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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-10-19 · 84-85 (19.10.1934) · page 11

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
84-85 (19.10.1934)
Date
1934-10-19
Page
– (sequence 11)
Language
German
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14. Jahrgang Nummer 84/85 3eifnng 2. Beilage 19. Oktober 1934 Läufer in der Bibel Von Felix Pinczower Die nachstehende anschauliche Schilderung ist, mit einigen Kürzungen, dem im Jüdischen Verlag, Berlin, erschienenen Jüdischen Jugendkatender entnommen. Kurz- und Langstreckenlauf in der Bibel? Wer hätte je so etwas gehört? Und doch ist das Wort Kohelets wahr, daß es nichts Irenes unter der Sonne gibt. Alles war schon einmal'da, und es bedutfte nicht erst der modernen Sportbewegung, um uns zu beweisen, daß auch Juden'auf dem Sportplatz und der Rennbahn Außerordentliches zu leisten vermögen. Tatsache jedenfalls ist, daß der Kön i g Sa 1 om o in seinem Hofstaat fünfhundert bewaffnete Läufer hatte, die gleichzeitig seine persönliche Leibgarde bildeten, und' die jüdische' Sage — Midrasch genannt — berichtet uns gar von einem großartigen, in der Nähe von Jerusalem gelegenen Sportplatz, in dem der König einmal im Jahre ein großes Sportfest für diese Läufer zu veranstalten pflegte . . . Er überholte Pferde im Rennen _ .Unter den siebenunddreißig. Gibborim (Helden) König Davidstat sich als Schnelläufer vor allem Assael vor. Assael. war ein richtiger. Neffe des Königs David und ein Bruder der beiden großen Heerführer Joab und Abischail. Ui* interessiert hier besonders, daß Assael neben seinen Fähigkeiten als Gibbor ein glänzender Läufer gewesen sein muß. Die Bibel hält es nämlich für notwendig, seine Leichtfüßigkeit besonders hervorzuheben: „Von leichten Füßen war Assael, wie der Gazellen eine, die auf dem Feld sind.“ Noch genauer beschreibt Assael der jüdische' Geschichtssöhreiber Josephus Flavius. Assael soll nicht nur die Menschen im ausdauernden Lauf übertroffen, sondern auch Pferde im Rennen überholt haben. Die jüdische Sage berichtet far, sein Lauf sei so leicht gewesen, daß er „auf den Spitzen er Ähren rennen konnte“, ohne, daß sie brachen. Schade, daß man damals noch keine Stoppuhr besaß. Sicherlich wären dann alle W e 11 r e k o.r d e ins Purzeln gekommen . . . Wettlauf mit einem Neger In dem Krieg zwischen Absalom und David lernen wir als einen ganz bedeutenden Meldeläufer Achimaaz, den Sohn des Hohepriesters Zadok, kennen. Ihr werdet euch sicherlich noch des Ausgangesder Schladht bei Machanaim entsinnen, wie Absalom, nachdem seine Truppen entscheidend geschlagen wurden, auf der Flucht mit seinen langen Haaren an einem Baum hängen blieb und drauf von Joab getötet wurde. Und hier setzt der Bericht eines M eldewettlauf s ein, der so ausführlich und lebendig ist, daßich mich nur darauf zu beschränken -brauche, den Originaltext der Bibel wiederzugeben. (Aus dem 2. Buch . Samuel, Kapitel 18, Vers 19—32.) , „Achimaaz, Sohn Zadoks, sprach: Ich möchte gern hin laufen und dem König berichten, daß der Ewige ihm Recht geschafft hat gegenüber seinen Feinden. Joab sprach zu ihm: An diesem Tag sollst du nicht der Mann des Berichtes sein, du magst an einem andern - Tag Botschaft bringen, aber an diesem Tag berichte lieber nicht, denn es ist nun einmal der Sohn des Königs, der tot ist. ' ■ Dann gebot Joab dem Mohren: Geh, melde dem König, was du gesehen hast. Der Mohr warf sich vor Joab nieder und lief davon. V Nun redete Achimaaz, Sohn Zadoks, Joab noch einmal an: Mag kommen, was da will, ich möchte doch auch noch hinter dem Mohren herlaufen. Joab sprach: Wozu nur willst du laufen, mein Sohn, das ist für dich kein ersprießlicher Bericht. ■Mag kommen, tvos da will, ich laufe doch hin. Da sprach er zu ihm: So laufe1 Achimaaz lief den Gauweg und überholte den Mohren. . David saß gerade zwischen den beiden Toren, der Späher gmg auf die Mauer aufs Tordach zu. Er hob seine Augen und sah: Da läuft ebehher ein einzelner Mann. Der Späher rief es aus, und man meldete es dem König. Der König sprach: Ist er einzeln, so ist Nachricht m seinem Munde. Jener lief und tief und war schon nah herangekommen. Da sah der Späher einen anderen Mann laufen; der Späher rief dem Torwart zu und sprach: Da läuft noch ■ ein zweiter Mann allein. Der König sprach: Auch der hat zu berichten. Der Späher sprach: Soviel ich sehe, gleicht das Laufen r des ersten dem Laufen des Achimaaz, Sohn Zadoks. Der König sprach: Das ist ein trefflicher Mann. Er kommt zu gutem Bericht. Achimaaz rief dem König zu: Heil! Er warf sich auf seine Stirn vor dem König zur Erde und sprach: Geseg/iet sei der Ewige, dein Gott, der eingeschlossen die Männer, die ihre Hand gegen meinen König erhoben halten. Und der König sprach: Geht es dem Knaben Absalom wohl? Achimaaz sprach: Ich sah das große Getümmel, als des Königs Diener Joab seine Sklaven abschichte, aber ich weiß nicht, was es war. Der König sprach: Tritt bei Seite und bleib hier stehen. Er trat hin und wartete. Eben kam der Mohr. Der Mohr sprach: Berichten lasse sich mein König, denn Rechtschaffer ist der Ewige dir heuttags geworden von der Hand aller, die sich wider dich empörten! Der König sprach zum Mohren: Ist der Knabe Absa- \oni. heil? Der Mohr sprach: Mögen die Feinde meines königlichen Herrn und alle, die sich feindselig wider dich erheben, dem jungen Mann gleich werden. Der König erzitterte, er stieg hinunter auf den Aufbau des Tores und weinte . . .** Spannender kann auch der moderne Schriftsteller diese Episode nioht schildern, und ich kann auch ergänzend berichten, daß der Wettlauf dieser beiden Läufer,- den Achimaaz ganz groß trotz des erheblichen Vorsprunges des Negere gewann, über eine Strecke von zirka 22 km ging ... Das Umschulungswerk des ORT; für jüdische Jugendliche aus Deutschland Haus II Wissen Sie, was ORT ist? ORT ist eine Abkürzung wie AEG oder ITA, Es ist die Abkürzung der russischen Be- ■ Zeichnung Obschtschesiwo remeslennowo i semledeltscheskawo truda sredi jewrejew w Rossii. Auf deutsch: Gesellschaft zur Förderung des Handwerks und der Landwirtschaft unter den Juden. Obwohl diese Gesellschaft bereits vor über 50 Jahren gegründet wurde und viel Segensreiches geleistet hat, ist ihr Name und ihr Wirken der größeren jüdischen Öffentlichkeit nicht so recht zu Bewußtsein gekommen. Von Anfang an hat diese Organisation sich die Devise gestellt: Vom Handel zu manueller Arbeit, vom Luftmenschen zum brauchbaren produktiven Arbeitsmenschen. Auf einer Pressekonferenz, berichteten die Herren George Goetz-, Mitglied des Präsidiums, und das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Gesellschaft ORT, Abteilung Deutschland, Ing. D. Klementinowsky, über eine Inspektionsreise, die sie’ vor kurzem nach Litauen und Lettland unternommen haben, um die bei den dortigen Handwerkerschulen des. ORT und auf dem Lehrgut Ungarina eingerichteten Ausbildungskurse für. jüdische Jugendlicheaus Deutschlandzü besuchen. Gleichzeitig gaben sie eine Darstellung des Richtfestes des im Rohbau fertiggestellten „Hauses der jüdischen Arbeit“ in Kaunas, einer technisch-gewerblichen Mittelschule modernsten Stils, die eine vorbildliche Ausbildungsstätte für jüdische Jugendliche nicht nur Litauens,-sondern auch anderer Länder werden wird. Als wirtschaftliche Organisation, so führte Herr Klementinowsky aus, die es sich zur Aufgabe macht, erwachsene Juden beruflich umzuschichten-und der jüdischen Jugend auf dem Gebiet des Handwerks und der- Landwirtschaft in Lehrwerkstätten, Lehrbetrieben und Farmen eine gediegene fachliche Ausbildung zuteil werden zu lassen, hat es der ORT verstanden, in Zeiten plötzlich hereinbrechender Katastrophen immer als erste einzugreifen und'seine Tätigkeit entsprechend zu entfalten. So konnte er auch im Jahre 1933 in Deutschland Umschichtungskurse für Erwachsene sofort ins Leben rufen. -Ais das Problem der fachlichen Ausbildung der Jugend aktuell wurde, war der ORT-Verband die erste Organisation, die ihre Handwerkerschulen in Osteuropa für die deutsch-jüdischen Jugendlichen zur Verfügung gestellt und dort Sonderkurse zur Ausbildung in handwerklichen und landwirtschaftlichen Fächern errichtete. So sind in Kaunas in Litauen und in Libau in Lettland Kurse für Maschinenschlosser, Installateure und Elektrotechniker. ins Leben gerufen worden, auf dem Gut Ungarina in Litauen wurde ein landwirtschaftlicher Kursus Jüdischen Arbeit mmfür 23 Personen eingerichtet. Herr Klementinowsky schilderte in anschaulicher Weise, wie die Schüler dort ausgebildet werden, die Art ihres Lebens, die Wohnverhältnisse. Unter den Teilnehmern der Kurse befinden sich gegenwärtig 20 Deutsche aller jüdischen Parteirichtungen, darunter ein Anwalt, ein Musikschüler, ein Dekorateur, Studenten, kaufmännisches und Büropersonal männlichen und weiblichen Oeschlechts. Fast alle haben 9ich außerordentlich gut in dieses neue Leben ringewöhnt, das. ihnen einen Aussicht in die Zukunft verheißt. '' Neue Perspektiven werden sich für die Ausbildung deutschjüdischer Jugendlicher -nach Vollendung des „Hauses der jüdischen Arbeit“ ergeben, das als dringende Notwendigkeit und als Folge des Strebens der litauischen Juden zu produktiver Arbeit errichtet werden mußte. Man rechnet damit, daß das Haus, das nicht nur das litauische Judentum artgeht, sondern jeden Juden, dem eine Gesundung der Struktur des jüdischen Wirtschaftslebens am Herzen liegt, im Juli nächsten Jahres in Betrieb genommen werden kamt. Zu anderen Zeiten, meint der Vortragende, hätte sicherlich auch das deutsche Judentum sein Scherflein zum Bau dieser. Anstalt beigetragen, jetzt wird sich die Mehrzahl der deut- sehen Juden darauf beschränken müssen, auf dieses Haus der jüdischen Arbeit als auf eine Institution zu blicken, die auch ihrer Jugend die Möglichkeit .zum Aufbau eines produktiven jüdischen .Lebens geben kamt. Auch George Goetz wies darauf hin, daß die deutschen Juden, sich zu allen Zeiten an diesem Werk produktiver Hilfe beteiligt hätten. Diese uneigennützige Hilfe habe sich jetzt verzinst, indem die in früheren Jahren mit Hilfe der deutschen Juden geschaffenen Einrichtungenjetzt auch ihnen selbst ' zugute kämen. Goetz ergänzte die Ausführungen des Vorredners durch eine Reihe farbiger Details aus dem Leben der jugendlichen Kursteilnehmer, wobei er bei aller betonten Anerkennung der geleisteten Arbeit hervorhob, daß in einzelnen- Fällen gewisse Schwierigkeiten bei der seelischen Umstellung der jungen Menschenzutage, getreten seien. Er erwähnte auch eilten Wandspruch ira Speisesaal des. Gutes Ungarina, der in deutscher Uebersetzung lautet: „Es gibt kein Palästina ohne Ungarina“, und der offenbar eine durchaus berechtigte Propaganda für die gründliche Ausbildung der Schüler dieses Lehrgutes ist. Herr Goetz hob noch nachdrücklich hervor, daß die praktische Arbeit des ORT über jeder Parteipolitik stehe und daß das ORT-Werk für deutsche Juden ohne Unterschied der weltanschaulichen Einteilung von außerordentlichem Wert sei. Das Vorbild im Psalm Gerade im Zeitalter des Königs David liegen noch andere Nachrichten über jüdische Läufer vor, und wenn man annimmt, daß David_ seinen Läufern ein dauerndes Denkmal setzen wollte, so braucht man sich nur den 19. Psalm zur Handzu nehmen und ihn aufmerksam durchzulsscn. Dort wird die auigcnende Sonne mit einem Läufer verglichen, der sich' wie ein Gibbor freut, die Bahn zu durchlaufen. Sicherlich hat David bei Abfassung dieses Psalms einen bekannten jüdischen Läufer, vielleicht seinen Neffen Assael oder auch Achimaaz, im Auge gehabt ... . ’ . Schmerzhafte Operation - Noch eine zweite Gattung von jüdischen Läufern hat im Altertum eine große Bedeutung gehabt. Man nennt diese?rlip?u «Vorläufer“. Zu dieser Bezeichnung kamen sic deshalb, weit eine ihrer Hauptaufgaben darin bestand, vor den nut Rossen bespannten Wagen des Königs einherzulaufen . . . r» -,! Absa'om und Adonia, den beiden Söhnen des Königs David, lernen wir die Vorläufer in der Bibel zum erstenmal keimen. Fünfzig Läufer mußten vor ihrem Wagen einher- - laufen. Eine besondere Attraktion waren Adonias Vorläufer.' Von innen erzählt eine alte Oberlieferung, daß sie sich einer besonderen O p e r a t i o n unterziehen lassen mußten. Ihnen - wurde die Milz ausgeschnitten, damit sie sclinell*Lr laufen konnten. Das war sicherlich grausam von Adonia, .denn die Läufer mußten, doch große Schmerzen aushalten. Qb sie danach wirklich schneller laufen'konnten, ist noch sehr fraglich. Doch war im Altertum audh bei den anderen Völkern die Ansicht verbreitet, daß die Milz dem Läufer große Beschwerden bereiten könnte, und es deshalb besser sei, sie entfernen zu lassen. „ ,_D,ie größte Bedeutung erlangten aber die jüdischen Vorläufer unter König Salomo.. Seme mit dem größten und dem gewaltigsten Aufwand ausgestattete HoffiiTtumF mußte auch den Vorläufern etwas'Besonderes bieten. Und so rüstete ' Salomo seine fünfhundert Vorläufer mit g o I d c n e n S c h i I - den aus.. Wenn der König in Jerusalem war und von seinem ..heiligen Tempel ging, dann gingen die fünfhundert Vorläufer mit ihren ParadeschÜdcn vpr ihm her. welch ein schöner Anblick muß es gewesen sein; diese vom Sonnenlicht umstrahlten Läufer mit ihren goldenen Schildern vor dem König einhergehen zu sehen!' Kein Herrscher des Altertums konnte den Ruhm für sich in Anspruch nehmen, über eine derartige Läufermannschaft zu verfügen . . .1_ Sportfest In der Rennbahn des Königs j ,!? 5ine5? .besonderen Midrasch wird uns die Rennbahn des Königs Salomo ausführlich beschrieben. Sie befand sich in der Nahe von Jerusalem und hatte -auch, für heutige Ver»~—- häjtnisse «ln riesige« Ausmaß. DteBahu'w*r~«twa sechs .Kilometer l»ng. Ursprünglich Ueß det Kftnlg^fcüim WIiOOaV* große Pferderennen abhalten. Nur einmal Im Jahrwar ~ ein Tiesonderer Monat vorgesehen,: an demnurLaufwettbewerbe stattfanden. ' In erster Reihe beteiligten sich daran die Vorläufer des Königs, die nach einer Ansicht dem Stamme Naphtali, nach einer anderen Überlieferung dem Stämme Oad entstammten. Sie liefen so schnell, über die,, Balm*' daß es- - auasaJr. af« ob „ihnen > dfe . Unterechenkel fehlten“. ■Weder Pterdenochendere^Tlere konntnr dleee tMater Ober-; holen. Ihre Zahl -wird mit zehntausend genannte'. Aber-d— - - Sportfest blieb nicht auf die Vorläufer; Stlnaot: bescrirä«jcfcs>"S Der Midrasch erzählt weiter, daß such «ndere Leute<«/ch »m diesem Sportfest nach einem genau festgelegtenPlan beteiligen konnten. Im Anfang des betreffenden Monats war der Sportplatz für affe jüdischen Bewohner Jerusalem* frei. Am zweiten. Tage des Monats waren Wettbewerbe für alle Sportler au* den benachbarten Städten und Dörfern und auch für ausländische Starter vorgesehen. Höhepunkte und den _. Abschluß der Veranstaltung bildeten Wettläufc für die Weisen uiid ihre Schüler sowie für die Priester und Leviten. Zahlreiche Züschauer wohnten den Kämpfen bei. Terrassenförmig * angelegte Sitzplätze boten Tausenden Platz. Mehrere Musikkapellen sorgten für die. nötige Unterhaltung ... Ausscheidungskämpfe ' Die Wettläufe wurden regelmäßig im Monat Tewet durchgeführt. Die Läufer mußten die 6 km lange' Rundstrecke achtmal am Tage durchlaufen. Anzunehmen ist, daß diese acht Runden Ausscheidungskämpfe darstellten, und nur die besten werden diese schwere Prüfung durchgehaltcn haben. Aber eins könnenwir mit Sicherheit aus diesen Wettkämpfen folgern: die Läufer werden schwerlich unvorbereitet in dsu Kampf gegangen sein, und wenn sie nicht durch berufsmäßige Tätigkeit als Meldeläufer oder Vorläufer die Möglichkeit zu ausgiebiger läuferischer Betätigunggehabt hatten, so ^werden— ■■I Köponickor Wiidisrsl A. Wmsdi H Trockne! fas Freien. Solide Prelle. . rordern Sie Prctilieul Köpenick, Orflnauer Straße 77, F 4 Köpenick 1160 sie speziell zu diesem Sportfest träniert' haben müssen, um den gewaltigen Anstrengungen dieser Laufweitbewerbe gewachsen zu sein. Namen von bedeutenden Läufern aus dieser Epoche sind uns nicht Überliefert, doch dürfte der uns als Meldeläufer unter David bereits bekannte Achimaaz auch unter der Regierurig Salomos eine ausschlaggebende Rolle bei diesen Sportfesten gespielt haben ■ . . Die Anekdote Der Geiger im Friseurladen Während einer seiner Konzertreisen .ging der berühmte Geiger Joseph Joachim in London in einen Friseurladen, „ um sich rasieren zu lassen. Der Barbier bängte dem Meister einen Leinenmantel um und sagte, indem er. auf Joachims wallendes Lockenhaar deutete: „tjaarschneiden gefällig?“ ' ~ f .Der Künstler gab dem Barbier zu verstehen, daß et mit der Länge seines Haares durchaus zufrieden sei. .Doch - der Barbier Heß sichnicht so leicht abechrecken. „Hinten sind die Haare ein wenig lang, mein Herr", .meinte er diplomatisch. - Joachim bedeutete' ihm wieder, daß er dfe* gerade so liebte; Doch der Barbier begann von neuem: „Auf dem Scheitel Woabüfütemftr. 42 BEKANNT DURCH QUAtlTXTS-WAREN

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