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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-06-15 · 48 (15.6.1934) · page 7

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
48 (15.6.1934)
Date
1934-06-15
Page
– (sequence 7)
Language
German
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DIE HAMBURGER SEITE liiimmiiiiimuiumHmmiiiiiiiiimimiiniNiiiiiimmiuiuiimmiiiiiiimmmmiimmimmHmmmmimnmimmumnumiwtuu 3ugent) auf Stttoegen Von Hans Blocb, Hamburg Her Verfasser, der der Kultus-Kommission des Israelitischen Tempel-Verbandes 'angehört,- mit der besonderen Aufgabe, die Belange der Jagend des Verbandes zu wahren, äußert sich hier über ein Problem, das für Hamburg besonders brennend ist. Die Zukunft einer Gemeinschaft liegt in ihrer Jugend, und nur eine solche Gemeinschaft, die auf ihre Jugend vertrauen kann, hat dauernden Bestand. Das hat das Judentum schon frühzeitig erkannt. Eine alte Erzählung berichtet: Als Gott den Israeliten seine Lehre geben wollte, forderte er Bürgen von ihnen für den Bund, den er mit ihnen zu schließen" gedachte. Und das Volk Israel sprach: „Wir selbst wollen die Bürgen sein.“ Aber diese Bürgschaft genügte dem Ewigen nicht. Darauf bot das Volk die Stammväter als Bürgen für die.Bewahrung des Bundes an, doch auch die. Bürgschaft der Väter war Gott nicht genug. Da sprach das Volk: „Unsere Kinder sollen bürgen für den Bund“, und diese Bürgschaft nahm der Ewige an. Unsere Jugend von heute ist nicht mehr die Jugend, von vor wenigen' Jahren, nicht mehr die Jugend, die von ihrem Judese.in keine Notiz nimmt, sondern wir dürfen sagen, ■■ daß_ sich weite Kreise unserer Jugend Jüdischen Dingen in erhöhtem Maße zugewandt, daß viele Abseitsstehende sich auf ihre Zugehörigkeit zur jüdischen Gemeinschaft besonnen haben. Aber haben nicht die meisten von ihnen nur den Anschluß an die Judenh eit gefunden, ohne im Grunde ihrem Judentum sehr viel näher gekommen zu sein? Betrachten wir .doch einmal diese Jugend genauer, sehen wir uns doch einmal ihre jüdischen Interessen und ihre Beschäftigung mit jüdischen Dingen etwas näher an! Gewiß, die jüdische Jugend ist sich ihres Judeseins wieder mehr . bewußv was ja wirklich nicht ausbleiben konnte, und die Folge ..dieses Erwachens ist eine sich ständig steigernde. Aktivität auf Gebieten jüdischer Betätigungsmöglichkeiten. Dm juchsche, Jugend, strömt den jüdischen Sportverhänden zu, sie drangt sich in die jüdischen Jugendgruppen und Jugendvereinigungen und entwickelt dort eine rege Betriebsamkeit. Das wäre erfreulich, nützlich für den Einzelnen und .wertvoll für die Gesamtheit, wenn die gleiche Jugend nicht leider . vergäße, daß einerseits Ertüchtigung des Körpers allein nicht genügt und daß andererseits geistige Schulung, und sei es selbst Arbeit. auf spezifisch jüdischen Gebieten, für einen rechten Juden Stückwerk bleiben muß, wenn sie nicht ergänzt wird durch die Beschäftigung mit der Gotteslehre und der erhebenden Stärkung der Seele im Gottesdienst. Das aber ist es, was wir beklagen müssen, und was uns mit ernster Besorgnis erfüllt. Die gleiche Jugend, die auf dem Sportplatz, in ihren Bünden und Arbeitsgemeinschaften eine lobenswerte und segensreiche Tätigkeit entfaltet, die an allgemein-jüdischen Angelegenheiten regen Anteil nimmt, die auf allen Versammlungen jeder jüdischen Richtung in großer Zahl vertreten ist, eben diese Jugend findet häufig nicht die Zeit, auch nicht zu Stunden, bei denen nicht Schul- ■ besuch oder Beruf als dringender Zwang geltend gemacht werden können, den Gottesdienst zu besuchen und an ihrer religiösen Weiterbildung in religiösen Kursen und ähnlichen Institutionen zu arbeiten! Wir wollen der Jugend ihren Irrweg nicht zum.Vorwurf machen, denn nicht sie hat ihn verschuldet. Unsere Jugendlichen und zum Teil schon ihre Eltern sind das Produkt einer superrationalistischen, religionsfremden, uni nicht zu sagen religionsfeindlichen Zeit. Ein in seiner wahren Idee mißverstandener. Liberalismus hatte geglaubt, nicht nur den Gottesdienstbesuch auf ein Mindestmaß eindämmen, die Bräuche des jüdischen Hauses beseitigen zu. müssen, sondern auch jede Beschäftigung mit religiösen Dingen als unzweckmäßig und entbehrlichbetrachten zu sollen. So wuchs eine Jugend auf, der ein jüdisches Heim etwas Unbekanntes war, die allenfalls den notdürftigsten Religionsunterricht genoß und, wenn es hoch kam, auch gelegentlich zu den Feiertagen im Gottesdienst erschien, sonst aber von ihrem Judentum das ganze Jahr über nicht viel merkte. Darf man von solcher Jugend Religiosität verlangen? Freilich, solche Zeit gebiert auch Menschen, denen die Religionslosigkeit ihrer Umwelt ein Grauen einjagt, die aus _• t_ i-___ •_ »ne oinom «Kor fiptipruhnnpn himveir ren er zu Hause vergeblich sucht.' Sie mögen bedenken, 'welche Verantwortung sie mit der Führung.solcher Menschen auf sich nehmen; sie sollten sie auf den richtigen Weg lenken zu echter jüdischer Frömmigkeit und darüber wachen, daß die, die sich in ihre Obhut begeben haben, bei aller Neuorientierung dem Eltemhause nicht entfremdet werden, denn diese Gefahr ist nur allzu groß, v Für diese Jugend noch wird es schwer sein, den rechten Weg zu finden. Zu sehr krankt sie an den Folgen einer nicht verstandenen liberalen Religionsauffassung. Aber diese Jugend muß die schwere, doch so bedeutsame Aufgabe auf sich nehmen, Wegbereiter zu sein für. kommende Geschlechter, sie mußdas Ringen beginnen um die Wiedergewinnung des kraftspendenden Bodens fester Verbundenheit mit der Lehre des Judentums, den die Väter und Großväter aufgegeben haben, muß durch den Zwiespalt hindurch zwischen dem, was sie in Ihrer Umwelt sieht und dem, was ihr Herz ihr, gebietet. Dann wird sie der nächsten Generation schon all dies ersparen, dann -werden schon ihre Kinder in wahrhaft jüdischem Geiste erzogen werden, berufen’ als Bürgen für den b’riss aulom, für den ewigen Bund des Judentums mit.seinem Gott. Rabbiner Dr. Bruno Italieners ©et teligiöfe HJltttelpunfi Aus dem religiösen Leben des Israelitischen Tempel-Verbandes — Jugendliche als Vorbeter - Freitagabend-Feiem in Gruppen — „Zeit ist’s, für Gott zu wirken" Eine Schilderung des religiösen Lebens, wie es gegenwärtig im Israelitischen Tempel-Verband herrscht, muß naturgemäß von dem Einschnitt ausgehen, den die Errichtung des neuen Tempels in der Oberstraße vor fast drei Jahren für den Israelitischen Tempel-Verband bedeutet. Hiermit wurde der lange Jahre entbehrte religiöse Mittelpunkt geschaffen. Das zeigt sich schon äußerlich in dem Besuch, der Gottesdienste, vornehmlich am Freitagabend. Durch ihre Geschlossenheit — Dauer einschließlich Predigt dreiviertel 1 Stunde sowie durch die glückliche Verbindung alttraditionellen Erbgutes mit dem religiösen Erleben unserer Zeit — sowohl durch die von Oberkantor Körnitzer mit großer Liebe und künstlerischem Verständnis gepflegten Gesänge als auch durch gegenwartsnahe deutsche Gebete und kurze Ansprachen — üben diese Freitagabend- Gottesdienste eine besondere Anziehungskraft auch auf Jugendliche aus, die in immer wachsender Zahl an diesen Andachten teilnehmen. Um an den Sabbatvormittagen den Inhalt der Thora- Vorlesung auch den weniger Kundigen nahezubringen, wird ein Stück des jeweiligen Wochenabschnitts in deutscher Übertragung zur Verlesung gebracht. Eine eigene Note tragen auch die Werktags-Gottesdienste im Tempel. Schlichte Gemeindegesänge, die Einführung eines deutschen Gebets an . Jahrzeittagen mit Nennung des Namens des Verstorbenen und insbesondere ein langsamer, ruhiger Vortrag des Vorbeters — das alles gibt dem sonst oft so stiefmütterlich behandelten Werktags-Gottesdienste die ihm gebührende^furdige Form. ' Erfreulich ist, daß Jugendlicheden Wunsch zum Ausdruck gebracht haben, das Vorbeten und „Leienen“ zu lernen. Dementsprechend ist bereits mit gutem Erfolg versucht worden, an -Werktagen bzw. am Sabbat-Ausgang einem Jugendlichen das Vorbeteramt zu übertragen. Auch auf den häuslichen Gottesdienst bemüht man sich, die Jugendlichen hinzulenken. Da jedoch so mancher leider im Elternhaus nicht mehr Gelegenheit'hat, die Poesie unserer häuslichen religiösen Feiern kennenzulernen, werden mit den Jugendlichen gruppenweise Freitagabendfeiem ver- ’ ahstaltet, bei denen sic selbst die wesentlichen Funktionen der Hausfrali bzw. des Hausherrn — wie Sprechen des Segens über die Sabbatlichter, Kiddusch,. Tischgebet — versehen. Der neue Tempel mit seinen geeigneten Räumen, dem großen Gabriel Rießer-Saal, dem kleineren Heinrich Levy-Saal, bietet gerade hierzu besondere Möglichkeiten. So bilden die Sederabende, die Schulfeiern am Chanukkah und Purim, sowie' die festlichen Stunden in der geräumigen Laubhütte im Garten des Tempels nicht mehr wegzudenkende Teile im religiöse« Gemeindeleben. War bisher von dem spezifisch gottesdienstlichen Leben die Rede, so sei auch-kurz die andere Seite der religiösen Aufbauarbeit gestreift, die der Vermittlung des Wissens vom Judentum dient. In den Schul- und Nebenräumen des Tempels werden von den Lehrkräften des „Jüdischen Schulvereins“ rund 400 Kinder bzw. jugendliche unterrichtlich betreut. Neben biblischer und nachbiblischer Geschichte, systematischer Religionslehre, BJbclkunde, Religionsphilosophie ist es vor allem das Hebräische, das sowohl als Gebetsprache wie als Neuhebräisch gepflegt wird. Erfreulich ist auch das zunehmende Interesse aus Elternkreisen. Davon legen die stark besuchten ArbcltsgemeinschäftenTür Frauen, die religionswissenscbaftlichen Vorträge im Tempel, die Schulfeiern und Elternabende beredtes Zeugnis ab. . Aus alledem geht hervoiy-wic sehr der Tempel beginnt, zum Mittelpunkt eines sich neu entwickelnden. religiösen Qemeindelebens zu werden. Aber auch sonst haben sich die zweckentsprechend eingerichteten Nebenräume des Tempels für weite Kreise der Hamburger Gemeinde, zumal im letzten Jahre, bewährt. Die jüdischen Vereine haben hier ihre Versammlungen und Kundgebungen abgehalten, und auch die künstlerischen Veranstaltungen des letzten Winters (Konzerte, Theaterauffünrungen) fanden größtenteils im Oabriel Rießer- Saal .statt. Der Grundstein des Tempels, der, das Allerheiiigste tragend, vom Tempel - aus dem Schulräumen zugewandt ist, trägt die Inschrift: „Zeit ist’s, für Oott zu wirken.“ Die vorstehende kurze Schilderung des religiösen-Lebens - im Israelitischen Tempel-Verbänd wollte zeigen, daß alt und jung, Lehrende und Lernende bemüht sind, zumal heute, der Mahnung dieser Bibelworte gerecht zu werden. Jasis ües rengi- Glaubensquellen wieder zu lernen beginnen, Vergessenes aus dem Schlaf erweckend, in erstarrte Formen neues Leben gießend. Die Religiosität dieser Menschen steht auf einer anderen Stufe, ist nicht vergleichbar dem Religionsempfinden derer die von Kind auf Gesehenes und Anerzogenes pietätvoll bewahren; denn solchen Menschen, die in reiferem Alter Stuck für Stück das erarbeiten müssen, \vas jenen anderen Selbstverständlichkeit ist an religiösem Wissen und Kenntnissen, ist Religion, mag die Ausübung ihrer Bräuche auch bei ihnen manchmal aus Unkenntnis falsche Wege gehen, mag sie sich vielleicht bisweilen — eine Reaktion des vorher gewesenen Nichts — in übersteigeiter Sucht nach Zeremonien und Äußerlichkeitenzeigen, das alles schleift sich mit der Zeit wieder ab, solchen Menschen also ist Religion in höchstem Maße dauerndes Neuerleben. Aber diesen Rückweg allein zu finden, sind ja nur wenige, besonders Prädestinierte geschaffen. Die große Menge muß auf ihn zurückgeführt werden. . Deshalb zunächst ein Wort an die Eltern. Gewiß ist m der letzten Zeit schon manches besser geworden. Unsere sich mehr und mehr füllenden Religionsschulen lef[£n “^edtes Zeugnis ab von der immer steigenden Erkenntnis, daß ein jüdisches Kind nicht ohne religiöse Unterweisung aufwachsen darf; Und damit glauben dann aber leider viele unserer liberalen Eltern, sich ihrer Pflichten entledigt zu haben. Ein großer, Irrtum! Denn mit dem Religionsunterricht b eg i nnt ja die religiöse Erziehung erst. Vollkommen kann s;e nur werden, wew dem Kinde nicht nur im Unterricht religiöses Wissen vermittelt wird, sondern wenn j udisches Hern und Gottesdienst vereint religiöses Empfinden in der. jungen Seele wachrufen und pflegen. So manche EUern zwar haben es . vermocht, wieder jüdischen Geist m ihrem Hause aufleben zu lassen, und sie haben so vielleicht selbst wieder Freude daran gewonnen. Die aber, die dies wirklich nicht mehr zu können glaubfn, sollten wenigstens dann jhre Pflicht dem Judentum und ihren Kindern gegenüber erfüllen daß sie sich ihnen nicht entgegenstellen, sondern vielmehr ihre religiösen Neigungen nach Kräften stutzen,wo sie nur können, damit'ihre Kinder das wiedergewinnen können, was sie seltet verloren haben oder was sie nie kannten, vielleicht me kennen k0n%nreinazweitU«SWort de^ahnung an die, denen die Führung der Jugend in jugendlichen Gemeinschaften in die Han^gegeben ist. Sie mögen bedenken, daß so mancher von ihren Ortreuen zu ihnen gekommen ist, weil «r sich nach inniger Berührung mit seinem Judentum sehnte, dessen Spu- ‘Mtan erfäftit sich in Hamßutgs , . „Theorie und . . .“ Es war vor kurzem, an einem Sabbat (wie die Situation zeigen wird, konnte sich der Vorfall an keinem anderen Tag ereignen, als eben —an einem Sabbat; aber wir werden sehen . . .) Also: Der Sohn der Familie hat Barmizwah. (Daher: der Sabbat . . .) Und nachdem der feierliche Akt in der Oberstraße, im Tempel, stattgefunden hat, findet noch ein familiärer Empfang der freundlichen Gratulanten, die sich zu diesem Ehrentage in reichlicher Zahl eingefunden haben, statt. In der Werderstraße, vier Treppen hoch. Nachdem die Flut der Freunde und Bekannten ein wenig abgeflaut ist, will auch der Religionslehrer, dessen redlichem Bemühen es anzurechnen ist, daß der feierliche Akt im Tempel am Morgen so gut geklappt hat, nach Hause gehen'. Der Barmizwahknabe bringt ihn hinaus, im Treppenhaus und. — beinahe, der Religionslehrer kann ihn gerade noch rechtzeitig zurückhalten — hätte der Unglückselige doch auf den Knopf gedrückt, um den Fahrstuhl herauflaufen zu lassen. „Mein Sohn,“ ermahnt ihn der Lehrer, „Du bist jetzt in den Kreis der Männer äutgvnommen worden, Du bist ein Barmizwah, — nun darfst Du auch am Sabbat nicht mehr Fahrstuhl fahren! Es ist verboten.“ Aber wie das Schicksal so will, surrt doch im selben Augenblick der Fahrstuhl, — der Aufzug kommt herauf, hält, die Türen öffnen sich. Und heraus kommt:-der Rabbiner — selbst! Ich glaube ja nicht, daß es so gewesen ist. — Nicht ganz wenigstens . . . Aber — wie gesagt —: man erzählt es sich! K. B. Weniger wäre mehr gewesen Da war kürzlich in dem populärsten -Hamburger jüdischen Vortragssaal eine großangelegte Kundgebung eines dcutsch-jüdischyn Bundes. Viele Leistungen des vergangenen Jahres, positive, aufwärtsstrebende— Entwicklung hatte der Bund und seine prominenten Vertreter der jüdischen Öffentlichkeit vorzutragen.--Wirkliche, fruchtbringende Arbeit, ist . hier geleistet worden. Aber: — um dies zu beweisen, ist cs doch wohl kaum notwendig, daß an einem solchen Abend sage und schreibe fünf Redner (und noch mehr „Reden“) ^der Zuhörerschaft geboten wurden. Es ist nicht schön, zu reden, und — in diesen Reden Wieder und wieder zu betonen, wie wenig es. doch ■ eigentlich auf das „Reden“ ankomme ... So werden auch die besten und vorbildlichsten Leistungen um ihren' — und das ist doch letzten Endes das Bostreben — werbewirksamen Erfolg gebracht. Und das habe« sie wahrlich nicht verdient. 6 0 Aktive und 20 Zuschauer Wir haben bei uns, in Hamburg, eine Reihe von „Sportfesten“ an uns vorüberziehen lassen. So veranstaltete der „Häkoah“ am letzten Sonntag ebenfalls" eines. Das ist sehr begrüßenswert; — körperliche Übungen,, sportliches Training zu fördern, ist Lobes wfrt. Nur ... (ach ja, cs ist schon schwer, niederzuschreiben ) —„ wenn an einem solchen „Sportfest“ etwa 60 Aktive und an - die 20 Zuschauer teilnehmen, so ist das recht, recht kläglich. Das alte Wort, von dem Haus, in .dem mehr „Schochtim“ als Hühner sind, könnte man — wenn man wollte — auf -diese Sportveranstaltung anwenden. Soll man es tun . . .? _ Alster. . Hebräische Kurse. Die.von Herrn Dr. V.eis geleiteten hebräischen und neühebräischen Kurse finden Mittwochs, 6.30 bis 8.30 Uhr abends, und Donnerstags, 6.15 bis 7 Uhr abends, statt. — Weitere hebräische Kurse unentgeltlich. Anmeldungen, auch von Jugendlichen ohne Vorbildung, bei Rabbiner Dr. Italiener, Brahmsallee 15. Tel.: 558022.

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