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Jüdisch-liberale Zeitung · 1933-07-01 · 7 (1.7.1933) · page 6

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
13 (1933)
Issue
7 (1.7.1933)
Date
1933-07-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Wege ins Neuland.! Von Dr. H. Sachs, Berlin. 1 :i ■£ r i n n e r u n g an Rabbijner Dr. Benzion Kellermann bei der-zehn'ten Wiederkehr seines Todestages (22. Juni 1923). £ni Rückblick auf das letzte Jahrzehnt seit Kellermanns allzuiriihem Heimgänge zeigt nicht viel Markantes. Der jüdische Liberalismus,, dessen Grundprinzip die Bewegung nud die Entwicklung .sein soll, hat in seiner inneren Struktur nicht viel Veränderungen aufzuweisen. .Mag auch die Zahl seiner Anhänger gewachsen und ihre Sammlung verstärkt sein, die jüdisch-liberale Idee scheint indessen eine wesentliche Vertiefung und Festigung nicht-erfahrien zu haben. Aber mehr als jede andere Bewegung bedarf gerade der jüdische Liberalis- nnis ständig des Umbäuens im Inneren, wenn sein grundsätzliches Postulat erfüllt sein soll: diel stete Anpassung an die religiösen Forderungen des Tages, -j- Kellcrinaim hat als eine der Hauptaufgaben des liberalen Judentums die „Liberalisierung“ bezeichnet, d. h. einen „Ausgleich zwischen Tradition und Vernunft“ zu schaffen. Er hat immer wieder das historische und logische Recht des liberalen Judentums betont und seine Mission,! die Religion als Kulturfaktor durch Modernisierung und Liberalisierung lebendig zu erhalten. Man lese von seinen kleineren Schriften „Liberales Judentum“, „Der wissenschaftliche Idealismus und die Reli- •rgion". „Die philosophische Begründung des Judentums“, „Der ethische Monotheismus der Propheten“, „Die Philosophie der Bibel“ u. a. m. —: überall wird eine vernunftgemäße Begründung der jüdisch-liberalen Lehre gegeben und damit das Rüstzeug geschaffen für) den Daseinskampf des Liberalismus. Jede Zeit hat ihre Aufgaben, die unsrige einen neuen, andersgerichteten Inhalt. Alle Kräfte müssen für das Umbauen aktiviert werden. Darf Ider Liberalismus hinter anderen Richtungen zurückstehen? -j- - „Richtungen“ in dieser Zeit schwersten gemeinsamen Druckes?, hört man fragen. Nun, siel sind nicht fortzuleugnen, und sie sollen auch bleiben, als ein Zeichen jüdischer Lebendigkeit! Wohl ist Einigkeit das höchste Gebot der Stunde. Aber Einigkeit ist nur möglicli in der Bewältigung sozialer und ökonomischer Aufgaben; sie bedeutet-kein Ineinanderaufgelien von Unvereinbarem. Wie in allem, gilt es auch, Haltung zu bewahren in der Treue gegenüber unserem liberalen Judentum.! Ueberprüfen wir gewissenhaft - unsere Grundanschauung, so haben wir festzustellen, daß, vom religiös-liberalen Standpunkte gesehen, jüdisch-völkischen Ideen gegenüber eine Revision unserer Richtlinien nicht erforderlich, auch nicht statthaft ist Gemeinsam mit allen Gliedern j unserer Jüdenschaft um unsere Erhaltung ringend, bleiben wir gerade, heute dessen eingedenk, daß das Judentum als Schöpfer und Träger universal-menschlicher Ideen nicht einer völkischen Ideologie, sondern lediglich der prophetischen Lehre, ohne territoriale Zentrale, ja vielleicht gerade nur olinej diese, sein Fortbestehen ' bis zur Gegenwart verdankt Und das Festhalten an den prophetischen Idealen der Menschheitsrechte gibt uns die Kraft, legt uns die Pflicht auf, unverzagt auszuharren. Je größer die Not mid der Kampf um den Bestand unserer Gemeinschaft, um so dringender wird die Forderung, die geistigen Grundlagen des Judentums als die Ouellenj seiner Kraft zu erhalten, nachdrücklich auf ihren Gehalt hinzuweisen und sietals Kraftspender zu gebrauchen.' Neuer- Wege bedarf der jüdische Liberalismus nicht. Sein in der Geschichte fortlaufend begründetes Recht als prophetisches Judentum weist ihm Weg und ' Ziel, zu jeder Zeit, in jeder Lage. — . Aber neue Aufgaben erwachsen unserem Liberalis- - mus-heute, ungeahnt und unübersehbar. Es ist dies die Pflicht, dienoch unbekannte Zahl.derer für uns zu gewinnen, dieheute und morgen, getrieben durch die Not der Zeit, den Anschluß im Judentum suchen, den sie einmajl aufgegeben oder verloren haben. j Denn nicht genug ist es, Bittsteller zu beraten und zu fördern, die „um das Brot allein“ den Weg zu uns finden. Das deutsche Judentum wird auch eine Umschichtung seiner geistigen Struktur erfahren. Und an uns ist es, die lebendigen Zellen, wenn sie unserem Organismus angegliedert werden, richtunggebend zu beeinflussen So sicher der Bestand einer religiösen Geriieinschaft von der Wahrheit ihrer relir giüsen Inhalte abhängt und für die Erhaltung des Judentums allein und einzig ihr Lehrgehalt bürgt, so dringend erscheint uns die'Aufgabe, die jetzt zur Judenheit Zurückstrebenden auch innerlich dem Juden tu rne wiederzugewinnen. Wer jetzt wieder anklopft an die „Pforte, durch die er in Gottes Stadt gekommen", der wird auch an den religiösen Problernen nicht vorübergehen dürfen, wenn ihn der yerdacht nicht treffen soll, er wolle nur Konjunkturpolitik treiben. Freilich wird mancher von ihnen allein in der Betonung der „Blutsverwandtschaft“ sein Anschlußbedürfnis schon befriedigt sehen. Aber so wertvoll auch dieses Bekenntnis des Zugehörigseins für die Judenheit. ihlrer Masse nach sein mag, — für die Erhaltung und Erstarkung des Judentums und seiner religiösen Ideale ist dieser Zuwachs, auch was ihn selbst betrifft, nur dann von dauerndem Gewinn, wenn sie zu lebendigen Trägern und Förderern der religiösen Grundideen werden. Ueberall dort wo das Gefühl wieder auflebt für die natürlichen Bindungen zwischen Individuum und Ursprungsgemeinschaft, da müssen auch die Stimmen laut werden, die neben soziologischen Beziehungen auch die geistigen Urkräfte manifest machen, die durch Jahrtausende das Bestehen der Einheit ermöglicht haben. Und welches Gebäude wäre zu dieser Sammlung geeigneter als unser liberales Judentum! . Unsere von dem Partikularismus der Ritusvorschriften freie, prophetisch-universalistische Lebensanschauung, getragen von dem Gefühl der Treue des Einzelnen gegenüber den Geschlechtern der Vergangenheit — ist ein solches Milieu nicht geradezu wie geschaffen und vorbestimmt, diejenigen zu empfangen, die wieder „jüdisch“ sein wollen! Aber welches sollen die ersten Mittel der Verständigung sein? Mit welchen Zeichen des Zusammengehörens wollen wir ihnen entgegenkommen? Welche Sprache sollen wir mit denen sprechen, die uns entfremdet sind? Hier ist gewiß erst ein Steg notwendig zur Ueberbrückung von Gegensätzen, und mit der einladenden Geste allein ist es nicht abgetan. Manchen freilich wird schon die sentimentale Auffrischung von Erinnerungsbildern aus der Jugendzeit für uns gewinnen! Zuallermejst aber, ist' hier eine besondere Einfühlüngskunst am Platze."Man wird also nicht gleichmütig abwarten dürfen, ob und wieweit jene Entfremdeten von unseren bestehenden Einrichtungen Gebrauch machen wollen. Was liegt näher, als in der Synagoge einen der stärksten Träger des Gemeinschaftslebens zu erblicken und von unseren gottesdienstlichen Veranstaltungen die Anziehung zu erwarten? Freilich muß man sich darüber klar sein und es offen, zugeben, daß unser uns geläufiger Gottesdienst nicht geeignet ist, Glaubensgenossen zu fesseln und zu befriedigen, die mit seiner Eigenart nicht vertraut sind. Die brüske Forderung: so sollen jene es lernen, sich daran zu gewöhnen, wäre nicht nur fern von allem Liberalismus, sondern gegenwärtig kaum praktisch erfüllbar. Von vornherein müßte jeder liturgische Zwang ausgeschaltet sein und für diese Aufgabe eine gapz neue Form der Andachtsübung geschaffen werden. — Seit einigen Monaten ist die liberale Gruppe der Berliner Gemeindevertretung um die Einrichtung von Ku rzan d a chten bemüht, über die im Aprilheft unseres Gemeindeblattes ausführlich berichtet worden ist. Diese Kurzandachten werden an den Hohen Festtagen dieses Jahres bestimmt stattfinden. — Nun aber, wo auch noch bisher ganz anders gerichtete Kreise vor unseren Tempelpforten stehen, nun genügen auch diese neuen Einrichtungen den neuen Bedürfnissen nicht mehr. Und wir werden ohne Bedenken daneben auch noch Andachtsstunden schaffen müssen, um denjenigen, die wenig oder gar nichts vom religiösen Judentume wissen, in einer ihnen adäquaten Form einen Gottesdienst zu geben. Der Einwand, es könnte eine stärke Abwanderung von den üblichen Gottesdiensten zu diesen Andachtsstunden einsetzen, ist wohl naiv zu nennen, und die Furcht — falls sie sich als berechtigt erweist — würde nur zeigen, wie notwendig die geplante Neuerung ist! — Daß es mit Betstunden allein nicht, sein Bewenden haben kann, wird jedem Liberalen klar sein, dem ja das Beten nicht Vorschrift und gewohnheitsmäßige Uebung ist Wichtiger ist uns. die Verbreitung der Kenntnis jüdisch-liberaler Lehren, der betonte^ Einspruch gegen die Gleichstellung von Ritus und’ Sittengesetz, der „Ausgleich zwischen naivem und wissenschaftlichem Denken“ (Kellermann), — eine Einstellung zu religiösen Fragen, die dem Neuling auf diesem Boden ansprechend erscheinen muß! — Daß wir den Jugend- 11 chen aus diesen Kreisen eine-ganz besondere Fürsorge durch unsere Jugendvereinigungen angedeihen lassen müssen, bedarf kaum besonderer Erwähnung. Auf dieser Linie liegt auch die längst geplanteReform des liberalenReligions- Unterrichtes für die Schulpflichtigen. — So ergibt sich für unseren Liberalismus ein neuer und großer- Aufgabenkreis. Zudem gilt es, die Lauen und Kleinmütigen zu ertüchtigen, sie der liberalen Gemeinschaft zu erhalten. An kraftvollen Führern, wie Kellermann einer gewesen, mangelt es im Lande. Die Angst und Sorgelähmt die meisten der zu geistiger Führung Bestellten. Aber wenn wir uns jetzt nicht zum Bekennen und zum Handeln aufraffen, dann wird die neue Zeit über uns hinwegschreiten, und das neue Geschlecht wird uns nicht kennen, — als wären wir eine Partei von gestern. — Nur in der ständigen Vertiefung des religiösenBeStandes unseres liberalen Programms liegt-die Gewähr und die Berechtigung unseres Daseins! ..So erweist sich das Judentum als die ewige Aufgabe der Humanität, die rastlos von Ziel zu Ziel fortschreitet, immer neue Werte erzeugend, neue Fragen enthüllend. Es gibt keinen Stillstand, keine Gegenwart, nur die Zukunft hat das Recht auf Sein . . . . “ — (Aus: „Die philosophische Begründung des Judentums“ von Benzion Kellermann.) Sportfest des J. T. S. C. 05. Selbst der leichtsinnigste Optimist hätte nicht vermuten können, daß am Sonntag, pünktlich um 15 Uhr, als drei Startschüsse den Beginn des Eröffnungs- und Werbesportfestes des' neuen J. T. S. C. 05 verkündeten, auch das letzte Wölkchen vom Himmel verschwinden und reinstes Blau sich über die idyllisch gelegene Kampfbahn des jüdischen Sportplatzes im Grunewald spannen würde. So wurden denn die vielen Zu- . schauer sowohl durch die erwarteten ausgezeichneten Leistungen der Aktiven, als auch durch das unerwartete Sommerwetter für ihr Erscheinen belohnt. Den ersten Höhepunkt des Festes bildete die Rede des Vorsitzenden der Repräsentantenversammlung Rechtsanwalt Heinrich Stern, der nach den Begrüßungsworten Martin Sobotkers begeisternde Worte an die ungefähr 200 im Innenraum aufmarschierten Teilnehmer richtete. Dann rollten knapp und schnell die sportlichen Wettkämpfe vor den Augen der interessierten Zuschauer ab. Zusammenfässend kann man sagen, daß Erstklassiges in den verschiedensten Sportarten geboten wurde. Der J. T. S. C. 05 ist auf dem richtigen Wege; das wurde eindeutig bewiesen. . —ann. . Am Deutschen Realgymnasium und an der Deutschen Handelshochschule in Karlsbad können jüdische Schüler in beschränkter Anzahl Gelegenheit haben, ihr unterbrochenes Studium fortzusetzen und abzuschließen. Die Zulassung hängt von der Genehmigung des Unterrichtsministeriums in Prag ab. Anträge auf Zulassung für das Winterhalbjahr 1933/34 müssen, spätestens bis 15. Juli eingereicht werden. Nähere Auskunft über den Schulbesuch; über die Lebensbedingungen und anderes erteilt gegen Einsendung des Portos Dr. Mehler aus Berlin-Johannisthal, gegenwärtig in Karlsbad, Haus „Daun“ (Tschechoslowakei). Geschäftliches am Telefon. Guten Tag, Arthur, wasmacht Deine Wohnung? — Ichhabe gerade gestern den Vertrag bei meinem neuen Hauswirt unterschrieben, und jetzt geht es an die Inneneinrichtung. 'Du kannst Dir denken, daß mir diese Angelegenheitviel Sorge macht, da ich die ganze Wohnung modernisiert haben möchte. Gottseidank, habe ich die Möbel ja alle zusammen, aber vor allem macht mir die Anlage des elektrischen Lichtes noch großen Kummer. — Der kann leicht behoben werden, wenn Du Dich an eine Firma wendest, die vor längerer Zeit schön für mich gearbeitet hat und mit der ich mehr als zufrieden war. — Und wer war dies? — Merke Dir also „Alfred Adam in Charlottenburg, Sybelstraße 7“ und beachte weiter, daß, was mit Elektrizität, Gas und Wasser zusammenhängt, seien es Licht-, Kraft-, Gas-, Wasser- und sanitäre Anlagen, alles von meinem affen Lieferanten erledigt wird, der nun auch der Deine werden möchte: „Alfred Adam“. Geschäftliche Mitteilungen. Die Vorbereitungen für die Sommerreise müssen jetzt getroffen sein. Wer noch keinen Entschluß gefaßt hat, kann eine Reise mit der White Star Linie machen. Je nach Zeit und Neigung hat der Reiselustige eine große Auswahl. Da sind zunächst die Reisen nach Amerika zum Besuch der Weltausstellung in Chicago, die ihre Pforten bis Ende November geöffnet hält, unabhängige Reisen, die bei günstigen Gesamtpreisen jedem die Wahl der Reisezeit, Reisedauer usw. freisteilen und doch insofern die Vorteile der Gesellschaftsreise bieten, als sie von hier aus organisiert sind und der Reisende unterwegs alles bestens für sich vorbereitet findet. Da die Rückfahrkarten zwei Jahre gültig sind,;, kann man nach Abschluß des offiziellen Programmes noch nach Belieben Freunde und Verwandte besuchen. — Wen dagegen der sonnige Süden lockt, der kann zu äußerst mäßigen Preisen (Pfunde zum Tageskurs!) mit großen Luxus-Ozeandampfern 2—3wöchige Seefahrten unternehmen und auf angenehmste Art die interessanten Stätten ältester Kultur in Nordafrika, Spanien, an der Riviera usw. kennen lernen. Ausführliche Prospekte verteilt die White Star Line GmbH., Berlin W8, Unter den Linden 3 a (Telefon: Al Jäger 2668) sowie sämtliche Vertretungen der Linie und alle Reisebüros. Wir empfehlen unseren Lesern das Prinzeß-Cafö, Berlin, Kurfürstendamm 214 (am U-Bahnhof Uhlandstraße), Der Besitzer ist bemüht, seinen Gästen in Seinem Unternehmen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. Versäumen Sie also nicht, das Prinzeß-Cafe zu besuchen, und lassen Sie es sich dort bei Kaffee und Kuchen wohl sein. Die. Kaschruth-Kommission der Jüdischen Gemeinde weist im Anzeigenteil der heutigen Nummer auf die Restaurants hin, die noch der Aufsicht der Gemeinde unterstehen. || Pietist Mm Auta || tülienn versuchen! Seit 1894 Knnfliinrel lesler lunorslenflüimn am Olivaer PI. Filiale: lesler am Zoo Richard Markert ' Gas-, Wasseru. elektr. Anlagen Berlin-Wilmersdorf Brandenburgische Str. 25 FERNSPRECHER;; Oliva 597 Osram-Verkaufsstelle p rinzeß-Cafe Ku rfürstendamm 214 an ler U-Bahn Uhlandstraße + Das gute „ Jbamiliencafe Koks Kjrojanker I I H 7 Wilmersdorf 409) ~| l^^^ßrandenbargische Straße -#6^ Ich empfehle midi als Lieferant von;! erstklassiger Kohle, Holz, engl. u. deutsch. Anthraclt, Koks,Ste!nkoh!eetc. und | bitte, mich bei Bedarf mit Ihren Auftragen zu beehren. iRudolf Sdielonka 1 - Kohlenhandlung Berl.-Charlbg., Droysenstr. 6 1 Tel.: J 6 Bleibtreu 0531 Steuer Fachbearbeiter, prominenter, zahlt für Auftragsvermittlung hohe Vergütung, übernimmt Bearbeitung an allen Plätzen des Reiches. Chiffre B. F. 263 afi die Jüd.-lib. Zeitung,. Berlin SW 11. Das Speeial-Haus der guten . Qualitäten ff. Fleischu. Wurstwaren H. Brennecke BERLIN W15 . Liefzenburgerstr. < || Qualität» - Zigarren || || Zigaretten, Tabake || Paul Iwanowicz Kurfürsten dämm 94 an der Markgraf-Albrecht-Str. 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