Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 13 (1933)
- Issue
- 37 (27.12.1933)
- Date
- 1933-12-27
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2613366-2613479-2613518--4652-2616361- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Ein Mann deutscher Wissenschaft Ain I. Januar 1034 begeht der berühmte Geograph Gcheimrnf I )r. Alfred P h i 1 i p p s o n in Bonn seinen 70. Uehuitstag. AI« jüngster Sohn Ludwig Pliilippsons ent- stammt er einer laugen Reihe von'jüdischen Gelehrten, Rabbinern und l..ehrern, welche seit Anfang des 17. Jahrhunderts ‘ in allen Jeden Deutschlands wirkten. Alfred IMtilippsons Interesse galt von frühester Jugend, .in der tie«>gräphie utid fieologie. In einem Alter, in dem andere Kinder kaum diese Begriffe definieren können, Ihn ylhnftigte er sich mit Karten, legte eine wirklich brauchbare Sti insamudung an, und sowie ihm einige Selbständigkeit /ugebdligt wurde, unternahm er Exkursionen in die Rheinischen Sehiefergehirge und die Eifel, um deren Struktur zu erforschen. Er hatte das Glück, in. einer geologisch sehr interessanten (iegend aufriJwachsen. und vom Elternhause für seine Bestrebungen Förderung /u finden. Seine Studien begann er in Leipzig unter Ferdinand von Richthofeii und folgte später seinem berühmten Lehrer nach München und' Berlin. Dort promovierte Rhilippson mit einer Arbeit „Eber Wasserscheiden4* *; er arbeitete dann noch ein Jahr lang in Berlin im Richthofnischen Seminar, wo 4er auf das Spezialgebiet hingewiesen wurde, dem fortan seine ganze Lebensarbeit gelten sollte: die geologische Erforschung Griechenlands. ' I )ic .Verleihung de* staatlichen „Kn rURitter-Preises“ ermöglichte Rhilippson seine erste, mehrmonatige Forschungsreise nach Griechenland, «speziell dem Peloponnes. Es war damals noch ein recht unwirtliches Land, in dem der Räuber Athcnas und seine. Horden mehr zu sagen hatten als die Regierung^ und jede Exkursion war mit Strapa/en und Entbehrungen verknüpft. J)a diese erste Reise grolle wissenschaftliche Ausbeute brachte, wiederholte Rhilippson in Abständen von Jahren, auch nach Habilitation und Verheiratung, seine griechichen Reisen, die sich später aufden Archipel und Kleinasien ausdehnteu. Später \vidmetc er sich der Ausarbeitung des reichen Forschungsergebnisses — zahlreiche große Veröffentlichungen mit minutiös gezeichneten Karten zeugen davon -, bald wurde er als größte Kapazität auf seinem Gebiete anerkannt. - In Bonn hatte Rhilippson seine Lehrtätigkeit als Dozent begonnen, dann kam er als ordentlicher Professor nach.Bern und Halle, zuletzt wieder nach seiner Vaterstadt Bonn, wo er Dekan-der Fakultät wurde uiid den Titel eines Geheimen Regieruiigsrates erhielt. Als Krönung seiner Lebensarbeit' wurde ihm vor einigen Monaten die große, goldene Riebtlipfeu-Medaille verliehen, die höchste Auszeichnung, die einem ■ Geographen in Deutschland zuteil werden kann. Jttla Magnus.■' Anfechtung von Mischehen wegen Irrtums in Zukunft nicht mehr möglich In der „Deutschen Justiz“ wird ein in Köln gefälltes Urteil bekanntgegeben, durch das eine lange Zeit vor Einführung der ^nationalsozialistischen Regieningsform geschlossene Mischehe aufgelöst wurde. Der arische Ehemann hatte die Auflösung der Ehe mit «der Begründung beantragt, daß zu den persönliche^ Eigenschaften tjines.Meiischen auch seine Rassenzüge^iörigkeit gehöre. - Er bähe zwar gewußt, daß seine Frau Jüaln sei, aber die5 Bedeutung dieser Tatsache sei ihm erst bewußt geworden, nachdem die breite Öffentlichkeit mit dem "RassenprobJem vertrant gemacht worden war. Das Gericht gab dein Antrag des Ehemannes mit einer Begründung statt, in der cs tu a. heißt: 1 Daß zu den persönlichen Eigenschaften eines Menschen seine Rassenzngehörigkeit in erster Linie t gehört, ist eine I Internationaleu. Ubersee-1 Transporte £ Spedition - Möbeltransport - Speicherei Willy Kulka. Berlin W 50 b 5 Balten»» sno Bambergerstr. 51 I Frage, die endlich in bejahendem Sinne zur allgemeinen Er-, kenntuis gekommen ist. Das neue Recht haut sich wesentlich auf der Zusammengehörigkeit.des Volkes als Träger gemeinsamen Blutes auf. Es ist .selbstverständlich, daß hei verständiger Würdigung des Wesens der Ehe als einer in erster Linie sittlichen, dem Fortbestand des Volkes dienenden Einrichtung ein arischer Ehegatte die Ehe mit einem Angehörigen emev-voJksfrcinden ja volksfeindlichen Rasse nicht abgeschlossen haben würde, wenn ihm die Sachlage /itr Erkenntnis gekommen wäre. Dem Ehegatten war zwar bekannt, daß seine Ehefrau Jüdin ist, aber das bedeutete für ihn etwas rein äußerliches. Die Erkenntnis des Wesentlichen fehlte .ihm zu einer Zeit, in der Bedeutung der Rasse, des Blutes und des Volkstums nur einem verschwindend kleinen Kreise in seiner ganzen Wichtigkeit klar geworden ist. Das Gericht stellte sich ferner auf den Standpunkt, die im Gesetz vorgesehene Sechsmonatsfrist seit Kenntnisnahme —dcs_ Aiifechtiiiigsgrimdes sei gewahrt worden: denn bei der nur durchschnittlichen Allgemeinbildung des Ehemannes könne mau ohne weiteres ‘anuehmen, daß ihm die volle Erkenntnis -der Sachlage erst im Laufe des Sommers I«'3*J 'gekommen sei; erst zu dieser Zeit habe somit die‘sechsmonatige Frist zu laufen begonnen. Der Kommentator des Urteils in der „Deutschen Justiz“ Elektrotechnik — Radio Ing. Curt Gehr Berlin-Schöneberg, Aschaffenburger Straße 10/11 erklärt, die Erkenntnis von der Bedeutung der "Rassenfrage habe sich spätestens Anfang April im ganzen Volk durchgesetzt. Daher werde die Anfechtungsfrist von diesem Zeitpunkt au zu rechner sein. Die Zeitungen weisen nunmehr darauf hin, daß eine Anfechtung von Altchen im allgemeinen bis Anfang Oktober 1Q33 erfolgt sein muß und daß die Anfechtung zu einem späteren Zeitpunkt, nicht mehr erfolgen kann, weil seit April 1933 mehr als sech* Monate verflossen sind. Deutsche Juden an der Universität Istanbul Die „Frankfurter Zeitung“, Nummer Söö, vom 14. Dezember meldet: An die reorganisierte türkische Staatsuniversität in Istanbul, deren feierliche Inauguration äin IS. November erfolgte, sind folgende Gelehrte als ordentliche Professoren berufen worden: R. Honig (Güttingen) für öffentliches Recht, Ernst Hirsch (Frankfurt) für Handelsrecht und internationales Rrivatrecht, K. Strupp (Frankfurt) für intmjaiionoies öffentliches Recht, W. R ö p k e (Marburg) und F. Neumark (Frankfurt) für Nationalökonomie und Statistik, A. Rüstow (Berlin) für Wirtschafts- und Sozialgeschichtc und Wirtschaftsgeographie, G. Kessler (Leipv zig) für Soziologie und Sozialpolitik, L.-Spitz.er (Köln) für romanische Philologie, H. Reicheubdch (Berlin) Philosophie, v. Alis es (Berlin) für Mathematik, v. Hippel ' (Göttingen) für Elektrophysik, W. Prager (üöttingen- Karlsrulie; für Mechanik, M. Dem he r (Dresden) für Physik, A. Heilbronn (Münster) und. G. Brauner (Jena) für Botanik, Naville (Genf) für Zoologie, \V. F i u J a y - F i e u u d I i c h (Potsdam) für Astronomie, . W Lipschitz (Frankfurt) für medizinische Chemie, R. Nissen (Berlin) für Chirurgie, Ph. Sch wa rz (Frankfurt) für Pathologie, OberndorfiT (München) für Anatomie, W i nt erst ei u (Breslau)' für Physiologie, H. B r a u n (Frankfurt) für Bakteriologie, J. Hirsch (Britin) füt Hygiene, W. Li ep mann (Berlin), für Gynäkologie, Ig^rsheimer (Frankfurt) für Ophthalmologie.. Bei den meisten der aufgeführten Gelehrten dürfte es sich zweifellos um Juden handeln. Man wird es uns nachfühlen, wenn wir unsere Genugtuung darüber aussprechen, daß jüdische Gelehrsamkeit, jüdische Forschung, jüdischer Wille nicht verloren gehen und daß ein national regiertes Land wie die moderne Türkei es sich als Gewinn*anrechnet, die Leistungen von Männern unserer Gemeinschaft für sich verwerten zu können Sportnachrichten Griinbung eines neuen Tennisklubs Für die jüdischen Tennisspieler Berlins ist im Sportbund des. R.j.F. der Tennis-Klub Gruncwald 1933 gegründet worden, der die aus 10 Plätzen bestehende Klubanlage des Tennis-Club Schwarz-Weiß Grunewald, Berkaer Straße IS 20, übernommen hat. Schon vor der Eröffnung der Spielzeit steht das Klubhaus den Mitgliedern für gesellige Veranstaltungen (Bridge, Ping-Pong usw.) zur Verfügung. — Auskunft erteilt die vorläufige Geschäftsstelle: Frau Alice Mendelsohn, Bcrlin-Grunewald, Orber Straße 1. Telefon: H 0 Schmargendorf 0507. : ■ - - —l Ans den Gemeinden Berlin. (Ch a n uk k a h f ei c r in der Knaben* Volksschule.) Es war eine rechte Feierstunde, die stimmungsvolle Chanukkahfeier der „Knabenvolksschule der Jüdischen Gemeinde“; man spürte das Chanukkahfest in seiner ganze.» Weihe. Durchweg fiel die liebevolle Hingabe auf, mit der die munteren Jungens beider Sache waren, und die gebotenen Leistungen sprachen von sorgfältiger Vorarbeit und guter Begabung. Der ausgezeichnete Schulchor, das „Orchester“, der disziplinierte tadellose Sprechchor und das flüssige Spiel im zweiten Aufzug „Die Makkabäer“, ebenso die anerkennenswerten IJeklamationeu und Turnvorführungen wurden mit reich gespendetem Beifall bedacht, der sowohl dem rührigen Leiter der Schule, Herrn Direktor Rcschke, als auch dem Kollegium und den Jungens bewies, daß es ihnen gelungen war, den zahlreichen Zuhörern, Eltern und Freunden der Schule einige frohe Feststunden zu bereiten. Lilly Ludwig. Berlin. ($ 0. (i e b u r t s t a'g.) Jnstizrnt Ignatz Holz, der Vorsitzende des über 250 Jahre bestehenden „Vereins zur Unterstützung armer Leidtragender“ (Sritomer Laboker Umischau Aheiitn) wurde am 24. Dezember $() lahre alt. Justizrat Holz hat sieh vielfach jüdisch betätigt umf mit großer Sachkenntnis und Gewandtheit seine zahlreichen Ehrenämter verwaltet. Er gehörte längere Zeit der Stadtverordnetenversammlung-von Charlotteubtirg und als stellvertretender Repräsentant der Verwaltung der jüdischen Gemeinde an, in deren Stifttingskominission er früher segensreich gewirkt hat. Das reiche Wissen und das reife Verständnis des Jubilars wirken sich in erfolgreichen Leistungen auch auf dem Gebiete der Wohlfahrt aus. Aaslands-ChroMh Budapest. (Noch keine Ruhe an den ungnri- * e li v u II o e h s e li u I e u.) Die Technische Hochschule wurde nicht wieder eröffnet, weil sich die Studentenschaft .weigert, die zirkulierenden Garantiebogen, die zu Ruhehaltung Verpflichten. zu unterfertigen. — An der, Universität Debrec/.eit wurden mehrere jüdischen Hörer am Betreten des Universitätsgebämles gehindert. Cz.ernowUz.' (J u il e n m i ß h a n d I u n g i n' R u in ä n i e n nach anilerllialb Jahren noch immer un gesühnt.) Dieser Tage sollte vor dem Appellationsgericht die Verhandlung gegen Gendarmerie-Beamte durchgeführt werden, die im Mai 1031 in Jcdinetz (Bessarabieu) den jüdischen Kaufmann $i .iso» Braunstein aufs schwerste mißhandelt hatten. Di einer der Hauptängekiagten zur Verhandlung nicht erschienen war, wurde der Prozeß, nunmehr bereits zum achten Mal, vertagt. AJs nächster Termin wurde der b. Februar 10*34 bestimmt. ' Warschau. (Jüdischer' Appell an die polnische Regierung.) In der Sitzung der Budget-Kommission des polnischen Sejm richtete der-’ Sprecher des Jüdischen Klubs Dr. Rosmarin an den Minister für Post- und Telegraphenwesen den Appell, Juden als Beamte in seinem Ressort anzustelle». Seit vielen Jahren, sagte. Dr. Rosmarin, werden Juden' als Postbeamte nicht mehr aufgenommen, die Zahl der vorhandenen jüdischen Beamten verringert sich, bäld wird das Postwesen judenrein sein. Von den i. J. 191$ in Ostgalizien vorhanden gewesen 3.63 jüdischen Postbeamten sind heute nur noch 70 im Amte. Auch die übrigen staatlichen Ressorts, sagte Ur. Rosmarin, sollten die steigende Not unter der jüdischen Bevölkerungberücksichtigen und. Juden in'den Staatsdienst aufnehmen. v Wien. (A n t i s em i t i s c h e A k 1 i o n e n in Österreich.) In den letzten Tagen haben jugendliche Antisemiten mehrere Tränengas-Attentate in jüdischen Warenhäusern verübt und auf diese Weise die Kundschaft vertrieben. Auch kleinere jüdische Geschäfte .würden von solchen Anschlägen nicht verschont. Das Ganze geht darauf hinaus, den jüdischen Kaufleuten das Weihnachtsgeschäft zu verderben. Einige der Attentäter, deren die Polizei habhaft werden konnte, wurden zu vier bis sechs Wochen Gefängnis bei sofortigem Strafantritt verurteilt; diejenigen, die mit Sprengkörpern operierten, werden überdies dem Strafgericht übergeben werden. Die unlängst abgehaltene Führerberatung der „Katholischen Aktion“ gab gemäß dein Referat des Professors Pater Schmidt die Parole aus, daß die christliche Bevölkerung bei den Weihnachtseinkäufen christliche Geschäfte aufsuche. Pater Schmidt tadelte die.christliche Presse, weil sie Inserate jüdischer Firmen zu Weihnachten aufniinmt. Gottesdienste Liberale Synagoge Norden, Schönhauser Allee lb2 Freitag, 29. 12., 7,15 Uhr: Rabbiner Dr. Salotnonski. •- Sonnabend, 30. 12., 10 Uhr: Rabbiner Dr. Sänger. Liberale Synagoge Osten, Aula Kaiserstr. 39 Freilag, 29. 12., 7,30 Uhr: Rabbiner Dr. Plotke. L'b-ral; Synagoge Nordost, Grellstr. 54 b. Heimbach Freiing, 29. 12., 7,15 Uhr: Rabbiner Dr. Sänger. Liberale Synagoge Westend, Aula des Jüdischen Schulvereins Kaiserdamm 78 Freitag', 29. 12., 7,15 Uhr: Graf. Gottesdienst am 29. 12. unbestimmt. ' Liberaler Gottesdienst Schmargendorf Altersheim Berkaer Straße 32 Freilag, 29. 12., 7 Uhr: Dr. Seligsohn. — Sonnabend, 30. 12. 10 Uhr. Jüdische Religionsgemeinde Chariottenburg, Schulstraße 7 Freitag, 29 12. 4,15 Uhr. — Sonnabend, 30. 12. 9,30 Uhr. Jüdische Reformgemeinde Logenhaus, Joachimsthaler Str. 13 . Freilag, 29 12., 6,30 Uhr: Rabbiner Dr. Jelski. Johannisstraße 16 Sonntag, 24. 12:, 10,30 Uhr: Rabbiner Dr. Jelski. i 1 Beschaffung von Arbeit. Geschäftsführer gesucht Es wird ein Geschäftsführer mit Kapitaleinlage für bestehendes Kabarettunternehmen gesucht. Geeignete Bewerber, die schon früher derartige Unternehmen-geleitet haben, werden gebeten, sich mit Zeugnisabschriften schriftlich an die Wirtschaftshilfe der Jüdischen Gemeinde, Berlin N 24, OranieiiburgerstraBe 31, zu wenden. Geschäftliche Notizen. Wir empfehlen unseren Lesern Oas seit 192-t bestehend« Sprachinstitut des Amerikaners A. J. Halbfaß, Berlin NW* 87, Lcfsingstr. -U. Oer Unterricht findet einzeln mul in kleinen Zirkeln zu mäliigcd Preisen statt. Jedem Schüler wird individuelle Behandlung zugesicllert. Bisher war es nur dem bemittelten Kranken vergönnt, die N.iturkvhlensüurcludvr itr Nauheim oder anderen bekannten .Badeplätzen in recht ky>tspie)iger. zeitlich begrenzter Ktir zu gebrauchen. Als Ersatz waren bisher teure Chemikalienbader auf dem 'Markte, deren Gebrauch eine geübte, gewissenhatte Handhabung benötigte* Ztir Verwendung kommen bei diesen Oiciriikaltvnbüdtrn ander Natron bic. noch Salzsäure. Ameisensäure. Bisulfat. lauter ätzende Chemikalien. Dadurch wird eine Natronlauge erzeugt, die auf den Körper, insbesondere aut die Schleimhäute eine unliebsame Reizwirkung ausübt. ja sogar das .Metall der Badewanne angreift. Eine Errungenschaft auf dem Gebiete der medizinischen Heilbadekuren ist unbedingt das natürliche Kahlensäurebad im eigenen Heim zum Preise von 0.3tt Mk. Die Vorzüge sind (tilgende: Ohne Anwendung irgendwelcher Chemikalien Natürliche Kohlensäure Ärztlich empfohlen gegen Herzleiden. Schlaflosigkeit. Fettsucht. Frauenleiden. Rheumatismus, Hautkrankheiten. Bleichsucht, Neuralgie. Für Gesunde von belebender, «mischender und vorbeugender Wirkung. Die Krfolge mit Kohlensäure-Badern beweisen deren vorzügliche Heilwirkung. Neuartige.' 'äuUerst intensive,.regulierbare Perlmassage-Wirkuug durch dauernd stark strömende ^Naturkohtensäure. Unsere Leser sollten nicht versäumen, sich mit der-Verteilungsslelle Berlin, Leopold Simon, BUlowstr. 11 in Verbindung zu setzen oder unverbindlichen Vertreterbesuch zu verlangen.* Wer gut und billig -peisen will, der gehe ins Speisehaus des Westens, Kant- >trade 12’». .Man itit hier reichhaltig zu madigen Preisen um! kann schon ein Gedeck für -W Pfennige erhalten. Bediennngsgeld wird nicht erhoben, anticrdein besieht kein Trinkzw.mg. Sd)ilöer=£)aus=$\atjer Berlin - Hohenschönhausen, Berliner Straße 8-14 Werkstätten moderner Glas- und Eisenschilder Ausführung jeglicher moderner Lichtreklame Ladenbau »« Autolackiererei , Telefon: C O HehensehSnhauson 40SB , Kreditverein für Handel und Gewerbe e. G. m. b. H. BerlinN 24, Oranienburgei-Strass® 3, (am Hackeschen Markt). Samme)-Nr. D 2 Weidendamm 0S52 Die Bank des Jüdischen Mittelstandes Ausführung sfimtl. bankmfissiger Geschäfte __ Herausgeber: 11 a n 11. Loewenstcin und Willi T i s c li Verlag, Hei lin-Charlottenburg 4. Verantwortlich für den TeN'tJeil: George Goetz, Berlin W 50; für den Inseratenteil; Willi Tisch, Berlin NW 21'. Druck: Sennendruckerei G. m. b. H.'(Felix Wolf). Berlin-Charlottenburg 4, Weimarer Straße 18.