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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-06-24 · 26 (24.6.1936) · page 8

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
26 (24.6.1936)
Date
1936-06-24
Page
– (sequence 8)
Language
German
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garantiert shnJ. Wird da» anden*. dann wird der ludividiiali>niu> auch für weh zu einer inneren Unmöglichkeit. Die Frone nach der Autorität ■ Da-» Judentum rückte in das 19. Jahrhumlrrl no«h nl- „holn'nsmacht*4 ein. Es verlor nach .und nach «li«: Insignien dh\>er Maehl. Kn verloren «lie Gemeinden ihre JJcfehNgeuall .filier den ciir/.elnt-n. Da«» Ornety. wandelte >irh /.um i«'ligi<">NCu Brauch. m»utR es überhaupt noch praktische Brilrutmig hehieh. Kwurde »irht geradeyu verneint. Denn es wurde als ein Ulement der Geschichte und der Kontinuität begriffen; als solches gehörte es den» Zusammenhang an, dem auch der imxUrme Jude' sieh verpflichtet fühlte. Abraham Geiger führte seine Kämpfe, mit der Orthodoxie auf «lern ,.l'crh(iiodeir‘ der lialacha aus. er \ervvahrl sieh dagegen, daß er die Autorität der Jtuhhtnch tnn*>tnße. daß er die (»einara (Hrief an das Ministerium 1839, ..innerlieh tot” iientte. in seinem Privatleben wie in seinen rahhinisehen Enl- M'lieidungeii richtet er sich naeh «len ..in . Ansehen stehenden Codices4*... Dazu bestimmen ihn einerseits Zvv«-ekniäßigkcits«*rwägungen, auf der anderen Seite. Abneigung gegen eine gewaltsame, gesiliiebtsiinverbmidene Reform. Kr ist für sieh der riMi/.cugimg, daß der ’N. S. 1. 490 f.; „gesunde Sinn des Volkes” das.Zweckmäßige und nichtige tun würde, auch wenn nichts geboten wird. Der letzte Kumpf um das Gesetz bzw. um die orthodoxe Gesoizrspraxis wird nicht ausgetragen. I> wird inf»lgedess»'ii auch nicht ausgclrageii der Kumpf um ilie zugrundeliegende. Auffassung der Offetihaning. Mau kann sagen: Die lilicrafcu 'llieologeu kommen weder ihm das Gesetz aiif/ulieben noch mii es zu erfüllen. So wächst «li«* Prag»! rmjHir: Kann der ethisch-religiöse Individualismiis, der «loch ummflicbbav im Liberalismus steckt, aller Stützen iternuht, auf.eine Autorität verzichten. Ihm» nämlich, wenn es nicht imjir um Fragen iles Kultus iumI der Speiscge-et/.e geht, sondehi um Kitlsehcidmigeu, die in gleicher -Weise die nächsten und' letzten Lelx'iishciliiigungeu, die ganze Dusciusorduung b«*- rühren. Jeder LtlnwaltMtiiw. welrhe.r Schutttenutg auch immer, sieht sieh vor diese Atitontäl-frag«: gestellt-mul enthüllt vor ihr seine echte Paradoxie: Kr kann der Autorität nicht eutrateu, aber er kann sie auch jdeJit hejahen. sofern diese Autorität äußcrlieli und nullt frei von ihm gewählt ist. Auf das Judentum angewandt: Der Keligiös-Libernlc müßt«' das Gesetz sieh wieder innerlieh aueigueii. nicht hezirksweisc, wie es ilie* Orthodoxie tut. .sondern in der gati/cn llreile des Lebens, nicht als eine Aufteilung von erlaubt und verboten. Mindern :»K ein das ganze Leben derkendiv* Gebot. * Als Geiger mit Mtmcm ßeformwerk begann.' waren um ihn. Theologen und Ni'lit-Thcologcn, Munner verschiedener Lehenshetütigung. Ilirc, Haltung war eine kämpferische. Der alte Liberalismus w;u ein kämpfender. Seinen Kämpfen und ihren Motiven, seinen Kämpfen und ihrer lliciituiig waren die religiösen Ideen, die der Liberalismus als \Vesensrcligion hcraussleUte, innerlich verwandt. Seine Anhänger betrachteten die Religion, ihre ileiigion. als einen Abschnitt der Kulliirbewegnng. Wie sie das Prinzip der lleligiou dein allgemeinen Kiiltiirbcwiißtsein entnahmen, so uuißlm sie mit ihrer Tätigkeit, mit ihrer eigenen Izdietislu*wi'gmig wieder tu tlic-c allgemeiue. sie -imlii*;t"vu<h* Kultur inümlen. Der Gefialtivandel des Liberalismus Wir sind von Abraham Geiger a»i*grgangen. um in ihm das Selbslbrviußtsrin de» LilH*rali-miis au seinem Ursprung kennen zu lernen. Zur Krfassung «Irs Selhsthewußtsein.s einer Ilcvrcgung gehöit auch die iäiisielit in die geH*ilschaftlielie ' Betlitigllp'ii ihrer Trägei.. Dies** Stellt konnte Geiger von seinem geschieht- Jieiien .Standort aus nicht hahen. In der tiefgreifenden wirtsehuflliehen, sozialen und gesellschaftlichen Umbildung «Irr Träger erfährt auch 'der Liberalismus "einen Gcslullwaudcl. Kr bestätigt damit nur eines seiner Prinzipien, das der Entwicklung. In welcher lliehlung sie sieh vollziehen mag, ist die au uns gestellte Krage. Ihrem Inhalt nach sind 'wesentliche Gedanken des Liberalismus den mächtigsten Zcitströmiuigen entgegengesetzt. Seinem \\ esc» nach aber kann er niehl he] der AVrncinung behauen, und für ein«' wcltoffcne Bewegung hc.leutet auch Isolierung, nichts anderes als Vcmriuuitü. Kr kaim^iufolgcdcsscu nicht bei einem eilij.i iien luilividiiaii-ums stehen bleiben.- der den einzelnen an der persönlichen K n t - eh e i il 1111 g , mir persönlie.heu Kui-eiieiiluug Icsthauul. Nach zwei llielitmigen eröffnen ■sieh heule Aussichten. Die einen häheu wir schon gekennzeichnet: AuslirInnig einer sichtbai-eii Autorität. Das bedeutet Krneuenmg ile> (ie-elzes auf der Grundlage der ücsehichtiiehcn KonlimiitäL und Anwendung des GeMrt7.es auf das Lebensgair/.e. Der andere «Weg heißt: Förderung aller liesti-ehimgen, die auf eine Ordnung ilcs Lebens im ganzen biuzieleu und die diese Ordnung als ein«' religiös unterbaute und als \nswirkmig einer .sieh 111*11 und .schöpferisch enlfallenden religiösen Arbeit «‘rproln'ii. Daß, der Liberalismus, der kein System sein will, vor solche Kntsehei- «hingen üestrlll i-t, daß _ er, - «ler mit Gesetz und Autorität, .sofern sie von außen gegeben sind, nichts auzufaugen weiß, zu einer GesauilentseJiridung gi'drängl wir«I. «las ist seine Paradoxie, mit «ler er nicht nur za wichtigen Kh'iin*nt<*u seiner geschichtlichen Tradition, sondern zu sieh selb-t als Ganzem in Widersprach g«*rät. Fahle Pauuloxir kann nicht aufgi’löst vverden. sie muß ausget ragen umleu. Sie muß atisget ragen wenlen in der Hi«*Iitung der Konkretisierung, die «h*n Liberalisimis wie«lcr ztt einer leheiisiiaiieu mul lobcu-v«'rändernden Macht umwaiulelt. Di*v Uiehtunaen lassen >ieh anf/cigen. aber nicht «li«** Gestalt. Win! si" .eine-Sehöpfuiig «b'r Gesamthi'il. «hum wird, in ihr auch die Geschichte, die all«'» Widerspruch zeugende um! überwindende Geschi« ht«^ der Ge-snutheil. «Irr jüdisch«'» Gesamtheit erscheinen. Wenn einer nicht gleich augcbi'n kann. wie «li«- neue Gestalt l«‘s, halfen s,.;. „agt Gcigrr- N. S. 1. 496 : ..Ich «lärhte. dies liege in s.Ih-iü Zutrauen zur Gc-amtkraft mul in «lern g«*.rrrlitrn Mißtrauen ge"«'» seine «*iu/.elii«' Etn-i«‘ht. Die Gesamtheit ist niemals sic!« vei'tieiuentl. s|e schafft, und "riimirl ans sieh hi'i'aus”. Abfchied vom Güterbahnhof Das JunUielt des „Morgen*' (Philo-Veflag). das durch einen grund legenden Aufsatz Ignaz Maybauins über „Organisation der Diaspora“ besondere Bedeutung gewinnt, ist mit einer Reichhaltigkeit des Inhalts ausgestattet, die dem Leser Belehrung, Anregung znm Nachdenken und niveauhaUe Unterhaltung gewährt. Die Gestalt des Minnesängers Süsskind von Trimberg steht im Geschehen einer Novelle „Flucht in die Weit“. Auch das aktuelle Problem des Jüdischen Theaters in Deutschland wird temperamentvoll behandelt. Wir entnehmen dem Hott die nachfolgende empfindsame Reportage. Auf «ler großen. Überführung, .diu «iua Dutzend GelcisC überbrüeklj bleiben immer wieder die Leute stehen, wenn.eia Güterztig da unten fährt. Die Einheimischen wissen, daß die Läng«' «ler Züge und «li«; Dichte der Zugfolge über ihr materiell«?* Wohl und der Inhalt der ciuzlncn Wagen über die Arbeit ihrer Hände Auskunft gibt. Hechts kommun die schweren Züge aus dem lluhrgcbicl mit Kohlen, Koks, Kiscnkonslruktion und noelunals Koks, links kommen «lie Waagen mit Steinen und Erden aus dem rheinischen Gebiet und mit Krzeii aus der nächsten Umgebung, Nach W«>tfaS«Mi zurück fahren Leerzüge, uuhcladctic Wagen, zwischen denen « in W ng«‘ii Schrott oilcr Grubenholz .sehr einsam seiner V« rar l»,« iluiig «•iUg<‘g«'nfährl. Und auf der „Kunimcubuhn*** fahren viele franzö.-iM'he Wagen zurück: auf düukclgraticfn Grunde leuchten in weißer Schrift' «lie „Eigcntumsmcrkniale4* und Hvmerkiingeu ül>cr homm«'» und eheveau.x, die luiier Umständen aiK'h in «JirM'ii Wagen hefönlert werden. Und zwischen «len hehlen Strecken bimmelt, cim* Lokomotive. «lie den Stahlmul Kisemvcrkcn «len Koks, das Krz. den Kalk und den Schrott bringt und auf dem Rückweg einen Zug mit Rühren. Zement, Stahlbändern und Roheisen zieht. Früh um .-ii'ben Uhr läutet das Telefon: ..Hier <pülrrahfcrtiguug: ein A\L — bitte — lusscn ßö64 — ja — ein Waggon Rriki:tt> — ja — von Kirchen ~ ja — 79 Mark H) Fracht' — danke.“ Mau muß «len Spediteur bcmu'hriehligen. oder — zuverlässiger — irgeiwlwo erv^isehen mul selbst zum Waggon bringen. Denn Fuhrleute haben niemals Zcil und können nicht olle wartenden Kunden auf einmal bedienen. Ein Gelegenheitsarbeiter,-der den Waggon bereits enhleekl hat, bietet »ich zum Milhelfen au. Diese G«'h'gcnheUsarl>eilrr, du« den Zugang «les Balinhofs besetzt halten, hei feit, heute Holz, morgen Koks und übermorgen Sand oder Dachpappe 1 ausladeii. Sie verfügen über alle Techniken und die untiingäiigli<'hst<‘ii Malcrialkcmitnissc, die zu dieser ungelernten Arbeitnötig sind. In ihrer grundsätzlichen Uninteressiertheit an den zu entladenen Gütern und in der selbstverständlichen Handhabung der Ludctcchuik gleichen sie den Spediteuren und ihren Fuhrleuten, «lie auf ein und demselben Wagen hintereinander Uhcinsanil. Schlackensteine, Kohlen und Düngemittel fahren. Di«‘ drille Gruppe von Menschen, «lie im Cutcrhnhuhof wie* zu Haus:* sind. Mclh'n dit* Großmilemihimiugen. «lie über einen «•igi'iicn Fuhrpaik verfügen: die stämmigen Gliaiiffeun? imd Reif ah in der Mühlen mul I^’heiisniittelgroßhandhmgi'U. die mit ilimi Zwci/.entnersäeken imigehcn wie gewöhnliche 'Sterbliche, mit Fmifpfimdpakelcu. «lie aber dafür, wie sie seihst versichern, immer einen uugi'uüjmlicheu Appetit und einen schwor zu .stillenden Dur»t haben. Amlerrr.-chs die beweglicheren Ang«‘stellt«“n «ler Industrie, die die. großen Kisten mit den uher- M'eis«'hen'"''Aufsehnften' wegen ihres empfindlichen Inhaltes geschickt und elegant hcrams«'hwonken. Klugerwci-c begnügen sielt «li** hlnuhrmülzlcn GütcilHidcnaibciler und die Ueamten .damit, den Betrieb mul die Tätigkeit der Kundschaft za überwachen und höchstens helfend, aber niemals hemmend ein/.ugreifeii. Wichtiger imih als di«* unbürokratische Haltung «ler Beamten -- ihr Dienst i-,1 ..Dienst am Kunden*4 — bl -die Erscheinung, «laß «ler kanfmätmi-ciie Wcttl>cvvcrhsg<‘ist im Güterlmimhof nicht zur Kntfaltung kommt, da ja hier das unabänderliche Ergebnis .des WYubeworbs v««r aller Augen sichtbar ,.uingesrh1ageut; wird. Daraus entspringt «las Faszinieremle des Güterbalmliofs. Durch «las Fehlen «lo«. W'etthevv«*rhsgi'isles entsteht eine Atmosphäre der Gehisscuhrit. «li«* si«*h bis zur Ausgelassenheit steigert; aus «ler KoukurmtzloMgkcii stammt die Kollegialität aller im Bahnhof tätiucn. aus der Sichtbarkeit des „Umschlags44 die Möglichkeit zu «ihjcktivrr Beurteilung der Wirtschaftslage uud der geschäftlichen Situation jedes cin/.chicu Unternehmens. Die Menschen sind im Ciit«*rhalmhof nicht nur deshalb gefällig, weil sie in die Lage kommen können, dieselbe Gefälligkeit, die sie heule atnlern erweisen, morgen von andern erbitten zu müssen. Man spannt gegenteilig «lie Pfenle vor, hilft einander Wng«'u an-- dru«‘kcii, leiht Brechcbeii, Karren und Besen, Tabak und Streichhölzer und vergißt nicht einmal das'Wiedcrgeben. Zwischen «Irin faulen llnh uud Hott der Fuhrleute, den-Rufen der Rangierer mul «Irm Lärm «ler Lastwagen, fliegen von Wagen zu W «gen männlich-derbe Selierzw«irte. ICs ist überflüssig zu sagen, «laß hm Güterlmimhof Frauen vollkommen fehlen. Di«’ Sichtbarkeit «les Güterumschlages. «He Beobachtung des Betriebs auf ilru Lagerplätzen, «li«: A'orgrößcmng oder die Abschaffung «h's Fuhrparks vermitteln je«lom «'itizelucu eine s«*hr konkrete Anschauung über «len Gang jedes Geschäfts. (Daß der Augenschein zuweilen trugen kann, vvird allerdings vergessen.' Um! längst, bevor iin Büro «lie Zu- oder ‘Abnahme «les Umsatzes in zwar audv deutlichen, aber «hieb nicht ganz so anschaulichen Zahlen erkennbar wird, haben es die Gelegenheitsarbeiter, die Spediteure mul du: Bnluibeainlen gesehen und mit jener Gelassen* h«*it festgestelll, «lie ihnen aus «ler Sicherheit erwächst, daß Hhcinsaml mul Brikettsl Koks und T-Trägcr. Kajvok und Felle immer von «Irr Balm hefönlert, von Arbeitern umgcladen und von Fuhrleulch gefahren w«'nh*n. einerlei, auf wessen Name der Fraehtbrief laulel. S«i zätilcu «b'nu im Gütcrhahnhof nur. «Uv: Anwesenden, und M'iiu* Mechanik wird durch «l«*n Ahsehie«! «»der Neueintritt von Personen nicht berührt. Nur den einzelnen seihst, der kommt oder geht, bewegt die damit verbundene Existenzfrage und die daraus entspringende Seelcnslmunung. Im vergangenen Spätherbst kreisten lange und sorgenvolle Gespräche mit dem Freund um den Gedanken, daß xvir wohl die nuelisten wären, die vom Guter* Bahnhof — um! nicht nur von ihm — Abschied zu nehmen hätten. Liul als in jenen Tagen «ler Freund hoch oben auf einem'Waggon j*oine. Bretter ablud und ich auf der andern Seile der Ladcstruße mit meiner Schippe hantierte, wellten wie zur Bestätigung unserer Erörterungen Bruchstücke vou Sprechchören, Liedern und Marschmusik aus der Fern«.* in den Güterbahnhof hinein.* Wir horchten auf, hielten iune uud nickten .uns zu. Und in der Tat: Nur noch wenige Wochen bewegte sich «las Lehen in. dem alten Rhythmus. Seit dieser Zeit meldet, sich uicmmnl mehr morgens um sichen Uhr, der mit klarer Stimme 1 und in sachlichem Ton einen neuen Arbeitstag ansagt. Das Telefon ist überhaupt verstummt. Anton, der früher, wenn er uns von weitem sah, auf uns zugeschritten kam, um uns mit der Frage zu begrüßen, ob er in dieser Woche noch einen Tag helfen könne — Anton bleibt heute auf der andern Straßenseite iniil hebt höchstens zum Gruß «len Zeigefinger in die Nähe der Schläfe. Und August, der iin Sommer bei dreißig Grad Hitze billiges, aber warmes Selterswasscr für uns bereit hielt, wird, uns schon gar niehl vermissen. Es bleibt nur der Trost, daß cs überall, in der Welt Güter-, balmhöfe gibt mul. «laß «ich die in. diesem Bezirk gültige Maßeinheit — «‘in«' halbe oder ganze Wageulünge — nirgends ver- M'hicbt. I ml «lie Hoffnung, daß in einem davon eine neue Kxi^ruz Meli üifinden laßt. Erica Roscnthal. Einmaliger Tairtahcud KLc Duhioit. Für die eben aus Amerika zuruekgekiOirte Tänzerin Else Dnhlon veranstaltet «lie Künstlrrhilic «ler Jüdi.-chcn Gemeimle am Donnerstag. 2. Juli. 2U.15 Uhr, Schumann-Saal. Lützowstraßc 7G, einen einmaligen Tanzabend, nach dem «he Tänzerin eine neue' AiishuuLtourhcc aulrill. Unter Leitung .-eines Dirigenten Ernst Ewald Gebert spielt «las Orchester der Künstlcrhilfc Werke von Mozart, Gluck und Bizei. Am Flügel: Rmlt- Lehmann. ..Herr Direktor, bitte Vorschuß!" Auf Grund zahlreicher Anfragen ans «lern Piibijkumskrcis hat sieh der jüdische Kulturbund. Berlin, entschlösset!, die erfolgreiche Revue der Kleinkunstbühne: ..Herr Direktor, bitte Vorschuß“ von Willi Rom'u muh Max Ehrlich in «'iner einmaligen .Sondervorstellung zu wiederholen. Die Aufführung findet am 27. Juni, abends 9.15 Uhr. iiii Kulturbund-Theater, Kommaudnntcnslraßo 57. mit Max Ehrlich uud der bekannten Prcmierenheset/.uug statt. Jüdisches Lchrhaus. Sondcrvcruustaltimg: Sonntag. 2B. Juni. Ih'sichtigung «les Lehrgules Neuendorf. Fährverbindung: Stadt- bzw. Vorortbahn bis Ffirstenwalde a. «1. Spree, von «lort Kleinbahn" hi« Ncucndorf-Bitchholz. Treffpunkt: 10.36 Uhr, Bahnhof Fürstenwalde. (Ab Zoo: 9 Uhr. ab Alexnnderplnlz: 9.13 Uhr. Vorherig:* Anmeldung im Sekretariat— 10—1 und 4—6 Uhr— crfor<IerhYh. Der Prrußisei:«* LamfCsvcrband jüdischer Gemeinden teilt mit, daß. er auch in diesem Jahre «lie Vermittlung von \«>rb «• t e r s I «• I I <’ n a 11 «1 e n h o h e n Y <• i e r t a g e u üheriumtmcu hat. Geeigiu'te Ih'wnber werden aufgefordert, sich unter Angabe ihres Alters um! aller m Frage kommcmlen Funktionen ' heim Preußischen Landesverband . jüdischer Gemeinden. Berlin-Üiarlotirnhurg 2. K:inl-lraß;' 158. unter Beifügung von Zeugnissen'' zu bewerben. Oldenburg. Dir Verhandlungen des Preußischen Landesterhaiuh's jü«lis»*hcr Gemeinden mit der Län«lesgemein«le der .Jüdischen ReligiousgescUsehaft im Lamlestcil O lde u l» u r g - B i r - k e n f e 1 «1 uud «len zur Laudcsgcntcimle gcliörigen Syuagogeng«'tm*int!eu hahen zum Ausehluß «lii^er Geineimh'n au «len Preußischen Landesverband geführt. Damit ist diese ohlenhurgisi'he Enklave, «lie au «las Saargebi».»t grenzt, nunmehr gleiehfalls in das Arheitsgeliivt vlcs Preiißenvevhandes-emhezogen. in den Synagogrn mit neuem Ritn« Freitag., 2 6. Juni. 19 Uhr: Fäsaneiistraßr: Di*. Salmnonski. Limlcuslraßc: Dr. Vi eyl. Friedenstcuipel: Dr. M'arsehauer. Neue Synagoge: Dr. Mm «1er Zvl. Lützowstraßc: Dr. Wiener. I.evetzou.-traße: Hamburger, l’rinzregcntenstraße 19.15 . Uhr: Dr. Brasch. I lermaiuf-Falkeiiherg-Synagoge Norden, Schönhauser Alle«; 162, geschlossen. Osten.. KaLserstraße 30. 19.30 Uhr: Zimet. Wesleml, Kaiserdamm 78. 19.15 Uhr: Goctz. Nordost. Prenzlouer Promenade 176, 19.30 Uhr: Dr. Silberstein. Wcdiling-Reinicken- Triftstrnße 63. 19.30 Uhr: Loch. Synagogenveirin Weißensee, Lothringer Straße 22. 19 Llir: Meyer. Jüdische Rcligignsgemcinde lliarlotlrnhurg. S«'hul-traß;‘ 7. i8.30 Ulir. Jfulisehe Bcformgomeimle, Joaeliimsthnler Straße 13. 18.30 llir: Dr. Gottsehalk. S o n n a h e 11 d . 2 7. Juni. HntiptgoUcsiliciist 10 Ulir. l’Yfiiigottesdiensi f.imlcustralM; und Lcvetzowstraßc . 7.30 Lhr. lli 1 maun-Falkenberg-Synagogc Osten: Lit.: Zimet. Synagog.'ttvereiü WYißeusec: 10 Uhr: Mever. Svna»o"euvcrein CharlnUeuhurg: 9.30 Ulir. ' *• - Sonntag, 2 8. JAini. Jüdische Reformgemeinde. Johaiinisslraße 16. 10.30 Uhr: Dr. Roscnthal. % BERLIN wecte tBezugsqueUen BERLIN | Autovermietung | | Buchbindereien | | Fleischereien | | Konditoreien | | Schneider | | Tischlereien | Edwin Rothschild geptießte Wagen, otien und eesclilossen Stunden oder Kilometer biBiest ''' CI Steinplatz 4949 OTTO Herfurth Charh 4, Weimarerstr. 31 C 1 Steinplatz 3595 Einbände, Alben, Mappen, Kisten Ernst Baer Chart. Sybelstr. 25, J 6 0636 ff. Fleisch* u.Wurstwaren. BefIDgel | Friseure | Emil Schubert c 4 wiiheim 8373 Leonbardtstr.5 am Bahnhot Charlottenbg Feinbäckerei. Cafd und Conditorei Spez. : Butter-, Wasser* u. 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