Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-07-10 · 55 (10.7.1934) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
55 (10.7.1934)
Date
1934-07-10
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2613366-2613519-2613570--5046-2616803
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

3 * ,;.7r-'i-■'■'-■' 14. Jahrgang Nummer 55 3BÖ!fd)^iftetalc 3dtnng Beilage 10. Juli 1934 Was?uden der Welt gegeben haben In Eis und Glut Jüdische Forscher und Seefahrer Es ist in der Geschichte der Wissenschaften nicht' bekannt, daß der Beruf eines Seefahrers, eines Forschungs- und Entdeckungsreisenden zu.den „Handwerken“ gehört, die einen „goldenen Boden“ haben. Im Gegenteil: der Bo'den, auf denen die Forscher wandelten und wandeln, ist entweder naß und „hat keine Balken“ oder — was noch schlimmer ist — er ist mir feucht und schlüpfrig, sumpfig. Giftiges Mückenzeug und giftiges Schlangengezücht umlauern die Kühnen, die, von heiligem Wissenseifer getrieben, unentdeckte und unbekannte Gebiete durchstreifen, um die Wissenschaft der. Menschen-, der Tier- oder Pflanzenkunde zu bereichern. Nur die Wissenschaft, nicht sich. Denn die „Reisespesen“ und die „Diäten“, die den Leitern und Mitgliedern solcher Forscherexpeditionen zugewiesen’werden,'Sie' reichen meist nur gerade so hin, um in der Gluthitze der Wüste, in fieberschwangeren Urwäldern, in eisumstarrten Schneehütten den luxuriösen Aufenthalt, die Schlemmerei von Konserven, hartem Zwieback und selbsterlegtem Wild zu bestreiten. Erst wenn es gelungen war, aus all den Gefahren lebend und halbwegs gesund und arbeitsfähig zurückzukommen, dann gab es für ein über die Expedition veröffentlichtes Werk und für Vorträge einiges Honorar. , . Was haben aber die Juden mit solchen Dingen zu tun? Was haben sie mit solchen wissenschaftlichen Unternehmungen zu tun, mit solchen mutigen Mannestaten, die getan werden „um der Sache willen“, wie man besonders rühmend sich auszudrücken pflegt? Doch einiges. ' ■■/. . „ •- •' Man kann, wenn man in der Reiseliteratur zuhause ist, feststellen, dal! immer, wenn jüdische Fahrtgenossen erwähnt werden, diesen in jeder Hinsicht ein besonderes Lob gespendet wird. Zumeist ist das in deutschen Werken der Fall, da in anderen Ländern das Judesein für die Beurteilung eines Menschen und die Schätzung-sejner Eigenschaften meist keine Rolle spielt und dieses Judesein gar nicht erwähnt wird. Unter den Forschern, die tür die Kenntnis exotischer Länder wichtige und wertvolle Arbeit geleistet haben, seien noch erwähnt: Dr. Merzbacher, der Münchener tielefirte, der unerforschte Gebiete.Mittelasiens durchstreifte, die bisher wenig bekannten Gebirgsketten des östlichen Tian-Schan genauer zu beschreiben vermochte und von seinen Reisen sehr wertvolles zoologisches, botanisches und paläontologisches Material nach Hause brachte. Nicht vergessen soll werden Dr. Eduard Glaser, der sich der immer noch gefährlichen Aufgabe unterzog, unbekannte arabische Stämme aufzusuchen und sie in ihren Sitten und besonders in ihren Dialekten zu studieren. Die Ausbeute seiner Studien waren etwa 800 Inschriften, wertvolle ethnologische Sammlungen sowie Sprachproben von einem bisher kaumgekannten Stamme der Mahra. Auf hauptsächlich sprachwissenschaftlichem Gebiete und dem der Islamforschung lagen die Reisezwecke des berühmten jüdischen ungarischen Gelehrten Vambery, des langjährigen Präsidenten der ungarischen Akademie der Wissenschaften. 1 Dieser Gelehrte hat von seinen ausgedehnten und gleichfalls oft gefährlichen Reisen durch den ganzen Orient ein ungemein reichhaltiges Material, an ethnologischen und besonders linguistischen Schätzen gesammelt. Seine zahlreichen Schriften, die in viele Sprachen übersetzt wurden, legen Zeugnis ab von der ungemein fleißigen Arbeit dieses jüdischen Gelehrten von Weltruf. Unbekannte Soldaten der Wissenschaft Es wurde gesagt: man könnte Dutzende von Namen nennen. Man könnte — ohne zu übertreiben — sagen: Hunderte von Namen. Aber wer kennt alle die Gelehrten, die hinauszogen, Leib und Leben, Gesundheit und Habe daran setzten, um die. Wissenschaft; um die Kenntnis von Welt und Menschen, von Tier, von Pflanze und von Gestein zu bereichern? Wer kennt die „unbekannten Sölltäten" der Wissenschaft, die mit hinauszogen als einfache Begleiter, als Hilfsarbeiter, als Dolmetscher, und die, bescheiden und ohne viel Wesens zu machen, willig Mühen und Gefahren teilten und auf ihre Weise dazu beitrugen, uni das Gelingen der wissenschaftlichen Expedition zu fördern? Mancher Jude war und ist immer wieder nnter ihnen: unter den Forschem, den Entdeckern und ihren Helfern. Die Geschichte der Wissenschaften kennt die einen und die anderen von ihnen, die für die d e u t s c h e Wissenschaft gearbeitet, gelitten haben und auch in ihrem Dienste zu sterben wußten. Der Masse sind die Namen dieser Juden wenig vertraut, dieser Juden, die mit Mut, Unerschrockenheit, uneigennütziger Arbeit Grolles leisteten, nicht für sich, sondern „um der Sache willen" zum Kuhrne* der deutschen Wissenschaft. Ur. S. Elbe. Ueberraschungen in der Kleiderkammer Juden um Columbus Man behauptet, daß Columbus ein Jude gewesen sei, ein Marfane, der, aus Angst vor der Inquisition und dem unentrinnbar drohenden Tode auf dem Scheiterhaufen sein Judentum — wie damals viele Tausende von Juden — sorgsam verbarg. Seine Mutter soll in Wirklichkeit Schoschana, sein Vater'Jakob geheißen haben. Aber dassind Hypothesen, die schon oft aufgetaucht, aber für die absolute Beweise noch nicht erbracht worden sind. Tatsache ist bloß, daß Juden die Unternehmung des kühnen Seefahrers mit Geld unterstützt; haben, daß jüdische Mathematiker und Astronomen seine Lehrmeister und daß Juden, seine Begleiter auf der Reise waren. Levi ben Gerson hieß der. Mathematiker und Techniker, der den, Jak obstab, dieses eminent wichtige Hilfsmittel zur Fahrtbestimmung, erfand. Von den Begleitern des Columbus sei nur Luis de Torres genannt — die-Torresstraße trägt seinen Namen — der als Erster amerikanischen Boden betrat und sich dort ansiedelte. Auch der Schiffsarzt und einige Matrosen sollen — allerdings zwangsgetaufte — Juden gewesen sein. ■ Doch das sind Geschichten aus alter Zeit. Aus alter Zeit stammen auch die Reiseberichte vieler jüdischer - See- und Landfahrer, die reiner Wissenstrieb veranlaßte, -ein oft recht behagliches Heim gegen die Unbilden und Gefahren weiter Reisen nach fernen Landern einzutauschen. . Als der Engländer Lord Mulgrave 1773 seine Nordpolfahrt untennahm, begleitete ihn Israel L y e n s als Botaniker und Astronom. Im Jahre 1860 rüstete der jüdische Kapitän. Isaak Israel Hayes eine Expedition aus und suchte bis zum Nordpol vorzudringen. Mit Hundeschlitten gelängte er bis zum .81. Grad. Hayes war Arzt, er beteiligte sich noch an dem amerikanischen Freiheitskrieg und starb 1881 in New York. Gleichfalls Arzt war Dr. Kepes, der an der österreichisch-ungarischen Nordpol-Expedition tätig war, und der Leiter der Expedition v. Payer war voll des Lobes über den tapferen und aufopferungsvollen Mann. Man konnte, noch einige Dutzend Namen 'neunen, die für die Wissenschaft nach den eisigen Regionen des hohen Nordens segelten. Gluthitze der Wüsten? Von Arabern ermordet ’ Wer erinnert sich nicht an Emin Pascha (Dr. Spitzer), den wagemutigen, aus schlesischer Judenfamilie stammenden Arzt und Forscher; der seinen Tatendrang mit dem Tode bezahlen mußte? Er fiel' — bei Kibonge — durch Verrat in die Hände der Araber, die ihm aut grausamste Weise den Hals durchschnitten. Emin Pascha, der von der englisch-ägyptischen Regierung das glänzende Angebot erhalten hatte, als Gouverneur die Regierung über das große Gebiet von-Suakin zu übernehmen, lehnte, das ab und trat 1891 in deutsche Dienste. Emin Paschas Reisen und Taten wurden in vielen Büchern eingehend geschildert. Ein Opfer seines Wissensdranges wurde auch der Afrikaforscher Heinrich Burchardt. Dieser Gelehrte, dem man sicher keine materiellen Interessen nachsagen darf, denn er machte alle seine Reisen auf eigene Kosten, durchstreifte Nordafrika, hauptsächlich Yemen, und brachte, als vortrefflicher Photograph, ungemein wertvolles Bildmaterial, besonders auch von ganz unbekannt gewesenen Inschriften nach Deutschland. Zwischen Ibb und Udain, auf dem Wege von Mekka nach Sanäa wurde Burchardt am 19. November 1909 hinterrücks erschossen. Oberstleutnant Hübner, ein Reisegefährte Burchardts, schrieb nach dessen gewaltsamem Tode einen warmen Nachruf für. den Forscher. Es heißt darin: „. . . Er war von einer fast grenzenlosen Bescheidenheit, einfach in ■ seinem Auftreten und' anspruchslös in seinem Äußern ... Er war von einer weitgehenden Hilfsbereit- ' Schaft — nicht nur. gegen den europäischen Reisegenossen, sondern auch gegen den Eingeborenen . . . Burchardt war selbst Semit, und dieser Umstand wie nicht.minder die treffliche Kenntnis der arabischen Sprache-brachte es mit sich, daß er mit den Gebräuchen und Sitten der Eingeborenen sehr gut vertraut war. Mit einem Worte: er war ein Reisegenosse, wie sich ein solcher gar nicht besser denken läßt.“ Das „Warenhaus“ in der Choriner Straße — Ausnahmetag — „Du hast ja zu zahlen vergessen!“ — Für Babies und Bräute „Malbisch aruinim“. Bekleiden der Nickten — diese Worte der Heiligen Schrift stehen unsichtbar an der Front des Hauses in der Choriner Straße 26, in dem die Kleidcrkammer der Jüdischen Gemeinde untergebracht ist. Die Kleiderkammer, aus der früheren Armenkommission im Wohlfahrtsamt hervorgegangen, ist jetzt völlig umorganisiert worden. Hier wird der Grundsatz verwirklicht: schnell und gut helfen. Schon beim Betreten des Hauses fallen die großen Veränderungen auf. Saubere Treppenhäuser, renovierte Wände lassen erkennen, daß eine straffe Hand am Werke ist. Im Treppenhaus ist großer Betrieb, ein Kommen lind Gehen. „Herr Direktor Lipschitz läßt bitten!“ Mit dieser Aufforderung führt uns die Sekretärin in einen kleinen, nett eingerichteten Raum. Der einzige Wandschmuck ist ein Transparent mit dem ,‘,Schma jisroel“. Die Kleiderkammer, erzählt ihr ehrenamtlicher Leiter, wird durchschnittlich täglich von mehr als 200 Personen aufgesucht, im Jahre erfolgen etwa 50 000 Abfertigungen. Die Betreuung erfolgt in der Form, daß die sieben jüdischen Wohlfahrtsämter Berlins den Hilfsbedürftigen Anweisungen für Kleidungsstücke, Möbel usw. 'aushändigen. Bereits beim Eintritt in das Haus der Kleiderkammer erhält der Inhaber einer solchen Anweisung eine Nummer, die ihm an der Empfangsstelle gegen eine andere Nummer umgetauscht wird. Diese Nummer gilt für eine der fünf Hauptabteilungen der Kleiderkamrticr. ' Die Kleiderkammer wird heute von allen Kategorien jüdischer Menschen in Anspruch genommen. Nicht nur der Erwerbslose ist hier anzutreffen, sie wird auch von Kreisen des ehemaligen guten Bürgerstands und von Auswanderern aufgesucht. Herzlicher Dank, meint Direktor Lipschitz, müsse allen Spendern gesagt werden, die der Kleiderkammer wertvolle neue und brauchbare getragene Kleider, Wäsche usw. zur Verfügung stellten. Die Kleiderkammer ist stets Abnehmer brauchbarer Zuwendungen, die sofort abgeholt werden. Alle Wareneingänge und -ausgänge werden genau verbucht. Zur Verteilung gelangen, neben neuen Kleidungsstücken, in der Hauptsache getragene Sachen, die von zahlreichen Handwerkern innerhalb und außerhalb des Hauses instandgesetzt werden. Die Kleiderkam'mer beschäftigt so zahlreiche Heimarbeiter, Schuhmacher, Schneider -üsw. und trägt zur Arbeitsbeschaffung bei. . In vier Etagen, auf Böden, in Kellern und Remisen sind Anzüge, Schuhe, Wäsche untergebracht. Im vierten Stock befindet sich die Nähstube, in der Wäsche repariert wird. Es ist gerade Frühstückspause. Aus der nahen Küche strömt der Duft frisch gebrühten Kaffees. Dann die Schuhmacherwerkstatt. Der alte Schuhmachermeister erzählt von seinen „Kunden“, von Menschen, die nur ein einziges Paar Schuhe haben und infolgedessen auf’ die Reparatur warten müssen-. - Er berichtet von der Freude anderer, die das einzige Paar . nicht mehr zu reparierender Schuhe bringen, lind dann mit einem fast neuen Paar überrascht werden. Auch in der Schneiderwerkstatt hört man von einem freundlichen Meister,. wie man für die Notleidenden bemüht ist. In der Abteilung „Herrenoberbekleidung“ erscheint gerade ein junger Jurist, völlig abgerissen, dem notwendige Kleidungsstücke fehlen. Er wird .eingekleidet und dankt gerührt beim Abschied. Inzwischen .ist ein Knabe mit seiner Mutter erschienen, um für die Barmi/wah mit. einem An/ug ausgestattet zu werden. Ein Bräutigam kommt, seinen Hoehzeitsanzug abzuholen . . . In der nächsten Abteilung ist die Vorsteherin gerade dabei,, ein kleines Mädel anzuzielien'. Die kleine, blasse Ruth, überglücklich, weiß erfreulicherweise, noch nichts von den Sorgen des Lebens und den Nöten der Eltern, die die Hilfe ihrer Glaubensgemeinschaft in Anspruch nehmen müssen. 'Rührend, wie sic der „Tante“, die ihr gerade ein neues Kleid anprobiert und ihr einen kleinen Ledergürtel schenkt, um den Hall fällt. Hübsche Kleider, Röcke, Mäntel hängen an den Stangen. „Wir haben heute Ausnahmetag," erzählt man, „sehen Ste" die Damenhüte hier, — die hat uns ein freundlicher Spender zur Verfügung gestellt. Sie glauben gar nicht, wieviel Freude wir damit bereiten/ Ebensp mit den bunten Westen, die wir jedem jungen Mädchen zu einem Rock zugeben.“ Einfach alles ist hier vorrätig, von Brautkleidern, die inan für arme Bräute -auf Lager hat, bis zur kompletten Bäbygamitur. Auch Möbelausstattungen werden gelegentlich geliefert. , In einer Nebenabteilung siehtman einen Vater mit einem etwa sechsjährigen Jungen einige Gegenstände in Empfang nehmen. Als sich der Vater verabschiedet, zupft ihn der Junge energisch am Arm: „Vater, Du'hast-ja noch nicht bezahlt!“ Diskret wird der Mann in einen anderen Raum geleitet — zur „Bezahlung“. Dann tut man einen Blick' in die Aufiiahmeabtcilung. Hier werden alle eingehenden Sachen gesichtet und sortiert, die die Lieferautos bringen. In einem anderen Kaum ist eine Bibliothek aufgebaut, Bücherbestände, die gleichfalls gestiftet wurden. Die wertvollsten Bücher werden—der Gemeinde- - bibliothek zugeführt,. Gebetbücher und Ritualgegcnstände erhältdie Kultusabteilung der Gemeinde, Jugendlcktüre das ' Jugendpflegedczema.t und die medizinischen Werke das Jüdische Krankenhaus. Was es im Bereich der Kleiderkammer noch alles gibt? Große Schränke mit Hemden, Strümpfen bis obenhin angefüllt,— Badeausstattungen, blaue Schülermützen für Barmizwahknaben, Tallessim für Bräutigame, Brautschleier und vieles andere' mehr. Den Inhalt der Möbeiabteilung zu schildern, ist' fast unmöglich. Hier ist alles vorhanden; vom Kinderstühlchen bis zum Flügel. Leider werden der Kleiderkammer auch’viele Gegenstände zur VcrfügungZgestellt, die den Transport kaum ' lohnen, ln vielen Fällen werden hier auch ganze Zimmercinrichtungen für Wohnungen zusammengcstelit, deren Inhaber zum Vermieten gezwungen sind, und die keine passende Einrichtung besitzen. Einer der Beamten ist angelegentlich damit beschäftigt, einer jungen umgeschichtcten Ptfffmacherin eine Ladeneinrichtung zu komplettieren. Aus alten Bildern wird das Glas entfernt, um anderweitig verwendet zu werden. Die Kleiderkammer ist auch bemüht, Organisationen, z. B. dem Kulturbund, Jugendheimen, Sportabteilungen usw. bei der Ausstattung nach Möglichkeit behilflich zu sein. In einer Ecke des großen Speichers stehen Nähmaschinen,, die bcT"3er Berufsumschichtung Hilfe leisten, ferner Badewannen und sonstige Einrichtungsgegenständc. Eine eigene kleine Tischlerei sorgt für die Instandsetzung beschädigter Stücke. Auch ein Desinfektionsapparat befindet sich in den unteren Räumen. Eine Ecke ist den Spielsachen reserviert, die von Zeit, zu Zeit Mittwoch nachmittags an Kinde^verleilt werden. . So ist die Kleiderkammer ein Werk schönster Nächstenliebe. * . Julius Wutter. BERLIN tmpfefiCeasiaette J^zzuqsquetlen BERLIN | Altpapier | I An- und Verkauf | I Autoreparaturen | ) QuatllBlawladit Brauotof > Kfip«nldc eartewtr. ( liefert Im Freite Ktrackaeta tebaea- ' f weifte Wlscbe, ichewsMste Behsaftlg., { AuchPfundwisdie 25 Pf. in F 4 1541 (1 Herrenhüte — (Impressen Reinigen. Bügeln, Reparaturen. Kunststopferei W, Oüntzelstr. 26. H 6, 5843 N, Friedrichstf. 131. D2.7750 n U-Papierhandlung Ernst Rakn /\kten- und Lumpen-Ankauf (Unter Garantie de* /Eiiutamj>fena) Berlin N 54, Joachimstraße 26 Kleiderankauf KfiSSSu. kauft SpBfUlMrti Handln«, Krummestr. 80 c 4 vubetn ms Auto - Reparatur An LaoAMpdt Berlin O 17, Gr. Frankierter 8tr. 18 Telefon; K 9 Jriedrichehain 1741 RcptnUtren stad. Systeme ' .J ' ■ rtrtl Trtttini-lHL-Virtltitt AVOKITZ OALBEKO uitdlttt Uftr la EnsWcll«a sowl« - BtKlfaaf Berlin N055,0reifswäIderStr.23 Tatata«: K t Ual(itadt 9897 ' 6

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.