Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 19 (6.3.1934)
- Date
- 1934-03-06
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Einheitliche Vertretung der deutschen Judenheit nach inneni und außen Rcirhsverlrclung der deutschen [Juden gegen Spaltungsversuche Oie Reichsvertretung der deutschen Juden verlautbart: In einem Teil der jüdischen Presse finden sich in den letzten Tagen Erörterungen über den Aufgabenkreis derRcichsvertretung und über die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen mit ihr. In Übereinstimmung mit unseren Feststellungen in der Sitzung des Beirats der R« tung am 11. Febroar 1934' erklären Oie Reichsvertretung ist nach der Erklärungen' aller Beteiligten als1 Gesa sehen Juden nach innen und nach j u ■> w ■■ Svtreten. Diese Aufgabe hat sie seither verfolgt und wird sie weiter verfolgen. Sie enthält.sich jeder Einwirkung auf das religiöse Gebiet im engeren Sinne und sie will nicht eine Uniformierung der Weltanschauungen innerhalb des deutschen Judentums.' Aber sie lädt sich ihre Zuständigkeit von einzelnen jüdischen Gruppen und Organisationen nicht beschränken, insbesondere nicht aut das rein wirtschaftliche und wirtschaftspolitische oder soziale Gebiet, auf dem schon! vor ihr der ihr jetzt angegliederte ZentralausschuH der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau tätig gewesen und seither tätig geblieben ist. Vielnelir sieht die Reichsvertretung" ihre Hauptaufgabe in ijer r dazu folgendes: n Willen und nach den cinheit Arbeit n deutschen JuJenheit. also namentlich auch im Verhältnis zur Umwelt, zum deutschen Volk und deutschen Staat. Trotz der Verschiedenheit der religiösen und weltanschaulichen Richtung soll, kann und mul) diese Einheit an die Stelle zersplitterter und deshalb unwirksamer Tätigkeit einzelner Gruppen treten. Diese Zielsetzung kam unter anderem zum Ausdruck in dem Aufruf, den die Reichsvertretung alsbald nach ihrer Gründung im September 1933 an die deutschen Juden gerichtet hat und in dem es u.i a. heißt: , .Jede Organisation und jeder Verband sollen in ihrer Lebenskraft und in ihrem Aufgabenkreis anerkannt sein, aber in allen großen und 'entscheidenden Aufgaben darf es nur die eine Gemeinschaft, nur die eine Gesamtheit der deutschen Juden geben.1'... „Eigene Gedanken, eigene Aufgaben zu verwiiklichen, ist uns nur auf. einem Gebiete, aber einem entscheidenden gewährt, auf dem unseres jüdischen Lebens und unserer jüdischen Zukunft, j Hier sind die bestimmtesten Aufgaben gestellt“'. - j Diese Linie ist vom Ausschuß, in dem sämtliche großen Organisationen der deutschen Judenheit, der Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, die Zionistische Vereinigung, der religiöse Liberalismus und die; Orthodoxie vertreten sind, in voller Einmütigkeit fcstgehalten worden, so im Aufrat zum Volksentscheid vom 12. November 1933, wie in den an die Reichsregierung gerichteten Eingaben, und wir sind darin aufs nachdrücklichste bestärkt - worden durch die von Vertreten! aller Richtungen im Beirat beantragte und einstimmig angenommene Entschließung, in der gesagt wird; „Alle Kräfte müssen dem einen Ziel dienen, daß jeder deutsche Jude im Vaterlande nicht nur seinen Lebensraum findet, sondern seine jüdische Überzeugung auch offen Zu dem Aufruf der Reichsvertretung und den Vorgängen, die zu diesem Aufruf führten, ist folgendes zu sagen: 1. Wenn sich die Reichsvertretung für ihre Abwehr von „Spaltungsversuchen“ auf die bekannte Erklärung des Beirats beruft, so muß mit allem Nachdruck nochmals das betont werden, was ich als einer der Mitunterzeichner des Antrages im Beirat erklärt habe. Die Erklärung bezog sich nur auf die Form des innerjüdischen Kampfe^ und war keineswegs dazu bestimmt, eine-geistig-ideale Einheit festzulegen, die garnicht besteht und bestehen kann. Da die Äußerungen, gegen die sich die j Reichsvertretung wendet, zweifellos in der gehörigen Form abgefaßt waren, bilden sie keinerlei Verstoß gegen die seinerzeit abgegebene Erklärung des Beirats. . 2, Als religiöse Richtung bestimmter Prägung hat das liberale Judentum bestimmte Wünsche in innerjüdischen Fragen, die insbesondere auch die Erziehung und die Erzieher der Jugend betreffen. Gegen jede Vereinheitlichungspolitik, die auf einer Verwässerung öder gar einer Unterdrückung der religiösliberalen Weltanschauung herauslaufen könnte, werden wir uns mit aller Entschiedenheit wehren. Ich habe gelegentlich der Besprechung der „Richtlinien für die Erziehung“ erst kürzlich die Grenzen einheitlicher Erziehungspolitik mit aller Schärfe festgelegt und halte daran fest. ' 3. Was die Vertretung der Juden nach außen anlangt — um diese handelt es sich zurzeit —, so kann ich mir Fälle vorstellen, in denen die Reichsvertretung auch in diesen außenpolitischen Fragen nicht einheitlich wird Vorgehen könneii; z. B. werden in der Frage der nationalen Minderheit deutschjüdische und national-jüdische Weltanschauung, aufeinanderprallen. Es wird dann das praktisch, was über „Einheitswillen“ kürzlich in diesen Blättern geschrieben worden ist, nämlich, daß die Mehrheit diesen Willen repräsentiert und durchsetzen muß, solange, sie sich das Vertrauens der Vertretenen sicher weiß. Das sind aber extreme Grenzfälle, und ich halte es für durchaus abwegig, aus der Betrachtung dieser Grenzfälle heraus im jetzigen Zeitpunkt Angriffe gegen die Reichsvertretung zu richten. Gerade wer, wie ich, aus seiner ausgesprochen deutsch-jüdischen' Weltanschauung heraus einen ganz bestimmten Weg der Fortentwicklung der Juden in Deutschland für richtig, und notwendig hält — der natürlich in diametralem Gegensatz zu dem nationaljüdischen Weg stehen wird —, kann unerschüttert abwarten, ob die Ereignisse von außen die praktische Betonung dieser Gegensätze notwendig machen. Man braucht den Keil nicht von sich aus zu treiben. Wichtigste Aufgabe der Reichsvertretung wird und muß es sein, in staatspolitischer Beziehung die Rechte und die Würde aller Juden in Deutschland zu vertreten.. Inwieweit über unsere Rechtsstellung hinaus noch andere Faktoren, insbesondere die innerjüdische Ueberzeugung,' außenpolitische Bedeutung gewinnen können, muß abgewartet werden. Die Entscheidung ist dann klar, und ich habe das volle Vertrauen zur Reichsvertretung und den Männern, die sie führen, daß sie diese Entscheidung dann auch richtig treffen werden. Das Vertrauen haben sie zu beanspruchen, auch dann, wenn man nicht in allen Einzelpunkten mit ihnen einverstanden ist.. Es ist falsch, in der Oeffentlichkeit dieses Vertrauen zu untergraben; im Gegenteil nur wenn die ausgesprochen deutsch-jüdischen Teile des deutschen Judentums fest hinter der Reichsvertretung stehen, haben sie die Möglichkeit, zu wachen und zu warnen, — und nur dann ist die Reichsvertretung1 verpflichtet, auf sie zu hören und ihre Wege nach ihnen zu richten. H. St.' Eine Neugründung Die schwierige Wirtschaftslage, in-.de.r sich ein erheblicher- Teil jüdischer Gewerbetreibender befindet, läßt in zunehmender Anzahl Unternehmungen entstehen, die sich zur Interessenwahrnehmung zur Verfügung stellen, ohne Gewähr für einwandfreie und sachkundige Geschäftsgebarung zu bieten und ohne einer wirksamen Kontrolle zu unterstehen. Iin Einverständnis-mit den führenden Organisationen der deutschen Judenheit hat sich deshalb zürn Zweck der Beratung auf diesem Gebiete und zur Förderung der wirtschaftlichen Interessen deutscher Juden eine Gesellschaft gebildet,- deren Eintragung in das Handelsregister bereits beantragt ist. Bei rein privatwirtschaftlicher Grundlage ist der (Gemeinnützige Charakter dieses Unternehmens, das männische Leitung gestellt «'•VH dadurch Gesellschaftsvertrag keinerh etwaige Überschüsse vielme führen sind. Den Aufsichtsrat bilden: als Vorsitzender Herr Ministerialrat a. D. Dr. Otto Hirsch, 'geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Reichsvertretung der deutschen Juden; ferner Jusitzrat Dr. Julius Brodnitz, Vorsitzender des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens; Dr. Leo Loewetts/ein; Dr. Siegfried Moses, Vorsitzender der Zionistischen Vereinigung für Deutschland; Dir. Heinrich Stahl, Vorsitzender des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Dem Vorstand gehören an die Herren: Dir. Friedrich Ilorchardt, Generalsekretär des Zentralausschusses deutscher Juden für Hilfe und Aufbau, und Dr. Ernst Lehmann, Hypothekenbankdirektor. Das Gründungskapital ist der Gesellschaft durch eine Anzahl von Banken zur Verfügung gestellt worden, die dem Unternehmen beratend zur Seite stehen. rd, dadurch gev Gewinne verteilt werden dürfen, r gemeinnützigen Zwecken zuzu- „§enriette Jacoby“ von Georg Hermann Die Gruppe Bühne des Bundes jüdischer Arbeitnehmer; Brunnenstraße 7, veranstaltet zugunsten der erwerbslosen Schauspieler am 15. März 1934 in den Musikersälen, Kaiserc‘‘—■’ ■ -ine Aufführung von „Henriette Jacobe“. Preise von 1,— RM. und 0,50 RM. in der Geschäftsstelle und ii o der jüdischen Geint BmpfafUenswerte (jfri&ier»a£on» Die moderne Zeit verengt von einem jeden sorgsamste Pflege des Äußeren, zu der an erster Stelle eine kleidsame-und; individuelle Haartracht gehört. Nachstehende Firmen gewährleisten wirkliche Qualitätsarbeit auf dem Gebiet der Haar- und Schönheitspflege. Salon .Frlslorkunsf ü F ür die Dame — Für den Herrn Erttkliulgt Bed^enunj.^ultjemiae^- Martin Lutherstr. 95! Haarschneiden, Rasiere c Spezial Herren-Salon Saubere Bedienung solide Preise; Ewald Bam Salon Coifcure Wett^k.;^Pedicun,Mafsa^e, Dauer*. jetzt Berlin VF, Kurßrslend.44\ S7/ir JTrisör^ Otto Bromberger Berlin W 15, Knesebeckstr. 30 FriliBr'SalOni.Dinnnu.Htrrw; A. Kosctiutxkl früher Saldier :kc AuRsburpersfr. Salon „Marion“ Inh.: C. Becker, Damen- und Herren-Friseur Pariser Str. 18a Ecke Sächsische Str. J 2 Oliva 6237 Zeitgemäße Preise Salon Pio «i »ez.: Dauerwellen 6,90 C. SAUER Berlin W 30, Nollendorfstr. 31-32 Teleton: B7 Palll ' Salon der Dame Spez. Dauerwellen „Rekord“ H. SCHWING Beziehen Sie sich auf die „Jüdisch-liberale Zeitung“ Semeindeßxief aus HiCdcbficim Das jüdisch-kulturelle Leben war hier in den letzten Wochen besonders rege. In Fortsetzung der . schon in der ersten Winterhälfte veranstalteten Synagogenkonzerte, die der verdienstvollen Initiative der musikalisch stark interessierten Frau Käthe Moses, Gattin des derzeitigen U.O.B.B.-Präsidenten, ihre Durchführung verdanken, hörten wir im Januar den bekannten Violinkünstler. Stefan Frenkci und Oberkantor Alter (Hannover), im Februar das Hebräikon-Quartclt. Beide Abende waren für die so gut wie vollzählig erschienenen ■Gemeindemitglieder-ein Erlebnis und seelischer Kraftquell. Die' Hillel-Loge, die es von jeher als ihre vornehmste Tradition ansah, das Geistige zu pflegen, und in aller Kürzeaut ein 25jähriges Bestehen zurückblicken kann, betrachtet es mehr denn je als Notwendigkeit; jüdische Kenntnisse zu vermitteln. In Ausführung dessen veranstaltet sie einen jüdi-' sehen Geschichtskursus in Gestalt einer Arbeitsgemeinschaft unter Leitung ihres geschätzten Mitgliedes, Lehrer Stern, wobei die einzelnen Referate unter die Lernenden zur Vorbereitung verteilt werden. Der Kursus findet außerordentliches Interesse. Parallel damit läuft ein Geschichtskursus des Schwesternbundes der Hillel-Loge unter Leitupg von Frau Clara Fulder, die sich bekanntlich in dankenswertester Bemühung von hier einem regelmäßigen Bibelkursus des „Ili“- Magdeburg zur Verfügung gestellt hat. Vor einigen Wochen rezitierte im Rahmen einer auch der jüdischen Jugend zugänglich gemachten Veranstaltung der Hillel-Loge Frau Edith Hcrrnstadt-Oettingen unter dem Motto „Klänge aus jüdischer Seele“ und zog alle Hörer in gewohnter Weise fortwirkend in ihren Bann. . Im allgemeinen Gemeindeleben verdient eine für hiesig; Verhältnisse ungewöhnlich stark besuchte Veranstaltung des Centralvereins Erwähnung, in . der Dr. Friedrich Brodnitz (Berlin) über die Gegenwartsfragen des deutschen Judentums sprach; über die jetzt besonders im Vordergrund stehenden Schulfragen referierte als Abgesandter der Reichsvertretung der deutschen Juden Stud.-Ass. Heinz Cohn (Berlin), wobei bemerkt sein mag, daß die Gemeinde Hildesheim eine seit mehr als 100 Jahren bestehende öffentliche Volksschule unterhält,-deren Pflege und Ausgestaltung der Gemeindeverwaltung jetzt mehr denn je am Herzen liegt. Vor kurzem fand die alljährliche Gemeindeversammlung •„,...-1,0 o-chcnschaftsberichts des Vorstandes statt. Bei dieser :hrenvoller und fruchtbarer Mitwirkung unter Ernennung zu... Ehrenmitglied aus. Als Nachfolger trat Rechtsanwalt Dr. Lneb in das Gemeindekollegium ein. Die deutsch-jüdische Jugend hat sich hier neuerdings auch zusammengeschlössen. und u. a. bereits mehrere wohluelungene Freitagabende veranstaltet, bei denen der Besuch Gottesdienstes mit Jugendpredigt des Gemeindegeistlichen, SrnksinPF Dr. Lewinsky erfolgte. Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, der e rührige Ortsgruppe unterhält, hat jetzt eine großem _ 1 Erwachsenen ünd Kindern beiderlei Geschlechts begeginer Schirm1'-—-J —*— einer städtischen Turnhalle ti Daß-schließlich besonders zu begrüßende Bestrebungen im Gange sind, um das vielfach zersplitterte Wohlfahrtswesen der verschiedenen jüdischen Organisationen zur Erzielung höchsten Nutzens zusammenzufassen, sei für heute abschließend bemerkt. j Vereins-Nachrichten. | Verein Synagoge Lindenstrasse Sonnabend, 10. März, abends 8 Uhr, in.der Synagoge Lindenstralle: Vortrag „Religiöse Gebräuche im jüdischen Hause“. 3. Abend Rabbiner Dr. Salomonski unter Mitwirkung von Oberkantor Lewandowski: „Die hohen Feiertage“. An der Orgel: Alexander Weinbaum. Gäste willkommen! Jugendgeineinschaft der Jüdischen Reformgemeinde N 24, Johannisstraße 16 Mittwoch, 7. März, Arbeitsgemeinschaft. „Wir lesen Bibel“. Leitung: Alfred Hadra. Beginn abends 8 Uhr,. Johannisstralie IG. Donnerstag, S. März, 2. Abend in unserer Vortragsreihe „Fragen der Gegenwart“. Es spricht Herr Dr. Ludwig Freund über „Volkstum, Rasse und Religion“. Beginn abends 8 Uhr, Logenhaus, Joachimsthaler Straße 13 (Meistersaal). Gäste willkommen! Gottesdienste Liberale Synagoge Norden, Schönhauser Allee 162 Freitag, 9. 3., abends 7.15 Uhr: Dr: Hirschberg. — Sonnabend, 10.3., 10 Uhr: Zimet. Im Jugendheim der Liberalen Synagoge Norden, Schönhauser Allee 31, IT Jeden Dienstag, 7 Uhr: Treffpunkt für Mitglieder, Freunde und Interessenten. (Zwangloses Beisammensein, Aussprachen, Auskünfte, Arbeitsgemeinschaften, Musik und ähnl.) Liberale Synagoge Osten, Aula Kaiserstr. 30 Freitag, 9. 3., 7.30 Uhr: Predigt Zimet. Liberale Synagoge Westend, Aula des Jüdischen Schulvereins Kaiserdamm 78 Wegen baulicher Veränderungen voraussichtlich bis Ende März Liberale Synagoge Nordost, Gubjtzstr. 48 pt., bei Schwarz- Freitag, abends. 7.15 Uhr: Predigt Dr. Sänger. Liberale Synagoge Wedding-Reinickendorf, Seestraße 44, Ecke Müllerstraße, Kaffee Steinacker (Eing. nur Müllerstr.J Freitag, 9. 3., 7.30 Uhr: Predigt Dr. Plotkc. Liberaler Gottesdienst Schmargendorf 'Altersheim Berkaer Straße 32 Freitag, 9. 3., 7 Uhr. — Sonnabend, 10. 3., 10 Uhr. Jüdische Religionsgemeinde Charlöttenburg, Schulstraße T Freitag, 9. 3., 6 Uhr: Dr. Salomon. — Sonnabend 10.3., 9.30 Uhr. Jüdische Reformgemeinde Logenhaus, Joachimsthaler Str. 13- Freiiag, 9. 3., 6.30 Uhr: Rabbiner Dr. Rosentlml. Jüdische Reformgemeinde Johannisstraße 16 Sonntag, 11. 3., 10.30 Uhr: Rabbiner Dr. Jelski. Berlin-Charlottenburg 4, Weimarer Straße 1: