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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-02-20 · 15 (20.2.1934) · page 6

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
15 (20.2.1934)
Date
1934-02-20
Page
– (sequence 6)
Language
German
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deutsche Welt hinein, in Deutschland wollten sie wirken, Den Hauptanziehungspunkt bildete für diese Auswanderer die deutsche Reichshauptstadt, und so kann man heute geradezu von einer poseiischen Kolonieiinnerhalb Berlins sprechen, die sich in dem „Verband l'osener Heimatvereine“ eine eigene Organisation geschaffen hat. Diese jüdischen Deutschen aus Bosen haben sich dann hier in Berlin in aktivster Weise, wie sie cs von jeher gewohnt waren, am allgemeinen Kulturleben Uteiligt, und man sieht sie in den verschiedensten Körper 'schäften der Jüdischen üc ' ’ ’ ' : prominenten Stellen : Nacl Aus der Bewegung des religiös-liberalen [Judentums i Berlin. (Bczirksgruppe Schönewejde.) Die Bezirksgruppe Schöneweide des Religiös-Liberalen Vereins veranstaltete vor ‘einigen Tagen einen Vortragsabend mit anschlic- : Der Vorsitzende der Bezirksgruppe, Herr Lublin, begrünte die zahlreich Erschienenen, insbesondere; den Redner sowie Herrn Direl sentantenVersammlung und Vertreter de ' ' " - 1 und entfes: ■rsagenden Freund Wilhcli, als Vertreter der Rcprä- .. Dr. Manfred Meyer als des Arbeitsausschusses des Liberalen Vereins. Herr ielt ein überaus interessantes Referat über jüdische enwartsfrageii, insbesondere über Berufsumschichtung, woer li. a. auch die segensreiche Arbeit des Reichsverbandes jüdischen Mittelstandes hervorhob. An den Vortrag schloll ein gemütlicher Unterhaltungsteil an, der von Herrn liard (jn!l siiiall; geleitet wurde. Flli Bannas, Ernst Lcwatt- •ski, Martin Eppstein und besonders Gerhard Gottschalk Publikum bis in die spaten Abendstunden Iten immer neue Beifallsstürme. ' ... _ ... -mischen, dall viele Bez.irksgruppen dem Beispiel der rührigen Gruppe in Schöneweide folgen und auch in anderen Teilen unserer Stadt derartige Abende veranstalten winden. G. M. i Magdeburg. Die Vereinigung für das religiös-liberale ’ Judentum, Ortsgruppe 'Magdeburg hatte in Gemeinschaft mit dem lli „Heimat“ zu einem Vortrage eingeladen, ln Vertretung des plötzlich erkrankten Herrn Rabbiner Dr. Gottsiliatk sprach dessen Kollege, Prediger Dr. Rosenthal, von der Berliner Jüdischen Reform-Gemeinde über das Thema: „Deutschtum als religiöses Erlebnis“. Der Saal war dicht besetzt und viele Zuhörer mußten sich mit einem Stehplatz begnügen. Die geradezu meisterhaften Ausführungen des Redners fesselten von der ersten Minute an die Anwesenden bis zum letzten Wort, und Begeisterung folgte seinen Darlegungen, die er in einem vorzüglichen Aufbau von der Vergangenheit über die Gegenwart zur Zukunft mit forin- Sonnabend, den 24.Februar 1934 abends 8,30 Uhr . Synagoge Prinzregentenstr. 69-70 Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Hirsch bergt „Religiöse Erneuerung“ Badeeinrichtungen, Waschtische,Spültische, san.Anlag. Karl KrDger Perserteppiche | Krafft - Zigarren I Friedrich Kuntze | nur König Straße 6a I H. C. Baensch, Berlin in Sie Kisten aller Art benötigen, so wenden Sie sich Kistenfabrik Oskar Kämpfe Serif n S 42, Wassertorstr. 42 a 7 Dönhoff 334- - Diese liefert auch Holzwolle -- t. 13 Die moderne Zeit verlangt vor Ijj Nachstehende Firmen gewährlei« vollendeter Schönheit zum Ausdruck brachte. Jeder Einzelne empfand bei seinen Worten, daß hier ein Mann von großer Kenntnis und strenger Sachlichkeit spricht, der, ohne andere anzugreifen, unser Gedankengut in vornehmster Art herauszuarbeiten verstand. Wir haben seit langer Zeit wieder einmal einen Abend gehabt, von dem man mit Stolz sagen darf, er war uns ein Erlebnis. . ["Beschaffung von Arbeit | Kont., erstklassige Blusenzuschneiderin mit Nähkenntnissen, Dameukonfektionsnäh. für Betrieb, perf. Zuschneiderin für Damenmäntel mit Leitung einer Arbeitsstube, geübte Georgettemäntelstepperin, erste und zweite Handnäherin für Herrenkonf., perf. Kettlerin für kunstseidene Damenwäsche (Betrieb), geübte Handschuh- und Pulloverstrickerinnen, selbständige Krawattennäherin (Kehrbinder), perf. Lampenschirmarbeiterin (Ceilon), Facharbeiterin für Interlok- und Knopflochmaschine in Strickwarenbetrieb, gutausgebildete Friseusen,' Vorführdamen Gr. 42, geübtes Wirtschaftspersonal, Kinderpflcgcpersonal für Familien, Krankenpflegepersonal, Handschuhnäher und Zuschneider für Motorradhandschuhe, Fleischer (Ladengeselle), der auch dekorieren und Lackschrift schreiben kann und 1 Fleischer, der zugleich Chauffeur sein muß, herrscliaftl. Diener. Unverheirateter Mützenmacher (für blaue Mützen), perf. Musternäherin für bessere Kleider, erstklassige Oberhemdenzusclmciderin mit Nähkenntnissen, Korsettdirektrice, Direktrice für Pullover, Badeanzüge und Kindersachen (Mustern, Ent- Wir suchen Lehrstellen jeder Art für. sofort und Ostern. Diejenigen Schüler, die Ostern die Schule verlassen, bitten wir, sich bereits in der nächsten Zeit bei der Berufsberatung der Jüdischen Gemeinde melden zu wollen: Sprechstunden finden statt: Montag bis Freitag, außer Mittwoch, 0.30—12.30 Uhr, Rosenstraße 2/4; Donnerstag Nachmittag 4—7 Uhr, Bleibtrcustraße 2. Sondersprechstunde für die zu Ostern abgehenden Schüler: Montag bis Mittwoch 3.30-5 Uhr, Rosenstraße 2/4. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise Berlin C 2, Rosenstraße 2/4 Tel.: Norden D 1 6711 Geschäftliches Firma „Erich-Kaiser* he Tragglanz ntfrTht Schneideret Fried. Meyer, Knr- Ernst Gieloff Per elegante Handschuh BERLIN W 15 Fritz Kuhn Kantstraße 130a Beziehen Sie sich auf die „Jüdisch-liberale Zeitung“ Gottesdienste Liberale Synagoge Norden, Schönhauser Allee 162 Freitag, 23. 2., 7.13 Uhr: Dr. Salomonski. — Sonnabend. 24. 2., 10 Uhr: Dr. Salomonski. * Im Jugendheim der Liberalen Synagoge Norden, Schönhauser Allee 31, II Jeden Dienstag 7 Uhr: Treffpunkt für Mitglieder, Freunde und Interessenten. (Zwangloses Beisammensein, Aussprachen, Auskünfte, Arbeitsgemeinschaften, Musik und ähnl.) Liberale Synagoge Osten, Aula Kaiserstr. 36 Freitag, 23. 2., 7.30 Uhr: Dr. Swarsensky. ' Liberale Synagoge Nordost Dunkerstraße 62 II, Ecke Wichertstraße, bei Juras ag, 23. 2., 7.13 Uhr: Dr. Vogelstein. Liberale Synagoge Westend, Aula des Jüdischen Schulvereins Kaiserdamm 78 Freitag, 23. 2., 7.13 Uhr.: Zimei. Liberale Synagoge Reinickendorf, Seestr. 44, E. Müllerstr. Kaffee Steinacker i/ag, 23: 2., 7.30 Uhr: Dr. Sänger. Liberaler Gottesdienst Schmargendorf Altersheim Berkaer Straße 32 Jag, 23. 2:, 7 Uhr. — Sonnabend, 24. 2., 10 Uhr. Synagoge Prinzregentenstraße ’ dag, 23. 2., 7.15 Uhr: Dr. Wiener. Ansprache zur Gedenkfeier der im Weltkrieg Gefallenen. Neue Synagoge Sonntag, 25. 2., 10 Uhr: Dr. Salomonski. Ansprache zur Gedenkfeier der int Weltkrieg Gefallenen. ■ Jüdische Religionsgemeinde Charlottenburg, Schuistraße 7 Freitag, 23. 2., 4.45 Uhr: Dr. Saiomon. — Sonnabend, 24. 2., Umzüge, Spedition Massiver Lagerspeicher. Beratung kostenlos s. Simonowitz, scimneDeFg, Groneuialdstr. 65 Bestes Tafelobst, Delikatessen. Orient Spezialitäten, Palästina- Weine liefert frei Haus ' UalBßClihß|rtgO Inb. J.gLewie!f PENSION ZI ESCHE Kurfürstendamm 239 Elegante Zimmer m: jedem Komfort billigst. Dauerauferithalt Sonderarrangem. Untei rrich t Junger Rabbiner E S Säzi gJÄ rieht, auch Konfirmations-Vorbereitung. Anfragen erbeten unter L 428 an die „Jüdisch-liberale Zeitung“, Berlin-Charlottenburg 4. 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