem Platz des S.C.C. am Bahnhof Eichkamp ausgetragen und beginnt um 2 Chr. Handball; BSG 33 J — Triton (Sportplatz" Schönholz, 11.30 Uhr). BSG 33 1. Frauen — Garbuty I (Sportplatz Schönholz, 1 Uhr), Maecabi I — Bar Kochha II (Sportplatz Schönholz,, 2 Uhr), Bar Kochha I —■ Turn- und Sporthund. Spandau I (Sportplatz; Grunewald, 11.30 Uhr). Rheinbesirk meldet; Fußball' und Handballverbandsfpiele Am ersten Dezembcrsonntag war der Fußballspielhetrieb im Itheinbezirk des H.j.F.' sehr gering. Die A-Klasse verzeichnete allein die Begegnung Kleve gegen Krefeld, die die Gastgeher nach Berliner Sport Bar Kochha im Handball 3:10 gefchlagcn Die erste Handballmannseliaft _iles Bar. Kochha iniißle in ihrem Spiel girren die Jlcri/ner Spich«Triiiifumg l'Jl l eine schwere Schlappe hinnehmen. .Mit nicht weniger uls 3 : lü Toren blieben die B/aii-Weißen, deren Sturm sich kaum einmal zu einer.einheitlichen Aktion aufraffen, konnte, geschlagen, nachdem es bei Halbzeit schon 5:1 für den Guüvereiri gestunden hatte. Die Spfelvcreininung. die schon vor einiger Zeit auch schon gegen den .ITSC 05 '{13:8 für JTSC und «J : *J) gespielt hatte, verdankte ihren Sieg in erster Linie dem bedeutend schnelleren und schußkräfligeren Sturm. Audi die Frauen fpielten gegen Gauvereine Nachdem die erste Frauenmannschaft des JTSC 05 am frühen Mo/gen bereits anstelle des angesetzten "Verbandsspieles in einem Freundschaftstreffen gegen den Damen-Hudcr-Club 23 mit 13 :0 zu siegen vermochte, trat sie schoi} drei Stunden später in Pankow gegen den S.C. Garhaty an. Der Gegner, der im Hinspiel glatt geschlagen worden war, blich diesmal nach gleichwertigem Spielverlauf mit 4:2 siegreich. Die JTSCcrumen^ die sich mit zwei Kämpfen innerhalb von.4 Stunden doch etwas zu viel vorgenommen hatten, waren neben großem Schußpech der Härte und Schnelligkeit des Spiels nicht mehr gewachsen. — Einen erfreulichen Sieg.' konnten dagegen die Frauen der BSG 33 erringen; gelang es ihnen doch, gegen Spandau 04r die bisher jii ihrer Klasse ungeschlagen au der Spitze stehen, einen verdienten 2 : 1 Sieg zu erkämpfen. Hohe Verbandsfpielergebniffe In den Haudhallycrhandsspiclcu gab es einige in ihrer Höhe unerwartete Ergebnisse. Der JTSC 05 gewann in der ersten Klasse gegen Triton, der in letzter Zeit einige gute Spiele geliefert halte, hoch mit 18; 4 Toren, obwohl bei ihnen nur 6 Spieler der Stammannschaft mitwirkten. Iniercs>ant erscheint auch das 21 :0 Hekordresultat. das die sehußfreudige JTSC. 03 V gegen die gleichrangige Mannschaft des Bar Kochha erzielte. ' Weitere Ergebnisse : JTSC 05 III — BSG 33 112:1, -I.S.K. I — BSG 33 IH 7 — Bar Kochha III — Jvria 4: 4, Bar Kochha 1. Jgd — Maecabi II 11 :0. — Bar Kochha IV ^~ JTSG 05 1. Jgd 4:3, JTSC 05 4. Frauen — Dnmen B.C. 13:0. Bar Kockba9 Hamburg, in Berlin Der Hamburger Bar Kochha besuchte am Sonntag mit drei Hockeymaunschaflen die Berliner Mnkkabivercine. Im Hauptspiel, in (lern sich die ersten Mannschaften des Bar Kochha, Hamburg, und des Bar Kochha, Berlin, trafen, gab es trotz der schlechten 'Bodenverhältnisse einen schönen Kampf, der nach anfänglichem . Übergewicht der Berliner (Halhzcitstaud 1 :0 für Berlin) mit 1 : 1 - einen gerechten unentschiedenen Ausgang nahm. Während die zweite Mannschaft der Hamburger.einen knappen, aber verdienten 2 : 1 Sieg der ersten Mannschaft des Tennis-Clubs Bar Kochha nicht verhindern konnte, gelang es den vortrefflichen Damen der Hamburger gegen ihre Berliner Gegnerinnen, einen glatten 3:0Sieg zu landen. Fußballgefellfchafisfpiele Der I.S.K. hatte sich zu einem Gesellschaftsspiel eine kombinierte Mannschaft dca F.C. Sperber verpflichtet, gegen die er einen höchst beachtlichen 5:2 Sieg herausholen konnte. Die Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel verbessert, verdankt ihre« Sieg dem ausgezeichneten Können des Mittelstürmers Moses und des Mittelläufers, der in der Verteidigung und im Aufbau gleich gut war. Halbzeilstand 1:1. Die BSG 33, deren erste Mannschaft ihre Krise noch immer Unsere Bilderserie Jüdische Sportler Eine führende Rolle ihi deutscheu Jiu-Jitsu- Sport 'spielte lange Zeit die in allen Sportkreisen bekannte Jiu- Jitsu-Gruppe des HjF.. die Anfang dieses Jahres aufgelöst worden ist. Zu den prominentesten Mitgliedern diese* Vereins zählte Egon Wittenberg, den unser heutiges Bild zeigt, und der vor clw» eim-m Monat in der Berliner Sport - GcmciiiM-haft iV33 eine neue, sich regen Zuspruchs er- 'fj eilende Jiu-Gruppc ins Leben gerufen hat. Egon Wittenberg, der 1912 in Berlin geboren wurde, begann sich mit 14 Jahren dem Jiu-Jitsu-Sport zu widmen. Er trat der Sporlgruppe des HjF. bei und hatte sich bereits nach dreimonatigem Training die Anfangsgrunde dieses trickreichen Kampf- und Selbstverteidigungssports derart gut angeeignet, daß er sieh mit gutem Erfolge an offenen Wettkämpfen beteiligen konnte. Ab ständiger Teilnehmer an verbandsoffenen Turnieren und Klubkämpfen steigerte er sein Können zusehends1 und war bald als einer der besten und gefurchte Lstcu Vertreter seines Fachs bekannt. 1929 stand er erstmalig in Mcislersehaflskämpfcn. wurde brandenburgischer Meister im Federgewicht, mußte sich aber in der darauf folgenden deutschen Meisterschaft mit einem Unentschieden begnügeu. Ein Jalir später gelang ihm dann ein voller Erfolg. Neben seinem Wiedcrholungssieg i» der braiideiiburgischeu Meisterschaft .konnte er diesmal auch einwandfreie stolze Siege in der ..Deutschen1' und und bei den 3 deutscheu' Kampfspiclcn erringen. Infolge Verletzungen, die ihn lange Zeit zu unfreiwilligem Pausieren zwangen, konnte er nicht mehr an seine bisherige UberTonn anknüpfen. Zu Meisterschaften reichte es nicht mehr. In Khihkämpfcu jedoch blieb er für die Jiu-Jitsu-Gruppe wciteV der. treue, verläßliche Jurke II und Krebs, deren Eleganz und ausgefeiltes Können in jedem .offenen Wettkampf bestehen würden. In der Hauptklasse, dem Männerzchnkampf, siegten mit je 146 Punkten Krebs und Abraham (beide H.j.F.)» Auch in den übrigen Jugend- und Frauchkonkurrcnrcn endeten die Vertreter des H.j.F. ausnahmslos un der -Spitze, während die Bar Koehbuncr nie über die Platze hinauskommen konnten. Leipzig meldet: ■ ■ " Bar Kochba fchlägt Schild In den sonntäglichen Zusammentreffen beider Vereine gelang es den. Bar Kochba-Vertretern, in sämtlichen Spielen die Oberhand zu behalten. Im Fußball siegten sie bei den Alten Herren mit 3:0 und bei den erstell Männermannschaften nach hartem und schönem Spiel mit 2 :0. Besonders überraschend kommt aber der 4 :2 Sieg der Bar Kochba-Handballer, der allerdings im schönsten Spiel des Tages errungen wurde. Auch im Tifchtenniß-Turnier fiegrewh Auch in einem Tischtennis-Wettkampf zwischen den drei dortigen Vereinen konnten die Bar Koehhaner ihre Erfolgscne fortsetzen Mit 8:4 Spielen gewannen sie gegen Hot-Weiß, mit 10:2 gegen Schild und konnten so den wertvollen Pokal, der von Hot-Weiß gestiftet war, für ihre Farben in Beschlag iicbmcn. I. S. K. - Berlin in Leipzig Arn kommenden Sonntag besucht der jüngste Berliner Makkabiverein, der Jüdische Sport-Klub, den dortigen Bar Kochba nut seinen ersten Fußball- und Handbalhnannschaftcn. Sportliches Allerlei Der J.B.C. Maecabi wird am 9. Januar 1935 seine Vcranstaltungsrcihc mit einem internationalen Boxprogramm im Saalhau Friedrichshain eröffnen. Der M a k k o I) i , T e 1 - A w i w, dessen aktive Sportler sich in letzter Zeit in Unstimmigkeiten mit dem Vorstand befinden, ist von einer schweren Krise betroffen worden. Eine große Anzahl, von Aktiven ist aus dem Verein ausgetreten und hat sofort einen neuen S p o r t k 1 u b „Atid6" gegründet. Der Berliner Huderkluh .,T r i to n" c. V., der auf jahrzehntelange ersprießliche Arbeit im Berliner 'Hudersport zurückblicken kann, ist Mitglied des Sportbundes des Hcichshundcs jüdischer Frontsoldaten geworden. |^^^^^^^^^^^^^^^^'- Egon \t Ittenberg Kämpfer, der au den Mannschaftssiegen seines Vereins oft genug entscheidenden Anteil hatte. r . fairem Spiel überraschend mit 3 :2 Toren gewinnen konnten. Auch in Duisburg gob es ein ritterliches Treffen der B-Klasse, in dem Duisburg I gegen Krefeld II mit 2:0 (1 :0) erfolgreich blieb. Euskirchen wur Gast der Dürener zweiten Mannschaft und mußte den Gastgebern^ infolge Versagens des Sturmes einen 2:5 Sieg überlassen. —. Auch im H a n d b a 11 b c t r i e h gab es nur wenige Spiele. Im interessantesten Teil des Tages gelaug es München-Gladbach, dem westdeutschen Maccahimcislcr Maecabi, Düsseldorf, in einem Freundschaftsspiel ein ehrenvolles 5:5 Unentschieden abzukämpfen, und in Krefeld feierte die dorüsc Damenmannschaft ihren dritten Sieg mit 6:0 (2:0) gegen eine starke zweite Mannschaft aus Bonn. Sportmatinee der Hakoah9 Köln Etwa 2500 Zuschauer wurden am Sonntag Zeugen der von der Hakoah, Köln, im Hcichshallcntheater veranstalteten Sport* matinec. In 16 Bildern wechselten bei hervorragender Organisation sportliche Darbietungen mit Tänzen und Chören ab. Besonderen Anklang beim Publikum fanden die gymnastischen Vorführungen der. Frauen, die gemeinsamen Masscnfrciübungen, die exakt und sauber ausgelührt wurden, und die turnerischen Übungen am Barren und Heck. Den Abschluß der Veranstaltung bildete eine Bar Kochha-Gedenkrede Dr. Fricdcnthals, des Präsidenten des Deutschen Makkabikreiscs. Breslau meldet: Wetturnen des R.j.F. I nter großer Anteilnahme des Bresloucr jüdischen Publikums veranstaltete der H.j.F* ei neu Turnwettkampf, an dem sich auch der dortige Bar Kochba mit einer starken Mannschaft beteiligte. Die Leistungen sämtlicher Teilnehmer standen auf beachtlichem Niveau und versprechen für die Zukunft das Beste; besonders hervorragend war jedoch das Kürturnen der beiden R.j.F.-Lcutc Wc Cts§f>W? Wo-? Liberaler Verein für Oie Angelegenheit vn (Irr jüdischen Gemeinde zu-- Rerlin K. V. Am Mittwoch, 19. Dezember, 20.15 Uhrveranstalten die n-estliehen hezhki-'jruin<en. '<}&* Vereins gcmc'ttiaum im Logcuhuus Klt-'iilstraße 10-11 (Gartcni-aal) einen VoriruKsalwuü. Zu dem-Thema „lteli«iö*es Judentum — Bekenntnis und Gestaltung*' sprechen die Herren Babbiner Dr. Gottschalk uml Heinz Kellermann. Einleitend und /wischen den beiden Vortrügen: Sprechchörc dca Bundes Deutsuh;jüdischer Jugend. Leitung der Veranstaltung durch den Vorsitzenden, Lund- Keriehtrfrat i, lt. Pr. Lessen Mitglieder und von aolchen eingeführte 1-Vciiude dc.J Veteins willkommen. Liberaler Verein für die Angelegcnlii'Itcn der jüdischen Gemeinde zu Iterlin E. V. Diu nächste Veranstaltung der Frauengruppe des Ii c 7, i r k s W e <t d i u g -Reinickendorf findet am 18. Dezember, abends 8AÖ Uhr iin AHcn-heim Persische Straße (frühere ExerzierstraDe) 13 glatt. George Goetz spricht, üher das Thema Unser unbekanntes Gebetbuch". Liberale Sytuignge- Westend. IC. Dezember' von IG—20 Uhr Kinderfest in der Aula Kaiserdamm 78; ..Freude im Wbiter." 12. Dezember, abends 8 Uhr, ira Musikcr- Vereinshaus, Küi^er-Wilhelm-Str. 31. Bunter Abend. Mitw.: Greta Friedmann, Marths Frost, Gerhard Gottschalk, Alexander-Mudli, Jaks. Ilnnni Hosen. Erwin öuttner. Waldemar-Staland, Inningard Willner. Conf. Heinz Ganther. Kapelle: Elkan. _ ..Die verkaufte Braut" im Kulturbund. Anfang Januar gelangt unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Itosenstoek und unter der llegic' von Kurt Baumann die Oper „Die verkaufte Braut" von Smotaua im Kulturbund zur Aufführung. Lehnvoche in [lad Sahbrun]].1 Der Verband der Synagogen-Gemeiodon der Provinz Niedersehl es ien und der Synagogengemeinden verband der Provinz ObeiSchlesien in Gemeinschaft mit der Mittelstelle für jüdische Erwachsenenbildung veranstalten in Bad Salzbrunn vom 27. Dezember 1031 ab eine auf 5—7 Tage bemessene Lehrwoche für Personen, die in der ' jüdischen Kiwachäcuenbililung tätig sind. Vorträge von Biiber, Professor Dr. Hchiemann. Dr. Ernst Kantorowicz. Dr. Ernst Simon und Dr. Lcwkowitz mit Ausspräche.. Anmeldungen bis 15. Dezember an Verband der Synagotren-Gemciudeu der Provinz Niederschießen, Breslau, Wallstraße ih Gesellschaft für iürtisclio Volksbildung E. V. Frankfurt n. 31. Am 17. Dezember. 20.30 Uhr, im Vercinshaus Eschenheimer Landstraße Vor-, trag von Rabbiner Dr. Bruno Italiener, Hamburg, über ..Der Gedanke des Trostes im Judentum". Dr. Ludn-fc ^Imdelsofm. der V(irsit;:cü(!c des Bczi'rksu-.iMfaJirtsamtes Mitte der Jüdischen Gemeinde Berlin, hergeht am U, Dezember sfine Silberhochzeit. . * Elektrifehe Betäubung' von .Schlachttieren Frankfurt a. M. Das Hessische S t a a t s m i 11 i s t c — rium hat. wie der ..Prcußisehc Pressedienst der NSDAP.'; mit- - teilt, zur Auslegung des Gesetzes über das Schlaehtcn von Tieren, veranlaßt durch einen Sonderfall, folgendes angeordnet: Die Erlaubnis zur Aufstellung von Apparaten zur elektrischen Betäubung von Großvieh und Kälbern' bedarf . jedesmal besonderer Genehmigung. Diese wird nur erteilt für öffentliche Schlachthäuser, die . unter einer geregelten vctcrinärpalizcilichcn bzw. tierärztlichen Aufsicht stehen. Die elektrische Betäubung von Großvieh und Kälbern darf nur durch einen besonders unterwiesenen Schlachthofangcstclltcri in Gegenwart eines tierärztlichen Beschauers vorgenommen werden. Die Verwendung elektrischer Betäubungsapparate für Großvieh und Kälber in den Einzclmctzgcreicn der Gemeinden ohne Schlachthauszwang ist verboten. HauDtscüriftleiter: Dr. Busen Tannenbaum, Beriia-\V'ilmetjdorf. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für denJ Inhalt der Anieigen: Hans Ehrlich, Berlin W 15, — D.^A- III. Vj. 5000. Zur Zeit ist Preisliate JJr. 2 gültig. Verlag: Verlagsgenosseaschaft in Deutschland ansässiger Juden eGmbH. (in Gründung), Berlin W 35, Ulilandstrae» 158. Druck: Sonnendruckerei GmbH. (Felix Wolf), BerÜn-Charlottenbnrg.