Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 21 (13.3.1934)
- Date
- 1934-03-13
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Juden sind wir und wollen wir bleiben | eder, dem deutsches Judentum am Herzen liegt, hat I fce.ute' Stunden, in denen er tieftraurig vor den J. Dingen und vor. den Menschen steht. Das nicht nur lim dessentwillen, was man uns in diesem Land an Mißdeutungen und Verkennungen, an Zurücksetzungen und Beschränkungen angetan hat.: Denn alles dies muß man sehen und erkennen, muß es als Tatsache wissen und in sich aufgenommen haben, bevor man anfängt, die Konsequenzen aus den Gegebenheiten der Zeit zu ziehen. Nur gegen das können wir ankämpfen, was wir in seinem ganzen Umfang, in seiner letzten Bedeutung uns erklärt, haben. Und wer hier offen und illusionsfrei ist, muß sagen, daß die Regierung, unter der wir als deutsche Juden heute leben,' scharf und absolut antisemitisch ist. Sie selbst will, daß es gesagt und gewußt wird. Darum hat es keinen Sinn; heute darauf zu bauen, daß hier und da etwas gesagt wird, was uns günstig ist. Gewiß ist das wichtig, gewiß begrüßen wir jede Erleichterung unserer Existenz mit innerer Freude, weil wir ja hier leben müssen. Aber wir. sollen uns .nicht einbilden, daß um unseretwillen etwas für uns geschieht; deutlicher als je zuvor kam das im letzten Erlaß des Reichsinnenministers Dr. Frick über „Ariergesetzgebung“ zum Ausdruck, in dem es am Schluß heißt, daß die ausführenden Organe-die Gesetze so lange anzuwenden haben, wie sie in Geltung sind, und sich auch'dann nicht mit,, ihnen in Widerspruch setzen dürfen, „wenn sie vielleicht nationalsozialistischen Auffassungen nicht voll zu entsprechen scheinen.“ Wir wissen, was das ' zuletzt bedeutet und wir wenden uns ja auch gar nicht gegen einzelne Maßnahmen oder Gesetze. Nicht die Rücknahme Unserer Beschränkungen und Zurücksetzungen ist unser letztes Ziel, sondern die Wiedergewinnung des deutschen Volkes, aus dem wir ausgestossen zu sein scheinen, und die wirkliche Erkenntnis vom wahren Wesen des Judentums und von uns Juden. Um dies Ziel aber erreichen zu können, müssen wir über die Situation, aus der heraus wir unseren Kampf beginnen, uns völlig klar sein. Auch dies ist nicht der Grundunserer Trauer, daß noch und immer wieder von den. Zionisten aller Richtungen unser tiefes und ernstes Bemühen beleidigt und herabgesetzt wird. Wohl schmerzt es,, wenn wir in der ersten Nummer der neugegründeten jüdischen Zeitung „Der Ruf“, die in deutscher Sprache im Ausland erscheint, einem Organ, das die Ansichtder Agudas Jisroel vertritt, im richtunggebenden Leitartikel des Dr. Nathan Birnbaum die auf uns bezogenen Worte finden: „Sie wollen noch immer reimen, wo es keinen Reim gibt, machen immer Liebeserklärungen, die nur Hohn wecken.“ Aber es berührt uns dennoch nicht im Tiefsten, weil wir um die Richtigkeit unseres Weges wissen.. Juden sind wir und wollen wir bleiben, das ist der Leitstern unseres Tuns, wenn man uns auch noch so oft vorwirft, daß wir weiterhin einen falschen Assimilationsglauben verträten. Ja, wir meinen, daß grade wir das wahre Judentum bewahren, , denn es will uns scheinen, daß das, was die Juden erhalten hat; was ihre Größe ist, nie und : nimmer ein jüdisches Volkstum sein kann. Als Bekenntnisgemeinschaft sind wir durch die Jahrhunderte und Jahrtausende gekommen, während wir als Volk vielleicht längst untergegangen wären. Waren wir dennals Volk mehr als irgendeins der anderen Völker? Warum blieben die Juden, während Römer und Goten verschwanden? Die Leistungen des jüdischen Volkes waren wohl groß, aber in keiner Weise größer als die so vieler anderer! Nicht die völkische, nur die Bekennergemeinschaft konnte alle Kämpfe und Anfeindungen überstehen. Was ist es denn, worauf unser Stolz beruht und unser Glaube, ein „auserwahltes Volk“ zu sein? Darauf, daß wir der Welt den Begriff des „einzigen Gottes“ geschenkt haben; dies aber ist nicht die Leistung des kleinen Volkes als Nation, sondern der in ihm wohnenden geistigen Kraft, die ihm die religiöse Gemeinschaft seiner Gläubigen verlieh. Und weil wir dies wissen und als sichere Grundlage unseres Daseins erkannt haben, kann uns von unserem Weg nichts äbbringen., Auch darüber sind wir uns klar, daß der Fehler der Juden nach der Emanzipation nicht darin bestand, daß sie ihre volklichen Eigenarten vergaßen, sondern daß sie nicht mehr wußten, welche Verpflichtungen es jedem Einzelnen auferlegt, einer Bekennergemeinschaft anzugehören. Wirklich traurig sind wir, wenn wir sehen, wie deutsche Juden, die wohl ihrem Leben und Denken nach zu uns gehören, die imstande wären, sich und ihre Kraft erfolgreich für unseren Kampf einzusetzen, dazu sich nicht finden. Immer wieder tritt von solchen " Menschen die Frage an uns heran: „Wozu macht Ihr denn alles, was Ihr unternehmt? Glaubt Ihr denn, daß es irgendwelchen Sinn hat, junge Leute hier in Deutschland ümzuschulen und Geld daranzusetzen, für Aeltere Stellung und Brot zu beschaffen? Wenn Ihr logisch seid, müßt Ihr doch zugeben, daß das - im Großen, nicht nur vom Einzelfall aus .gesehen — verlorene Mühe ist“. Ja, wenn wir logisch waren, weiter nichts als dies... Man soll die Argumente des Verstandes niemals unterschätzen, und ohne die Logik könnten wir nicht existieren Und dennoch gibt es Augenblicke im Leben, in denen die Log k allein nicht weiterhilft. An einem solchen Zeitpunkt stehen wir: ebenso wie wir über dj£ Hartnäckigkeit des nationalsozialistischen Willens keine Zweifel. haben wollen, so auch darüber nicht, wie schwierig unsere Position ist. Und wenn immer von uns ehrliches. Denken verlangt wurde, so kommt es jetzt auf die letzte Ehrlichkeit, auf das äußerste Maß an Selbstüberwindung an. Es ist tausendmal war, daß alles für die unzähligen aus der Bahn Geworfenen bisher nur Stückwerk ist, daß die Aussichten und Hoffnungen für jeden von uns furchtbar gering sind. Jeder muß das wissen, die Logik sagt es klar und deutlich. Und nur wer es weiß, wer sich in keiner Weise die Dinge so vorstellt, wie er sie gern haben möchte, sondern so wie sie wirklich sind, kann für die deutschen Juden kämpfen.' Denn wenn er an diesem Punkt der Erkenntnis steht, muß er alles, das Wissen und die Logik, von sich werfen und mit dem Willen zum Siege den Kampf weiterführen, der angefangen ist; den Kampf um diese Heimat und um das Recht,' hier ein ganzer Mensch, zu sein. Wir brauchen nur um uns zu schauen: auch der Nationalsozialismus hat — und daß es so war, ist der immer wieder betonte Stolz Adolf Hitlers und seiner Mitkämpfer — an solchen Augenblicken seiner Existenz gestanden, in denen die Logik sagte, daß keine Aussicht auf den Sieg bestände, und in denen man nur weiterkam, wenn man ohne Logik einfach seinem Gefühl folgte. Das aber haben die vielen nicht eingesehen und nicht begriffen, die heute immer wieder die Frage nach dem „Warum?“ an uns herantragen. Weil wir müssen, weil wir unlogisch sind, weil in uns ein tiefes-Gefühl, waltet, das uns zu diesem Land zwingt — darum hoffen und arbeiten wir für die Zukunft deutscher Juden auf deutschem Boden. Und weil wir unlogisch sein können, sind wir auch imstande, uns Dinge vorzustellen, die ebenfalls nicht logisch und wahrscheinlich sind: so zum Beispiel, daß eine Regierung die jüdische Jugend Deutschlands am Arbeitsdienst der Jugend teilnehmen ließe, ohne sie gesondert abzuteilen. Das wäre gesetzlich denkbar; wenn ein bestimmter Prozensatz von Juden an den Schulen zügelassen ist, warum sollte er nicht auch an diesem Dienst teilhaben können? Und das wäre moralisch das, worum es uns geht. Wir wissen, daß wir nicht ohne Weiteres wiederbekommen werden, was man uns genommen hat. Ernst von Salomon, der Dichter und nationalrevolutionäre Philosoph, hat einmal gesagt, daß es von nun an für die Juden zwei Wege geben werde, von denen der eine zur Absonderung ins . Ghetto führe, der andere zurück zum Deutschtum, in das Ganze des Volkes. Wer aber den gehen wollte, müßte sich .darüber klar sein,- daß nichts ihm geschenkt werde, keine Klippe und keine Schränke, genau so wenig wiedenen etwas geschenkt wurde, die unter Einsatz ihres Lebens für den Staat gekämpft haben, der nun Wirklichkeit ist: Wir wollen nicht, daß man uns etwas schenkt, wir hoffen, daß man an uns als Juden Forderungen stellen wird, nicht an Geld, sondern an Leistung. Daß wir uns-dafür bereit halten können, eben darum müssen wir imstande sein, auf Logik zu verzichten und Dinge zu sehen, die jetzt jenseits alles Sichtbaren zu liegen scheinen. Vor allem aber: Juden sind wir und wollen wir bleiben. Das Bekenntnis zum Deutschtum, jahrelang, jahrzehntelang eine Selbstverständlichkeit, wii haben es auch unter diesen schweren Umständen freudig und deutlich abgelegt. Nun soll es uns wieder zur Selbstverständlichkeit werden, weil es ja von unserem Wollen, nicht vom Geschehen abhängig ’ ist. Dies— aber, daß wir Juden sind, was wir wissen und nie mehr vergessen werden, muß uns nun ebenso selbstverständlich werden. Auch dahin führt ein Weg, der nicht einfach sein wird; zuviel ist in vergangene^ Zeit gesündigt worden, zu wenig verstand man, lebendiges Judentum einer alten Tradition ungewohnten neuen Welt einzufügen. Auch heutedst das noch nicht viel anders geworden; die erste Veröffentlichung der Bildungs- und Schulungspläne des Bundes deutsch-' jüdischer Jugend, der fast die gesamte zum deutschen Judentum sich bekennende Jugend umfaßt, gibt allerdings Hoffnung, daß von hier aus ein wirklicher Neuaufbau erfolgen kann. Auch dieser Glaube-kommt* nicht aus der Logik, sondern aus dem Wissen um difr letzten Notwendigkeiten, das uns innewohnen .muß, wenn wir uns eine Zukunft erbauen wollen, die Aussicht auf Erfüllung ist.. Jakob Sfhrewer. Zwei Frauen schreiben Entsagung Von Dr. Martha Wertheimer „Daß dieser Augenblick in '.unserem Leben Epoche mache, können wir nicht verhindern;, aber daß sie unser wert sei, hägt von uns ab.“ Aus: „Die Wahlverwandtschaften“. Ui und Überwindung ist in unserem Blut und mit ihm die Kraft, auch das . Nein der Umwelt in das Positive umzukehren; es als Lebensantrieb für jüdische Dauer durch die Zeiten aus- . zuwerten. Dabei kommt es darauf an, daß aus dem stumpfen „Es ist mir widerfahren“ das formende „Ich will, was ich soll —“ eines neuen seelischen Aufbruchs werde. Zu lange schon fragt der Jude den Juden im deutschen Schicksal „Welche Richtung —?“ und meint eine Enge. Richtung aber ist die Wendung auf das Ziel zu. Jüdisches Ziel heißt seit der Verkündung des Gesetzes vom Sinai: „Ebuwerdung!“’ '»'—'■■■— °'~u“-Not-Wende, werde Entsagung die in Deutschland. schrieb. Mitten im neu begonnenen naturwissenschaftlichen Studium fand er sich eines Tages und dann viele Tage lang über dem „Wilhelm Meister“, fand sich da im dunkeln undtiefen Sinn des Selbst-Erkennens und begegnete dem Wort, das seiner frühen Jugend noch nicht anstehen mochte: „Die Entsagenden“. Da fühlte er, lange vor der denkerischen Einordnung, daß er sein Leben in solche Richtung lenken müsse, umwieder recht zu sein, recht zu wirken und recht Denn es ist Entsagung, was von uns Juden auf deutschem Boden gefordert wird; inmitten einer für uns lebensnotwendigen Symbiose des Denkens und der kulturellen Eigenbedingungen steht unserer Entfaltung jetzt die strenge Grenze entgegen. Sich nur leidend zu verhalten, ist weder menschlich würdig noch dem jüdischen Geist und seiner geschichtlichen Haltung entsprechend. Darum bedarf es unseres Entschlusses, aus aufgezwungener Verneinung die höhere, die positiv werfende Entsagung zu gestalten. Entsagung ist nicht Leiden, ist nicht asketisches Nein, ist auch nicht Unterwerfung unter einen Zwang, sondern sie ist'Tat: sie verwandelt ein „Du mußt“ in das „Du sollst!“ sittlicher Geltung. Entsagung ist Form. Gewiß steht ain Anfang solcher Haltung die Stufe des „Was euch nicht angehört, müsset ihr meiden!“. Gewiß neigt jeder dazu, den neues Wachstum ergriff, das Eigene nun allein und ohne fremde Störung gedeihen zu lassen. Das . ist heute die Haltung vieler wertvoller jüdischer Menschen. Aber das Lied der jüngeren Engel, die zu Fausts Erlösung kommen, setzen die reiferen in der Forderung fort: „Wendet -zur Klarheit euch!“ Klarheit verlangt Ordnung. Klarheit verlangt die Formung des Gegebenen. Und geschaffen wird sie durch die Zucht des H er zens , die uns dem eigenen Lebensgesetz getreu macht. Auch wir Juden in Deutschland haben diese Zucht des ■ Herzens zu beweisen. Es geht nicht mehr'an, daß wir das Leben im Gleichnis der hängenden Hand führen (ich erinnere an die Stelle in Thomas Manns „Tod in Venedig“); wir müssen das Leben der Spannung, der Strenge wählen und es so wählen, dal! wir kein feiges Zurück in bequeme Behaglichkeit wünschen, sondern daß diese Wahl im Tiefsten uns, unser Judentum, unsere Haltung in und zu Deutschland bestimmt. Entsagung... Was an äußerem verlangt wurde, ist oft bis an die letzte Grenze gegeben worden. Jüdische Studenten haben das Studium, den geistigen Beruf trotz stärkster Begabung dafür .„aufgegeben. Jüdische Ärzte, Juristen, Lehrer sind ’vom geliebten Arbeitsfeld gegangen. Bindungen an gc- liebte Freunde wurden zerrissen; unheilbare Wunden schnitt solcher Verlust im Menschlichen. Die Wirkung aus Eigenstem in Weitestes, ins Groß-Menschliche ist zu Ende — für unsere Augen zu mindest ist es zu Ende... wenn wir nicht die Auswertung finden. Die aber liegt darin daß wir unser Gesetz erkennen, nach dem wir angetreten; daß wir das lebendig Jüdische, das kostbare Gut des Geistes und der sittlichen Haltung wieder wirken lassen, wie es lange nicht in vielen — ' ”"c 7,,r Wirkung kam. Das Wissen Ordnung schaffen Ordnung halten Von Berta Alice Pincus^. ... als ein dienendes Glied schließ’ an ein Ganzes .dich an! Freunde! Kann es etwas Tröstlicheres und Beglückcnderes geben, als dieses Motto zur. Grundlage seines Lebens, seiner ethischen Grundauffassung zu machen? ' Ich beginne mit einer Frage, einer rhetorischen Frage, deren Antwort schon in sich selbst begründet ist. Jedes Ding, jeder Mensch, jede Erkenntnis an ihren Platz! Ordnung schaffen!! Als. ein dienendes Glied schließ’ an ein Ganzes dich au!. Und, noch mehr. Wir schließen uns ein in diese Gesamtheit, unter der wir Deutschland, unser Vaterland, verstehen und erleben. Wir sind diesem Ganzen auf Gedeih und Verderb verbunden, verhaftet in seinen tiefsten Tiefen, wo'die Wurzel im Erdreich verwachsen und nur wie durch einen schweren operativen Eingriff zu lockern ist. Dieses Land ist seit unzähligen Generationen auch unser Boden, auf dem wir wurden, auf dem wir uns entwickelten, der unser Leben formte. Er ist unser unabwendbares Schicksal! Und, Schicksal wiederum ist menschliches Sein, natürliche Substanz, die man mit sich herumträgt — äußerlich und innerlich! — Selbst-Bewußtsein und Daseins-Bewußtsein sind die erklärlichsten und erforderlichsten menschlichen Regungen, die unser Dasein wie ein roter Faden durchziehen müssen, um uns unablässig das recht«! Fundament für-rechtes Tun und rechtes Fühlen innerhalb der Gemeinschaft zu geben! Wir haben das Bewußtsein unseres Deutschtums! Rechenschaft über sich selbst, Rechenschaft über die Andern — das sind die ordnungschaffenden Prinzipien, denen wir uns als Menschen zu unterwerfen haben. Wir bedürfen der Ordnung so sehr und müssen sie schaffen, um jeden Preis. Diese Ordnung verlangt von jedem Einzelnen Klarheit! . '' Klarheit erst einmal vor seinem eigenen Gewissen, sodann Klarheit im Bekennen und Handeln. Diese klare eindeutige Linie zu schaffen, ist Verpflichtung gegen das eigene Ich und zugleich höhere soziale Aufgabe; es ist die Ordnung, die Spreu vom Weizen zu scheiden hat. Nur dann kann emwcchselscitiger Segen von uns auf die Gemeinschaft und von der Gemeinschaft auf uns ausströmen. Daher: strengste Forderungen an uns selbst stellen und zu allererst Eingliederung nicht allein physisch in das Territorium; das'uns Vaterland und Heimat bedeutet, sondern mit allen inneren Kräften der Vernunft und der Seele. Es heißt stark zu sein,' stark zu bleiben und keiner Versuchung und Lockung