Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 16 (1936)
- Issue
- 24 (10.6.1936)
- Date
- 1936-06-10
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus den Gemeinden Hri^lan. Ju der letzten Sitzmi" der Gi*meinilrwrlr<*tmi'' Iral die Ver^immlmi" einem Beschluß des Voratumles l»ei. dein Jüili- M*liefi Sdmimtmcrein ein Darlehen l>i^ zu 4000 Mark /uni /werke der 1‘ueliUiii" einer “eei»iielen II a de;t n > t a 11 *zur Vi*rfü”img zu stellen, in der Sitzung wurden aiuli einige lj«;m«*rke»iuerle. Ziffern filier diir .judiseln— R e v öl k r r u n g s 1» e w e gu u g In Breslau )»ckaimlge“elH?M. Die Zahl der Todesfälle habe sieh in den leizleji l>eiden Vonviilumg-jalmn mit 373 hzw. 367 nur wenig verändert. Die Geburtenziffer lialie sieh crfmili«*lirr\vew* um 99 im Jalire 1934^35 auf 12h im Jahn* 1035 36 erhöht, woum etwa ein Fünftel . auf Mi*rlielien entfalle. Die jfulisehe Bevölkenmg Breslaus sei \ou ihrem Höehstslaude naeh der Zahlung wnn 12. März 1030 mit 24 503 Personen;uif rd. T9 700 am 16. Juni 1033, rd. 1890(1 am 31. Mär/. 1035 und rd. 10200 am 31. Mär/. 1036 zmü«kgeg;mgen. -Stelle mau dem \VrhM um rd. 1500 Personen -— 7,6 v. II. von 1033 his 1036 die enl-juerhende Yrrli»''l.- 7-tffer d<*r Ge*nmlli<*it. «l«*r Juden in Deutsehland g«‘gri»f»b«*r. die von 400 602 im Jahre 1033 auf etwa 445 000 im Jalire 1035 36. also um 10.0 V. II. uhueuummrit hätten. h» ergehe sieh. «laß die Verringern»»« der Serleiizald »l»*r Bre*J;mi*r Genieiml«* erhehlieh unter dem Iteiihsdurehsehuill liege. Jm letzten Jahre liahe die («emeiinle rd. 400 Mitglieder «i*iiiger verloren als im Vorjahr«*. Das Ii«*gi* y.mu überuiegeinleii Peile daran, daß die Ausuaiiderun^ naeh Palästina um etwa 200 und naeh anderen hämlerii um etwa 100 Personen gering«*»* ge>v«*-eu sei als im Vorjahre. ' Dortmund. Am Sehuwuausfe-t - fand dureh Hnhlihiei* Dr. A j» e I in der Svnng«»ge eine eiinlnirh-\olle Kt>iilirmnlfoii*r<'if r statt. Kii»g«>egm*t wurden 15 Mädrheii. Die Ortsgruppe des Heielishundes jü<li*«’her IToiHxitclulen sehloß ein Abkommen int* der Verwaltung der hiesigen B a i) e a n > I;i 11 e n . «lerziifolge eingetrag«*»«*. Mitgli«*«h*r des ITmilUämpferhumle* zu ht*stimmli'n . Zi’ileu -ein freig«*g«*l»i*nes Sehuilumhad hesuehrn können. Das . ’Piiu Boris und .1 o * e f S e b v. a r z mul GnlljTiril Z .* e - d a u d e ik«ui/.ei lierli* liier im Kulturbund mit uiilWurdeuliieheui F.rfol«. Glane Feldmauu Fehlen»; wirkte aueli diesesinal wh* hei ihreiT'früheren Aheiiden. Ihre vielseitige Kunst des \'ortrai:s. iltr virtuoses Spiel am Findel riß «Ije hegeMerlen Hörer zu Beifallsstürmni hin. ■— Frau Dr. Dorä Kd in «er leitet»* im . Fraueiihimd eine Arheilsgem'ein-ehuft fiherr ..Die Figeiiail de« jiidiselien 'Kinde-**. —• lu der \’ «• v <• i u i « u u g. f ü r <1 a > r«*lig I ö s -J i I» e r a I e .1 u d e n I n in spraeh Kehrer .1 a f f e . (Bistrup, über die Kiitwirkltm« des svnagogalen Ge-ang* in einem besonders anregenden Yorlrag: ..Der Baal Tfiloli erzählt seine Lebeiis- : gcseluchle*1, der" dmeh syuagogale Gesänge »nid Rezitation, vorgetragen von l/’hler Siegmutid Nusshaiim. Dortmund, illustriert wurde. — Zugunsten von Hilfe und A u fl» a u veranstaltete der Vorstand der Synagogengemeinde ^eiu Wohllätigkeilskonzrrl* Höhepunkt waren die Gesänge von Bullt Kiseh-Arndt. Köln, die von dem Dortmunder ^Pianisten und Klavierlehrer Max ll«>-rmhal meisterhaft begleitet wurde. GIrjwilz. In der letzten Bepräsi’iitaiiteusitziing wurdi* der Haushaltsplan für 1936 heraten und mit 102 755 BM. in Kinualimeii mul .\iisgal>en verabschiedet: Das Slt*uer.M»ll wurde wie iin Vorjahre mit 74 000 BM. eingesetzt. Die Gemeiudesteuerzusehläge wurden vorläufig auf Grund der Veranlagung von 1034 mit 20 •*«. von der Kiiikommen- und Lohnsteuer, mit 60<>o von der Vermögenssteuer bemessen. Die.Gehälter Ix'aiispruelieu im Ktal mil.en. 40 0110 BM. den größten Posten: hierunter fallen Pensionen mit etwa 76011 BM..- Ausgaben für L'nlcmeht vor allem SprarJitui) h» Höhe von ra. 5000 HM. und für «len Syuagogenrlior in Höhe von 2100 BM. Für rulerslülziing vop Mindrrhrmiltelteu wurden wii* im Vorjahre 15 000 BM. in «len F.tat eingestellt: allerding' wurden im vergangenen Jahre unter Ib rücksiehtigung freivyilliger Sjurmlen etwa 22 000 BM. dafür uusgegehen. — Auf Anregung des Syniigogvii-Gcmeimlcverbaudes Obei*n«*l»lcsien gal» der Cleivvitzer, Synagogemdior kürzlich.in «len Kleiiigenieinden Gr, Strehülz mul Hosenberg unter Leitung seines Dirigenten Willy Fleiselter und der Mitwirkung von Oberkaulor .Io««* f Grahowski sowie «les hiesigen Kammerorrliestcrs zwei erfolgrriehr Konzerte. . l'nt«*r Beteiligung sämtlicher jüdischer Lehrkräfte zu Gleiwhz tagte der Sehulaus.-clmß' «1er Synagogen- Gemeitide. I> wurde hi'siiilossen. hiusiehtiicli des hebräischen L’uterriehts die sephar«lis«*lu* liehen «1er usehkenasis«*lien Aussprache -einzuführen uml »len englischen Spra«:(j»mtevr»cl»l um zwei Woelienslimden zu erweitern. Hamburg. Am ersten Tage «les Schowuausfcsles fand im Tempel «lie feierliche Kinhringung einer von 1). Landauer g«*- stiflet«*»» T«u*aioll«* statt. Das Seferstammt;ius einer eing«*g»ngi*uen kleinen'' G«*meiu«h* Piminu*i ns. -- Die von Oherkantor I.ieber geleitet«* - Gesangsvercinigimg ..Hasomir;i gal» im lluhmen der \*eraustallmig<ru des Kulturbundes einen „jüdischen Volksliederabend**, der. verbunden mit einem Vortrag von Oberrabbiner l)r. Joseph (iarlchach über «las Thema ..Kunst und Volksgesang in J-ratT*. großen Krfolg halle. — Der Kuilurhuiiii brachte das Konzert von dulvar«! M«»ritz <lirigi»*rten Kanimcrorehestcr.^. Das Programm enthielt außer W erken von Hände], Job. Sei». Ba«*h, Ts«*haiknu-kv. h«*i «h*r«*n Vortrag-sich Ixrsomlers Boris FCroyl als" Vi«»l?nist a\is/.ri«hne(«*, v«u» Kdvard Moritz vertonte. Lietler.. die von Walter Olilzkv wirkungsvoll zu Gehör »ebrnrhl wurden. * ’ E. F. Herford. Der Kultur h u n d für Ost w c s l f a I e n und •angr«*iizen«h* Gebiete veranstaltete in seinen zehn Vortragsarten Bi«*h*f«*ld. Detmold. Hamm, Herford, Minden. Müu>tcr: Oblenlmrg. O'iiahrüek. Paderborn und Blnwla einen .Solisten-Abend mH den Künstlern Boris u u «1 Joseph Schwarz. Das Programm hraelile it. a. Werk«* um Beethoven, (Jiopiil mul Konigold. Der leidenschaftlich «.alle ’Pon de- Sohnes vereinte sielu mit dein kraftvoll formenden Musizieren «les Vati*rs. Höhepiiuktc des Abends waren die Wiedergabe der Chopinst'hcn .Sonate B-Moll (mit dem Tnuirrninrseh' und «1er Kreutzer-Sonate Op. 47 von Becthov«*n. Erinnert mau sieh daun noch au die graziös-temperamentvolle Wicilergube der. Korngohlsehen Suite. Op. 11 aus der Musik „Viel Lärm um Niehl?.’4. >o begreift man «len stürmischen. Beifall, den die Künstler überall ernteten. Mannheim, ln der hiesigen Religiös-Liberalen Vereinigung las Dr. I Iermann Sin-hcimer aus seinen „Mcssianisehcn Begegnungen44,. in deren Mittelpunkt David Hcübeni und Salomo Moleho stchcin — Die hiesigen 1.—8. jüdischen V o l k s s c h u l k I a s s c n sind mm in ihrer Mehrzahl* in der K-2-Sehule untergebracht worden. Sie werden in» Ganzen von etwa 460 Schülern besucht. Infolge Mrs hohen Sehfih*rhestandcs in d«*n einzelnen Klassen ist Klassenteilung in Aussicht genommen. Ein .Schulgeld wird für sic nicht erholn’ii. ait.-gctiummrii für die zusätzlichen Fächer wie Englisch. Die Anfbnukhisj-cii, von denen nun vorerst lediglich die .9. Klasse ins Lehengerufen wird, werden als private. Einrichtungen der Gemeinde!>ctr;u*hlet, gegen die seitens der Behörden grundsätzlich keine Bedenken erhöhen wurden. —nn. Stuttgart. In feierlicher Weis«* wurde hier «les 75jährigen Bestehens des Gotteshauses in der llospitalstraßc gedacht. Die Synag«»ge [»rangt«* im frischen Grüi» junger Rirkcu und entsprach in diesem .'«•hlh*hlen Selumn ke so recht der Preisung, die das einleitende Ma tauwu «les Synagogenchors für «las Ilatis Gottes hc«leutc*te. Darauf sang Leo Adler „Mismanr sehir chnuuskaa hahajis44. und anschließend spielte «las Slreirhijuartelt der Kunslgcmcinschaft .fMnri-Klisa Tlialun*ssinger: Herbert Lange. Karl* Haas. Gerhard Löwe) einen Satz aus der „Sonate a tre“ von Salomone Hossi Kbrco, eine stimmungsvoHe Überleitung zur Pcslpiydigl \ou Habhiner Dr. Auerbach, der seinen Ausführungen die W orte des Psalms 27 zugrunde legte, in denen der Psalmist nitlel. zeitlebens im Ilause Gottes weilen undan «len Gottesdiensten irilnehmcn zu dürfen. Dr. Auerbach erinnerte die amläehtige Gemeinde au die Stunde, da am 3. Mai 1861. kurz vor Subliuteitigang. unter Posauncnseliall und' Chorgesang die Torarollen in jas Gotteshaus getragen wurden. V \\ ic der Jüdischen Telegraphcn-Agcntur mitgetcilt wird, wurde Professor Dr. Franz Oppenheimer wahrend seines Aufenthaltes in den Vereinigten Staaten von der amerikanischsoziolog»'<*lu*n Gesellschaft zu ihrem Ehrenmitglied ernannt. Ls ist «lies eine ganz besondere Ehrung, da" die Gesellschaft <li«t Ehreumilgliedschafl bisher nur etwa zehnmal verliehen hat. Sp vAßW SviiV) v\Äc^? [Nachdruck verboten.) B, 10, 6 . - <> B, 9, 7, 6, 4 ❖ - Aufgabe 5 Von Dr. S. Lurie '♦ A, K, 3, - 3 •6- 10 ,5, 3 4*5 N W o # H, 8, 4 ’s? H, B, 7 ❖, D, 8 4* K, D S 4» D D, 6 O A, K, 2 4*4,3, Pik ist Atout. Süd ist am Spiel uud darf nur zwei Stiche abgeben. Lösung der Briügc-Aufgabc 4 S. 1) Pik 4, Treff 7, Pik Dante, König O. 2) Coeur 6 (a, b), 2, Karo 5, Coeur Bube N. 3) Pik Bube,- 5, Coeur 3, Treff 8 N. 4) Pik 3, 10, Coeur 4, Karo 7 O. 5) Coeur Kötiig, As, Treff 9, Coeur Dame S. 6} Coeur 10, Karo 10, Coeur 5, 7 oder*- Treff Dante nebst Rest für Süd. . a) O. 2) 'Coeur König, As, Karo 5. Coeur Bube S. 3) Coeur 2, Treff 8, Coeur Dame, 6 N. 4) Pik Bube, 5. Coeur 3, Karo 7 N. 5) Pik 3. 10, Coeur 4, Treff 9: b) O* 2) Pik 5, Coeur 2, Karo 5, Pik Bubt* NT. 3) Pik-3, 10, Coeur 3, Treff 8. " Am 21. Mai verschied plötzlich und unerwartet infolge eines Herzschlages der langjährige Vorsitzende unserer Ortsgruppe'Düsseldorf, Herr Rechtsanwalt Dr. jnr. Siegfried Kann Wir verlieren in dem Entschlafenen einen treuen Freund unserer Sache. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten. Vereinigung für das religiös-liberale Judentum E. V. Heinrich Stern Vorsitzender - 12 Lederklubsessel gut erhalten mudst | B S Barbarossa 6300 dir. Tem-Snenftr Strohmcndal, ttL,nurVfi!(itriS,zw,l»l4.Srtastr. F7 4582. tefuMUHMMkUVltt ohrhoneholt Sonderkurse für Auswandernde — Kursus RM 25.— monatl.l .Ulli lluUullUll Herrenumschulung empfohlen durch die Jüdische Gemeinde. | 1.'Allgemeine llausnirtschait. 2. Kochen u. Bucken. 3. Plätten. 4. Schneidern. 5. Korscttt-Y Bandaßen. BerHn-Halcnsce. Schweidnitzcr Str. 7, Gilt J 7 5581 Hanna Loewe I SOHNENDRUCKERB Eerlin-Chsrlbg^ Wilmersdorfer Str. 52 FELIX WOLF c 1 Steinplatz 1128 Drucksachen jeder Art Betriebswerkstätte für Blusen, Kleider, Mantel, Complcts, Morgenröcke, I Strand- und Schlafanzuge. — Auch bei Stoffzugube billigst. I F. LÜDICKE, Ilerlin-lltifrnsee, Joachtm-Friedr.-Str. 191 Beachten sie bitte unseren Anzeigenteil ( Zigarren und Zigaretten beste Qualitäten u. 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