Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 11 (6.2.1934)
- Date
- 1934-02-06
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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an die 3cttungH „Vergessene Maxime“; In Nr. Hl der „Jüdisch-liberalen Zeitung“ wird mir der Vorwurf gemacht, dali ich in meinem Vortrage über Seelenstruktiir und Bernfsschiehtung den Westjüden eine „experimentell nachgewiesene Überlegenheit gegenüber den Ostjuden“ zugesprochen und die Westjuden als die Besseren und Tüchtigeren hingestellt habe. Es ist mir .unbegreiflich, wie ein derartiger Eindruck entstehen konnte, und es wird mir seitens meiner Hörer versichert, dali sie diese Behauptung auch nicht aus dem Inhalt, geschweige denn aus meinen Worten gehört' hätten. Der Sachverhalt ist vielmehr folgender: . Bei der Behandlung des Themas „Seelenstruktur und Berufsumschichtung der deutschen Juden“ ging ich aus von den Untersuchungen Di na W'olbergs (Zur differentiellen Psychologie der Juden, Langensalza 1927). Diese verdienstvolle Psychologin hat jüdische, Schüler und Studenten in Litauen untersucht und bei ihnen durchgängig eine verminderte. Anschaulichkeit des Vorstellungsablaufes im Vergleich zu deutschen Versuchspersonen gefunden. Demgegenüber habe ich in-meinen Untersuchungen an den in Deutschland seit Generationen ansässigen Juden eine Anschaulichkeit der Denkünd Vorstellungsabläufe festgestellt, die den an deutschen Schulkindern und Erwachsenen gemachten Beobachtungen fast gleichkommen (Vgl. J.obsicn, Vorstcllungstypus ura.). Andererseits fand ich bei Versuchspersonen ostjüdischer Herkunft relativ vermehrte Begrifflichkeit und Abstraktion und relativ verminderte Anschaulichkeit (Visualitat) des Vorstellungs- und Denkprozesses. Ich halte nun aus guten Gründen die stärkere Visualitat für eine seelische ■ Jugendschicht gegenüber der vermehrten Begrifflichkeit und Abstraktion und folgerte daraus, dal! es also in Bezug auf dieses Moment zwei Typen psychischer Strukturen unter den Juden gäbe, von denen der mit überwiegender Visualitat für die'zur Zeit im Vordergründe stehende Berufsumscliiclitung die vorteilhafteren Aussichten habe, eine Tatsache, die sich auch in der Praxis der Bcrufsumschichtung bewahrheitet. Ich habe lediglich aus meinem wissenschaftlichen Material Tatsachen registriert und mich jedes Werturteils enthalten. Ich bin also, um mit den Worten des mich angreifenden Antikeis zu sprechen, durchaus bei meinem „Leisten“ geblieben. Im übrigen werden meine Untersuchungen in einiger Zeit im Druck erscheinen, Dann werden die deutschen Juden darüber urteilen können, ob die theoretischen Auswertungen meiner praktischen Untersuchungen „unerwünscht und unhaltbar“ sind. Dr. Heinrich Kuhn. Kulissen Onkel berichtigt Kulturbund Charlottenstraße 90/92 deutscher Juden Berlin SIV 68, 23. Januar 1934 Herrn George Gpctz (Jüdisch-liberale Zeitung); BerlhPCharlottcnburg, Momsenstralie -40. Lieber Kritikeronkcl, da kommt so ein „prominenter Scnauspieler“ aus dem Kinder-Ensemble und sagt: „Mensch, Condell, da schreibt EEner. in der „Liberalen" du hättest Othello inszeniert — stimmt doch jarnicht. Nein stimmt auch nicht, denn den Othello hat mein Kollege und Assistent Auerbach ausgestattet und Du und wir Alle haben es doch .sehr schön gefunden. (Also die eigenen Kritiken besser durchlesen!) Im übrigen im Vertrauen gesagt, sollte es gar kein „literarisches Experiment“ sein, sondern ich habe die bestehende Apparatur von Othello ausgenutzl. um möglichst wenig Unkosten zu machen. Meinen kleinen Ereunden haben aber die ausgeschnittenen Tiere viel besser gefallen als die „Protektionen“ und deshalb wird zum nächsten Kiiidernachmittag alles bunt gemalt. „Wieder“ von mir. Besten Grill! Dein ergebener Heinz Condell. Notstandsgebiet and jüdische Hilfe Vor einiger Zeit wandte ich mich Hilfsstellen in Berlin; der Sohn eines n hat seine Stellung verloren, und ich hat, 'dali man sich auch in Berlin für ihn interessieren möge. Dal! wir hier in Hamaher ich hoffte, dal! man sich auch in Berlin seinetwegen bemühen werde. Zit meiner Verwunderung schreibt mir nun aber die betreffende Berliner .Stelle, man stelle im allgemeinen auf dem Standpunkt, in jeder Gemeinde sei soviel Not, dali jede auch nur für ihre eigenen Menschen sorgen müsse; keine Gemeinde könne sich heute durch Heranziehung auswärtige! Hilfsbedürftiger nette Lasten atifbitrden und auch für den Sohr meines Freundes könne nur in Hamburg selbst gesorgt werden Zweifellos ist etwas Wahres daran, dal! sich für hilfsbedürftige Glaubensgenossen in Hamburg zunächst einmal dii Umzüge» Spedition Massiver Lagerspeicher. Beratung kostenlos s. Simonowitz, schMero. Bruneuialflstr. 65 Hamburger interessieren müssen. Soweit es sich um Unterstützungen handelt, kämen sogar die hiesigen Stellen allein in Frage. Bei der Stellenbeschaffung aber liegt es doch wohl anders. Gewiß: jede jüdische Gemeinde hat heute zahllose Mitglieder, die Arbeit suchen, und jeder Erwerbslose, der zuzieht oder auch nur in den Akten des jüdischen Arbeitsnachweises geführt wird, bedeutet eine Mehrbelastung des Arbeitsmarktes. Aber doch kann man dabei nicht so schematisch Vorgehen, dal! man nun einfach jeden Auswärtigen abweist. Gerade Hamburg z. B. ist von Reichs wegen als Notstandsgebiet erklärt worden, weil es, nur vom Export und Hafen abhängig, bei der heutigen Lage auf dem Weltmarkt zu den schlechtesten Wirtschaftsgebieten von ganz Deutschland gehört und hier also die Stellensuche noch weit aussichtsloser ist_als irgendwo sonst. Die Gesichtspunkte, die für die allgemeine Arbeitsvermittlung gelten, müßten sich auch die jüdischen Arbeitsnachweise zu eigen machen-, es muß auch bei uns dem Vorhandensein ausgesprochener Notstandsgebiete Rechnung getragen werden. Vielleicht geben Sie diese meine Anregung den betreffenden jüdischen Stellen weiter. Hochachtungsvoll Dr. Siegfried K.. ,|-, Nicht immer gleich aas Äusserste Berlin, 28. Januar 1934. An die SchriftJeitung der „Jüdisch-liberalen Zeitung“ Berlin-Charlottenburg. ln der heutigen Zeit kann nicht oft genug daran'erinnert werden, dali es Pflicht und Selbstverständlichkeit ist, einander beizustehen und zu helfen. Leider ist dies bisher noch nicht von allen unseren Glaubensgenossen erfaßt worden. Es muß daher einmal in aller Öffentlichkeit darüber gesprochen werden, zumal aus der Provinz schon einige Male über mangelndes Verständnis jüdischer Kaufleute geklagt wurde. Es mag vorweg gesagt werden, daß es nicht notwendig ist, ohne Überlegung Klagen loszulassen, bevor nicht alle Mittel erschöpft sind, eine friedliche Regelung herbeizuführen. Es mag vielleicht zutreffen, daß jüdische Lieferanten schwer neue Kredite erhalten und daher mit allen Mitteln bemüht sein müssen, auf schnellstem Wege ihre Außenstände einzutreiben. Es ist aber nicht notwendig,,daß man, wie mir heute aus der Provinz berichtet wurde, wegen jeder Kleinigkeit gleich zu den schärfsten Maßnahmen greift. Bei dem Fall, an den ich denke, war der Schuldbetrag von der verklagten Firma noch vor dem Termin gezahlt worden; sic ließ sich daher, um keine weiteren Kosten entstehen zu lassen, nicht vertreten, aber die Klägerin ließ trotz dem ein Koster.urteil nehmen, weiL . . . die Verzugszinsen, die etwa 90 Pfennig betragen, noch nicht bezahlt seien! Es handelt sich hier wohl um einen mit manchen Mißverständen verbundenen Einzelfall. Aber doch ist es wahr, daß Not leicht hart macht, und aus manchen Orten hört man Dinge, die unverständlich sind. Handelt es sich um einen böswilligen Schuldner, so ist kein Mittel scharf genug. Es muß .aber ein Unterschied gemacht werden und bei den anderen Firmen jede Rücksicht genommen werden. Nur so wird man die schwere Zeit überstehen können. -Wir müssen fest Zusammenhalten, das ist heute die höchste Aufgabe, und 'vir dürfen nicht durch unnötig rigoroses Vorgehen uns zu den bestehenden Schwierigkeiten noch neue bereiten. Hochachtungsvoll Synagoge als Versammlungsraum Berlin NO 55, 29. Januar 1934. Elbinger Straße. „Da es nicht üblich und natürlich auch nicht angängig ist, in der Synagoge zu applaudieren“ — mit diesen Worten Worten begann neulich in diesem Blatt, die Besprechung eines in Wuppertal stattgehabten Synagogenkonzertes. Darf ich dem mir unbekannten Rezensenten erwidern, daß wir hier anderer Meinung sind. „Natürlich, im bösen, ultraliberalen Berlin“, werden Sie sagen, aber es handelt sich um die Synagoge Rykestralle, die konservativen Ritus und keine Orgel hat Wir machen einen großen Unterschied, ob Gottesdienst oder Versammlung stattfindet. Ich z. B. bin noch so erzogen, daß ich mich hei der Andacht nie nach unten unter die Männer setzen ..würde; ist aber eine Gemeindeversammlung in dein gleichen Raum, so freue ich mich, daß wie in alter Zeit die Synagoge auch dem profanen jüdischen Leben wiedergegebeu ist — Betli-hamidrasch und Betli hak’nesseth, Bethaus und Versammlungshaus, so hat es uns schon unser alter Lehrer damals im Posenschen beigebracht und so soll es bleiben! in der Synagoge Rykestraße nimmt niemand Anstand, zu klatschen — — d. h. nicht so,Wie sonst wohl die Frauen m der Synagoge „klatschen“, so daß man bis zur Beendigung der ersten Schmone Essre schon alles weiß, was sich in der Nachbarschaft zugetragen hat, sondern: zu applaudieren. Wir zeigen, daß wir uns freuen, daß wir befriedigt sind, daß wir zustimmen. Genau so wie wir in unserer — ich sagte es schon — orgellosen Synagoge .zu den Veranstaltungen nicht-gottesdienstlichen Charakters ein Musikinstrument haben. Ja, unsern Beifall bekunden wir gern Tn dem heiligen Raum — Freude ist ja gerade nach der Lehre des Judentums an sich heilig. Aher wie ist es mit dem Mißfallen? Unser hochwokllöhlicher Oemeindevorstand hätte - uns da neulich beinahe etwas Schlimmes eingebrockt! Eine zionistischorthodoxe Gruppe hatte eine Versammlung abhalten wollen, um au der Führung der Gemeinde Kritik zu üben. Und der verantwortliche Beamte in der Oranienburger Straße hatte wohl geglaubt, gerade deshalb „objektiv“ sein zu müssen, damit es nicht heiße, der Gemeindevorstand unterbinde die an ihm geübte Kritik. Gut so —: Objektivität ist. eine Tugend, aber Tatkraft auch! Unser Synagogenvorstand nämlich war anderer Meinung als der Gemeindevorstand; er sah, welche Namen auf der Rednerliste des Programms standen —: es waren die Namen von Rednern, die bekannt dafür sind, dal! sie sich nicht gerade Hemmungen auferlegen, wenn es gilt, die jetzigen Gemeindevorsteher nerunterzumachen. Unser Synagogenvorstand verhinderte also, kurz entschlossen, daß diese Parteiversammlung in der Synagoge stattfand. Und wir müssen ihm dankbar dafür sein. Denn inzwischen haben wir den Bericht gelesen, die Versammlung hat in einem profanen Lokal stattgefunden, und da gehörte sie auch hin! Die Moral von der Geschieht’: die Gemeindevorstände sollen die Programme der Veranstaltungen sehr genau überprüfen, bevor sie die Synagogen dafür freigeben. Ist aber eine Versammlung zugelassen, so muß die weitere Stimmung des Publikums sich aus der Situation ergeben; man soll ihr nach der bejahenden Seite alle Freiheit lassen, jeder Jubelruf sei erlaubt,- böswillige Zurufe und Zwischenrufe aber verpönt. Hochachtend . - Frau Dorothea Wr—i. ■ | Vereins-Nachrichten. [ Bcrlin-Charlotlenburg. (Gemeindeabend ani ö.Februar!) Die Jüdische Religions-Gemeinde Charlottenburg, Schulstraße 7, veranstaltet am Dienstag, 6. Februar, abends 8.30 Uhr, wieder einen Gemeindeabend in ihrer Synagoge, Schulstraße 7. Es sprechen: Wilhelm Marcus, Repräsentant der Jüdischen Gemeinde zu Berlin über „Umschichtung des deutschen Judentums“ und George Goetz, Abgeordneter im Preußischen Landesverband Jüdischer Gemeinden, über „Unser Zukunftsweg“. Gesänge: Kantor Dr. Fritz Salomonski. Der' Eintritt ist frei! Jugendgemeinschaft der Jüdischen Reform-Gemeinde Berlin - N 24, Johannisstraße 16 Dienstag, fi. Februar: Vortrag des Herrn Dipl.-lng. Bruno Woyda über „Wir Juden?“ Betrachtungen zum- Buche von Dr. Joachim Prinz.. Beginn: abends 8 Uhr, Logenhaus, Joachimsthaler Straße 13 (Meistersaal). Gäste willkommen! Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums Am Montag, 12. Februar 1934, abends 8 Uhr, findet in der Aula der Lehranstalt, N 24, Artilleriestraße 14, ein Vortrag von Herrn Dr. Ismar Freund „Die Judenfrage vor 100 Jahren“ statt. . Reichsverband Israelitischer Ertaubter und Schwerhöriger (RIESCH) „Seelische Winterhilfe“ Berlin Kindernachmittag, am Donnerstag, 8. 2., nachmittags 4,30 Uhr in Guthendorfs Festsälen, Alte Jakobstr. 128; „Feude im Winter“ Bunter Abend, Donnerstag, 8. 2., 8 Uhr in Guthendorfs Festsälen, Alte Jakobstr. 128; Konzert in der Synagoge Lützowstr. 16, am Sonnabend abend, 10. 2. Judentum und Frauenfrage Zu diesem Thema sprechen Dr. Margarete Edelheim (C. V.) und Lade Zobel (Jüd. Gemeinde) am Donnerstag, 8. Februar 34., 8 Uhr im Heim der Gruppe Tiergarten des Bundes deutsch-jüdischer Jugend \V. 35, Steglitzerstr. 9 Jüdische Mädels, an diesem Abend müßt Ihr bei uns sein! Bund der jüdischen Arbeitnehmer Berlin 6. Februar um 20 Uhr, Bezirk Mitte, Brunnensäle, Bruiinenstraße 15; 8. Februar um 20 Uhr, Bezirk"Nordost, Berolinafestsale, Schönhauser, Allee 28; 8. Februar um 20 Uhr, Bezirk Süden, Habedank, Oranienstr. 36; 12. Februar, um 20 Uhr, Bezirk Nordwest, Cafe Gärtner, Holsteiner Ufer 27. Kurse der Berliner Jüdischen Gemeinde — . Freie Jüdische Volkshochschule E.V. ln der Freien Jüdischen Volkshochschule beginnen in dieser Woche folgende Vorlesungen: Dr. Warschauer: Einführung in das Judentum. Dr. Bamberger: Jüdische Literaturgeschichte. Hanns John: Jüdische Kultiind Volksmusik. Dr. Arthur Prinz: Grundzüge der Judenfrage. Eine Vorlesungsreihe über das Leben der Juden im 19. Jahrhundert, in der Herr Dr. Bamberger den ersten Vortrag hält. Allgemeine Bildungsfragen behandeln die. Vorlesungsreihen von: Julius Bab: Bilder aus der Welt des Geistes, Adolf Cohn: Streifzüge in graphologische Arbeitsgebiete, Dr. Kurt Sternberg: Grundfragen der Weltanschauung, Dr. Bruno Strauß: Bücher, die uns angelien, Landgerichtsrat i. R. Glücksohn.- Einführung-in das neue Straf- und ,Zivilrecht, Magistrats- Rat M. Gossels: Wirtschaftsfragen des Tages und die Arbeitsgemeinschaft, Dr. W. Nußbaum:, Das Individuum im Leben der Familie. — Auch die praktischen Kurse, Handels-, Sprach- und Kochkurse beginnen in dieser Woche, und es sind in den schon laufenden Kursen für-Fortgeschrittenenoch einige Plätze frei. Vorlesungsprogramme sind in den jüdischen Buchhandlungen, in den Gemeindehäusern, im Sekretariat usw. zu haben. | iti JArta &'ai?tujfcn. das fahrende {tyztkjSfrzi. Zfxttepß. Astu/rt* SCHÖrreBeaa . riefmarken Hans Hoffmann Bau - Tischlerei MBbel Schmargendorf, Breite Str. 94 Elektr. Lichtanlagen W. Kranich Klempnerei, lnsUllat„Sch]oeserel W50, NHmbergerstr.25-26 IU Bavaria S016 Maß-Schneiderei "r Willi'Topfstedt Der Schuhfreund WM O. KLEINERT M ■ Schubmachermeister ■ S Berlin-Wilmersdorf ■ zMecklenburgischeslraße 90 ü t# entstauben» bügeln M. ' »toiguftOr Hrterei-Annahme ras Hanns Loewenstcin und Willi Tisch Verlag, Berlin-Charlottenburg 4. Hauptschriftleiterund verantwortlich für den gesamten redaktionellen Text- George Go z 50; Leitung der Anzeigenabteilung und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Willi Tisch, Berlin NW 21. DA SOOO lm - Drack S™ -. (Felix Wolf), Berün-Charlottenburg, Weimarer Straße IS. .