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Jüdische allgemeine Zeitung · 1934-11-07 · 88 (7.11.1934) · page 12

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
88 (7.11.1934)
Date
1934-11-07
Page
– (sequence 12)
Language
German
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mmm i'.r^ de**. . JÜDISCHEN ALLGEMEINEM Wir meinen: Ii-- In t\i-t Iri/.lni Zeil sind in jüiIiM-beii Zriiung<n Migcnaiint«- - ßrsliMi - LisM* n der jüdisibcu Leichtathletik vcröTfcntlichl wordeirr dir man iiiihl ganz ohne «in Wort des \Vnhrh|iru<h* hinnehmen dii'rf. Eine -olclic Tabelle lutt gewiß ihren »iisehnulii lu-n Wert, wennsie »Icn Tatsachen entspricht, was leider von vorliegenden Fällen Whi gefugt werden kann. Wir sind jederzeit in der Luge, dem .Verlader dieser Tabellen mit unserem Mah-rial., zu helfen und ihm .sii mehrere 'wir nehmen sellistver^ländlieli au unbeabsichtigte^ Köhler uaeltzuweisen. 2. Dazu -kommt, dal* eine solche Li-I« ülierhuujit nur eine Daseinsberechtigung hat. wenn die für sie berücksichtigten Leistungen unter einigermaßen gleichen Verhältnissen aufgestellt worden sind.' Die vom Makkahi veröffentlichte Liste enthalt nun - von 53 angeführten Makkabilcistungcn '3*2.' die im Verlaufe der Deutschen MakkahimcUteräehnflej) auf dein Sportplatz des Berliner Sport-Clubs an der Avus. d. h. aUo auf einem der liesteu Berliner Plätze, erzieh worden sind. Wogegcu die It.j.F.-Sportler. insbesondere die Leichtathleten des JTSC 03, die ja lieknniillieh zu . dieser Veranstaltung nicht zugelassen waren, allein auf die katastrophal «'Iiicchten Hahnen der jüdischen Sportplätze .angewiesen waren. Unter "dieser Berücksichtigung sieht es mit der Iticscnübcrlcgcnhcit des Makkubi, die hier in ihren 'Ausmaßen wohl bestritten werden darf, nicht ganz so gefährlich aus. 3. Wir erlauben uns ferner die Frage, warum nicht, wie allgemein üblich, auch für Frauen, für die doch im1 selben-Maße Ergebnismaterial zur Verfügung stund, eine solche Liste aufgestellt worden ist. Zu schämen brauchen wir uns doch der gegenüber den Männern relativ besseren Leistungen (100 m : 13,2 Sek. Finkenstein JTSC 05, Hochsprung: 1,55 m Gretl Bergmann Itlj.F.-Lauphcim, Weitsprung: 5,23 m Finkenstein JTSC 05, Kugelstoßen: 10.60 in Lindenbaum JTSC 05) »loch wahrlich nicht. Köln meldet : Boxmeisterschaften des RjF Der Jüdische Turn -Verein 1902, Köln, ver- - ~~anstaltete im Auftrage des Sportbumlcs des tt.j.F. am letzten Sonnabend und Sonntag im Kölner IlciclishaUenthcater - die uiet>- jühripen \\.j.V.-lkjxmci»ter» chatten. Diu Endkämpfe in den ein- " zclncn Kinasen, 'die am Sonntagabend vor etwa 1200 Zuschuueru abgewickelt, wurden, brachten ganz hervorragenden, Sport. Stark 'verbessert zeigten sieb die westdeutschen Boxer, die neben ihren altbewährten Kämpen einige neue. Leute herausgebracht haben, von denen man in Zukunft noch viel erwarten darf. Eine KnttÜUHciiunfi burcilcieii ^Ja"c»en die Berliner, die in vielen Klasse» auf Grund <fcs fetzten Berliner Boxahcuds als Favoriten gestartet waren. Wohl gelang es ihnen, fünf ihrer Boxer in die Endkämpfe zu bringen, zu mehr reichte es dann aber nicht, denn regulär wurden sie hier von ihren besseren Gegnern geschlagen. Die Meist crschaftükfimp fc nahmen im einzelnen folgenden Verlauf: Im Da n t a in kre w.i c ii t schlug Laug mann (Frankfurt a. M.) den Jlerliuer Salomoa nach vollkommener ClMfrleceuhmt in <Icr zwvi'ea Kunde durch 'techiiischeu k. o. ltu Fl ifk'cu^c wicht landete II a h u (Külu) einen kaapi^D. aber verdienten Punktsieg _ gesen Ilamlet (fltirtmnnd). der körperlich seinen: Gegner nicht canz gewachsen -war. Im L e i e Ii t v: e \v i c Ii t cal> es wohl -den schönsten Kampf des Alnrnds. fl r ii-u i'bcrg" (Dortmund) zeij*le *>ich «etfcnülwr seiuei» Berliner Kampf «ntfeheuer. verbessert und konnte Gelles (Berlin), der ihn . vor vier v\Vochcn noch «anz <;latt zu schlafen \$ruaoohte, eine einwandfreie Punktuiederliitie Iwiliringeu. -Im \V r 11 e Tg p w i c h t gelang es, wie erwartet. Mayer (Köln), üavidßülm (Berlin), dem er rein physisch schon überlegen war, trotz de.-sen tapferen :Widersta.udes, glatt auszupunkten. Im Federgewicht Hefertc Naflaniel (Berlin) dem Darmstädter Eisen herg einen vollkommen ausgeglichenen Kampf. Wahrscheinlich hat-ihn die Verwarnung, die er in der dritten Runde I»ekain, den Sieg gekostet. In den beiden schweren Gewichtskla^neu gab es zum Abschluß wich zwei k.o.-Siege, yn Mittelgewicht hatte Kahn (Köln) Liehennann (Frankfurt u. M.) schon in der ersten Kunde für die Zeit zu" Boden gebracht und im I lall weh werge wicht konnte Kuliuupt (Köln) «einen Gegner, den Berliner Solomon.- ebenfall» in der ersten Runde schon?o mit genauen Treffern eindecken. daU ch diesem unmöglich—war, den ungleichen Kampr fortzusetzen. " Zum Schluß sei auch das Kampfgericht, das freundUcherwcisc der Deutsche Box-Verband gestellt hatte, erwähnt; das durch-seine beispielhaft korrekten Entscheidungen nicht wenig zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen hat. — Hannover meldet: des Hai Koehha-Hakoah und der berliner Sport-Gemeinschaft 1933 aufeinander. Nach spannendem Spiel, das nicht ganz den hohen Erwartungen entsprechen konnte, siegten die Ilakoahner. knapp, ober verdient mit einem Ergebnis, das bereits vor der Paus«* durch 2 Tore ton Schollack und Vierziger feststand. Während die Ilakoah-Elf durchweg ein eifriges und frisches Spiel zeigte und besondere Stärken in der Hintermannschaft aufzuwehen hatte, konnte der BSC-Angriff gar nicht gefallen. Durch völligen Ausfall ihres Linksaußen, der in einem solchen repräsentativen Spiel kaum etwas zu suehen hat. gelang es ihnen in keinem Kall, auch nur annähernd an ihre sonstigen Leistungen anzuknüpfen. Ein besonderes Lob verdiente sich der Schiedsrichter Keßler, der du* schwere Spiel durch seine energische Leitung glatt in der Hand hatte. Die weiteren Verbandsspicle. in denen es ohne Überraschungen abging, hatten folgende Ergebnisse: JSK" I Hagiljor'' II) 2:3 JSK II — Hiisibor 11 Ii: Ü 1SK III - llagilwr AU»- Herren :t:;t BSG :t:; II - Hakoah.11 1:2 ItSO :« III — Hakoah III 5: 1 11SO :S3 .luyi-nd — Itakoah JugifQd •!.:."».' Füßball-Turnier Aus Anlaß'seines 15jährigen Bestehens veranstaltete der Bur Koch ha. Hannover, ein Fußball-Turnier,' das durch die Beteiligung von Blau-Weiß, Hamburg, und. einer Heservcmanuschaft der Beilincr Hakoah eine gute Besetzung gefunden halte.* Die Kämpfe! «leren Spieldauer auf zwei mal 2ö Minuten verkürzt waren, zeitigten folgende Ergebnisse: Blau-Weiß. Hamburg — Hakoah, Berlin 2:1 - Blau-WciÜ. Hamburg — Bar Kocliba, Hannover 3:0 Bar Kocliba, Hannover — Hakoah. Berlin 7 : 2 Turnicrsieger wurde also die Mannschaft des Blau-Weiß. Hamburg. l)ru zweiten Platz belegten. dic~*ttannovcrancr. die im letzten Spiel unerklärlich glall die Berliner zu schlagen vermochten. Die 1 luudhallspicle mußten infolge des einsetzenden Regens abgesagt werden.' Berliner Sport H n k <» a lt ri. lause. 3 3 Jvria — Bar Kochha II 1:4 Frauen Bar Kocliba III — Damen It. C- 12:2 Trauen BSG 33 I — Damen Ruder C. 23 II 6:0. UnH«'rc Bilderseric Jüdische Sportler Die Schwimmerin .Lolo . Bacr FoL Sonnenfeld Geboren 1908, erlernte als 13jährige Schülerin das Schwimmen. Wettkampfmüßig betätigte sie sich das erste Mal als Untcrprimanerin bei Schülerwcttschwimmen. Nach bestandenem Abitur bezog sie als Medizinsludentin die Heidelberger Universität Hier erkannte man ihr großes Talent, ließ sie unter Aufsicht bester Schwimmlehrer trainieren, so daß sie scliojn 1928 ihre erste Deutsche Hochschulmei&tcrschaft im lüO-m-Brustschwimmen gewinnen konnte. Inzwischen" war die jetzige RjF-Mcistcrin Mitglied des Wiesbadener Schvvimmclubs von 1911 und der Nica, Heidelberg, geworden und hatte für diese viele schöne. Siege in Einzelrenncn und Staffeln erstritten. Ihren stolzesten Erfolg feierte sie 1930« als sie neben der Deutschen Meisterschaft dieses Jahres auch die akademische Weltmeisterschaft im 200-m-Brustschwimmen für sich und die deutschen Farben mit Beschlag legte. Ebenfalls recht erfolgreich war für sie das Jahr 1932,"gelang es ihr doch, sich bei den Deutschen akademischen Kampf spielen als doppelte Kampfspielmeisterin zu qualifizieren. Bis zum Oktober 1933 errang sie dann noch unzählige Siege und ehrenvolle Plätze in Hochschul Wettkämpfen und verbandsoffenen Schwimm festen und stand bis dahin mit in vorderster Linie des deutschen Damcnschwimmsports. Lolo Baer, die inzwischen ihr medizinisches Staatsexamen mit Erfolg bestanden hat-und noch heute zweimal in der deutschen Ilochsrhulrckordlititc geführt wird, bat sich trotz des fühlbaren Maugels an Wettkämpfen mit gleichwertigen Gegnerinnen, ihre volle Leistungsstarke zumindest bewahrt; das bewiesen ihre Starts vor acht Tagen beim Schwimmfest der BSG 33* Daß sich daneben durch ihr Vorbild und ihre, rastlose Trainingarbeit der KjF- Schwiminsport. insbesondere die Leistungen der Frankfurter Schild- Damen, um vieles gehoben haben, verdient als vielleicht noch wertvollere Tatsache ebenfalls lobend erwähnt zu werden. In den Berliner Fußballverliaud.-^piclen - der ersten KlasMtrafen am Sonntag die beiden führenden Berliner Mannschaften Auch im Handball siegt der Bar Kocliba 7:4 Schwerer als das Bcsultat es besagt, hatte der Bar Kocliba in. der zweiten Spielhälfle zu kämpfen, um seinen Yorsprung gegen die stark verbesserte BSG zu halten. Und hätte der BSG- Torwart etwas mein Glück in seinen Paraden entwickelt, wer „weiß, ob nicht das Hcsultat noch knapper ausgefallen wäre. War beim Bar Kochha Werner Span d au der Torschütze, der allein 4 Tore auf sein Konto brachte, so spielte dieselbe- Bolle bei der BSG der junge Hannas v h. der in seinem Können große Anlagen -verriet. . In einem weiteren Spiel der ersten Klasse gab es ein etwas unerwarletes Ergebnis. Die Mannschaft des K.Y. Triton, die ihren ersten Punktekampf in dieser Saison lieferte, konnte gegen den Makkaht. der seine gute Vorjahrs form noch immer ^uicht erreicht hat, ein gutes uiid verdientes Unentschieden erzielen.. Die übrigen Ergebnisse: .ITSC 0.1 II — BSG IC! II 7:1' JTSC 0;» .Tuseuil — BSG J3 III 7: 0 ISR I — Rai KochUa Jugend S:T Der JTSC 05, Berlin, im RjF. Der Jüdische Turnlind Sport-Club 1905 ist dem Sportbund des H.j.F. beigetreten, nachdem durch die Gründung des Ileichsausschussc? der jüdischen Sportvcrbändc eine Klarstellung übei' die Führung im jüdischen Sport erfolgt ist. Damit hat sich einer der leistungsfähigsten jüdischen Sportvereine Deutschlands, der in diesem .Jahre auf ein dreißigjähriges Bestellen zurückblicken kann, dem Sportbund zur Verfügung gestellt. Die Verhandlungen, die dem Eintritt des JTSC Uü voraus- "ingen, haben zwischen den Partnern zu einem völligen Einverständnis über alle erörterten Fragen geführt. Gemeindeabend . in der Prinzregentenftraße . Der letzic Genieindeabend in der S y u a g o g c 1' r i 11i z - rege ntenstraße gab drei Vorstandsmitgliedern der Berliner Jüdischen Gemeinde Gelegenheit, das leider nicht sehr zahlreich erschienene Publikum mit der verantwortungsvollen, zielbewußten und unbeirrbaren Arbeit der Gcmcindclcitung bekanntzumachen. Moritz Hoscnthal und Bruno Woyda charakterisierten in prägnanter Kürze das umfangreiche, vielgestaltige Arbeitsgebiet, während Dr. \V. Alexander die jüdische Einheitsschule verteidigte und betonte, daß der Unterricht vom jüdischen Konzcnlrationspunkt aus durchleuchtet werden müsse. Das ideale Ziel der jüdischen Schule könne jedoch nur erreicht werden, wenn die Eltern dabei mitwirkten. ' , Die .künstlerische Weihe gilben dem Abend Susanne. Stein und Hermann Schcy, von Erwin Jospe auf der Orgel begleitet. Julius Schocken geftorben Am vergangenen Sonntag ist hl Bremerhaven Juhus Schock en, der Bruder der beiden Begründer der Schocken A.-G., gestorben. Als Inhaber der Kaufhäuser Schocken in Bremerhaven und in Wesermünde hat Julius Schocken an dem Aufbau des Konzerns tätigen Anteil genommen. Er gehörte auch seit Gründung der Gesellschaft deren Aufsichtsrat an. Die Beisetzung hat gestern in Weißensec stattgefunden. Doch zweierlei Bürgerrecht? Wien. In jüdischen Kreisen hat die Ernennungeines völlig j u de u freien Wirtschnftsrats; . ebenso die Tatsache, daß auch aus den Kreisen der Kunst und Wissenschaft kein einziger Jude ernannt wurde, den Eindruck hervorgerufen, daß die Uegierung den Juden nur eine gewisse Vcrtrctungsmöglichkcit als Religionsgcscllschaft einräumen wollte. Wie man weiter aus gut unterrichteten Kreisen erfährt, trägt sich Bundeskanzler Sehuschnigg mit der Absicht, ein Gesetz zu schaffen, wonach Einbürgerungen noch nicht das V o 11 b ü r g e r.r.c c h t verleihen sollen, sondern erst eine beträchtliche Wartefrist nach der Einbürgerung eingehalten und das Gesetz mit rückwirkender Kraft ausgestattet werden soll. Jüdifche Photo-Freunde ■ Wie die „Jüdische Allgemeine Zeitung" erfährt, besteht in den Kreisen der jüdischen Amateur-Photographen die . Absicht eines Zusammenschlusses. Es ist geplant, eine gesellige Vereinigung zu bilden, die sich-dic Pflege des Photo-Sports zur Aufgabe machen ■will. Es sollen eigene Arbeitsräumc mit Dunkelkammern eingerichtet werden. Es wird auch an Wettbewerbe und Ausstellung photographischer Amatcurarbeitcn gedacht. Interessenten werden gebeten, sich bei Herrn Felix Weißenberg, SW29, Sohnsstraßc 41, zu melden. Juden nicht erwünfeht Die „Bayerische Ostmark" in Hegens bürg schreibt: „Am Wolfgangsmarkt am Mittwoch haben sieben jüdische Geschäftsleute ihre Marktstände aufgeschlagen und sich am Markt möglichst breit gemacht, um die ländliche Bevölkerung mit ihrem sattsam bekannten Geschäftsgebaren wieder einmal übers Ohr zu hauen. Für eine Anzahl kleinerer Geschäftsleute aus Regensburg, Ingolstadt und der Umgebung war kein Platz mehr vorhanden. Da. bäumte sich der gesunde Instinkt der ^einheimischen Bevölkerung auf und nahm Stellung gegen die jüdischen Händler, mit denen man hier nichts mehr zu tun haben will. Als diesen unerwünschten Gästen dann bedeutet wurde, daß sie am besten -täten, so rasch als -'möglich aus dem Bannkreis der Stadt zu verschwinden, um ernstere Folgen zu vermeiden, packten sie ihre Siebensachen wieder zusammen und zogen unter dem stürmischen Beifall der Bevölkerung ab.*" IJm den Waffenriiig Im Rahmen einer Stellungnahme gegen die Sezession der Burschenschaften aus dem Allgemeinen Deutschen Waffenring (über die wir an anderer Stelle des Blattes berichten. Die Schriftl.) wird u. a. erklärt, die von der Deutschen Burschenschaft in ihrer Erklärung des' Austritts gegebene Begründung, die den Anschein erwecke, als ob es in den ADW-Verbänden von J u d c n s t ä in m I i n g c n . jüdisch -Versippten und Freimaurern wimmle, sei. keinesfalls stichhaltig. „Denn jüdisch Versippte und Freimaurer dürfen sich' in den dem ADW angehörenden Verbänden überhaupt nicht mehr befinden, und soweit diese Bereinigung etwa noch nicht restlos vollzogen ist, trifft' dies in der Deutsehen Bursehenschaft ebenso zu wie in anderen Verbänden. Soweit aber in den. Altcn-Hcrre.n- « cli äffen nicht rein a r i s che M i t g 1 i c d c r , im besonderen als frühere Kriegsteilnehmer, unter festumrissenen Voraussetzungen a u s n n h m s w e i s e v c r b 1 c i b e n dürften, beruht dieje für die Vergangenheit und eine gewisse Übergangszeit gemachte Ausnahme nicht auf mangelndem nationalsozialistischen Empfinden der-ADW-Führung, sondern auf staatspolitisehcn Erwägungen, die die Billigung des Führers und Reichskanzlers gefunden halten, so daß ihre Durchführung — auch im nationalsozialistischen Staate — dem ADW Pflicht .war. Die Zahl der auf Grund dieser Ausnahtncvorschrift in den ADW-Verbänden'verbliebenen'alten Herren nicht rein arischer Abstammung ist prozentual und tatsächlich verschwindend gering." lfcuiptachiiflU'iter: Dr. Eugen- T a n ue n b :t u in . JJerliu-Wihnersdorf. Leiter der Anzeigen-AUeihmi; und verantwortlich für den lulialt - der Anzeigen: Georg Micliaelsohn, Berlin-Charlotlenuurj:. D.-A. III. Vj. 3000.. Verlar. VerlaesRenosienschafr in Deutschland ansässiger Juden eGmbH. (in Gründung), Kerliä IV IS. Uhloodjtraße läS. Druck: Sonnendruckerei GmbH. (Felix Wolf). Berliu-Charlolteuuurg. >f u k trr

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