Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 61 (31.7.1934)
- Date
- 1934-07-31
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Waren wir auf falschem Wege? Eine Überprüfung des religiösen Liberalismus. — Von Rabbiner Dr. S. Samuel Der neue Gottesdienst Es ist noch nicht lange her, seit wir betont von religiösem Liberalismus sprechen. Gemeint und erstrebt haben wir ihn allein seit gut 100 Jahren. Nicht die Epoche-unmittelbar nach Mendelssohn konnte ihm zum Durchbruch verhelfen, sie war voller Gärung und Gefahr.. Die Jahrzehnte von 1830—70 waren dagegen von religiösen Impulsen und Kämpfen erfüllt, die mit guten geistigen Waffen und klaren Zielen geführt wurden. Damals wurde religiös-liberales Judentum begründet und trat seine geschichtliche Sendung an. Es manifestierte .sich im neuen Gottesdienst und Gotteswort, erhöhter Wissenschaft und Gläubig- keit, in verjüngtem Brauchtum und Lebensstil. Wenn wir diese Errungenschaften nicht wie gewöhnlich als Selbstverständlichkeiten hinnehmen, sondern die Gewissensfrage aufwerfen, ob jemand von uns gewillt wäre, auch nur eine von ihnen wieder preis zu geben? — dann wird die Antwort nicht zweifelhaft sein. Da istder neue Gottesdienst der Synagoge erkämpft. Wie diese selbst mit ihrem Dache sich immer tiefer über die Gemeinde neigte, je länger sie, von den Häusern ringsum überragt, im Schatten stand, (früher war ihr Platz auf dem höchsten Punkte der Stadt) schien sie alles mütterlich und ängstlich vor jedem Lufthauch bewahren zu. wollen, was in ihrem geheiligten Bezirke lag. Einmal mußte aber der wohlbehütete Sohn der' Synagoge zu größerer Freiheit und Selbständigkeit entlassen werden. Die Binde um die Augen, die man der steinernen Gestalt der Synagoge umgetan, hinderte diese nicht, desto klarer nach innen zu schauen und deutlich zu fühlen, ob draußen Nacht oder Tag, Winter oder Frühling sei. Vor 100 Jahren nahte ein prangender Geistesfrühling, der, so kurz erauch war, den überlangen Winter vergessen . ließ, vergessen .auch, daß es jemals wieder Frost und Starre geben könne. In solch dankbarem, .unbeschreiblich beseligendem Gefühl wurde dem Juden seine Synagoge mit den blinden Fensterscheiben und den rostigen Toren und Gittern leiblich und geistig zu eng, er sehnte sich hinweg von so manchen herzbeklemmenden Erinnerungen, den Seufzern und Tränen der Ahnen, und schuf den neuen Gottesdienst. . In die Handschriften der Gebetsordnungen der Mittelalters, die den ersten gedruckten Siddurim zugrunde lagen, war ein ganzes Tausenderlei (wie Abraham Berliner \.sich ausdrückte) aufgenommen worden; nicht Gebete, Segenssprüche, Mischnastellen allein; auch Statuten, Verordnungen, .Formulare, Verträge, Massoretisches, Kalendarisches, Oekonomisches, Diätarisches. Auf Vollständigkeit kam es an, mochten die Festgebetbücher auch Format und Umfang von Talmudfolianten annehmen! Sollte das Ursprüngliche und Schlichte, das Erhabene und Erhebende von den künstlichen Uebermalungen so vieler nicht immer kunstfertiger Hände befreit werden und neuerstrahlen, dann gehörten dazu hohe Begabung, tiefe Kenntnis, echte Liebe. Es ist ebenso bequem, wie verständnislos, etwa über das ältere Gesangbuch des Hamburger Tempels, Leopold Steins edle . Liturgien oder das Mannheimer Andachtsbuch den Stab zu brechen; sie waren,verheißungsvolle Vorarbeiten. Eine gewisse Vollendung stellten die Gebetbücher von Geiger und Aub für Berlin,-.Joel für Breslau ' und Seligmann für Frankfurt a. M. dar; es ist undankbar, sie in Bausch und Bogen abzulehnen und sie doch, wie so yiele unserer jungen Theologen, recht unbedenklich zu benutzen. Die in ihnen zum Ausdruck kommenden Reformbestrebungen hatten, nach, dem Urteil von Simon Bernfeld den großen Vorzug, daß sie „nicht von Hai bwissern und Schönrednern aus gingen.“ Mehr als das: sie gingen .von gotterfüllten Männern aus, die das innerste Anliegen, die Hoffnungen und Bitten der jüdischen Seele und der jüdischen Gemeinschaft angesichts einer großen Wandlung belauscht hatten und mitempfanden. Nur solche waren imstande, Gefühl und Sehnsucht in klarere Form und Fassung zu bringen, nicht in grauer Vergangenheit oder in nebelhafter Zukunft sich zu verlieren,- sondern gegenwarts- und lebensnah zu bleiben. Gelegentlich einer Kontroverse mit dem behutsameren Manuel Joel hat Abraham Geiger es ausgesprochen, daß der Gottesdienst ein vordringliches Interesse der Gemeinde sei, und nicht darauf warten könne, bis alle dogmatischen Streitigkeiten, die in seinem Umkreis lägen, befriedigend und übereinstimmend gelöst seien. Genug, daß. ein Wendepunkt' im kulturellen, sozialen und religiösen Leben der Gemeinde eingetreten war'— der Gottesdienst mußte ihm Rechnung tragen. Wo anders wenn nicht dort verlangte die Gemeinde der geistlichen Führung und war bereif, ihr zu folgen, wenn sie sich gefördert und erhoben fand, in Annäherung und Versöhnung, nicht in Entfernung oder Gegensätzlichkeit zur gesamten neu gewonnenen Haltung und Gesinnung. Auf Verständigung zielten alle Lösungen; abgelehnt_ wurden bloße Kompromisse, die immer auf Schwäche Bönzq-Fnseur Tauentzienstr. 10 gegenüber Mitbürger Straße, B 4 1045 Dauerwellen RM. 3,50 Haarschnitt 50, Wasserwellen 75 Pfg. - Im Herrensalon: Haarschnitt 50 Pfg. deuten. Ernstes Abwägen der Ansprüche von einst und jetzt, von alt und neu'kennzeichnete jeden Schritt, jede' Entscheidung; weder Geschichte noch Herkommen und Pietät verloren ihr Recht; ihr Recht empfing aber auch die gegenwärtige Stunde. (Fortsetzung folgt.) Diese Rede des Gauleiters Grohö an die Hitlerjugend steht in einem bemerkenswerten Widerspruch zu den Auffassungen des Leiters des - Rassenpolitischen Amtes der NSDAP., Dr. Walter Groß, wie er sie erst kürzlich in einem (auch von uns teilweise, wiedergegebenen) Leitartikel, im „Völkischen Beobachter“ geäußert hat. Dr. Oroß hat darin mit einer erfreulichen 'Klarheit ausgesprochen, daß der Nationalsozialismus gar nicht daran denke, andere Rassen herabzusetzen oder als minderwertig zu bezeichnen. Der Rassenstandpunkt des Nationalsozialismus führe nicht zu Feindschaft und gegenseitigem Kampf, sondern zu gegenseitiger Achtung, die allein die Grundlage für friedliche Beziehungen unter Menschen und Völkern sein könne. Es wird gemeldet: Das Anerbengericht in Stendal hat einem Landwirt die B aue rn f ä h igk ei t atiges p roch en, Veil seine Großmutter mütterlicherseits eine getaufte Jüdin war. Nach dem Reichserbhofgesetz kann Bauer und damit Besitzer eines . Erbhofes nur der sein, der deutschen Blutes ist. * Der Intendant der Dresdener Staatstheater hat, wie bereits mitgeteilt, die neue Oper von Richard Strauß „Die schweigsame Frau“ zur Uraufführung angenommen. Die „Deutsche Zeitung“ schreibt dazu: „In Dresden herrscht große-Empörung darüber, da der Text dieser Oper von dem Rassejuden Stefan Zweig stammt. Der „Freiheitskampf“ erinnert daran, daß Dr. Goebbels erst vor kurzem! auf der Theaterwoche in Dresden ganz unmißverständlich ausführte, die deutsche Kunst habe in der Zukunft frei von allen rassefremden Einflüssen zu bleiben“. Nach einer Meldung aus Warschau hat der Weltverband der Allgemeinen Zionisten eine außerordentliche Weltkonferenz für den 26. und 27. August nach Krakau einberufen. Die Konferenz soll der Wiederherstellung des inneren Friedens in der zionistischen Organisation dienen. * In Bensheim an der Bergstraße wurde, wie die „Frankfurter Bauern-Zeitung“ berichtet, der 52jährige Simon Schach- -• ner zu einem Monat Oefängnis verurteilt, weil er bei einem Gespräch über ’Milchpreise in einer Wirtschaft den Landesbauemführer Dr. Wagner verleumdet hatte. Der Philosoph Professor Ernst Cassirer, der sich als Historiker der Philosophie und Geistesgeschichte und als Systematiker wie als Herausgeber der Werke von Leibnitz und Kant einen Namen gemacht hat, vollendete am 28. Juli sein 60. Lebensjahr. Cassirer, ein geborener Breslauer, ist Träger eines Preises der Preußischen Akademie der Wissenschaften und Inhaber der Kuno-Fischer-Medaille. 1919 wurde er auf den. philosophischen Lehrstuhl der neuen Universität Hamburg berufen, deren Rektorat er im Jahre 1929/30 bekleidete. Im vorigen Jahr mußte .er seine Lehrtätigkeit in Hamburg aufgeben. ■ Der vor kurzem nach Verbüßung einer Kerkerstrafe aus dem Gefängnis entlassene nationalradikale Urheber des auf den Rabbiner von Pabjanic, Rabbi Mendel Alter, verübten Attentate, wurde, als er auf dem Ringplatz in Warschau eine antisemitische Hetzrede hielt, vom Blitz erschlagen. . Wie aus New-York gemeldet wird, wird Charlie Chip- 1 i n nach vierjähriger Pause wieder im Film erscheinen. Der Film führt den Titel „Cosmopolitan“ und stellt eine Satire auf die moderne Obertechnik dar. Chaplin spielt wieder eine stumme Rolle. Seine Partnerin ist Colette Goddard. Adolf Bartels berichtigt sich Kein Judenblut! A, Der Literaturprofessor Adolf Bartels hat' esT^wie bekannt, immer ..als-eine seiner Aufgaben angesehen, einen nachteiligen Einfluß, des Judentums auf die deutsche Literatur nachzuweisen. ' Dabei wurden von ihm im Laut der Jahre zahlreiche deutsche Dichter zu Juden und Halbjuden gestempelt, m deren Adern kein jüdisches Blut fließt. Unter ihnen befinden sich Träger der angesehensten Namen der deutschen Literatur der Jetztzeit und der Vergangenheit. In seinem fanatischen Antisemitismus, der von jeher versucht hat, alles Minderwertige im deutschen Schrifttum aut jüdischen Einfluß zurückzuführen, sind ihm zahlreiche sachliche Fehler unterlaufen, die er jetzt in einer Artikelserie im „Völkischen Beobachter“' richtig zu stellen sich veranlaßt fühlt. Der letzte dieser Artikel, in dem Bartels zugibt, ln seinen Werken u. a. Walter von Molo, Richard Sexa.u, Oott- fried Benn und Walter Fl ex zu Unrecht als Juden oder jüdischer Herkunft bezeichnet zu haben, schließt mit folgenden Worten: „Nein, ich bin kein Verbohrter, ich freue mich . jedesmal, wenn m meinen literaturgeschichtlichcn Werken aus einem Juden ein Deutscher wird, selbst,' wenn mir dessen Werke nicht recht gefallen. Aber freilich, ich will die reinliche Scheidung zwischen Deutschen und Juden, uml. so muß man eben an die schwierigen Fälle herangehen und gründlich untersuchen. Oott sei Dank haben wir jetzt das Rasseamt, und „Die jüdische Rasse minderwertig** Gelegentlich der Kulturwoche der Hitlerjugend, die in A achen stattfand, sprach Gauleiter G rohe, wie wir einem Bericht der Frankfurter Zeitung entnehmen, über die rassischen Grundlagen der deutschen Volkseinheit. Die Hitlerjugend müsse sich dieser Grundlagen bewußt sein, die in erster Linie Blutegemeinschaft und deutsche Eigenart seien. Wenn das deutsche Volk diesen Rassenstandpunkt verfechte, so betrachte es deshalb doch nicht die anderen Rassen als minderwertig. Die jüdische Rasse dagegen müsse es als minderwertig ansehen. Der 'Jude sei der Feind jeder anständigen Gemeinschaft in der ganzen Welt. Der Jude sei der Feind der Arbeit; er lebe vom Proiit, immer bestrebt, andere Völker zugrunde zu richten. So war es schon vor tausend Jahren, so war es schon seit Christus, der ja behauptet hat, der Satan sei der Vater des jüdischen Volkes. Von dem Juden stamme alles Teufelswerk. Er habe dem deutschen Volke jeden sittlichen Halt nehmen wollen, und das sei ihm auch teilweise geglückt. Der Jude sei der Urheber des Klassenhasses, des Marxismus und der Dünkelhaftigkeit. So habe er Deutschland zum Spielball der Welt die Welt f Kriege habe er Ureuelmarchzn gegen breitet. Nach dem Kriege habe er das deutsche Volk ausgebeutet, Wirtschaft und Kultur vernichtet. Heute hetze er die Welt wieder gegen das friedliche Deutschland. Das müsse diedeutsche Jugend wissen, daß ihr die Reinheit des Blutes und die Eigenart des Volkstums, über alles zu gehen habe. Die Jugend müsse wissen, daß. sie ihr Blut sauber zu halten habe. Die Jugend sei verantwortlich für das Weiterleben der Nation. Jeder deutsche Junge und jedes deutsche Mädchen müsse sich schämen, einen Juden auch, nur freundlich anzusehen. Wer bei einem Juden kaufe, einen jüdischen Arzt oder einen jüdischen Rechtsanwalt zu Rate ziehe, beschmutze die deutsche Ehre. Unsre Anständigkeit und unsre Menschlichkeit gebieten uns, so fuhr Gauleiter Grohe fort, den Juden als einen Feind zu behandeln. Wir befinden uns da in einer Gesellschaft mit Christus, der erklärte, daß der Satan der Vater des' Judentums sei; wir befinden uns in Gesellschaft aller großen Männer der Welt, insbesondere der deutschen; wir befinden uns in der Gesellschaft der christlichen Kirchen, der katholischen und der evangelischen. Das müsse die deutsche Jugend wissen, dann sichere sie die Zukunft des Volkes und erweise der Menschheit den größten Dienst. Darum müsse die Jugend deutsche Eigenart und deutsches Volkstum pflegen. Ihr Hoffen, ihr Glaube, ihre Zuversicht sei das Deutschland der Zukunft. dem mir vertrauten Gebiete in die Tat umzusetzen versucht. Wenn ich mich einmal geirrt, so ist das allenlings sehr bedauerlich, aber man hat ja auch sehr oft zu täuschen versucht. Im übrigen warnt Oercke auch vor Oberspitzung des Rassegedankens, und das habe auch ich stets getan: Man kann das rassisch ziemlich gemischte deutsche Volk nicht einfach aut germanische oder nordische Rasse festlegen, ob auch die Forderung einer germanisch-rasjicnhaft bestimmten deutschen Kultur immer bestehen bleiben muß. Deutsch sein Ist zuletzt alles, aber Haar- und Augenfarbe umLsonstlge rassische Merkmale entscheiden da nicht, sondern die Seele.“ Leute Hatlirithten Die Reichsvertretung der“deutschen Juden zum 2. August Die Reichsvertretung der. deutschen Juden hat folgenden Aufruf erlassen: Im Angesichte des 2. August, an derirvor zwanzig Jahren ungeheureres Geschehen unser Vaterland und die Welt erfaßte, sind wir dessen gewiß, daß alle deutschen Juden in ernster Andacht und Einkehr dieses Tages gedenken werden. — Die Reichsverfretung -der deutschen Juden Baeck. RelduauuchaB der jüdischen Jugendverbinde an den Reichsjugendführer Die Pressestelle der Reichsvertretung der deutschen Juden teilt mit: Auf einer großen .Jugendkundgebung im Rahmen einer Kulturwoche der Hitlerjugend hat der Oliulelter und Staaterat Herr O roh £ scharfe Angriffe gegen das Judentum gerichtet. Hiergegen hat sich der Reichsausschuß der jüdischen Jugenaverbä.nde in einem Schreiben an den Herrn Reichsjugendführer gewandt. Das Schicksal der Juden in Oesterreich Wien. (JTA.) Nach dem Tode des Bundeskanzlers Dr. Dollfuß hat der Vorstand der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde eine Trauersitzung abgehalten. Gegenüber Behauptungen in einem ausländischen Blatt, daß anläßlich der Vorgänge im Bundeskanzleramt und ln der Ravag-Zentrale in dem von Juden stark bewohnten Oemeindebezirk Leopoldstadt antijüdische Ausschreitungen slattgefunden haben, stellt der Wiener JTA-Vertreter fest, daß cs zu solchen Ausschreitungen nirgends gekommen ist. Allerdings besteht in weiten jüdischen Kreisen tiefe Besorgnis über die weitere Gestaltung des Schicksals der-jüdischen Bevölkerung Österreichs. Vizekanzler Fürst.S t a rh em berg erklärte einem Vertreter des ..Daily Express“ über die Stellung der Juden in Österreich folgendes: Die Juden seien in den freien Berufen, im öffentlichen Dienst und im Kunstleben in. einer ihren Anteil an - der Qesamtbevölkerung weit übersteigenden. Zahl vertreten. Der Zustrom jüdischer Auswanderer sei überaus stark gewesen. Die Maßnahmen gegen die Juden trügen keinen -Angriffs-, sondern reinen Verte idigungscharakter. Es werde in Österreich keine Judenverfolgungen und keinen Pogrom geben. 'ifamMeH-Mronik (Aufnahmen Ja dlete Rubrik kottcalos.) Herrn Gerhard Jacoby und Frau Edith, geb. Loewenstein, in Rössel (Ostpr.), wurde ein Sohn geboren. In Berlin verlobten sich Fräulein Ilse Oos I in er und Herr Paul Falkenstein.- Am I. August feiert Herr Oustav Kristeller in Berlin-Charlottenburg seinen 60. Geburtstag. Am 3. August vollendet Herr Leopold Landstoff, Schwerin (Mecklbg.), sein 80. Lebensjahr. Am 3. August feiern Herr Josef Oster und Frau Berta, geb. Kann, in Dortmund, ihre Silberhochzeit. Im 82. Jahre verstarb m Berlin Herr Jacob Meyer. Käte Alexander Felix May Verlobte Frankfurt ujM . JwUinianalr. 2a — ~ Strasbourg / Alsaee fTRue du ¥ran6*ÜwTymli Empfang findet nicht ttatt Berlin W30 Dayeriteher Plotx* 11