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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-08-17 · 66 (17.8.1934) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
66 (17.8.1934)
Date
1934-08-17
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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14 .Jahrgang Nummer 66 3ftdifd)-(UietaIe 3eUnng Beilage 17. August 1934 Etty Hirschfeld: dbuti Stauen Qxfiaiten dxci (faxiefc ... Miete' — dreißig Mark — — müssen bezahlt werden — Gas und Licht machen, niedrig gerechnet, drei Mark. Porto, Fahrgeld, Telefon: auf 10 Mark muß man da bestimmt rechnen — das sind schon 43 Mark; vielleicht bleiben wieder, wie im vorigen Monaf, 35 Mark für alles Übrige — ob ich aber wieder 78 Mark einnehmen werde, das steht ja überhaupt noch nicht fest. Eins ist jedenfalls ganz sicher: daß ich au irgendeine Anschaffung nicht denken kann ... - Die abgebaute Irene M. tritt, zum Ausgehen angekleidet, vor den Spiegel. Mißbilligend betrachtet sie das Bild,' das er widergibt. Der alte Mantel ist schon wirklich häßlich mit seiner abgeschabten Knopflochleiste und den vielen fadenscheinigen Stellen. Wie lange noch, und er hat richtige Löcher. Woher aber das Geld für einen neuen Mantel, nehmen? Dabei braucht sie ihn so dringend. Ihre ohnehin wenig erfolgreichen Gänge um Arbeit werden ganz vergeb- . lieh sein, wenn sie heruntergekommen aussieht. Ob mit Recht oder Unrecht: der äußere. Eindruck ist wichtig, ja, oftmals entscheidend. Aber wie zu einem Mantel gelangen — jetzt — bei diesen Zeiten, da jeder mit sich zu tun hat? Seufzend geht sie aus dem Zimmer. Als sie die Korridortür öffnet, steht der Briefträger vor ihr. „Einen Brief für mich? Ach, nur eine Drucksache, was kann das schon, sein? Na, geben Sie her.“ Sie steckt den Brief in die Handtasche und geht die Treppen hinunter. * „Endlich eine Aussicht, eine Hoffnung — da, Mutter, lies — freust Du Dich nicht? — man hat mich angenommen — endlich soll ich wieder singen, wieder auftreten dürfen — ach, Mutter, ich bin ja so glücklich . . .“ Im Überschwang der Freude küßt und drückt die junge Sängerin die alte Dame im Sessel. — „Ich bekomme auch einen Vorschuß — nicht viel, aber er reicht aus, um nach Amerika zu fahren — natürlich lasse ich einen Teil davon für Dich und Ruth hier; Du mußt doch ein bißchen gepflegt werden, um nach dem fangen Krankenlager wieder zu Kräften .zu kommen.“ — „Aber, Kind, dann bleibt Dir doch nichts für . . .“ — „Beruhige Dich nur, so wird es gemacht und nicht anders. Ich hätte ja keine Minute Ruhe unterwegs, während Ihr hier entbehren müßt.“-— „So hör" mich doch nur einen Augenblick an, Lisa. Endlich bietet sich Dir eine Chance, und Du' mußt sie benutzen. Dazugehört -aber;; . Du darfst nicht so abgerissen ankommen. Dazu gibt man Dir ja den Vorschuß, daß Dü Dir das Nötigste an Sachen anschaffer. kannst.“ Gewiß, die Mutter hat schon recht — aber Lisas große Freude ist nun dahin, sie hätte so gern Mutter und Schwester das schwere Leben etwas erleichtert, gerade jetzt, nach Mutters Krankheit '. . . „Übrigens, da ist ein Brief für. Dich gekommen, mein Kind.“ „Von der Künstlerhilfe — ich soll am Montag nach der X . . . Straße kommen. Was kann das. wohl sein? Ich habe doch jetzt ein Engagement.“ „Aut jeden Fall mußt Du hingehen, Lisa . . .“ Ein Brief von der „Künstlerhilfe“ trifft auch bei der Malerin Hanna R. ein. ,jlch soll am Montag hinkommen zu welchem Zweck, ist nicht angegeben. — Na, zunächst will ich mal die Zeitungen weiter durchsehen — vielleicht . ist doch mal was für mich drin. Hier: Flotte Konfektionszeichnerin gesucht ... das .würde gehen, Kunstgewerbe ist mir ja auch nicht fremd — aber — so schäbig mich in einem Konfektiohsgeschäft vorstellen? Sie spricht sich selbst Mut zu — es wird sich schon ein Ausweg finden. Da der Brief von der Künstlerhilfe — vielleicht ist er ein Wink des nmels ... * Am Montag im Synagogenhaus. An einer Tür das Schild ünstlerhilfe“. Kein Mensch im' Treppenhaus, den man gen könnte. Irene M. tritt ein, kurz hinter ihr Hanna R., m die Sängerin Lisa. Im Zimmer einige weibliche Gelten. Und Ständer mit Kleidungsstücken, Die drei zögern. „Treten Sie nur näher, meine Dainen“, lädt eine Frauennme lächelnd ein. Es sieht aus wie in einemJConfektionschäft. Die jungen Damen stehen vor einem Rätsel. Endlich amt die Aufklärung: „Bitte, meine Damen, bedienen Sie i, die Sachen sind für Sie bestimmt. Es hat sich auseichraet getroffen, daß eine Firma — sie will nicht genannt, i — der „Künstlerhilfe“ und damit, wenn Sie wollen, sich :h Ihrer erinnert hat.-Was brauchen Sie am notwendigsten? te' sprechen Sie ganz ungeniert Ihre Wünsche aus.“ Kurz darauf steht Irene M. im dunklen Mantel, die igerin Lisa in einem hellen Kostüm und Hanna R. in einem uen Complet da, das wie angegossen sitzt. Es bleibt kaum t für einen Dank; denn andere Schützlinge der „Kunstler- Ee“ warten schon. . Das bewegliche junge Gesicht Lisas strahlt: Nun kann ich ■h etwas Geld für Mutter und Ruth hier lassen. Und Hanna R. ■ 2Ur nächsten Straßenbahn-Haltestelle, um sich am Hausjteiplatz vorzustellen. Auch Irene M. sieht wieder mutig Der unbekannte Geber hat drei Frauen mehr geschenkt nur Kleidungsstücke:" Vertrauen in die eigene Kraft, das ivußtsein, innerhalb einer großen Gemeinschaft nicht . Versen zu sein, Hilfe zu -finden, wenn Hilfe not tut. . . Wie im Heiligtum Musik gemacht wurde Eine kulturhistorische Plauderei von Eugen Tannenbaum Wenn es eine Musik gibt, die Juden geschaffen haben, so ist damit noch nichts über eine spezifisch jüdische Musik ausgesagt. Eine jüdische Musik in diesem Sinne gibt es heute nicht mehr. Oder — von geringen Ansätzen abgesehen — noch nicht wieder. Aber wir besitzen in den uralten Tempelgesängen und in der Volksmusik ausgeprägte musikalische Äußerungeneines schöpferischen Genius. Die Musik hat im Leben des jüdischen Volkes eine vielfach unterschätzte Rolle gespielt. Wie die Bibel einen Nachkommen Kains, Jubal, als den ersten Harfen- und Flötenspieler und damit als den Begründer eines Musikerstandes bezeichnet, - so betrachten spätere Überlieferungen Pavid als den Vervoll- \kgmmner der im Tempel gebräuchlichen Saiteninstrumente. Sie werden daher auch „die Instrumente Davids“ genannt. Die mahnende Harfe Im’ Talmud wird von einer Harfe Davids erzählt, die so empfindlich war, daß sie auf den leisesten Hauch reagierte. •Dieses Instrument hatte er stets vor dem Schlafengehen zu seinen Häupten auf gehängt. Wenn es vom Nachtwind berührt - wurde, ertönte es, so daß er davon erwachte. Er wußte dann, daß es Zelt war aufzustehen, um bis zur Morgenröte die Thora zu studieren-. Umgekehrt wie bei den Griechen, bei denen die Musik aus dem Gottesdienst in den Dienst heiteren Lebensgenusses getreten ist, fand die Musik in dem ernsten Kult der Hebräer anfänglich nur bescheidene Verwendung, ohne daß man sich ihrer Wirkung hätte entziehen können und wollen. Auf einsamer Flur gab sich der Hirte dem Saitenspiel 'hin.. Zum Reigen auf den Torplätzen der Städte erklang Musik. Sie rauschte auf bei Tafelfreuden am Hot und verschönte Familienfestlichkeiten. Bei der großen Volksbelustigung des Wasserschöpfens am zweiten Abend des Laubhüttenfestes spielten Leviten auf Zithern, Harfen, Zymbeln und Trompeten, und zwar Seite an Seite mit zwei priesterlichcn Trompetenbläsern, auf einem Podium, das aus fünfzehn Stufen der Tempelarca gebildet war.. Den siegreich heimkehrenden Feldherren scholl der Rhythmus von Pauken und Zymbeln jubelnd ' entgegen. Davids Musikmeister ' In die Gottesdienstordnung des Nationalheiligtums wurde der kunstmäßige Gesang mit musikalischer Begleitung erst durch David eingeführt. Er bildete drei Musikmeister heran,, Asaph, Heman und Jeduthun, aus deren Familien auch der Chor der Sänger und Musiker, die 'alle Leviten waren, bestanden hat. Im Tempelorchester1, das keine selbständige Wirkung entfaltete, sondern nur den Ievitischen Gesang begleitete, waren nur zwei Arten von Saiteninstru- ■ menten vorhanden, Kiimor und Nebel, die beide leicht tragbar gewesen sein müssen, da sie auch im Gehen gespielt wurden. Daneben waren noch Zymbeln im Gebrauch. Kinnor und Nebel dienen nur dem Ausdruck freudiger Stimmung, nie der Trauer. In der Trauer verstummt der Kinnor, verwandelt er sich" in' Klage oder er wird an die Weiden gehängt. Während der Kinnor, das aut Jubal zurückgeführte Saiteninstrument der. Hirten, auf dem David Meister war und Jeduthun seine Virtuosität entfaltete, auch bei Volksfest e n gespielt wurde, war der Nebel tast ausschließlich ein heiliges, gottesdienstlichen Zwecken geweihtes Instrument. Seme Verwendung bei der Tafelmusik vornehmer Zecher galt in den Augen der Propheten als Entweihung. Der Nebel. begleitete übrigens vermutlich den Gesang in höherer, der Kinnor den in tieferer Tonlage. ■ - sich die Juden des Altertums von dieser „Falschheit“ frei. Denn Streichinstrumente waren bei ihnen unbekannt. Es gab bei ihnen drei Hauptgattungen: Saiteninstrumente — darunter die erwähnten Kinnor und Nebel- — Blasinstrumente sowie Schlag- und Schüttelinstrumente. Die Zither der Messiaszeit, — Da sich von den althebräischen Musikinstrumenten — mit Ausnahme des Schofars natürlich — weder Originale noch . Abbildungen erhalten haben, ist man in bezug aut ihr Aussehen und auch ihre Bezeichnung auf Vermutungen angewiesen. Der Kinnor z. B., der in der Septuagintagewöhnlich mit Kithara-Zither wiedergegeben wird, wird von manchen For-. schem für eine Art altägyptischer Laute oder Guitarre ge-' halten, andere glauben in ihm eine Harfe sehen zu müssen, die, in’ den verschiedensten Formen, in Ägypten unter den Saiteninstrumenten den ersten Platz cinnahm. Die jüdischen - Embleme der Münzen aus der Bar Kochba-Zeit zeigen zwei Typen eines Musikgeräts. Das eme_glcicht einer griechischen Lyra, -das andere der Kithära. Im Gegensatz zu der Darstellung auf Münzen, die Instrumente mit 3, 5 und 6 Saiten zeigen, behauptet die tannaitisch-rabbinischc Tradition, die' gegenwärtige Zither habe 7, die der Messiaszeit und der künftigen Welt werde 8 bcz. 10 Saiten haben. Auch über die Art, wie diese Instrumente gespielt wurden, gehen die Meinungen auseinander. Nach biblischen und rabbmischen Angaben wurden die Saiteninstrumente mit den Fingern gezupft, nach Joscphus mit Uem Plektrum, einem Stäbchen, gespielt." Samuel Krauß hält -es in schier Talmud- Arcliäologie für möglich, daß der Kiimor nur im profanen Dienst mit dem Plektrum geschlagen wurde, während die Leviten, als treue Hüter der Gesetze, mit Rücksicht aut den Sabbat die Saiten nur mit dem Finger berührten. Krauß vermutet auch, daß das zweite Saiteninstrument, Nebel, was im'allgemeinen Lederschläuch bedeutet, nicht mir diese Form hatte, also ein bauchartiges Instrument war, sondern daß es mit einer tierischen Membran als Resonanzboden versehen war. Das Material war vorwiegend Cypressenholz. Kostbare Instrumente ließ König Salomo aus Sandelholz —,und nicht wie Luther unrichtig übersetzte, aus Ebenholz — anfertigen. Lärminstramente .Von den Blasinstrumenten ist das Schofar das bekamt- - .teste. Es wurde allerdings nicht im. Orchester benutzt. Das Schofar ist, wie jedem geläufig, keine Posaune Im heutigen Sinn. Die etwa unseren Trompeten entsprechenden Instrumente des Altertums waren die Chazozcroth. Das »Scholar, das natürliche Widderhom, wurde nicht nur am Neujahrsfest angewandt, es diente auch zur Verkündigung des Neumonds und des Sabbatbeginns. Auch der über einen verhängte Bann wurde damit wirkungsvoll, kundgetan. Im Heiligtum pflegte man am Neujahrstag Hörner zu benutzen, deren Öffnung mit Gold überzogen war, während man an den anderen Festtagen solche mit Silber-Überzug in Gebrauch hatte. Daneben. gab es auch Trompeten aus Metall. Aber-ebensowenig wie die Hörner dienten sie melodiösen Zwecken. Es waren . Si gn.al i ns t rum en t e für kriegerische Angelegenheiten, zur Verstärkung des Geschreis und Jubels. Zur Zeit Es ras sollen Priester"mit goldenen.Trompeten zur Aneiferung des Volkes aut Wällen und Mauerresten gestanden und geblasen und gelärmt haben. Für den Anbruch des Jobeijahres hatte man besondere Halljahrshörner oder Posaunen. Sie waren es auch, die bei der Einnahme-Jerichos von Priestern geblasen wurden. Ohne Dirigent Auch der ärmste Mann braucht Flötenspieler Eine .vom Gesang losgelöste, rein orchestrale Wirkung zusammenklingender- Musikinstrumente, etwa unter Leitung eines sichtbaren Dirigenten, kannte das Judentum nicht. Unser modernes Orchester mit seiner unendlichen Verfeinerung der Instrumente und seinem außerordentlichen Reichtum an 'Mischungen und klanglichen Nuancen scheint aut den ersten Blick nichts gemejn zu haben mit jenen simplen Tönen, die man in jener Zeit den grob gefertigten Instrumenten entlockte. Und doch sind die Grundfarben des heutigen Orchesters schon damals bekannt gewesen: der Klang der Flöte, die helle Farbe der Blechinstrumente wie die der Saiten und auch die Rhythmisierung durch Schlagzeug. t Eine hebräische Flötenspielerin Das Bedürfnis nach Rhythmus, dieses Urgefühl aller Musik, wurde zunächst durch Händeklatschen befriedigt. Noch in dieser Zeit hoher Kultur bedienten sich die alten Ägypter dieses primitivsten Mittels, um ihren Gesang zu begleiten und zu ordnen. Auch bei altjüdischen Volksaufzügen wurde ein rhythmisches Geräusch durch den Auteinänderprall der Hände erzeugt., Wenn auch" im Leichenzug die Flöte von Klageweibern" als solistisches Instrument gehandhabt wurde — in den christlichen Thomas-Akten ist von einer begeisterten und begeisternden hebräischen Flötenspielerin die Rede — so gehörte doch vor allem das Klatschen in die Hände, mit .zur Trauerfeier. In Jerusalem wurde eine altertümliche. Musik gemacht, die etwa durch Aufprallen des Mittelfingers auf den Daumen hervorgerufen wurde. Wenn der österreichische Possendichter Nestroy scherzhaft meint, daß nirgendwo so viel Falschheit zu finden sei wie bei einem das Geigenspiel erlernenden Schulbuben, so wissen Es wurde schon erwähnt, daß die Flöte' im Leichenzug ihre besondere Bedeutung hatte. In den Augen der späteren Juden war das Flötenspiel bei der Leichenfeier so wesentlich, daß auch der ärmste Mann beim. Tode seiner Frau wenigstens zwei Flötenbläser mieten mußte. Im Tempelorchester gib es, -wie gesagt, keine Flötenbläser, wenigstens nach der Bibel. Erst der Talmud gibt an, daß auch beim täglichen'Oottesdienst Flöten verwandt wurden, allerdings nicht in dem den Psalmengesang begleitenden Orchester. Nur beim Schlachten des Passah und des Nachpassah, am ersten und am siebenten Tag des Pessachfestes, und am Laubhüttenfest begleitet^ e I n e -Flöte, die vor dem Altargeblasen wurde, das Absingen des Halle!. . . Von den übrigen Instrumenten, die in der Bibel und im nachbiblischen Schrifttum erwähnt und zum Teil beschrieben werden, seien nur noch angeführt:-die Handpauke, die meist von Frauen geschlagen wurde, die Rewiith, das Viertelmaß, ein glockenartiges Gerät, das rhythmisch geschüttelt wurde, die im 1. Buch Samuel genannten Triangeln sowie die Zelzelim, die offenbar mit den Zymbeln identisch sind. Josephus beschreibt sie in seinen „Altertümern“ als zwei große, breite Bronzeplatten. Ein solches Instrument soll noch von Moses Zeiten her im Heiligtum aufbewahrt worden sein; es habe aber einmal einen Riß bekommen: Und als man cs, .so wird erzählt, durch einen Künstler in Alexandrien habe^ ausbessem lassen, habe es den ursprünglichen angenehmen Klang nicht mehr erlangt. fl Vl.jJ.. Eigene Ateliers im Hause MBlUOl Vetter lak—il, Strickwaren Kuifflntendiam 153. (Universum)

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