Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 12 (1932-1933)
- Issue
- 18 (15.12.1932)
- Date
- 1932-12-15
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2613366-2613456-2613472--4276-2615941- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Unter' dem Zeichen Abraham Geigers. Die Tagung der liberalen Rabbiner. ~ (A ui 11 i cli e r H e ricii t.) . Die ..Vereinigung der liberalen Rabbiner Deutschlands“ hielt am Dienstag, dein 15. November d. J., eine stark besuchte Versammlung ab, die unter dem Zeichen Abraham Geigers stand. Man hatte Wiesbaden als Tagungsort gewählt, weil Geiger vor genau 100 Jahren dort seine erfolgreiche Laufbahn als praktischer Rabbiner begonnen hatte. C. Scligmann (Frankfurt a. M.). der langjährige Vorsitzende, gedachte -in seiner Eröffnungsrede in warmherzigen Worten der seit der letzten Zusammenkunft verstorbenen Kollegen: Tawrogi (Kreuznach), Lcvi (Krefeld), Pcritz (Liegnitz). Grünfeld (Augsburg), Lazarus (Frankfurt a. M.) und Knoller (Hannover), der — nicht Mitglied — der Vereinigung nahestand. Dann erstattete er den Geschäftsbericht, indem er u. a. darauf hinwies, daß der 1898 von |1. Vogclstcin mit 37 Mitgliedern begründete Verband jetzt auf 95 angewachsen sei. Dtn ersten mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag hielt P: Lazarus (Wiesbaden) über das Thema: ..Was hat Abraham Geiger als Rabbiner von Wiesbaden für das deutsche Judentum geplant und geleistet?“ Unter Zugrundelegung teilweise ungedruckter Quellen zeigte Lazarus anschaulich das vielseitige Wirken des jungen Geiger als Lehrer, Prediger, Wissenschaftler und Organisator in seinem ersten Amtsbezirk. Von Einzelheiten herausgehoben sei die Begründung einer wissenschaftlichen jüdischen Zeitschrift sowie die Einberufung der ersten Rabbinerversammlung im 19. Jahrhundert auf deutschem Boden im Jahre 1837 nach Wiesbaden. Den nächsten ebenso gedankenreichen wie anregenden Vortrag hielt ürünewald (Mannheim) über: „Die Paradoxien im Liberalismus (im Anschluß an A. Geiger)." Aus- ■ gehend von der Frage, mit welchen Elementen hat sich der. Liberalismus verbunden, die seinem ursprünglichen Wesen fremd sind, zeigte Grünewald die Spannungen auf, die Begriffe wie Volksindividualität, Rationalismus und Individualismus in den Liberalismus hineingetragen haben. Im Gegensatz zu dem kämpferischen Liberalismus ist dem Liberalismus von heute aüfgegeben, in der allgemeinen Kultur zu münden. Er kann der Autorität nicht entraten. kann sie aber auch — weil von außen kommend — nicht bejahen. Paradoxien können nicht aufgelöst, sondern müssen ausgeträgen werden. Der Vortragende deutete die Richtung an. nach der hin ihm eine lebensnahe Entwickelung des jüdischen Liberalismus möglich erscheint Den Höhepunkt "der Tagung bildete der Vortrag von Baeck (Berlin) über: „Krisis und Lösung (im Anschluß au A. Geiger).“ Der religiöse Liberalismus des 19. Jahrhunderts wurde auf das stärkste durch außerhalb seines Wesens liegende Momente beeinflußt: durch politische und wirtschaftliche Ursachen, den modernen Bildungsbegriff sowie endlich durch die Tatsache, daß aller Liberalismus dazu neigt, infolge seiner gedanklichen Konstruktionen sich der Wirklichkeit des Lebens zu entfremden.. Demgegenüber ist ein Denken aus Lebenszusamnienhängen notwendig. Das hat sowohl der jüdische Nationalismus übersehen, als er -sich dem Religiösen gegenüber vielfach gleichgültig zeigte, wie auch der jüdische Liberalismus, indem er —au Begriffen wie Volk und Gemeinschaft Jange achtlos vorübergehend — der prinzipiellen Auseinandersetzung des Problems „Judentum und Volk“, „Judentum und Staat“ auswich. Nur in diesem Denken aus Lebenszusammenhängen -wird der Liberalismus sein Eigenstes wiederfinden, wird er sich freilich immer wieder auch der Spannung bewußt werden zwischen Freiheit und Gesetz. Auf diesem Spannungsverhältnis, dieser Krisis, beruht die Kraft des Liberalismus. Dieser Krisis immer wieder innc zu werden, das ist unsere Aufgabe. Die lebhafte und fruchtbare Aussprache, die die Vorträge auslösten, bewies, welche Fülle von Anregungen die Redner gegeben hatten. Aus dem weiteren Verlaut der Tagung sei noch die Ansprache von Professor E1 b o g e n (Berlin) erwähnt, der als Vertreter der Wissenschaft des Judentums erschienen war und für die Notgemcinschaft der jüdischen Lehranstalten zur Ausbildung von Rabbinern in Deutschland warb. Grünewald (Mannheim) referierte über eine Zeitschrift für jüdische Theologie, deren Gründung beschlossen ward. Der bisherige Vorstand, bestehend aus Seligmann (Frankfurt a. M.), Blumcntlial, Galliner, Salonionski,'Wiener (Berlin), Dienemann (Offenbach a.M.), Grünewald (Mannheim). Italiener (Hamburg), Schönberger (Aachen), Vogclstcin (Breslau), Wolf (Dresden),--wurde wiedergewählt; neu trat 1 Lazarus (Wiesbaden) in den. Vorstand ein. Die Wiederwahl Seligmanns gestaltete sich zu einer spontanen Kundgebung der Versammlung für den bewährten Führer. Am Spätnachmittag schloß die cin- "drucksvolle Tagung, um deren äußeres Gelingen sich neben dem . Wiesbadener Rabbiner Lazarus auch der Vorstand der Israelitischen Kultusgcmcindc, auf der Tagung vertreten durch die Herren Justizrat Marxlteimer und Dr. Goldstein, besonders verdicht' gemacht, hatte. Im Zusammenbau« mit der Tasuns der liberalen Rabbiner fanden noch einige Veranstaltungen statt Die Reihe der Veranstaltungen eruffnete die Ortsgruppe der Vereinigung für das liberale Judentum durch einen besonderen -Festakt den Herr Direktor Dr. Goldstein als Vorsitzender der Ortsgruppe eröffuete und bei dem Herr Rabbiner Dr. V’o g e 1 s t e i n (Breslau) in einem * großangelegten Vortrag -ein Lebensbild Abraham Geigers gab. Umrahmt war dieser Vortrag von musikalischen Darbietungen von Fräulein Hanna Stein, Herrn Oberkantor Nußbaum und Dr. med. Hirsch. — Die Gemeinde selbst veranstaltete am Freitagabend in der Hauptsynagoge einen besonderen Fcstgottesdienst. bei dem Herr Gemeinderabbiner Dr. Lazarus die Festpredigt hielt. * * * Linen Tag nach der liberalen Rabhincrtagimg hielt der All- Herrn Rabbiner Dr. Bacck (Berlin) seine Hauptversammlung ab. Den Geschäftsbericht erstattete Rabbiner Dr. D i e n e m a n n (Offenbacb). Das Hauptreferat „Jüdische Lehre und jüdische Theologie“ hielt Rabbiner Dr. iWax Wiener (Berlin), der die Grundgedanken seines Referatesinzwischen in der „Jüdischen Rundschau“ veröffentlicht hat. Die Versammlung faßte eine Resolution zugunsten der in schwerer Not befindlichen drei Rabbinerbildungs-* a » s t a 11 e n. — Wie unsere Leser sich erinnern, hat der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden eine Zusammenlegung des Breslauer Rahbincrseminars mit der Berliner Hochschule, angeregt. Eine Stellungnahme seitens des Rabbinerverbandes hierzu ist nicht erfolgt, obwohl die in allen Gemeinden zu erwartende Erhöhung der Kultus- Steuern sichtbare Einsparungen immer dringender macht. Aus der Bewegung Berlin. (Liberaler Verein.) Der „Liberale Verein für die Angelegenheiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin" bat in den letzten Wochen in den verschiedensten Bezirken unserer Weltstadt eine außerordentlich rege Tätigkeit, entfaltet. Am 22. November veranstaltete die Bezirksgruppe Wedding-Reinickendorf-West unter dem Vorsitz des Herrn Eitel Rockmacher einen Abend, an dem der Repräsentant der Jüdischen Gemeinde, Direktor Alfred Jaulus, in anschaulicher, populärer und interessanter Weise über das Thema „Gemeindearbeit — Vereinsarbeit“, referierte und dabei ausführlich alle Leistungen auf sozialem, kulturellem und religiösem Gebiete schilderte. Den Unterhaltungsteil des gut besuchten Abends bestritten Lucie Charlotte B a e r, Margot Blumklotz, Gerhard Gottschalk, Ernst Lewandowski und Chordirigent Martin Epstein. — Am selben Tage fand im Bezirk Nordost unter dem Vorsitz des Herrn Bruno Silberberg ein von 350 Personen besuchter Vortrag von Herrn Prediger Dr. Karl Rosenthal über das Thema „Alter und Jugend“ statt Der Redner erörterte das Gcnerationenproblem, gab eine historische Schilderung der allgemeinen und der jüdischen Jugendbewegung und ging dann besonders auf die Probleme der heutigen Jugend ein. Anscliließend erfreute Dr. Fritz S a I o m o n s k i, von Frau Lili G o e t z am Klavier verständnisvoll begleitet die Zuhörer durch seine vollendeten gesanglichen Darbietungen. — Im Bezirk Tempelhof hatten die zu den letzten Herbstfeiertagen erstmalig eingerichteten Gottesdienste den Wunsch wachgerufen, den Schöpfer dieser Liturgie, Herrn Seminaroberlelirer Hermann Fal k e nb e r g, zu einem Vortrage zu bitten, der unter dem Thema „Gottesdienst, des Großstadtmenschen“ am 23. November stattfand. Wenn auch .die teilweise recht herbe Kritik, die der Referent an. unseren Orgelsynagogen . übte, den Zuhörern vielfach zu weit zu gehen schien, so gewannen sic doch aus den Argumenten des Redners die Ueberzeugung, daß noch viel für' die Reform des Gottesdienstes zu geschehen hat, damit die zukünftige Generation ihm nicht ganz entfremdet werde. Der Vortrag' wurde von vorzüglichen Gesangsvorträgen des Herrn Koiizertsänger Erwin Gotthelf unter feinsinniger Begleitung des Herrn Gesanglehrer Alfred L o e w y umrahmt. — In der Bezirksgruppe Südwestliche Vororte fand am 29. November unter dem Vorsitz des Herrn Siegfried Sander ein Vortrag des Herrn Studiendirektor Dr. J. G u t m a n n über das Thema ,;Warum sind wir liberale Juden?“ statt: der Redner zeigte an Hand eines geschichtlichen Abrisses die Tatsache auf, daß der Fortbestand des Judentums nur bei ständiger Fortentwicklung der Formen gewährleistet ist Im geselligen Teil brachten Rose Sander und Max Rosenthal stimmvoflendel Lieder und Duette zum Vortrag. — Einen sehr interessanten Vortrag veranstaltete am 29. November die Bezirksgruppe Charlottenburg-Ost unter dem Vorsitz des Herrn Direktor Alfred Jaulus. Das Thema war ausnahmsweise politisch: es hieß „Von Hitler bis Thälmann“: Redner war unser Freund Dip|.-Ing. Bruno Woyda, Redner, waren aber u. a. auch Hitler, Goebbels, Hugenberg, Oberfohren, Kaas. Sfresemann, Torgier und Thälnjann, denn, wie unsere Leser schon erraten haben, es handelte sich um eine Schallplattenvorführung, zu der der Referent umrahmende und erläuternde Ausfülirungen machte. —• Der Monat Dezember wurde mit einer Veranstaltung der Bezirksgruppe Oberspree unter dem Vorsitz von Herrn Kurt Lublin eingeleitet. Als erster Referent sprach Rechtsanwalt Dr. Max Mayer, Repräsentant der Jüdischen Gemeinde, über „Religiosität und refigiöse Tat in der Großstadt“: er ging dabei besonders auf die Verhältnisse in den entferntgefegenen Vororten ein- Anschließend sprach der russische Rechtsanwalt Ilja Goldmann Uber „Judentum und Bolschewismus“. Im Unterhaltungsteil wirkten Gerhard Gottschalk, Rosa Kaiser. Martin Epstein und Werner Grünwald mit großem Erfolge mit. — Alle Veranstaltungen des Liberalen Vereins waren gut. z. T. hervorragend gut besucht; in allen Bezirken zeigt sicli ein reges Interesse an der Arbeit des Vereins, dem es unter der Leitung seines Vorsitzenden, Herrn Landgerichtsrat Dr. Martin Lesser, gelungen ist, sich in den Mittelpunkt des Berliner jüdischen Lebens zu stellen. Berlin. (Gründung einer Liberalen Synagoge N o r d o s t.) Freunde der liberalen Bewegung im Carl Legien- Viertel und in den angrenzenden Straßen haben sich zu einer „Liberalen Synagoge Nordost“ zusammengeschlossen, um einen Gottesdienst, zunächst nur an jedem Freitagabend nach der Liturgie der „Liberalen Synagoge Berlin“, zu schaffen, an der religiösen Erziehung der Jugend sowie an den sozialen Bestrebungen dieser Stadtgegend mitzuwirken und die religiös noch abseits stehenden Bewohner für das religiöse Leben zu gewinnen. Als Betsaal ist die zentralgelegene Aula . der Schinkel-Oberrealschule. CarmenTSyiva-Straße 25—26 (unweit Hnmannplatz) in Aussicht genommen. Der erste Gottesdienst wird am Freitag, dem 23. d. M„ abends 7.15 Uhr (Chanukka), stattfinden. Interessenten werden gebeten, ihre Adresse der Liberalen Synagoge Nordost (Bruno Silberberg, NO 55, Wpidenberger- Straße 2. Telefon E 3 Königstadt 2168) bekanntzugeben. Berlin. (Neuer liberaler -Gottesdienst.) Die unter Leitung von Herrn Rockmacher stehende Bezirksgruppe Wedding-Reinickendorf-West des Liberalen Vereins hat einen Verein „Liberale Synagoge Wedding-Reinickendorf-West“ ins Leben gerufen. Damit ist die Möglichkeit der Veranstaltung eines regelmäßigen Gottesdienstes an jedem Freitagabend in diesem Bezirk gegeben. Der erste.Gottesdienst findet anläßlich des Chanukkafestes am Dienstag. 27. Dezember, abends 8 Uhr, in der 131. V o 1 k s s c h u 1 e. O f e n e r Str. 6/7 parterre, statt Die Predigt hält Herr Rabbiner Dr. Swarsensky; der Chor steht unter Leitung des Herrn Martin Epstein, Herr Musik- K. ERNST HANKE, Malermeister BERLIN SW61, -Hagelberger Str. 36. FERNSPRECHER: F5 Bergmann 5012 gemeine deutsche Rabblncrverband in Mainz unter dem Vorsitz von 'Versende per Nachnahme in bekannter Ia Qualität: - la garantiert ^reines Gänseschmalz (in Dosen iSv. 8 lft Pfd. NeUoinhalt) Pfd* RM 1)40 I a Gänseschmalz - Verschnitt Prd. RN 0,80 (aus reinem Pflanzenfett gemischt mit bestem Gänseschmalz) la Gänsellesen rein ... . Pfd. RM 1,40 la Hautfätt dick. Pfd. RM 1,20 . - Wilhelm Papelbaum Berlin;N 54, Rosenthaler Straße 36 Telefon: D ‘2 WriMdunm 9288 LEON CONDITOREI G.m. b. H. SfADTKÜCHE FESTSÄLE CONDITOREI CAFE KURFURSTENDAMM 155-156 FERNSPR.: H 1 PFALZBURG NR. 6110 Reserviert für Dr. jur. Johann Heidke . und Heinrich Skapowker B e r 1 i n 35 / S t e g-1 i t z e r S t r a ß e 66 Kein Konkurs ’ Ich helfe Ihnen Beseitigung von Schwierigkeiten durch uoaflfecntbare Maßnahmen auch in sdiwie* riesten Fällen. — Ehe Sie sich an Ihre Gläubiger wenden. Vergleichsverfahren angrc&n jpw* wenden Sie sich an den sehr empfohlenen WlrHdiattsbelrat Falilngj Berlin NW 87, Lessingstr.4 Fernsprecher: C 9 Tiergarten 0338 Stadtküche Veit Berlin W, Kurfürsfendamm 22 (a.d Joadiimsfhalersfr.) fel.Bismardc 2245 Unter Aufsicht der JÜd. Gern. Berlin Ausrichtung vonFesflichkeifen jeder Art Mittag- und Abendfisdi Berlins beste rit. Küche lehrer Alfred Loewy wirkt an der Orgel und Herr Ernst Lewandowsky als Kantor mit. Regelmäßige Freitagabend- Gottesdienste sollen ab Januar stattfinden. Dortmund. Die hiesige Ortsgruppe der „Vereinigung für das liberale Judentum“ eröffnete ihre Wintertätigkeit mit einem Vortrage des Vorstehers der Repräsentanten-Versammlung, Herrn Dr. jur. Koppel, über das zeitgemäße Thema: „Aufbau und Verwaltung der Gemeinde unter besonderer Berücksichtigung des Steuerrechts, der Wohlfahrtsfragen usw.“ Die Versammlung, an der' auch Nichtmitglieder der Vereinigung teilnahmen, war gut besucht. Der Redner verstand es, den an sich spröden Stoff in leichtfaßlicher, äußerst fesselnder Weise darzubieten. An zahlreichen Beispielen zeigte er den neuen Satzungsentwurf im Vergleiche mit den bisherigen Bestimmungen. Gottesdienste Berlin-Norden. Liberale Synagoge Norden, Schönhauser Allee 162. Freitag, 16. Dezember, abends 7.15 Uhr: Predigt Rabbiner Dr. Swarsensky. — Sonnabend,,17. Dezember, vorm. 10 Uhr: Predigt Rabbiner Dr. Swarsensky. — Chanukka, Freitag, 23. Dezember, abends 7.15 Uhr: Predigt Rabbiner Dr. Salomonskl. — Sonnabend, 24. Dezember, vorm. 10 Uhr; Predigt Rabbiner Dr. Salomonskl. — Freitag, 30. Dezember, abends 6.30 Ubr, Jugendgottesdienst: stud. theol. Erwin ZimeL — Sonnabend. 31. Dezember, vorm. 10 Uhr: Predigt Rabb.-Kand. Sänger. Berlin-Osten. Liberale Synagoge Osten, Kalserstr. 30, Aula der Mädchenschule. Freitag, 16. Dezember, abends 7.30 Uhr: Predigt Dr. van der- Zyl. — Chanukka, Freitag, 23.- Dezember, abends 7.30 Uhr: Predigt Rabb.-Kand. Heimann. — Freitag, 30. De-’ zember, abends 7.30 Uhr: Predigt Rabb.-Kand. Sänger. _ Westend. Liberale Synagoge Westend, Lelstikowstr. 7—8. Freitag, 16. Dezember, abends 7.15 Ubr: Predigt Dr. Hirschberg. — Chanukka, Freitag, 23. Dezember, abends 7.15. Uhr: Predigt Dr. Sänger. — Freitag, 30. Dezember, abends 7.15 Uhr: Predigt- Rabb.-Kand. Heimann. Wedding-West-Reinlckendorl. Liberaler Gottesdienst in der Volksschule Ofener Str. 6/7. Dienstag, 27. Dezember, abends 8 Ubr: Chanukka-Gottesdienst. Predigt Rabbiner Dr. Swarsensky. v. _ ■ Liberaler Gottesdienst Schmargendorf. (Altersheim Befkaer Str. 32.) Chanukka-Gottesdienst, Freitag, 23. Dezember, abends 3.45 Uhr: Predigt Dr. Baeck. — Sonnabend, 24. Dezember, vorm. 10 Uhr. — Freitag, 30. Dezember, abends 3.45 Uhr.— Sonnabend, 31. Dezember, vorm. 10 Uhr. _ ’ - Jüdische Reformgemeinde. Johannisstr. 16: Sonntag, 18. Dezember, vorm 10.30 Uhr: Predigt Dr. Jelskl. — Sonntag, 25. Dezember, Chanukka-Festgottesdienst, nachm. 5 Ubr. Predigt Dr. Rosenthal. Kleiststr. 10: Freitag, 16. Dezember, abends 7.15 Uhr: Bibelvorlesung Irene Triescb, Liturgie Dr. Rosenthal. — Chanukka, Freitag, 23. Dezember, abends 7.15 Uhr: Bibelvor- Iesung Irene Triesch, Liturgie Dr. Lehmann. — Freitag, 30. Dezember, Chanukka-Festgottesdienst: Predigt Dr. Jelski. Das Jli-Programm Berlin. * Gemeinsame Veranstaltungen. Weibnachtsfahrt vom 25. bis 26. Dezember nach Lehnln- Beelitz. Heimabende. Wir bitten. Besuche auf den Heimabenden vorher bei dem betreffenden Gruppenführer anzumelden. Gruppe Westen. Montag, 19. Dezember, 8 Uhr, bei Hilde Weglein, Sybel- Straße 23. — Mittwoch, 28. Dezember. 8 Uhr. bei Hildegard Neumann, Prinzregentenstraße 7, Cbanukkafeier. Führer: Heinz Kellermann, Knesebeckstraße 56—57. Tel.: Bismarck 6171. Gruppe Savigny. Mittwoch, 21. Dezember, 8 Uhr, bei Heinz Schneemann, Lietzenburger Straße 6. Thema: Gottesbegriff, Offenbarung. — Dienstag, 27. Dezember, 8 Uhr, bei Inge Baron. Fritschestraße 61, Cbanukkafeier. Führerin: Anni Jacobsobn, Schlüterstraße 31. Tel.: Bismarck 1592. Gruppe Südwesten. Mittwoch, 21. Dezember, 8 Uhr, bei Julius Stern. Lankwitz, Corneliusstraße 22, — Mittwoch, 28. Dezember, 8 Ubr. bei Eva Segall, Giesebrechtstraße 8. Thema: Seligmann. Geschichte der jüdischen Reformbewegung._ __ _ Breslau. - Hauptgruppe. Mittwoch, 14. Dezember. „Kulturreaktionäre Strömungen der Gegenwart“ Gad M. Lippmann. — Mittwoch, 21. Dezember, Zeitungsscbau. Die Chanukkaveranstaltung wird an den Vereinsabenden bekanntgegeben. ■ Arbeitskreis. Montag, 19. Dezember, Gespräche über die sexuelle Not der Jugend. (3. Abend.) — Montag, 26. Dezember,- „Technik". Günther Sachs. „Jli“ Frankfurt a. M. 20. Dezember: Ilse Stern: Vom Handwerker zum proletarischen Arbeiter. — 27. Dezember: Geselliger Abend anläßlich Chanukkab. Die Heimabende finden' Jeweils Dienstags, abds. 8.45 Uhr. im Heim des Jli, Eschershelmer Landstraße 651, statt Gäste willkommen. Die Jugendgruppe (Jungens und Mädels von 14—16 Jahren) trifft sich jeden Montagabend um 20 Uhr im Heim, Eschershelmer Landstraße 651. Wer sich zu beteiligen beabsichtigt, kann-ungezwungen an einem Montag erscheinen. Für die Arbeitsgemeinschait „Wir lesen Zeitungen", die Mittwochs abends im Helm stattiindet wird vorherige Anmeldung an Kurt Sassen, Im Trutz 23, erbeten. Wegen des geselligen Abends am 27. Dezember geben Rechtsanwalt Werner Simon, Kalserstr. 54 (Telefon 33936) sowie Kurt und Dina Sassen, Im Trutz 23, gern Auskunft. Geschäftliche Mitteilung. Als an der Spitze marschierende Marke sind Boenlcke Zigarren ein besonders begehrtes Geschenk und sollten auf dem Weihnachtstisch .des Rauchers nicht fehlen. In Geschenk-Packungen zu 100. 50. 25 und 10 Stück aller Preislagen bietet die durch die besondere Preiswürdigkeit und Güte ihrer Fabrikate in Raucherkreisen seit Jahrzehnten bestens bekannte Zigarren-Importfirma Otto Bo.enieke, Berlin W 8, Französische Straße 21' und Zweiggeschäfte die denkbar größte Auswahl. Für Geschenkzwecke als auch für den eigenen Bedarf sind auch die in verschiedenen Preislagen in elegante Metallkästen als Zierstück für den Rauchtisch neugeschaffenen Sorten sehr beliebt, deren Herausgabe zu den’ außerordentlich niedrigen Preisen nur infoiger größter Abschlüsse und Begnügung mit geringstem Nutzen möglich war. Der. soeben erschienene. Weihnachts-Prospekt wird kostenlos und unverbindlich zugesandt.