Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 12 (1932-1933)
- Issue
- 15 (1.11.1932)
- Date
- 1932-11-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus den Gemeinden Berlin. (Verlegung des F ri ed h o f sb 0 r o s.) Aniang November wird das Büro der Friedhofs-Kommission (bisher Rosenstraße) nach Oranienburger Straße 31' verlegt. Gleichzeitig wird auch der ncuernannte Beerdigungs-Kommissar seine Tätigkeit aufneluneii. (Näheres siehe Inserat.) Frankfurt a.M. („Juda verrecke" vor der Frankfurter Synaen' e.) Die Besucher der Westend-Synagoge in der Freiherr v. Stein-Straße zu Frankfurt a. M. wurden, als sic sich zur-Andacht am letzten—Sukkotli-Feiertac begaben, auf dem Bürgersteig vor der Synagoge mit zwei Hakenkreuzen und der metergroßen luschriit empfangen: „Juda verrecke." Ilje nächtlichen Zeichner sind mich nicht ermittelt. Hanau. (Neuer (i e nie i n d e v o r s t e h e r.) Das Repräsentanten-Kolleaium wählte auf Anregung des jetziaen Gemeinde-Aellesten Herrn Harri Goldschmidt .einstimmig zum neuen Uemeinde-Aeltesten und Mitglied des Vorstandes. Könizsbcrz. 1. Pr. (S c li w i e r i a e S t e u e r f r a z e n.) Die. Vereinigung der beiden konservativen Synazozen Adas lsroel und A11 e'S y n a a o a e wurde in feierlicher Form vorzenommen; in der Synagoge Adas lsroel iand ein ^chlullaottesdienst statt- — Die Kepräsentantenvers a in in I n n a der Synagogengeineindc hatte sich mit der Ftatsberatunz zu beschäftigen. Der Fiat weist eine Höhe von rund 27tiutnl KM auf, was zczeuüber dem Vorjahr eine Reduzieruna um 5011(1(1 RM. bedeutet. Fs wird eine Umlage von rund 1011 (Mil) KM aus Mangel an Einnahmen erforderlich sein. Die Synaaoaensteuer für das Geschäftsjahr 1932/33 wurde auf 25 Prozent der Keichseiukoiumensteuer und 50 Prozent der Vermüzenssteuer-festzelezt. Selbst bei gottesdienstlichen Einrichtungen und in der Wohlfahrtspflege muffte infolge der Rück-- Zange der Einkommenssteuer Ersparungen vorgenommeu werden. Das Steuersoll ist im letzten Geschäftsjahr um rund .10 Prozent ziirückgcgangcn. Aus der Bewegung Berlin. (Gründung eines Wc r b eaussch-u sscs. für iüd i sch -1ibcrnIe Jugendarbeit.) Auf Grund einer von Herrn Landzcrichtsrat Dr. Martin Besser ausgeganaenen Anregung fand hier eine Aussprache über die dringend notwendige Förderung der jüdisch-liberalen Jugendarbeit statt. Erschienen waren Mitglieder der Berliner liberalen RepräseutanteH-Fraktion: Bankier Alfred Jaulus, Rechtsanwalt I)r. Max' Mayer, Martin Sobotker; Vertreter der jüdisch-liberalen und der Reform-Jugend: Referendar Heinz Kellermann. Dr. Ellen I.ittmann, Rechtsanwalt Dr.. Werner Rosenberg, Ilse Wolff: sowie die Verleger und der Scliriftleiter dieses Blattes: Hanns Loewenstein,. Willi Tisch. George üoetz. — Dr. Lesser. in dessen Händen die Leitung des Abends lag. wies einleitend auf die Notwendigkeit engster Zusammenarbeit zwischen der alten und der jungen Generation hin: es sei erforderlich, die Probleme der Jugend zu verstehen, sich in ihre Situation hinciuzuversetzcu und alsdann praktische Mallnahmen für die Jugendarbeit zu ergreifen. Allseitig kam der Wunsch zum Ausdruck, daß „wilde“ Gründungen jüdisch-liberaler Jugendgruppen nicht inehr stattfindeu sollen; nicht die Bezirksgruppen _des Liberalen Vereins oder liberale Synagogenvereine hätten Jugendgruppen zu gründen,'sondern-wo derartige Gründungen geplant sind, müßten sie vom Berliner Jii ins Lehen gerufen und ihm angeschlossen werden; das gleiche solle auch mit schon bestehenden Jugendgruppen geschehen. — Martin Sobotker wies auf die Notwendigkeit hin. die Jugend für die Gemeindearbeit zu interessieren, damit die Gemeindestuben liberalen Nachwuchshaben. Lieber die geistigen Probleme der jüdisch-liberalen Jugend entspann sich eine längere Aussprache, an der sich u. a. Keil ermann. Dr. Ellen Litlmann. Dr. Rosenberg und Ilse Wolff beteiligten. -Die Vertreter der Jugend verlangten, daß ein Weg gefunden werde, den meist unbemittelten Mitgliedern der Jlis in Berlin und im Reich die „Jüdischliberale Zeitung“ ganz oder zum Teil unentgeltlich zu liefern. Zur . Erfüllung dieses Wunsches wurde ein Werbeausschuß eingesetzt, der heute an der Spitze unseres Blattes sich mit einem ersten Aufruiaii die jüdisch-liberale Oeffeutlichkeit wendet. Auf diesen Aufruf sei auch hier ausdrücklich noch .einmal hingewiesen. Die Debatte wandte sich zum Schluß noch anderen, organisatorischen und kulturellen Fragen zu: es wurden Veranstaltungen und Aussprachen mit der Jugend in Aussicht genommen, die noch im Laufe dieses Jahres staltfindeii sollen. Berlin. Der Liberale Verein. Bczirksgruppe Nordwesten, feierte am Sonnabend, dem 22. Oktober, in den Räumen des Cafe Gärtner, gemeinsam mit dem C. V.. dem R. J. F. und 'dem Synagogenverein Levetzowstraßc das Simchas-Thora- Fest. Der Not der Zeit entsprechend war kein Eintritt erhoben worden, um jedem die Teilnahme zu ermöglichen. Es herrschte von Anfang an eine frohe Stimmung, die ihren Höhepunkt erreichte, als'„die künstlerischen Darbietungen begannen, die den Zuhörern sehr gefielen. Das bewies der reiche Beifall, der jeder Darbietung folgte. Fräulein Lucie Charlotte Baer sang mit künstlerischem Empfinden und ihrer schönen Altstimme Arien, von Herrn Epstein verständnisvoll begleitet. Die Herren Lewiii und üottschalk erfreuten durch heitere Vorträge, die manchmal wahre Lachstürme hervorriefen. Herr Graf spielte mit großem technischen Können eine Rhapsodie von LiszL In seiner Begrüßungsansprache wies unser Freund Zatnory besonders darauf hin, daß dieses Fest in bescheidenem Ra innen Sinnbild für uns sein solle: der Zeit entsprechend bescheiden aufzutreten, und sich doch freuen und behaupten zu können. Er begrüßte besonders die Jugend, die an diesem Abend zahlreich gekommen sei und die er auch auf den anderen Veranstaltungen zu sehen hoffe. Auch Rechtsanwalt Dr. Heinz Fraenkel iand treffende Worte zur Charakterisierung des Abends. Freude auch in einfachstem Rahmen zu bringen, der Liberale Verein hat in Verbindung mit gleichgesinnten Vereinen gezeigt, daß es möglich ist. Die erschienenen Gäste blieben bis lange nach Mitternacht in froher Stimmung zusammen. Berlin. (Liberaler Verein, Bczirksgruppe Südwestliche Vororte.) Unsere Bezirksgruppe feierte ■ bei Frau Rose Hoffmann das Laubhüttenfest. In der hübsch geschmückten Laubhütte wurde der religiöse Teil abgehalten. Rabbiner Dr. Winter breit eine Ansprache, in der er auf die Beziehungen des Laubhüttenfestes zu Vergangenheit und Gegenwart hinwies. Kiddusch, Moze und. ein gemeinsames Lied nach der Melodie des Sciiir hamala’aus. von Dr. Gottschalk gedichtet, umrahmten die Feier. In den gastlichen Räumen von Frau Hoffmann schloß sich dann ein geselliges Beisammensein an, dem ein künstlerisches Programm die besondere Note gab. Der Vorsitzende der Ortsgruppe, Herr Lehrer Sander, hielt eine Ansprache, in der er die -enge Verbundenheit hervorhob, die die liberale Arbeit unter den Mitgliedern her§tellt und für die die Laubhütte ein Symbol ist. Herr Rosenthal erfreute die Zuhörer durch seinen machtvollen Bariton, Herr Georg Lewin durch seine heiteren Vorträge, Fräulein Rose Sander mit einigen meisterhaft vorgetragenen Arien. Berlin. (Liberale Sukkotfeier der Jugend.) Am zweiten Tuge des Sukkotfestes hatte die Jugend in der Sukkoh der Liberalen Synagoge Norden ihre Feier. Während sonst sehr häufig gesagt wird, und nicht immer zu Unrecht, daß unserem liberalen Judentum der Nachwuchs fehlt, ist es der Liberalen Synagoge Berlin gelungen, nach alter jüdischer Weise Jugend und Aeltere zusammenzuschließen. Jugend aller Altersstufen füllte die wundervoll geschmückte Sukkoh: die älteren Freunde und die Eltern standen draußen in dichtgedrängtem Kreis, denn die Sukkoh selbst gehörte heute nur der Jugend. Mit einem schönen Vorspiel von Geige und Harmonium und gemeinsamem Gesang eines Hallelpsalms begann die Feier. Dann sprach Hanna Gerson im Namen der Jugend zu ihr und den Aelteren. Sie bekämpfte die Phrase von der unreligiöseu Haltung der Jugend: und wies aui die unverändert starke religiöse Erlebnisfähigkeit .vieler junger Menschen Jiin. Ein warmes Dankeswort iand sie für Hermann Falkenberg, den Führer auf neuen Wegen, der es verstanden habe, gerade für die Jugend die alte Form mit neuem Geist zu "beleben. Für praktisches Judentum werde jede Jugend zu gewinnen sein. — Es folgte der Kiddusch, und bei der Verteilung des Barches gab es hier nicht den obligaten Kampf - und das übliche Gedränge, denn auch die Jüngsten iühlten sich von dieser Feierstunde ergriffen. Gemeinschaftlicher Gesang des Schir hamaafaus. der deutsche Tischdank und das Huinmelsche Halleluja beschlossen den ersten Teil. Dann sprach Dr. Herinan M. Sänger über die Sukkoh als Symbol dafür, daß die Jugend, trotz ihrer ungesicherten Lebeusverhältnisse, den Vätern gleich den Mut haben müsse, vom kleinen Anfang auszugehen, um einen festen Bau an die Stelle der Hütte zu setzen. Es folgten Rezitationen und Vorlesungen, die eine Stunde laug die begeisterte Jugend zusammenhielten. Dortmund. (Persönliche s.) Unsere hiesige Ortsgruppe sieht leider in den nächsten Tagen durch Wegzug aus Dortmund ein Mitglied aus ihrer Ortsgruppe scheiden, das sie außerordentlich vermissen wird. Es ist Frau Hedwig Vorr c u t e r, die aus Gesundheitsrücksichten während des Winters zunächst, in Wiesbaden Aufenthalt nehmen wird und später nach Bielefeld überzusiedein gedenkt. Selten ist eine -Frau eine so rege und opferbereite Mitarbeiterin in allen Vereinigungen einer Gemeinde wie Frau Vorreuter. Vor allem war sie unermüdlich für die Vereinigung für das liberale Judentum tätig. Zu Ehren der Scheidenden veranstaltete der Vorstand der hiesigen Ortsgruppe einen Abschiedsabend, ernannte Frau Vorreuter zu seinem Ehrenmitglied und überreichte ihr eine hochkünstlerisch ausgeführte Ehrenurkunde, die von unserem heimischen Graphiker Georg Pariser hergestellt wurde. Möge es der wackeren Frau vergönnt sein, recht bald gesund und neugestärkt wieder im Dienste der jüdischen Allgemeinheit schaffen und wirken zu können. Haag. (Der erste liberale Jom-Kippur-Gott e s d i e n s t.) Der Verband liberal-religiöser Juden in den Niederlanden iiat am Versöhnungsfest den ersten Festgottesdienst abgehalten, und zwar nach einem von Rabbiner Dr. Norden (Elberfeld) eigens zu diesem Tag zusammengestellten Gebetbuch. Wiederholungen waren auf ein Mindestmaß,, beschränkt. Gebete, die dem heutigen Empfinden nicht mehr entsprechen, weggelassen und ein Teil der Gebete wurde in der holländischen Landessprache vorgetragen. In der Orgel, die bisher in Holland als Instrument des jüdischen Gottesdienstes noch nicht vorhanden ist, hatte man ein gutes Mittel zur Erhöhung der Andacht erkannt; ihre Klänge gaben den Melodien, besonders der hebräischen Gebete, einen tieferen Hintergrund und erweiterten den Gefühlskreis. (Da man die jüdische Eigenart erhalten wollte, war ein jüdischer Organist selbstverständlich.) Als Kantor fungierte Herr Willi Lief aus Köln, als Organist Hans S a m u e 1 aus -Essen. Die Predigten von Dr. Norden, Elberield, wurden verlesen; ein Gemeindemitglied richtete noch eine besondere Ansprache an die Jugend. Der Chor setzte sich mit Begeisterung für seine hohe Aufgabe ein; auch die Jugend nahm regen Anteil und sagte die Segenssprüche über die Thora. Der Gottesdienst, im würdig' ausgestatteten Raum, verlief weihevoll. — Dieser verheißungsvolle Anfang erweckt große Hoffnungen für die zukünftige Gestaltung des liberalen Gottesdienstes in" Holland. Hans Samuel, Essen. Aus der Jli-Bewegung Breslau. (20jähriges Stiftungsfest der jüdischliberalen Jugendgemeinschaft „Abraham Geiger" und Delegiertentagung der „ARGE“.) Im Januar 1933 jährt sich die Gründung der Breslauer jüdisch-liberalen Jugendgemeinschaft „Abraham Geiger“ zum 20. Male. Aus diesem Anlaß,wird zu dem genannten Zeitpunkt — als Datum sind der 19.. und 20. Januar in Aussicht genommen ~ ein Stiftungsfest stattfinden, mit dem eine Delegiertentagung der Arge verbunden werden soll. Im Rahmen eines vorläufigen Programms sind folgende Veranstaltungen geplant. Das Stiftungsfest wird am Freitagabend durch eine religiöse Feierstunde eingeferfet, auch im Sabbathgattesdienst soil auf; das Jubiläum Bezug genommen werden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wird am Sonnabendnachmittag die Delcgiertentagung der Arge stattfinden, über deren Tagesordnung noch ausführlich später zu berichten sein wird. Die Ausgestaitungides Sonnabendabends ist so gedacht, daß im Kreise der Breslauer liberalen Bewegung ein Führer der liberalen Jugendbewegung sprechen wird, erst am Sonntagvormittag will man in einer öffentlichen Kundgebung vor alle jüdischen Kreise Breslaus treten. Als Redner für diese Veranstaltung sind in erster Linie führende Hauptvorstandsmitglieder der liberalen Bewegung in Aussicht genommen. Am Sonntagnachmittag. der noch unbesetzt ist, besteht die Möglichkeit, die Delegiertentagung fortzusetzen. Den Ausklang soll eine am Sonntagabend stattfindende Veranstaltung geselligen Charakters bilden. Ueber die einzelnen Veranstaltungen, besonders die Tagung der Arge, wird noch viel zu sprechen sein. Wir sehen einer- Fülle von Vorschlägen und Anregungen entgegen, die wir uns direkt oder über die Leitung der Arge zu übermitteln bitten (Briefadresse: Hans Manfred Danziger, Breslau 21, Hauffstr. 1). Das Jli-Programm Berlin. Gemeinsame Veranstaltungen. Montag, 7. November, 8 Uhr, Logenbaus Klelststraße 10. Freie Jüdische Volkshochschule. Mehrgespräche jüdischer Jugend. Leitung: Rabbiner Emil Bernhard-Cohn. — Die Jugend zum Prinzip der Autorität. Referenten: Hermann Gerson, Heinz Kellermann, Meir Rosenberg, Erich Rosenbtütb. J ugendver anstaltung des Liberalen Vereins, Dienstag, 15. November, abends 8 Uhr, Logenhaus, Kleiststraße 10. Näheres siehe Inserat. - Fahrt. Sonntag, 13. Nov., 9 Uhr, Afexanderplatz. Ziel: Strausberg—Rüdersdorf—Erkner. Heimabende. Gruppe Westen. Montag, 14. Nov., 8 Uhr, bei Hilde Weglein,’ Sybelstr. 23. Gruppe Tiergarten. Dienstag, 7.30 Uhr. Thema: Marxismus. Der Ort wird von Mal zu Mal festgesetzt, zu erfragen bei: Herbert Schwarz, Jagowstr. 43. Gruppe Savigny. Mittwoch, 2. Nov.-, 8 Uhr, bei Heinz Schneemann, Lietzenburger Str. 6. Mittwoch, 9. Nov„ 8 Uhr, bei Anni Jacobsohn, Schlüter- Straße 31. Breslau. Jüdisch-liberale Jugendgemeinschaft „Abraham Geiger“. Hauptgruppe. Mittwoch, 2. November. Gad M. Lippmann: „Kulturreaktionäre Strömungen der Gegenwart“. — Mittwoch, 9. November. Günther Sachs—Hans M. Danziger: „Wirtschaftliche Zeitbetrachtung". (Fortführung.) — Freitag, 11. November. ..Freitagabendfeier“ (in neuer Ausgestaltung). — Mittwoch, 23. November. „Was bedeutet der Talmud?“ (Ausspracheabend.) — Mittwoch, 30. November. Dr. Lewkowitz: „Spinoza" (anläßlich der 300. Wiederkehr seines Geburtsjahres). Arbeitskreis. 7. 11.: „Antisemitismus in der Praxis“. 14. 11.: „Romantik“. 21. 11.: „Mich hungert“ (Buchbesprechung). 28. 1J.: „Bub und Mädel“. wie Du nach der Wahl wünschen wirst, gewählt zu habeh! Im schwarz - blau - braunen Block wie in einer Gewerkschaftsregiorung wird Hitler die Schlüsselstellung innehaben also nur Deutsche Staatspartei, Liste