Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 16 (1936)
- Issue
- 32 (5.8.1936)
- Date
- 1936-08-05
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Träumer des Ghetto und Politiker Zum. 10. Todestag Israels Zangwills ■ Nun HANS LAMM - 1 r Name tlr.s lim I r 1 f;i~! vergessenen Dieiiters'' Isirn-l Zangwill, ilcr sutt 1. Augu»l vor zehn Jahrni Mari», war «mdi., vor zwei, drei Jalirz<*1iui«n in wcii«*-.ten, nicht. min jfidi»<h«*n Kn*iM*n v<?rehrt und gix-hälzt. Mil vi<*ll«*irht uiivrrdiriilor Hast ist «fio Nachwelt- «hör. «Ii«\»cu Man« «ml M*in Werk hinwrgg<*gang«*n. Freilich, «Irr fleißig«* Schreiber \«m Ghrllo-Ces«Iiirhl«*ii, \wi .«lenen, die ,.Kimh*r «Ir? Gh»*Uo4\ dir ,.Tra^o«li«*ti «h*> Clurtto”. «lir ..Komridirn des Glwito” tiinl die „Träumer «Ir-, Clu-i(«” ('..Köni-r «Irr .Sc|iuorr«'r”! he»«»iideri? Ilejichlhcil «Trauern, war doch ui«* il«:r Gestalter j«di»r|i4air Volksleben*, als «Ir« man ihn zuw«dl«*n bi*z«*jclm«i«\ Stillere Männer als «r, M«*ndcl<* Mo«*licr Sforim, «|. |,. JVnv. oder SchoI«:nt w\lcj<|i<in. «lie in /nicht: «iier!j «lern .|,i*1m*ii de- 0.»tjud«*n Mauden «ml da\on M'lirirhrn. «•rwi«*M*ii sich als wahr«* UhhUT, «Irren. Erbe von lämu'rrin Bestand isl als «las Zangwills.® Ih^ ihm war dh* Verbindung zum Ghi*lln «los Ostens, ans «l«*m sein Valor, der <h*l«*hr1«* Mose» Zangwill. UHd iiarli London iilH-rs.t«*tl«*lt«^ doeh nirlil mehr um j:*m‘r hlnl- <'rfrdll«*n Lrl>i*ndigh<*it wir hei dm'rrhlen Dichtern d«*r O.-ljml;*«. All j<*n«r Eigenschaft«*«, «In* seinen Büchern znnärhsl mehr Leser zu führten als rhvn «h*ney von P<*r«*z ixlrr Mm«l«*Ir: «lie («lalle, die. ülM*rh*g«*ii«! Obrigkeit um! der I»ei aller Zimeigutig doch gönnerhafl-kririseh angehaurjui,* Humor Italien di<*. i)irlitmi"eu Zangwills zu eimipäisrhni gemm-hl, zu an-[irerh«*mlrn Produkte« eines gewandten westlichen Srliiltlcrrrs jüdisch«*« Lebens —- nicht alicr zu drum eines jüdischen Volksdirhtcrs. Der .am 14. Februar 1864 als Kind russischer Immigranten g«*l>t>r«*nt* Knalie Jiesucbtc im l^ondoner East-Kml «lie Freisehule: an <l«*r er <*iiug«* Jahre später seihst als Lehrer wirkte. Kr «*rwie.s sieh als hochliegabl uml erwarb an der Londoner LTuiv«*rsität «Ir« 11. A. - 18118 veröffentlieht«* er sein erstes Stück ..Minister und < Maler“ und von da ah wirkte er unablässig .auch als JournaliM. 18112 inarlit«*« Hm dir ,,Kinder «les («hett«4’ schnell berühmt. Der Vater «les Dmhte-rs war nach J’aläsriuu aiisgcwandcrt. um ili der Heiligen Stadt «li<^ Alicen zu .schließe«. Daß> sein Sohn Israel, der 1894 schon an «*iii«*r Pilgerfahrt narh Palästina t«*ilg«*uommcn halt«*, Inwimlrrs früh und slark für «lie zionistische c Bewegung- « nlflamml«*. kann so nichl \erwumlern. . Durch «|rn ,,.J«d«*nslaat“ gelang «*.*'Humd««* llcrzl, in Zangwill «■int« hrsomlfrs rührigen Fönlercr seiner Sache in Großbritannien zu gewinnj*«. Bis ztun hisUirischeu 7. Koiigreß. auf d>*m sieh die Zionist«*« gegen «1as s«»g«*n. ..Ugauda-Pmj<‘hl‘‘ aii**prarhcn, .wirkte <|«*r Dichter mm als Hcr/.Is iumiu«*nuüd«*.r Palladin. Kr war <*iu lM*gna«le|rr. frcili«*h zuweilen au«*h erbarmungsloser Ih’dm r. «lein «Irr «li|domalis«*heiv llcrzl zuweilen «loch etwas Mäßigung auferlegen mußte. In sein.* Hede«. «lir «Inrrh hh'mh'iide Schönheit «ml mitreißende Gcdaukcuflügc liegeisterUui, hat, er <»ft her«litul - gewordene Wortspiele uml IhuiukiLs eiu^<'fl<M*hl<*u. etwa das ..Lh'hcr <*in ZiomVtnus «liine Zion, .als ein Zion ohne Zionismus*. Zu sein«*« <‘imln«*ks\(illsl<*n zählt am*h: ..Wie i«*h von Ihtlästina ^esa»! hahe. r«*hen Si«? «las Land ohm* \'olk <h*m Volk «dme Land, so saa«‘ i«li von Ilaroit llirsrhs Wrnn’i^en: (h*h«*n Sie die Millionen ohne Zwerk dein Zwri’k «dnn*'Miltif>m*n!" * In «len Londimer ^isd.w*« Massen-.Meetini's waren Zangwills . Heden so tve-s*nllii*h “«“u>M«h*n .wie auf der Trihiim* «I«*s, Kon"n*ss«*s in IhtM*)* w«*nn 'man aus seinem Worl: ..Wenn Palästina .durch Hi*rt*dsamk«‘il zu •irwinnen wäre, wenn wir für j«*ih* hnlhe Stunde IhdiM»-. auch nur einen Quadrat ful> I>amh*s lK‘käuu*ii, - so’ hätte« wir nicht 'nur Palästina, sondern «lie »an/.«* W«*!t. emhert*' eine Ih ^iunation und Almeieuu^ ee^en all/.mh hs Heden h<Tau«klin^eu iioren künnt«*, daun war.«lies doeh kein Gefühl von nacnhalliii«r Dauer: sicher war Zatmwill «ern Heiimrr und sieh auch seiner rheloriselien Meistersehaft voll Ih'wiiHi. « JUIJÖ hrarh Zaugwiil mit der Zionistischen Organisation, weil <*r im Gegensatz zu ihr autonome jüdische Siedlung auch auiM-rhaih Palästinas forderte. In seelts Punkten fulAle er seine Stellung gi*gm L'ssisHikin zusammen. Nachdem er nicht diir«;h- «Iraug. s«*huf er.die J'IX) 'Jewisii Territorial Orgituisalion), deren Ziel «*s war, ..Ländhcaitz auf autonomer Grundlage zu erwerben für «lh*j«*nigi*n Jude«, «lie in <|cu Läudehi, in deueti sie jetzt I«l»i*n. uii'lit hieiheu küiuil*« «»der w«»llen‘i. Ks ist hier nicht der Platz zu crorU?rn. oh «lie jT() erfolglos arbeiten mußte oder oh ihr Mißerfolg nur ein Ji«*«te viclleielit hedaticrlieher) Zufall war. Imm<*rhiu darf mau wtiid s;igen. daß in dieser Stunde, da mau sic’u allenthalben «ach Ländern für jüdische ’Masseiisiodlung mii'isht. Zangwills ..Territ«irian&ums‘1 nicht-mehr so utopisch tind w«*Itfcrii-träuiucris«’Ii erscheint wie noch vor einigen Jahren-- l.ie-i, mau l«ei«-pieUwei>e. seine unter dem Titel ..Die Stimme \«»n Jerusalem4* gcsumimdtcii Dssays, dann wlnl inan oft überrascht sein von ihr|U« politischen .WeithJiek und si> tiefer Kin-' sicht 7« «lie Soziologie der Juden. Auch sein Plan, die Juilen in' der Diaspora nicht weiter zu (konzentrieren, sondern durch ..«lis- [M*i>ioii-coiniiiillcc.su zu zerstreuen, um den Antisentilismus zu mindern und «lie Brrufssrhichtung zu normalisieren, erwies sieh als <lriil»«*ris«*h eiusicliLsvol], wenn auch praktisch iinilurchführhar.* — Na«*h Krlaß «ler llalfour-Dcclurnlion kehrte Zangwill zur ZionisljVchcn Organisation zurück und gehörte. hahf wieder zu ihren radikalsten K«"»pf«uidie. JTO loste er später auf. — Sein gi^vagtes Wort ,.Das \’olk inaelit das Lund, nicht das Land «las. \olk44 ist lx*rüliml g«*w«mh*n, noch mehr «Ihr in <*inem Wrerk von ihm füc lTSA. geprägte Hezeichuimg ..Sehmelzlicgel44. l-.iii Wort noch muß filier Zangwills Stellung zu Deiitsehlaud g«*Migt wer«i«*n. war er «loch, riehen Shaw, int Weltkrieg «ler «‘inzige maßg«*l»Iich«^ Literat Kuglamls, «ler sieh von der damaligen .Kriegspsychose fmlnelt. Mil seltenem Mut trat er in vielen Veröffentlichungen während des Kriegs gegen Knglailds Imperialismus auf, weswegen an-seinem Wohnort die Iläusei* und Mauern als Schmähung die Aufschrift trugen ..Zangwill ist 'prodeutsch!44 Dies und manche Pres^efelide aber-hraehte’ihn nicht von seinem' als ri'htig erkannten Weg ah, tu«! noch im Krieg gal) er all -s<*un*.vielen deutschen Hfieher.au Gefangenenlager, und schon 192t setzte «*r sich mit anderen für eine Ucvision depi Diktats von \’<Tsailh*s ein. W <*1111 heute v-ersucht wird, «len Gründen iiaehzugeheu, warum Israel wr«lcr als Dichter noch als Politiker von' bleibender. He- «leiitung war, darf gesagt* werde«, «laß er cbm als Dichter <*in allzu politischer Denker, als Politiker aber ein-doelr z« sehwänneriselier i*ocl gewesen ist. So konnte er —, trotz der Fülle -überragender Gnl>rii des (i«*ists und Gemüts, «lie «?r besaß — weder liier noch «lort nachhaltig«! Spure« hiuterlassen. Das Wort, das er in (/cilenkworlen für J«iseph l eis geliruuehte „Mau mußte ilm eben lieben trotz .»eines Fanatismus mul zugleich wegen seines Fanatismus** darf getrost auch auf Israel Zangwill. «len Dichter, .den Deuker und wir allem de« prächtigen Menschen seihst angewcndcl wenh’n? Zurück Dr. Leo Jacobsohn Charl., Bismarckstr. 88 Berücksichtigen Sje unsere Inserenten Die Radrennbahn als Tageskolonie -.Niehl weil von dem Cetöse der Großstadt. * in Plöl/.ensee, liegt die laugst vergessene Hadmmhahn. i)er Herliner Jüdischen Gcnudiule ist «*s zu d.nikeli,. daß dort während der großen Ferien etwa 301) Kinder in der Tageskolouie Erholung und Unterhaltung finden konnten. Jeden Morgen brachten Lastautos die Kinder bis an den Spielplatz heran, wo sie von Ffthrcrn und Fülireriimen in Empfang genommen wurden. Mil Vergnügen konnte man beobachten, mit welchem Wohlbehagen «las kräftige Ccmüse-Kintopfgcrichl verzehrt wurde, das für die hungrigen Münder aufgetis«*ht wurde. I ml als besondere Hclohuung für gutes Helragen gali*s daun mich einen Nachtisch. Spiel uml Sport vereinte die Kinder «len Tag filier. Ins sie an» Abend wieder vom Lastauto abgelmUwunlni. Der Leiterin der Tageskuhmie, Erk Margot Dcuts<*h. gebührt ganz hr.-omlerer Dank für' die 'verständnisvolle Hctrcuuug «ler Kleinen. Eine kurze sportliche uml theatralische^ Abs«*hie«lsf«*ier 'lieendele _ die leitleg nur ullzuschiicll verflossene l’erien/.rit. Joachim Ilcvncmann. BERLIN BERLIN | Edwin Rothschild KcpUegtc Wagen, olfen und erschlossen Stunden oder Kilometer billigst C 1 Steinplatz 4949 | .Autobereifung | Tankstalta, Vulkanisierjnstalt. Zubehör, Rutschnieverfahren (Sommern) Oebr. Rlebenfefd Berlin ioschimethalerttr. 22. J 2.1744 Berlin C, Aleanderstr. 30. E. 2 4978 | ' Autotaukstelle | Rieh. s. Kaufmann Wllmerttl. Osnabrflcker Str. 2-4. Lie!. Ir. H. öle, Fette. 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Er stand auf uml begrüßte mich wie ein älter bekannter. „Ein Mannteuffel hält seiu Wort. Sie sehen, ich bin gekommen44, sagte er. „Nun möchte ich gern. Ihrer liebenswürdigen -Mirjam vürgc^lellt werden, die ich in Frag aus ihren Briefen jan Sie zufällig kennen gelernt habe. Werden Sie ja nicht eifersüchtig und glauben Sic nicht, daLA ich allein gekommen Inn. Ich habe noch zwei Gäste mitgebracht, nahe Verwandte von* mir, meinen Hnider und seine Frau. Meine Schwägerin kennen Sie schon längst sehr, gut. Wir haben uns in Dresden getroffen tuid machen eine gemeinsame lleise.44 Er halte kaum dk* letzten Worte gesprochen, als ein dicker, großer Herr und lunc.Damc in Hciscklcidcm sich näherteü. Ich wollte .meinen Augen nichl trauen. Es war Hosaliu. Mir schoß das Hlut ins Gesicht, lind Jeh konnte kein Wort hervorbriiigeii. Kosalia war weniger verwirrt, obwohl auch sic leise errötete. Nach der Hegrüßuugstellte ich die Gäste meiner Frau vor. Der Herr im roten Hock verneigte sieh und sagte: „Ich hatte . Sie bereits in Prag heimlich bewundert, als ich ohne Wissen Ihres Gatten all die kleinen Geheimnisse erfuhr, die Sie ihm schrieben.44 , ~~- „Ich bin fiher alles, unterrichtet44, entgegnete Mirjam, „aber Sic haben für die kleinen Geheimnisse auch viel bezahlt, zweitausend Taler.44 ( ' Frauen bleiben 'nicht lange iu Verlegenheit. Mirjam hatte sich bald mit Hosaliu angefreundet und es schien, als waren sic schon lauge miteinander bekannt. Sic hatten einander viel zu erzählen und waren ^besonders eifrig daran, sielt über mich lustig zu machen. ’ - * Spuler nahm ich Hosaliu beiseite und erkundigte mich nach ihrem *Ergehen und nach dem Manne mit dem roten Hock. Sie sagte mir, «laß sie sehr glücklich sei und an ihrem Gatten wegen seines edlen, gütigen Charakter» mit großer Liebe hänge. Von ihrem Schwager, dem Mann iiii roten Hock, sprach sic mit Begeisterung und Itetonte, daß sie vor ihm eilte Ehrfurcht habe wie ein Kind vor seinem Väter. In jungen Jahren sei er viel, gereist und wiederholt Gesandter iu verschiedenen IIuiiptstädteiL des Auslands gewesen. In letzter Zeit lebe er zurückgezogen auf .seinem klcincu Gute in ihrer Nähe und befasse sich mit philosophischen Stndicu. Seine 1 laupteigeuschaftcn seien Güte und Wohltätigkeit. Aber, alles, was er tue, geschehe im stillen, ohne daß es die große Welt erfahre. , Ich war auf «las Angenehmste überrascht und zog daraus die Lehre, daß mau dii* Menschen niemals nach ihrem Äußeren beurteilen sollte. Dann'ging ich auf ihn zu. „Vielleicht haben Sie «He Freundlichkeit44, hat ich ihn, „mir jetzt zu erklären, warum Sie mich in Prag immer wieder gefragt ‘haben: „Kennen Sie mich jetzt, wisse« Sie nun. was ich von Ihnen will?44 Ihre merkwürdigen Worte hatten auf mich einen, sehr großen Eindruck gemacht. Sie degle’n das Fundament zu einem furchtbaren Traum, der liiich unsäglich ge|>cinigl hat.4* „Mein Gott44, erwiderte er, „als ich Ihnen «lamals in Praz die Brieftasche ül»crlirachte, wollte ich Ihnen selbstverständlich auch den Grund meines Kommens erklären. Aber* Sic begegneten . mir -von vornherein mit größtptu Mißtrauen\^utid waren geradezu unzugänglich. Ich wunderte mich, daß Sie. nicht sofort merkten, daß ich Ihre Tasche gefunde/i hatte und richtete deshalb immer wieder «lie Frage an Sie. Und mm sagen Sie mir, vonwelchem Traum Sie sprachen, zu dein ich die Veranlassung gewesen sein soll.4.4 Und ich erzählte ihm «leu Traum mit allen seinen Einzelheiten., „Das ist in der Tal ein merkwürdiger, seltsamer Traum”, sägteer, erstaunt. „Er enthalt wunderbare Lehren, die nützlicher und wertvoller sind als manches Werk ülier Moral. Wir wissen, daß es heutzutage genug .Menschen gibt, die ihren uralten Vater, den Glauben, verachten und einzig und allein auf ihren Verstand bauen. Die könnten daran ihren''-Irrtum erkennen.4* Am Al>cnd verabschiedeten sich unsere Gäste. Wir begleiteten sie zur Poststation. Als'sie'im Wagen Platz genommen hatten, reichte mir Herr von Munteuffel noch einmal die Hand und sagte gütig lächelnd: 1.Wissen Sie nun. wer ich hiuV4* (Schluß) OotteaDienlte in den Synagogen mitneuem Ritus Freitag, 7. August. 19 Uhr. Fasanenstraße: Dr. Swarseuskvw Lindcnstraße: Dr. Warschauer. Friedcnstcmpch Dr. Nußiiniitu. Neue Synagoge: Dr. Salier. Lützowstraße: Kassel. Lcvelznwstraße: Dr. Lewkowitz. Prinzregentcustraße, 19.15 Uhr: Dr. Mayhnuin. IIerniann-FaIk«*nherg-S\nagoge Norden. Schönhauser Allee 16*2. 19.15 Uhr: Lewinski. Osten, Kaiserstraße 31), 19.30 Uhr: Goctz. Nordost, Prenzlauer Pnunciuulc 176, 19.30 Uhr: Graf. Western!, Kaiserdamm 78. 19.15 Uhr: Dr. Brasch. Wedding-Heinickeiulorf. Triftstraße 63. 19-30 Uhr: Dr. Adler- — Jüdische Heligiousgenieimle Charlottenburg, Schulstraße 7, 18.30 Uhr. Synagogenverein Weißens«*;*. Lothringer Straße 22. 19 Uhr. Jüdische lleformgenwimle, Joaehhnsthaler Straße 13. 18.30 Uhr: Dr. Koppel. Sonnabend. 8. August. 10 Uhr. Frühgottesdicnst 7.30 •Uhr: Lindenstraße und Levetzowstraßc. Hermnnn-Falkenherg- Synagoge Nonien und Osten: 10 Uhr. SvnägOüCnvercin Wcißenser. .10 Uhr: Mever. Jüdische llcliüionsücmeindc Charlottenburg: 9.30 Uhr. Sonntag, 9. A u g u s t. Jüdische Hcfomgcmeindc, Joiiannisstrnße 16, 10.30 Uhr: Dr. Hosenthal. . Herford. Im K u 1 t u r 1» u n «1 für'Qsl Westfalen und angrenzende Gebiete (Sitz Herford) bestritten in den Städten Baciefchh Detmold, Hamm, Herford. Minden, Münster. Oldenburg, Osnabrück. Paderborn um! Hheda «lie Künstler Emmy Lussheimcr-Josrph (Mannheim) und Bernhard Abrnmowitsch, (Hamburg) einen Gesangs- und Klavier-Abend. Die Künstlerin erntete durch den beseelten- Ausdruck ihres Vortrages reichen Beifall. Am Flügel saß Bernhard Abromnwitsch. der sich nichl nur als Begleiter \on besonderem Kuifühluugsvcrmagcn zeigte, somit«*« gleichzeitig als Solist einen starkcu Eindruck hiutcrließ.