Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 69 (28.8.1934)
- Date
- 1934-08-28
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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r sich mit der Orthodoxie - auseinandersetzte. Jüdische' Geschichte sollte seiner Auffassung nach eine Plattform für die gemeinsame Arbeit der Gelehrten aller Richtungen darstellen. Andererseits sah Elbögen auch in der radikalen Reform nicht das Allheilmittel. - Ismar Elbogen hat in der Zersplitterung immer einen Hemmschuh für die Entwicklung des Judentums gesehen. Er hat deshalb längst die wahrhafte Wirkungsstätte für sein religiöses Lehren und Leben gefunden, und zwar im Liberalismus, der ja groß und weitherzig genug ist, den einzelnen „nach seiner Fasson“, selig werden zu lassen. Sein Wort gilt überall da, .wo es sich um jüdische Belange handelt Er arbeitet und darum erstreben alle ernst gerichteten jüdischen Vereinigungen seine Mitarbeit, seine Führung; denn sie wissen, er dient der Sache, nicht der Person. Sein mildes, jedem Extrem und jedem Parteikampi abholdes Wesen weckt Schaffensfreudigkeit im Geiste der Einheit Der Weltverband für religiös-liberales Judentum hat ihn deshalb in seinen „Board of Governors“ berufen. Die führenden Persönlichkeiten dieses Verbandes, Claude G. Montefiore, Lily Montagu, Dr. Mattuck, Gennain' Levy, Julian Morgenstern, Dr. Seligniann, Leo Baeck und Heinrich Stern zählen ihn zu ihren Freunden. Lader konnte Elbogen wegen amtlicher Behinderung an der diesjährigen Londoner Konferenz nicht teilnehmen. Vielleicht hätten sein zündendes Wort und sein kluger Rat dem'jüdischen Liberalismus neue Wege gewiesen, nicht zuletzt auch in der brennenden Frage, die Jugend des Heiligen Landes für die Heiligtümer Israels zu gewinnen. .Bei aller Wahrung seiner persönlichen Auffassung von der religiösen Form gehört Ismar Elbogen zum Liberalismus. Wir dürfen ihn mit: Stolz zu den Unsrigen zählen. Danzigs Abkehr vom Wirtschaftsantisemitismus Danzig. Ober die praktische Auswertung des zwischen Danzig und Polen beschlossenen Wirtschafts.friedens, demzufolge der Danziger Senat in den Wirtschaftsrat auch jüdische Kauflebte berufen wird, schreibt das „Danziger Echo“: „Vom jüdischen Standpunkt, wird die offenbar nunmehr beabsichtigte Aufhebung der Diskriminierung der jüdischen Wirtschaftskreise mit Befriedigung zu registrieren sein. Sie erscheint uns mehr als bloße Ansätze einer neuen Regelung zu enthalten und läßt erwarten, daß in Zukunft die Belange der jüdischen Wirtschaftskreise, im Rahmen der Danziger -Gesamtwirtschaftsinteressen, die ihnen zustehende Behandlung erfahren werden; wir hoffen bestimmt, daß damit auch für die anderen, scheinbar außerhalb der wirtschaftlichen Interessen selbst stehenden, aber mit der Frei-- zügigkeit der Wirtschaft und der wirtschaftlichen Betätigung der jüdischen Bevölkerung in Danzig auf das Engste zusammenhängenden Fragen in gleicher Weise und in einem Sinne geregelt werden, der es verhindern würde, daß die Friedensstimmung durch Mißtöne auf dem jüdischen Abschnitt unliebsam, aber auch in praktischer Hinsicht, getrübt werden würde.“. werden. Von dieser Lehrerfortbildung sollen sowohl der neue, in den Schuldienst übernommene akademisch-gebildete Lehrer als auch die bisherigen Volksschullehrer erfaßt werden. Es wird eine Fortbildung angestrebt, die den verschiedenen Not-' Wendigkeiten gerecht werden soll. Sie soll jüdisches Wissen vermitteln, in die besondere Methodik des Volksschul-Unterrtchts entführen, die Ergebnisse der modernen Pädagogik darbieten und überhaupt den Lehrer in Zusammenhang mit den Fortschritten der Wissenschaft halten. in Frankreich,, der Jewish Board of Deputies in Großbritannien und autoritative jüdische Körperschaften in anderen Ländern die Genfer Weltkonferenz und den Weltkongreß ablehnen. — Westdeutscher Kaufhof gegen „Westdeutschen Beobachter“ _ Köln. In dem Prozeß der Westdeutschen Kaufhol A.-G. gegen den „Westdeutschen Beobachter“, der die Behauptung aüfgestellt hatte, daß das Unternehmen „ein getarnter Juden laden“ sei, war auf den-21.. August die Urteilsverkündung ängesetzt worden. Diese ist jedoch bisher nicht erfolgt. Auf Antrag der Westdeutschen Kaufhof A.-G. ist die mündliclie Verhandlung wieder eröffnet worden. Der Termin steht noch nicht fest. Es soll versucht werden, die Streitsache im Vergleichswege zu regeln. Wie erinnerlich, hatte die Klägerin ein Verbot der in dem Artikel des „Westdeutschen Beobachter“ aufgestellten Behauptungen, verlangt. . i Wieder Ruhe in Palästina Jerusalem. Die Gerüchte, daß der bei Nathania verletzte arabische Pfadfinder gestorben sei, haben sich nicht bestätigt; der Zustand des Verletzten ist zufriedenstellend. Die'Erregung flaut ab. In ganz Palästina herrscht Ruhe, ln Jaffa, Nablus und Tulkarem wurden die verstärkten Polizei- Patrouillen zurückgezogen. Der nach Nathania entsandte Polizeiposten verhaftete vier Einwohner der Kolonie und stellte sie den arabischen Pfadfindern gegenüber, die aber in ihnen ihre Angreifer nicht erkennen konnten. Die Verhafteten durften somit in Freiheit gesetzt werden. Wieder Fortbildungskurse für Ärzte Das Gesundheitsamt der Jüdischen Gemeinde Berlin teilt mit: Auch im Wintersemester 1934/35 werden Gesundheitsamt und Krankenhaus der Jüdischen Gemeinde in Verbindung mit den mit ihnen zusammen arbeitenden fesundheitlichen. Institutionen Fortbildungskurse für jüdische rzte veranstalten. Bei dem großen Interesse, das diese- Veranstaltungen im vergangenen Semester bei der Ärzteschaft fanden, bitten wfr die jüdischen Kollegen, sich rechtzeitig vom Sekretariat im Krankenhaus, Berlin N 65, Exerzierstraße 1 la, Programme anzufordern und sich dann in die Teilnehmerliste einzutragen. Der erste der wissenschaftlichen Abende wird am Dienstag, den 9. Oktober, abends 8.30 Uhr, im Krankenhaus der Jüdischen Gemeinde, Exerzierstraße 11a, stattfinden. Unterrichtskurse für Lehrerfortbildung Der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden und die Reichsvertretung der deutschen Juden haben beschlossen, unter Federführung des Preußischen Landesverbandes eine Einrichtung zu schaffen, die der Lehrerfortbildung dienen soll. Mit dieser Einrichtung soll auch vielfachen Wünschen Und Anregungen der Lehrerschaft Rechnung getragen KöpenlcJcer Wäscherei Ernst Richter Köpenick, Mmblodorfer StrsBe 90 F 4 Käpenidc 0263 TeleL Bestellungen Uglieb, außer Freitag u. Sonnabend, sebonendate Behandlung American Jewish Committee gegen Weltkonferenz New York. Das von Louis Marschall gegründete und gegenwärtig von Dr. Cyrus Adler geleitete American Jewish Committee, das eine große Zahl führender amerikanischer Juden in sich vereinigt, nimmt in einer Erklärung Stellung gegen die Jüdische Weltkonferenz in Genf und somit auch gegen die Schaffung des Jüdischen Weltkongresses in dieser Zeit, fn der Erklärung des Committee wird darauf hingewiesen, daß die Alliance Israelite Universelle Knut Hamsun und die Bibel Anläßlich des 75. Geburtstages des großen nordischen Dichters Knut Hamsun,, der vor kurzem von der ganzen literarischen Welt gefeiert wurde, erinnert „L’Uiiivers Israelite“ an eine Antwort,' die Knut Hamsun im Jahre 1928 auf eine Umfrage der antisemitischen Revue „Nasional Tidskrift“ über die'J uden f rage gegeben hat. — Knut Hamsun schrieb: „Die Juden sind ein außerordentlich begabtes Volk. Ich spreche hier nicht von meinen guten jüdischen Freunden, für die ich volle Sympathie habe'. Die' -Juden zeichnen sich im allgemeinen durch eilte bemerkenswerte Oeistigfceit aus.. Wo können wir etwas finden, das sich mit dem Oeiste ihrer Propheten, mit ihrer Poesie und ihren Psalmen vergleichen läßt?“ Es wird gemeldet Aus Deutschland Wie aus Frankfurt a. M. gemeldet wird, hat in der dortigen Westendsynagoge am Sonntag die Trauung des Rabbiners Ludwig M e h 1 e r mit Gretel Mehler, geb. Glaserfeld, stattgefunden. * ' l ' - Der Oberbürgermeister der Stadt Berlin gibt bekannt,, daß das Jüdische Wohlfahrts- und Jugendamt der Berliner Jüdischen Gemeinde als Sp i t zen ve rband der Jüdischen Wohlfahrtspflege und als allein zuständige Stelle für alle Fragen der Jüdischen Wohlfahrtspflege in Berlin von ihm anerkannt wird. * Stefan Zweigs Novelle „Das brennende Geheimn i s“ ist nach einer Mitteilung der Berliner Börsenzeitung für Preußen beschlagnahmt worden. •. Durch Verfügung des Reichssportführers ist der Ortsgruppe Leipzig des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten die Erlaubnis zur Gründung eines Sportvereins erlaubt worden. Bis zur Fertigstellung des eigenen Sportplatzes wurde dem Verein vom Reichsamt für Leibesübungen ein zur Zeit wenig belegter Spielplatz zur stundenweisen Benutzung überlassen. * Otto W a 11 b u r g wird demnächst. an einer Berliner Bühne wieder auftreten. Er spielt die Hauptrolle im Ambergs Operette „Hochsaison der Liebe“, die als Herbstpremiere des . Kurfürstendamm-Theaters herauskommt. .» Der Braunschweigische Finanzminister empfiehlt in einem Erlaß die Anschaffung eines sogenannten Ahnenpasses, der die verschiedenen Dokumente zusammenfassen soll, wie sie für den Nachweis der arischen Abstammung, die für bestimmte Berufszweige vorgeschrieben werde, notwendig seien. * ln Kassel hat die Mittelstelle für jüdische Erwachse- . nenbildung der Reichsvertretung der deutschen Juden eine viertägige Lernzeit veranstaltet, die außerordentlich gut besucht war. Für Lehrer und Jugendführer wurden zwei ' Sonderbesprechungen über die Kleingemeindearbeit abgehalten. * Das Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und Vorsitzender der Friedhofskammission, Carl Fuc fja, Wurde 60 Jahre alt. Fuchs, der die Verwaltung des Friedhofs in Weißensee zu einem Musterbetrieb ausgestaltet hat, entfaltet auch in den Kuratorien der Waisenhäuser eine segensreiche Tätigkeit, wobei er für die Ziele der neuen Jugend großes Verständnis bekundet. Aus dem Ausland Nach einer 'Meldung aus Paris hat das französische Innenministerium beschlossen, einen Betrag von 12 0 00 0 Francs für die Opfer, der jüngstst judenfeindlichen Ausschreitungen in Constantine als erste Hilfe zur Verfügung zu stellen. Nach kurzer schwerer Krankheit ist in. Warschau der berühmte Wunderrabbi Aron Menachem Gutermann im Alter von 73 Jahren gestorben. I Nach Meldungen aus Moskau hat in Sowjetrußland anläßlich der bevorstehenden hohen jüdischen Feiertage in der Presse die um diese Zeit übliche heftige antireligiöse Kampagne'wieder eingesetzt. * In Prag ist der vor zwei Jahren emeritieHe Universitätsprofessor Dr. Gottlieb Salus, ein über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus bekannter Bakteriologe und Hygieniker, im 72. Lebensjahr gestorben. ' Wie aus Warschau gemeldet wird, . hat der aus den bedeutendsten religiösen Autoritäten zusammengesetzte Rabbinische Rat der strenggläubigen Juden heit beschlossen, im Hinblick auf die ernste Lage der Juden in einer Reihe von Ländern den. ersten SUchothtag, der in diesem /ihr auf den 2. September fällt, als allgemeinen Fasttag zu proklamieren. « In Bern, wo er sich vorübergehend aufhielt, ist der Vertreter der Executive der Jewish Agency beim Völkerbund. Dr. Victor Jacobson, im Alter von 65 Jahren gestorben. Nach einer soeben veröffentlichten amtlichen Statistik' gab. es auf dem Oebiete der. Republik Polen in ejer vergangenen Saison .57 ständige Bühnen und 31 Wandertheater. ' ln 55 Theatern fanden die Vorstellungen in polnischer Sprache, in drei in deutscher Sprache, in 15 in j iddiacher Sprache und in 9 in ukrainischer Sprache statt. Letzte Nathritlrten Die Lage der österreichischen Jaden Wien. Eine der führenden Persönlichkeiten des Wiener Judentums hat sich einem Vertreter der Jüdischen Telegraphen- Agentur über die augenblickliche Lage der jüdischen Bevölkerung in Österreich geäußert. Es geht daraus mit erschreckender Deutlichkeit hervor, daß ihre Situation bei der Vorherr- . Schaft des praktischen Antisemitismus äußerst prekär ist. Alle Bemühungen der jüdischen Repräsentanten, den von der neuen Verwaltung der Gemeinde Wien eingeleiteten Abbau der jüdischen Angestellten, vor allem det Arzte und Ingenieure, aufzuhalten, bzw. rückgängig zu machen, haben bis jetzt nur in. vereinzelten Fällen zu einem gewissen Erfolg geführt. Das Gros der jüdischen Arzte ist weiterhin vom Abbau bedroht, <jer in dem Maße erfolgt, als sich ein Ersatz an christlichen Ärzten findet. Ähnlich ist die Situation m den staatlichen Heilanstalten und in allen Institutionen, an denen jüdisches medizinisches Personal beschäftigt ist. Nicht weniger trostlos ist die Lage der jüdischen Bank-, Industrie- und Handelsangestellten. Die jüdi-- sehen Bankbeamten werden im Zuge der -Bankensanierung bis auf ein Minimum aus dem Apparat der einzigen noch be-' stehenden Großbank entfernt. Bei dem im vorigen Monat' durchgeführten Abbau im Bankverein wurden etwa 50 Prozent der noch aktiv gewesenen jüdischen Beamten entlassen, während bei den nichtjüdischen Beamten der Abbau nur 12 Prozent betrug. Ähnlich sieht es bei den jüdischen Angestellten des Großhandels aus. Ganz besonders bedroht sind die jüdischen Angestellten der großen Warenhäuser, gegen deren Bestand und Umfang eine große Hetze betrieben wird. Die traurigen Wirtschaftsverhältnisse, verschärft durch die besonders schwere Lage der jüdischen Konsumenten, haben in Kreisen der jüdischen Geschäftsleute einen Pauperisierungsprozeß ausgelost, der erschreckend ist. Durch diese Verarmung weitester Kreise der jüdischen Bevölkerung ist naturgemäß auch die finanzielle Leistungsfähigkeit der Jüdischen Gemeinde empfindlich geschwächt 50 Jahre Züricher Synagoge Zürich. Die Züricher Synagoge in der Löwenstraße kann am kommenden Sonnabend auf ihr fünfzigjähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß wird ein feierlicher Gottesdienst stattfinden, bei dem Rabbiner Dr. Littmann die Festpredigt hält. Die jetzige Synagoge ist bald nach Gründung der Züricher Gemeinde erbaut worden. Die 'Israelitische Kultusgemeinde Zürich wurde 1862 von 12 Männern begründet Nachdem 1879 der Bau der Synagoge beschlossen worden war, wurde sie 1884 ’eingeweih&r Opfer der Berge Zürich. Einem tragischen Oeschick ist der jüdische Bankier Leon Butwies aus Amsterdam, der sich mit seiner Frau in Gstad zur Erholung aufhielt, zum Opfer gefallen. Bei einem ungefährlichen Spaziergang ist er vom Wege abgekommen und in einen Abgrund gestürzt. Er. war sofort tot. Butwies, der aus Frankfurt am Main stammte,-war vierzig Jahre alt und hatte sich erst vor acht Monaten verheiratet. Er wurde auf-dem jüdischen Friedhof in Zürich zur letzten Ruhe getragen. " Der Nachfolger des Kriminologen Ottolenghi. Rom. Zum Nachfolger des vor kurzem verstorbenen Leiters des Wissenschaftlich-kriminologischen Instituts ln Rom, Professor Ottolenghi, der Jude war.'ist wieder ein jüdischer Gelehrter, Und zwar Professor F a 1 c o von der Universität Neapel, bestimmt worden. Ludwig Hardt für die Jüdische Altenhilfe Zugunsten der Jüdischen Altershilfe Groß Berlin las Ludwig Hardt im Beethovensaal. ernste und heitere Dichtungen von Heine bis Morgenstern, Jüdisches und Nichtjüdisches, Prosa und Verse. Scholem Alejchems „Tewje, der Milchhändler“ wurde in seinem nuancenreichen- Vortrag zu einem besonders liebevoll -charakterisierten Kabinettstück: Stärksten Beifall des aufnahmefreudigen Publikums fand auch eine wenig bekannte Kritik in Briefform von Matthias Claudius, die das Erlebnis eines naiven jungen Menschen ln der Erstaufführung der „Minna von Bamnelm“ schildert. Selbstverständlich bei Hardt, daß auch seine berühmten Schauspielerporträts das Programm zierten. 'i=“r Schmeling — Baer-Heratuforderer Vor den Augen von. 85 000 Zuschauern-gelang es dem Exweltmeister Max Schmeling am letzten Sonntag auf der Hamburger Dirt-Track-Bahn, Walter Neusei eindrucksvoll zu schlagen. wir hatten Neusei.eine Chance gegeben, für den FaWr daß er seine;Deckung nicht vorher vernachlässige. Es hatte . manchmal den Anschein, als ob der blonde Westfale geradezu jeden Schlag Schmeüngs nehmen wollte, so oft und selbstverständlich traf der Exweltmeister seinen völlig ungedeckten Gegner. .Unter diesen Umständen lag Neusei-aussichtslos im Reimen, als der Arzt nach der achten Runde wegen einer Augenverletzung Ncuseis stoppte.. Ober die Aussichten eines Kampfes Baer.gegen Schmeling wird noch zu sprechen sein.