Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 12 (1932-1933)
- Issue
- 17 (1.12.1932)
- Date
- 1932-12-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sozialarbeit der Jugend. Von IlseWolff (Jugendgcmeinscliaft der Jüdischen Reformgemeinde, Berlin). Zedakah, Wohltun. Nächstenliebe sind eine, ja vielleicht sogar die wichtigste Grundforderung jüdischer Ethik. Ihnen zu dienen, Werke tätiger Menschenliebe zu erfüllen, ist Aufgabe und Beweis wahrer Religiosität. Auch der Jugend, oder vielleicht sogar gerade der Jugend gilt dieser Ruf. Sie ist Träger der Verantwortung für die nächste Zeit, auf ihren Schultern liegt die Verantwortung für eine gesündere und geebnetere Zukunft nach dieser aus jedem Gleichgewicht gekommenen Gegenwart.' Uie Jugpnd muß sich beteiligen an allen Arbeiten, die dazu beitragen oder beizutragen versuchen, den durch, Weltkrise und Wirtschaftsnot so schwer geschädigten Menschen in ihrer Not und ihren Sorgen zu helfen, ihnen Wege zu weisen, wieder zu ihrem Menschenrecht zu gelangen. Durch diese tätige Mithilfe beweist die Jugend mehr ihren Willen zur Teilnahme an den Aufgaben unserer Religion als durch ausschließliches Diskutieren am grünen Sitzungstisch; damit zeigt sie'ihr ehrliches und innerlich fundiertes Bemühen um Erkenntnis und Erhalt des Judentums manchmal eher als durch tlieorctisicrendcs Suchen nach tiefschürfender Proble- : matik. Praktisches Zupacken dort, wo es not tut, ohne bürokratische Orgauisationsüberlegungen, ideell und materiell, seelisch; geistig und körperlich initarbeiten, das heißt im wahren Ursinn „Zedakah — Wohltun“! Viele soziale Arbeit und Hilfe kann von ,der Jugend geleistet werden. Sie kann und soll in erster Linie eingreifen in die Not ihrer erwerbslosen, vom Maschinengetriebe tätiger . Alltagsarbeit abgeschnittenen Altersgenossen. Die jüdische Gemeinde hat allein in Berlin mehrere Erwerbslosen-Tageslieime für junge Menschen — Jungen und Mädel — eingerichtet Sollte man es für möglich halten, treibt es nicht jedem jungen Juden, der es hört, Schamröte ins Gesicht, daß der Reichsausschuß jüdischer Jugendverbänd'e bei den Bünden betteln gehen muß, um von jedem Bund nur ein oder zwei Menschen zur Verfügung gestellt zu bekommen, die einmal in der Woche in einem der Heime durch Unterhaltung und Fühlungnahme mit den Besuchern des Heimes praktische Erwerbslosenfürsorge und Hilfe leisten? Abhaltung von Belehrenden Arbeitsgemeinschaften, Unterrichtsstunden in Sprachen, Kurzschrift Buchhaltung, Besprechungen literarischer Tagesereignisse und. philosophischer Probleme — natürlich nur bei geschickter Zusammenstellung der Teilnehmer an derartigen Kursen — all dies könnte so viel'Nützliches schaffen, ohne in politische Debatten zu verfallen. Und eine andere Aufgabe für junge Menschen, die die Verpflichtung in sich fühlen. Hilfsarbeit zu leisten in dieser Zeit der Not und des Elends, ist die Teilnahme an dem Werk der Kinderhorte, und Waisenhäuser. Vor einigen Jahren wurde die sehr segensreiche Einrichtung der „Patenschaften" in Waisenhäusern getroffen. Junge Menschen verpflichteten sich, ein Kind aus einem Waisenhaus als Pflegling zu übernehmen, d. h. dieses Kind so häufig als inöglich und statthaft zu besuchen, Konnex mit ihm zu gewinnen, damit diesem Kinde etwas ersetzt wurde, was zu seiner ganzen menschlichen und seelischen Entwicklung durchaus notwendig ist: Gefühl für —Familienzusammengehörigkeit, Rückhalt an einer Persönlichkeit, die sich nur auf seine individuelle Entwicklung einstellt. Es ist dies-ein. Faktor, der-selbst ,im idealst geleiteten Heim durch die Zahl der Kinder, durch die Verschiedenartigkeit der Charaktere sehr in den Hintergrund gedrängt werden muß. Etwas ähnliches gilt auch für die großen Kinderhorte. Es ist nicht immer eine große Ausbildung dazu notwendig, Liebe zur Sache und ehrliches Bemühen um Verständnis können hier viel helfen, wenn junge Menschen, natürlich mit ausgebildeten Pädagogen zusammen, Einfluß gewinnen auf die geistige Entwicklung der Schulkinder, die durch häusliche Mißverhältnisse der liebevollen elterlichen Pflege über das allernotwendigste Maß hinaus entbehren müssen. Der Versuch, den Menschen, die durch die Ungunst der Zeit so schwer betroffen sind, das ein wenig zu ersetzen, was sie heute am meisten entbehren müssen, nämlich ein gemütliches Heim, häufig; nur einen warmen Aufcnthaltsraum. die Behaglichkeit einer familiären Häuslichkeit, — alles Dinge, die durch Not und «Sorge bei vielen Menschen zu imaginären Begriffen geworden sind — bildete die Grundlage für die Jugendgemeinschaft der Jüdischen Reformgemeinde bei der Einrichtung ihrer „Lichten ■ Werter (Innen! . sucht die Jüdisch-liberale Zeitung' gegen hohe Provision bei guter Verdienstmöglichkeit Offerten erbeten an „jüöiscli-liößrflle Zeilono“ Berlin SWii, Ballescbe SlraOei Kein Konkurs ▼ Ich helfe, Ihnen (P Beseitigung von Schwierigkeiten durch unanfechtbare Maßnahmen auch in achwieri?sten Fällen.- — Ehe Sie »ich an ihre ' Gläubiger, wenden. 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Der Erfolg dieser Nachmittage ist tatsächlich nach den Urteilen der Teilnehmer einzig und allein darauf begründet, daß dort ein gemütliches Heim geboten wird, in dem jedes einzelnen Individualität weitmöglichst berücksichtigt wird. — Selbst dort, wo aus technischen oder pekuniären Schwierigkeiten heraus der ganzen Sozialen Institution ein äußerlich fast bürokratischer Rahmen gegeben werden muß, ist es Aufgabe und Pflicht der sich betätigenden jungen Menschen, dafür zu sorgen, daß dem familiären Gesichtspunkt noch genügend Rechnung getragen wird. Vor einer Reihe von Jahren richtete eins der größten Mädchengymnasien Berlins, die Fürstin-Bismarck-Schule in Charlottenburg, eine sogenannte „Altersspeisung“ ein, bei der alten Leuten aus dem Mittelstand, die beute verarmt sind, dreimal wöchentlich ein gutes und warmes Essen verabreicht wurde. Obwohl das Essen portionsweise aus dem Jugendamt geliefert wurde, also hierin auf keinerlei persönliche Wünsche und Neigungen Rücksicht genommen werden konnte, fühlten die alten Leute sich deshalb besonders wohl, weil das Essen ihnen von den Schüle- ■ rinnen der Schule auf ordentlich gedeckten Tischen und Tellern gereicht wurde, weil es den Schülerinnen gelang, durch persönliches Interesse an den Tischgästen dem Ganzen von vornherein das Gepräge der „Armenspeisung“ zu nehmen, das in diesen Fällen ganz besonders abstoßend und verletzend gewirkt hätte. Mit voller Absicht bin ich in diesen Ausführungen etwas eingegangeii auf spezielle Einrichtungen der Sozialbetätigung junger Menschen, nicht um damit irgend etwas hervorzuheben oder zu unterstreichen —.ich hoffe und glaube, man wird durch die Wahl der Beispiele meine absichtliche Objektivität ersehen — sondern lediglich, um einmal in absolut praktischer, ungekünstelter Form zu zeigen, daß junge, ja sogar unerfahrene Menschen, nur durch guten Willen geleitet, nutzbringende Sozialarbeit leisten können. Das aber ist, wie ja aucli schon eingangs erwähnt wurde, eine grundlegende Aufgabe für jede, insbesondere aber für jüdische Jugendorganisationen. Ein großer Teil junger Menschen steht auf dem Standpunkt,- ein gut Teil Sozialarbeit geleistet zu haben, wenn er im Kreise von Angehörigen und Freunden für diese oder jene wohltätige Einrichtung wirbt und eventuell Geldmittel sammelt Schön und gut; da die Jugend selbst naturgemäß meist nicht in der Lage ist, pekuniäre Leistungen für diese Zwecke aufzubringen, ist es durchaus erwünscht, daß sie wenigstens propagandistisch arbeitet, aber darin liegt tatsächlich nicht die Hauptpflicht der heutigen Generation. Die heutige Jugend, die ja doch letzten Endes am meisten daran interessiert ist, einen Ausweg aus der Not der Zeit zu finden, muß diesem Interesse aus zwei Gründen auch mit ganzer Kraft Rechnung trägen. Sie beweist dadurch den ehrlichen Willen, teilzunehmen an der Wiederaufbauarbeit des Vaterlandes, indem sie für Abhilfe und Linderung der schwersten Not Sorge trägt, und sie zeigt auf diese Weise — dies gilt natürlich in erster Linie für unsere jüdische Jugend —, daß es ihr tatsächlich eine ernste Aufgabe erscheint, dem Judentum und seinen Gesetzen zu dienen, denn durch innere Anteilnahme an sozialer Hilfsarbeit vollbringt sie Werke tätiger Menschenliebe in des Wortes ursprünglichster und wahrsler Bedeutung. „Was ist Judentum?" Jagendveranstaltung des Liberalen Vereins. Eine kleine Einleitung zuvor —; sie gehört nun scheinbar nicht zum Thema. Als Herr Landgerichtsrat Dr. Martin L e s s e r im Jamiar 1930 den Vorsitz des Liberalen Vereins übernahm, war es für ihn keine Kleinigkeit, sogleich den grüßten Gemeindewahlkampf zu führen, der in Deutschland je geführt worden ist Wie er sich dieser Aufgabe entledigt hat, zeigt nicht nur das Ergebnis jenes 30. November 1930, sondern die große Schar der liberalen Vertrauensmänner hat es auch in zahllosen kleinen und großen Versammlungen damals miterlebt — Nach dem Wahlkampf kam der „Protest“ der VQlkspartei mit seinen fast ein Jahr dauernden Verhandlungen, und so wurde es Herbst 1931, bis Dr. Lesser in dem Getriebe der politischen Arbeit Zeit fand, sich den inneren Aufgaben des Vereins zuzuwenden. Es ist sein großes Verdienst, daß er als eine der bedeutsamsten Aufgaben die Jugendarbeit erkannte. Viele Anregungen auf diesem Gebiete hat er bereits im vorigen Winterhalbjahr und auch im Zusammenhang mit der „Jüdischliberalen Zeitung“ gegeben; und — nun sind wir beim Thema — auch die Jugendveranstallung am 15. November ist seiner Initiative zu danken. ' 1 Es war zunächst nur eine Veranstaltung im Berliner Westen (Halensee-Grunewald, Charlottenburg-Ost, Schöneberg); andere Bezirke sollen folgen. Rechtsanwalt Dr. Max Auerbach hielt eine programmatische Eröffnungsansprache und übernahm die Leitung des Abends, die er mit großem Geschick durchführte. Referendar Heinz Kellermann hielt das Referat. Er zeigte, wie, das bloße Gemeinschaftsgefühl kein Knlturfaktor ist, und daß wir Juden wieder zu einer Ideengemeinschaft werden müssen, um sowohl selber, der . einzelne Jude, im Judentum wurzeln zu können, als auch die sittliche Idee des Judentum wirksam und unentbehrlich zu machen in der Menschheit Dem Referat folgten Ansprachen der Vertreter einzelner deutschjüdischer Jugendorganisationen, jeder Redner brachte zum Ausdruck, was der von ihm vertretenen Gruppe Judentum ist. Viel Schönes hörte man. aber manches war auch . gärender, und d. h. n o c li ungegorener Most. Wenn z. B. das. was Heinz Warschauer — so angenehm und echt er. rein menschlich genommen, als Redner wirkt — afs Programm der C.-V.-Jugend vorbrachte, das C.-V.-Programm wäre, so möchte ich nicht C.-V.er sein! Der C.-V. hätte hier erziehend, belehrend einzugreifen und in der Leitung seiner Jugendgruppen einen gründlichen Personenwechsel vorzunehmen. — Sympathisch, wenn auch in manchem vertiefungsbedürftig, waren die Aeußerungen der Vertreter des Jüdischen Turn- und Sportclubs 1905 (Fritz Schaefer), der Jiu-Jitsu-Gruppe des R. j.F. (Julius Colin) und des Jugendvereins der Synagoge Prinzregentenstraße (Heinz Albert Caro). Den K-C. vertrat Rechtsanwalt Dr. Werner Rosenberg in seiner bekannten optimi- ‘ stischen Art; Ilse W o 1 f f legte mit einigen treffenden Formulierungen den Standpunkt der Reform-Jugend dar. Dem Vertreter dps Jii, Martin Gl a s.s, hätte man etwas weniger Resignation gewünscht, so feinsinnig und tiefernst seine Ausführungen auch waren. Als letzter Redner sprach der Leiter des Jugendpflege- Dezernats der Berliner Gemeinde, Wilhelm Graetz: seine Ausführungen finden unsere Leser, zu einem Artikel zusammengefaßt, an der Spitze dieses Blattes. Einige Zionisten suchten teils die Versammlung zu‘stören, teils sich zum Wort zu melden. Da es sich aber im Gegensatz zu der wahrheitswidrigen Angabe der „Jüdischen Rundschau" nichtum einen DiskussionsaBend handelte, kamen sie nicht zum Wort. Der Zweck der Veranstaltung, die von vornherein * als Kundgebung kenntlich gemacht war, lag in der Herbeiführung einer Annäherung der deutschjüdisehen Jugendgruppen. Dieser Zweck ist erreicht worden: ein „Zweckverband deutschjüdischer Jugendgemeinschaften Berlin“ ist sofort nach der Veranstaltung von den beteiligten Gruppen gebildet worden und soll sich alsbald auch über das Reich ausdehnen. —tz. Aus den Gemeinden Berlin. (Dr. Hermann Scliildberger für den Preußischen Landesverband gewonnen.) Der Preußische Landesverband hat beschlossen, an Stelle des ausgeschiedenen bisherigen Bürovorstehers, einen juristisch gebildeten höhern Beamten für die Leitung der gesamten Verwaltung anzustellen. Die Wahl ist auf unseren Freund Dr. Hermann Schildberger gefallen, der sein Amt bereits angetreten hat. — Dr. Schildberger ist den Lesern unseres Blattes durch seine ausgezeichneten Musikkritiken bekannt; er ist der Chorleiter der Reformgemeinde, deren Partitur er auch herausgegeben hat. Weniger bekannt war es vielleicht, daß Schildberger, der Fachmusiker, auch Fachjurist ist. Seine Ernennung kam); nur aufs herzlichste begrüßt werden.' Berlin. (Zur Erinnerung an unsere Gefallenen.) Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten E. V. veranstaltete am Donnerstag, 17. November d.. J„ im Plenarsaal des Reichswirtschaftsrats einen Empfang der Behörden, der Verbände und der Presse anläßlich der Herausgabe^ des Gedenkbuches für die jüdischen Gefallenen, des deutschen Heeres, der deutschen Marine und der deutschen Schutztruppen. Ein zahlreiches und erlesenes Publikum war der Einladung des Bundes gefolgt Frontkämpferbünde verschiedenster Richtungen und das Reichswehrministerium waren vertreten. Berlin.. (Persönliches.) Das bewährte Vorstandsmitglied der Bezirksgruppe Nordosten des Liberalen Vereins, Herr Arthur Seldis und Frau Elsa geh. Ebenstein, begehen am 8. Dezember das Fest der silbernen Hochzeit Den treuen Gesinnungsfreunden sei auch an dieser Stelle ein herzlicher Glückwunsch dargebracht Breslau. (S tre i t u m das Gemei n d ebl a tt.) Inder hiesigen Gemeindevertretersitzung vom 3. November kam es zu scharfen Auseinandersetzungen über die Ausgestaltung des Gemeindeblattes. In seiner aufreizenden, der Sache wenig nützenden Weise übte Rechtsanwalt Foerder (Mittelpartei) eine, größtenteils negative Kritik. Verwaltungsdirektor Dr. Rechnitz bezeichnete es demgegenüber als Aufgabe der Mitarbeiter, das Blatt interessanter zu gestalten und, verwies auf die durch den Etat festgesetzten finanziellen Grenzen. — Ebenso unproduktiv waren Foerders Wünsche bezüglich der Gemeindeabende, die er zu Diskussionen ausgebaut wissen möchte, anstatt-daß sie, wie es in Berlin geschieht, der Gemeinsamkeit dienen. — Stadtrat Leß wurde als neues Vorstandsmitglied eingeführt . Landsberg (Warthe). (Gemeindeabend.) Nach deni Vorbild der Berliner Gemeinde wurde hier unter Leitung des Gemeiridevörsitzenden. Rechtsanwalt Dr. Martin Meyer II. ein Gemeindeabend veranstaltet, bei dem Dr. Meyer sowie der Repräsentantenvorsitzende, Rechtsanwalt Kann, referierten und der in jeder Weise erfolgreich und befriedigend verlief. Leobschütz O.-S. (Abschied unseres Predigers.) Herr Prediger Erich Cohn verläßt unsere Gemeinde zum 1. Januar, um einer Berufung nach Kreuzbürg O.-S. zu folgen. Ratibor Ö.-S. (Frauen in der Repräsentanz.) Hier findet demnächst die Neuwahl der Repräsentantenversammiung statt Der Wahlkampf ist durch ein Kompromiß der Parteien vermieden worden. Es ist das erstemal, daß -die Synagogengemeinde Ratibor nach dem Verhältniswahlrecht .unter aktiver und passiver Beteiligung der Frauen wählt Die aufgestellte Einheitsliste sieht unter den 14 Repräsentanten drei Frauen vor. Das Jli-Programm Berlin. Gemeinsame Veranstaltungen. Fahrten. Weihnachten: Vom Sonntag,’ 25. Dezember bis Montag, 26. Dezember, nach Werder, Lehnln, Belzlg. Kosten ca. 2.50 bis 3 RM. Anmeldungen bis zum 4. Dezember an Joachim Berliner, Charlottenburg, Pestalozzlstraße 55. Telefon: WIIhelm 6377._____ 'Heimabende. Wir bitten, Besuche auf den Heimabenden vorher bei dem betreffenden Gruppenführer anzumelden. Gruppe Westen. Montag, 5. Dezember, 8 Uhr, bei Erika Smollansky, Treptow, Moosdorfstr. 14. — Montag, 12. Dezember, bet Erika Loewenstamm, Spandau, Feldstraße 11. Führer: Heinz Kellermann, Knesebeckstraße 56—57.- Tel.: Bismarck 6171. . Gruppe Savlgny. Mittwoch, 7. Dezember, 8 Uhr, Herbert Schwarz, Jagowstraße 43. — Mittwoch, 14. Dezember, 8 Uhr, Hilde Weglein, Sybelstr. 23. Führerin: Annl Jacobsohn, Scblüterstraße 31. Telefon: Bismarck 1592. Gruppe Südwesten. Mittwoch, 7. Dezember, 8 Uhr, Eva Segall, Giesebrechtstroße 8. — Mittwoch, 14. Dezember, 8 Uhr, Julius Stern, Lankwitz, Corneliusstraße 22. Thema: Seligmann, Geschichte der Retormbewegung. LEON CONDITOREI STADTKÜCHE - FESTSÄLE CONDITOREI - CAFE KURFURSTENÖAMM 155-156 FERNSPR.: H l PFALZBURG NR. 6110 Versende per Nachnahme in bekannter la Qualität: la garantiert reines Gänseschmalz (in Dosen a 5 u. 81/, Pfd. Nettoinh.lt) Pfd. RM t|40 la GSnseschmalz-Verschaltt Pfd. RM 0,80 (aus reinem Pflanzenfett gemischt mit bestem Gänseschmalz) la Gänsellesen rein .... Pfd. RM 1,40 la Hautfett dick . . . Pfd. RM 1,20« Wilhelm Papelbaum Berlin N 54, Rosenthaler Straße 36 Telefon: 0 2 Weideodamm 9288 042901