Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 25 (27.3.1934)
- Date
- 1934-03-27
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Alexander Kipnis erzählt Die Option der Berliner Staatsoper — Abstecher nach Paris und London - Er singt für deutsch-jüdische Kinder — Ein Zufall entscheidet: Berlin Der' Sänger^privat Unweit des Knie in einer der stillen Charlottenburger Seitenstraßen wohnt Alexander Kipnis mit seiner Gattin und seinem nun schon bald vierjährigen Sohn in einer kleinen, geschmackvoll eingerichteten Wohnung. Schon im Fahrstuhl vernimmt man seine Stimme. Der Künstler übt. Man kennt Kipnis von der Bühne und vom Podium" her. Privat lebt er sehr zurückgezogen, meist auf den P^k ben, auf seinen Reisen, die ihn durch die ganze sanfifl^ freudige Welt geführt haben, und sonst als glückstrahlender Familienvater im Heim. Ein großer, interessanter Typ, jung, sehr jung, mit äußerst gepflegten Manieren. Sobald wir auf künstlerische Dinge zu sprechen kommen, wird der ruhige Mann temperamentvoll, sein Gesicht verändert sich, seine Augen strahlen. .JFatherl Father!“ klingt’s vom Flur. Vater Kij freut sich. Der Junge ist vom Spaziergang heimgekehS! „Pappi!“ wimmert er, und verspricht sich vom Deutsch eine stärkere Wirkung. Und der Herr Söhn ist so energisch, Ws Pappi zu ihm hinausgeht und ihn begrüßt. Die Hausfrau kommt herein. Eine schlanke, moderne Erscheinung. Kipnis hat sie bei seinem Chikagoer. Gastspiel drüben in USA kennen gelernt. Sie ist die Tochter eines angesehenen amerikanischen Musikpädagogen, Frau Kipnis stammt also aus der Berufssphäre ihres Gatten. „Ich habe nämlich unser Büro unter'mir!“ erklärt sie stolz und holt zum Beweise ihrer Behauptung einen umfangreichen Aktenband aus einem Versteck. „Ich erledige alle Schreibdinge für meinen Mann!“ Alexander Kipnis strahJt „und bestätigt den Wert ihrer Mitarbeit. - Bayreuth lockt, aber ... Der Sänger spricht von seinen Zukunftsplänen. Sein Vertrag mit der Berliner Staatsoper ist demnächst abgelaufen. Aber Staatsrat Furtwängler hat bereits Verhandlungen begonnen, die zum Zweck haben, eine bestehende Option auf weitere Jahre zu einem neuen Vertrag auszunutzen. Auch in diesem Jahre sind Winifred Wagner lind Intendant Tietjen an ihn herangetreten und haben ihn wieder für Bayreuth verpflichten wollen. Obwohl Alexander -Kipnis im vergangenen Jahre während seiner Tätigkeit bei den Bayreuther Festspielen nur die schönsten Erfahrungen sammeln konnte, mußte er leider absagen, weil er während der Zeit der Festspiele eine schon lange zuvor geplante Gastspielreise unter Büschs Leitung nach Südamerika durchführen muß. Mit Enthuiasmus äußert er sich über die taktvoll sympathische Art, mit der man ihn im Hause Wagner empfangen hat. In diesem Sommer warten aber Rio Janeiro und Buenos Aires, zwei. Städte, die Kipnis leiaWschaftlich liebt, und in denen er gleichfalls zahlreiche Freunde seiner Kunst besitzt. Im Mai wird er mit vielen Kollegen und Kolleginnen der Berliner Staatsoper in London im Covent Garden gastieren. Hier wird er zu seiner besonderen Freude in der Albert Hall in einem Wohltätigkeitskonzert mitwirken, das zugunsten deutsch jüdischer Kinder veranstaltet wird. „Sie ahnen garnicht“, sagt Kipnis, „wie herzlich ich mich auf dieses Konzert freue, uiid wie glück-: lieh Ich bin, daß ich auf 'diese Weise jenen 'Kindern helfen, ': darf..." In Berlin hat er sich längst in' den Dienst der jüdischen Wohlfahrt gestellt und durch seine künstlerische Tätigkeit viel Elend beseitigen helfen. 'So ha« Kipnis die Hauptpartie in der ungewöhnlich erfolgreichen Veranstaltung der jüdischen Künstlerhilfe von ,',Elias“ gesungen. Die Neue Synagoge war überfüllt, sodaß dem Leiter, Dr. Schildberger, ein beträchtlicher Überschuß für seinen wichtigen Fonds zufloß. Der Künstler hat auch in weiteren Konzerten mitgewirkt. An einem dieser Gemeindeabende "wurden 3000 Karten abgegeben, 6000 waren bestellt worden. Kipnis hat auch vor jüdischen Erwerbslosen in Berlin gesungen und so der „seelischen Winterhilfe“ vorbildlich gedient. Zahlreiche Dankesschreiben aus den Kreisen seiner geglückten Gäste beweisen ihm, wie hoch man ihm sein menschliches Eintreten für seine Glaubensgenossen anrechnet. Ende Mai und Anfang Juni wird der Sänger, wie bisher immer, an vier Abenden mit Furtwängler und seinen Berliner Getreuen in der Pariser Opera gastieren. Man wird zweimal „Tristan“ und zweimal „Meistersinger“ aufführen. Auf der Wanderschaft Alexander Kipnis erzählt von seinen Anfängen. Er stammt aus einer russischen' Kaufmannsfamilie, ist aber heute längst amerikanischer Staatsangehöriger. Als der Vater stirbt, soll "er das Geschäft übernehmen. Aber Alexander hat gar keine Lust. Sein Mezzosopran erscheint ihm ausbaufähiger als das väterliche Geschäft. Er führt das aus, was fast alle künstlerischen Vollnaturen in ihrer ersten Jugend getan haben: er rückt aus, schließt sich einer jüdischen Wander-Operetten-Gesellschaft an und zieht durch die aufhorchende Ukraine. Er ist dabei nicht nur Solist und ChorT Sänger, er muß auch wie alle anderen Plakate kleben, Karten verkaufen, Bänke im Garten aufstellen, Kulissen aufbauen, die Gäste kontrollieren. Dann erst darf man sich schminken. und an die Ausübung der Kunst denken. Eines Abends verbietet der Gouverneur die Vorführung jüdischer Operetten. Am nächsten Abend spielen sie alles in deutscher Sprache.-So singt er sich allmählich bis Warschau durch. Hier studiert er in einem Konservatorium Musik. Das Schulgeld verdient er sich im Chor eines jüdischen Theaters. Damals wird Wagner in Rußland populär. Das Höchste für einen Sänger ist, wenn er in seinen Werken mitwirken kann. Kipnis will den Bayreuther’Meister in jenen Ländern kennen lernen, in denen man ihn am Besten zu singen versteht: in Österreich und Deutschland. Also nimmt er von Warschau Abschied. Er will nach Wien oder nach Berlin. Am Bahnhof erkundigt er sich, welcher Zug zuerst abfährt. Das Schicksal führte ihn nach . Berlin. Vom Synagogenchor zur Oper Hier besucht er das Klindworth-Schanvenka-Konservatormm, wird in der Synagoge in der Fasanenstraße in den Chor aufgenommen. Er scheidet jedoch — es ist zu Beginn des Krieges — hier bald wieder aus, um nach Hamburg Zu gehen. Von dort holt man ihn nach Wiesbaden an die Hofoper. Kipnis ist „entdeckt“... 1922 hören wir ihn in Charlottenburg, im damaligen Deutschen Opernhaus, der heutigen Städtischen Oper. Mit - Leo Blech geht er nach- Amerika, aber die Gesellschaft floriert nicht, die meisten Kräfte kehren heim. Kipnis bleibt. Man verpflichtet ihn nach Chikago, das die schönste Oper besitzt, künstlerisch wertvoller als alle~ämerikanischen Bühnen. In dieser Zeit lernt Kipnis im Hause des Klavierpädagogen Levy seine spätere Gattin kennen. Es folgt eine erfreuliche Zeit des raschen Aufstiegs und des künstlerischen Erfolgs: Er gastiert in Deutschland, seiner Wahlheimat, er singt bei den Festspielen in London, in Paris, in Mannheim, er wird ein besonders gern gesehener und gehörter Gast in Bayreuth, Siegfried Wagner befreundet sich mit ihm. Kipnis_ wird nach Südamerika geholt. Er spielt unter Nikisch, unter Tos.canini, unter Furtwängler. Sein Junge ist jetzt'dreieinhalb Jahre alt,-er war bereits dreimal m Nordamerika, einmal in “ Südamerika. 1 „So muß man. deutsch singen!“ Bei den Festspielen 1030 in Bayreuth hat Kipnis üi seinem Vertrage bemerkt, daß er, im Gegensatz zu den meisten anderen Künstlern, erst eine Woche vor Begum zu den Proben einzutreffen brauche. Aber Toscanini wiil ihn gern' vorher kennen lernen. Drum telegraphiert ihm' Siegfried Wagner, er möchte doch zum „Tristan“ früher eintreffen. Kipnis erscheint, probiert. Nach einer halben Stunde packt ihn Toscanini am Arm und sagt: „So .wie Sie muß man deutsch singen! Sie brauchen erst zur Generalprobe wiederzukommen!“ . - 4'gofl Jacobsohn. Predigersohn - Arzt - Soziologe 1 Professor Franz Oppenheimer aus seinen Erinnerungen Am 30. März feiert der bekannte Nationalökonom und Soziologe Professor Franz Oppenheimer, zuletzt Ordinarius an der Frankfurter Universität, seinen 70. Oeburtstag. ln seinem unterhaltsamen Erinnerungsbuch Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes“ schildert der Sohn des ■ Predigers an der Berliner jüdischen Reformgemeinde und Schwager Richard Dehmels, der zuerst Arzt war, um sich dann der akademischen Laufbahn zuzuwenden, sein Leben. Hier einige Proben: Der Kummer der Mutier In der Krausnickstraße erblickte ich das Licht dieser bunten Welt, einer krummen Gasse, die von der Oranienburger zur Großen Hamburger Straße führt, benannt nach einem verschollenen Bürgermeister der Haupt- und Residenzstadt, angelegt wahrscheinlich auf einem der ungeheuren Hinterhöfe, die noch zu meiner Studentenzeit daran erinnerten, daß einst in der eisenbahnlosen, der schrecklichen Zeit Frachtwagen den Verkehr zwischen Hamburg und Berlin zu vollziehen hatten, die auf jenen Riesenhöfen der „Ausspannungen“, wahren Karawansereien, ihre Stätte der Ruhe fanden. In der Krausnickstraße Nr, 5, im zweiten Stock, beschrie ich zuerst die Wände, ein langer, äußerst magerer Junge mit einem Gesicht, das wie meine Mutter mir lachend erzählte, aus nichts als Augen und Nase bestand. So häßlich erschien ich ihr, daß sie nicht mit mir ausgehen mochte, nicht aus Scham, sondern aus echtem Mutterkummer; sie wollte nicht erleben, daß jemand ihren Jungen mitleidig anschaute. Eine alte Nachbarin tröstete sie: „Frau Doktorchen, große Fenster' zieren das Haus.“ Allmählich rundeten sich die Züge des Gesichts; eine alte Photographie, die mich zusammen mit meiner damals dreijährigen Schwester Paula als hoch nicht Zweijährigen zeigt, stellt mich als recht fettes Baby dar; aber zu klassischer Schönheit hat es niemals kommen wollen; die berühmte „Hethiternase“ blieb und stempelte mich als den Angehörigen einer Rasse, die der im allgemeinen blonde Berliner mit einer traditionellen, sozusagen liebevollen Feindschaft betrachtete und behandelte, einer Feindschaft die sich aber von dem späteren, sozusagen wissenschaftlich begründeten Antisemitismus der oberen Klassen sehr stark unterschied. Ich habe als Bub nicht selten hinter mir, auch wohl ins Gesicht, das als Schimpfwort gemeinte „Jude“, sehr selten das inzwischen wohl ausgestorbene „Hepp-hepp“ gehört; aber das war, wie gesagt, mehr der Ausdruck einer uralten und durch ihr Alter geheiligten Überlieferung als Haß, war mehr die typische Verspottung, die alle Gruppen gegen alle; Gruppen des gleichen Kreises üben, solange es, eine Geschichte gibt, war mehr der Ausdruck des Gefühls, das der Berliner so schön geprägt hat mit dem geläufigen Satze: „Mang uns mang is eener mang, der nich mang uns mang jehört.“ Das Bild des Vaters Ein Niedersachse — wie Wilhelm Raabe — war auch mein Vater, nicht nur der geographischen Herkunft nach, sondern ganz auch dem Wesen nach, wenn er auch äußerlich der orientalischen Fraktion seiner zahlreichen Geschwisterschar angehörte: fünf hochgewachsene, blonde, blauäugige, und fünf kleine, schwarze, magere Figuren. Dennoch war er ein Kind des Weserlandes, ein unermüdlicher; Waldläufer mit dem ganzen Naturgefühl des Deutschen, den ein Sonnenblick durch das Frühlingslaub, eine dämmernde Lichtung, ein breitschattender Eichbaum oder eine im Abendgolde rotkupfern erglühende cigenwüchsige Kiefer am Waldrande bis zu Tränen rühren konnte; ein sinnierender Träumer, der als reiner Tor durch die Welt spazierenging, von aller Sünde unberührt, die er nicht einmal bemerkte; frei nicht nur von jeder Streberei, sondern sogar von jeder Erwerbssucht, völlig zufrieden, wenn seine Arbeit seine Familie bescheiden ernährte; nie habe ich jemanden gesehen, der den Niederdeutschen Raabe, den Niederdeutschen Busch und den Deutschen Bach inniger erfühlte als er; er konnte vor einer einzigen Zeichnung aus . der „Frommen Helene“ oder dem „Heiligen Antonius“ ganze Viertelstunden lachend sitzen, bis ihm die hellen Tränen den Blick verschleierten. Ganz so heiter ist mein Lachen nicht, wenn ich — es ist leider ein Teil meines wissenschaftlichen Geschäfts — in den Schriften der Rassenforscher von der „semitischen Psyche“ lese und dabei an meinen geliebten alten Herrn denken darf, der'der deutscheste aller Deutschen war, wenn Fichtes Wort noch gilt, daß ein Deutscher ist, wer ausschließlich seiner Sache dient. Er war aber auch in seinem Bewußtsein ganz und gar ein Deutscher. Das erste, was er mich lehrte, war der schöne Spruch: „Ich bin ein deutscher. Mann, treu und._wahr und ohne Lüge.“ Er hing treu an seiner Religion, die ihm in ihrer Urform, ihrer Prophetenform, als die reinste Verkörperung der Humanität galt, während er die Schutzkruste, die das Jahrtausende währende Leben der Diaspora angesetzt hatte, als geschichtliche Erscheinung, die zu ihrer Zeit notwendig gewesen war, achtete, aber für seine Gegen wart verwarf; er bekannte sich zu der einzigen .Gemeinde der damaligen Welt, die diesen Bruch ernsthaft vollzog, der Berliner Reformgemeinde; ihr Gottesdienst fand -bei Orgelmusik und Chorgesang Sonntag vormittags stattr Gebet und Predigt warte deutsch, nur das Wochenstück aus der Thora und die uralten Olaubensformeln wurden hebräisch vorgetragen, über alsbald ins Deutsche übersetzt. Ehrliche' deutsche Patrioten hatten die Oemeinde begründet, um die trennende Kluft soviel wie möglich zu verschmäiern; und ein ehrlicherdeutscher Patriot war mein .Vater bis zu seinem Tode. Es geht um die Wurst In den ersten Jahren war unser regelmäßiger Begleiter der Privatdozent für mathematische Physik an der Universität Göttingen, später Professor in Turin, Max A'braham. Er ist in jungen Jahren gestorben. Frohe und ernste Erinnerungen verknüpfen sich mir mit seinem Gedächtnis. Eins davon will ich erzählen. Jeder von uns natte zum gemehrsamen Vorrat ein Kilo bester Dauerwurst mitzubringen gehabt; meines .und meines- Bruders Beisteuer war. längst verzehrt, aber „Abs“ hütete die seine mit Argusaugen, für einen Notfall, wie er meinte. Eines schönen Abends stahl ich ihm die Wurst aus dem Rucksack und schleppte sic unverdrossen die Rosengartenspitze hinauf und wieder herunter. Als wir am Gart’l zum Frühstück niedersaßen, sagte ich: „Na, Abs, ich will es nur gestehen, ich habe noch eine Wurst.“ . „Heraus damit!“ Als wir mit Wilhelm‘Busch sagen konnten: „Die Wurst ist fort bis auf die Schläue“, machten wir Ihm ohne viel Schonung die notwendigen Eröffnungen. Seine Empörung war grenzenlos, und wir rollten uns'vor Lachen. Diese< Episode hieß seitdem in unserem Kreise „das Opfer Abrahams“. Der jüdische Kopf Als ich Adolf Wagner den berühmten -Nationalökonomen — zum zweitenmal in seinem schmucken Haus in _ der Lessingstraße, dicht am Tiergarten, besuchte, kam es zu einer charakteristischen Szene, die den Anfang sehr herzlicher Beziehungen bildete. Es ist vielleicht nicht zu kühn, wenn ich sage, daß mich der greise Herr in seinen letzten Jahren einer echten Freundschaft würdigte. Ich jedenfalls habe ihn geliebt und fast wie meinen Vater verehrt, diesen draufgängerischen Kämpfer, diesen Wahrheitssucher “ohnc Furcht und Tadel. Er stand damals mit dem Rücken gegen den Ofen, gekleidet in einen langen Schlafrock, die schütteren Haare und den Schnurrbart ein wenig zerzaust, und sagte mit einer gewissen Verlegenheit: „Nun ja, ich habe es Ihnen ja schon geschrieben; Ihre Arbeit ist ganz ausgezeichnet; Sie (er stockte etwas), Sie haben in dieser Art von Untersuchungen Ihresgleichcp nicht. Sie haben eben einen jüdischen Kopf.“ Ich konnte mich nicht halten, ich lachte ihm fröhlich , una schallend ins Gesicht. Er verstand mich recht und nahm es nicht im mindesten übel, 'sondern -klopfte mir, gleichfalls lachend, auf die Schulter und sagte:;,Schen Sie, ich bin Antisemit, und ich habe auch einen jüdischen Kopf.“