Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 12 (1932-1933)
- Issue
- 11 (1.9.1932)
- Date
- 1932-09-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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mäßigkeit ist. Wozu also der Hinweis aui den Manuel an Weltanschauung? Und wozu ferner die etwas schadenfrohe Bemerkung: „Das Zentrum hat ganz andre Sorgen als die Abwehr des Antisemitismus!“? Wissen wir. verehrte Dame, aber die Abwehr der Hitler-Diktatur ist schließlichauch ein ganz gesundes politisches Ziel, und die Weltbühne sollte nicht -über die im I-'alle einer Koalition zwischen Zentrum und NSDAP angeblich hereingeiallenen Juden spotten, da nämlich — hört und staunt! — für die jüdischen ganz ebenso wie für die-christlichen Wühler die Koalition mit Hitler gleichbedeutend mit der Vermeidung seiner Alleinherrschaft ist. Man sollte nieinen,' dal! das ein Sextaner begreiit. aber Hilde Waller und die Weltbühne begreifen und wissen es nicht. : Dafür wissen sie aber vieles, was kein andrer weiß. Das Zentrum habe eine Ustenverbindung mit der Staatspartei abgclehnt, weil diese „doch nun mal als Judenpartei gelte“, und der CV habe diese wirkliche Stellung des Zentrums zum Antisemitismus seinen Mitgliedern vorenthalten. Kein wahres Wort ist hieran: das Zentrum lehnte die Listenverbindung mit der Staalsparlei aus Gründen ab. die mit Judentum und Antisemitismus nichts zu tun haben, wegen der kulturpolitischen Forderungen der Staatspartei. Ferner: bei der Reichstagswahl. 1926 hätte das Zentrum anstandshalber noch einen Juden an. zehnter, also aussichtsloser Stelle kandidieren lassen, diesmal hätte es einen jüdischen Kandidaten, nicht einmal mehr herausgeslellt. ..Herausgestellt"? Nein, liebe'Hilde Walter: der Kandidat wäre wieder, wie 1926. der Zionist K a res ki gewesen, und da die antizionistischen deutschen -Juden in ihm nicht den geeigneten! Vertreter sehen — weder ihrer jüdischen Interessen (in der Gemeinde), noch, was hier in Betracht Jsam. ihrer dcutschpolitischeu Interessen —. und da ferner die Staatsparteiler jüdischen Glaubens zuin grollten Teil erbitterte Gegner des Zionismus im allgemeinen und des Herrn Kareski itn besonderen sind, so riet der .— .übrigens auch von uns (siehe Nr. 9 der J.-l. Ztg. vom 29. 7.) für überflüssig gehaltene — „Ausschuß jüdischer Zentrumswälilcr“ von der Aufstellung ab: die Kandidatur Kareski hätte das Zentrum geschädigt, und das Zentrum schädigen, denken Sie mal. Hilde Walter, das wollten selbst die jüdischen Zentrumswähler nicht. Und wozu nim dies ganze Geschreibe? Ach. es gibt ja so viele Menschen, die sich damit beschäftigen, anno 1932 Amerika zu entdecken. So auch Hilde Walter, die als Ergebnis ihrer hochwichtigen Untersuchung zusammenfaßt: „daß .es keine einheitliche Wahrnehmung gemeinsamer jüdi- ■ scher Interessen geben kann: daß die Klassenfronten stärker sind als die gemeinsame Gefahr, die den Juden droht: denn sie haben ihre geistige Tradition geopfert, um nicht antikapitalistische Maßnahmen der Arbeiterparteien mit dem Stimmzettel zu unterstützen.“ Richtig wie das kleine Einmaleins: es gibt keine einheitliche wirtschaftliche und politische Orientierung der jüdischen Deutschen, und es kann und soll auch keine geben, da wir den verschiedensten wirtschaftlichen und politischen Schichten des deutschen Volkes angehören. Es mußte nicht erst Hilde Walter komrfien. um-uns diese Neuigkeit zu erzählen. Und den einzigen Punkt, der uns Juden dennoch gemeinsam ist. die Abwehr des Judenhasses, ihn finden( wir diesseits wie jenseits des Sozialismus, bis hin zum Zentrum. Was also soll es nun heißen, „sie haben ihre geistige Tradition geopfert, um nicht 'antikapitalistische Maßnahmen der Arbeiterparteien mit dem Stimmzettel zu unterstützen“? Wer sind diese „sie“? Meint Hilde Walter die jüdischen Zentrumswähler: die sind stets Gegner des Sozialismus gewesen und haben keine geistige Tradition geopfert: meint sie aber „die Juden“ (und im Satz vor dem „sic“ steht „die Juden“): daß viele nach wie vor Staatspartei gewählt haben, ist ebenso bekannt wie der Umstand, daß viele Juden die Sozialdemokratie gewählj haben. Wie darf man also sagen, „die Juden“ haben ihre geistige Tradition geopfert, „die Juden“ sind gegen die Arbeiterparteien? Soll es dahin kommen, daß „die Juden“ in der Weltbühne zu Arbeiterfeinden werden, wie sie anderwärts die „Feinde des Deutschtums“ sind?! Oder was sollte mit dem Aufsatz eigentlich bewiesen werden? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur. was erneut bewiesen wurde: daß die-Weltbüline sich in jüdischen Dingen nicht auskennt: ihre Informationen sind falsch, ihre Urteile schief, ihre Neuentdeckungen uralt. Liebe Weltbühne und Donna Hilde: laß die Mücken und die Juden! Wir schreiben ia auch nicht über .die Relativitätstheorie. HAUS-VERWALTUNG Töpfermeister übernimmt Hausverwaltungen bei unentgeltlicher Instandhaltung der Ofen und Herde' einschließlich Modernisierung zu den üblichen Hausverwaltungssätzen. Gefl. Anfragen unt M.246 an die Jüdisch-liberal* Zeitung, Berlin SW 11 Macht praktische Vorschläge! Zur Frage des Freiwilligen Arbeitsdienstes. Obwohl längst Gesetz geworden, ist der Freiwillige Arbeitsdienst noch überall Gegenstand lebhafter Diskussion. Und da das Gesetz über den Freiwilligen Arbeitsdienst ahä „Träger der Arbeit“ und als „Träger des Dienstes“ öffentlich-rechtliche Körperschaften, gemeinnützige Vereine und weltanschaulich zusammengehörige Organisationen vorsieht. *so ist auch innerhalb der jüdischen Gemeinden, der jüdischen Organisationen und der jüdischen Presse das Für und Wider der Arbeitsdienst-Frage lebliait erörtert worden. Audi die „Jüdischliberale Zeitung“ brachte in den letzten beiden Nummern je einen ablehnenden und zustimmenden Diskussionsbeitrag. Es läßt sich nicht leugnen, daß das ganze Projekt zunächst aus politiscli rechtsstehenden, „wehrfreudigen“ Kreisen stammt und daß manche der Gesetzesbestimmungen deutlich die Spuren dieser Herkunft an sich tragen. Es läßt sich weiter nicht leugnen, daß sozialpolitisch und wirtschaftspolitisch manche-schwerwiegenden Bedenken gegen das Gesetz -und seine Ausführungsbestimmungen möglich sind. Aber, und das scheint uns bei der innerjüdischen Diskussion über diesen Gegenstand bisher übersehen worden zu sein, die Auseinandersetzung mit den Anschauungen der politischen Rechten und die Austragung sachlicher Meinungsverschiedenheiten auf dem Gebiete der Wirtschafts- und Sozialpolitik sind deutschpol i t i s c li e Angelegenheiten, können und dürfen niemals Gegenstand innerjüdischer Auseinandersetzungen sein. Mit dieser Feststellung wird dem einzelnen Juden in keiner Weise die aktive Stellungnahme für oder gegen das Arbeitsdienst-Gesetz verwehrt. Wie jeder jüdische Deutsche seiner politischen Partei und sonstigen politischen Organisationen an- ■ gehören kann, so kann auch jeder'; je nach seiner Meinung,; an den zuständigen Stellen, d. h . vor den gesetzgebenden Körperschaften, in den politischen Parteien und Organisationen und in der allgemeinen Presse für oder gegen das Gesetz eintreten. Es muß aber mit Entschiedenheit erklärt werden, daß unter diese zuständigen Stellen die jüdischen Gemeinden, Organisationen und Zeitungen nicht fallen können; die Gemeinden nicht, weil sie wie jede andere Behörde mit dem Vorhandensein des Gesetzes als mit einer, Tatsache rechnen müssen, die Organisationen und Zeitungen nicht, weil es hier keine jüdischen Meinungen und Interessen zu vertreten gilt. Der Dienst ist freiwillig; wer Hin nicht will, hat die Möglichkeit, ihm fern zu bleiben; wer ihn aber will, der hat ein Anrecht daraui, die Vorteile, die ihm seiner Meinung nach das Gesetz an die Hand gibt, gewährt zu erhalten. Man möge also authören. jüdische Steilen als Plattform für nichtjüdische Auseinandersetzungen zu mißbrauchen. Daß solche Vorteile vorhanden sind, vermag auch derjenige nicht in Abrede zu stellen, der, olme jede Leidenschaft und rein sachlich, die Nachteile und die Gefahren erkennt, unter denen die Geiahr der Lolin- und Preisdrückerei zweifellos die größte ist. Wer aber jemals mit den jungen Menschen zu tun gehabt hat, die völlig hoffnungslos jetzt der Schul- oder Lehrzeit entwachsen sind, der kann nicht in Abrede stellen, daß es, ganz gelinde ausgedrückt, auch sein Gutes hat, diesen Verzweifelten wenigstens für eine Zeitlang Beschäftigung zu vermitteln, ganz abgesehen von den Möglichkeiten, die vorübergehende Beschäftigung ini Freiwilligen Arbeitsdienst zu späterem Fortkommen zu verwerten. An fünf Stellen haben sich bereits jüdische Gruppen im Freiwilligen Arbeitsdienst betätigt: in der Kleiderkammer der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, wo Kleidung, Wäsche und Schuhwerk hergestellt oder ausgebessert wird; in Blankenese bei Hamburg, auf dem jüdischen Lehrgut Gehringshof bei Fulda, auf dein jüdischen Landgut Neuendorf bei Fürstenwalde und in Groß-Gaglow. Bei den letztgenannten Stellen handelt es sich um Arbeiten landwirtschaftlicher Art, und es sind, überall bisiier nur gute Erfahrungen gemacht worden. Es ist richtig, daß die, Gesetzesbestimmungen dem Träger der Arbeit oder dem Träger des Dienstes die Möglichkeit an' die Hand geben, die jeweils in Angriff genommene Arbeit mit allem Drum und Dran militärischer öder militärähnlicher Aufmachung zu umkleiden, bzw. die jeweiligen Arbeitsgruppen in militärähnlieher Weise zu drillen. Aber gerade auch, weil das Gesetz die Zusammenfassung solcher Arbeitswilliger Vorsicht. die weltanschaulich zusamtnengehören, und weil demnach auch die Träger der Arbeit oder des Dienstes der gleichen Weltanschauung angehören werden wie die bei ihnen zusainmciigefaßten Arbeitswilligen — gerade deshalb besteht auch die Möglichkeit, daß diejenigen Kreise, die jeder Soldatenspielerei abhold sind, die bei ihnen zusammengefaßten Arbeiten und Arbeitswilligen im Geiste ihrer Weltanschauung organisieren. Wie kürzlich der „Weltspiegel“, die illustrierte Sonntagsbeilage des „Berliner Tageblattes", Bilder« von dem Freiwilligen Arbeitsdienst der Jugendorganisation „Zugscharen“ unter dem Motto „Arbeitsdienst ohne Drill“ zeigen konnte, so werden aucli die jüdischen Organisationen es in der Hand haben. Arbeitsdienst ohne Drill einzurichten. Worauf es aber ankommt, ist, aus dem Stadium der Diskussion herauszukommen . und praktische Vorschläge zu machen. Die Arbeiten, iür deren Förderung das Reich viele Millionen zur Verfügung gestellt bat, Gelder also, die auch der schwerleidenden' jüdischen Gemeinschaft zugutekommen können, müssen zusätzlich und gemeinnützig sein. Dabei braucht sich der Charakter der Gemeinnützigkeit keineswegs nuri auf die große Allgemeinheit zu beziehen, sondern es kann auch ein zahlenmäßig beschränkter Kreis in Frage kommen, wie es die Mitglieder der jüdischen Gemeinden und Organisationen sind. Es ist also notwendig, daß alle jüdischen Stellen darüber nachsinnen, welche zusätzlichen Arbeiten zu deren etatsmäßiger Ausiührung sienach ihren Satzungen nicht verpflichtet sind, sie vergeben könnten; die Arbeiten brauchen nicht nur landwirtschaftlicher Natur zu sein, und es brauchen auch keineswegs nur Gegenstände des täglichen Bedarfs hergestellt oder der Wohlfahrtspflege gedient zu werden, sondern es können sogar auch wissenschaftliche Arbeiten im Wege des Freiwilligen Arbeitsdienstes vom Reich gefördert werden. Es unterlieg! keinem Zweifel, daß, sobald nur die praktischen Vorschläge vorliegen, jede theoretische Erörterung aufhört. Man wird die Vorschläge auf ihre praktische Durchführbarkeit «prüfen und, fällt die Prüfung günstig aus, die Arbeit in Angriff nehmen. Ueberall aber, wo solche Arbeit geschaffen und vergeben wird, hilft man verzweifelnden jungen Menschern Hält sich die ältere Generation einmal vor Augen, mit welchen Gefühlen sie aus der Schule hinaus in die Freiheit des Lebens trat, und wie dagegen heute schon die Vorschüler mit grauenhaftester Angst an den Tag ihrer, einstigen Schulentlassung denken, so wird sie wissen, daß die Ausnutzung der gesetzlich gegebenen Möglichkeiten sogar unter die religiösen Pflichten gerechnet werden kann — unter dem oft zur Phrase erniedrigten Motto: „Lebensnähe'der Religion!“ — Die „Jüdisch-liberale Zeitung" stellt sich gern in den-Dienst dieser Sache; sie bittet um Uebermittlung von praktischen Anregungen, die sie auf Grund ihrer Beziehungen zu den in Betracht kommenden Stellen gern weiterleiten wird. Keine „wilden“ Arbeitsmeldungen. Eine dringende Bitte des Landwerkes Neuendorf. Anfang Juli wurde, wie bereits berichtet, Landwerk Neuendorf, bei Fürstenwalde/Spree, als. erste jüdische Arbeiterkolonie von. der Hauptstelle für jüdische Wanderiürsorge eröffnet. . , . Beim Verein „Jüdische Arbeitshilie“, der die Anmeldungen entgegennimmt, hat sich eine sehr große Anzahl langfristig Erwerbsloser aller Kategorien (Handwerker, Gärtner, Kaufleute, Akademiker, gelernte und ungelernte Arbeiter usw.) aus dem ganzen Reich gemeldet, von denen vorläuiig leider nicht mehr als etwa 40 aüfgenömmqn werden konnten. Unter den Aufgenommenen befindet sich auch eine Gruppe des Freiwilligen Arbeitsdienstes aus Berlin, die vom Jüdischen Arbeitsnachweis zusammengestellt wurde. Sobald mit dieser Gruppe einige Erfahrungen vorliegen, ist beabsichtigt. auch aus anderen Landesteilen Gruppen des Freiwilligen Arbeitsdienstes aufzunehmen. Es wird hier ausdrücklich betont, daß Aufnahmen nur nach vorheriger schriftlicher Zusage durch den Verein „Jüdische Arbeitshilf e“, B e rl i n-Ch a r 1 o tt enb u rg 2, Kantstr. 15S, möglich ist. Dieser Hinweis ist um so dringlicher, als viele Erwerbslose aus verschiedenen Gemeinden Deutschlands sich sofort nacli Bekanntgabe der Eröffnung des Landwerks einzeln und in Gruppen auf den Weg gemacht haben, um direkt im Landwerk Neuendorf Aufnahme zu finden.' Dies hat die Feststellung des Kostenträgers außerordentlich erschwert, die Aufnahme also nicht beschleunigt, sondern verzögert und auch sonst zu erheblichen Schwierigkeiten iür alle Beteiligten geführt. » Handwerker-Werbeschau. Die wirtschaftspolitische Entwicklung der letzten Zein hat neben der allgemeinen Wirtschaftsnot eine von Tag zu Tag anwachsende Boykottbewegung erzeugt, die geeignet ist, den um seine Existenz schwer ringenden jüdischen gewerblichen Mittelstand aus dem . Wirtschaftsprozeß völlig auszuschaltcn. ln letzter Minute muß> cs gelingen, den durch diesen Boykott entstandenen Kundcnausfall durch Kundenwerbung aus eigenen Kreisen auszugleichen. Einen Beweis jüdischer Handwerksleistling bietet die vom 11. bis 18. September 1932 im Hause Tauentzienstr. 4 (am Wittenbergplatz) stattfindende Werbeschau handwerklicher Erzeugnisse für den täglichen Bedarf. In Ansehung der Bedeutung dieser Veranstaltung hat der Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin das Protektorat übernommen, und es sind eine Reihe namhafter Persönlichkeiten des jüdischen öffentlichen Lebens, dem EhrenausschuB beigetreten. . Unter Hinweis auf das in dieser Ausgabe erscheinende Inserat laden wir alle Glaubensbrüdcr und -Schwestern zu dieser Werbeschau ergebenst ein und erwarten — schon im allgemein jüdischen-Interesse — nachhaltige Unterstützung durch Besuch derselben. Der jüdische gewerbliche Mittelstand ist zu allen Zeiten der Träger jüdischen Gemeinschaftslebens gewesen. Die Not der Zeit erfordert es, dieses kostbare Gut nicht versinken zu lassem Deshalb ist dieser kurze Hinweis auf die Werbeschau nicht nur als Einladung zu werten, sondern züglcjch eine Verpflichtung für die gesamte jüdische Öffentlichkeit,, diese zur Zeit dringlichste Aufgabe—die Existcnzerhaltung durch Arbeitsbeschaffung — in durchgreiiender Weise zu unterstützen. . Verein selbst. Handwerker jüd. Glaubens, E. V. Gehr. FrieflmBDD, Elektrsmoi. Berlin O 34, Heidenfeldsfr.20 Tel.: E 3 Königstadt 6349 Elektromoior-Reparat. u. Ankerwickelei Lichtu. 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