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Jüdisch-liberale Zeitung · 1933-02-15 · 22 (15.2.1933) · page 8

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
12 (1932-1933)
Issue
22 (15.2.1933)
Date
1933-02-15
Page
– (sequence 8)
Language
German
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I Mein stärkstes Qeocq. Stecmcum Das warst du einmal... Wenn inan vor über sechzig Jahren in- Berlin geboren ist. mul dann dort amgcwaehsen ist, und noch dazu im Westen auigewachsen ist. so ist damit schon die Einstellung umschrieben.'die man. wenn aucli nicht zum Judentum, so doch - zu seinen Riten und Gebrauchen hat und von Beginn an hatte. Und wenn meine Mutter statt meines Vaters, der aus einer kleinen Stadt, kam. und. wie man säst, aus frommem, das hcillt rituellem Hause, einen aus ihre u liberalen, berliner, jüdischen Kreisen geheiratet hätte, so würde ich (sofern ich i trotzdem da wäre) wohl noch weniger von den jüdischen i Dingen und Gebräuchen wissen, als das Wenige, das ich _ jschon so davon weiß. Denn, wie das so in einem Berliner 'Haus" von ehedem war. selbst wenn es zuerst rituell auch [geführt wurde, mit den Jahren schwächt sich das ah, ohne daß Gegenströmungen dagegen da wären, einfach durch die Zeit.! Int Anfang bemühte man sich also — aber das war wohl Hange'vor meiner Zeit, denn ich bin erst als Jüngster nach [fast zehnjähriger Ehe geboren —, mit jüdischem Personal den [Haushalt rituell zu führen. Dann fiel das weg. Die Synagogen- . [besuche des Vaters wurden seltener, üebetriemen blieben in ‘ihren Beuteln aufgerollt liegen. Die Mesuseu au den Türen [wurden heim nächsten Umzug nicht mehr angemacht. Der [Freitagabend war wie alle Abende auch. Nur die Pessach- [ahende im Hause blieben, und das Vcrsöhuungsfestzum Schluß. An das habe ich — ich habe es einmal schon erzählt („Also fast ein Jubiläum"-heißt es; in der „Zeitlupe“ steht es), da mein .Vater, wie jüdische Väter es lieben," gern Witzelten machte, und mir eingeredet hatte — (ich war iiinf Jahre alt!) - [- wir blieben die Nacht über in der Schur, oder sagte er im i.Tempel" — „Synagoge" sagte er sicher nicht — und mußte fasten — au solchen meinen ersten Erif Jomkippur habe ich sehr deutliche Erinnerungen. Denn ich hatte-mir Pflaumen und Knüppelchcn eingesteckt, uin mich vor dein Tode durch Verhungern zu schützen. Aber ehe ich in meinem Eckchen da auch nur die Hälfte davon aufgegessen hatte, gingen wir schon - wieder nach Hause: und kein Mensch dachte daran.-die ganze Nacht daziibleibcn. außer einem alten Jüdcheu mit einer großen Hängenase. mit kleinen roten Ablegern darauf. Pantoffeln lind Plattfüßen. Und mit dem Fasten, wurde es bei mir dann Prgen auch nicht so ernst genommen.' Aber Mutter lehnte :h die Nüsse, die ich für sie unter uusenn Nußbaum im rtcu auigesucht hatte, mit dem Bemerken ah. daß s i e rastete. Vielleicht dachte sie. dadurch den lieben Gott günstig zu stimmen. Denn es war grade die Gründerzeit, und wir standen vor dem Zusammenbruch. Die Synagoge, au die ich mich da erinnere, war die alte Liebermannsche Synagoge, auf einem Hoi ein paar Räume, dort, wo jetzt N. Israel in der Spandauer Straße ist.- Dort bin ich auch eingesegnet worden. Aber ich habe dabei nur sehr mühselig die Brache zusatnmengestottert, die mir mein älterer Bruder mit Katzenköpfen zu diesem Behuf ciugebläut hatte. „Ae schwächliches Jüngelchen. ' nicli mal de -Brache hat er ordentlich sagen können“, hörte ' meine Mutter zwei alte Männer sagen, die, kopfschüttelnd ob meiner Leistungen herausgingen. Aber ich erinnere mich deutlich, wie —. das war vielleicht das "letztemal, als wir an irgendeinem Feiertag dort waren! — meine Mutter und mein ältester Bruder sich darüber unterhielten, wie amüsant es wäre, hier so den Unterschied der zwei Generationen zu . beobachten, Söhne — einen Kopf meist größer als die Alten — mit Gebröckelt und Prachtzylindern. Graßkaufleute schon mit eigenen Firmen, denen es gut ging. Anwälte, junge Aerzte. Nicht mit großen Bärten wie die Alten, höchstens mit Henriquatre. . Nicht robust mehr, eher feingliedrig, nur noch aus Tradition im Judentum, und hier an dieser Stelle — den Vätern ebeii zu Liebe — und nicht mehr in ihm ganz verwurzelt, ilir Leben von ihm und seinen Riten durchtränkt wie jene es waren. Wenn die Alten aber mal tot sind, wird es sich bei den Herren Söhnen langsam verflüchtigen, und ihre Kinder wieder werden kaum noch. etwas davon wissen, und werden, ganz aufgegängen im modernen Kulturleben, iiber- - haupt keine Erinnerungen mehr haben, wo'sie herkoinmen, und wenn sie solche haben, so werden sie nur ungern davon für sich und vor der Oeffentlichkeit Gebrauch machen. j Mit. der Krankheit und dem Tode des Vaters dann — aber auch schon bei seineil Lebzeiten —■ wurde die Verbindung zu jüdischer Religion und Riten immer weniger, und es [schien, als ob sie endlich vollkommen gelöst waren. Aber nur die Verbindung zu den Riten. Der Gedanke des Judentums hat niemals irgendeine Erschütterung bei uns erfahren. —[ Es war so selbstverständlich, daß man Jude war, wie daß man atmete. Und der Gedanke, daß man sein Judentum aufgeben könnte, lag einem ebenso fern. Wie. der, daß man sich das Atmen abgewühncu würde. Selbst in den Teilen meiner Familie, dje seit vier Generationen eigentlich durchaus unritiiell lebten und deren äußere Verbindung mit dem Judentum nur noch der Steuerzettel und ihr Erbbegräbnis vor dem Schönhauser Tor, oder dann in Weißensee, aufrcchterlnelt, war diese tieiinncr-liche "Verbindung mit dein Judentum trotzdetti vorhanden, und sie wären so wenig auf den Gedanken - gekommen, es'aufzugeben, wie auf den. eine ererbte Kommode plötzlich zu verkaufen. i All das spiegelt so die Situation des Berliner Juden, der im'alten Westen einst aufwuchs, bis 1914 ziemlich genau wider- Eine Umstellung trat im Kriege ein und wurde gleich. :■ nach dem Kriege — auch ohne den späteren Druck des Antisemitismus — zu Bekenntnissen und Untersuchungen an und in uns selbst. Man unterzog seine Stellung zu dem Ostjudentum erneut-einer Revision. Und man sagte zum Zionismus, den man j;rst bewitzelt und belächelt hatte (,.i c h werde nur Gesandter in Paris!“): „Ihr lebt auf einem andern Planeten zwar, aber wir werden glücklich sein, wenn wirinur Gutes voii euch hören.“ Man sagte zwar nicht, wie Heiße, ich bin reumütig als verlorener Solm zu meinem Gott zurückgekehrt, nachdem ich lange genug bei den Hegelianern die Schweine gehütet habe. Und wie bei Heine die Kirche, sahen uns auch die Stätten unserer Jugend nicht wieder. Aber, wenn man zuiällig bei Bekannten war. die Kiddusch machten am Freitag, so schwirrten aus einer verschütteten Kammer unseres Hirns die halb vergessenen Worte wieder auf, und man hatte ein warmes Gefühl da so herum, wo der Anatom behauptet, daß das Herz sitzt, und^ durchaus kein spöttisches Zucken in den Mundwinkeln mehr. Man spürte die Verbundenheit mit unendlichen- Reihen von Vorfahren, und man spürte zugleich plötzlich die Gemeinsamkeit mit Millionen und Millionen von Menschen in dieser Welt, die andre Sprachen redeten und mit denen triau sich in diesen wie aus Quadern gehauenen Schriftzeichen und Worten traf. Kurz, man wurde sich der unerhörten jahrtausendalten Einheitlichkeit, der man angehörte, und die man -ein Leben, so betont man auch zu ihr gehört hatte, fast vergessen hatte, wieder nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich bewußt. Man fing plötzlich an, nach jüdischen Dingen zu suchen. Sie berührten einen nicht immer, aber sie regten einen stets auf. Vor allen jene Spuren, die weit zurücklagen. Denn, seltsam, während wir von den deutschen Juden seit 1750, den letzten vier, fünf Generationen-vor uns, und ihrem Sein, ihrer Einpfindungswelt, ihrer Lebensführung innerlich doch eine ziemlich klare Vorstellung haben und uns machen können aus den Hunderten von kleinen Zügen, die uns in Büchern und Schilderungen, oder, durch die Familie überliefert sind, schwindet — wenigstens für mich — das inenschliche und geistige Profil des Juden in den früheren Jahrhunderten in unserer Heimat — in der er doch seit zweitausend Jahren oder gar länger schon (die Regensburger Juden schrieben an einen deutschen Kaiser, daß sie beweisen könnten, daß sie vor der Kreuzigung Christi schon in Regensburg-gewesen wären, also daran unschuldig sein müßten), also seit Urzeiten am Rhein und sonstwo in großen Gemeinden saß — schwindet das Lebensbild dieser Juden vom Edikt Konstantins des Großen bis in die Zeiten des Großen Kurfürsten — also von 300 bis 1700 — fast vollkommen. Ich möchte zu gerit wissen, was das eigentlich für Menschen waren, deren Blut, wenigstens doch mit dem spanischer Juden gemischt, denn sie. gaben mir, selbst wenn ich nicht dahin halbsagenlnrite Tradition hätte, mir allzu deutlich den Habitus, in meinen Adern rollt. Und dort, wo ich auf sie und Spuren ihres alten Seins^treffe! empfinde ich immer meine jüdischsten Erlebnisse, die am tief-. stell und längsten in mir nachzUtern. ‘ Ich erinnere mich, ich fuhr einmal von Nördlingen nach Aalen, und plötzlich in einem Waldtal zwischen zwei Bergen in der Senke: ein uralter Judenfriedhof — weit und breit kein Dorf und kein Flecken — sicher endlose Zeiten schon, unbenutzt Das ist mir Tage nachgegangen. Was waren das für Leute? Hätte ich zu ihnen „Du“ sagen mögen? Und sie zu mir? ln Hall, wenn man nach der Komburg geht — plötzlich hügelan ein Acker voll von Grabsteinen, die nur noch wie die auf dem Friedhof in Frankfurt zur Hälfte und einem Drittel aus dem Boden kommen, ln Frankfurt sind vielleicht die frühesten karolingisch; mehr, als über dem Boden sind, sind unter dem Boden. In Friedberg,-Speier und Worms ist die Mikwe mit kleinen romanischen Säulchen tief und kalt unter der Erde. In Regensburg ist im Beinhaus einer Kirche eine Reihe von jüdischen Schädeln. Ganz runde,, wie gedrechselte Schädel mit großen Augenhöhlen und einem sehr sehr schmalen Kinn. Und diese Form, die man hier kaum mehr sieht,„habe ich jetzt das'erstemal im Ghetto in Rom wiedergefunden — runde, ganz weit vorliegende Augen und ein ganz kleines Kinn dazu. Sie meinen, daß sie sich mit Titus schon geduzt haben. Das bat mich sehr erregt, es war mir, als begegnete ich mir selbst von 2500 Jahren. Römische Namen haben in Ueberlingen im Museum, die Juden auf den alten Grabsteinen. In London und in Paris im Cluny sind kleine jüdische Museen — vielleicht ist es gar nicht so die Kunst an diesen Dingen, die mich — wie anderswo auch, jetzt in Breslau zum Beispiel wieder — zu diesen Sammlungen treibt, sondern das Gefühl: jüdische Hände haben es. geschaffen und jjidische-— vielleicht sehr arme und dumpfe, aber doch jüdische Seelen — haben es in Ehren gehalten. Und das gibt ihnen eine Aureole in meinen Augen und in meinen Empfindungen iür sie. Eines meiner tiefsten jüdischen Erlebnisse aber waren im Buch von Szittia über den Selbstmord, die Berichte der Chroniken aus den Pogromen, die in Xanten und den ganzen Rhein hinab die Herren Kreuzritter unter Gottfried von Bouillon als Vorübung für die Befreiung des Heiligen Grabes in Szene setzten, wo Hunderte von Juden, bevor die Kreuzfahrer kamen, im Wasser des Rheins sich gegenseitig die Kehlen durchschnitten, und vom Fluß fortgeschwemmt wurden — wie wir es z. B. mit den Namen, der Einzelnen aus Mainz es wissen. . Ein Hauch einer unvorstellbaren Mystik schwebt für mich um diese Dinge aus einst, die mich zugleich erregen, quälen und beglücken — also das warst“ du einmal??! — und die mir eine jüdische Ewigkeit verraten, an die ich immer mehr glauben lerne. (Die Serie „Mein stärkstes jüdisches Erlebnis“ wird fortgesetzt.) - Nachstehende Spenden für den Jugend-Zeitungsfonds sind dem -• Werbeausschufj für jüdisch-liberale Jugendarbeit im letzten Halbmonat zur Verfügung gestellt worden: Gustav Zamory, Berlin, 1 Abonnement, N. N., Berlin W 15, 1 Abonnement, N. N., Berlin W 62, 1 Abonnement. (Bisheriges Ergebnis: 72 Abonnements.) Die Vereinigung für das liberale Judentum, der Liberale Verein für die Angelegenheiten der Jüdischen - Gemeinde zu Berlin und die Arbeitsgemeinschaft jüdischliberaler Jugendvereine Deutschlands (Arge) danken den Spendern für das bekundete Interesse an ihrer Aufbau- : arbeit für die jüdisch-liberale Jugend und geben der Hoffnung Ausdruck, daß immer weitere Kreise sich in gleicher Weise gebefreudig erweisen werden. Jugendwerbeausschuß der Vereinigung für das liberale Judentum. Postscheck-Konto: Berlin 293 99. Briefkasten. Jli-Breslau. Natürlich war es hier bekannt, daß Rechtsanwalt.Dr. Loeb (Hildesheim) aus dem Breslauer Jti hervorr gegangen ist: es lag also keine Verwechslung vor. Neu dagegen war uns, daß auch der um die liberale Sache verdiente Rabbiner Dr. Neilhaus (Pirmasens, früher Hirschberg i. Schles.) ursprünglich Breslauer Jli-Kind war. Wir tragen das mit großer Freude nach! Gottesdienste Liberale Synagoge Gottesdienst Predigt Norden Schönhauser Allee 162 Frtg„ 17. II„ 19.30 Uhr Sbd.,18.]!., 10 Uhr Frtg.,24.11., 19.30 Uhr Sbd„ 25.11., lOUhr Jugendgottesdienst Rabb. Dr. Salomonski Osten Aula Kaiserstr. 30 Frtg., 17.11.. 19.30 Uhr Frtg.,24.11-, 19.30 Uhr Dr. Hirschberg Rabb. Dr. Swarsensky Westend Aula. Leistikowstr. 7 Frtg.,17.11., 19.15Uhr Frtg.,24.11.. 19.15Ühr Dr. van der Zyl Rabb.-Kand. Mehler Nordost Aula Cärmen- Sylvä-Str. 25 Frtg., 17.11.. 19.l'5Ulir Frtg.,24.11.. 19.15 Uhr Rabb-Kand. Wreszinski Rabbiner Dr. Plotke Wedding- Reinickendorf Aula Oiener Str. 6 Frtg., 17.11., 19.45 Uhr Frtg., 24-11., 19.45 Uhr Weitere Angaben in den Tageszeitungen ) Liberaler Gottesdienst Schmargendorf Altersheim Berkaer Str.32 Frtg.. 17.11., 19 Uhr, Sbd„ 18.11., lOUhr Frtg.,24.11., 19Uhr ' Sbd-, 25. II., 10 Uhr Jüdische Reform- . Gemeinde Johannisstr. 16 Stg„ 19.11., 10.30Uhr Stg„ 26.11., 10.30 Uhr' Dr. Rosenthal Dr. Lehmann Kleiststr. 10 (Logenhaus)' Frtg., 17.11.. 19.15 Uhr Frtg.,24.11., 19.15 Uhr Dr. Lehmann - Dr. Rosenthal Vereinsnachrichten. . Konzert In der Synagoge Prinzregentenstraße. Zugunsten der Wohlfahrtspflege findet Donnerstag, den 23. Februar d. J.. 8.15 Uhr abends, ein Abend Geistlicher Musik in der Synagoge statt. Der Abend erhält seine Bedeutung durch die Mitwirkung des Mitgliedes der Staatsoper Alexander Kipnis und des Violinvirtuosen Tossy Spiwakowsky. Die Oberkantoren Wilhelm Friedmann und John und der verstärkte Chor der Synagoge werden einen gedrängten Ueberblick über den" Synagogengesang in den letzten 30U Jahren geben. Die Leitung liegt in den Händen des Dirigenten Leo Kopf. An der Orgel: Erwin Jospe..— Karten sind im Vorverkauf in der Synagoge Prinzregentenstraße und Fasanenstraßft, an der Hauptkasse der Jüdischen Gemeinde, an den Theaterkassen Hermann Tietz und Kaufhaus des Westens erhältlich. Synagoge Fasanenstr, Jeden Mittwoch Abend 8.15 Uhr: Gemeindegesangsübungen. Leitung: Oberkantor Davidsohn, Chordirigent Schönberger.:— Eintritt frei. Die Jüdische Altershilfe veranstaltet am Sonntag, 19. Februar, in den Räumen des Zoo einen Gcscllschaftsabend mit künstlerischen Darbietungen, Tanz und Tombola. Ihre liebenswürdige Mitwirkung haben bisher zugesagt: Genia Nikolajewa, Manny Ziencr, Max Ehrlich, Harry Gondi und Hermann Vallentin. Preise 5 RM (Logenzuschlag 2 RM), Jugendlichen-Karten 2.5U RM. Karten inj Büro der Jüdischen Altershilfe; Augsburger Straße 39, auf Einladung. Jüdische Siudentenseelsorge. Die nächste Veranstaltung findet a m Mittwoch, 15. Februar d. J., abends 8.30 Uhr,, in dem neuen Zentraljugendheim der Jüdischen Gemeinde, Oranienburger Straße 31, statt. Herr Rabbiner Dr. Wiener referiert über das Thema: „Der religiöse und der areligiöse Mensch.“ Anschließend ist Diskussion. Alle jüdischen Studierenden sind freundlichst eingeladen. Ferner hält Herr Rabbiner Dr. Wiener am Freitag, 24. Februar, anläßlich des Freitagabend-Gottesdienstes um 6.30 Uhr in der Synagoge Fasanenstraße eine besondere Ansprache an'Studenten. „Die Hilfe“, der erste jüdische Versicherungsverein a. G„ veranstaltet am Sonnabend, dem 25. Februar d. J., anläßlich seines einjährigen Bestehens in der Sing-Akademie, Am Festungsgraben 2 (am Kastanienwäldchen Unter den Linden), einen Untcrhaltungsabend bei freiem Eintritt für seine Berliner Mitglieder unter Mitwirkung namhafter Künstler. Beginn der Veranstaltung pünktlich 8.15 Uhr. Karten für Niciitmitglieder, soweit Vorrat reicht, auf schriftliche 'Anforderung von der Geschäftsstelle Oranienburger Straße 1. — Eintritt frei! , . Düsseldorf I SmpfeMeusuiede fö&iuqsquMm I Düsseldorf | 1 Wäschereien | Registrier- und Kontrollkassen | Erste Spczial- Qard inen«Wäscherei [ Hillenbrands ' Jahnstrafie 71 Ruf: 26633 Gardinen werden nach Muster gefärbt; ^cunstvolle Ausbesserung H. Schreiber Harlefistrafie 10, Telefon 65560 Reparaturen (auch im Abonnement). Fabrik- Ersatzteile. Leihkassen. Sämtliche Kassen- Zutaten allerbilligst. Spez.: Gelegenheitskäufe. f—-—“—!\ Kürten & Rüth Damen-, Herren- und Kinder-Frisier-Salons Wilhelm - Marx-Haus Ruf 23676 DamPenZ-silon WAR D E N Dauerwellen — Wasserwellen — Farben MSttelstrafie 2, I. Etage Ruf 23177 Herausgeber: Hanns Loewenstein und Willi Tisch Verlag. Berlin SW 11. Verantwortlich für den Textteil: George Goetz» Berlin SW 61; für den Inseratenteil: Willi Tische Berlin NW 87. Druck: Berliner Spezial-Druckerei G. m. b. H„ Berlin NW 21, Alt-Moabit 105.

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