Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 12 (1932-1933)
- Issue
- 16 (14.11.1932)
- Date
- 1932-11-14
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Nachstehende Spenden (ür den Jugend-Zeitungsfonds sind dem Werbeausschuf? für jüdisch-liberale Jugendarbeit im letzten Halbmönat zur Verfügung gestellt worden: Prof. Dr. Paul Rosenstein, Berlin W 35 . Alfred Berger, Breslau Wilhelm Kronheim, Magdeburg Louis Leibholz, Berlin-Lichterfelde Max Levy, Forst (Lausitz) Frau R., Berlin-Zehlendorf N. N„ Berlin W 30 (Bisheriges Ergebnis: 65 Abonnements) 2 Abonnements 7 Abonnement 7 Abonnement 7 Abonnement 7 Abonnement 7 Abonnement 1 Abonnement ■ Die Vereinigung für das liberale Judentum, der Liberale Verein für die Angelegenheiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und die Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugendvereine Deutschlands (Arge) danken den Spendern für das bekundete Interesse an ihrer Aufbauarbeit für die jüdisch-liberale Jugend, und geben der Hoffnung Ausdruck, daß immer weitere Kreise sich in gleicher Weise gebefreudig erweisen werden. __ ....... Jugendwerbeausschuß der Vereinigung für das liberale Judentum. Postscheckkonto: Berlin 29399 S)ie iüdisch=Ci(kea£e Jugend Redaktion: Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugendvereine Deutschlands Verantwortlich: Dr. Ellen Littmann, Berlin Liberale Selbstbesinnung. So fnmJumentale Behauptungen, wie' „Antiliberalismus und und Religiosität, sind keine Gegensätze“ und der'Glaube ..daß der Liberalismus in seinem Wesen geradezu antireligiös ist", sind schweres Geschütz, das gegen die weltanschauliche Verknüpfung von liberal und religiös angefahren wird. Zu erörtern, warum aus einem '„verhinderten“, weil jüdischen. Nationalsozialisten heute noch nicht ein Mitglied der NSDAP werden kann, ist liier sicher nicht der Ort. Pestzustellen ist aber, ob Rudi S t e n s c It s behaupteter „Zusammenbruch des Liberalismus“ und die Forderung einer Vcrkuiiiming von neuen weltanschaulichen Werten mit dem Wert „Religiosität" berechtigt ist. Wäre sie berechtigt, so wäre liberales Judentum nicht mehr sinnvoll. Hat der Liberalismus heute noch seine Berechtigung, seinen Sinn, ist er heute überhaupt noch möglich? Durch den Ausgang der Wahlen vom .31. Juli etwa, sind diese Fragen weniger denn je beantwortet. Mit agitatorischen Phrasen, denen ia leider nicht wenige erlegen sind, lassen sich diese Fragen überhaupt nicht beantworten. Filier grundlegenden Analyse, erarbeitet von den besten Köpfen der Zeit bedari es. Hier kann sie nicht gegeben werden. Wohl aber sollen einige Gesichtspunkte gezeigt werden, die für eine sachliche Beurteilung Wegbereitern]- sein können. Mehr denn je haben die letzten. Wahlen gezeigt, daß die Umschichtung der Parteien weniger von realpolitischen Erwägungen beeinflußt ist, als durch Welfanschauungstnomente. Ein Felder des Liberalismus war es, daß er es nicht verstanden hat, sich dieser Entwicklung anzupassen und sich eine Ideologie zu schaffen, die einen Vergleich mit dem „irdischen Paradies",' das sich der Kommunismus von der Weltrevolutioii -erhofft, oder mit dem „Dritten Reich" des Nationalsozialismus aushalten kann. Nur der Liberalismus wußte nicht, daß die Politik ihre letzten Impulse nicht von der Politik gewinnen käme sondern von jenseits der Politik her. Die anderen wußten es. sie schufen Hochziele sozialen oder nationalen Träumens. denen.sich zu ergeben der Masse nur zu leicht war. Dazu kommt, daß ein großer Teil der liberalen politischen Forderungen erfüllt ist. Niemand will aber auch den alten Liberalismus der Mauchester-Schule. Das Ende des „laissezfairc“' ist da. und zwar unwiderruflich. Für den Liberalismus war das Individuum Grundwert und ZelleTles Staates. Wie eilig Verhöhnung wirkt es — gegenüber dem eben nur auf dem Papier stehenden Veriassimgsprinzip der Gleichberechtigung aller Deutschen — wenn man gewahr wird, wie der Einzelne nur noch m der Masse gilt, wie ihm nur noch Recht wird, wenn hinter ihm ein mächtiges Kollcktivum steht. Liberal ist das gewiß nicht, das kann man dem Liberalismus auch nicht in die Schulte schieben.. Dazu kommt ferner, daß der deutsche Liberalismus die von . ihm geschaffene Staatsform nie als legitim einpiunden hat. er' selbst kehrte, wenn auch schamhaft und oft unbewußt, den „Makel seiner Entstehung" nur zu oft hervor. So haben sich große Teile der Jugend — und einen kleinen Begriff davon geben die Ausführungen von Stcnsch — gegen den Liberalismus gewandt: selten sachlich, meist irrational begründet, strebt man eine Verbindung von Aristokratisnnis und Nationalismus an. Demi dem Liberalismus isf cs nicht gelungen, “eine aristokratische Schicht zu gewinnen. Einen neuen Adel hat die Republik nicht zu sefiafien gewußt. Aristokratisch tendierend ist aber das Lebeusideal vieler junger Menschen. Diese gingen — als Individuen — dem Liberalismus verloren. . s- So hat sich des'Liberalismus-eine tiefe Resignation bemächtigt. liberalistischcs- Gedankengut steht tief im Kurse. Es lionuiil .dazu, daß geistesgescliichtlich der Rationalismus eine große Götterdämmerung criahren hat. Der Wert von Fortschritt und Vcrnunit ist iiir viele höchst zweifelhaft geworden, So lag cs nahe für das heutige Gcschichtsgefühl, das Kind mit dem Bade auszuschiitteu und den- Liberalismus in seiner Totalität für tot zu erklären, da ihm nur einige zeitbedingte Zweige abgestorben waren. Der Liberalismus -ist nicht, tot! , Gäbe es ihn nicht, so müßte inan ihn gerade heute schaffen! Politisches Wollen und Handeln kann auf ein Machtideal gerichtet sein oder auf ein Kultiirideal. Ein Zeichen der Krisenhaftigkeit unserer Zeit ist es. daß heute beide Ideale in Frage gestellt sind'. Den Einen ist Staat. Macht. Politik das Uebcl -schlechthin. Den Anderen ist der Staat der-Gott, Staatsräson oberstes Gesetz, dagegen Arbeit an der Fortentwicklung von Recht und Sittlichkeit sinn- und zweckloses Tun, ein müßiges Spielen 'mit überwundenen Werten! In solcher Zeit muß es der Liberalismus sein, der das Banner des Rechts hochhält! Nicht kommt es darauf an, daß man an einen Sieg des Rechts über das Unrecht, der Vernunft über das Chaos glaubt. Man muß diesen Sieg auch wollen. Darauf kommt es an! Und darauf, daß man gewillt ist, sich in diesen Kampf, denn ntn einen solchen handelt es sich, mit aller seiner Kraft zu werfen! -Es ist heute schwerer, für liberales Gedankengut zu werben als' von einer „sozialen, nationalen autoritären Zukunft Deutschlands“ zu sprechen. Ist der Liberalismus, wie wir ihn .wollen, etwa nicht sozial und national? Kennt man heilte die Gedaiikengänge Friedrich Naumanns nicht'mehr? Waren die Führer der deutschen Republik nicht national? Wenn man allerdings unter national allem autark versteht — und das scheint mir heute oft der Fall zu sein —. so ist die liberale Auffassung eben anders! Den Gedanken vom „richtigen Recht“, wie der große Rechtsphilosoph Stammler einmal gesagt hat, den Gedanken von der Gerechtigkeit den Menschen einzuhämmern, muß gerade heute umsomehr Aufgabe des Liberalismus sein, als aut allen Seiten der Satz „Macht geht vor Recht“ einen guten Klang hat. Im Innenpolitischen, das uns als deutsche Juden besonders angeht, ist es der Gedanke der Freiheit, der heute wie je nachdrücklichster Betonung bedarf, ebenso wie die Gleichheit aller Staatsbürger, die nie als eine qualitative Gleichheit, als „öde Gleichmacherei“ zu verstehen ist. Gemeint ist die Forderung gleicher äußerer Chancen für alle: diese Forderung ist nicht erfüllt. Die Forderung „Freie Bahn dem Tüchtigen“ ist nicht verwirklicht. Gerade diese beiden Kernpunkte des liberalistischen Gedankengutes sind es, die die deutschen Judenzu gleichberechtigten Staatsbürgern hätte machen können und in den ersten Jahren der Repuhlik wohl auch gemacht haben. Nicht der „Nachtwächterstaat“ kann das Ziel des neuen Liberalismus sein. Fürsorge für die Wohlfahrt aller Bürger gehört zu seinen Forderungen. Nur dann werden wir einen starken Staat haben, wenn wir ein starkes Staatsvolk haben. Der Staat ist nicht um seiner selbst willen da. Er hat nach der liberalen Auffassung nur Sinn und Daseinsberechtigung als Lebensform einer Menschengruppe. Disziplin tut hier, gewiß not, aber auch vor allem Freiheit für das Leben und Treiben der Individuen als Zellen des Staatsvolks. Das bedeutet aber: Ideal des liberalen Staates ist ein geordneter Verband von Persönlichkeiten, nicht ein Hauien uniformierter Marionetten. Freiheit und Verantwortlichkeit jedes Staatsbürgers müssen das innere Leben des Staates beherrschen, nicht aber ein jeder Verantwortung baresTreiben einer kleinen Klasse oder Kaste. Wer sollen denn die Auserwählten des „autoritären“ Deutschland sein? „Den Diktator absolut, wenn er meinen Willen tut!“ ruft jeder! So gellt es nicht! Deutschland ist nicht Italien oder Rußland. Nur die Uebertraguug der Rechte und Pflichten auf jeden einzelnen Staatsbürger ohne Unterschied wird der liberalen Auffassung vom Staatsorganismus gerecht. Aus alledem folgt von selbst die Forderung der Toleranz. Sie ist die Stärke, nicht die Schwäche des liberalen Staates! Und hier ist die Brücke zum religiösen, zum jüdischen Liberalismus geschlagen. Toleranz ist ja gerade der Grundsatz der liberalen Konzeption des Judentums. Freiheit gegenüber jeder eines Beschränkens fähigen Macht, auch gegenüber den Fesseln der Tradition! Antiliberalismus und liberales Judentum schließen sich aus. Eine Wahl gibt es hier nicht! Für uns ist das liberale Judentum außer Frage gestellt Bleibt also nur die Forderung nach einem neuen Liberalismus! Der Liberalismus ist tot? Es lebe der Liberalismus! cand. jur. Werner Kadisch, Berlin. Politischer und religiöser Liberalismus. Von einer anderen Seite, als es bisher hier geschehen ist, soll im folgenden in knappen Umrissen, versucht werden, eine Antwort auf das von Rudi Stensch au dieser Stelle angeschnittene Problem zu finden. Die Krise, die der allgemeine Liberalismus in unseren Tagen in allen seinen kulturellen Erscheinungsformen — durchaus nicht nur in der Politik — erfährt, legt allen Anhängern unserer jüdisch-liberalen Bewegung die Frage vor, oh wir nicht in einem solchen geschichtlichen Augenblick geradezu die Pflicht hätten, unsere innerjüdische Bewegung ans dem allgemeinen Wirrsal zu retten, indem wir die vollkommene Inkongruenz der Dinge, um die es sich hier im religiösen, dort im politischen Leben handelt, immer von neuem aufwiesen. Schon äußerlich, wäre eine Unterscheidung der Bezeichnungen dann dringend angeraten. (Der Weg dahin wäre nicht schwer: schon Seligmantt hat sein Buch über den jüdischen Liberalismus und seine Geschichte in offenbarer Anlehnung an die amerikanische Bezeichnung etwa in D. Pliilipsons Werk „Geschichte der jüdischen Reformbewegung“ genannt.) Aber lägen die Dinge so einfach, dann bedeutete es nur eine Frage der persönlichen Entscheidung, ob auch wir die Meinung von Stensch annehineit können: der (politische) Liberalismus sei in seinem Wesen geradezu antireligiös, Religion und Liberalismus bedingen sicli grundsätzlich nicht, sondern stoßen einander weit eher ab. Ich sehe das Verhältnis beider Größen zu einander grundsätzlich anders. Jüdische Rcformbeweguiig dari sich nie in der Aendertittg der äußeren Erscheinungsformen der Religion erschöpfen: .weit wichtiger ist das andere, das Geiger gefordert hat: die „Reform der- Anschauungen“. Und eben diese „Reform der Anschauungen“ ist uns nur dann möglich,, wenn wir unsere Anschauungen von der Religion völlig einztiordncn — dann auch wohl überzuordnen — wissen unserer gesamten Einstellung zum Leben in der Vielfältigkeit seiner geistigen Erscheinungen. Der jüdische Liberalismus hat sich immer auf seine nahen Beziehungen zum israelitischen Prophetismus berufen. Israelitischer Prophetismus aber heißt — in sehr unvollkommenen Worten — religiöser Universalismus in der festen Verbundenheit mit der eigenen engen Gemeinschaft, bedeutet religiöse Besinnung auf die Menschheitsgedanken in politischer und in sozialer Hinsicht, Daß solche Gedanken im zweiten Drittel' des 19., Jahrhunderts zu neuer Anerkennung-kommen konnten, ist der beste Beweis für die ideengeschichtliche Verbundenheit von jüdischer Reformbewegung und kulturellem Liberalismus, dessen ideologische Entwicklung in demselben Zeitraum uns allen geläufig ist. Die jüdische Reformbewegung ist an dem Anfangspunkt ihrer Entwicklung auch geistig nicht stehengeblieben, aber sie hat sich in klarer und eindeutiger Linie in prinzipieller Uebereinstimmung mit ihren geistigen Führern der Vergangenheit entwickelt. Jedem Juden bleibt es unbenommen, sich von der liberalen Bewegung unseres .Judentums zu entfernen. Diese Bewegung ist in ihrer ganzen gedanklichen Anlage zu weit, um ihre Anhänger einer ein- zigen politischen Partei zu verpflichten. Es gibt aus guten Gründen gerade heute in Deutschland keine Partei, die sich mit Recht als die einzige Vertreterin des kulturellen Liberalismus ausweisen könnte. Aber bei der Wahl der Möglichkeiten, die -uns gelassen sind, müssen wir doch die Grenzen sehen, die bestehen bleiben. So wahr religiöser Liberalismus uns mehr »ist als eine Frage der Bequemlichkeit, so sehr er uns eine Frage unseres Lebens ist, so genau müssen wir die Forderungen sehen, die er an uns für unser Leben stellt. Es geht nicht an, hier religiöser Jude in liberalem Sinne zu sein und dort Anhänger des Kadavergehorsams, politischer Verhetzung, sozialer Bedrückung, Es mag unbequem sein, solche Forderungen heute laut werden zu lassen, es" mag inopportun sein, auf die notwendige Verbindung unserer innerjüdischen Anschauungen mit politischen Zielen hinzuweisen, die gerade heute wieder einmal herzlich wenig populär sind. Aber unser liberales Judentum gehört ins Leben; und dieses Leben fordert unsere klare Entscheidung. Wollen wir uns als liberale Juden entscheiden, daun bleibt nur die eine Möglichkeit, bei der es jedem frei bleibt zu wählen, in welcher politischen Partei er sie -.atn klarsten vertreten sieht. Die einzige Möglichkeit, die uns um unseres Judentums willen über alle Abwehrstellung hinaus bleibt, kann nur heißen: iür die Klarheit des Geistes gegen die Verworrenheit der Gefühle, für die soziale Gerechtigkeit gegen die Bedrückung, für die Völkerversöhnung gegen dep Haß. Ulrich Steuer (Breslau). Artikel und Berichte für die Jli-Rubrik sind jeweils 10 Tage vor dem 1. und 15. jedes Monats an Dr. Eilen Littmann, Chariottenburg 9, Bayernallee 27, zu senden. Das Jli-Programm Berlin. . Gemeinsame Veranstaltungen. Dienstag, 15. November. 8 Uhr, Logenhaus Kleiststr. 10: Jugendveraustaltung: Was ist Judentum? Eine Frage an die deutsch-jüdische Jugend. Referent: Heinz Kellerinann und die Vertreter der einzelnen Jugendbünde. ' Montag, 21. November. 8 Uhr, Logenhaus Kleiststr. 10: Veranstaltung der freien jüdischen Volkshochschule: „Melirgespräche jüdischer Jugend." Heimabende. Wir bitten. Besuche aui den Heimabenden vorher bei dem betr. Gruppenführer anzumeldcn. Gruppe Westen. Führer: Heinz Kellermann,.Knesebeckstr. 56/57. Telephon: Bismarck 6171. Alontag. 28. November. Hildegard Neumann, Prinzregentenstraße 7. 8 Uhr. ' Gruppe Savigny. Führerin: Anni Jacobsohn, Schlüterstraße 31. Telephon: Bismarck 1592. Mittwoch. 16. November, 9.30 Uhr. Bahnhof Heerstraße. — . Alittwoch. 23. November. 8 Uhr. Hildegard Neumann, Prinzregentenstr. 7. — Alittwoch. 30. November, 8 Uhr, Hilde Weglein. Sybelstr. 23. — Thema: Gebet, Gottesdienst,. Offenbarung. / ■ . Gruppe Südwesten. Führer: Herr Rechtsanwalt Heinrich Stern; Lankwitz, Corneliusstr. 22. Telephon: Lichtericlde 5260. Alittwoch. 23. November. 8 Uhr. Eva Segall. Giesebrechtstraße 8. — Alittwoch. 30. November, 8 Uhr. Stern, Lankwitz, Corneliusstr. 22. Thema: Seligmann, Geschichte der Reformbewegung. ■ »Breslau. Hauptgruppe. Sonnabend, 20. November, nachm. 5 Uhr. Freizeit. — Alittwoch. 23. November: Was bedeutet der Talmud? (Ausspracheabend). Leitung: Wolf! Davidsohn. — -Alittwoch, 30. November. Dr. Albert Lewkowitz: Spinoza, zur 300. Wiederkehr seines Geburtstages. Beginn sämtlicher Veranstaltungen 8.30 Uhr. jüdisches . Jugendheim. Schweidnitzer Stadtgraben 28. _ __ Arbeitskreis. Alontag. 21. November: „Alich hungert" (Buchbesprechung) im Jugendheim. — Alontag. 28. November: „Bub und Alädel.“ Tischlerei für Möbel-Umbau und Innenarchitektur verwandelt Ihre alle unmoderne Einrichtung In eine zweckmäßige, den Räumen und Bedürfnissen entsprechend schöne moderne Wohnung. Sämtliche Neuanfertigungen. Reparaturen. Polsterarbeiten. STEIN Schöneberg, Bozener Straße 11-12 Telefon: Gl Stephan 9878 Sonnabend geschlossen . Herausgeber; Hanns Locwcnstein und Willi Tisch Verlag. Berlin SW‘11. Verantwortlich für den Textteil: George G o e tz, Berlin SW 61; für den Inseratenteil: Willi Tisch. BerlinNW87. Druck: Berliner Spezial-Druckerei G. m. b. H., Berlin .NW 21, Alt-Moabit 105.