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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-09-21 · 76-77 (21.9.1934) · page 6

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
76-77 (21.9.1934)
Date
1934-09-21
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Sie starrte, blaß geworden, in sein Gesicht. „Alles mit Dir teilen?!“ War sie denn verzaubert gewesen? Hatte sie alles vergessen, was dieses letzte Jahr an Kummerund tiefer Bedrängnis für sie gebracht hatte? Wie sollte er, der Nichtjude, jemals mitfühlcn können, was Olga ihre Entwurzelung bedeutete? Ließ sich denn jemals auslöschen, was über sie und ihresgleichen verhängt worden war? „Olly1 —?“ Seine Augen durchforschten ihr Gesicht. „Woran denkst Du plötzlich? Du siehst ganz verändert aus — was ist Dir?“ Sie umklammerte seine Hand, als wollte sie hindern, daß eine grausame Erkenntnis sie von ihm fortriß. Sie fand kein Wort der Erklärung, nur ihre Stimme drückte die Verzweiflung aus, die sie mit immer stärkerer Gewalt überfiel. „Ich kann nicht — — wie sollst Du es begreifen — —? Wir müssen uns trennen-!“ Er wollte etwas entgegnen. Sie ließ ihn nicht zu Wort kommen. Dann hörte sie sich sprechen zuerst tastend, unsicher, dann allmählich sich befreiend, das Wesentliche betonend, bis schließlich der eine qualvolle Satz wie eine Leidensmelodie alles andere übertönte: „Es gibt keine Brücke für uns, Herbert! Ich würde Deine Lebens- " freude trüben — — es ist unmöglich — —“ Sie brach ab, Tränen drohten. Er schwieg nachdenklich. Dann fuhr sie fort: „Heute ist nicht der Zeitpunkt, einen freien Menschen in die Bedrängnis eines Unfreien hineinzuziehen. Ich würde ständig fürchten, dal) Du durch mich belastet wirst — daß Du meine Empfindungen kritisieren würdest!“ „Aber Du wärest als meine Frau dem allen entrückt, Olly. — Du wärest weit fort von all den Konflikten-“ warf er ein. i .. . Sie sah ihn an: „Daß Du das sagen kannst, zeigt die Kluft zwischen uns! Ich kann nicht entfliehen, Herbert — selbst nicht zu Dir! Du unterschätzest den Grad meiner Verankerung — --!“ Er hatte den Kopf gebeugt. Jetzt richtete er sich auf. Sein_Blick drang in den ihren. Aber er las eine Entschlossenheit in diesen dunklen, leidvollen Augen, die ihn entwaffnete. Als sie ihre Hände aus den seinen löste, begriff er, daß er sic verloren hatte. 1 Er blieb allein, während die geliebte Gestalt auf dem dunklen Wege verschwand. , Der Garten ruhte unwirklich und geheimnisvoll unter dem Licht des w olkenüberschatteten Mondes — — — Jüdische Ehe in dieser Zeit Die Arbeitslosigkeit,. die so erschreckend in unsere' Reihen eingebrocheu ist, wirft, ihren Schatten auch auf die jüdische Ehe. Notzeiten bilden allemal eine starke Belastungsprobe für. die eheliche Gemeinschaft. Nur das .wirklich Starke und in sich Gefestigte vermag derartige Zeiten ohne Gefahr für seinen Bestand zu überstehen. Daß die jüdische Familie in Deutschland mithuieingerissen worden ist in die Krise der deutschen Judenschaft, ist eine "Tatsache, die leider nicht zu leugnen ist. Man braucht sich nur einmal im Kreise seiner engeren Bekanntschaft umzusehen, um fcstzustellen, wie verheerend sich hier die Ereignisse ausgewirkt haben. Ganze Familien sind auseinandergcrissen "lind über alle Länder verstreut worden! Wo sie zusammengeblieben ist, herrscht nur allzu oft bittere Not. 'Wo schließlich und endlich wenigstens das Gespenst der Sorge um das tägliche Brot nicht vor der Tür steht, lastet drückend die Hoffnungslosigkeit auf den Schultern des aus seinem Tätigkeitskreise herausgerissenen Familienoberhauptes. ■ Zweifellos hat sich unter dem Drucke der Verhältnisse in manchen jüdischen Familien eine Situation herausgebildet, die füralle Teile untragbar geworden ist. Aber in fast allen derartigen Fällen kann man die Beobachtung machen, daß. die Konflikte, die dort zum Austrag gelangen, nicht von heute, und gestern sind, sondern seit geraumer Zeit schon latent vorhanden waren und nur der erschwerten äußeren Umstände bedurften, um zum Ausbruch zu gelangen. Es ist klar, daß die Arbeitslosigkeit des Mannes sich in einer ,,glücklichen“ Ehe anders auswirken muß als in einer „unglücklichen“. Ebenso klar ist es, daß cs viel auf das liebevolle Verständnis der Frau ankommt, wieweit es dem Manne gelingt, seine unfreiwillige Mußczcit nützlich und fruchtbar zu gestalten. Wo der Wille zu einer gemeinsamen Lebensform vorhanden ist, wird auch die größte Not die Ehe nicht zerbrechen können. Ehen freilich, die nur auf dem gemeinsamen (oder auch nicht gemeinsamen) Cafehausbesuch, anstatt auf der von. gemeinsamen Interessen umfriedeten Häuslichkeit basieren, werden den an sic gestellten gestellten Anforderungen kaum gewachsen sein. ' Es ist mit der Ehe wie mit allen anderen menschlichen Bindungen: Sie erweist ihren wirklichen Wert erst in Notzeiten. Geht sie zugrunde, so waren ihre Grundlagen zu schwach, und cs ist an ihr nichts verloren. Überdauert sie die Verhältnisse, so hat sie von neuem ihren Sinn und ihre Bedeutung bewiesen. ‘ Dies gilt insbesondere auch für jene Fälle, in denen selbst glückliche Ehen unter dem Zwange der Verhältnisse vorübergehend getrennt worden sind,rin denen etwa die Frau hiergeblieben, der Mann ins Ausland gegangen ist, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen. Eine wirkliche Ehe führen, heißt: gemeinsam den Lebenskampf aufnehmen. Nicht auf kürzere oder längere Trennungen, nicht auf kürzere oder längere Arbeitslosigkeit kommt es an, sondern auf den Willen, diese Zeit der Prüfungen gemeinsam zu überwinden. Wo Kinder vorhanden-sind, wird allein schon diese Tatsache unter Umständen genügen, um locker gewordene Bande wieder zu festigen. Wo dagegen Menschen, die -dicht vor der Verlobung oder Heirat standen, sich vor die Frage-gestellt sehen, ob sie sich nach den Verhältnissen“ oder nach ihrem „Gefühl“ richten sollen, wird es einzig und allein auf das ihnen innewohnende Ethos ankommen. Es gehört ein gut Stück Religion dazu, um hinwegzukommen über die zahllosen Wirrungen, die heute das tägliche jüdische Leben ausmachen. Aber war es von jeher nicht gerade die Religion, welche die jüdische Familie auszeiebnete? Auch heute wird es wieder darauf ankommen, wieweit die Gottesgläubigkeit und Schicksalsergebenheit der Ehepartner imstande ist, die „Verhältnisse“ .zu meistern. Ist das religiöse Gefühl heute noch ebenso stark, wie es in den sprichwörtlich glücklichen Ehen unserer Großväter und Großmütter war, so braucht einem um den weiteren Bestand der jüdischen Familie nicht bange zu sein. Herbert Connor. 'jjfrtau Muift rat: Frau Minna "R. Anfrage : Ich habe vor einiger Zeit einmal darüber gelesen, daß jüdische Hausfrauen Haushalt 1 e h r 1 i n g e nehmen sollen, junge Mädchen, die gegen die Lehre der Hausfrau mithelfen. Ich hätte große Lust dazu, denn ich bin immer eine gute Hausfrau gewesen und für alle modernen Hilfsmittel im Maus und für neuzeitliche Küche, aber jetzt könnte ich gerne eine solche Hilfe brauchen und hätte auch Freude daran, einen netten jungen Menschen zu einer tüchtigen jüdischen Hausfrau zu erziehen. Wo soll ich mich hinwenden, um solch einen Haushaltlehrling zu bekommen? Antwort: Den Aufsatz darüber haben Sie bei uns gelesen, und wir freuen uns, daß die Anregung so gute Früchte tragen will. Wenden Sie sich an den Jüdischen Frauenbund (Ihre Ortsgruppe oder die nächste) und be- ■ sprechen Sie dort mit der Dame, die die Haushaltfrageh und Arbeitsvermittlung verwaltet, das Wie und Was. Man wird Ihnen von dort wahrscheinlich ein junges Mädceien zuweisen. Frau Aenne F. Anfrage: Würden Sie'einer besorgten Mutter reinen guten Rat geben? Mein Töchterchen ist 14 Jahre alt und begeistertes Mitglied des Jugendbundes. Sie versäumt keinen Heimabend und keine Wanderung. Darüber bin ich einesteils froh, aber andererseits sehe ich es sehr ungern, daß die Kinder oft sehr spät.nach Hause kommen. Abgesehen davon, daß sie morgens wieder um halb sieben heraus muß, also eigentlich, spätestens um 9 ■ im Bett sein müßte, sehe ich es auch nicht gern, daß sie abends mit den Jungens vom Bund nach Hause geht und auf dem Heimweg noch bei ihnen steht und sich lange unterhält. Sie verstehen meine Besorgnis als Mutter. Ich will dem Kind die Freude nicht nehmen, fürchte aber, daß mein Einfluß schwächer wird ais gut ist. Was soll ich tim? Antwort: Ihr Konflikt ist der Konflikt vieler Mütter. Ein Verbot würde das Gegenteil erreichen, aber Auswüchse müssen selbstverständlich zurückgeschnitten werden! Ich rate Ihnen, sich mit dem Vorsitzenden des Bundes in Verbindung zu setzen, damit er grundsätzlich darauf hinweist, daß nach den Heimabenden und Wanderungen sofort und ohne Aufenthalt nach Hause zu gehen ist; daß er ferner darauf achtet, daß Heimabende so frühzeitig angesetzt werden, daß so junge Dinger wie Ihr Mädelchen spätestens um halb zehn daheim sind. Außerdem wird es gut sein, wenn Sie Ihr Kind, bitten, nicht ihm befehlen, daß es um seiner eigenen Leistungsfähigkeit willen Ihren Rat befolgt. Aber was nun .gerade die Jungens angeht — Vertrauen gegen Vertrauen! — die schöne Kameradschaft in unseren Bünden zwischen Buben und Mädels verdient es. Man soll auch seine Sorgen nicht übertreiben. E. G. in W. Anfrage: Meine Tochter befindet sich seit einem Jahre in einem jüdischen S po rt verein, "und ihr Sportlehrer hat festgestellt, daß sie eine sehr gute Läuferin ist. Nun wird aber meiner Ansicht nach seit ein paar Wochen die Sache übertrieben- Das Mädel magert ab, und hat trotzdem keinen andern Gedanken mehr als an ihren Sport. Ist denn das richtig? Ich denke doch, Sport soll kräftigen und nicht schädigen. Antwort : Ganz meine Ansicht. Ich bin immer dafür gewesen, daß Frauen und Mädchen Sport treiben, sich frisch, leistungsfähig, jung halten; aber das geschieht nicüitdurch Spitzenleistungen und Rekorde, sondern durch eine gleichmäßige Durchbildung des Körpers, die der Wesensart und Natur der Frau entspricht. In einzelnen Fällen sind Ausnahmen möglich, aber zur Regel sollte das im Frauensport nicht werden. -Wenn Ihre Tochter nicht eine seelisdi und körperlich robuste Sportlerin ist, dann reden Sie doch mit dem Sportlehrer ein ernstes, väterliches Wort, ehe es zu spät ist. Eva M. in W. Anfrage: Ich brauche ihren Rat. Mein Mann und mein Sohn gehören zwei verschiedenen politischen Richtungen im Judentum an, die ich Ihnen hier nicht näher bezeichnen will, weil es an und für sich nichts zur Sache tut. Das führt zu ständigen Reibereien und verdirbt uns allen oft genug die gemeinsame Mahlzeit oder eine ruhige Stunde. Was könnte ich tun, um die beiden mir lieben Menschen zum Friedenhalten zu bringen? Antwort: Sie auf den eigentlichen und wahren Sinn des Judentums hinweisen, das in dem Bekenntnis zu dem Einen und der Einheit gipfelt! Ihnen beiden einmal klarmachen, daß sie ihrer Sache und dem Judentum den schlechtesten Dienst erweisen, wenn sie die Färbung über die Form, eine Meinung über den Menschen stellen. Und daß wir alle kein Recht mehr haben, uns über Feindschaft von außen zu beklagen, wenn wir selbst eins des andern Feind sind. Judentum heißt den Nächsten lieben, weil er ein Mensch ist wie Du! Vielleicht bedarf es auch bei den Ihren nur dieser Erinnerung! Ergreifen Sie also niemals Partei, sondern erinnern Sie, sobald der Streit ausbricht, daran, daß sie Juden und nicht irgendwelche -isten oder -er sind! E. und M. Anfrage : Wollen Sie uns eine Streitfrage entsche.ideu? Kann man einen Sabbatleuchter auch eine Menorah nennen oder ist eine Menorah nur der achtarmige Chanukaleuchter? Antwort: Da das hebräische Wort Menorah einfach „Leuchter heißt, so kann man den siebenarmigen Sabbatleuchter getrost so nennen, obwohl der Brauch im allgemeinen diese Bezeichnung vorwiegend für den Chanukahleuchter anwendet. Richard M. in O. A n f r,a g e : Wie Sie aus der Ortsangabe ersehen, leben wir an einem sehr kleinen Platz. Aber wir sind iiier 8 jüdische Jungens und Mädels im Alter von 14 bis T9 Jahren und hätten gerne irgend eine Möglichkeit, an dem Leben der jüdischen b ü n d i s c h en . Juge n d teilzunehmen. In die nächste Stadt zu Heimabenden oder Vorträgen zu fahren, verbietet sich aus finanziellen und sonstigen Gründen. Können Sie uns mit einem Rate helfen? Antwort: Sie befinden sich in der gleichen Lage wie viele Ihrer vereinzelten Kameraden auf dem Lande. Ihr Brief macht aber den Eindruck, als könnte Sie, lieber Richard M., recht gut Ihre Kameraden an einem bestimmten Abend der Woche zu einem „Heimabend“ vereinigen, und was Sie dort mit Ihnen arbeiten sollen, das erfahren. Sie, wenn Sie sich an die nächste größere hündische Gruppe wenden, die Ihnen bekannt ist. Man wird Ihnen von dort bestimmt mit Programmen für kleine Diskussionsabende, Bücherempfehlungen, Anweisungen für Fahrten usw. brieflich zur Hand gehen, man wird Ihnen wohl auch alle 4 bis 6 Wochen einmal einen freiwilligen Helfer als Redner und Lehrer für einen Abend schicken. Das wird finanziell zu tragen sein. Also nur Mut! Schreiben Sie an Ihre Kameraden in der nächsten Stadt — die Richtung, an die Sie sich wenden, müssen Sie selbst bestimmen — und im übrigen: viel. Glück und Freude zu Ihrer Arbeit! Else L. Anfrage: Meine Freundinnen und ich lesen eben öfters in jüdischen Blättern, daß junge Leute sich zu Der Herr, Die Dame Elegante Maßschneiderei A. Berkowitz, Joacliimsthalerstr. 38. J 1 Bismarck 7640 Sprechchören zusammentun. Wir hätten nun große Lust,' in unserer Jugendgruppe etwas Derartiges zu machen. Wie fängt man das an? „Antwort: Mit Ernst und Zucht und einem guten Lehrer, der wirklich was von den Dingen versteht. Denn es handelt sich um eine Kunst, und da sind halbe' Sachen schlimmer als gar keine. Am gescheitesten wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des Kulturbunds, der Ihnen.am nächsten iiegt und,bereden dort mit einer sachverständigen Persönlichkeit den Weg und die Möglichkeiten. Programmwünsche kommen erst spät dran! . öotfesbiensfß am Sukkoffeft Sonntag, 23. September (Vorabend) und Montag, 24. September, abends in allen Synagogen mit neuem Ritus: 6.15 Uhr. Liberale Synagoge Norden, Vorabend 6 Uhr, Predigt: Hirschberg. Liberale Synagoge Nordost, Vorabend, Predigt: Zimel. Beginn der Vormittagsgottesdienste 10 Uhr. Jüdische Religionsgemeinde, Charlottenburg 9.30 Uhr. 1. Tag | 2. Tag Neue Synagoge Sänger Weyl Lindenstraße Blumenthal Warschauer Lützowstraße Wiener Salomonski Fasanenstraße Salomonsk: Galliner Levetzowstraße Prinz Lewkowitz Friedenstempel Warschauer Prinz Prinzregentenstraße Swarsensky Wiener Schmargendorf Brasch Seligsohn Norden, Schönhauser Allee 162 Hirschberg Zirnet Jüd. Retigionsgemeinde Charlbg. Solomon Plotke Sabbat - öoffesbienffe Freitag, 28. September. Neue Synagoge, Lipdenstrafie, Friedenstempel: 6.15 Uhr. Lützowstraße: 6 Uhr. Fasanenstraße: 6.30 Uhr, Levetzowstraße: 7 Uhr. Prinzregenten- 7.15 Uhr. Jüdische Religionsgemeinde: 6.15 Uhr. Neue Synagoge: Sänger. Lindenstraße: Vogelstein. Lützowstraße: Salomonski. Fasanenstraße: Wiener. ‘Leveizowsiraße: Lewkowitz. Friedenstempel: Warschauer. Prinzregentenstraße: Galllner. Liberale Synagoge Norden, Schönhauser Allee 162, 7.15 Uhr: Dr. Plaut. Liberale Synagoge Osten, Kaiserstraße 30, 7.30 Uhr: Hirschberg. Liberale Synagoge Nordost, Prenzlauer Promenade 176, 7.30 Uhr: Graf. Liberale Synagoge Westend, Kaiserdamm 7S, 7.15 Uhr: Gaetz. Liberale Synagoge Wedding-Reinickendorf, Seestraße 44, 7.15 Uhr: Brasch. Jüdische Reformgemeinde, Joachimslhaler Straße 13,6.30 Uhr: Dr. Rosenthal. Sonnabend, 29. September: Hauptgottesdienst in allen Synagogen mit neuem Ritus: 10 Uhr. Liberale Synagoge Norden: (Einsegnung) Dr. Plaut. Sonntag, 30. September. Jüdische Reformgemeinde, Johannisstraße 16, 10.30 Uhr: Festgottesdienst mit Seelenfeier zum Schlüßfest: Dr. Gottschalk. ' Wann? Wo? Am 23. 9. spielen die 1. und 2. Mannschaft der Berliner Sport-Gemeinschaft 1,933 im Sportbund ries RjF. gegen Sport-Vereinigung Machnow, ein dem Gau 111 angehörenden Bezirkshiasse/i verein auf deren Platz in' den Christianiastraße. Beginn des Hauptspiels 4 Uhr. Am 30. 9. spielen dieselben Mannschaften auf dem Platz ant Schäfersee ein Freundschaftsspiel gegen ihren Vorrundengegner in der Reichsmeisterschaft des RjF, „RjF Bresldu“, ögJJ Bonzo-Friseur Tauentzienstr. 10 itÜui gegenüber Marburger Straße, B 4 1943 Dauerwellen RM. 3,50 SMjl Haarschnitt SO, Wasserwellen 75 Pfg. Mi Im Herrensalon: Haarschnitt 50 Pfg.

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