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Jüdisch-liberale Zeitung · 1933-09-08 · Sondernummer (8.9.1933) · page 6

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
13 (1933)
Issue
Sondernummer (8.9.1933)
Date
1933-09-08
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Wurzeln ausstreckt :* sein, das u11e i n dürfte in Palästina neschehcn: und nur dies seschieht durch unsere Hilfstätiskeit hier. Nu^h einmal darum: 1UU0 lüiiwanderunss- Zertiiikate — herrlich^ Aber ohne ..Entflarmnthcit“ für Ideale, die. xenau besehen, nicht spezifisch jüdisch sind, weil jeder hoclntespannte Nntmnalismus eines jeden Volkes sich auf dieselbe Weise äuüert und weil die eigentlich jüdischen Ideale;;anz andrer Natur sind. Und doch zielen auch die jüdischen Ideale auf das Leben. Aut die Verwirklichung des Oeistes des Judentums in der Welt und darum auf jüdisches Lehen allüberall. Nichts ..spielen wir «e«en Palästina aus“, aber wir stellen unser eigenes Tun jenem dort an die Seite: iOfiu jüdische Menschen liier dein Handwerk, der Landwirtschaft oder jedem ehrlichen Erwerb zugeführt. Wahrung ger fäiirdeter Positionen, neue Einordnung Entwurzelte^ und alle konstruktive Hilisarbeit liier gelten uns genau wie der Aufbau dort: kein neuer Abschnitt der Weltgeschichte beginnt, aber vorangetrieben wird, was je und je der $inn der jüdischen Oescbichte gewesen. Und wer glaubt, es sei keine Idee, dahei.-der irrt .und versteht nichts vom Judentum. . Und mm gehet hin und helfet mit; helft überall! Ueherall wo geholfen wird, weilt die UoÜesherrlichkeit; überall, wo Juden "Tn Frieden leben, ist Judentum. Die einzelnen Juden sollen leben: bingewendet auf das. was ewig und bleibend ist an ihrem Judentum, wirkend aber als Bürger des Landes, in das ihr Schicksal sie stellte. Gerade dies, daß Träger des jüdischen Gedankens in aflen Landern, unter allen Völkern leben, gerade dies ist es, was die Einheitlichkeit und Folgerichtigkeit des jüdischen Schicksals ausmacht. Für dieses Schicksal laßt uns auch fürderhin streiten, denn an seinem Ende stellt:^ der Sieg Gottes über die Menschen oder, was ganz das Gleiche ist, der . Sieg des gottgewollten Menschen im Menschen selbst und ein gerechtes Leben der Menschen und Völker untereinander! jüdische Händler nicht zugelassen. In. der letzten Stadfratssitziinir in Miltenberg wurde beschlossen. im Interesse der Atifrechterhaltuiig von Rulie und Ordnung aui der Michaelis-Messe vom 2. bis 9. September, die im ganzen Unteriuainbezirk einen hervorragenden Ruf genießt; jüdische Händler und Geschäfte nicht zuzulassen. Der Stadtrat Uffenheim beschloß, die jüdischen Händler vom Besuch der Fohlen- und Pferdemärkte auszuschließeu. Laut Beschluß des Stadtrats Marktredwitz werden künftig jüdische Händler zu den hier stattfindendeu Märkten nicht mehr zugclasscn. Die Verfügung gilt bereits für den Markt am kommenden Sonntag. Die Namen arischer Prozeßparteien, die nichtarische Rechtsanwälte beschäftigen, werden■ veröffentlicht. In einem Aufrui des Führers des Nationalsozialistischen Deutschen Juristenbundes, Gau Kurhessen. wurde vor kurzem die Wald niclitarischer Anwälte durch arische Prozeßparteieu als mit deii Grundsätzen völkischer Wiederaufbauarbeit für unvereinbar erklärt und die Veröffentlichung solcher Fäile in der nationalsozialistischen Presse angeküudigt. Nunmehr veröffentlicht die „Hessische Volkswacht“ unter der Uebcrschrift „An deutschen Gerichten nur deutsche Anwälte“ die Namen von Prozeßparteien, die sich nichtarischer Anwälte bedient haben. Als Einleitung schreibt die „Hessische Volkswacht“ dazu:,„Im Anschluß an den Aufruf des Nationalsozialistischen Deutschen Juristenbundes, den wir am Freitag, den 11. August, veröffentlichten, geben wir unseren Lesern' unten eine Aufstellung von eihzelnen Prozeßparteien bekannt, •die sich nicht schämten; jüdische Rechtsanwälte in Anspruch zu nehmen.“ Es iolgi dann eine Aufstellung von mehr als dreißig. Prozeßparteien mit Angabe des Aktenzeichens und mit Benennung der in Anspruch genommenen Rechtsanwälte. Einige der aufgeführten Anwälte sind durch inzwischen erfolgte Entscheidung in der Liste der Anwälte gelöscht worden. Bei den meisten aber handelt es sich um solche Anwälte, die auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen als Altanwälte oder als Frontkämpfer zum Berufe ausdrücklich zugelassen blieben. Hierzu bemerkt die „Frankfurter Zeitung“: Wir haben erst kürzlich (vgl. „Neben dem Gesetz“ in Nr. 662) darauf hingewiesen, daß solche Maßnahmen, die neben dem Gesetz erfolgen, den uichtarischen Anwälten, welche dort ausdrücklich zur Ausübung des Berufes zugelassen wurden, die Betätigungsmög'.iclikeit in so einschneidender Weise beschränken, daß vielen von ihnen damit auf die Dauer geradezu die Existenzgrundlage entzogen werden müßte. Die Ausnahmebestimmungen des Arierparagraplien würden dadurch praktisch fast wirkungslos gemacht werden können. Es ist wohl nach wie vor nicht anzunelunen, daß dies die Absicht der Reichsregierung gewesen. sein sollte, denn es ließe sich sonst ja nicht erklären, warum sie überhaupt Ausnahmebestimmungen getroffen hat. Aufruf zum Boykott jüdischer Gesdiäfte in Darnistadt Die NS.-HAüO.-Fiiltriing veröffentlicht in der „Hessischen Landeszeitung" folgenden Aufruf: „Noch immer müssen wir die Feststellung machen, daß Parteimitglieder in den hiesigen jüdischen Geschäften ihre Einkäufe machen. Wir weisen nochmals auf die parteiamtlichen Verordnungen, hin, die ausdrücklich besagen, daß kein Parteimitglied in einem jüdischen Geschält kaufen darf. Wer trotzdem dabei betroffen wird, oder wer auch nur versucht, auf Umwegen Waren aus diesen Geschäften in seinen Besitz zu bringen, wird rücksichtslos ohne Ansehen auf Person und Stand zum Ausschluß aus der Partei gemeldet Es ist nationale Pflicht eines jeden Deutschen, auch wenn er kein Parteimitglied ist, diese Geschälte zu meiden. Von Parteimitgliedern betrachten wir dies als Sabotage und werden in irgendwelchen festgestellteir Füllen den Namen des Betreffenden in der Oeffetitlichkdt bekaimtgcbeiv. Die NS.-HAGO. wird eine Kontrolle der Parteimitglieder durchführen, die den Versuch machen, in jüdischen 'Geschäften ihre Waren zu erstehen. Wegen disziplinwidrigen Verhaltens wird der Friseurmeister Karl Zimmer, Darnistadt. aus der NS.-HAGÖ. ausgeschlossen.“ Polnischer Tennisverband lehnt Prenn ab. Der. polnische Tennisverband hat ein von Daniel Prenn durch Vermittlung des Londoner Polnischen Konsulats eingebrachtes Aufnahtiicgcsuch mit der Begründung , abgelehnt, daß Prem: seinerzeit nicht für Polen spielen wollte und 1930 die deutsdic Staatsbürgerschaft erwarb. Holzbearbeitungsmaschinen neu und gebraucht für Bau- und Möbeltischlereien liefert billigst, große. Auswahl Eig. Maschinen-Reparaturwerkstatt HEINRICH GENU IT Berlin O 17, 'Warschauer Straße 41-42 Ferospr. i E7 Weichsel 0932 Sportnachrichten »Jüdischer Turn- und Spori-Club 1905" in Hamburg. anz großartig imponierten die Berliner Sportler und Sportlehrerinnen, die den J.T.S.C. 05 am Sonntag, den 27. August vertraten, ihren Hamburger Gastgebern. Trotz der Strapazen, die eine zehnstündige Fahrt auf schlecht federnden Lastwagen mit sich bringt, ohne einen Augenblick der Ruhe oder Pause, sofort gut gelaunt und frisch an den Start zu gehen und dann Leistungen zu vollbringen, die in ihrer Qualität von niemandem erwartet wurden, das beweist glänzende, systematische Trainingsarbeit und gesunde Führung. wie man sie sieh zur Ertüchtigung und Stählung unserer deutsch-jüdischen Jugend nicht besser zu wünschen vermag. Es ist schwer, aus der Fülle der sportlichen Geschehen etwas besonderes hervorzuheben: berichten wir deshalb ganz chronologisch und beginnen beim „schwachen“ Geschlecht. Wie üblich war es Hilde Finkenstein, die mit 2 Siegen itn 100 m Laut und in ihrer Spezialkonkurrenz, dem Weitsprung,, den Vogel abschoß. Ihre Leistungen waren mit 13,5 Sek. und 5,29 in ganz hervorragend und stempeln sie zu einer der besten jüdischen Leichtathletinnen. Ehrenvolle Zweite wurde jedesmal Vera Goldwasser mit 1-4,2 Sek. und 4,77 m. Das Kugelstoßen ließ sich die mehrfache deutsche Meisterin Lili Henoclt natürlich nicht nehmen und übertraf mit ihrem Wurf von 9,49 m die Zweite, Rutil Arndt, um fast einen Meter. Die 4 mal 100 in Stafiel holten sich in einer Zeit von genau 55 Sek. . die Berliner Damen in der Aufstellung: Golde, Goldwasser, Friedlander und Finkenstein. Bei den Herren überraschte der sich von Mal zu Mal verbessernde Zelmkampfmeister des J.T.S. C. Sommerfeld; lief er doch trotz der ungewohnten, nur 214 m langen Grasbahn die 100 ttt Strecke in 11.4 Sek. und die 300 m in 37,7 Sek. Unerhört spannend und begeisternd verlief auch das 3000 m Lauten. Bald nach dem Start übernahm Wertheim die Führung des Feldes, knapp hinter ihm Lewinsolm und Nagel. Ungefähr 600 ttt vor dem Ziel drückte Nadel mächtig auf das Tempo, ohne daß es ihm gelang, den zähen Wertheim abzuschiitteln und zunächst an ilnn vorbeizugehen. Taktisch richtig versuchte er in der letzten Runde noch einmal sein Heil, setzte alles aui eine Karte und konnte mit letzten Kraftreserven Werthehn, der diesen Angriff nicht mehr erwaftet hatte, überrumpeln. Zeiten 9,30,2 und 9,30,6 Sek. Weiterhin bemerkenswert war der Hochsprungsieg des noch jugendlichen Wolfgang Wolilauer. der im sicheren Sprunge 1,65 m über wültigte und damit de Haas (1,60 m) und Distel auf die Plätze verwies. Bei den Jugendlichen war der ehemalige H. S. Ver Behrendsolm der weitaus Beste: neben den 800 m, die er vor dem Berliner Aronade in 2,17,9 Sek. gewann, legte er auch noch das Kugelstoßen mit 11,31 m und den Weitsprung mit 5,90 m für seine Farben in Beschlag. Der einzige Erfolg des J.T.S.C. bei der Jugend ist Kranzier zu verdanken, der den 100 in Lauf in der Zeit von 12,4 Sek. vor seinem Clubkaineraden Kübor gewann. Die den Beschluß des Sportfestes hildenden Ballspiele wurden sämtlich von den Berlinern gewonnen. So siegten die Faustballer gegen die Mannschaft des Hakoah glatt überlegen mit 46 :27 Punkten, die Daineiihandballmamischaft mit 6:1 Toren und die Herren gegen die junge, sehr veranlagte Bar Kochba-Mannschaft nur knapp mit 3 :2 Toren. Als daun am Abend die 80 J.T.S.Cer wieder auf ihre Wagen „verstaut“ wurden, uiit die gastlichen Sportskameradinnen und Sportskaineraden aus Hamburg zu verlassen,- da sah man an den begeisterten und befriedigten Gesichtern aller, daß dieser Weg des sportlichen Austausches zwischen unseren Vereinen der richtige ist und unbedingt weitergegangen werden muß, ungeachtet aller Unbequemlichkeiten und Gegensätzlichkeiten. . —dy— Vereinsnadiriditen. ln den wenigen Woche» seines Bestehens hat der Kulturbund Deutscher Juden bereits' viele tausende von Mitgliedsanmeldungen erhalten. Die Notwendigkeit des Unternehmens wird aus diesem Mitgliederzustrom deutlich erkennbar. Um das in Angriff genommene Werk in aUerweitesteni Rahmen durchführen 2u können; müssen aber alle Kreise erfaßt werden. Der Kulturbund rechnet in der Periode seiner Mitgliederwerbung auf die aktive Mitarbeit aller, denn nur so können wir den kulturellen Aufbau willen des Judentums weithin sichtbar dokumentieren! Jeder einzelne ist nicht nur als Mitglied wichtig, sondern auch'als Werber für die Idee. Jeder werbe daher in seinem engeren und weiteren Bekanntenkreise. Werbematerial ist itn Bundesbüro des Kulturbundes Deutscher Juden, Berlin-Charlotteiiburg 4, Mommsenstralie 56, Fernsprecher: J 1 Bismarck 471, erhältlich. Jeder Jude wirbt für den Kulturbund Deutscher Juden! * Die schon.seit mehreren Jahren bestehende „Jüdische Orchester- Vereinigung e. V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle ausübenden jüdischen Musikliebhaber unbeschadet ihrer Zugehörigkeit zu anderen musikalischen Vereinigungen in ihren Reihen zu sammeln. Die Vereinigung, die in den Jahren ihres Bestehens bereits Wertvolles leisten konnte, tritt heute von neuem an alle jüdischen Musi2ierfreudigen. die das Bedürfnis haben, in einem Orchester mitzuwirkett, heran und ruft sie auf, sich ihr anzuschlieUen. ‘ . Oute Streicher und Bläser, die an der Pflege seriöser, klassischer, moderner und insbesondere jüdischer Musik Interesse-haben, mögen, ihre Meldungen richten an die Geschäftsstelle: Büro des Rechtsanwalts Philipsborn, Berlin W62, Courbierestraße 17. Gleichzeitig rufen wir zur Gründung einer großen jüdischen „Cborverelolgung“ auf. Unter Leitung des Chordirigenten der-Berliner Jüdischen Gemeinde Leo Kopf soll ein Chor gegründet werden, der alle an der Pilege der Chormusik interessierten sanges- _ kundigen jüdischen Menschen zusammenfassen soll.- Der Chor wird ‘ seine Aufführungen zusammen mit der „Jüdischen Orchestervereinigung“ veranstalten. Er wird auch von -den soeben -gegründeten Kulturbund deutscher Juden gefördert werden. Es ist geplant,-den- Chor dem Kulturbund für die Aufführung-großer Chorwerke zur Verfügung zu stellen. Meldungen stimmbegabter musikalischer Damen und Herren werden an Herrn Leo Kopf, Berlin VV 15, Bleibtreustraße 33, erbeten. Die Proben werden voraussichtlich im September 1933 beginnen. Verein Neue Synagoge, Berlin: Montag. 11. .September, abends 8 Uhr, in der Synagoge Oranienburger Straße 30, Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Warschauer unter freundlicher Mitwirkung des - Herrn Oberkantor Gollanin: Einführung in den Gottesdienst an den Hohen Feiertagen. Gäste herzlich willkommen. * ’ 2. Veranstaltung der „Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde“. ' Am Sonnabend, 9. September 1933, veranstaltet die „Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde Berlin“ (Abt. Schauspieler und Artisten. Leitung Herbert Fischer), im Logenhaus. Emser- Straße 12, einen „Bunten Abend" der einigen der besten Kabarett- und Varietekräften wieder Gelegenheit geben soll, vor das Publikum zu treten. Es treten u. a. auf: Eva Böhm (Chansons), lila Felicia (Tänze), Alfons Fink (Humorist), Guido Gialdini (Der Kunstpfeifer), Annemarie Hase (Parodien). Erwin Jospe (Flügel). Diese Aufführung ist die Fortsetzung des im Juli begonnenen Zyklusses, der dem jüdischen Publikum einige frohe und nachdenkliche Stunden bereiten und einer Anzahl brachliegender jüdischer Künstler ein Auftreten ermöglichen soll. Der Ertrag des Abends fließt restlos erwerbslosen jüdischen Künstlern zu. Ein öffentlicher'Kartenverkauf findet nicht statt, da es sich um geschlossene Vorstellungen handelt. Keine Abendkasse. Nähere Auskunft im Westen: Fasanenstraße 79/80, im Norden: Oranienburger Straße 31, beim Pförtner. Telefonische Anfragen unter D 2 Weidendamm 5131 „Künstlerhilfe“. . d * Das Schufwerk der Adass Jlsroel, Berlin, besteht aus einer achtklassigen Volksschule für Knaben und Mädchen, einem Realgymnasium und einem Oberlyzeum. An allen drei Schulanstalten werden neuhebräische, an der Volksschule englische Sprachkurse veranstaltet. Diejenigen Kinder, denen durch die Umschulung Schwierigkeiten in den sprachlichen Fächern entstehen, wird weitgehendst Entgegenkommen. gezeigt und Nachhilfe billigst geboten. Für Kinder, deren religiöses Wissen ein geringes ist, werden besondere Religionsstunden eingerichtet. — Ab Oktober sollen Handelskurse eingerichtet werden, an denen sich auch Kinder fremder Schulen beteiligen können. — Die Schulen werden z. Z. von etwa 800 Kindern besucht, sind aber noch; nicht voll besetzt,, so daß Aufnahmen erfolgen können. Auskunft im Schulgebäude, Siegmundshof.il, Telefon: C 9 Tiergarten 6913. ..» Die „Berliner Sportgemeinschaft 1933“ gibt ihre Absicht bekannt, den Handball-Sport aufzunehmen. — Meldungen von Interessenten werden erbeten an Alfred Lesse r, Berlin NW87, Siegmundshuf 8. Fernsprecher: C 9 Tiergarten 9327. TxuniÜmAlachckhtm^ : (Aufnahmen in diese Rubrik kostenlos.) Vermählungen: Dresden: Fritz A. Tenenbauui und Frau Rosel, seit. Mannheimer. Christianxtr. 3. Ein Sohn geboren: Lüdenscheid: Lehrer Benno Heß und Frau Fridel, -seb. Bacliaraclt. Die verchrliclien Geineindemitglieder werden gebeten, ihre Synagogen-und Betsaalplätze sich recht bald zu beschaffen, da ein Eingehen auf besondere Wünsche nur jetzt noch möglich-isL Aus dem gleichen Grunde wird empfohlen, nach Möglichkeit an den Werktagen vorzusprecheu, da an diesen Tagen die Abfertigung individueller gestaltet werden kann. Jüdische Gemeinde zu Berlin« Die Freie lüdlsche Volkshochschule gibt bekannt, daß ihr Eröffnungsabend vom 7. auf den 12. September (Dienstag) verlegt worden ist. Ferner ist das von Frau Charlotte Rosen, Herrn Dr. V. Ernst Wolff und Herrn Ewe! Steginan zum Vortrag zu bringende Beethoven-Trio nicht op. 5, sondern op. II. Unterricht ENGLISCH bei geborener Engländerin, Mrs. Kurth, Oxford Dipl. KurfQrstendamm 50 (Eike SdilQterstraße) Tel. 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Ansprache: Betty Marcus.

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