Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 16 (1936)
- Issue
- 29 (15.7.1936)
- Date
- 1936-07-15
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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B ERLIN 15. Juli 1936 - / PREIS 25 PF. Nr. 29 / 16. Jahrean«' JÜDISCHE AUGEMEME •-Schrlftleltung. und Geschäftsstelle: Berlin-Charloitenburß 2, Bleibireustraüe 2. C 1 Steinpl. 3703. Bankk.: Kreditverein f. Handel u. Gewerbe eGmbll. Berlin N* 24. Postscheck-K.:Berlin2572D — Bezugspreis: RM. 1,— monatlich »zuzügl. RM. 0.10 ZeitÜBgagebühr und Bestellgeld), bei Streifbandreriand ruzügl.c RM. 0.3C. Verlag: Verlausgeaoaietuca&ft tu Duuttcblaod anatUsiger -Judeu tu llerlio ’elUulvll.. lUu.-ChailuUeoUurs 2. Bluilvltcuilt. 2. Aiueitfeapr.: Die 12ge»p. mm - Zeile Rpl. 8. für KatniUenanzeigcn^ Rpl, t>. Jur Stellengesuche Rp(. 5 - Bei uuvcracbuldeter Nicblbeliaferuag t>estebt kein Antprucb auf VergQtuag. NEU E FOL G E DE R JÜDISCH-LIBERALEN ZEITUNG der World Union for Progressive Jndaism London. Freitag, den Uh Juli, \onmUa«. Heim Empfang erfährt man einige Neuigkeiten. Das Programm, da> jedem Delegierten in die Hand gedruckt wird, gibt als preachcr des Schabbos-Morgeji-Gottcsdiemtenicht I.vvy- -Uhieago, sondern G o r d.o n - St. Louis an. Der Indier uube.-elzt'* Srhuhhos-NarlmiiUug ist -durch eine In Kugland hisher mehl bekannte \ craiistallung ausgefüllt. Man stellt mit einigem .Kr-' staunen fest, dal.> erstmalig der () n e g S e h ah l> a t in-London seinen Kinzuir halt, und mit einiger Gcmigtuum:. daß es zwei Hühb iner aus Deutschland sind, Sei i gm a an und Dienem a ii n . die das Wagnis der Neuerung verantworten. Die dritte Überraschung ist die uuverhfiUnUiiiäßigc Stärke der Delegation aus Deutschland oder — was fast ebenso wichtig i-t — da» schwache Interesse Amerikas. Man vermißt Namen wie Morgenstern, Schulmann und Laznron. Schweden Ist diesmal gar uiHit verlreieu. Auch. Österreich fehlt zum * ersten Male. Das ..Wiener Kxjvcriment“ scheint nicht geglückt. Vertreten ist. Gib.A. durch Sheldon Planck, Hriekner, Gordou. Hauch: Frankreich, d. h. Paris. durch Monsieur et Madame Haue: Holland durch denjungen .Rabbiner M e h 1 e r, durch de« Vorsitzenden de» „Verbotnls4* Levisson und .) a k o h s l ii a I - Amsterdam: Südnfriku hat .Mrs. Gapnck in Vertretung ihres Gatten und Mr. Saul entsandt: Kanada kam eigentlich mehr-durch Zufall zu Wort. Hahhi S t c r n - Moiltreal. «lei* anläßlich der ‘ So/ialkonferenz . in London ist, -nahm an der .Eröffnungssitzung Iril; .Indien läßt. sieh wieder durch die dimkclhäutigc Miß Sam-oit verlreieu. Sie hat mittlerweile promoviert und sieh auch äußerlich etwas europäisiert: für Australien ist M. 1» a n c r o f t - Melbourne da. Vollzählig ist Kugland ans Stadt und -Land erschienen. geführt von dem Drcigcslim Montagu, M tm lc f iorc. M a 11 u e k. Freitag-Nachmittag. Fast pünktlich — gegen 3 Uhr — beginnt die ..informal di,»ru.-simif*. Zuvor ein kurzes Gebet.’ Begrüßung, durch Muttuck. In kurzen Arbeitsberichten stellen sieh die einzelnen Delegationen vor. Den Beigen eröffnet Australien mit einem wenig aufschlußreichen überblick. Schwierigkeiten aller Ali. vor allem mit der Orthodoxie, werden aufgezählt. Im großen und ganzen scheint mau nach wie vor nicht sein* mutig. Der .Liberalismus läßt sieh' gern und mehr als notwendig chvwdinrhterii. Mein Nachbar flüstert mir zu: „Es ist immer <la»scJhe:_jnnn entschuldigt sieh vor der .Orthodoxie, daß man lediglich die religiös n o c h Uninteressierten „keilen“ möchte. Mißt erstandene llöfhVh- .keit!“) — Dann spricht .Holland. Mcnler hat dort kaum weni-im* große Iliinleriusse zu. bewältigen. Aber er. bcrichlrt Zuversicht- Heiler und lebendiger. Er befaßt sich vor allein mit der Frage der Jugend. Seine Hoffnung ist her den ganz Jungen. Hier i»t der Fortschritt offensichtlich, innerlich.und äußerlich. (Die Schule ist von 3 auf 70 Schüler »angevvaehsrii. Der Widerstund lie-leht in der Lethargie «1er Alteren, in «ler Opposition der Orthodoxie und in dem Argument des Zionismus: Nur von Zion geht die Lehre aus! Dadurch, daß sieh der Zionismus freiwillig in «len Wartestand versetzte, mache er sich — wie Mehlei* meint — unfreiwillig zum Vorspann der Orthodoxie. Offene Worte. Der (ntairmuii Mattuck muß duiauf aufmerksam machen, daß sie von'einem Zionisten (!) gesprochen sind, sonst hatte er fast der Kritik Einhalt gclvolen, wie er scherzhaft bemerkt. Es folgen Bombay, eine isolierte . Gemeinde, und Johannesburg, eine nuhtrebende, die sieh jetzt — nach zweijährigem Bestehen! — cinr Synagoge, die 1200 Menschen Platz bietet, baut. Dort erzieht Hnbbi Weiler die Jugend „zu guten Juden mul guten südafrikanischen Bürgern“. In elegantem Französisch berichtet Baur-Pari». Herzliche und sehr persönliche Worte spricht Heinrich Stern für sich und «eine Freunde. Nach ihm kommt Sauitätsrut P c y »er für die Berliner Beformgemeinde zu Wort. Er zieht eine scharfe Grenze zwischen Liberalismus und, Reformismus. Repräsentant des U«*- formisnms. sei .nach seiner Ansicht das englische und amerikanische Judentum und mit ihnen die Berliner Beformgemeindts über ‘ derenpraktische Arbeit er . weitläufig berichtet.' iwliarf wendet sieh IVv-rr gegen die ,.li ü e k w ä r t s r e v i i o n“. de* fmndr und üherlehte Gvdaiikcugäuge in «len „Progr«*s.»iveJodai»iu'; heute einfühmi will. Lm so interessanter war die mm folgende Enlgi’gimng von B r 5 «* kn e r - Ulrvelniid. Das am<‘riknui»<*h<» ultra-liberale JimIciilum dekonVrierte s«*im? ktms«Tvali\eu Heimlichkeiten. Hriekner* lK*i’ieht«*te von Neuerungen in seiner Gemeinde, die vom Hrformjtolcntnm aller Schattierungen uml eben noch von IVv.-er ah i«*aktionär und ,!alt-liheral‘* abgetan w«*r«|en. D«*r Fr«*itag- A b «* u «I . den jj| übrigens auch dir berliner H<*fiiring«*nu*ind«* wieder anfgciioMinicu Iial. hat auch in «lie aui<*rikaui>ehe Liturgi«* wie«ler Eingang gefunden. Aber mich «las SrJinfnr i-t rehabilitiert. Alte hebräische Melodien .»iml an Stelle neuzeitlicher Koinpo.»:iioncn wieder aufg«*m>ninicn worden. Ja, selbst ilie Hatikw a i» i-t ab Gcnicindcgr.-ang anerkannt. Ganz offensichtlich —+ Uri«*kner gihl «las seilet zil — i»t an «lieser leicht mißv«*rstämllichen Wendung von der Ethik zur Ethnik“ «las O.stjudeiilum Amerikas stark beteiligt. Man ItiL gut «laraii, «1iVm: Entwicklung kcim'.»w«*g» für da.- amerikanisch«* .Imleutum zu vcrallg«*m«*inerii. in «ler 'Fat gihl luTfits «ler nächste H«*«luer. Krisch» Amerika. «lie-er 1 ermutuug recht. Er distanziert sich für seine (icnn imh* betont von Brnkncrs Vortrag. — KiiuTkurze Diskussion sejdi«*ßi ,.»i«*h au. ln «ler sieh Kanada zum Wort nu*ld<*l. Stern berichtet \«m «len dortigen Ri'iimhuugcu um «’elile jüdische Krwa«*IisetnaiI»i!«hing; Seine ernsten und stark persönlichen Worte in.’iciien siclitlieli Eindruck. Heinrich Stern spricht noch einmal ab Letzter. Kr feiert «len^ lüjfdirigen Geburtstag Her WnrM/Uuioii mul ülierreieht Miß Montagu ein«* herzlich«* Dankadresse*. D«*e F r e i » a g - A I» e n tl versammelt alle Delegierten im Kivi-e d«*r engli»rliru Familien. Sc ha bl. «IS- M o r g e n. D«*r IVsIzollesdiciist findet «liesmal in «ler ..West London Suitigogue“ statt. D«*r Uuters«*hic«l zum G<*tte.»«li«*nst in «ler ..Liberal Jewbh Syiiag«igu«*4* ist augenfällig. Männer um! Frauen sil/cn zwar ao'ii hier zti»atunien. aber «He K«ipriie<l«*ekuug für Mäiiiier ist o b 1 i g a t o r i s e ]i.. Der Clutsou fehlt auch hh«r. aber der vom Habhincr gespro<li«*nc d'ext «‘ntbält lH*«l«*uti*mI mehr )lrhräi»rh ab der Text in «ler St. Jolm's \\<hh!. Dm* Sebemmic e»»re ist i«*ilwehr vorhanden. Kigcntjimlicli i-t dab«*l»räi-«:Iie Kaddi.-eli. In St. Jobn> Wood spricht mau es — wie überall aramäisch.). Die Predigt Gordons ist klar, stark und üherzeug<*nd. Si<* .-t«*i»«:rl i»i«*li zum Schluß zu wirklicher Groß«*. Kim* rhrt«irbe!i und inhaltlich anerkennenswerte Leistung. Di«* Delegationen aller Lämler sind gleichermaßen l>ofri«*digt, nichts ScTbstn’rstämlliehc», wenn man weiß, wie sehr gfcra«!»: «lie sul»j«*kli\«* Seit«* de- «*ugli-«*hen GottCs«lieiistcs, «li<* Amlachl «ler SLcp-i-. «b*m Mißtrauen und der Kritik der auswärtigen T«*il-, n«*lun«*r an»g«*.»etzt I.-t. * O ii e g - S «’ h a h b a 1. ICr beginnt mit einem (>i*ln*t. Im Ausebloß erklärt Scligm a n ii den anglikanischen Teilnehmern Ursprung uml Bedeutung <b*s' On«*g-S« habbat. Kr Iwgrüßt iu ihm eine Schöpfung «los religiö»«'» Lib«?ra!i»inu». IHalik ist dabei für Seligmnmi eilt lilwraler Ib’focmer. Daraiif wir«! gemeinsam «las S«*hir hamaalaus g«*»uug«*n. Ks folgt ein kurzes „Lernen“. Seligmaun spricht uml «•rläntert eine Stelle aus dem Minebalr-Gebet. Ein kurzer mn«iknli-cber Vortrag einiger liebräi-elicr G«:sänge schließt sieb aii. Sodann ^priclit Dicncnian'ti über «lie religiöse Situation in Palästina. Den Le.-ern imM*res Blattes i»t der Inhalt «le.» Heferate- «lur«*h die Artikelserie Diencmaniis ltckannt. Trotz«Iem muß gesagt. werden, «laß der mümlltclie Vortraz «lic.-eausgezeichneten u,nl wirkungsvidleu Sprechers m*iii hervorragemles Tagebuch bei weitem in den Schatten stellt. .Man i.»t -iciitlhh b«*eindruckt.' Die Amerikaner sprechen ihr Lob enthusiastisch aus. Bedeutungsvoller ist noch «lie TaL-ache, daß ein unbekannter Gönner unter dem Eindruck «les Hcfcrales .die V o rc h 1 ä 2 c* Dirncman ns zur Unterstützung «les re 1 i g i ö - «• n I. i b «• r a 1 i s m ii i u P a 1 ii .** t i ii a. aiig«*ubli«*kn zu fiiian/icn'ii \<*r»pi'ii'li(. * Ix’ider füllt »ler Om*g zum Schluß etwas au-«'inmi«b*r. Die Erlaubnisau «l«*u Ueferenteu Fragen zu stellen, wird vereinzelt zu sehwinmudler •Di»ku««iuii au-i:ennlzl. lnfolg«'«les.M*n wirkt «b*r-—* genwiit-ann* S«*blnßg**sang ein wenig \orkrmnpfl. » Die Kngtfuub r. ihinlians aufge-eldosseii j«*«l«*m «‘«bleu Neu«*- riui2-willen, sind nach «li«*s«*m Oiieg «*twas skepli-eb. liiimciliiii gibt ihnen ihr aii-aepriiglo SliU«*ruiög«*n «lie r«:«!ile Kiiisii'bt ein. «laß zwei iu sich aber nicht mi(«‘iuaniler Imruionbrlu* \eniu-laltitug«'u n*rs«*liemlii'b zusmumeng«*lcgt wonl«*u sind. A m S«»ii ii t a g. Itcganu «*nlsi,ln*iili*mb* Silzung. Der \nflakl war gut. Der llaupllefi uin) sogar wichtig sein. Dieuemauii wird lim uuulertuu eitileiieti. Wir haben .di«: /m«rsi«lil. «biß «l»«'.-<,t** Mann «l«*r seliarf«*» Pointe «lern Gespräeli «lie mdite Hicliliiug wei-«*n winl! Urin/. K,‘Hermann. über «Irn wrilrrrn \‘rr!auf «Irr Tagung lirriehleii wir ausführlich hi HiisrnT nnch'teu Au-gahe. KameradfchuA llc-P Rcllgidneit An-praehc des Oberraliliiiirrvon Kugland auf «lein 'Weltkongreß «b*r Itrligimieli Loudoii. D«*r ( Jii«*t Itabbi »Ich Hrili-eheu Üeieli«**», Dc.J.l l. II «•r t z, fülirl«* d«*u \ or-jl/. in einer «l>*r Sit/uugcu «!«'*• iu laimbur tag«*u«len \\ ellk«ingies»«*s «ler H«*ligi«»m*u und «‘rörtert«* b«*i «li«*-.*r (h*legeulirii Sinn und Aufgaben «I«*- Kougr«*--es vom jü«li-4'h<'ii Standpunkt Oll». ICin We|lkougr«*ß der Heligionen, erklärt«* «Irr (äiii*f Hahhi. müßte von M«*ii**i ln*ii mit •ndigiö»«*/ r?M*r/.« uguug ld*kiimpfl w«*ilileu. . wenn sie glauben, «laß ein solcher K«uigreß Halbgebi]«b’t«*n ib*u Kimlruck v«*rnn1H*lu ki'iiuil«’, «laß all«* Heligionen «*inaml«*r srlir jäliulii'b sind uml «laß inäu sic eigeutüeh zu <*iu«*r I ni\«*rsab*digi«»n vt'reiuigeu könnt«*. Das .-ei <*lH*us«iweuig mögli«li, wj«* aus ein'i \'ermb« lumg aller Sprm'heu «las lhil-|cbi*n einer W«*llsjinu lii* ’ zu «*rwarleii. Da al>er du* Heligiom*ii uichl.anf gleielier KIm*u<; sl«*Ii:*n. sei-«««, wi«: ein bekannter «*ugli»«li-jü«lis«'lu*T~f.elirer erklärt habe. Aufgabe «le- Judentums, «•heuxis«*lir «He Well zu lehren, «laß <•-. falsche. Götter uml falsche Ideale, gibt, wie sie dem wahren Gnu iifuier zu bringen. Auch seien. «Ii'c Heligionen ulelit iu Glanlx’ii-- saeheu, Dogma uml philosophischer Tlieori«: verse|ii«*ifen, M>mh*rn juii'li iH’züglieh «l«*s Naeiulriiek», den sie auf du* «•lhisch«*n Pflichlcu «l«*s M«*ns«-r»*n legen. Amler» alter falle «lie HeurteÜimg eines WeUk«mgr<*sM*«* «ler Hcligioneii aus, fuhr «ler Ghi<*f Hahhi fort, w«*nn klargest«*llt wird, «laß Hs «Ii«* einzige Aufgabe «*im*s solchen Kongres-es ist, al)g«*iiieiue ÜIh-I, «Ii«* iilier «Ii«* .Mens«hlu*it gek«iuuu«‘ii simi, zu'bekämpfen und «Jas gemeifisaine Wohl «ler Menschheit zu f«'*r«li,rn; nufer den- Anbäugem «l«*r vers«*bi«*deucirlh'k»*nii1iusse den der Karneradseliafl uml llrnd<*rli«‘hk«'it zu vveek«*!!, «Iess4*n «Ii«’ \«~dk«:r «ler Er«l<* beule x» sehr bedürfen, imd 1h*i Wabning ibr» r Kigenarl nairli H;i-h*( Nationalität uml Glaul**n si«: in der Beiuühuiig ziis«umn«*n- /u-«!ili>-ß«'ti. di«* Men-ehh«'it von «bin Ilaß-Krlx* der Vergangenheit lr«‘i/uuinih«‘u und »i«' gegen «lie (hfalir «ler Selltstvennchllinu «lureli Brmb*ruior«l in der (iegemvart zil sirirk«*u. Auf dii’sem Weg«* ganz l>oxiiul«*rkann «lie Heligiou beute «ler s«*hwergi*prfifleu M«*».scbh«*.it einen . iiiji*iidli«’bt*n Dienst «rw«*iH*n. . Keine Einllellung der Palaltinacinwanderung Lomlon. Der „Daily Ih-rnM4' balle in M*iuer Nummer vom Ml. Juli ans Jcnr-atem Is'riebtet. »In: »Tabtseben Führer in Palästina hätt«*n aus fxtmlon «Ii«: Mitteilung erball«:u, «laß «lie «•ngliscin* U«gi«*rmig »ich bcr«*it « rklärt halte, von <l«*r für die nä«ii-t«*n Tage erwarteten Ankümligmig der Kiitscmlung einer K«Hiiglichen L' ii l e r s n c Ii u n g h ko in m i s s i «i u die jüdi-« be KimvamJerung mu*h Palftslitia volLstämlig . einziwtellen. Wie «l*?r Jüdisriieu Tehtgrnplieitageutur dazu v<m inoßgelxMwle.r 'Seile mit» gel«‘i)t wir«), entbehrt dies«: Mehlung je «ler B « g r u u - il*u ii g. . v \ «ui z«iverlä»s|gcr Seit«: wird «ler Jüdischen Telegraphcu- Ageutiir dazu weiter mitgereüt. daß ihn englische Kabinett noch kein e n formellen Bes e h I ii ß , die jüdische Kinwamlcnnig nach Palästina «,inzu«tell»*ii und «-ine kgl. Kommission nnrh Palästina zu Tnl-cmlgtp hat. Es ist auch nicht zu erwarten, i