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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-02-23 · 16 (23.2.1934) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
16 (23.2.1934)
Date
1934-02-23
Page
– (sequence 3)
Language
German
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14. Jahrgang Nummer 16 3fiöifdHiftetflle dcitung Beilage 23. Februar 1934 Neue Nadiriditen aus Oesterreich Bis zum Redaktionsschluß der vorliegenden Ausgabe der z.“ lagen aus Österreich folgende weitere Nachrichten Österreich als „deutsch-christlicher korporativer Staat-. — Das Schicksal der Juden eine frage der Interpretation des neuen Staatsbegriffs. — Verschiedene Auslegung auch in Regierungs- Wien, 18. -Februar (J.T.A.). Die als Ergebnis den jüngsten politischen Entwicklungen und Kämpfe in Österreich erfolgte Proklamierung der autoritären Staatsform als „deutschchristlicher Korporationsstaat" gibt ungeachtet der Tatsache, daß die maßgebenden jüdischen Faktoren'.sich vorbehaltlos zum vaterländischen Gedanken bekannt haben und daß von Regierungsseite die Erklärung abgegeben wurde,’die jüdische Bevölkerung werde als solche in ihrer bürgerlichen Rechtsstellung nicht beeinträchtigt werden, doch einiger Besorgnis bezüglich der weiteren Gestaltung der wirtschaftlichen und -politischen Lage der österreichischen Judenschaft Raum. Aus Presseäußerungen, auch solchen von Blättern, die Kreisen der Regierung nahestehen, ist zu entnehmen, daß von mancher Seite der Begriff des christlich-deutschen Staates in dem- Sinne verstanden wird, daß nur christliche Deutsche arischer Abstammung den Anspruch haben sollen, Träger der Staatsidee zu sein. Es ist klar, daß diese Anschauung, falls sie sieh colli» ••:»■<* ■»■■- **Im».— lebendigen dem Staatsai , n auch sclm Folger, für die jüdische Bevölkerung auf wirtschaftlichem’ Gebiete, für die jüdischen Angehörigen der freien Berufe und des Kaufmaiinsstarides, nach sich ziehen müßte. Wohl wird darauf hingewiesen, daß Bundeskanzler Dr. Dollfuß schon im September in einer-Ansprache vor der Vaterländischen Front die Umbildung Österreichs zu einem christlich- deutschen korporativen Staat nach faschistischen Grundsätzen angekündigt, gleichzeitig jedoch betont hat, dal! diese Staatsform keineswegs mit der Vernichtung der bürgerlichen Gleichberechtigung der Juden verbunden sein würde, und daß der österreichische Justizminister sich in ähnlichem Sinne geäußert hat. Andererseits aber verhehlt man sich nicht, dal! jene Strömungen, die eine andere Auffassung vom Wesen dea deutsch-christlichen Staates haben, bis in die Regierung selbst hineinreichen. Die im Zuge der Neugestaltung der Verhältnisse in Wien und in anderen Städten durchgeführten Reformen dei' Verwaltung haben zur Ausschaltung zahlreicher jüdischer Angestellter nicht nur aus dem öffentlichen Dienst im engeren Sinn, sondern auch aus den zahlreichen den städtischen Verwaltungen unterstehenden Betrieben, ja sogar den ihnen nahegestandenen Banken und Versicherungsgesellschaften, geführt. Der %unter Leitung. des Bundeskommissars für Wien, des ehemaligen Ministers für soziale Verwaltung Dr. Richard. Schmitz, durchgeführten '„Säuberungsaktion“ sind bisher zahlreiche jüdische Familien zum Opfer gefallen. Die Frage, ob die Entlassenen Ruhestandsbezüge erhalten sollen, ist noch nicht geklärt. Die Wiener Israelitische Kultusgemeinde war genötigt,' eine Hilfsaktion für .die „Betroffenen ...nut .IJilfe größerer Mittel, die . ihr von'einem ungenannt'seiriTvollenden Philanthropen zur Verfügung gestellt wurden, einzuleiten. .Trotz aller durch die letzten Maßnahmen verstärkten Befürchtungen hoffen die verantwortlichen jüdischen Stellen, daß die Regierungsich gegenüber dem Druck extrem antisemitischer Kreise fest zeigen und den in der Verfassung verankerten und durch internationale Verträge bekräftigten :r österreichischen Judenheit auch w n Geltung Welche Haltung sollen die österreichischen Juden einnehmen? Wien, 18. Februar (J.T.A.). „Die Neue Welt“ führt im Leitartikel aus: „Die österreichische Verfassung enthält das nationale und religiöse Minoritätenrecht,welches allen Minoritäten, also auch der jüdischen, die Gleichberechtigung unter allen Umständen sichert. Dabei tragen diese Bestimmungen einen außerordentlichen Charakter. Sie sind nicht Gesetzesartikel, welche den Gegenstand einer einfachen» parlamentarischen Abstimmung bilden können, sondern sind Gegenstand voll Verträgen mit dem Völkerbund und anderen Mächten, an deren Verletzung wohl kein verantwortungsbewußter österreichischer Staatsmann denken kann. Der Bundeskanzler Dr. Dollfuß und der Vizekanzler Major Fey haben wiederholt' — vor der österreichischen und der internationalen Öffentlichkeit — betont, daß sie die Gleichberechtigung der jüdischen Bürger zu respektieren gewillt sind. - ... Andererseits sind Momente da, welche mit Besorgnis zu betrachten sind. Scharf antisemitisch eingestellte Elemente sind bei vielen Gruppen am Werke, einen Vorstoß gegen die Judenschaft und ihre Rechte vorzubereiten. Immer und immer wieder sind diese Elemente daran, in V.ersammlungsreden und Artikeln gegen die Juden zu hetzen und ihre Entrechtung zu fordern. . .; . Welche Stellung sollen'die österreichischen Juden diesen Vorgängen gegenüber einnehmen? Sie haben unerschütterlich zu ihrem vollen Recht als allen anderen gleichwertige Bürger des Staates zu stehen. Keine Drohung und keine Lockung darf sie dahin bringen, von ihren Menschen- und Bürgerrechten etwas preiszugeben. Das Recht, das die Verfassung der jüdischen Minorität zusichert, muß erhalten bleiben." , Erklärung der österreichischen Gesandtschaft in London. London, IS. Februar (J.T.A.). Wie die Jüdische Telegraphen-Ägentur von der österreichischen Gesandtschaft, in London erfährt, hat die Gesandtschaft auf Anfrage in Wien die Versicherung erhalten, daß entgegen den in einem Teil der Londoner Presse erschienenen Nachrichten keinerlei Massenflucht österreichischer Juden eingesetzt hat. Es wird hinzugefügt, daß die Regierung gegen die jüdische Bevölkerung gerichtete Maßnahmen nicht plant. Opportunitätstaufen? — Wiener Kuttusgemeinde warnt. Wien, 18. Februar (J.T.A.). In einer soeben veröffentlichten Flugschrift nehmen ein Jesuitenpater, ein getaufter Jude und ein Freidenker zu den möglichen politischen' Entwicklungen in Österreich Stellung. Der übergetretene Jude richtet einen Appell an die katholische Kirche, VorkeJirungen zu'treffen, daß die Rechtsstellung der zum .Katholizismus fibergetretenen Juden nicht erschüttert werde. Der Jesuitenpater schlägt den. Juden als'beste Lösung des Problems ihrer Rechtsstellung den Übertritt zum Katholizismus vor. Die Wiener Israelitische Kultusgemeinde nimmt in einer Verlautbarung gegen alle derartigen Losungsversuche Stellung und warnt die österreichischen ^uden vor unbesonnenen Schritten. .' * Londoner Eindrücke Road. Zögere nicht, ^kannst Dich ganz vorn liiu- Deine englischen Sprachkenntniske noch nicht genügend sind.“ „Ich vermute aber, daß die Inhaber der vorderen Plätze nicht sehr erbaut sein werden, sobald _ ... . „ ■vorderen noch die hinteren Plätze haben Inhaber, .nagoge, eine liberale Synagoge, ii verkauft v Dabei hat die Frage des Verkaufs der Sitze in England eine viel größere Bedeutung. Das hängt damit zusammen, daß es hier nicht wie in Deutschland in einem Orte .nur eine Gemeinde gibt, sondern daß jeder Ort beliebig viele Gemeinden hat. Es hängt dann vom einzelnen ab, welcher Gemeinde er sich anschließen will. Mitgliedschaft in einer Gemeinde bedeutet dann in den andern Gemeinden auch Recht auf einen Sitz. Da aber die Folge eine Beschränkung der Mitgliederzahl auf die Zahl der vorhandenen Sitze wäre, Mitglieder ohne Sitz. . Diese Klasseneinteilung fällt in dieser Synagoge fort. Und hier ist auch mit Rücksicht auf die gute Akustik eine Einrichtung nicht nötig, die ich in einer der konservativen Synagogen sah. Dort ist verborgen auf der Kanzel" ein Lautempfänger einkonstruiert, der mit Kopfhörern gleich denen des Radios in Verbindung steht, die an einem besonderen Bänkchen für Schwerhörige angebracht sind. Das ist in dem schönen klaren Raume, in-dein diese Gemeinde nunmehr ihre Gottesdienste äbliält, nicht" erforderlich. Gebaut ist das Gotteshaus, in das wir gehen, im Jahre 1025. Es dauerte lange, bis es dazu kam: von 1001 bis 1025. .1 näml.' .. _;ginn c_. - nen Brief, in dem sie, die a s Kampfes zu der heutigen! als erforderlich darstellt schwerer Weg, ein Weg — - und bedeutenden Gemeinde. Während sie diejenigen - melten, deren religiöses Gefühl neue Ausdrucksformen erforderte, während sie die Jugend sammelten, die einen andern Glauben als ihre Väter hatten, und die in anderen Gemeinden keine Befriedigung mehr fanden, sodaß sie dem Judentum ganz verloren zu gehen drohten, wurde ihnen Sprengung der alten Gemeinden vorgeworfen. Während, hier Menschen m:‘ heißester Liebe und größter .Kraft um und für ihren Glaubt kämpften, wurden sic in der jüdischen Presse der Assimilation geziehen,- wurde ihnen Befleckung und Würdelosigkeit ihres Judentums vorgeworfen. Dr. Israel Abrahams war es, der in einem offenen Brief an den Chief Rabbi diese Vorwürfe widerlegte, den jüdischen Charakter der Gottesdienste betonte und in diesem Zusammenhänge auch unter Bezugnahme auf Mischnah, Talmud, Maimonides und den Schulchan Aruch darauf hinwies, daß der Gebrauch der Muttersprache Einklanjg mit dem Judentum steht. 'Der überwiegende Gebrauch der Muttersprache macht, wie man'‘mirständig" erzählt; den Gottesdienst bedeutend eindrucksvoller und lebendiger. In derselben Richtung liegt eine andere Einrichtung. Bei den Sonntagsgöttesdiensten — natürlich nicht bei denen am 'Sonnabend — besteht die Möglichkeit, nach der Predigt Fragen au'c-Zettetn zu stellen, die aiVbald beantwortet werden. Ausmaß und Inhalt dieser Fragen fassen klar das Bedürfnis erkennen Hymnenbuch bekommen wir * ~ Gemeinde für den Göttesdi (Übrigens. herraschiuig. ^Beides ist vorher publiziert. / überhaupt in England verbreitet. Freilich I -ui Gotteshaus das bemerkenswerte Schild: ptember wegen Sommergeschlossen. Wied i Staatsbürgerschaft n Umständen in die Und’noch schärfer J Philosophie, dm Möglichkeit einschließlich seine jninkt^ gesagt, sie dürfen sielt unte eiimitechen und sie in Konflikte li „Times“ und im „Hilbert Journal teljahresschrift für Religion, Theolog'ie und f. . er seinen Kampfruf gegen den jüdischen Defaitismus erlassen. Altes hängt von den juden ab; wenn sie Herz und Glauben verlieren, wenn sie sich dem Defaitismus in die Arme werfen, wenn sie aufhören, an. die Emanzipation trotz ihrer Erfolge z. B. in England als ein Ideal zu glauben, dami. hören sie auch auf, sie zu wünschen. Er bestreitet nicht, daß die Juden die Bürden einer jeden Minorität, Minorität lediglich in religiösem Sinne, zu tragen haben. „Hut is Ibis n reason for despairing of a noble ideal?“ Wer da sagt, es sei für die Juden besser, eine Nation im eigenen Lande zu werden, dem entgegnet er, daß er die Juden weg von ihrer eigentlichen Aufgabe führt: Religion und nur Religion. Sogar die zionistische Kritik gibt ihm weitgeliend recht, soweit er über England spricht, meint aber, er hätte zur Würdigung der Schwierigkeiten u. a. die Ghettos Polens betrachten müssen. Montefiore aber gerade sprach über England. Ist es nötig, jene Beispieisreihe zu wiederholen, von Lord Beaconsfield, den ein konservativer Unterhausabgeordneter: unter -großem Beifall einer Riesenversammlung als „unser Führer“ pries bis zum Marquis o—'U— -1— erst ganz jüngst wieder v-—■ -- e des Hauptes der Gemeinde, des Rabbiners -‘-t Einleitung-zu Liljr Montagus * - l» Ui-lliri/ui I l„,-0n jje. Mattuck, z.,.. - -_ Darstellung der Geschichte der Jewish Religion Union tfinden. Danach hat liberales Judentum die Aufgabe, dem Judentum sondern eine Religion lit einer Botschaft an alle. Ratstagung verschoben Der „Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden“' gibt bekannt, daß die auf den -1. März 193-1 angesetzte Sitzung des .Großen Rates aufgehoben worden ist und auf einen späteren Termin verlegt werden muß. Die Aufhebung der Sitzung ist erforderlich geworden, nachdem auf der.Tagung des Beirates der Reichsvertretung' am 11. Februar die Frage der Finanzierung der Reichsvertretung durch die Landesverbände zur Erörterung gelangt ist, aber noch nicht zum Abschluß gebracht werden konnte. Der Haushaltsplan des Preußischen Landesverbandes für das Geschäftsjahr 193-1 35 liegt im Entwurf bereits vor und sollte nach Durchpiüfung im Dezernentenkollegium dem Rat zur Beschlußfassung vorgelegt werden. Das kann nun aber erst geschehen, nachdem durch die weiter fortzuführeuden Verhandlungen mit der Reichsvertretung eine Klärung über die Höhe der ihr vom Preußischen Landesverband zur Verfügung zu stellenden Beträge erzielt sein wird. Diese Besprechungen dürften im Laufe der nächsten beiden Wochen beendet sein, so daß dann der Haushaltsplan des Landesverbandes endgültig aufgestellt und ein neuer Termin für die Einberufung des Rates festgesetzt werden Ehrender Nachruf für Professor Pappenheim Der Rektor der Kieler Universität hat einen ehrenvollen Nachruf auf den vor kurzem im Alter von 71 Jahren in. Kiel verstorbenen ordentlichen Professor der Rechte Gchcuneiil Justizrat Dr. jur. Dr.’jur. h. c. Dr. phil. h. c. Max l’uppeniffentlicht. Bei der anl: Pappenheinis, der als eine Kapaz.il rechts und als bedeutender His Trauerfeier hielt bei zahlreicher L- Dozenten und Hörer Professor Dr. Wedemever die Geck rede. Die Universität hatte auf 1 laibmast geflaggt. galt, veranstaltcli Jüdische Religionslehrer und Lehrerralssitzungen Der Generalanzeiger Ludwigshafen, meldete, in seim Ausgabe vom 14. Februar: Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus h bestimmt, daß künftig jüdische Religionslehrer nur ilan I des Lehrerrats teilzunehmen hallen, wei Schüler beraten wird. den Sitzungen ( Franz. Alpen-Universitätsstadt Kinderlind Jungmädchenheim in Akademikerfamilie-unter Leitung einer Montessoripädagogin ■ Frau Aenne Henschel-Güdermann, Orenohle-La Tronche, Chemin de Charmeyran An die deutsdijiidischen Umgeschlcfiteten Land- und Handwerk — Kreis deutschjüdischer Selbsthilfe — schlägt vor, die in der L/mschichtung befindliche deutschjüdische Jugend, diesich zu ■ Deutschland bekennt, in Wohngemeinschaften zusammenzufassen. Jede dieser, unter Führung des Land- und Handwerks stehenden Wohngemeinschaften wird in der Nähe der Arbeitsstellen — zu Unterkunft, Verpflegung und Freizeitgestaltung — zwanzig Menschen aufnehmen. Ihre Einrichtung rechtfertigt sich aus' äußeren und inneren Gründen. Die Lebenshaltung des Einzelnen wird verbilligt, der Übergang in den neuen Beruf durch ergänzende Kurse und Lehrgänge vervollständigt. Neue Formen deutschr WILLY GREGOR NW 87, Levetzowstr. 13a Möbeltransporte nach dem Ausland ) .jüdischer Geselligkeil müssen geschaffen werden.- Die Schicksalsgemeinschaft, zu der die deutschjüdische Jugend ohne — ihr Zutun zusammengcschlossen ist, wird durch äußere Einprdrung in die Gemeinschaft fester gefügt. Wir hallen Aufbau und Durchführung der Wohngemeinschaften in gründlicher Vorarbeit bis in alle Einzelheiten Umschichtung befindlichen Menschen selbst kann aus Plänen sinnvolle Wirklichkeit werden. Wir gehen deshalb diesen Aufruf ohne viele Worte an die Öffentlichkeit, zur Stellungnahme, Mitarbeit und zur ersten Anmeldung der gleich uns von der Notwendigkeit Überzeugten. — Land- und Handwerk, Kreis deutschjüdischer Sclhslhilfe, Pressestelle, Berlin G 2, Burgstraße 311. Strafe -für Nötigungsversuch an Jüdischem Kaufmann Vor dem Darmstädter Schöffengericht halten sich /wei 19jährige Handwerker unter der Anklage der versuchten Erpressung zu verantworten. Sie hatten im Juni 1933 dem jüdischen Kaufmann Mainzer ui Pfungstadt einen anonymen Brief geschrieben und von ihm die Ablieferung von Willi Mark verlangt, „widrigenfalls er seines Lebens nicht mehr sicher“ sei. In einem zweiten Fall hatten sic ihm Ermordung und Inbrandsetzung seines Anwesens angedroht. Der Polizei, hei der der Kaufmann Anzeige erstattete, gelang es, die beiden Burschen festzunehmen. .Während der Staatsanwalt Bestrafung wegen versuchter Erpressung beantragte, wurden beide wegen versuchter Nötigung zu je einem Monat Gefängnis mit Bewährungsfrist verurteilt. In der Verhandlung behaupteten die

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