Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 56 (13.7.1934)
- Date
- 1934-07-13
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Es wird gemeldet Zu unserer ymfrage: Einsegnung der Mädchen? ©&tte Eorbtlb Der Kommandant der Garnison von Turin, General Guido Liuzzi, ist zum Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Turin gewählt worden. General Liuzzi war während des Krieges Chef-Intendant der italienischen Armee. In der faschistischen Partei nimmt der neue Vorsitzende der Turiner Jüdischen Gemeinde eine bedeutende Stellung ein. . Wie aus Zürich gemeldet wird, wehren sich die faschistischen Gruppen in der Schweiz gegen die Behauptung, sie seien antisemitisch. Das italienische Organ der Faschisten1 in Lugano hat eine Erklärung veröffentlicht, in der ausgeführt wird, diese Gruppe kenne keinenAntisemitismus. * Zwischen dem Vorstand der jüdischen Gemeinde in Danzig und dem Senatspräsidenten Dr. Rauschning hat eine Unterredung stattgefunden, in der u. a. auch die Frage des Ehrenschutzes für die jüdische Bevölkerung sowie der Wirtschaftsboykott, der gegenüber der jüdischen Bevölkerung, in öffentlichen Versammlungen propagiert wird, zur Sprache Was ist F.WJ.? Diese in letzter Zeit in der jüdischen Öffentlichkeit bekannt gewordene Bezeichnung ist die Abkürzung für eine verdienstvolle vor kurzem ins Leben gerufene Organisation, die den (reichlich umständlichen) Namen „Gesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher Interessen, von in Deutschland wohnhaften oder wohnhaft gewesenen Juden“ führt. Diese Gesellschaft, deren zentraler Charakter in der Zusammensetzung des Aufsichtsrats zum Ausdruck kommt, der von den Herren Ministerialrat a. D. Dr. Otto Hirsch, Justizrat Dr. Julius Brodnitz, Dr. Siegfried Moses, Dr. Leo Lpewenstein und Direktpr Heinrich Stahl gebildet wird, ist gegründet worden, um ein privatwirtschaftliches Instrument zu schaffen, das in Anbetracht der zahlreichen wirtschaftlichen Aufgaben, die die gegenwärtige Zeit, den deutschen Juden stellt, geeignet ist, als wirtschaftliche Beratungs- und Treuhandstelle tätig zu sein. Zum Arbeitsgebiet der Gesellschaft gehören u. a. die Verwaltung von Vermögen jüdischer Eigentümer, die sich in Deutschland befinden, sowie auch solcher, die nach ihrem Fortzug aus Deutschland eine Stelle brauchen, die für eine ordnungsgemäße Verwaltung beziehungsweise für eine sachgemäße Liquidation sorgt, und mit deren regelmäßiger Berichterstattung und treuhänderischer Sicherheit die Betreffenden rechnen können. Es ist auch beabsichtigt, bei der Verwertung von Hypotheken usw. zur Verfügung-zu stehen. In den Statuten der Gesellschaft ist weiterhin die Übernahme wirtschaftlicher und treuhänderischer Aufgaben gegenüber jüdischen Organisationen und Körperschaften in Deutschland vorgesehen. Es ist daran gedacht, den Gemeinden bei finanziellen Transaktionen' beratend zur Seite zu stehen und Revisionen zu übernehmen bei Stellen, bei denen von einer neutralen, aber jüdisch interessierten Stelle eine Nachprüfung der wirtschaftlichen Vorgänge, des Finanzgebarens, . der Bilanzen und Bücher erfolgen soll. Die Gesellschaft beabsichtigt nicht, ihre Tätigkeit zu entfalten in einer Richtung, die irgend eine Konkurrenz und eine Schmälerung der Einkommensmöglichkeiten für die jüdischen Rechtsanwälte, Treuhänder, Banken, Immobilienmakler, Revisoren u. dgl. bedeuten könnte; im Gegenteil, es besteht die berechtigte Hoffnung, daß die Gesellschaft eine Reihe von Aufträgen, die sonst der jüdischen Wirtschaft verloren gehen würden, erhalten und an die genannten Stellen weitergeben kann. Diese Stellen werden dann die entsprechenden wirtschaftlichen Transaktionen nach den Richtlinien und unter der. Kontrolle der Gesellschaft durchführen. Philharmonie, Bernburger Str. 22-23. Wle&erholunal Der erste große, begeistert aufgenommene Palästina-Film Das „Neue Palästina** von Dr. Modell (Stadt und Land, Industrie, Handel und Verkehr, Landwirtschaft) Vorspruch: Dr. Arthur Eloesser Musik: Dr. Schönberg 2 Aufführungen . Beginn 9 Uhr abends Montag, 16. Juli 1934 — Donnerstag, 19. Juli 1934 Keine Abendkasse. Karten zu RM. 0,80 und 1,— nur bei: Buchhandlung Rosenbaura, Melnekestr. 10; Philharmonie, Bernburger Str. 22-23; Buchhandlung Bayerischer Platz 13; Buchhandlung Prager Platz 4; Buchhandlung Kedem, Dahlmanostr. 8; Buchhandlung Schlldberger, Flensburger Str. am Bhf. Bellevue; M. Plorkowsky & Co., Schlllstr. 19; Optiker Falk, Kdnigstr. SO; Kaufhaus Max Giesen, Turmstr. 42; Zigarrenhaus Hernnann, Prlnzenstr* 41; Phllo-Verlag, Pariser Str. 44; Zigarrenhaus NaBbanm, Neukölln. Bergstr. 30*31; Herrenausslattung Wcdding-Clnb, Reinickendorfer Str. 13; Zeitungsstaad im Caf6 Leon, Kurfüntend. ISS. kam. Der Senatspräsident stellte Prüfung der Beschwerden und nach Möglichkeit Beseitigung der Mißstände in Aussicht. * Auf dem Wiener Zentralfriedhof wurde in Form einer stillen Andacht eine T rauerfeier für den verstorbenen Dichter B i a 1 i k veranstaltet, die eine Massenbeteiligung aufwies. Nach der Feier, bei der Ansprachen nicht gehalten wurden, wurde der Sarg bis zum Südbahnhof geleitet, wo er verladen wurde. Biaiiks Grab wird sich in unmittelbarer Nähe des Grabes Achad Haains auf dem Friedhof in Tel Awiw befinden. _ Wie aus Moskau gemeldet wird, hat dort ein Prozeß gegen 57 Arbeiter Begonnen, die angeklagt sind, jüdische und kommunistische Werksangehörige terrorisiert und verprügelt zu haben. Einige jüdische Arbeiter haben das Werk verlassen. Nach sowjetrussischein Recht stellt auf das den Angeklagten vorgeworfene Verbrechen die Todesstrafe. Aufbau-Arbeit in Dresden Dresden. Die seit ihrem Bestehen nie recht zur Entfaltung gelangte Ortsgruppe Dresden der Vereinigung für das religiös-liberale Judentum hat sich innerhalb des Vorstandes jetzt-zu erneuter Aufbauarbeit entschlossen, hoffentlich mit einem größeren Dauererfolg als vor drei Jahren, obwohl der damalige Neuanfang als ein besonders glückverheißender betrachtet werden konnte. In einem Aufruf, der kürzlich an die bisherigen Mitglieder erging, heißt es: „Die Vereinigung f. d. RLJ stellt ihre Arbeit in den Dienst des geistigen und kulturellen Wiederaufbaus des deutschen Judentums“, und dieses neue Aufbauprogramm soll im Oktober , in Angriff genommen werden. Der Aufruf besagt also, daß die Führung der Ortsgruppe künftig nur geistig-kulturelle Arbeit am Judentum zu leisten gedenkt, ohne sich um jüdisch-politische Angelegenheiten zu kümmern. Wie sich die Dinge entwickeln mögen, nst der Wille ziim Neuanfang zu begrüßen, und es ergeht an unsere Dresdner Freunde die Bitte, die Aufbäupläne der Ortsgruppe mit der heute in jeder Beziehung gebotenen Tatkraft (Werbung neuer Mitglieder, geistige und finanzielle Mitarbeit) zu unterstützen. Musik in Frankfurt a. M. Das Wagnis, in heutiger Zeit ein jüdisches Berufsorchester zu gründen, ist dem Kulturbundorchester Rh ein-Main in einer kaum zu erhoffenden Weise gelungen. Der Dirigent H. W. Steinberg hat einen Streichkörper zusammengestellt, der jeden Ansprüchen genügt. Die ersten Konzerte erbrachten einen solchen Erfolg, daß sie mehrfach wiederholt werden mußten. Das Programm der Premiere enthielt Schuberts 5. Symphonie, Mendelssohns Violinkonzert und Beethovens. 1. Symphonie. Steinberg holte aus seinen Musikern das Aeußerste an Können heraus. Das Violinkonzert bewältigte Prof. Hans Bassermann mit reifer Technik, und geschmacklicher Sicherheit. In einer Wiederholung trat Rudolf Bergmann an seine Stelle. Das zweite Konzert brachte moderne Musik. Schönbergs „Verklärte Nacht“ fand eine ungemein sensible Nachgestaltungsleistung eines jungen Orchesters, die jede Bewunderung verdient. Die „Kleine Fuge über Themen aus Mozarts Figaro-Ouvertüre“ von Bemhart Sekles, die man in Uraufführung hörte, ist ein witziges, technisch souverän gemeistertes Stück, das wohl als einzige vorhandene „Fuge im fliegenden Presto“ Seltcnhcits- ■ wert besitzt. Als Gast vermittelte Fritzi Joklmit gewinnender Vortragsart Arien von Mozart. Steinberg beschloß den' Abend mit der Jupiter-Ouvertüre. Ein durch die Jugendkommission der Gemeinde veranstaltetes Wohltätigkeitskonzert wurde von der Kammer-Streichvereiriigung und Singgemeinschaft der Musikfreunde unter Leitung Artur Holdes bestritten. Solistin war Heida Herrn anns-Holde, die ihre bewährte pianistische Kunst in den Dienst von Bach und Mendelssohn stellte. Chor und Orchester brachten Werke von Händel, Haydn, Beethoven und Mendelssohn in gerundeter, beifallswürdiger Form zur Darbietung. Der gleiche Klangapparat, verstärkt durch den Synagogenchor, wirkte auch bei einem Synagogalkonzert des „Vereins Hauptsynagoge“ mit. Neben alter Musik von Locatelli, Händel und Haydn hörte man hier gehaltvolle liturgische Gesänge von Alman und Nadel. In Uraufführung erklangen ein melodisch breit ausladendes seelisch erfülltes „Geistliches Lied“ für gemischten Chor, Streicher und Orgel von Rosy Geiger-Kullmann sowie der 137. Psalm von James Simon. Als Solisten traten Oberkantor Nathan Saretzki, Senta Würzbu-rger und Marti Neumeier eindrucksvoll hervor. —eh. Von Rabbiner Dr. Hermann Vogelstein-Breslau Das Judentum der alten' Zeit hat keine Feier der religiösen Mündigsprechung gekannt. Wenn der Knabe 13 Jahre alt war, wurde er zur Thora gerufen und begann die Tefillin zu legen. Das alles geschah ohne eine besondere äußere Feierlichkeit. Man war immer der Meinung, daß in der Sache.. selbst auch die Wirkung auf das Gemüt liege. Eine später.e Zeit hat dann das erste Hintreten'zur Thora zu einem Familienfest gemacht, an dem die Freunde des Hauses in entsprechender Weise teilnahineu. Da und dort zeigte der Knabe sein biblisches oder tahnudisches Wissen in irgend einer Ansprache, und später wurde cs vielfach üblich, was uns Rabbiner und Lehrer immer seltsam berührte, daß der Knabe in wohlgesetzten recht unkindlichen Gedankengängen und Wendungen bei einer Festtafel eine Redehielt, die ihm meist sein Lehrer ausgearbeitet hatte. Noch viel später, beginnend, soweit cs zu überselten ist. mit dem letzten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts, hat man die Barmizwah-Feier, d. h. das erste Hintreten zur Thora in der Synagoge, ausgestaitet, weil mau mit Recht das psychologische Moment stärker berücksichtigt, d. h. der Ansicht ist, daß der Eindruck einer solchen Feier aut das Gemüt des werdenden Menschen von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist.. Auch in dieser Hinsicht haben die Formen der Gestaltung der Feier sich mehrfach gewandelt. Nichts würde verfehlter sein, als die gegenwärtig in vielen Gemeinden in ganz ähnlicher Weise übliche Form, die sich, soweit es zu übersehen ist, durchaus als zweckdienlich bewährt, als für alle Zeiten maßgebend festzuhalten. Hier kommt es darauf an, daß der Zweck erfüllt, d. h. eine Feier veranstaltet wird, durch die dem Heranwachsenden Knaben ein Ahnen der Bedeutung der Religion und ein Ahnen seiner religiösen Verantwortung als Jude zu eigen gemacht wird. ‘ -• Es ist durchaus abwegig, zu behaupten, daß im Judentum das weibliche Geschlecht in religiöser Hinsicht nicht für vollwertig angesehen wird. Nur das trifft zu, daß in Bezug auf religiöse Verpflichtung- Mann und Weib nicht gleichmäßig behandelt werden, und jenes andre, daß man lange, lange Zeit, hindurch die religiöse Durchbildung des weiblichen Geschlechts in ganz andrer Weise als die des männlichen gesucht hat. Man meinte, daß es genüge, wenn die Frau für die religiösen Pflichten im Hause ausreichend vorbereitet sei. Da ein Hintreten zur Thora, das- Anlcgen der Tefillin usw. für die Frau nicht. in Betracht kommt, entfiel sclteinbar die Möglichkeit, oder man kam gar nicht auf den Gedanken, den ‘Abschluß der Kindheit, den Eintritt der geistigen, sittlichen und religiösen Reife und Verantwortung durch eine Feier zu begehen. Da ist es eine große Tat der Reformbewegung gew'esen, daß zum ersten Male durch Israel Jacobsohn, dessen große-Leistungen für das Judentum ohne Verkennung seiner Schwächen unumwunden anerkannt werden müssen, der Gedanke einer Feier,für das heranwachscnde Mädchen in die Wirklichkeit übersetzt worden ist. Gerade jene Zeit zeigt deutlich die Gefahren für die einzelne Persönlichkeit'wie für die Gesamtheit, wenn die religiöse Bildung und zugleich die ’ religiöse Erfassung des Gemütslebens beidem weiblichen Geschlecht vernachlässigt wird. Man hat die,Feier für die Mädchen, anders als für die Knaben, nicht auf einen bestimmten Tag ihres Lebensalters, daher nicht für jede einzelne besonders gelegt, sondern die . Mädchen in größerer Anzahl, oft in gesonderter gottesdienstlicher Feier vereinigt, nachdem man sie vorher entsprechend unterrichtet hat. Die Konfirmations- . (Einsegnungs-)Feier der Mädchen war ohne Vorbild in der jüdischen Überlieferung, und es ist daher durchaus nicht verwunderlich, daß man in der ersten Zeit und noch Jahrzehnte später sieh an das Vorbild der christlichen Kirche anlehnte, im Laufe der Zeit hat man sich mehr und mehr davon frei gemacht und schließlich in verschiedener Weise Formen gefunden,. die diesen jüdisch-religiösen Inhalt in durchaus jüdischer Art zum Ausdruck bringen. Auch in ganz konservativen Gemeinden hat man in der Form einer in der Synagoge begangenen -Entlassungsfeier aus dem Religionsunterricht oder unter dein Titel Bath mizwah dem religiösen Bedürfnis Rechnung zu tragen gesucht. In manchen Gegenden, z. B. in Dänemark, ist die Konfirmation für Knaben und Mädchen gesetzlich' vo rgesclt rieben gewesen und hat sich dort vollständig eingebürgert. Wie alle diese und ähnliche Einrichtungen ist auch - Konfirmandenunterricht und Konfirmationsfeier für Mädchen bei uns Juden in hohem. Maße von der Mode abhängig. r$amUlQH-(QfiroHlfk (Aufnahmen ln diese Rubrik kostenlos.) Herr Max Lieber mann, Berlin. Pariser Straße, Herr Max Lieber mann, Berlin. Pariser Straße, beging in aer vergangenen woene in voller Frische seinen 70. Geburtstag. — In Hoof, Bez. Kassel, fand die Verlobung von Fräuleia Jenni Schisling mit Herrn Paul Vogel aus Rhaden statt. Am 14. Juli feiert Siegbcrt Hamburger, Sohn des Herrn Max Hamburger und seiner Gattin Johanna, geb. Lehmann,' in Eschau seine Barmizwah. - Das Fest ihrer Silberhochzeit begehen am 11. Juli Herr Sally Wachtel und Frau Minna, geb. Kastor, in Gotha. | Hctßaiett, Hinöf (Hestauxantb \ iHiiiiiiiiiiiniiiiiniiiiiuiuuuiiiiiiiniiiiiiiiiiuiiiimiuimimiuiiiiiiiiinuuniiiiiiiiiniiiniiiniii TAN ZUSTIMMUNG Wo Honen wir ans gnt amüsieren? „Caf€ Trianon“ inh. Bornstein Bayerischer Piatz I, Tel. B 6 0835 Mltgl. d. Jüd. Gemeinde - Täglich nachmittags und abends TANZ * Eintritt frei Anerkannt beste Wiener Küche bet ganz billigen Preisen. Wochentags nachm. 1 Tasse Kaffee 33 Pf. Oedeck 55 Pf.Abends i Tasse Kaffee 46 Pf. Samst u. Sonnt Abend 1 K5nnch.Kaffee62Pf- Verelnsu. UnterbältungsrSumltcbkelten stehen zur Verfügung ... Hotel „König t>oo Portugal’* Inb. EUeHtMcr BurgttK 16 Attesten JM. Haus mit allem Komfort Einzelzimmer von 3,—, Doppelzimmer von 5,—an. PENSION ZIESCHE Kurfüratenöamm 235 Elegante Zimmer m. jedem ‘ Komfort billigst. Daueraufenthalt Sonderarrangem, Hotel Heuler am Zoo1 Stammessen M. 1,50 Kaffee Konditoreil Qartanvaranda erütfnat )"■ 1,50 ■ itorel I Ina^l Nmu arBffnat! 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