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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-02-23 · 16 (23.2.1934) · page 6

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
16 (23.2.1934)
Date
1934-02-23
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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HuCtur&piegeC Der Jüdische Kulturbund in Bayern lischt» Gemeinde/ Israeliten im Bereiche des Verbandes bayerischer israelitischer Gemeinden ein Unternehmen ins Leben, dessen Notwendigkeit nicht bestritten werden kann und dessen Idee sich zwangsläufig aus dem Gailder Ereignisse des letzten Jahres ergab. Der Gedanke des jüdischen Kulturbunds ist im übrigen Reich bereits überall verwirklicht; der Kulturbund entfaltet seit vielen Monaten in anderen deutschen Ländern und l'rovin/eu eine segensreiche Tätigkeit. Nachdem zum tragenden l’rin/ip unseres gesamten staatlichen und kulturellen Lebens die arteigene Volksgemeinschaft mit Ausschluß der Juden erhoben wurde, mußten sich die deutschen Juden in voller Oeffentlichkeit einen Rahmen schäften, der eine Betätigung für ihre Künstler, Schriftsteller, Gelehrten und für jede Art freier Berufe ermöglichte. Dem Jüdischen Kulturbund in Bayern ist eine grolle "Chance eröffnet. Iler deutsche Jude, wie er nun einmal in den letzten 150 Jahren nach der Emanzipation geworden ist, war in das. deutsche kulturelle Lehen so gut wie ganz eingeschmolzen. Auclrin der neuen Situation wird er so hauptsächlich Leistungen der deutsch-jüdischen Synthese zeigen können, so sehr, er mit aller Kraft und mit festem Willen in dem Bemühen fortschreitet, seine Sonderart wieder zu entdecken "STid die jüdische Komponente auch seines außerreligiösen Seins, das eine Zwienatur bleibt, stolz zu betonen. Der umfassende Aufgabenkreis des neuen Unternehmens ' bietet in der Tat eine ideale Möglichkeit, unsere Kräfte künstlerischer und wissenschaftlicher Art zu zeigen, ln drei Fachabteilungen ist dieser Aufgabenkreis gegliedert: Die erste - Abteilung umfallt Vorträge Und Arbeitsgemeinschaften religiöser, rein wissenschaftlicher und künstlerischer Natur. In nach Möglichkeit einzelne Schauspiel- und Üpernaufführüngen, Bildung von Orchesterfind Chorgruppen vorgesehen. Die dritte Abteilung („Bildende Kunst“) will nach den gegebenen Bei den len Darbietungen jeder Art ist Politik streng fcrngehaltcn. Träger des „Jüdischen Kulturbundes in Bayern“ sind der Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden und die Gemeinden selbst. Eine Besucherorganisation wie beim Kulturbund in Preußen und in anderen Teilen des Reiches ist in"Bayern nicht vorgesehen. Alle Veranstaltungen und Darbietungen sind ausschließlich auf Gemeindeinitglieder beschränkt und dürfen nur in jüdischen Zeitungen angekündigt werden. Diesich auf die Errichtung des Kulturbundes beziehende bayerische .Ministerialentschließung ist weiter unten abgedruckt. Es darf erwartet werden, dal! das jüdische Publikum au den Konzerten, Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen ein reges-und ' ' ' 11 ' ' " s der Kulturbund bringt, n :s jüdischen Namens. Die Genehmigung des Baye it folgenden Wortlaut: Justizrat Dr. Fritz Ba Vorsitzender, des Jüdischen Kulturbu z. H. des Geschäftsführers des K Herrn-Jfapellmeister Erich i Kultusministeriums i 0. Februar 1934. machten Auflagen situ sie geltenden allgenici berufen: Kor kUt;Rechtsai E Yij'al’le'z! l (Baye en, daß nach“ Maßgabe Kulturbund in Bayern er Entschließung vom inverstiiiiduis mit dem ..»>■**■ l beachten. Bei dt „en jeweils nach , den I n Vorschriften zu verfahren, etzt, daß der Jüdische Kulturbund ein ihm vorgezeichneten Rahmen hi ebungen fördert oder duldet und al in die Bevölkerung tragen könnte. ftcu wird keine Einwendung erhob r Isr; jemeinden w tizrat I)r. Ballin, München, als . Hans Taub, München: Dr. Alfred leschäftsfiihrer ist Kapellmeister an dessen Adresse (München 13, Das Koffal-Quarfett in Karlsruhe Kürzlich"fand ein Kaiumermusikahend statt, in w das Rosial-Quurtett (Berlin), welches bis. dahin hier uni war, das große Es-dur-Quartett von Beethoven op. ganz. vollendeter Weise zu Gehör brachte. Die 4 Spieler fiihigkeit der U.irer auch heute noch große Anforderungen stellende Werk in einer Weise, daß die Aufführ-- ••=— t solchem nit ihrem Cello in un il mit Riiti.il/ Sclm-ar Virkung verfehlen kam , vnng und Feuer erfüllt Den Schluß' bildete das G-moll-Klavier-Quartett Braluns. Obwohl das Programm die Dauer von zwei Stunden - wesentlich überschritt, verspürte man kaum eine Müdigkeit da dieses großartige Werk so lebendig und vergeistigt wieder gegeben wurde, daß kein Wunsch unerfüllt blieb. Neben der leidenschaftlichen Führung durch Rostal ist die feine und kraftvolle Durchführung des schwierigen Klavierparts durch chwarz. besonders hervorzuheben. Das Intermezzo mit den edämpften Streichern war in echt Brahms’sches Helldunkel 1 "llt, von welchem das folgende Andante — ~~u'~— Aufscl yung b e Ztiliöi . Die _„ .. s Finale r und riß sie zu nicht endenwollendem e Zige» Lieberunb flrtenabenb Karlsruhe großer Gesanj reichen pastös Mendelssohn i Meister des I Auswahl der ind dann eine Anzahl von Liedern deutscher 7. und IS. Jahrhunderts. Hierauf folgte eine herrlichsten Schubertlieder und zum Schluß ser“ und des „Tod und das ütterte. Die Künstle lit allzu gelangen der Sängerin die I Mädchen1', die Hörer I mit ihrer gewaltigen Gestaltungskraft, Lied zu einem Kunstwerk formte, das dreien erschienene Publikum zu großen Beifalls- Die Begleitung lag bei Fräulein Martha Jxyser Heinrich Schalit Chordirigent in Rom Der in musikalischen Kreisen anerkannte Komponist eigenartiger, jüdisch empfundener Tonschöpfungen, Heinrich Schalit, folgte einem an ihn ergangenen Rufe als Chordirigent der Synagoge in Rom. Diese Berufung bedeutet für die Münchener Hauptgemcinde den Verlust ihres Organisten, der das ihm anvertraute Amt mit vorbildlichem Pflichtgefühl und mit steigendem Erfolge von 1027 bis 1033 verwaltete. In dieser Zeit schrieb Schalit auch für unsere Synagoge einige liturgische Werke religiös ernsten Charakters. Seiner Freitag-Abend- Liturgie, die ihre Uraufführung in Berlin erlebte, wurde lebhaftes Interesse entgegengebracht. In München spricht man den Wunsch aus, daß diese Komposition an der Stätte ihres Entstehens, m München, zu Gehör gebracht werden könnte. E. K. Kunstnachrichten 11 Mitteilungen des Kulturbundes deutscher Juden 11 ln das Ensemble des Kulturbundes ist neu eingetreten Hermann Heuser (der sich letzthin schon im „Paracelsus“ vorstellte). Herr Heuser war unlängst Mitglied des Schiller- Theaters in Berlin, hat aber auch schon in Wien und in anderen großen deutschen Städten mit Erfolg gewirkt. Ferner wird neu auftreten Fräulein Mira Rosovsky, die längere Zeit im Ensemble der Hamburger Kammerspiele' unter Erich Ziegel tätig war und jetzt aus Paris nach Berlin zurückgekehrt ist, üin bei der nächsten Premiere des Kulturbundes mitzüwirken. Zur Aufführung gelangt Henrik Ibsens Schauspiel „Die Wildente“. Außer Herrn Heuser und Fräulein Rosovsky werden die schon bekannten Kräfte des Berliner Ensembles beschäftigt sein: in-erster Linie Frau Kann und Herr Wisfen, ferner die Herren Brandt, Lion, Wolfgang und Fräulein Gerda Klein-Weismann. Die Erstaufführung der „Wildente“ findet Anfang März, statt; im April folgt w'ieder eine Opernpremiere, und zwar „Hotfmanns Erzählungen“ von Offenbach. Der Kulturbund deutscher Juden teilt mit, daß er, der Anregung der Regierung folgend, am Volkstrauertag, Sonntag, 25. Februar, von der Aufführung heiterer Werke absieht. An diesem Abend wird deshalb die Aufführung von „Sonkin und der Haupttreffer“ ausfallen; stattdessen wird der Einakter „Paracelsus“ gespielt werden, umgeben von ernster Orchestermusik. Das Orchester des Kulturbundes spielt unter Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Rosenstock. Den Mitgliedern der Abteilungen 28 und 38, die am Sonntag, 25. Februar, Vorstellungen haben, ist auf Wunsch Gelegenheit gegeben, zu einem anderen Abend bis einschl. 27. Februar im Mitgliederbüro ohne besondere Kosten den Umtausch vorzunehmen. Neue Bilderserie des „Kunst-Werks“ Das Kunst-Werkj eine Hilfsaktion für bildende Künstler, hat in den letzten zwei Monaten seine Postkartenfolge nach Werken jüdischer Maler (Arbeiten von Max Liebermann, Julie Wolfthprn, Eugen Spiro, Rahcl Szalit) in mehr als 101) deutschen Gemeinden verbreitet und hat einen Teil des Erlöses Hilfszwecken zuführen können. Mitte Februar erscheint die zsveite Kartenfolge mit drei neuen Werken: Meta Cohn-Hendel (Berlin), .„Morgen am Bergsee“ Leo Mayer (Frankfurt a. M.), „Selbstbildnis von oben“ — Julias Rosenbaum (Berlin), „Joseph wird von seinen Brüdern verkauft“. Jüdische Organisationen, Buch- und Kunsthändler werden vom Verlag ersucht, ihre Mitarbeit bei Dr. Herbert Loewcn- stein, Berlin SO lö, Köpenicker Straße 7ö, anzumelden... Kiinfflerljilfe ber Dübifdjen öemeinbe Am Dienstag, 6. März, findet in der Neuen Synagoge, Oranienburger Straße 30, eine Aufführung des Oratoriums „Elias“ von Mendelssohn statt. Für die Titelpartie hat sich freundlicherweise Herr Alexander Kipnis von der Berliner Staatsoper zur Verfügung gestellt. Der Vokal- und Instrumer.talteil wird von der jüdischen Chorvereinigung und der Jüdischen Orchestervereinigung unter Leitung von Leo Kopf Der jüdischen Öffentlichkeit wird mit dieser Aufführung zum ersten Mal Gelegenheit geboten, den aus 120 Sängern und SO Musikern bestehenden Klangkörper zu hören. Kleinhunftabenb Am Sonnabend, 24. Februar, abends 8.30 Uhr, findet hei Dr. S. London, Joachimsthaler .Straße 7 8, zugunsten des jüdischen Wohlfahrts- und Jugendamtes Charlottenburg II Groll-West ein Kleinkunstabend statt. Mitwirkende: Monika Herrnfeld, Else Koch, Gerda Koeppter, Simon Berko- •vitz, Edgar Ußncr, Alfred Pelz. Am Flügel: Leo Tanbinann; Ansager: Egon Jarnbsohn. Es wird Tee gereicht. — Karten WtMßH Sie acHoh, daß Marschall Halo Balbo den jüdischen Major Ivo Leid aus Ferrara, der ein hervorragender Kenner militärischer Kolonialfragen ist, zu seinem Adjutanten ernannt hat? daß Papst Pius XL dem Verleger des Codicis hebraici Bybliothecae Ainbrosianae, Leo S. Olschki, Florenz, sein Porträt mit eigenhändiger Widmung übersandt hat? daß ein orthodoxer Jude, David T. Willcntz, der ein führender Anwalt und demokratischer Politiker ist, zum Oberstaatsanwalt des Staates New Jersey ernannt worden ist? daß in Amsterdam eine Auktion stattfindet, in der besonders seltene hebräische Bücher aus dem Nachlaß von Rabbiner Dr. Lazarus aus Frankfurt a. M. zur Versteigerung daß Kurt Katsch im Laufe des April aus dem Schauspiel- Ensemble des „Kulturbundes deutscher Juden“ ausscheidet, um einem Ruf nach Amerika zu folgen? daß der französische Ministerpräsident Doumergue als junger Anwalt in Nimes die Stelle des Sekretärs der dortigen jüdischen Gemeinde innegehabt hat? daß in diesen Tagen in Paderborn die hundertste Sportgruppe im Reichsbund jüdischer Frontsoldaten gegründet wordaß in Amsterdam der äiteste jüdische Schauspieler Hollands, Jacques de Boer, im Alter von 85 Jahren gestorben ist? daß die Rechtsanwältin Löiv-Whitney, die Nichte des Oberrabbiners von Szegedin, vom New Yorker Bürgermeister zum Magistratsrat ernannt und mit der Leitung der juristischen Sektion betraut worden ist? Du!Btießastm du „J.d.Z.“ Nach München. Wir haben Ihre Handschrift sofort erkannt! — Natürlich werden in der angegebenen Richtung Verhandlungen geführt. „Jüngerin der Thalia.“ So pathetisch brauchten Sie uns in diesen Zeiten der Sachlichkeit selbst dann nicht zu schreiben, wenn Sie „noch im Flügelkleide in die Mädchenschule“ gingen.. Sie kennen doch das schöne Lied? Aber zur Sache: oh Eritz Jeßner, der neue Regisseur des „Kulturbundes deutscher Juden“ und ehemalige Intendant des Schauspielhauses in Königsberg, ein Bruder, Vetter, Sohn oder Neffe von Leopold Jeßner, dem früheren Intendanten des Staatlichen Schauspielhauses in Berlin Ist, wollen Sie wissen. Sagen Sie, Verehrteste: was haben die Familienverhaltnisse mit der künstlerischen Leistung zu tun? S. T. in F. Sie nehmen Anstoß daran, daß wir in einem unserer letzten Artikel schrieben; im Zionismus sei Religion Privatsache. Dürfen wir Sie einmal an etwas erinnern? Rabbiner Dr. Helix Goldmann hat 1909 eine Schrift veröffentlicht, die den Titel trug: „Zionismus — Atheismus,. Liberalismus — Religion“. Der erste Abdruck erfogte in der von Rabbiner Dr. Seligmann herausgegebenen Monatsschrift „Libeberales Judentum“. Verfasser und verantwortlicher Redakteur sind also angesehene jüdische Theologen und Wissenschafter. Wir glauben, der Titel allein ist eine Rechtfertigung unserer von Ihnen beanstandeten Bemerkung. zu 3 Mark bei Frau Dr. London, Frau Dr. Wolfsohn, Kaiserallee 15 und den Mitwirkenden. Manuskriptlieder von Gerhard Goldschlag werden am 27. Februar in den Räumen von Frati Rosa Sachs, Berlin NW 87, Brückenalle 1 ptr., von der Altistin Agnes Lenbach in einem eigens für diese Uraufführung veranstalteten Hauskonzert gesungen. Am Flügel der Komponist. Vereins-Nachrichten. Verein zur Förderung der Interessen der Israelitischen Taubstummen in Deutschland Der Verein bezweckt die Förderung der Interessen der israelitischen Gehörlosen in kultureller, wirtschaftlicher und sozialer Beziehung, gewährt Rat und Hilfe in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens, Rechtsschutz, Vertretung vor Behörden und Unterstützung in Notfällen. Versammlung jeden 3. Sonntag im Gemeindehaus Rosenstraße 2/4. Gäste willkommen! Israelitische Gehörlose, hochgradig Schwerhörige und Ertaubte, sowie auch Nichtarier jüdischer Abstammung können jederzeit Mitglied werden. Monatsbeitrag 0,60 RM. Filmabende .jeden 1. und 3. Sonntag im Monat abends-7 Uhr im Gemeindehaus. Eintritt 0,30 RM, Erwerbslose 0,20 RM. Beratungs- und Auskunftsstelle Rosenthaler Straße 19 1 Tr., ' jeden Dienstag, abends 8 Uhr. Purimball: 3. März, abends 7 Uhr, in den Musikersälen, Kaiser-Wilhelm-Straße am Alexanderzlatz. Eintritt. 0,60 RM, Erwerbslose 0,30 RM. - Bund Deutsch-Jüdische Jugend Prinzregentenstraße Jeden Montag, abends 8.30 Uhr, Zusammenkunft der Gruppe D (ab 16 Jahre) im Vortragssaal der Synagoge, rechter Aufgang, 3 Treppen. Arbeitsgemeinschaft: Leitung; cand. phil. et theol. Gerhard Graf. Der Schriftführer: Hans Kempner. Wirtschaftshilfe der Berliner Jüdischen Gemeinde Wie uns obige Stelle mitteilt, finden seit einiger Zeit: regelmäßig jeden Donnerstag nachm. 4 Uhr in „Bühne und Brettl“, Joachimsthalerstr. 13, in Zusammenarbeit mit der „Künstlerhilfe“, Hausfrauen-Nachmittage statt, die neben musikalischen, tänzerischen Darbietungen,. Vorträgen über Kosmetik, Küche, Frauenfragen, auch mit einer Ausstellung „Für unsere Frauen“ verbunden sind. Mit diesen Ausstellungen soll den Kleingewerbetreibenden, Heimarbeiterinnen etc. Gelegenheit zur Anknüpfung neuer' Absatzmöglichkeiten gegeben und somit das Programm der Arbeitsbeschaffung erfüllt werden. Es gibt alles, was die Frau interessiert. Wäsche, Modisches, Kunstgewerbe, sonstige Geschenk- und Gebrauchsartikel, Hauswirtschaftliches und auch Lebensmittel. Das Interesse an diesen Veranstaltungen ist in allen Kreisen recht rege, und schon manche größere Geschäftsverbindung hat sich anbahnen lassen. Die Leitung der Ausstellung untersteht Fräulein Suse Markus, Charlottenburg, Maikowskistr. . 102 (C 4 7298). Alle Auskünfte und Anmeldungen bezügl. der Ausstellung nur dort. Der Verein der Beamten and Angestellten der Jüdischen Gemeinde veranstaltet am Sonnabend, 3. März 1934, im Logenhaus, Joachimsthaler Straße 13, ein Purimfest. Karten zu 1,25 RM. sind erhältlich beim Kollegen Klopmann, sowie an der Abendkasse. Großes Mitternachtskabarett. rausgeher: Hanns Lon Anzeigenabteilung und vi ■enstein, Berlin-Charlottenbnrg 4. Hauptscliriftleiti rantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Georg Mi< Berlin-Charlo und verantwortlich für den gesamten redaktionellen Text: George Goetz, Berlin W 50; Leitung laelsohn, Berlin-Charlottenburg. DA 5000 1/34. — Druck: Sonnendruckerei GmbH (Felix Wolf), enburg 4, Weimarer Straße IS.

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