Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 5 (16.1.1934)
- Date
- 1934-01-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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uns die Aufnahme in seine Gemeinschaft verweigert, so haben wir das'als Tatsache einfach hinzunehmen, weil man niemanden zur Liebe zwingen kann. Wenn es Juden gibt, die darauf mit Ressentiment antworten und nun plötzlich alle ihre bisherigen Ideale verbrennen, so können wir das rein menschlich verstehen, aber unser Weg ist es nicht. Mag die „Jüdische.Rundschau“ alle .Miehtzionisten einschließlich der Nationaljuden, der C.-V.-Leute, der Liberalen und der Getauften als verabscheuungswürdige Assiinilantcn zu einem Eintopfgericht vereinigen und sie samt und sonders als die „Ewig- Gestrigen“ bezeichnen (im Geistesleben sind übrigens manchmal die von gestern die von morgen) und mag uns Getauften schließlich die „Jüdisch-liberale Zeitung“ ob unserer angeblichen Spezialnöte ihr Beileid ausdrücken — — das ändert nichts an unserem Wesen, hoch an unserer Einstellung. . Uns bleibt nur übrig, die uns zwar verkennende, aber doch gute Absicht zu registrieren, im übrigen aber uns freundlich-gelassen zu verbeugen und zu erwidern: „Besten Dank, keine Ursache!“. D r. G e o r g M a y e r - A1 b e r t i. Antwort Berlin-Charlottenburg, im Januar 1934 Wielandstraße 38 1 Sehr geehrter Herr Doktor Mayer-Alberti! Sie bestreiten in Ihrem Schreiben,-daß es eine Seelennot der getauften Juden gäbe, wie dies in dem redaktionellen Artikel „Die Seelennöte der Getauften“ in Nummer 35 dieser Zeitung behauptet wird. Vielleicht empfinden Sic für Ihre Person eine solche nicht. Bei efer Ehrfurcht, die ich dem Christentum gegenüber habe und bei dem Versuch, mich in die Art christlicher Religiosität cinzufühlen, könnte ich allerdings verstellen, wenn für einzelne, wahrhaft gläubige'Christen Gewordene die Heilsgewißheit des Christentums sich als Trost der Seele in den gegenwärtigen Stürmen des Erdenlebens bewährt. tAber wieviele Juden sind wirklich aus tiefster religiöser Überzeugung von den Wahrheiten der christlichen Religion zu dieser übergetreten? Wieviele begrüßen wohl dankbar den Vorteil, den ihnen, wie Sie schreiben, das neue Deutschland gebracht hat, gerade als Nichtarier erst jetzt frei das Christentum bekennen zu können, ohne einer Mißdeutung ihrer Motive ausgesetzt zu sein? Diese letzte Behauptung würde lediglich für die Nichtarier gelten können, die im Jahre 1933 zum Christentum übergetretdn sind. Ohne mich allerdings auf eine Statistik stützen zu können, glaube ich vermuten zu dürfen, daß noch nicht zwanzig Juden im alten Jahr. zum ChfistenVum übergetreten sind. Welches aber die Motive von schätzungsweise 95 Prozent der Juden gewesen sind, die im 19. und 20. Jahrhundert Christen wurden — nach den Angaben eines christlichen Missionars sollen dies in der Welt 224 000 gewesen sein -1 das brauche ich Ihnen nicht zu'sagen; religiöse Überzeugung war es bei den allerwenigsten. Da das 19. Jahrhundert in seiner weltanschaulichen Haltung religiös-gleichgültig oder gar feindlich war, so pflegten die meisten der Konvertiten genau so schlechte Christen zu sein, wie sie vorher schlechte Juden waren. Nützlichkeits- und Bequemlichkeitserwägungen, Rücksicht auf Karriere, gesellschaftlichen Verkehr und Heirat waren die hauptsächlichsten Motivei So wenig ernst der liberale Staat die Taufe nahm,-so wenig ernst nahmen sie begreiflicherweise die Getauften. Wenn man für etwas der neuen Zeit dankbar sein darf, so dafür, daß sie mit diesem Nichternstnehmen, dem formellen Judentum und formellen Christentum aufgeräumt hat. Gegenwärtig befinden wir uns in einer Zeit des Übergangs, der Rückkehr und der Neuordnung. Auch die Juden, die bisher ihr Judentum bagatellisiert haben, ohne sich freilich taufen zu ' lassen, befinden sich in Seelennot, weil sie für etwas leiden müssen, was ihnen bisher nicht als . Wert erschien. , Aber diese haben die heilige Aufgabe der .Teschuwo, der Umkehr, das. schlaff gewordene seelische Band an ihre Gemeinschaft wieder zu knüpfen. .Aber die 95 Prozent Judenchristen und nichtarischen Christen, von denen ich sprach —: wollen Sie da bestreiten, es gäbe für diese im neuen Deutsch-- Jänd nicht tiefste und schwerste SeelennöteV Selbst die Ihnen vielleicht bekannte, von Pastor Arnold Frank, Hamburg, herausgegebene judenchristliche Missionszeitschrift „Zions Freund“ weiß davon zu berichten. Auch icii kann Ihnen aus meiner Tätigkeit als Rabbiner, die wir vielfach von solchen unglücklichen Menschen um Rat und Hilfe aufgesucht werden und dabei oft vor neue und-keineswegs leichte Entscheidungen gestellt sind, versichern, daß diese Menschen, Judenchristen ebenso wie die christlich-deutschen Staatsbürger nichtarischer Abstammung, die heute im wahrsten Sinne, des Wortes seelisch heimatlos geworden sind, für' die es keine Gemeinschaft gibt, der sie sich hundertprozentig zugehörig fühlen können, dazu noch ihrer jüdischen Abstammung wegen Nachteile zu tragen haben, in solchen Seelennöten sind, daß sic einem jeden menschlich unendlich leid tun können. ' - Diejenigen, die sich selbst haben taufen lassen, verdienen ihre gerechte Strafe,' da Abtrünnigkeit — religiös gesprochen — Sünde ist; an den christlichen Staatsbürgern jüdischer Abstammung, deren Tragik unendlich viel größer ist, scheint sich das Wort des zweiten Gebotes zu erfüllen, das wir früher oft nicht verstanden haben, daß die Sünde der Väter sich an den Kindern bis ins dritte und vierte Geschlecht ahndet, sofern sie ihren Gott und ihre Reli-. gion mißachtet haben. Es gibt in der Weit doch nun einmal so etwas wie eine Vorsehung, auch wenn sie uns Menschen in ihrem Walten oft unmerkbar bleibt. Damit aber sind wir aus der psychologischen in die theologische Sphäre gekommen, in der das Problem des Taufjudentums seinem eigentlichen Inhalt nach beheimatet ist. Wenn ein orthodoxer Christ-.sich auf neutestamentliche Stellen beruft, so ist dies sein gutes Recht. Merkwürdig muß es wirken, wenn ein Jude, der, solange er Jude war, die Autorität des Alten Testamentes nicht anerkennt, sobald es sich aber um das Neue Testament handelt, dies als auch für sich in seinem dogmatischen Gehalt verbindlich nimmt. Sie berufen sich daher auf den neutestamentlichen Missionsbefehl: „Gehet hin in alle Welt und predigt das. Evangelium aller Kreatur“ (Matthäus XXVIII IS—20, Markus XVI, 15), und äuf die christlich-dogmatische Auffassung, daß das Christentum Erfüllung und Vollendung der jüdischen Religion und der alttestamentlichen Weissagungen sei. Diesen durch nichts zu begründenden Anspruch wird das Judentum nie und nimmer anerkennen; ebenso wird es vom Standpunkt der Bibelwissenschaft wie des jüdisch-religiösen Glaubens her die Behauptung ablehnen, für die nichts, aber gegen die alles spricht, daß die Messianität Jesu schon in gewissen alttestamentlichen Stellen verheißen sei. - Warum sind für Sie als geborenem Juden nicht die Worte des Alten Testamentes und der mündlichen Tradition des Judentums ebenso verbindlich, die — ich verzichte darauf, einzelne Zitate anzuführen — klar und deutlich sagen, daß der Messias erst am Ende der Tage kommen wird, wenn Frieden und Gerechtigkeit die Welt erfüllen, und daß dann erst die „Mission“ des jüdischen Religionsvolkes erfüllt sein wird, so daß für jeden geborenen Juden die metaphysische Verpflichtung besteht, Jude zu bleiben-, Jude der Abstammung und der Religion nach? Hier liegt nämlich das Entscheidende: Jude sein ist nicht, wie so manche meinen, nur Konfession, das heißt, „Bekenntnis“ wie Christentum und Islam, das man, je nach seiner weltanschaulichen Haltung wechseln kann; Judentum ist ebenso die keineswegs nur biologische, sondern sakrale Schöpfungsordnung der Zugehörigkeit zu den „Nachkommen Abrahams“, den „Kindern Israels“. Beides ist nicht voneinander zu trennen, sondern bildet seit der sinaitischen Weihe und Bundesschließung eine ewige Einheit. Hier zeigt sich eben deutlich, daß Judentum niemals,: früher und auch heute nicht, Volkstum im politischen Sinne ist, das mit jeder anderen beliebigen Religion zu vereinen geht, ein Gedanke, der früher manchmal in zionistischen Diskussionen ' aufgetaucht war, noch eine Konfession im gewöhnlichen Sinne, sondern daß Judentum die Zugehörigkeit zum;,heiligen Stamm“, „dem Reich von Priestern " und heiligen Volk“ bedeutet. Der, der sich taufen läßt, Dissident wird oder aus irgend einem anderen Grund den Bund bricht, ist ein Abtrünniger, ein Sünder, weil er, ohne sich meist darüber klar zu sein, gegen seine metaphysische Bestimmung verstößt. Deswegen sind wir — bei allem Respekt vor den Aufgaben der christlichen Hcideumission, nicht aus Trotz gegen das Christentum, sondern aus tiefster Überzeugung von dem uns von Gott gegebenen weltgeschichtlichen Auftrag — die schärfsten Gegner der //n/rv/mission. Es wird Ihnen bekannt sein, daß auch die Glaubensbewegung „Deutsche Christen“ Gegner der Judenmission in ihrer bisherigen Form ist; während aber die Motive unserer Gegnerschaft gegen die Judenmission religiöse sind, sind die Motive jener rassische. Demgemäß heißt es in Absatz IX der Richtlinien der Glaubensbewegung (vgl. Schriftenreihe der „Deutschen Christen“ Nummer 2 von Dompfarrer Dr. phil. Friedrich Wieneke): „In der Judenmission sehen wir eine schwere Gefahr für unser Volkstum. Sic ist das Eingangstor fremden Blutes in unseren Volkskörper. Sie hat neben der äußeren Mission keine Daseinsberechtigung. Wir lehnen die Judenmission ab,- solange die Juden das Staatsbürgerrecht. besitzen und damit die Gefahr der Rassenverschleierung und -bastardierung besteht. Die Heilige Schrift weiß auch etwas zu sagen von heiligem Zorn und sich versagender Liebe. Insbesondere ist die Eheschließung zwischen Deutschen und Juden zu verbieten.“ Es steht uns nicht zu, darüber zu entscheiden, ob eine Einführung des Rasseprinzips den Sinn des Christentums aufhebt, wie dies das vor einiger Zeit veröffentlichte Gutachten der theologischen Fakultät Marburg zum Ausdruck brachte und wie dies auch die 7. These des von der „Jungreformatorischen Bewegung“ in dem erschienenen „Aufruf zur Sammlung“ behauptet wird, die da lautet: „Wir bekennen uns zu dem Glauben-an den Heiligen Geist und lehnen deshalb grundsätzlich die Ausschließung von Nichtariern aus der Kirche ab; denn sie beruht auf einer Verwechslung von Staat und Kirche. Der Staat hat zu richten, die Kirche hat zu retten.“ Das zu entscheiden ist nicht unsere Sache. Bekanntlich ist im Augenblick die Arierfrage in der Kirche suspendiert worden. Nicht aus den sogenannten rassischen, sondern aus den oben genannten jüdisch-religiösen Gründen würde ich persönlich-es begrüßen, wenn seitens .der Kirche energisch Front gemacht wird gegen das Taufjudentum, wenn die getauften Juden, wie dies kürzlich vorgeschlagen wurde, in besonderen Gemeinden zusammengefaßt würden, damit diese, die heute als Nichtarier eine Sonderstellung im deutschen Volke haben, auch als Juden in der christlichen Kirche eine Ausnahmestellung einnehmen, so daß sie begriffen, daß ihre eigentliche Gemeinschaft die jüdische sei, in die sie ihrer Bestimmung nach gehören, der sie zwar entflohen sind, in die sie. aber immer wieder zurückgestoßen werden. In diesem eigentümlichen, tragischen Zusammenhang offenbart sich meiner Ansicht nach der Wille der Geschichte, der die "beste Lehrmeisterin und Erzieherin der Menschen ist: Hier spreche ich schon nicht mehr wie anfangs von Nützlichkeitsmotiven, sondern davon, daß Un- ■ kenntnis und Mißverstehen des Judentums zu derart tragischenVerwicklungen führen müssen; wie sie heute sichtbar i werden. Das ist gerade manchen jüdischen Akademikern zum Verhängnis geworden, daß sie das Judentum nicht kennen, daß sie nie bis zu seinem Kern vorgedrungen sind, dagegen andere Religionen oft nur aus Gründen der allgemeinen Bildung viel besser kennen. Ich hatte Gelegenheit, vereinzelt mit Menschen zu sprechen, die aus Überzeugung Christen und einmal auch Mohammedaner werden .zu müssen meinten. Ich zeigte ihnen jedes Mal, daß das, was sie als religiösen Erlebniswert in anderen Religionen suchten, jüdische Religion sei. Würden diese Voraussetzungen der Kenntnis gegeben sein, so würde man auch nicht als Motiv für die Taufe" den Umstand anführen können, daß man der christlichen Kultur mehr als der jüdischen verdanke. Es würde hier zu weit führen, auf den sehr zweifelhaften und ungeklärten Begriff einer sogenannten christlichen und sogenannten jüdischen Kultur einzugehen. Die Frage, ob die Weltkultur dem Judentum oder seiner christlichen Tochterreligion mehr verdankt, gehört in die Kulturgeschichte. Teil glaube, daß vor ihrem Forum das Judentum mit seinem Beitrag zur Kultur nicht schlecht bestehen würde, aber für die Frage des Übertritts spielt diese Frage keine Rolle; denn sie ist'eine Sache der persönlichen Religiosität und, wie ich es zeigte, auch eine Sache des gottgewollten Schicksals. Bei aller Achtung vor Ihrem Standpunkt halte ich diesen doch für völlig verfehlt, da ihm eine falsche Auffassung des gesamten Problems zugrunde liegt. Mit dem Worte, mit dem einst unser großer Lehrer Hillel, der ein Zeitgenosse Jesu war, dem antwortete, der in Kürze wissen wollte, was Judentum sei: „Liebe Deinen Nächsten, er ist wie Du — das ist der Inhalt des Judentums, alles übrige' ist nur seine Auslegung, nun gehe hin und lerne“, mit diesem Wort begrüße ich Sie ergebenst ’ Rabbiner Dr. Manfred Swarsensky. Neues Programm im „B u. B“ Das Kabart schaflshil eine Reihe namhafter jüdischer Künstler beschäftigt, am vergangenen Sonntag sein neues Programm. Wie nötig in dieser schweren, lastenden Zeit einige Stunden Ablenkung Wieder erfreuten das hohe Niveau, die Reichhaltigkeit und die geschickte Auswahl der künstlerischen Darbietungen Der Altmeister der Conference, Willy Prager, fungierte wiederuni ins Ansager, heit Jahrzehnten kennt man ihn als Kabarettdiehter und Komponisten; aber er ist. immer wiedei neu und wiederholt sich nie! Und so lustig und erheiternd er auch von Natur aus sein mag — die trübsinnige Gegenwart verführte ihn — vielleicht gegen seinen Willen — doch zu einigen schwermütigen. Aktualitäten, "so z. B. in dem Liede, von „den Kindern, die wieder nicht geschrieben haben", in dem der erwerbslose, in kaltem Zimmer frierende Sohn seinem Vater Vorwürfe macht, dal! man ihn Rechtsanwalt werden ließ. Und hi dem an Mozarts berühmtes Wiegenlied anklingenden Couplet (von Benatzky vertont), das plötzlich den vergrämten Vater die furchtbare, leise Klage aufstöhnen läßt: „O wärst du lieber nie geboren!" * Sehr schön sang Kar ja Seiiapiro; ihre glockenreine, wundervoll geschulte Stimme erinnert an die besten Zeiten der Francillp-Kaufmann; auch das Timbre ihrer Stimme ähnelt in seltsamer Weise dem der weltberühmten Sängerin. Die Sangeskunst von Beatrice Waghaltcr, der Tochter des bekannten Dirigenten, besticht mehr durch ihre mimische und rezitatorische Untermalung. Sie trug in drei verschiedenen Sprächen vor. Ihr Organ ist nicht groß, aber sehr reizvoll. Recht gut waren die Tänze von Albert Blando und Else Dublon; diese Tänzerin meisterte vortrefflich die so schwierige Kunst, mit vollendeter Grazie zu parodieren, während Blando inehr durch die erstaunliche Fertigkeit seines erstaunlich durchtrainierten Körpers imponierte. Marlin Kettncr, nicht mehr der Jüngste, trug — jugendfrisch — vergilbte, doch immer noch geistreiche Scherze vor. Wehmütig dachte man seiner Glanzzeit am Metropoltheater. Lang, lang ist’s her! ... Die blendend-schöne, leuchtend-bldnde Hcdi Haas spielte einige Soloszenen; mir ein bißchen zu keß! . . . Etwas weniger wäre mehr! — Pfeffer genügt; — es braucht nicht gleich Paprika zu sein; aber sie hatte die Lacher auf ihrer Seite. Und das entschied den Erfolg. Der junge Schauspieler Heinz Schönfeld imitierte glänzend einige bekannte, moderne Bühnenstars. Nur unterlief ihm dabei eine böse Geschmacklosigkeit, die er lieber bleiben lassen sollte! Vom Schicksal geschlagene Menschen verspottet man nicht! — Ganz prächtig trug AL Berkowitz ostjüdische-Lieder vor. Auch hier machte der Vortrag diesmal des — Sängers Glück, ln dem Liede von dem in der Jeschiwah „Lernenden", der vergißt, für den Sabbath einzukaufen, schwang zu Herzen gehende, religiöse Inbrunst. Bleibt noch zu rühmen die famose Kapelle des ausgezeichneten Geigers Jack Polischuk und die diskrete, geschmackvolle, technisch-präzise Klavierbegleitung des, Pianisten E. Ronis. Wie bereits anfangs konstatiert: ein hübscher, genußreicher Abend! Der Beifall war groß. Mit Recht. Dr, Ludwig Daridsoim.