Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 12 (1932-1933)
- Issue
- 20 (15.1.1933)
- Date
- 1933-01-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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EinTag Im Dienste des Judentums Plaudereien aus jüdischer Berufstätigkeit. I. Freuden und Leiden im jüdischen Handwerkerverband. Na, der Tag beginnt gut. Kaum im Büro straft mich ein Telcfonanrufer Lügen. „in Ihrem neuen Handbuch behaupten Sie, dal! es jüdische Handwerker in allen Berufen gibt, nennen Sic mir z. B. einen jüdischen Schornsteinfeger! Aber in der Hauptsache wollte ich mich iür die Uebersendung Ihres Mitgliederverzeichnisses. das mir sehr nute Dienste leistet, bedanken; die von Ihnen empfohlenen jüdischen Handwerker haben mich in jeder Beziehung. durch (Qualitätsarbeit, prompte Bedienung und billigste Preisberechnung durchaus zuiriedengestellt. Ich werde meinen grollen Bekanntenkreis veranlassen. sich bei Arbeitsvergebung dieses von Ihnen unentgeltlich zu erhaltenden Büchleins zu bedienen." Ja. das Problem der Arbeitsbeschaffung beschäftigt uns vor allen Dingen und bereitet uns" nicht weniger Schwierigkeiten als der Reiclisregierung; wir haben aber in Auswirkung der vor einiger Zeit veranstalteten \yerbcschau erfreuliche Erfolge erzielen können; und die Reichsregierung? Da kommt auch schon die zweite Post, die ich schnell einmal durchsehen und erledigen will. Natürlich wieder eine Anzahl von Schreiben aus kleinen Provinzorten, in denen besorgte, meist mittellose Eltern die Bitte an uns richten, für den zu April die Schuje verlassenden Solur eine geeignete Lehrstelle im Handwerk möglichst mit Kost und Logis — auch schabbosfreP— zu beschaffen. Diese Bedingungen zu eriüllen ist um so schwieriger, als Lehrstellen — an sich knapp sind und "solche mit freier Unterbringung beim Meister kaum noch zu haben sind. Trotzdem wird nichts un- , versucht gelassen, schnell an alle in Frage kommenden Betriebe geschrieben, evtl, mit den zuständigen Stellen wegen Bewilligung der zur Aufnahme im Lehrlingsheim erforderlichen Bejhilfe verhandelt, die Eignungsprüfung veranlaßt, und: siehe da, ein angehender Meister wird in die Kunst des von ihm gewählten.Handwerks eingeweiht. Aber auch in kleinen Orten ansässige jüdische Handwerksbetriebe beklagen sich, daß sie . infolge der sich dort besonders bemerkbar machenden antisemitischen ßoykottbewegung keine Existenzmöglichkeiten mehr haben, und bitten um Rat. Diesen Menschen zu helfen ist besonders schwer, da man ihnen die Uebersiedlung in die Großstadt mit Rücksicht auf das Ueberangebot an Arbeitskräften kaumempfehlen kann. ' . Und nun. erst unsere Ortsgruppen im Reiche. Außer den ~ nun schon periodisch eintreffenden Gesuchen um Stundung und Streichung der .Beitragsrückstände kann es die Ortsgruppe in Kl. einfach nicht verstehen und fühlt sich verpflichtet, ihre Empörung über die Unfähigkeit der Verbandsleitung, besonders aber der Redaktion der Zeitschrift „Der jüdische Handwerker“ zum Ausdruck zu bringen, daß der doch gewiß wichtige und hochinteressante Bericht über das neulich stattgefundene Wurstessen (Spende eines Ehrenmitgliedes!) im Verbandsorgan nicht veröffentlicht worden ist. Erstens ist das Ehrenmitglied gekränkt und droht mit Austritt, darüber hinaus aber muß eine derartige Tat der Nachwelt erhalten bleiben. Zu all dem ist heute auch noch Umtauschtag. Da kommt der Lehrling Fritz, einer von den zu Chanukkah vom Kopf zu. Fuß mit neuer Bekleidung versehenen 5(f Handwerkslehrlingen und bringt seinen um eine Nummer zu kleinen Hut (er gebraucht Gr. 58, als Ausgleich hat er Kragenweite 33) zurück, außerdem hätie man ihm gesagt, daß die rote Krawatte zum blauen Oberhemd nicht paßt Alles wird zur Zufriedenheit geregelt, Fritz wird dem erstaunten Berlin mit blauer Krawatte als jüngster Kavalier 'präsentiert. Wenn nur die Darlehnsnehmer die vereinbarten Raten pünktlich zurückzahlen würden, dann brauchte eine Reihe anderer Kollegen nicht so lange auf Erfüllung, ihrer Bitte zu warten, besonders Kollege-Meyer, der doch sein Gesuch mit I einem so guten Bürgen schon vor drei Tagen eingereicht hat, braucht das Darlehn, weil er — dem produktiven Zweck der Darlehnskasse Rechnung tragend — gerade heute seinen Bet trieb erweitern will. Wir glauben eher, daß das Ultimatum ' des" Steuerbeamten der eigentliche Grund der erzwungenen Beschleunigung ist. Da der Kollege Meyer nun einmal in der : - Geschäftsstelle ist, möchte er gleichzeitig wissen, ob er bei dem von ihm seit drei Jahren bereits bezahlten Beitrag von i 1 RM monatlich, der ihm in der heutigen Zeit durchaus nicht leicht falle, berechtigt ist für die erforderliche Operation eines i Angehörigen einen bekannten Spezialarzt kostenlos in Ani Spruch zu nehmen, und ob und wann ihm der Vereinss.vndikus [ zur Verfügung steht falls er mit diesem Arzt Differenzen! bekommt und auf Schadenersatz klagen muß, ■ Leider trifft uns in diesem Augenblick die Nachricht von Idem Ableben eines alten Mitgliedes. Wenn auch keinen Trost - so bedeutet doch die sofortige Auszahlung des Sterbegeldes . von 30U RM eine Erleichterung für die Hinterbliebenen während der schweren Uebergangszeit. Endlich hat auch Malermeister Kr. auf Grund seines vor langer Zeit eingereichten äußerst kalkulierten Kostenanschlages die Arbeit von der Jüdischen Gemeinde erhalten. Die Beschaffung der dazu notwendigen Materialien bereitet ihm keine Schwierigkeiten, kann er sielt doch als Mitglied einer jüdischen Genossenschaftsbank diesen Auftrag leicht und ohne hohe Zinsvergütung bevorschussen lassen. „Ach, wäre ich Ihrem Rat, dieser Genossenschaft beizutreten, doch nur gefolgt,“ seufzt der Klempnermeister Z„ „jetzt muß ich auf die Bezahlung der von mir ausgeführten Dacharbeiten im Altersheim drei Monate warten und bin nicht mal in der Lage,- derartige Kredite zu geben; vielleicht können Sie bei der Gemeinde eine frühere Regulierung dieser Rechnung erreichen?“ Unser sofort unternommener Versuch, eine generelle Regelung der Zahlungsbedingungen für Handwerksrechnungen und Gemeindelieferanten zu erreichen, hatte dank der Einsicht des Finaiizdezernenten und des Verwaltungsdirektors Erfolg; die von der Gemeindeverwaltung in. der Folgezeit in Anspruch genommene Kreditdauer ist wesentlich verkürzt worden. ■* Das ist so das bunte Durcheinander eines Arbeitstages. Docli nun schnell Schluß gemacht, da in einer halben Stunde der Heimabend unserer Lehrlinge und Junggehilfen im neuen Jugendheim beginnt, in dem nach einstündigem Schachspiel eine interessante Debatte über aktuelle Tagesfragen angesetzt ist. Erich S a 1 i n g e r . Geschäftsführer des Zentralverbandes jüdischer Handwerker Deutschlands. ..II. Der „Werktag“ des Gemeindekantors. Durch winterkalte Straßen führt uns der Weg zum Gotteshaus. Diese kleine Alltagssynagoge erinnert so stark an die Altneuschul in Prag, wiewohl siegar nicht im gotischen Stil gebaut ist Die zwanzig Jahre des täglichen Gebrauches haben ihr schon ein charakteristisches Aussehen gegeben. Die Beter, die am Morgen und Nachmittag hierher kommen, führt zum allergrößten Teil heilige Pietät her. Sie sind entweder Trauernde oder haben Jahrzeit. Und ich stehe unter ihnen — nicht vor ihnen, rezitiere mit halblauter Stimme Psalmen und Gebete, die Gott, den Schöpfer des Lichtes, preisen. Wie ein sanftes Postludium klingt es aus. Ausseh scholaum bimraumow, er der Frieden stiftet in seinen Höhen, lasse Frieden walten über uns.— Der Tag gellt an, die Zeiten früherer Beschaulichkeit für den Kantor in der kleineren Gemeinde haben längst aufgehört. Großstadt und Großgemeinde stellen ganz andere Forderungen; sie sind in der Praxis sehr ähnlich denen des Rabbiners, nur nicht in diesem starken Ausmaß. Dennoch „gib; gib, hilf, hilf". Das ist in vielen Stunden das Thema schriftlicher und mündlicher Anliegen. Man ist glücklich, wenn man diesen vielen Annen und Elenden, entweder selbst oder durch seine Beziehungen, ein wenig helfen kann/ denn das jüdische Herz darf nicht versagen, jetzt weniger denn je. Nicht nur im kleinen gilt es zu helfen. Die gleichsam granitne Burg des Wohlfahrtswerkes unsrer Gemeinde ist im Wanken begriffen. Da kommt der Nächste. Er hat ein anderes Anliegen; klein, schmächtig,* verhungert, dürftig, aber jung und mit einem Paar schwarzer blitzender Augen. Verlegenes Stammeln, endlich ist’s heraus: er will sich gleichfalls dem heiligen Berufe zuwenden. Das ist schon schwerer. Da gilt es, nicht Illusionen zu zerschlagen, er hat sich vielleicht vom fernen Osten bis hierher durchgehungert, wie so viele, er will lernen. Ich staune über das Ausmaß des hebräischen Wissens. Ja; aber weiter. Schon sitze ich am Flügel. Angst schnürf ihm die Kehle zu. Dann singt er sich frei, umkleidet uralte Gebete mit’ alten Weisen. Das Köstlichste an dieser Prüfung ist die Ursprünglichkeit, er singt, schluchzt, weint, wie ihm der Schnabel gewachsen ist und wie das Herz es ihm eingibt — aber schön! Er wird weiter durch die Tage und Jahre hungern, aber er wird lernen mit eiserner Zähigkeit, bis er zur Höhe eines Tempels und eines Vorbetertisches gelangt ist Das ist. jetzt schwerer denn je, denn der Kantor.einer Gemeinde muß eine außerordentliche Vielseitigkeit besitzen, um den Nachweis für die Erlangung einer Position zu erbringen. Noch tönen mir die Klänge in den Ohren, da. fällt mein Blick auf den Schreibtisch. Im Posteinlauf befinden sich Notenmanuskripte. Jüdische Gesänge, deren Autor eine Prüfung verlangt. Gott, wieviel Inbrunst ist in diesen fehlerhaften harmonischen Satz hineingelegt und wieviel blühende Melodik und Fantasie! Man staunt manchmal über das Modulationsvermögen, wenn man bedenkt, wie eng begrenzt der Charakter der rein synagogalen Musik ist. Die Zeit mahnt. Aus der Stille des Arbeitszimmers geht es hinaus, dorthin, wo letztes Leid seihen Ausklang findet. Schon stehen wir mit dem Rabbiner vor schwarz verhängter Bahre. „Herr, was ist der Mensch, daß Du sein gedenkest?“ Diese Betrachtung alles Vergänglichen in rein wehmutsvolle. Melodie getaucht Dann hören wir kluge, ruhige, tröstende Worte. Auch in dieser schweren Stunde ein Wort der Belehrung aus unserm Riesenschrifttum, ein Wort des Ab-, sefiiedes.EI mole rachamim“. Weise und Wort, Signum alles Jüdischen. Und aus tiefster Seele beten wir, er möge in Frieden ruhen. — Zurück. Brausendes, brandendes Leben des Tages schlägt entgegen, zurück, dieses Leben ruft. Vielleicht empfinden wir seine Härte nicht so stark, weil im Ablauf des Tages unser Empfinden immer wieder sprechen muß. Da sitzt der kleine Bursche und singt mit seinem dünnen Stimmchen die alte Weise des Thoratrops. ln seinem Elternhaus ist es so kahl, so leer, aber, ein Lichtpunkt, winkt ihm, seine Barmizwah in dem großen Tempel. Das kindliche Gemüt ist empfänglich für alle religiösen Einflüsse. Wir erzählen ihm von der Religion seiner Ahnen. Dieser kleine Junge, der in bitterster Armut aufwächst, steht noch nicht blasiert über der Situation, sondern nimmt mit starker Anteilnahme die Lehren und Erzählungen über das Wesen unserer Religion in sich auf. — Die dämmernde Nachmittägsstunde führt uns wieder ins Gotteshaus. Merkwürdig, die Gemeinde versammelt sich nicht nur viel zahlreicher als früher, sondern sie hat auch besonders in den letzten Jahren beim Nachmittagsgöttesdienst eine Wandlung erfahren. Wir gewahren neben Mündern auch oit nicht wenig Frauen, die das Empfinden der Trauer zum Gebet in den Alltagsgottesdienst führt. Es ist, als ob der Abendfriede sich über diese Gemeinde senken möchte, wenn wir all die schönen Gebete, die von Frieden und Leben sprechen, verrichten. Wie nahe stehen doch in unseren Gebeten die beiden Begriffe Frieden und Leben.— Nun kommen ' die schönsten Stunden, da zumeist das jüdische Buch, am Freitag die jüdische Zeitung, uns fesselt. Aber an einem Abend in der Woche gibt es noch besonders festliche Stunden. Wir stehen in einem Altersheim . der jüdischen Gemeinde. In jedes Gesicht, auf jedes Haupt der vielen Insassen hat das Alter seine charakteristischen' Zeichen gelegt. Das Bild der Frau, das man hier viel zahlreicher sieht, ist noch ungleich rührender als das des Mannes. Das ist ja unsere Mutter, das ist Mütterlichkeit im schönsten jüdischen Sinne; ja, da gibt es noch weiße Scheitel. Und doch, wie froh blicken die Augen, wie dankbar sind sie alle für die schönen Stunden, die freigiebig spendende Künstler von Rang und Ruf ihnen gewähren. Hier bin ich nur dann Kantor, wenn ich ihnen althebräische Weisen vorsinge, sonst aber: nun, Conferencier mit viel Fröhlichkeit! Wir singen ihnen Lieder aus ihrer Jugendzeit vor. Die moderne Atonalität hätte hier -keinen Platz, wir versuchen gar nicht, weder in Wort noch in Ton. Ein heiterer Abschied mit dem Versprechen, bald wiederzukommen. Der Tag ist zu Ende, er hat dem Judentum gedient .... so gut wir es vermögen und so lange uns Gott hierzu die MägnusDavidsohn. (Die Serie wird fortgesetzt.) Briefkasten. Ad. Weinberg, Berlin NW. Wir konnten leider Ihre Adresse nicht finden und bitten um Angabe derselben, da wir Ihnen brieflich antworten wollen. Anonymus. Anonyme Zuschriften gehen uns ja oft zu; aber mit der Einsendung eines Artikels über „Laienmittel gegen Grippe“ an eine jüdische Zeitung stehen Sie einzig da. Freilich: Sie-plädieren u. a. für die Abschaffung des Hutabnehmerts als Gruß; das sei eine überlebte Form und grippebringend dazu. Und nun, meinen Sie gewiß, daß zwar die Reformgemeinde immer noch für das Hutabnehmen, jedoch die liberale Zeitung gegen überalterte Formen ist s . . Sagen Sie; Verehrtester: da Sie keinen Kopf zu haben scheinen, von was wollen Sie eigentlich Ihren Hut nicht abnehmen? Heinrich Mann-Verehrer. Sie fragen, ob Heinrich Mann wirklich, wie es in der zionistischen Presse überall heißt, „von der Kanzel der Synagoge Prinzregentenstraße“ gesprochen habe. Wir würden, wenn es so wäre, darin kein Unglück sehen. Aber es ist nicht so: alle religiösen Sonntagsvorträge werden von dem Vorlesepult am Almemor, von der sogenannten „Haftara-Kanzel“ aus gehalten, und zwar auch dann, wenn ein Jude und sogar, wenn ein Rabbiner sie hält. Die Kanzel bleibt für die sakralen Handlungen (Predigten und deutsche Gebete der Rabbiner), also für die Gottesdienste reserviert. — Daß der eiserne Vorhang nur die Heilige Lade und nicht auch Kanzel und Vorbeterpiilt verdeckt, halten auch wir für einen Fehler, der die ganze „Wirkung“ dieses Vorhanges illusorisch macht. Freund In Berlin. Die Stelle, nach der Sie uns fragen, steht in dem Buche „Die VerbandsgeschäftsführungV von Paul Posener-Wolfskehl (Verlag für Börsen- und Finanzliteratur' A.-G„ Berlin 1922) und lautet (Seite 36 f.): „Der Geschäftsführer soll den ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitgliedern die Arbeit abnehmen.Er soll nicht für seine Person ehrgeizig sein; er soll Anregungen geben und für seine Ziele bis zur Abfuhr fechten: aber er soll nicht Träger des Lobes und der Anerkennung sein; das alles muß auf den Verband gehäuft werden, damit dessen Ansehen sich mehre. Ein schlechter Geschäftsführer, dessen Name in jedem Hefte der Verbandszeitschrjft, in jeder Rede, in jedem Berichte bis zum Erbrechen oft sich wiederholt“ DÜSSELDORF Empfehleaswede ^BezugsqueMen I Düsseldorf 1 1 Hans Kronenberg . Lichlbildner Hcfgarfenslrafje 8 - Ruf 12620 . 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WARDEN Dauerwellen — Wasserwellen — Farben Mlttelstrafie 2, I. Etage Ruf 23177 Herausgeber: Hanns Loewenstein und W ill i Tisch Verlag. Berlin SW 11. Verantwortlich für den Textteil: George Qoetz, BeriinSW61; iür den Inseratenteil: Willi Tisch, Berlin NW 87. Druck: Berliner Spezial-Druckerei Q. ra.b. H., Berlin NW 21, Alt-Moabit 105.