Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 12 (1932-1933)
- Issue
- 19 (1.1.1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Zum Tode Eduard Bernsteins. Eduard Bernstein, der am.IS. Dezember im 83. Lebensjahre gestorben ist. der Begründer der revisionistischen Richtung innerhalb der deutschen Sozialdemokratie, von vielen der bedeutendste, der klarste Theoretiker des Sozialismus der alten Generation genannt, — in seiner Stellung zum Judentum war er nichts weniger als klar, und auch die Stellung, die wir Juden zu ihm entnehmen; dürite daher recht uneinheitlich sein, wenigstens sobald wie als Juden sprechen: wie der einzelne Jude als Demokrat; Sozialist usw. zu ihm steht, das ist keine jüdische Frage, und die größte Freude darüber, daß.ein so idealistischer, so klarer, so unbeugsamer und konsequenter, so leistungsreicher, so gütiger Mann wieder einmal aus unserer Gemeinschait hervorgegangen ist. kann uns nicht damit versöhnen, daß er, wenn auch in jungen Jahren (1877, also als Siebenundzwauzigjährigerj, der damaligen 'Parteiführerparole zum-Kirchenaustritt folgend, in der Zeit der schärfsten Sozialistenverfolguug, dieser Gemeinschaft den Rücken gekehrt hat. Und aitclt das ist nur ein schwacher Trost, daß er trotz diesem Austritt mit seiner jüdischen Herkunft nie ganz fertig geworden. Int Gegenteil, sein Verhalten, zum Judentum ist 'typisch für die Vielzuvielen, die die religiöse Bindung verloren haben und nun nicht wissen, was sie aus dem Judentum machen sollen, das sie, trotz Austritt, nicht loswerden. Eduard Bernstein war in Berlin als Solm eines Lokomotivführers geboren worden. (Zwischenbemerkung: es gibt also jüdische Lokomotivführer, Herr Goebbels!) Ein Bruder seines Vaters war der sehr populäre politische und naturwissenschaftliche Schriftsteller Aron Bernstein, der ein Mitbegründer der Jüdischen Reformgemeinde war. Religiöse Beziehungen waren also vorhanden. Dann folgte die Zeit der völligen Abstinenz vom Judentum (wenn auch nicht im familiären Leben: sein Schwiegersohn, der bekannte Mediziner Professor Chajes, stammt aus der berühmten Wiener Rabbinerfamilie gleichen Namens), bis 1917 ein Aufsatz erschien: „Von den Aufgaben der Juden im Weltkriege.“ 1919 trat Bernstein dann der poalezionistiscben Bewegung nahe, 1924 ging er in das „Komitee für-das Arbeitende Palästina“, noch später in das „Deutsche Komitee Pro Palästina“, ohne jedoch eigentlich Zionist zu sein, wie er-aueji niemals den formellen Wiedereintritt in das Judentum vollzog. Sein Herz schlug für die Arbeiter, für die in Palästina wie für die in Deutschland und in aller Welt; seine Heimat im kulturellen wie auch in jenem nationalen Sinne, der kein Gegensatz zu internationalem, zu kosmopolitischem Fühlen ist, blieb Deutschland; das kommt auch in den Nachrufen der Presse deutlich zum Ausdruck. Was aber sein Eintreten für die Unterdrückten aller Länder anlangt —: mag es noch so sehr aus jüdischer Denkweise herstammen. so hat er doch vom wirklichen Judeututne nie gewußt, wie er auch mit demjenigen, was er für Judentum hielt, nie recht iertig wurde. Das werden diejenigen Glaubensgenossen am meisten bedauern, die den Politiker Bernstein am meisten bewundern. Ohcrstudieudirektor H a n s Ro s b y. Auslands-Chronik Warschau. (Palästina-Subventionen seitens der Gemeinde uhgclclt nt — darauf: Steu erstreikt er Zionisten.) Die letzte Sitzung der Repräsentanz der Warschauer jüdischen Gemeinde, in der das Budget für das kommende Jahr beraten wurde, verlief außer- ■ordentlich stürmisch. Die von den Agudisten und ihrem Anhang zusammengesetzte Mehrheit beschloß gegen den Protest der zionistischen Minderheit, die Subventionen für die zionistischen Fonds (10000 Zloty für Keren Hajessod und 10000 für Keren Kajcmcth) zu streichen. Die zionistische Minderheit versammelte sich daraufhin zu einer Beratung, in der beschlossen wurde, den Warsciiauer Juden zu empfehlen, so lange die Zahlung der Gemeindesteuern zu verweigern, als nicht der Beschluß, die zionistischen Posten aus dem Budget zu streichen, wieder aufgehoben wird. Inzwischen wird aus Krakau mitgeteilt, daß die Repräsentanz der Krakauer jüdischen Gemeinde ebenfalls die Vorschläge der zionistischen Mitglieder, einige Posten für die zionistischen Fonds in das Budget einzustellen, abgelehnt hat. Paris. (Zwei Juden im neuen französischen Kabinett.) Dem'von Paul-Boncour gebildeten neuen französischen Kabinett gehöret) zwei Juden als Minister an: der KREDITVEREIN für Handel undGewerbee.G.in.b.H. Berlin N 24 Oranienburger Strafe 3 Am Hackeschen Markt Reichsbankgirokonto Dresdner Bank Genossenschafts-Abteilung K 52 Bank des Berliner Kassen Vereins Postscheckkonto: Berlin Nr. 805 Fernsprecher: D 2 Weidendamm. 0852 Kassenstunden:. 9—5 Uhr Die Bank des jüdischen Mittelstandes . Ausführung sämtlicher bankmäßigen Geschäfte . Kontokorrent- und Scheckverkehr Sparkonten An- und Verkauf von Wertpapieren Vermittlung von Hypotheken und Grundstücken 'Häuserverwaltung Nachstehende Spenden für den Jugend-Zeitungsfonds sind dem' Werbeausschuß für jüdisch-liberale Jugendarbeit im letzten Hafbmonat zur Verfügung gestellt worden: Jüdisch-liberaler Gemeinde-Verein, Duisburg 1 Abonnement Dr. Kurt Fleischer, Berlin 7 Abonnement Dr. S. London, Berlin ’ 1 Abonnement Frau H. Vorreuter, Dortmund 1 Abonnement % (Bisheriges Ergebnis: 69 Abonnements) ' Die Vereinigung für das liberale Judentum, der Liberale Verein für die Angelegenheiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und die Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugendvereine Deutschlands (Arge) danken den Spendern für das bekundete Interesse an ihrer Aufbauarbeit für die jüdisch-liberale Jugend und geben der Hoffnung Ausdruck, daß immer weitere Kreise sich in gleicher Weise gebefreudig erweisen werden. JugendwerbeausschuB der Vereinigung für das liberale Judentum. Postsch.-Konto: Berlin 29399 Deputierte und Bürgermeister von Le Havre, Leon Meyer, der das Portefeuille der Handelsmarine übernahm, und Senator Alexandre Israel, der zum Unterstaatssekretär im Innenministerium ernannt worden ist Die beiden jüdischen Minister gehören der radikal-sozialistischen Partei an. New York. (E i n „j ü d is clt e r G andh i“.) Der Lehrer der Philosophie am City College in New York, Dr. Arthur Kraus,»der die Anregung zur Demonstration jüdischer und nichtjüdisclier Studenten New Yorks vor dem Gebäude des polnischen Generalkonsulats in New York als Protest gegen die antijüdisclien Studentenexzesse in Polen gegeben hatte, trat aus Enttäuschung über das Unterbleiben dieser Demonstration in den Hungerstreik. Dr. Arthur Kraus hat in der polnischen Armee als Offizier gekämpft. Um so mehr nahm er sieh das traurige Schicksal der jüdischen Studenten an den polnischen Universitäten zu Herzen. Kowno. (Die litauischen Regierungsbehörden für das Aufbauwerk des „ORT“.) ln einer Unterredung die das Mitglied der Exekutive der Zentralverwaltung des „ORT“-Verbandes, Dr. A. Singalowski, mit dem litauischen Ministerpräsidenten Tubialis hatte, versprach dieser für das nächste Jahr eine Erhöhung der Regierungssubvention für die Fachschulen des „ORT“. Die landwirtschaftlichen Kreditinstitute sollen angewiesen werden, auch den jüdischen Landwirten Kredite einztträumen. Besondere Anerkennung fanden die „ORT"-Fachscliulen seitens des litauischen Bildungsministers, bei dem Dr; Singalowski ebenfalls vorsprach. Der 'Bürgermeister von Kowno verspraclt Herrn Dr. Singalowski, dem „ORT“ zur unentgeltlichen Erlangung eines Grundstücks für ein infolge ständig anwachsender Schülerzahl notwendig gewordenes neues Schulgebäude zu verhelfen. Sprechsaal Tür diese Rubrik übernimmt die Schriftleitung lediglich die preßgcsctzliche Verantwortung. Verband Berlin des Jüdischen Frauenbundes C. V. Berlin, den 15. Dez. 1932 An die Redaktion der Jüdisch-liberalen Zeitung Berlin SW 11. Sehr geehrte Redaktion! Zu Ihrem Hinweis auf den Vortrag der Frau Tilla Durieux unter der Rubrik „Wissen Sie schon?** in Nummer 17 Ihrer Zeitung, teilen wir ihnen mit, daß Frau Tilla Durieux sich in vollkommen uneigennütziger Weise für unsere Wohlfahrtsarbeit zur Verfügung gestellt hat. Der Ertrag dieses Vortrags hat es lins ermöglicht, eine Küche und warme Stube in der Steglitzer Straße 9 zu eröffnen, die ausschließlich für unsere Glaubensgenossen bestimmt sind. Da unsere prominenten' jüdischen Künstler und Literaten sich jederzeit zugunsten interkonfessioneller Wohlfahrtsarbeit zur. Verfügung stellen, halten wir es für sehr erfreulich, wenn einmal Nichtjuden für unsere jüdische Wohlfahrtsarbeit Hilfe leisten.*) Wir bitten Sie um Aufnahme dieser Erwiderung. Mit vorzüglicher Hochachtung gez. Margarete J a c o b y _ Vorsitzende der Bezirksgruppe Westen. *) Wir halten diesen Vergleich für nicht am Platze, weil Frau Durieux keine „Nichtjüdin“ im gewöhnlichen Sinne (vgl. z. B. den Syhagogenvortrag des Nichtjuden Heinrich Mann), sondern aus dem Judentum ausgetreten ist. Dennoch haben wir der Zuschrift des Frauenbundes loyalerweise hier . Raum gegeben, zumal es uns fernliegt, die hohe Künstlerschaft oder die persönliche Integrität der Fran Durieux in Zweifel zu ziehen. Schriftleitung der „Jüdisch-liberalen Zeitung“. Sie iüdisch=Ci&eca£e Juqmd Redaktion: Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugendvereine Deutschlands Verantwortlich: Dr. Ellien Littmann, Berlin Toleranz? -Die jüdische Religion hat schon in alter Zeit das Gebot der Nächstenliebe sehr in den Vordergrund gedrängt. Den Mitmenschen wie einen Bruder zu lieben und zu achten,’ ihm Gutes zu erweisen und ihm Verständnis entgegenzubringen, galt als höchste Pflicht. Doch Toleranz im Sinne der Anerkennung einer anderen Weltanschauung hat das Judentum nicht gefordert, sondern es hat stets darauf hingewiesen, daß es nur einen Gott, nur eine Gerechtigkeit und eine Wahrheit gebe. Die ehrliche Ueberzeugung und die heiligen Gefühle des Mitmenschen zu achten, ist Pflicht des Juden, die Weltanschauung des anderen jedoch als eine gleichwertige Wahrheit anzuerkennen, liegt nicht in der Natur eines Menschen, der von seiner eigenen Weltanschauung fest überzeugt ist. Zu erstreben ist die Liebe von Mensch zu Mensch, die jene Intoleranz ausschaltet, die sich in maßloser Ueberheblichkeit und Selbstherrlichkeit äußert. Zu verwerfen ist dagegen eine falsche Toleranz, die durch Konzessionen oder Kompromisse die Gegensätze zu verdrängen und zu verwischen sucht und gerade durch Tolerierung und Vertuschung an die Stelle der Wahrheit innere Verlogenheit setzt: . Selbstverständlich darf man der durch umfassendes Wissen und langjährige Erfahrung erworbenen Meinung des Nebenmenschen die Achtung nicht versagen, und jeder Mensch mit einer ehrlichen Ueberzetigung kann Anspruch darauf erheben, für ernst genommen zu werden. Aber man darf dabei den eigenen Standpunkt nicht aufgeben, man darf es bei"aller Achtung vor dem Gegner nicht vergessen, iür die eigene Weltanschauung in anständiger Art und Weise 'einzutreten. Es muß sich verderblich auswirken und es muß zu einer heillosen Verwirrung führen, wenn eine Verwässerung der Weltanschauungen eintritt und wenn die Klarheit der Begriffe schwindet. Es ist gewißlich-nicht zu billigen, daß jetzt verantwortungslose Menschen in ihrer Verblendung gar zu oft ihren Ansichten mit anderen Waffen als denen des Geistes Geltung zu verschaffen suchen, aber es ist auch andererseits nicht zu billigen, daß viele denkende Menschen als schwankende Gestalten haltlos iind nach allen Seiten Kompromisse schließend zwischen den einzelnen Richtungen umherirren, ohne Farbe zu bekennen und eine klare Entscheidung zu treffen. Die Menschenliebe geht über den Gedanken der eigentlichen Toleranz weit hinaus, und sie ist es, die den Menschen adelt. Aber Toleranz im Sinne der Gleichsetzung von Ansichten, die den eigenen völlig zuwiderlaufen und so eine Nivellierung’alter Unterschiede zur Folge hat, macht das heiße Ringen um Wahrheit zunichte; denn die Wahrheit ist nicht zu finden auf den verschlungenen Wegen der Kompromißlerei. sondern nur auf dem geraden Wege klarer Erkenntnis. Das einmal für wahr Erkannte darf nicht schamhaft verschleiert werden durch das Zugeständnis, daß der andere in seiner Art ebenfalls recht habe. Es gibt nur eine Wahrheit auf der Welt. Der Mensch mag die Weltanschauung seines Mitbürgers achten, weil 'dieser in gleicher Weise um sie gerungen hat wie er selbst, aber er soll nicht an der Wahrheit, von der er selbst durchdrungen ist, drehen und deuteln lassen. Die Wahrheit will unverfälscht sein, sie muß heilig und rein erhalten bleiben. Derjenige übt wahrlich falsche Toleranz, der so duldsam gegen andere ist, daß er seinen eigenen Standpunkt aufgibt oder auch nur bedenklich abscliwächt Nur derjenige -wird auf die Dauer bestehen, der die innere Kraft besitzt, bei aller Achtung vor dem Gegner die eigene Weltanschauung unbedingt hochzuhalten und zu verteidigen. Man würde der Menschheit einen schlechten Dienst erweisen. Wenn man um eines Kirchhoffriedens willen die Wahrlieit preisgeben würde. Es gilt deshalb, dafür Sorge zu tragen, daß nicht durch mißverstandene Toleranz eine Atmosphäre innerer Unwahrheit und niedriger Heuchelei entsteht, die den Kämpf für unverfälschte Wahrheit letzten Endes unmöglich machen würde. Nicht die Tolerierung und nicht das Kompromiß, sondern der Kampf.um reine Wahrheit ge- . währleistet den geistigen Fortschritt der Menschheit. Herbert Bremler. Das Jli-Programm Breslau. Zwanzigjähriges Jubiläum des Breslauer’ Jli ' zugleich: Delegierten-Tagung der „ARGE“ (Arbeitsgemeinschaft jUdisch-liberaler Jugendvereine Deutschlands). - Einiges aus dem Festprogramm: Freitag, 13. 1.. 1933: Freitagabendfeier. Sonnabend. 14. 1. 1933: Vormittags: Festgottesdienst in der Neuen Synagoge. Nachmittags: Delegiertentagung; Leitung: Heinz Kellermann (Berlin); Redner: Martin Glaß ' (Berlin), Hans Manfred Danziger (Breslau). Sonntag, 15. 1. 1933: Vormittags: Große liberale Kundgebung. Redner u. a.: Rabbiner Dr. Albert Wolf (Dresden). Gemeinsames Mittagessen. Nachmittags: Fortsetzung der Delegiertentagung. Führung der auswärtigen Gäste durch Breslau. Abends: Gesellschaftsabend (Theater,Rezitation, Tanz). Das Fest findet in den Räumen der Breslauer Odd- Feilow-Loge statt. - Anmeldungen zur Tagung erbeten an Alfred Fabian, Breslau, Moritzstraße 35. Berlin. Heimabende. Wir bitten, Besuche aui den Heimabenden vorher bei dem betreffenden Gruppenführer anzumelden. Gruppe Westen. Montag, 2. Januar, 8 Uhr, bei Heinz Kellermaun, Knesebeckstraße 56/57. — Montag, 9. Januar, 8 Uhr, bei Krotoszyner. Siemensstraße 14. Thema: Gottesbegriff. „ Führer: Heinz Kellermann, Knesebeckstraße 56/57. Tel.: Bismarck 6171. Gruppe Savlgny. . ■ ■ \ Mittwoch, .4. Januar, 8 Uhr, bei Caro. Ahornallee 29. — Mittwoch, 11. Januar, 8 Uhr, bei Simon,'Tannettbergallee 8(12. Thema: Goitesbegrlff, Offenbarung. Führerin: Annl Jacobsohn, Schlüterstraße 31. Telefon:' Bismarck 1592.__ _ „Jli“ Frankfurt a. Ms 3. Januar: Dr. Dora Edinger: Jüdisches Leben ln Sowjet- Rußland. — 10. Januar: Rechtsanwalt Werner Simon: Die deutsche Landschaft Die Heimabende finden Jeweils DiedStag, abds. 8.45 Uhr, im Heim des JII, Eschersheimer Landstraße 651, statt. Gäste willkommen. Die Jugendgruppe (Jungens und Mädels von 14—16 Jahren) trifft sich Jeden Montagabend um 20 Uhr im Heim, Eschersheimer Landstraße 651. Wer sich zu beteiligen beabsichtigt kann ungezwungen an einem Montag erscheinen. Für die’ Arbeitsgemeinschalt „Wir lesen Zeitungen“, die. Mittwochs abends im Helm stattfindet wird vorherige Anmeldung an Kurt Sassen, Im Trutz 23, erbeten. Herausgeber: Hanns Loewenstein und Willi Tisch Verlag. Berlin SW 11. Verantwortlich für den Textteil: George Goetz. Berlin SW 61; für den Inseratenteil: WilliTisch, BerIinNW87. — _ Druck: Berliner Spezial-Druckerei G. m. b. H„ Berlin NW 21, Alt-Moabit 105. '