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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-08-07 · 63 (7.8.1934) · page 7

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
63 (7.8.1934)
Date
1934-08-07
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Religionsgemeinschaft / Von Gemeinderabbiner Dr. Grün-Danzig Je größer der Aufgabenkreis einer jüdischen Gemeinde heute wird, desto mehr glauben diejenigen Recht zu haben, die seit jeher behaupten, daß die Religion allein nicht das Wesen des Judentums ausmache. Immer wieder suchen sie nachzuweisen, daß die jüdische Gemeinschaft unter dem Gesichtspunkte einer Religionsgemeinschaft zu eng gefaßt und erst im 19. Jahrhundert durch die Bestrebungen der Reform in diesen ungewohnten und unnatürlichen Rahmen hineingepreßt worden sei. Vielmehr will man in ihr eine Volks- und Blutsgemeinschaft sehen, in der die Religion zwar als nicht zu unterschätzender Faktor neben anderen Werten stehe, aber doch nur als Privatsache jedes einzelnen. Die religiösen Urkräfte Es erscheint notwendig, zunächst einen historischer. Irrtum aufzuklären, der zu einer Fälschung der jüdischen Geschichte zu führen droht. Der Begriff Religionsgemeinschaft ist nicht erst von der religiösen Reform des vorigen Jahrhunderts für das Judentum entdeckt worden. Die religiöse Zielsetzung war vielmehr von dem Augenblick an eindeutig gegeben, wo 'am Sinai an die Gesamtheit Israels die Forderung erging: „Ihr sollt mir sein ein Reich von Priestern und ein heiliges Volk“. Damit war Israel zum Gottesvolk, zur Religionsgemeinschaft geworden. Diese religiöse Tendenz wurde auch weiterhin an allen entscheidenden 'Abschnitten und Wendepunkten der. israelitisch-jüdischen Geschichte bestimmend für die Gestaltung und Weiterentwicklung des Judentums. Eine historische Darstellung des Judentums hätte eigentlich zu zeigen, wie die religiösen Urkräfte das’ Gemeinschaftsleben immer aufs neue befruchtet haben, um es sorgsam vor jeder drohenden Säkularisierung zu schützen. Nicht nur die Geschichte, soweit sie die biblischen Epochen umfaßt, ist eine Religionsgeschichte, sondern auch der ganzen nachbiblischen Zeit wird man erst dann in vollem.Umfange gerecht, wenn man die religiösen Motive dieses zweieinhalbtausendjährigen Geschehens immer wieder aufdeckt. Und die Politik? Gewiß hat sich auch vieles ereignet, was p o 1 i - tisch auszuwerten ist, was man als Äußerungen eines national gerichteten Willens auffassen kann. Aber das Entscheidende bleibt doch, daß alle diese Regungen volklicher Art der Religion untergeordnet wurden. Alle Begebenheiten des jüdischen Lebens gewannen erst dadurch überhaupt an Bedeutung, daß man vom Standpunkte der Religion aus zu ihnen Stellung nahm. Man braucht sich nur zu vergegenwärtigen, mit welcher Leidenschaftlichkeit sich beispielsweise die religiöse Führung in Israel gegen die Institution des Königstums wandte, wie Samuel für das am Sinai geweihte Gottesvolk die Theokratie als die einzig mögliche und zulässige Hoheitsform ansah, wenn es nicht der Verweltlichung anheimfallen sollte. Man braucht nur daran zu denken, wie'das Zehnstämmereich untergi n,g, nachdem es sich vom Tempel losgesagt und sich damit der geistlichen' Aufsicht entzogen hatte. Man braucht nur auf die scharfen Auseinandersetzungen hinzuweisen, welche das Judentum während des ganzen Mittelalters einerseits mit der Kirche, andererseits mit der Wissenschaft führte, weil es im Angriff auf seine religiöse Gedankenwelt zugleich eine Bedrohung seiner. Lebensgrundlage überhaupt erblickte. Und schließlich sollte man nicht vergessen, daß die' deutsche Judenemanzipation sich auf dem Wege über die Bibel vollzog. Denn Moses Mendelssohn schuf die deutsche Bibelübersetzung in der Absicht, sie zur Lehrmeisterin der deutschen Sprache für die Juden werden zu lassen und die Juden auf diese Weise'in die Kultur ihrer Umwelt einzugliedern. Der Aufgabenkreis der Gemeinde Jude sein heißt, die Religion alsobersteKontrolle für alle Lebensäußerungen anerkennen. Und deshalb ist für das Judentum die Religionsgemeinschaft, die höchste und erstrebenswerteste Stufe menschlicher. Zusammenschlusses, die einzige ihm gemäße Form der Organisation,, in der Judentum Wirklichkeit werden kann. Dem widerspricht es auch nicht, wenn der Aufgabenkreis der jüdischen Ge-i meinde heute über das gewohnte Maß'hinaus seine Ausdehnung erfährt, wenn neben Kultus, Unterricht und soziale Fürsorge noch Kunst, P.olitik, Sport, Wirtschaft, Berufsumschichtung in seinen Bereich mlteinbezogen werden. Im Gegenteil, der Rahmen der Gemeindearbeit kann gar nicht weit "genug gespannt werden. Alles, was im Lebensbereich jüdischer Menschen liegt, gehört in den Bezirk ihrer Aufgaben. Aber ob in unserer Mitte sozialer, künstlerischer, sportlicher oder wirtschaftlicher Gestaltungswille nach Geltung verlangt, jüdisch sinnvoll wird all dieses Wollen erst im Hinblick auf Gott, durch die religiöse Geistes- und Seelenhältung. Erez Israel ist nicht nur Palästina jüdischen Seins besonders betonen zu müssen. Auch die nationalen Kräfte der Judenheit sind abhängig von den Forderungen der jüdischen Religion. B i r ob i d j a n wird vielleicht ein Land sein, in dem Juden auf sozialistischer Grundlage leben werden. Aber den Charakter des Jüdischen empfängt es erst, wenn diese jüdischen Menschen bei ihren sozialen Bestrebungen sich einzig und allein Gott gegenüber verantwortlich fühlen. Palästina wird eine Heimat für Menschen sein, die den Namen Juden tragen, aber eine Heimat des Judentums, Erez Israel im eigensten Sinne, ist eS erst dann, wenn die Gemeinschaft, die sich dort bildet, eine Religionsgemeinschaft ist, wenn jeder, der am lAufbau dieses Gemeinwesens hilft, von dem Bewußtsein erfüllt ist, daß es das Land ist, „welches der Ewige dein Gott dir gibt“. Deshalb aber meinen wir auch, daß Erez Israel nicht nur in Palästina, sondern überall dort ist, wo jüdische Menschen sich in der Absicht zusammenschließen, „um Gott zu dienen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele“. Die Bedeutung der Religionsgemeinschaft für die Gegenwart wird heute oft mit der Begründung bestritten, daß ihr die religiösen Menschen fehlen. Demgegenüber muß betont werden, daß die Existenzberechtigung der Religionsgemeinschaft nicht abhängt von der persönlichen Frömmigkeit der einzelnen Menschen, die ihr angehören wollen. Denn Frömmigkeit und Religiosität können überhaupt nicht von-einem Menschen gefordert werden, so wünschenswert sie auch sein mögen." Es sind Veranlagungen und Begabungen, geheimste Regungen der Menschenseele, in die niemand zu schauen und über die niemand zu urteilen vermag, weil sie außerhalb alles Erforschbaren liegen. Das Fundament Aber etwas anderes kann gefordert werden, nämlich die Achtung vor dem, was Religion in der Welt bedeutet,- die Anerkennung, die ihr als Grundlage menschlicher Gesittung und menschlichen Fortschritts ■gebührt. Die Religionsgemeinschaft ist das sichtbare Zeichen dafür, daß es Menschen gibt, welche in der Religion eine erzieherische Macht sehen, die in ihrem Einfluß und in ihrer Wirksamkeit auf das Leben der Menschen aus der Welt nicht fortgedacht und nicht - ausgeschaltet werden kann, welche die Religion als das geistige, seelische und sittliche Fundament betrachten, das für die Gestaltung des Menschendaseins unentbehrlich ist. Sie ist aber auch der deutlichste Protest gegen alle diejenigen Strömungen und Bewegungen, die da glauben, bei der Begründung ihrer Weltanschauungen auf den Faktor der Religion verzichten zu können. Der Weg vom Sinai In dieser religiösen Urprägung des Judentums liegt aber zugleich auch sein Ewigkeitsgehalt. Gewiß sind Formen, Riten, Bräuche zeitliche Ausdrucksformen religiöser Gesinnung und religiösen Denkens. Aber die an sich religiöse Art jüdischerGeisteshaltung ist nicht zufälligen Zeiterscheinungen unterworfen. Die Richtung des Judentums ist vielmehr für immer festgelegt. Es ist die gerade Linie, die vom Sinai direkt zu uns führt und weiter über uns hinaus in die messianische Zukunft. _ Und dieser jüdische Weg bleibt derselbe, gleichgültig ob das Zeitalter, in dem wir leben, für uns oder gegen uns ist. Als Hüter einer religiösen und darum überzeitlichen Gedankenwelt lehnen wir es ab, unsern geistigen . Tribut der Zeitlichkeit zu zollen. Indem wir das Leben unter ewigen Gesichtspunkten betrachten, sehen wir als Juden unsere geschichtliche Aufgabe darin, Künder des Gottes- und Religionsgedankens auf Erden zu sein,' bis die Menschheit eine große Religionsgemeinschaft geworden ist. ' Unsere Kinder müssen Juden werden Wenn heute immer wieder die aktuelle Frage erörtert wild, was aus unserer, aus der jüdischen Jugend werden soll, so denkt man dabei in erster Linie an die wirtschaftliche Frage. Hier aber ist nicht gemeint die Frage nach dem zukünftigen wirtschaftlichen Bestand der jungen deutschen' Juden, die in diesem Lande bleiben — dieses Problem erfüllt uns alle mit Bangen. Hier soll es einmal nicht tun die Frage der beruflichen Umschichtung gehen — sondern um das Problem der seelischen Umschichtung. Es geht darum, aus unseren eben heranwachsenden Kindern Juden zu machen, sie jüdischer zu machen, als wir selbst es sind. Wir wissen nur zu gut, daß es das Bestreben der vergangenen Generationen in unserem Lande war, cs „den Kindern leichter zu machen“. Was aber verstand man unter einer Erleichterung im Lebenskampf? Nichts anderes als dieses: fort mit dem Ballast jüdischen Wissens, jüdischen Denkens, jüdischen Glaubens. So gingen sie alle in den vergangenen Jahrzehnten ihren Weg: eng verbunden mit all den zweifellos schönen und erhabenen Gütern deutscher, euro- "* Und diese Gottbezogenheit darf auch dann nicht ausgeschaltet werden, wenn man glaubt, das. Volkhafte ftutoferndiemt Mittelstraße 12 Dl Norden 2675 Nach Breslau hin und zurück RH 13,50 (Ferien 6 Wochen Gültigkeit). Fordern Sie Prospekte der Ferienfahrten! päischer Kultur — völlig losgelöst aber von allen Dingen jüdischen Geistes. Eine Schulstunde in der Woche war völlig genug für den jüdischen Religionsunterricht. Und der Barmizwah-Tag, der eigentlich den Anfang bilden sollte für eine echt jüdische Lebensgestaltung, bildete meist das Ende aller Beziehungen zum Judentum. Die heutige Zeit erst mußte viele daran erinnern, daß sie Juden sind. Aber sie wissen oft nicht recht, was ihr Judesein bedeutet. Manche glauben, ihr neuentdecktes Judentum könne sich' nun darin erschöpfen, daß sie Mitglieder Ties Kultur-' bundes sind oder daß sie besonders eifrig tausend Worte Neuhebräisch schnell erlernen. Vom wahren Sinn und echten Geist des-Judentums aber verspüren sie nicht den leisesten Hauch. Deshalb nicht, weil nie in iiirer Jugend ihre Seele .empfänglich gemacht wurde für jüdische Werte. Heute können diese Menschen nun kaum mehr jüdisch gemacht-werden. Aber unsere Jugend kann und muß jüdischer gemacht werden, als es die Eltern sind — unsere Jugend muß zu Juden werden. Nicht so, daß wir ihr die deutscheuropäische Kultur vorcnthaltcn wollen, nicht so, daß sie im Geiste strengster Orthodoxie erzogen werden soll — sondern so, daß sie von klein auf um die heilige Verpflichtung ihres Judeseins weiß. Die Seelen all dieser jungen hcranwachsen- - den Juden müssen wieder voll erfüllt werden mit dem, was in den Seelen der heutigen Juden vielfach fehlt: sie müssen ■ wissen um die Jahrtausende alte. Kultur Israels, sie müssen wissen um alle äußere Not und Verzweiflung der umhergetriebenen, verstoßenen und gehetzten Juden der vergangenen Jahrhunderte, sie müssen wissen um all die großen Kulturleistungeh, die, Juden trotz aller äußeren Bedrängung und Bedrückung vollbracht haben. Und vor allem müssen sie mit unserer viertausend Jahre alten Lehre,' mit der Lehre der Wahrheit, mit der Thora vertraut werden. Mit diesem Glauben an die Thora, an die Zukunft Israels muß unsere Jugend erfüllt werden. Ehe der Ewige, so erzählen unsere Weisen einmal, den Kindern Israel am Sinai seine Lehre gab, forderte er von ihnen Bürgen. Weder die Stammväter noch die Propheten ließ er als Bürgen gelten. , Erst als sie dem Ewigen ihre Kinder als Bürgen boten, da gab Gott ihnen seine Lehre. Diese Lehre muß wieder zum Lebensinhalt werden für die Kinder. Dann werden aus den jungen Menschen dieser Periode rechte und aufrechte Juden werden. Der Glaube an die Thora wird.sie aber nicht allein zu echten, neuen und eigentlich doch wieder alten Juden machen, sondern auch zu stolzen und selbstbewußten Menschen. Das aber wird sie — wie einst ihre Vorfahren im Mitfelalter — befähigen, äußere Not und äußere Bcdräugung, an denen es leider nicht fehlen wird, leichter und mutigen Herzens zu tragen. ■ — - M—z. Berliner öottesbienjte Freitag, 10. August: Lützowstraße 6.30 Uhr. Ansprache: Dr.'-Saller. tm Anschluß anden Hauptgottesdienst Jugendfeier. Prinzregentenstraße 7.15 Uhr. Alte übrigen Synagogen mit neuem Ritus 7 Uhr. Ansprachen: Lindenstraße: Dr. Warschauer. Prinzregentenstraße: Dr. Swarsensky. Fasanenstraße: Dr. Oalliner. Liberale Synagoge Horden, Schönhauser Allee 162, 7.15 Uhr: Dr. Sänger. Liberale Synagoge Osten, Kaiserstraße 30, 730 Uhr: Dr. Plotke. Liberale Synagoge NordosC, Prenzlauer Promenade 176, 730 Uhr: Brasch. Liberale Synagoge Westend, Kaiserdamm 78, 7.15 Uhr: Ooeiz. Liberale Synagoge Wedding-Reinickendorf, Seestraße 44, 7.15 Uhr: Oraf. Jüdische Reformgemeinde, Joachimsthater Straße 13, 630 Uhr: Dr. Rosenthal. Sonnabend,. 11. August: Hauptgottesdienst In allen Synagogen mit neuem Ritus 10 Ulm. Predigten: Neue Synagoge: Dr. Blumenthal. Frledenstempel: Dr. Prinz. Liberale Synagoge Norden: tlt. Dr. Sänger. -Außerdem Frühgottesdienst 730 Uhr in den Synagogen Lindenstraße, Levetzowstraße, Prinzregentenstraße. —r Sonntag, 12. August: Jüdische Reformgemeinde, Johannis-' siraße 16, 1030 Uhr: Dr. Rosenthal. Es werden gesucht: Die Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise teilt mit: Gesucht, werden für Berlin: Erfahrene Direktrice für Blusenkonfektion, Kleidernäherinnen für Konfektion, Mittelgenre, Damenmäntelstepperinnen, Futtermacherinnen und erste Handnäherinnen für Herrenkonfektion, Hosenstepperinnen, Heimarbeiterin für Knabenanzüge und Mäntel, auch Lodenmäntel, Zuschneiderin für Schürzen, perfekte Zuscfmeiderinnen für kunstseidene Damenwäsche, für Herrenwäsche, Näherinnen für seidene Damenwäsche, für Büstenhalter, für Oberr und Sporthemden, für Zickzack (Betrieb), Mützenslepperin für Sportmützen für Betrieb, perfekte Zuarbellerin für Putz, perfekte Kürsclmermamsell (Hand und Maschine), Pultoverstrickerinnert, Heimarbeit, PunktsliCkerin, Maschine, Mairatzennäherin mit Zuschnitt (Zeilenhäherln), Plätterinnen für Wäsche, Ausfertigerinnen für Herrenkonfektion, Futter- - zusclmeideritt für- Mäntel, Kostüme und Jacken, selbständige Kleidernäherin, die nach Zeichnung zuschneiden bann, perfekte Friseuse, Ondulieren, Wasserwcllc, Stepperin für Damengürtel, Leder. Zeichenzimmer für jüdische Studenten Danzig.- An der Danziger Technischen Hochschule ist eine Art Judenghcfto in der Weise geschaffen worden, daß die jüdischen Studenten aus den Zcichcnsälcn entfernt wurden und man ihnen ein besonderes Zeichenzimmer angewiesen hat. Auchsonst haben Drangsalierungen der jüdischen Studenten stattgefunden. Die Studentenvereinigung „Union“, der hauptsächlich Juden angehörten, wurde aufgelöst. " r$amilion-<(lhron\fk (Aufnahmen in diese Rubrik kostenlos.) In Berlin verlobten sich Fräulein Erna Altmann und Herr Heinz W o 1 f f (Oranienburg). Am 4. August feierte Heinz B randstätter, Sohn des Herrn Jacob Brandstädter und Frau Minna, geb. Rothschild, in uoldbach bei Aschäffenburg seine Barmizwah. Am 8. August feiern Herr Louis Münzer und Frau -Hertha, geb. Baruch in Köslin ihre Silberhochzeit. Herr Abraham Metzger in Kirchheimbolanden (Pfalz) vollendet am 8. August sein 90. Lebensjahr.

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