Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 80-81 (5.10.1934)
- Date
- 1934-10-05
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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I diplomatie des „gebildeten. Despoten“, wahrheitsliebend, unnachgiebig in Sachen der Kunst. Da mul) man auf Nackenschläge gefaßt sein, darf aber doch nicht aufhören, an den Schauspieler zu glauben. Die Arbeit an ihm ist die wesentliche Arbeit des Theaters. .Schiller sagt einmal (Vorwort zur „Braut von Messina“), dal) allemal die Künstler schuld sind, wenn es mit der Kunst abwärts geht. Das müssen wir uns merken. Es genügt nicht inehr, daß der Schauspieler das Publikum fesselt, bis der Vorhang gefallen ist. Er muß ein wesentlicher Mensch sein, dem man den Glauben an die Mission seines Berufes anmerkt. .— Die geistige und menschliche Grundlage eines Theaters bestimmt seine künstlerische Bedeutung. Namentlich das Theater des Kulturbundes hat die Aufgabe, wesentlich zu sein und Gläubigkeit ausstrahlen. Wertvolle Menschen müssen am Theater wertvolle Kunst schaffen; eins von den beiden genügt nicht mehr. In solcher Atmosphäre wird es dann keine verlogene künstlerische Arbeit geben. Wahrhaftig wird die Einstellung zum Kunstwerk sein und frei von Eitelkeit, wahrhaft der Ausdruck des Schauspielers, Die Arbeit mit dem Schauspieler in dieser. Richtung garantiert die Zukunft des Theaters. Zur Berliner Aufführung im Kulfurbunb iHo 6os ßnopfjotan Aus: „Deremias" von Stefan Zweig Jeremias hat das bevorstehende linde Israels and die Einnahme des Tempels in Jerusalem geweissagt. Von der Matter als Gottesleugner verflucht, als. Gotteslästerer in r Todesgefahr gebracht, hchrt er ins Haus der Mutter wieder zurück. Ein Teil der Weissagung des Jeremias hat sich inzwischen - erfüllt: Nebukadnczars Heer belagert die Stadl. Die Mutter liegt krank zu Bett. Sie weiß nichts von der Gefahr, die Zion droht, und erfleht den Sohn herbei. An ihrem Krankenlager weilen der alte Diener Achab und Jochcbed, eine Verwandte. Leise tritt Jeremias ins Kranken- Die Mutter (sich mühsam aufrichteud): Was schweigt ihr plötzlich mit einemmal . . . Was schweigt ihr so? (Plötzlich mit einem Jubellaut.) Ist er-gekommen . . . 4st*er da, mein Kind, mein Sohn . . . mein Jeremia . - . Oh, daß meine Sinne so dunkel sind . . . wo . . . wo bist du, Jeremia . . . . (Jeremias tritt zögernd einige Schritte näher, bleibt dann -stehen, gleichsam" vom eigenen Gefühle bezwungen.) '' Die Mutter (sich gegen ihn wendend): Du bist da, ich fühl es . . . meine Snlne eratmen dich . . . weh, daß es so dunkelt vor meinem Gesicht . . . Was trittst du nicht näh, daß meine Hände dich fassen ... Was kommst du nicht, mein Jeremia? Jeremias (unbeweglich verharrend, die Hände an . sich gekrampft): Ich wage es nicht! Ich wage es nicht! Unheil hängt mir an, Fluch fährt mir voraus. . Die Mutter (fiebrig): Mein Kind, meine Arme, sie sehnen sich aus, was kommst du nicht, Lieber, was kommst du nicht nah? Ward dir so widrig die Lippe, so fremd meine Hand? Jeremias: Fremd bin ich mir seihst, fremd steh ich im Haus. Die Mutter:-Und wärest du der Verstoßene einer Welt, und hätte selbst Gott dich verstoßen, mein Kind bist du und mein selig Blut für immerdar! Für ihren Haß will ich dich lieben und segnen für ihren Fluch! Haben sie gespieu auf dich, oh, komm, daß icli dich küsse iJiaben sie dich verstoßen, oh, komm, daß ich dich empfange, oh, kehr heim an mein Herz, da du ausgegangen. J e r e-in i a s (mit einem Aufschrei hinstür/.eud und in die Knie sinkend): Oh, Mutter, du ewige Güte Dü! Oh, Mutter, du meine verlorene Welt! . . . Die Mutter: Oh, mein Sohn, mein Kind, mein Jeremia. Oli, ahntest du, was du an Tröstung gü’K Wenn ich wieder erfühle, daß du mich liebst, Oh, daß du doch immer mirnahe bliebst. Oh, höre, ich beschwöre dich, Jeremias, verlaß mich nicht! Jeremias: Was fürchtest du . . . ich faß dich nicht Die Mutter: Nicht lüge, nicht betrüge mich. Glaubst du, daß iehs nicht innen spür’, Wie sichs mit mir zu Ende neigt. Ich füliis: der Tod ist wach in mir, Und wie in einer Schattenuhr _ Der schwarze Zeiger Strich um Strich Wandaufwärts schiebt und rundet sich, So steigt Mit jedem wachen Atemzug Das Dunkel* tiefer mir ins Blut. , Weh, daß ichs selbst so wissend spür’,. Wie ich iin wachen Blut einfrien eine Frage nach): Nie wird ein Feind . unsere Stadt . . . umwallen? ... Die Mutter: Oh, er verstößt mich, er läßt mich zutn - andermal! Was läßt du mich sehnen, was bist du so hart? Jeremias: Ich kann nicht! Ich kann-nicht! Ein Wort brennt z.wischen mir und dir wie des Engels Schwert. D i e Mutt e r : Oh, der Fluch, den ich tausendmal selber verfluchte., Wind hat ihn zerblasen, mit dem Atem ist er verweht. 6er c m i a s : t Nein, Mutt er, wach ist dein Fluch und assen rege deines Worts. Von den Häusern Ist er gefahren wider mich, .aus aller Menschen Mund sprang er _iiHch an. Die Mutter (aufzitternd vor Angst): Was schrickst du so jäh? Was blickst du so blaß? Jeremias (noch ganz benommen im Schauer): Nie wird . . . ein Feind ... unsere Stadt .umwallen ... Die Mutter: Jeremia, sprich, Was ist dir geschehn, Was birgst du den Blick? Und ihr, Achab, jochebed, . Was blinkt ihr ihm zu, -Jeremia, Jeremia, Sage mir, sage, was ist geschehn? Jeremias (sich fassend): Nichts, Mutter . . . Nichts . . . Nicht errege dich. Mir war Nur dein Wort so fremd, so sonderbar. Die Mutter: Nein! Euer Blick Ward mit einmal schwarz und sorgenumdüstert, Und nun steht ihr im Dunkel und schauert und flüstert. Fürchterlich. Fürchterlich Ist dies Geheimnis, das ihr verschließt. Ich spür* Es wie Tod und Gotteszom über mir. Jeremias (stammelnd): Nichts, Mutter . . . nichts . . . verbergen wir dir. . Die Mutter: Was biegt ihr mir aus, Was schließt ihr mich ab? Und war’ es die Schrjecknis, ich will um sie wissen! Warum, oh warum Sind hier die Fenster und Türen verhängt, Warum ist alles so dunkel und stumm? Jeremias : Mutter . . . Mutter . . . bette dich hin . . . Meine Hände fühle; . . ich bin doch bei dir . . . Die Mutter: Ich lasse mich nicht belügen und trügen. Fürchterlich Wachen kommt über mich. Ich weiß es, ich weiß es jetzt grauenvoll klar, Daß mein Träumen nicht Traum, sondern Wirklichkeit f war. Jeremias: Mutter, wie soll ich den Wahn verstehn, Du willst mich verlassen, willst von mir gehn? Bedenke, nun sind Wir doch einander kaum wiedergewonnen, Zu neuer Gemeinschaft, Mutter und Kind, Nun erst hat meinwahrhaft .Leben begonnen, Gott hat nicht vergebens mich heimgesendet Aus meiner Wirrnis und meinem Wahn: Ein 1 Anbeginn ist dies von Gott-und kein Ende, Oh, Mutter, lieh neu mir zu leben an! ... Mutter, geliebte, sorge dich nicht, Meine Nächte sind dunkel und träumclecr. * Es ist vorüber: ich träume nicht mehr. Die Mutter: Du träumst nicht mehr? Jeremias: Ich träume nicht mehr. — _ Mein Schlaf ward schwarz, mein. Schlaf ward stumm, Meine Träume sind tief in den Tag gefallen, » Ihr Schauer hat sich den Stunden gesellt: Ich träume nicht mehr; denn wach ward die Welt. Die Mutier (ekstatisch): Oh, wie gut! Oh, wie gut!. Siehst du, Verzagter, ich wußte es ja, Gott würde dein dunkelndes Herz erleuchten. Von seiner Wirrnis und seinem Wahn! Oh, so selig sicher glühts mir im Blut, — Was ich dich lehrte von Anfang an: Nie wird ein Feind diese Stadt umwallen, Nie Zion zittern, nie Davids Burg fallen, Und wenn der Feind von den Enden der Erde kam*. Jeremias (ist von den Knien aufgefahren. Er starrt sic wje ein Sinnloser an. Seine Lippen beben das Wort wie -Schlosserei Feverabend, C 25 j MIHWNGICI Kl. Alexanderstr.16 Fordern SU wntrr- .Klarnnnarni Siinitl. Repa- I IIIGI1I|III—ICI raturen, Umbauten usir. -iu btll. Preisen Die Mutter (im Fieber): Weh, die Fanfaren, Wie sie dröhnen und schallen! Er ist da, er ist da, Der reisige König von Mitternacht! Krieg ist in unsere Länder gefallen, Feind kommt gefahren Unendliche Scharen. Weh, wie sie stürmen! Es knicken die Mauern, Es brechen die Tore Gewaltig entzwei. Die Mauer begräbt mich; Die ■ Mauer erschlägt mich. Weh! Ich will nicht verbrennen im Bette! Rette mich, rette! Wohin . Soll ich entfliehn? Jeremia . . . wo bist du . . . Jeremia, Hebe mich fort . . . trag mich hinaus! J e rem i as.(bei ihr kniend): Mutter, Mutter, unseliger Wahn Hält dich umkettet, Mutter, Mutter, höre mich an! Die Mutter: Ich halt deine Hand, ich halt deine Hände, So schwöre mir, schwöre, Daß es. nicht wahr ist. Schwöre mir, schwöre, Daß Israel nicht in Not und Gefahr ist. Schwör mirs, beschwöre, c Daß kein Feind mir die letzte Ruhe verstört, Dal! mein Leib in Zion zur Erde fährt! (Jeremias mit sich ringend, sucht vergeblich ein Wort.) Achab (gleichzeitig auf ihn eindringend): Täusche sie .; . Sprich doch ... eh sie vergeht. Siehst du denn nicht, Wie dunkel schon auf ihrem Gesicht Schatten des Todesengels hinweht? Die-Angst ... die Schrecknis ... scheuch ihr sie fort ... J oc h e b e d : Ein Wort nur ... ein Wort, Daß sie in Frieden zu Gott eingeht. Jeremias (mit sich ringend): Ich . . . kann nicht . . .' icli [kann nicht. Es hält mir einer die Kehle umpreßt, Es hält'mir einer die Seele umschnürt ... Die Mutter: Wehe, . . Er schweigt, Oh, wahr, es ist wahr! Gott hat sein eigenes Volk geschlagen . . . Jerusalem . . . Fluchtag, der mich gebar ... Das Dunkel . . . wehe ... das Dunkel steigt ... Brand überm Land . . . Die rasende Glut . . . Weh, ich verbrenne ... . rettet mich fort . . . A c h a b (gleichzeitig): Ein Wort . .*. ein Wort nur sprich ... Nur ein Wort. Jeremias (wie ein Gewürgter röchelnd): Ich . . . kann das Wort . . . r [es nicht sagen . . . Er läßt nicht . . . Er . . . Mir die Kehle verdorrt . . . Die Hand . . . die grausame Gotteshand ... Mir ... die Seele geschnürt . . . die Kehle umspannt... Gott . . . Gott, gib mich frei . . . gib mich frei .". . Die Mutte r (aufzuckend in wildem Geschrei): Verloren ... Ich brenne . . . Mord im Gezelt ... Hilfe . . . die Stadt ... . der Tempel . . . Gott fällt : : : Oft ' Hörle ic/> dröhnen Von Rossen und Wagen, Ein Tönen, Klirr.en und Klagen und Waffenschlagen; : Posaunen schollen dumpf in den Raum her. Und ich lag Von Grauen unidrängt U|id meinte, Dal! all dies nur mein eigener Traum wär. Doch jetzt Bin ich wach, Der Tod hat die Lider tnir aufgesprengt. Ich weiß, Warum ihr das Licht und den Lärm mir verhängt: Unheil ist um in der Stadt, in den Toren, Wir sind geschlagen, wir sind verloren. Wehe, Krieg ist in Israel! Jeremiäs: Mutter! Mutter! Die Mutter: Jeremia, sprich, Ist er gekommen, Den du verkündet, Der König, der König von Mitternacht? Jeremias: Du träumst Mutter, du träumst. Jochebed (flüsternd): Leugne es ihr ... um ihres Lebens [willen, leugne es ihr . . . (Die Mutter stürzt plötzlich in sich zurück. Ein tiefes Schweigen. Achab uiid Jochebed treten erschreckt heran und beugen sich über die Tote.) Jeremias* (Stimme,' plötzlich ffrell wie eine Springquelle aufschießend): Es ist nicht wahr: Ich log, ich log, ' Ewig währet Jerusalem, Nie wird ein Feind unsre Stadt umwallen, Nie Zion sinken, nie Davids Burg fallen . . . Höre mich, Mutter, noch einmal aufhöre, Ich schwöre, siehe, ich schwöre, ich schwöre: Ewig währet Jerusalem! Achab (im Zorn): Weg, Du schreist sie nicht wach! " ' Laß ihr der, Frieden! Jeremias: Siemul! mich hören, sie mul! mich hören, Ehe es zu späDist! Achab: Es ist zu spät! . Weg ' Von ihrer Stiile, Fort aus dem Gemach, Du schreist sie nicht auf, du lügst sie nicht wach! was sprachst du nicht, da sie vor Angst sich verzehrte Und ihr Leben an deinem Schweigen vergiiiö? Sieh nur, wie starr “ Ihre Blicke nach Güte und Hoffnung fragen Und du hast " ■ s ’ Max Reinhardt spricht nicht über Politik New York. Max Reinhardt, der in Amerika eingetroffen ist, um in New York, wie gemeldet, Werfels Bibelspief „Der Weg der Verheißung“ zu inszenieren, hat es einem Journalisten gegenüber abgelehnt, sieh über europäisch-politische Probleme zu äußern: „Ich bin Künstler“, antwortete er, „und war es immer. Alle meine Leistungen liegen auf dem Gebiet des Theaters. Die Arbeit, die ich mir jetzt vornehme, eine Dramatisierung des Alten Testaments auf die Bühne zu bringen, soll unsere nichtjüdischen Mitmenschen zu einem Urteil veranlassen, ob ein Volk, das zur Kultur einen Beitrag wie das Alte Testament geleistet hat, sich auch das Recht fortzuleben erworben habe.“ Auf eine Frage über die Lage in Österreich antwortete ' Reinhardt, daß ihn mit dem jetzigen österreichischen Bundeskanzler Dr. Kurt Schuschnigg freundschaftliche Beziehungen verbinden, und dali er nicht glaube, daß das jetzige österreichische Regime antisemitische Tendenzen verfolgt. .ihr den Schrecken des Todes hineingeschlagen. Du Gottverfluchter ... Weg ... laß ihr den Frieden ... , Der du sie selber gemordet hast. Jeremias (stammelnd): Lai! mich ... . ich will . . . J o c h e b e d : Fort, du Aussatz Von den Gerechten, Fort aus dem Haus! Rühr nicht die heilige Stille an Und den Tod, den du ihr angetan. Jeremias (zusammenbrechend): Ewig verflucht, Ewig verstoßen, Aus dem Mutterschoß in die Weit hinein, Gott . . . es ist hart, dein Bote zu sein! (Achab und Jochebed umschreiten feierlich die Tote. Sie drücken ihr die Augen zu und schlagen die Laken um ihren Leib. _ Achab gellt zu den Krügen -und schüttet das Wasser auf die Erde.* Man hört nur ihr ernstes Schreiten.. Jeremias stumpfer Bück ist starr zu Boden gerichtet. Langes, tiefes Schweigen.) Hiex antfüoxtat die * Annabella spielt bei Barnowsky Paris. Der durch seine langjährige künstlerische Tätigkeit in Berlin bekannte Theaterdirektor und Regisseur Victor Barnowsky hat in Paris eine Schauspieltruppe zusammengestellt, die am '12. Oktober mit einer Aufführung von Shakespeares „Wie es Euch gefällt“ im Theater der Chainps Elysccs vor die Öffentlichkeit treten wird. Bei dieser. Gelegenheit wird die berühmte Filmdarstellerin A n n a b e 11 a ihr Bühnendebüt feiern. Victor Barnowsky beabsichtigt noch -weitere Shakespeare-Aufführungen unter Mitwirkung Annabellas in Paris zu inszenieren und dann mit der Künstlerin und der gesamten Truppe eine Europa-Tournee zu unternehmen. I",,Hann?ver- ®‘e halten die gewünschte Auskunft durch den Verein zur Förderung der Interessen israelitischen Taubstummen Deutschlands j-’* V., Berlin, Rosenthaier Straße 19. Sprechstunde jeden Dienstag abend von 7—8 Uhr. Auskunfterteilung in allen Angelegenheiten der jüdischen Gehörlosen unentgeltlich. ■ ft’ Spendenüberweisungen für das Werk für Hilfe und Aufbau nehmen folgende Stellen entgegen: Zentralausschuß der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau, Chark>ttenburg Kantstr. 15S; Bankkonten: Gebr. iHeymann, wl\vr?un™s\schc St£aße 47» Ä- E* Wassermann, Berlin w 6, Wilhetmplatz /; Postscheckkonto: Berlin 705 77, Preußischer Landesverband Jüdischer Gemeinden: Sonderkonto Zentralausschuß-der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau. H. S.t Breslau. Es ist nicht bekannt, wann das ewige Licht, das sich in den Synagogen vor der Bundeslade befindet, und das eine Erinnerung an das nie verlöschende st B