Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 12 (1932-1933)
- Issue
- 22 (15.2.1933)
- Date
- 1933-02-15
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Jüdische Ehen. Wenn man einen- Zeitraum von etwa 30 Jahren seinen 'Klick'zurückschweifen lallt, kann man grundlegende Verändej rangen” auf allen (jcbieten feststellen. Der vierjährige Weltkrieg liaf nielit unwesentlich hierzu beigetragen. Derartige! Aenderungcn lassen sich auch statistisch nachweisen, belegen, i die. Beispiele sind sehr zahlreich, dochder Ueberschriit entsprechend wollen wir allein die Struktnränderung der jüdischen Ellen einer Betrachtung unterziehen. Die folgende Tabelle weist uns den Weg: U e s c h I o s s e n e I: h e n in Deutschland. Jahr Jüdische Khcn Mischehen Mann Jude Krau Jüdin ‘ 1901 3K7K Jj5H 342 310 1910 3KKO 10U.I 505 438 1920 7-197 221! . 1315 890 192.5 290J Ml 3 90K 505 mh 2*51 \(>A2 10.53 609 Die . Aufstellung liefert uns die zahlenmäßigen Angaben; über teilen und Mischehen in Deutschland für die Zeit von i lyiu bis 19311.' für 3ii Jahre. Das Jahr 1020 füllt aus dem I: Kähmen, weil damals gleichsam vier Jahrgänge den Elicliund - schlossen. I’arallel dem Rückgang der ungemischt jüdischen j leben verläuft die Zunahme der Mischehen. Auf der einen Seite' ein Rückgang, auf der anderen ein Anwachsen um i ' Itimi leben. Die Gegenüberstellung der Jahre 1901 und 1930! zeigt, uns die-Zukunft der Juden in'Deutschland, wohin der i. Weg führt. 3878 — 2851; 658 — 1042. Jedes Wort ist zuviel. I das^wir diesen vier Zahlen hinznfügen würden. J Der evangelische-lleviilkerungsteil ist an den Mischehen stärker als der katholische,. absolut und relativ, d. h. enti sprechend der katholischen Bevölkerung in Deutschland, bc- | teiligt. Im Jahre 1930 waren es 104.3 evangelische und! 339 katholische Menschen. Mail kann'cs damit begründen, dall i Mischehen in Großstädten, wie Berlin. Hamburg. Frankfurt! usw.. überwiegend geschlossen werden und hier Wuhnen mehr i Evangelische als Katholiken. i Der Antisemitismus hat tiefe Wurzeln im deutschen Volke i geschlagen. Er feiert unter Hitler gleichsam Triumphe: Doch ] der Mischehe vermochte er keinen Abbruch zu tun. ■- Herbert P h i I i p p s t h a I. Aus den Gemeinden | Bielefeld. (Q e m e i n d e w a h I e n.) Kürzlich fanden hier | die-neuen Reprüsentantenwahlen auf Grund einer Einheitsliste i statt. Gewählt wurden 14 Liberale und 3 Zionisten. Unter den .! Gewählten lienndeu sicli vier Frauen. Zum Vorsitzenden der |- Repräsentanten-Versammlung wurde Herr Dr. Kamp, zum f . stellvertretenden Vorsitzenden Herr Max Hirschfeld gewählt. ] —' Im Anschluli au die Konstituierung der Repräsentanten- | Versammlung erfolgte die Vorstaudswahl. Zum Vorsitzenden I der Gemeinde wurde Herr Dr. Katzeustein. zum stellvertretcn-; den Vorsitzenden Herr William Neuberg wiedergewählt.. Ebenj so wurden die Herren Hugo Speyer und Franz .Friedmann'! wiedergewälilt. Als neues Mitglied ist Herr William Mültlj felder in den Vorstand eingetreteu. j Breslau. IDemoiistralioncn - vor dem' Rep rä-! s e n t a n t e n s a a I.) Vor dem Eingang zum Sitzungssaal hatten jüdische Erwerbslose ein Plakat aufgestcllt, das die Inschrift trug: ..Das jüdische Proletariat protestiert gegen den Betrug der Peali au den Erwerbslosen." Die Tribüne mußte infolge von Störungsversuchen geräumt werden, wurde aber nach Entfernung des Plakats wieder freigegeheu. Die Peali; soll sich, wie beschlossen wurde, unter Aufsicht der Gemeinde* 1 stellen. 'Justizrat Peiser (liberal) würde zuiu Vorsitzenden des Repräseutameukollegiuius gewählt: Verschiedene bisher vom Magistrat verwaltete" Stiftungen wurden von der Gemeinde übernommen, dem jüdischen Arbeitsnachweis wurde!' eine außerordentliche Beihilfe bewilligt. Gegenstand austOhrj Heller Debatte war der Uuiversitätsskandal. i Düsseldorf. (P c rs ö n I i c h e s.l Der Vorsitzende des hie- | sigen Repräseutantenkollegiums. Handelsgerichtsrat Oskar j Mattes, feierte kürzlich seinen 75. Geburtstag und war aus | diesem Anlaß Gegenstand zahlreicher Ehrungen. Unter den! Organisationen, um die der Jubilar sich verdient gemacht hat.. ibefindet sich auch die Ortsgruppe der Vereinigung für das j liberale Judentum. Hamburg. („D er .Gott der R a c he.“) Der in manchen i. anderen Gemeinden Deutschlands bereits bestellende Brauch.; Aufklärungsvo'rträge in den jüdischen Gotteshäusern zu veranstalten und zum Besuch auch die uichtjfldischc Oeffentlich- J keit aufzufordern, ist nun auch vom Hamburger Tempel-Ver- | band übernommen worden und hat zu-einem vollen Erfolg L geführt.- Am Sonntag. S. Januar, sprach im Tempel Herr Rabj biner i. R. Dr. Benno Jacob (früher Dortmund) vor einem zalil- | reich erschienenen Publikum, unter dem sich auch viele Niclit- : juden befanden über das Thema ..Der Gott der Rache". Er beschäftigte sich u. a. mit der Fig'ur des Shylnck, der rache- I dürstig auf Verstümmelung seines Schuldners besteht und ein I vollkommen unjüdisches, unwahres Zerrbild des Juden dar-! stellt, da das Judentum jede persönliche Rache ablehnt (3. B. j Moses 19. 18). Diese unjüdische Darstellung Shylocks erkläre I sich daraus, daß Shakespeare nie in seinem Leben einem ' Juden begegnet sei. — An einem späteren Sonntag sprach! Rabbiner Dr. Baeck (Berlin) über die Propheten. Hannover. (Neuwahl.) Au Stelle des ausscheidenden i Herrn Rudolf Herzberg wurde Herr Richard Daiiimauii (lihernl) zum zweiten Rcpräsentantcnvorstclier gewählt. (Ueber die Das Haus für Qualitätslebensmittel Butterhandlung Otto Thürmann und Butter-Stein 90 Filiaien in Groij-Berlin Rosentlmi & Schey HT273- Femspredier: D 1 Norden 4747 und 4610 ftrrrftlrfirHo Lieferung von Festesten / Garnierte JlUUlnUUic Platten / Salate / Mayonnaisen uni. Aufsicht d. Robb. d. Kaschr. Komm. d. Jüdischen Gemeinde, Berlin Berlin N 54, Gormannslr. 1 on der U-Bahn Weinmelsterstra&e Kprahmg bei Zahlungsschwierigkeiten zur Abwen- -=— düng des Konkurs.ertahrens, außergencht). Vergleiche, Wirtschaftsu. Finanzheratu g. Vor-chußlose Beitreö'Ung von Fo d.-run.en. Prima Rrferet.zen. Erste Besprechung gebührenlos. Erbitten Sie unseren Besuch. Dr, jur. Heidke u. Skapowker,Wirtschaftsberater, W35, Ste«lit2erStr. 66. Kurf.851. Vorgänge, die diese Neuwahl notwendig machten, vgl. die heutige Nathansohn-Glosse.) Königsberg I. Pr. (Reprä.sen tan tensi tzung" und sonstige Veranstaltungen.) In der Januarsitzung der Repräsemamenversammlung wurde iür das verstorbene Vorstandsmitglied Hermann Liebermann Kaufmann Erich Littmann zum Vorstandsmitglied gewählt. Die Versammlung bewilligte sodann dem Jüdischen Waisenhause für das laufende Geschäftsjahr eine Unterstützung von 2000 RM. — Einer Versammlung der ostpreußischen Schulinspizienten, die von dem stellvertretenden Verbandsvorsteher des Verbandes der Synagogengemeinden Ostpreußens, Rechtsanwalt Dr. Arthur E h r i i c h - Königsberg, geleitet wurde,- nahm zum Beschluß des Verbandstages des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden Stellung, demzufolge die Inspizienten verpflichtet seien, nach Abschluß jeder einzelnen Inspektion das Ergebnis mit dem Lehrer zu besprechen und den Inspektionsbericlit vor der Absendung dem Lehrer zur Kenntnis zu bringen. Es wurde beschlossen, daß der offizielle Bericht lediglich den Dezernenten der Zentralinstänzen zugehen solle, weil infolge der Sonderverhältnisse in Ostpreußen eine schematische Uebertragung des Beschlusses des Preußischen Landesverbandes aut die Provinz nicht zweckmäßig sei. Aus der Bewegung Berlin. Herr Moritz Engel. Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Liberalen Synagoge Westend, Vorstandsmitglied auch der Bezirksgruppe Charlottenburg-West des Liberalen Vereins ist am 26. Januar nach schwerer Krankheit verstorben. Die liberale Bewegung verliert an ihm einen treuen und hilfsbereiten Mitarbeiter, dem sje ein ehrendes Andenken he wall reu wird. Dortmund. (Vortragsreihe.) Ein großes Verdienst erwarb sicli die hiesige Ortsgruppe der Vereinigung für das liberale Judentum durch die Heranziehung des früheren Oberregisseurs des Dortmunder Stadttheaters Dr. Willi Aron zu drei Vorträgen über „Das Judentum und die Kultur Europas“. Erschöpfend, theoretisch wie an Beispielen der Geschichte wies der Redner nach, daß Kulturell nur aui dem Boden der Völkermiscliuiigeii und nur in der Befruchtung durcli allgemein menschliche Ideen entstehen können. Unvergängliche Kulturleistungen sind immer nur auf dem Gebiete des Geistes möglich. ürundzug des jüdischen Geistes ist die Idee der Gerechtigkeit; in der Hoffnung auf ihre Verwirklichung haben die Juden uueh die unsugbaren Martern des christlichen Mittelalters Überstunden und sich dann der europäischen Humanitiitsidee angesclilossen. Daher fiel der Emaiizipatioiiskanipf der Juden mit dem des allgemeinen Liberalismus zusammen. Die vom JudeuliaiT behauptete Verjudung Europas stellt sicli allerdings auf allen Gebieten als eine vollkommene Europäisierung der Juden dar. Einen Ausweg aus der heutigen' Kulturzersetzimg kann nur der geistige Kampf um eine neue Form der Gerechtigkeit aui allen Gebieten bringen. — Die Vorträge fanden außerordentlichen Beifall, allgemein wurde dem Wunsche Ausdruck gegeben, den geschätzten Künstler recht bald wieder am Vortragspult zu hören. j ■ Dresden. Die hiesige Ortsgruppe der Vereinigung für das liberale Judentum, die unter dem Vorsitz des sehr rührigen Herrii Nathan Friedinann steht, hat sicli ein besonderes Verdienst erworben, indem sie, neben der Behandlung gemeindepolitischer Fragen, auch einmal die Fortentwicklung des Gottesdienstes. insbesondere der Synagogemmisik, zum Gegenstand ihrer Vortragstätigkeit machte. Dr. Leo Fantl sprach über „Alte und neue Synagogemmisik“. Er wandte sicli gegen den übertriebenen Konservativismus, der auf dem Gebiet der Synagogenmusik sowohl hei den Gemeindeverwaltungen als auch beim Publikum besteht. Diese geistige- Bequemlichkeit berge große Gefahren in sicli; man müsse das Alte pflegen und das Neue fördern. —- Anschließend fanden Darbietungen des Synagogenchores, des Herrn Kantor Paglin, sowie des Herrn Oberkantor Hofstein statt; letzterer war zugleich aus Anlaß seines 75. Geburtstages Gegenstand zahlreicher Ehrungen. Wuppertal. Der Jüdisch-liberale Gemeindeverein hat in diesem Winter eine Arbeitsgemeinschaft gebildet. Unter dem Vorsitz des Herrn Rabbiner Dr. Lubasch (Barmen) wird Dr. Seligmaims „Geschichte der jüdischen Reformbewegung“ gelesen, anschließend findet Diskussion statt. Die Abende, die alle vier Wochen, im Gemeindehaus Elberfeld stattfinden, erfreuen sich regen Besuches und tragen viel zur Erweiterung und Vertiefung der Kenntnis des liberalen Judentums bei. Bücherschau Moritz Scherbel: Purimspiel „Haman“.— Scherbel-Verlag, Berlin-Charlottenburg 4. — RM 1.—. Purim fällt in diesem Jahr auf den 12. März. Vereine usw., die für das Fest etwas einstudieren wollen, müssen also bald mit den Vorbereitungen beginnen. Da erscheint, gerade rechtzeitig eine Neuausgabe des beliebten Purimspiels „Haman“ des Dichters Moritz Scherhel. Mit seinem Dreiakter „Haman" hat Moritz Scherbel. dessen 1Ö0. Geburtstag vor kurzem in allen jüdischen Zeitungen gefeiert wurde, ein humorvolles' Puritnspiel geschaffen, das durch seine Leichtverständlichkeit und schöne Versform besonders hei der Jugend Anklang gefunden hat und in jüdischen -....Schulen.-und Vereinen gern aufgeführt wird. Die Aufführungsrechte sind anläßlich des 100. Geburtstages von Moritz Scherhel durch den Enkel (Scherbel-Verlag. Berlin-Cliarlottenburg -4) freigegeben worden, so daß die Aufführung überall gebührenfreierinlgen kann. Das i Textbuch des „Haman“ ist hübsch ausgestattet: es kann sowohl als Pttrimgcschcitk vrie auch für die Aufführung bestens empfohlen werden. Pauline De u d e s d o r f f. Die Gefahrzone für Rheuma, Ischias, Gicht sind die Wlntermonete. Rrditielilge Hilfe bringt Ihnen eine Origlnnl-PUtyan SdiwefeUdilammkur, streng nach der Orlginalmeihode des Rheumabades der Welt Pisfyan Paosdialkuren 4 Wodien ab RM 42.00. Rheumakompressen för Hauskuren ab RM 4.75. -Auskunft und Prospekt Zf frei. 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Januar wieder, wüste Tumulte, mit -.Tisch- und Stuhlbeinen, mit „Juda-verrecke“-Gesängen und mit Verhaftungen von — n i c h t j ü d i s c li e il SA-Leuten in den Universitätsräumen!“ Schwarz aui weiß gedruckt in der „Jüdisch-liberalen Zeitung“ Nr.-21 vom 29. Januar 1933 in einem „Kleines Zeitpanorama“ überschriebenen Aufsatz, und oben darüber mein Name als der des Veriassers. II- In den ersten Febriiartagen erhielt ich einen Brief: „Sehr geehrter Herr Oberstudiendjrektor! Mit Interesse habe ich mich in Ihrem Panorama umgesehen. In demselben entdeckte ich, daß Sie entdeckt haben, daß fast alle SA-Leute jüdisclt sind. Weil Sie, wenn Sie einige SA-Männer antrefien und dieselben sind ausnahmsweise doch Nichtjuden, Sie hinter dieselben ein Ausrufungszeichen setzen. Hochachtungsvoll.'* III, . Ich gebe zu, daß es in der Tat SA-Leute mit sehr wenig germanisch klingenden Namen gibt; Tschechen, Italiener und auch'Juden können manche sein, hört man ihre Namen.. Aber das iiäben schon andere vor mir entdeckt; da brauchte icii nicht erst .zu kommen. Was icli entdeckt habe, ist, in diesem Falle wenigstens, ganz bescheiden nur; ein Druckfehler. IV. .mit Verhaftungen von — n i ch tstud.en tischen SA-Leuten in. den Universitätsräumen!“'hieß es in meinem Manuskript. Und well in die Universitätsräume, außer den Professoren, nur Studenten gehören, so setzte ich hinter die daselbst verhafteten Nichtstudenten (die freilich, als SA- Leute, wenigstens größtenteils auch Nichtjuden gewesen sein dürften), ein Ausrufungszeichen. Und setze ich dasselbe hiermit noch einmal! Hochachtungsvoll. . V. (Meine in dem gleichen Aufsatz zum. Falle Prof. Cohn geäußerten Vorwürfe gegen den „MM“ nehme ich auf Grund inzwischen erhaltener Informationen zurück.) Das Jli-Programm Berlin. Heimabende. Gruppe Westen. Montag, 20. Februar, 8 Uhr, Heinz Kellermann, Kneseheckstr. 56—57. Thema; Gottesbegriff. — Montag, 27. Februar, 8 Uhr, Hellmut' Galliner, Sybelstr. 19. Thema: Gottesbegriff. Führer: Heinz Kellermann, Knesebeckstr. 56—57. Tel.: Bismarck 6171. Gruppe Savigny. Mittwoch, 22, Februar, 8 Uhr, Anni Jacobsohn, Schlüterstraße 31. Thema: Gottesbegriff. — Mittwoch, 1. März, 8 Uhr, Eva Simon, Tannenbergallee 8—12. Thema: Gottesbegriff. Führerin: Anni Jacobsohn, Schlüterstraße 31. Tel.: Bismarck 1592. Gruppe Pankow-Osten. Sonnabend. 18. Februar, Jugendheim Oranienburger Str.31. Thema: Grundfragen des Liberalismus., (an Hand von Aufsätzen). -Dienstag, 21. Februar, Schule der jüd. Jugend. Thema: Das Buch Koheleth. — Dienstag, 28. Februar, Schule der jüd. Jugend.. Thema: Das Buch Koheleth. Führerin:. Betty Marcus, Berlin NW, Tile-Wardenbergstr. Radler melden sich bei Werner Saalfeld, Eberswalder Straße 22; D4 6489. __ Jugendgemeinschaft der jüdischen Reformgemeinde. Gemeinsame Veranstaltungen. ~ . Dienstag, 21. Februar, 8 Uhr, Mossehaus, Leipziger Platz 15. Vortrag Dlpl.-lng, Alex Blumenfeld: „Die Darstellung des jüdischen Menschen in der Malerei.“ Arbeitsgemeinschaften. Dienstag, 28. Februar, 8 Uhr, Woyda, Blücherstraße 35. Arbeitsgemeinschaft über „Politische und wirtschaftliche Fragen der Gegenwart“. Jüngeren-Gruppe. a) Friedenau. Dienstag. 21. und 28. Februar, 4 Uhr, Zusammenkünfte bei Frau Rose Hoffmann, Wiesbadener Str. 85. b) Johannisstraße. Jeden Montag und Mittwoch 5 Uhr, Zusammenkünfte;_ '•_’__ Breslau. Hauptgruppe. 15. Februar. Ulrich Steuer: jesus und die Pharisäer. — 22. Februar.. Dr. Else Meidner: Gegenwartsfragen des Judentums. — 26. Februar. Freizeit: Spiel und Tanz von 16—21 Uhr. Arbeitskreis. 20. Februar: Sexuelle Not der Jugend. — 27. Februar: Fortsetzung: Nationalsozialismus. Gruppe Wesel. Jeden Sonntag vormittag 10 Uhr. — Sämtliche Veranstaltungen: .Jüdisches Jugendheim, Scbweidnltzer Stadtgraben 28, Beginn 20.30 Uhr._•__ Frankfurt a. Main. Sonntag, 19. Februar, Wanderung. (Näheres an Heimabenden). — Dienstag. 21. Februar: Dr. Hugo Hofimann: Liberales Judentum und Zeitgeist. Jeden Atontag Abend: Jugendgruppe (Leitung Otto Stein). Mittwochs: Arbeitsgemeinschaft „Wir lesen Zeitungen“ (Leitung Kurt Sassen). Donnerstags: Arbeitsgemeinschaft „Probleme moderner Jugend“ (Buchbesprechungen). Leitung Frl. Ilse Stern'. Heim. Die Heimabende finden jeweils 20.45 Uhr im Heim Eschersheimer Landstraße 65 statt. Samstag, 25. Februar, Lumpenball in den Räumen der . Mensa. : _' __ Liegnitz. 16. Februar, Walter Lubranitzki: Geschichte des Sozialismus. — 17. Februar: Freitagabendfeier in der Silesia-Loge. Leitung Hariam. — 23. Februar, Weinsaft, Breslau: „Lebensnahe der Religion“. Die Veranstaltungen finden, soweit nicht anders vorgesehen, im Gemeindehaus statt und beginnen pünktlich 20.30 Uhr. Vereidigter Bücherrevisor GUSTAV PALM Steuerfachmann von den Landesfinanzämtcra Berlin und Brandenburg zugelassen Berlin-Schöneberg, Tempelholer SlraOe-iS Telefonr G 1 Stephan 8913 K. ERNST HANKE, Malermeister ^BERLIN SW61, Hagelberger Str. 36 FERNSPRECHER: F5 Bergmann 5012