Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 13 (1933)
- Issue
- 1 (1.4.1933)
- Date
- 1933-04-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2613366-2613479-2613480--4344-2616015- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
m.TST‘.'ViM~T-r L__- 9or Jiäthe 'Ttteisel (Danzig): > Rahel Varnhagen - Sinnbild und Mahnung. ir liberal«!,- JiiUen haben alle Ursache, mit besonderer Liebe und Verehrung einer Frau zu gedenken, die wir im tiefsten Sinne zu den Unsere rechnen dürfen: Kabel LewiiL deren IIKlj Todestag in diesen Tagen wiederkehrte. Kabel gehört. wie Henriette Herz, die Töchter Mendelssohns fifnd si) viele andere dem Kreise jüdischer krauen der Ko- ,mantik an. die an dem Kampfe um1 die geistige Emanzipation der jüdischen Menschen hervorragenden Anteil genommen haben. Die «rolle geistige Bewegung. die durch das Wirken Moses Mendelssohns, durch die Bestreifungen jener bedeutenden jüdischen krauen cingelcitct wur.de, hat zur Heranbildung des jüdisch-religiösen Liberalismus in seiner heutigen Form geführt. Diese. Bewegung. die sicli auf allen Lebensxebieten auswirktfc, war darauf gerichtet, die jüdischen Menschen von den Bindungen zu befreien, die noch aus dem Mittelalter, aus der Zeit des Ghettos herführten. Wenn viele iener jüdischen krauen der •Komantik j in dem Bestreben, jede Lnxe des Denkens und Linpiindeus zu überwinden, zu weit xiuxen. wenn sie darum das; Judentum umgaben, so lax das daran, daß das Judentum jener (Zeit, das in können und Riten erstarrt war. einem freien Geist.nicht genügen konnte, daß man glaubte, sich durch die; Taufe das „Entreebillet zur europäischen Kultur“ erwerben zu können. Auch Kabel tat diesen Schritt, als sie den feinsinnigen Diplomaten Varnhagen von Eitsc heiratete. Auch sie glaubte, das Judentum überwinden zu müssen, um zuiji wahren Menschentum zu gelangen, zur Erfüllung der kulturellen Ideale, von denen man damals meinte,-sie könnten nur außerhalb, der jüdischen Gemeinschaft verwirklicht werden. Erst später die jüdische Rcinrmbewcgung deckte diese Meinung als irrig auf, stellte die Verbindung zwischen Judentum und Allgemeinheit her, schuf die Möglichkeit, auch als Jude den allgemeintn Kulturbestrebungeu zu dienen. Kabels lfrtum und Taufe, sr?J sehr dieser Schritt unbedingt zu verurteilen ist., erscheintbe- .greiilidi aus dem Geist jener Zeit; und er ist vielleicht sogar zu verzeihen, wenn inan bedenkt, daß sie nicht — wie so viele spätere -Täuflinge — aus eigensüchtigen Motiven dazu geführt würde, sondern aus edelsten Beweggründen. Sie. die trotz aller kreundschaft. Liebe und Anerkennung, die ihr von den. besten Deutschen cufgegengebracht wurde, es lange Zeit als die Tragik ihres Lebens' empfunden hatte, als Jüdin geboren zu sein, sie erkannte doch am Ende den starken inneren Zusammenhang 'mit der alten Gemeinschaft, sie fand sich mit ihrem Schicksal als Jüdin ausgesölmt. Sie erkannt'^'g/1 ein Mensch nur dann die ruhige Kraft undjdas ßewu 's/' der Ganzheit hat. wenn er zu den tiefsten Quellen sei jftn; eibst "gellt: daß der Jude wahrhaft nur einwachsen kann in tTETmoden deutscher Kultur, wenn er sich dazu bekennt, Jude zu sein. Kabel Lewin ist ein lebendiger Beweis, gegen die Argumente unserer Gegner, die die fruchtbare, auibaueude Mitarbeit der Juden an der deutschen Kultur leugnen wollen. Und ihr Leben und Wirken bezeugt, 'daßf der deutsche Geist sich'sehr wohl im Tiefsten von jüdischem Geist und ( Wesen angezogen und verstanden fühlen kann. DeF Kijlt des Schönen. Vollkommenen und Menschlich-Lebendigen war die lenkende -Kraft, die sie. eine Frau, eine Jüdin, zur 'Mittlerin i r' -! der geistigen Welt ihrer Zeit machte, in deren Hause mit Bewunderung und Verehrung für sie viele der Männer weilten, die dem Deutschland der Jahrhundertwende, das geistige Gepräge gaben. Es waren Männer, auf die Deutschland stolz ist und die von der Weite des Verstehens, der Kultur der Persönlichkeit, der Wärme des Herzens und der Anmut des Geistes der Rahel Zeugnis abgelegt haben. Es "ist ihre größte Tat,, daß sie als eine der ersten in Deutschland die Größe Goethes begriif. Die Verkündigung -seines Werkes ward' ihr Lebensaufgabe. Sie hat dazu beixetraxen. daß die. wertvollsten Gedanken der Romantik in die Welt des Jungen Deutschland“ hinübergerettet wurden. Selbst ein Adolf Bartels muß anerkennen, die Rahel habe „über die meisten deutschen Lebensgebiete Worte gesagt, die auch heute noch nicht verklingen dürfen“. Rahel hat die tiefe Verbundenheit mit der deutschen Gemeinschaft, in der sie lebte, auch in den Zelten der Kriegsnöte bewährt, die Deutschland heimsnehten. Sie war unermüdlich tätig in der Pflege der Verwundeten. Um so größer ilfr Schmerz-, als sie im Gefolge des Krieges ein Auiilanunen des alteiii Judenhasses erleben mußte. ' Da ist sie mit dem Herzen ganz hei ihren verfolgten Brüdern, da setzt sie -sich mit allen Kräften für sie ein. wie sie überhaupt immer eine Fürsprecherin aller Unterdrückten war. Auch für die Rechte der Frau, für die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit, hat sie sich eingesetzt. Sie hat den 'jüdischen Frauen, wie den Frauen überhaupt, neue Wege gewiesen: sie wagte es. ihr Leben selbst zu gestalten, sich; über kleinliche Geselzc und Schranken hinwegzusetzen. Wir Frauen von heute fühlen uns im Tiefsten mit ihr verbunden, j wenn sie iiir die Frauen das ireie Recht der Liebe, das Recht I der Mutter auf ihre Kinder fordert, wenn sie sie auffordern j mochte, daß sie „den Krieg niemals niitmachfcn und gemein-; sam allen Leidenden helfen möchten“. I rt. In all diesen Bestrebungen wurde sie von nichts weniger! L&leitet als etwa von kühlem Rationalismus. Wer sie aus j zirejpilpfirielcn kennt, weiß, wie ungerecht solche Charakteri- I sHBBm ist. Sie war denen, die sich ihr erschlossen, aus der! L^fmiidlichkcit mütterlich-menschlichen Mfttühlens eine i Trösterin und Ratende: sie erfüllte die vornehmste Auigabei ihres Frauentums, die ihr immer wieder auierlegte. Frieden | und Stille kämpfenden Menschen zu bringen. ’ In der Not, dem Leid und der Bitternis unseres Lebens treten wir heute vor ihr Bild und prüfen uns mit der wachen Strenge der Aufrichtigkeit, ob ihr Andenken uns mehr ist als konventionelle Pflicht. Wenn wir finden, daß es uns — gerade uns, die wir unter der Hülle des Ewig-Alten das Ewiglebendig-Junge suchen — Leben ist von unserm Leben, Not von unsrer Not und Licht auf unsern Weg: dann empfangen wir ihren Gruß. Rahel fördert ein Bekenntnis von uns an diesem Tage: Wie sie lieben wir die Schönheit und den Glanz deutscher Dichtung und Kunst, sind sic uns ein kostbarer Besitz unseres.' Lebens, den wir nicht fortdenken können. Wie steht es nun?' Will sich diese Liebe in Bitterkeit verwandeln, da sie zurück-] gewiesen wird? Im Gedenken an Rahel wollen wir nicht Dank heischend vortreten, nicht Anerkennung zur Verpflich-j tung machen. Wir wollen dem tiefsten Gebot in uns gehorchen: uns allem zu öffnen, was schön, vollkommen und edlen Geistes ist. Wie Rahel es uns als Beispiel gab. j Ein Werk der Liebe. i Winterhilfe des Liberalen Vereins derSynagogen-Gemeinde; Breslau. j' . Die schwere wirtschaftliche Krise und das hohe Mali, in dem. ihrer soziologischen Struktur gemäß, besonders der jüdische kleinere Mittelstand darunter zu (leiden hat, war zu Beginn des Winters die tiefe Sorge aller jpdisch interessierten Kreise. Von den verschiedensten Organisationen wurde in Vorträgen und Aussprache-Abenden dieses leider nur allzu aktuelle Thema und etwaige Abhilfsmaßnahmen besprochen. Der „Liberale Verein der Synagogeiigemeinde Breslau” glaubte darum seinerseits, von theoretischen Erwägungen .diesmal absehen zu können, und zog es vor. nach Möglichkeit praktisch Hilfe zu leisten. j . Es sollten Mittagstische vermittelt werden, sowohl an Erwerbslose wie au solche, die sich mit großer Anstrengung. aber sehr geringem Erfolg im Wirtschaftskampf bemühen, an _ Alte-und Kranke, die aus dem Arbeitspr'ozeß ausgeschieden sind, und an Jugendliche, die durch Studium oder sonstige Ausbildung erst berufsfähig werden sollen. ■ Unser Anfang November veröffentlichter Auirut „Zur rWinterhilfe“ fand eine über alles Erwarten wohlwollende Aufnahme. Eine schnell zusanimengetreteiie Vereinigung von etwa 40 Frauen sorgte für Intensivierung (der Werbetätigkeit, und so strömten uns von den ersten Novembertageii an überraschende Mengen von Mittagstisch-Meldungen und Spenden zu. T Manche Schwierigkeiten wären zu überbrücken: verschiedene Wohngegenden, verschiedene Essenszeiten. Ueberangebot eines einzelnen Wochentages. Sonderwünsclic bezüglich ritueller Kost oder bezüglich der zu Versorgenden; hier sollten es nur Jugendliche, dort nur Männer oder nur Frauen sein: es sollte bei Tisch, int Nebenzimmer oder ganz außerhalb des Hauses gegessen werden. — Durch verständnisvolles Entgegenkommen von beiden Seiten konnte allen Wünschen entsprochen, werden. So können wir heut]-mit Freuden von unserm Erfolg berichten. 114 Familien stellten lins SSO Mittagstiiaiilzciteii monatlich in ihren Haushaltungen: zur Verfügung. Etwa 50 Personen gaben uns.monatliche Barspenden, und eine große Anzahl Menschen gab uns eine | einmalige Bargeld- Ablösung. Imi Ganzen wurden bis lieutc| reichlich 2600 RM vereinnahmt. Für dieses bare Geld entnahmen wir täglich tlicle Essenspörtionen von der Mittelstaudsküche und-schickten eine große Zahl von'Menschen ati drei private bezahlte Mittagstische. die sich an Güte ihrer Leistungen unterboten. Wir haben 155 Menschen während dieser vier Monate betreut und weit über Sltni) Mittagessen vermittelt. ( . Das ist zu wenig angesichts der Zahllosen, denen man gern noch geholfen hätte. Aber es ist jviel für diejenigen. denen man diesen schweren Winter doch erheblich erleichtert hat. | - Groß aber ist vor allem der gesimumgsmäßige, der ideelle Gewinn. Man hat,.altem jüdischen Brauch gemäß, mit freundlicher Geste wieder Hilfsbedürftige an seinen eigenen Tiscli zu Gast geladen. Brücken sind geschlagen von den Gebenden zu den Nehmenden, vielfach trat sich fürsorgliches Interesse weit über den Mittagstisch hinaus betätigt. Eine ganz große Anzahl dieser Mittägseinladungen wird sicherlich noch monatelang fortgefülirt werden, nicht nur aus der wiedererprobten Freude am Geben, sondern aus menschlicher Anteilnahme an dem jetzt schon liebgewordenen Gast.; So sind wir erfüllt von unendlicher Dankbarkeit für alle, die sich bei unserer Winterhilfe beteiligt haben, die uns und vor allem sich seihst die freudige Gewißheit bestätigt haben, daß die Solidarität und Hilfsbereitschaft unserer Glaübens- .genossen nicht nur unerschüttert ist, sondern wächst und gestärkt wird in dem Maße, in dem die Notwendigkeit der Beanspruchung wächst. : G. B.i Emigranten-Hilfswerk. j Der Bericht des Hilfsvereins der Deutschen Juden für das Jahr 1932 ist soeben erschienen, ln gedrängter Form wird darin ein Ueherblick über die Lage der Juden in einer Reihe von Ländern und über die Tätigkeit des Hilfsvereins gegeben. Im einzelnen wird über die Arbeit und die Auf-' Wendungen auf den Gebieten der Auswandererfürsorge jin Deutschland, der Jugendfürsorge, des Schulwesens, sowie über die bei Katastrophen erwiesene Hilfe berichtet. Der Hilfsverein unterstützt Kinderhorte und Volksschulen, Mädchenheime. Waisenhäuser und Ferienkolonien, Fachschulen, höhere Lehranstalten und Berutsberatungsstellen; auch wird in einigen Jeschiwoth Haudwerksunterricht erteilt.! $ J Pas soeben erschienene Korrespondenzblatt des Hilfsvereins Iler Peutsehen Juden über Auswanderung- und Siedlunjjswesen berichtet über das ÜtniKrautenlriliswerk des Hilfsvereins in-Deutschland und die Zusammenarbeit mit EmiKrationsgesellschaffen der'ganzen Welt, insbesondere, mit der Vereinigung Hicem (Hias-Ica-EmiKdirect). und den ihr atiKcschlossencn Gesellschaften, ferner über Konferenzen mit jüdischen und interkonfessionellen Organisationen, die der Fürsorge der Wandererdienen. Es werden Angaben^bezüglich einer grollen Anzahl kontinentaler und überseeischer Länder gemacht* und zwar über den Stand.der Bevölkerung, wirtschaftliche Verhältnisse, Erwerbsmöglichkeiten. die Beschränkungen der Arbeitsaufnahme und [die wichtigsten Eitiwanderuugsbestimmungen, die von den Regierungen dieser Länder erlassen worden sind. Es wird reichhaltiges statistisches Material über die Attswanderungs- und Einwanderungsbewegung [geboten. Pas Korrespondenzblatt bringt außerdem Mitteilungen über jdas Siedlungswesen in verschiedenen Ländern. Es wird u. a. ein Ueberblick über die Kolonisaiionsarbeit der Jewish Colonization Associalion in Europa und überseeischen Staaten gegeben. •! Wissen Sie schon, daß von der Repräsentanten-Versammlung der Synagogengemeinde Duisburg Frau Anna Levy zum Ersten Vorsitzenden gewählt wurde, wodurch zum ersten Male eine Frau an die Spitze einer Gemeindekörperschaft tritt? daß der Rektor der Universität Zürich, Professor Dr. Ludwig Kühler, einen vielbeachteten Vortrag über „Die drei Gaben. des -Judentums an die Menschheit“ (Gottesidee, Zehngebot, ‘ Sabbat) gehalten hat? daß auch der ungarische protestantische Kircheniürst Bischof Dr. Desider Baltazar einen großen öffentlichen Vortrag über „Die Weltmission des Judentums“ gehalten Hat? daß die Regierung von Estland, die den etwa 5000 estländiselien Juden eine eigene' Kulturautonomie gegeben hat, der von dem Dekan der theologischen Fakultät angeregten Errichtung eines jüdischen Lehrstuhls an der Universität . Dorpat zugestimmi hat? daß auf der vom 31. März bis zum 2. April in Genf tagenden Konferenz von Akademikern zur Frage der geistigen Abrüstung (Conference Universitaire pour l’Etude du Desarmement moral) auch der Weltverband der jüdischen Studenten vertreten ist? daß die „Jüdische Telegraphen-Agentur (J. T.A.)“ kürzlich auf ilir fünfzehnjähriges Bestehen zurückblicken konnte und dies Jubiläum in New York, ihrem Zentralsitz, im Beisein vieler Regierungsvertreter festlich beging? daß der badische SPD-Landtägsabgeordnete Nußbaum, der bei einer in seiner Wohnung vorgenommenen Haussuchung zwei Polizeibeamte erschoß, mit Vornamen Christian heißt und weder Jude ist noch' von Juden abstammt? daß sowohl die „Allgemeinen Zionisten Palästinas“ als auch — in ihren Presseorganen —*die sozialistisch-zionistische Arbeiterschaft Palästinas angekündigt" haben, auf* dem kommenden Zionistenkongreß müßten alle Vereinbarungen über die Zusammenarbeit von Zionisten und Nichtzionisten (besonders in der Jewish Agency) rückgängig gemacht werden? Gottesdienste Liberale Synagoge Gottesdienst Predigt Norden ■ Schönhauser Allee 162 Sbd„ 1.4., 10.00 Uhr Frtg., 7.4., 19.15Uhr Sbd., 8.4., 10.00 Ulir Mo.. 10.4., 19.15 Uhr Die.. 11.4., 10.00 Uhr Die., 11.4.. 19.15 Uhr Mi., 12.4., 10.00 Uhr Frtg., 14.4., 19.15 Uhr Sbd., 15.4,10.00 Uhr Rabb. Dr. Salomonski Peßacbgottesdienste: Rabb. Dr.Swarsensky 2. Vorabend Rabb. Dr. Hirschberg: Rabb.-Kand. Mehler Osten Aula Kaiserstr. 30 Frtg... 7.4., 19.30Uhr Rabb. Dr. Plotke Frtg., 14.4., 19.30 Uhr Dr. Sänger Westend Frtg., 7.4., 19.15 Uhr "Aula Frtg., 14.4., 19.15 Uhr Leistikowstr. 7 Dr. Sänger Peßachgottesdleost: Rabb.-Kand. Zimef Nordost Frtg., 7.4.,.19.15Uhr Aula Carmen- Frtg., 14.4,19.15Uhr Sylva-Str. 25 Rabb.-Kand. Tramer . Rabb- Dr. Hirschberg: Wedding- . Frtg., 7.4,19.45 Uhr Reinickendorf Frtg., 14.4., 1945 Uhr Aula Ofener Str. 6 Weitere Angaben in den Tageszeitungen Liberaler Gottesdienst Schmargendorf Altersheim BerkaerStr.32 Sbd., 1.4., 10.00Uhr Frtg.". 7.4., 19.00 Uhr Sbd., .8.4., 10.00 Uhr Mo-, 10.4, 19.00 Uhr Die-, 11.4., 10.00 Uhr Die., 11.4., 19.15Uhr Mi.. 12.4., 10.00 Uhr Jüdische Reform- Gemeinde Johannisstr. 16 Frtg., 14.4., 19.00 Uhr Sbd., 15.4., 10.00 Uhr Stg., 2.4., 10.30 Uhr Stg.. 9.4., 10.30 Uhr Die., 11.4., lO.OOUhr Kand. Wreszinski TCand. Graf ' Rabb. Dr-Galliner Peßacbgottesdienste: Predigt . 2. Yorabend Predigt Rabb. Dr. Wiener Dr. Rösenthal Dr. Lehmann Peßach; Predigt: Dr. Jeiski Kleiststr. 10 (Logenhaus) Frtg., 7.4.; 19.15 Uhr Dr. Rosenthal Frtg., 14.4., 19.15 Uhr Dr-Jeiski Das Jli-Programm Berlin. Gemeinsame Veranstaltungen. Mittwoch,.. 5. April, abends 8 Uhr pünktlich, Vortragssaal Synagoge Fasanenstrajle. George Goetz: .Spinoza und der Geist des Judentums.“ — Freitag, 7. April, abends 8 Uhr pünktlich: Freitagabendfeier im Jugendheim Oranienburger Straße 31. Pankow-Osten. Alittwoch. 12. April: Heimabend Im Jugendheim. Oranien- - burger Straße 31. __" Frankfurt a. AI. , Dienstag, 4. April: Arthur Astheimer: „Vom Götzendienst zum abstrakten Gott.“ Dienstag, II. April findet wie alljährlich unser Sederabend statt. Kosten für Abendesseninkl. Wein etwa 1.— M bis 1,50 Al. Anmeldung bis spätestens 3. April an Frl. Ilse Stern. Marbachweg 269 oder an den Heimabenden. Die Heimabende finden jeweils 20.45 Uhr im Heim Eschersheimer Landstr. 651 statt. Die Arbeitsgemeinschaften: Aütfwochs (14 tägig) „Wir lesen Zeitungen“. — Donnerstag (8 tägig) Probleme moderner Jugend. — (Buchbesprechungen werden fortgesetzt.) Nächste "Wanderung: 9.April, Näheres an den Heimabenden. Liegnitz. Dienstag. 4. April: Fritz Jacobsobn: Vortrag. Die Veranstaltungen finden, wenn nicht anders angegeben.' im Gemeindehaus, Bäckerstraße 16. pünktlich 20.30 Uhr statt. Herausgeber: Ha'nns Loewensteln und Willi Tisc.b Verlag. Berlin SW II. Verantwortlich für den Textteil: George Oo:etz, BerlinSW61; für den Inseratenteil: Willi Tisch, BerlinNW87. 1 Druck: Berliner Spezial-Druckerei Q. m. b. H.. Berlin NW 21, Alt-Möabit 105.