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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-06-03 · 23 (3.6.1936) · page 4

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
23 (3.6.1936)
Date
1936-06-03
Page
– (sequence 4)
Language
German
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SPORT ETIICM m wm WB^TFSGIMPir Berliner Umfehau Hrrfin halt.* Ti*nnM>r.u«h au» Ilanmmrr D«;* J.-uni-Iui. \«m 1934 lhiuiiM\«*r im S{M»rtbnn«l «h> RjF) w:tr wähmnl «Irr Tfiuü-Iln"«* bri «Im B«*i'Iinrr HjF-\«Trimm '!*«'■ itit«erjul« ,.Gjuu«:w al«I'* um! I6(» 33 zu B«:*jUi:)j. *.m Suitiiia^ »lnml»it «ü<- liammMTum r. «li«* mit *>«*«*hs IJrr/v». fünf D.mirn ihm! G*t Jinmmn »«'komm«*» «.imi. .*jtitrr kom)iiui«'rU‘ii Manii»«'hnfi «Ir» ..G r u n r w a I «I**-Klnb» g«*"rnübcr. K«. gab. wir' alli-m I»ri «l«*n ll«Tirn. rrrlil nu.»j*«*"li«h«*m* B«*g«***- niiii”«*», dir iii'ijoiiml folgrmh*» Krjri,ln^ lullten: 1 < :4 Punkt«*, 36:9 Sät/«* um! 253:137 Spi«lr für 3Vnni»«,!ub ..Gnmrwahl". Krfi'<‘uli«*li war das Können der J 11 n j ur :* u dir in Lin/rl- und' PnppidspH-h'n rin »mfjuigmi’h«*» Programm zu erledigen hallen. Ziiiii S«*h'luß Irrnnlr man »i«:li lud folgendem Stand:- 10:3 Punkte. 22:12 Salz«* und 176:12h Spi«*!<* für «len - Berliner Verein. LSG 33 war daun der G«*gn«T vom Sonntag. J)ir Paarungen war«*n nii»g<*gli«,ln*iier. die Kampfe dr-hall». \ ielleirht interessanter. Dir ISO 33 war Iic»oniIcr» ind drn Herren starker, wo .laneh und Kailmanu ihre I iuiimncramT Gegner glatt »ruhigen. und -, gewann den Freitmlsrhuftskampl mit dem' G«*»amlerge|ini» von 12> „:91/.. Punkte». 2*1:20 Sätzen und 249:214 Spielen. . An»»rlii*i«lun"»kcgrlii der S|i«irtk«*gler-Vereinigung Dir Sp4»rlkej*ler- Vt*r«*imgung 'im Sporlhuml des Ujf; führt*: am1 24. Mai in -den Kegl«;rhall»;n in der AlexnndrinenslralW ihre /.weil«* Au>»i|iridmig um dir Hirnen- und \ e re ins* tu «• i * t e r m' h a f l durrh. In ilrr ’ Ahteiluug W i'ilcn konnte .f r r u r h i tu ‘'Hüllende Ku**rl , mit 749 llolz Mir Max!■ rohlieh mit 74B Holz'um! Gromharli mit 746 Holz dieidc ISO 33, «lie Tagr»lM*»!l«*)>ttmg erringen. Im . He/.irk Osten wurde Zwei” 'Knorke |925j mit 740 Holz Ta»e>he»ler. \»r M-inrin Kluhkamrradrn Groß. drr 738 Holz rrh«*g«*ln*. und Kuben {\ larmonia:. «Irr «••» auf 723 llolz-hrarlitr. Berliner Vorfchau Wrljaiidsriindriikainpfr im Tennis Die T«:mu»-Humh*nknmpfc. dir in der /weilen Kla»»c bereits fast Ins zum Ahsrhlnß gebracht wurden sind, werden am 7. Juni mit einigen Begegnungen fortgesetzt. E» gelten sieh g«*geiifibcr: nul dem Platz in «Irr F r f<* d r i <• h s r u h e r Straße die ersten llerrenmaunsehafleti drr ISO 33 umf des Tenniselul>s „GnincwnhPv «li«* Indde bisher ungesrldagen sind, in «Irr Kaiseraller dir ersten 1 lerrrnmatuwhnflrn \on Tenuisrliih ..Kaiser- -alle«**' und ’renniseluh Har.'Koehha und in der Berka«*r Straß«* «lie «*r>tru D»unrnniaunsrhaften «l«*s T«*imi*«*luli» ..Griin:*- wald4*- uiul des T«,mu»«*lub- ..Kaiserallre*'. Auf dem ISK-Plalz treffen sieh IKK I. Damen und Bar Koehha 2. Damen. Allgemeiner Spielbeginn: 16 Uhr. Ringen beim IBC JMarrabi Am 9. Juni veranstaltet «Irr IBG Maerabi An der TnrmiaMc. K « i s e r s I r a ß e 29/30 ejnrn HingkanipfalHuid. «Irr »nr allem für ilen-"Naehwitehs reserviert i-l. Daneben wenlen aueh zw«*i Kämpfe «Irr Senioren zum Auslrag konum-u. Beginn: 20 Mir. Bar Korliba llnkoah in I.ripzig und' Frankfurt am Main Zu «len K u d s p i e I e u u m «I i r- K r r i s tu «• i s t e r s <• h a f - I v n des I) e u I s r h e u M a k k a h i k r e i » e .» müssen die Mafmsrhaftru des Berliner Bar Koehba-I lakoah reisen. Im Handballspiel treTfen sie in Leipzig auf den dortigen Bar Knefiba. mul In Frankfurt ist. Bar Koebba-lTankfurt der Gegner um «lie F ii ß li a I I ineistersebaft. Sport im Reich■ TeniU’tnriuer des Bol-Vi riß-Leipzig Auläßlieb sein«*- 10jälirig*‘n Bestellen^ veranstaltete - «b*r ’iVmiiselnl, Bol-WViß-Leipzig ,iuj Sporlbimd des BjF; «‘in Jubi- ]äimis-3’runisiuriii<‘r. an «bau si<ii dir besten jüdisehon Tennisspieler Deutschlands bi‘t«‘itigleu. rrot/.dem ilie \ eran'lall’.mg an Stell«* von zwei Tagen infolge 'detingüiisligen Wetters nur au «•im*m 3’age «but'luiefübrl wenleii konnte*, vvtinleu naiiezu alle Jvonkurreii/.ru . wenn aueb mit einiger Hetze —• zu Lud«* geführt. Im I11* r r«* n e i n/. «• I blieb der Barmer Strauß in '«Irr Seblußnmde gegen den Berliner Kurt W«dff Sieger, nachdem dieser naeli gewonnenem ersten Salz v8:6> bei .">:ü bei«|e im ..Zw«‘iti*ir'. vullk«»imneti erschöpft aiifgebm mußten. Im I! «• r r«• n <1 o p p e I si *”ini W o I f f'/ ILr. B i 1 I l*ue lis. . Allerdings wurde ihnen der Krbdg nicht s«*bwer g«*maeht. N:u*h- «b*m sie in «Irr \'«u>eiiliißruu*l.* «lie juiig«*u v ielv«*rspree|ienden Suuoii Berlin'' Manu (Mimulieim' glatt g«*selilageu hatten. komU<* inbd^e «ler t*iiibrei'!ieud<*ne Dimk«>llu*il das Turnier uirhl meinbirlg«*M*tzt werden und «las I*»- entschied für das vorjährige Bei<lismei-ierpa:ir. 1 tu l);i m en riir/rl war mit Frau Fricdleben am Start die Siegerin gegeben. Sie war allen ihren Gegnerinnen um Klassen überl«*g«*n und sehlmr in «ler Schlußrunde ihre Sehvwster Frau lh*mp 6:2. (>4h Minen «(ritten Platz belegten hier l-’rau Dr. Gidinn und Frau Bosenzweig Leipzig . Das (»i* m i s <’b I «* D o p p e | . «las in Abw«’x*nheil der bereits aluinvisten Berliner «liireliueführt v« ur«!e. wunle «*im* si«*lu*iv jN’eue Dcviseiianorünungrn Kin m*uer BnuderlaB «lt*s Leiter» «ler Bt*irbs»te!b* für Devisenhewiilsihaftimg Iwfaßt si«‘h mit «ler naineullieii für Auswantler^r und Aiisgcuaiulerte v%iebtigni Krage «ler Abtretung und I m I c g u n » v «» n S p «* r r u t b a b e n. Bekanntlieb vvinl in %ieb*n l-'älhu «li** Auswanderung von Kapitalisten aus Deutschland in der Vi‘«*i»«* fiinmzierl. «laß Sperrniurkgiithaben an aiislundiselieii Plälzen g«*kauft wcrilcn. Zu «ler praktischen Aiisfühning solcher (b »« büft<*. beißl «•» in «lein neuen Krlaß, daß entgegen der bisher geübten Praix» «*im* G(*n«*bmigimg zum Krwcrb von Spcrrgi'ilhubeu auch daun erteilt werden soll, wenn der neue Gläubiger hinsichtlich der Ixab-icluigten Verwendung «h*s SpcrrguthalK*us noeli keim* Angaben macht oder Anträge stellt. Zu prüfen ist nach wie vor. ob die Abtretung des Sprrrgulhabcns nicht mittelbar oder unmittelbar zur Alaleekiing der Fonlerung führt. Fenier soll vor allem darauf geachtet wenlcn, daß «lie kontoführendc Devisenbank «las «!ur«Ii Abtretung erworbene Sprrrgulhuljcu des neuen Gläubigers .scharfunterscheidet von etwaigen eigenen Sperrguthaben «b*ssel)K*n Gläubigers. «1. h.. von soleheu Sperrgulhal>en. dir ihm von der Kntsteliung au zugrslaiidcn haben. Jede Vrerwciidung gemäß den für .die Inhaber cigencr SiK:rrguthalH,n gcli«*iiileu Grundsätzen ist narb erfolgter Abtretung ausgeschlossen. Lin dies siebet zu stellen, haben «lie Devisenbanken «las Konto ausdrücklich als ..erworbenes Kr«:«lilspurrguthaheuu (AuswimderrrgiilhnlH'U usw.; zu kennzeichnen. Jeder Antrag, «ler sieh auf «lerartige erworlHmc Sperrkonten bezieht, hat ferner «len Genehmigungsbcselieid nach Datum und Geschüftsuuinmrr anzugeheu.. dur«*h <b*n «li»* Ahlrelung genehmigt wollen ist. Die Genehmigung zur Umlegung auf eine andere Devisenbank soll erteilt werden, «dun- «laß ein bcsmnler«:s wirtschaftliches Interesse an «ler Umlegung dargolcgl werden muß. Di«*.»c Krl^iehleruugen dienen dtizu. eine Verwendung «ler. Sperrguthaben-in größemn Lhnfauge zu ermüglielicu. * Kin w«*iter«T F.rlaß beschäftigt sieh mit «ler Anliietungsp f I i «* h I. Unter Aufhtdiuiig der liiNherigen Bcatimimmgcn ist ungeordnet worden, «hiß, wenn aus uiolüudischcii Vermögen Werte ins Inland überführt w«*r«b*n. sic der Krichsbauk-uiizuhiütcn sind und alsilaim «leusclbcn Vorschriften und Beschränkungen unterliegen wie «las Vermögen «*ines Inländers. Auch «li«: Einfuhr von W’arrn zu Uasl«*u des auslämlischen Vermögens kann nur gestaltet werden, wenn «lie für «lie Einfuhrwaren zuständigen Uherwaelningssiellen die Eiufuhr genehmigt haben.* 'Jede sonstige Überführung ausländischen Vermögens, insbesondere durch Verrrrbmmg mit Inländcni, ist unzulässig. Die Einrichtung eines ' freien Wrdtrimgskontos bis zum jeweiligen G«*g«*uwert von 5(H) HM. nach «leu bisherigen Bestimmungen bleibt «lureh «lie neue AnorvU uiutg uuberübrl. Ib*ttle von Frau F r i e «II e b e n / 1) r. Bill F u e h s. fn «ler IB-Koiiktirreuz für^, Herren belegten «li<* Berliner Albert Mey«*r und Gons hinter «Irin Breslauer BjF-Mann Bodländer die Plätze. Eiidrtuidrng«*gner von Bar Korliba llnkoah Berlin Tcstgcsl«*!!! Die Endmudeugegiier «ler Maunsebaften des Berliner Bar Korliba llakoab. «lie si«‘Ii am vorigen Sonntag «lm«b überlegene Siege gegen Bar Ktirhbu-Hroluu füv «lie Selilußspiele «pialifiziereu konnten, gab es in Leipzig imlinndhall und in N« r n - b«*rg im F it ß b a I I erbitterte Kämpfe. In Leipzig standen sieli Bar Kochb.i-Frnukfiirt un«l Bar Koebba-Breslau gegenüber. Leipzig gewann mit viel Glück mit 6:4 Toren. Die Mannschaften war«*» »ich gleichwertig '4k bi*« «ler Srhiedsrirhter «‘inen Lattenschuß als Tor gab. wiidir Frankfurter vollkommen verwirrt«*. In Nfi rühr rg gab «*s »ogar eine \‘i*i läug«*ruug zwischen dr» F u ls hall mamvM-haftrn «le» «Inrtigen ITUS hml des Bar Koehha- 'Frankfurt. Bei K«liluß «b*r regulären Spielz«*il stau«! «*s 3:3. In «ler \ «*rlang«*rtuig vcrmo«*hte Ilers eh für «lie Frankfurt«*!* «iniiu Abireli einen boben Schuß davierte T«ir und «laiuil den Sieg »irlnwstellrn. Den IviopOr-Pokal gewann Bonn Ein »(’u*>atiout*ib‘> l'ndspiel tun «len alljährlich zum Au-trae kommenden Dr. Khipfcr-Pokal. einer Kiurielilmig «les wr-t- <b*u!s«*heu Laudesverhamles «les BjF-Spiirlhumles. Ih*f«*rteu sieh «b*r dir»jfihnge we-ldi-ul^« he Meister H j I* - 1> o n n und «ler Talirllrub*tzt<* BjF-Dümi. «ler sieh uai*Ii - bravourösen St«*gen bis in dir Endrunde zu spbden vennoeim*. Auch liier* zeigten’«lie Düremw «•in üherraseheiid starke- Spiel. Bei Schluß der regulären Spielzeit stand «las Treffen noch 1:1 und in .«Irr Verlängerung briii«(i“trn «lie Bonner dann <*inrii recht harten Kifmeler. «ler u*rwamlelt v\m«le. um mit 2:1 zu siegen. Bjl-'-Dariusladt >ü(lv%i'»t(l«*iit»e|ier Jiigruditaudallnn'isler Im S«hlußspiel um «lie sfuiw<*sl«leuts«*he Jugeiulmeistei.-eiiaft im Haudbiill zwischen den Manust'itafleu des Hjl'-Darm- »t a «1 t und UjF-\Viesba«b*n konnten die rolm>lemt Darm'stfuller mit 7:3 unverdient ho«*h gewinnen'. In einem anschließenden I lerrcnspirl beider' Vereine siegt«* ebenfalls Darmstadt, und zwar üherb*g«*n mit 12:3. S< olicßlieli' sei aus den Anordnungen für «len Beisevcrkehr erwälmt. daß für Hciscu nach Holland «lie hisherigeu Bestimmungen, die her«*its in «ler vorjährigen Heisczeit galten.- in‘Wirksamkeil geblieben siml. Ferner ‘sind neu** Anordnungen über «li«* l‘’n,‘igjd)e von^eigenen Sperr- und Sonderkonten für die Bezahlung von Flugscheinen für Luftreisen ergangen. Unter bestimmten Voraussetzungen können .Gelder aii> diesen Konten für He/.nhhiii“- von Luftrciscn vcrvveinlel w«*r«len. „Die Hilfe“ erstattet Bericht .Dem (ieschuftsbeiieht «les Vcrsichcrungs-Vereins „Die Hilfe’*, «ler kürzlich eine ordentliche Mitgliederversammlung tdihlelt. entnehinen wir folgende Ausführungen: Trotz verstärkter Auswanderung mul «ler durch das Eintreten. In das vierte Geschäftsjahr entstandenen Rückkäufe ist «las Ergebnis des ahgclaiifcueu Jahres sowohl in bezug auf «lea Eingang von neuen Anträgen als auch auf «leu Eingang der Prämienzahlungen als zufriedenstellend zu bezeichnen. Am Ende des Berichtsjahres waren 10264 Mitglieder mit 6 045 0Ü0 HM. Versicherungssumme 'vorhanden. Für Slerhefälle allein wurde der Betrag von ruiul 35 000 UM. im .Jahre 1935 ausgezahlt. Aiu-h im nbgclaufcncn Jahr konnten auf Grund «ler vorhandenen Eiupfchlungsvcrträgc an verschiedene Landes* verbände, Gemeinden und Organisationen entsprechende Beträge für deren Wohlfahrlseinriehtungcn abgeführt werden. Der Rückgang der Einnahmen von Beerdigungsgebühren hei den Groß- ' Gemeinden zeigt immer mehr, daß nur durch eine Slerhcversichcning unserer Art die Gemeinden vor weiteren großen Einnahme- Ausfällen geschützt werden können. . . „Die Hilfe“ ist «ler einzige selbständige jüdische Versicherungs-Verein. Er untersteht «ler Aufsicht des ReichsaufsicliÜHUiitc-. für Privat Versicherung, ln seinem Beirat und si*iner Leitung sind“ Persönlielikeilen aller juiliselicn Richtungen vertreten. An seiner Spitze stellt als Vorsitzender des Beirats Herr Adolf Schoyer und als stellvertretender <Vorsitzentler Herr Jlirektor Hciuricli Stahl, ferner als gcsi'liäftsfuhrendes Vorstandsmitglied Herr Wilhelm Marcus. Mil Rücksicht auf die große Bedeutung «les Vcrcius kann nur allen Mitgliedern jüdischer Gemeinden auf das nachdrücklichste empfohlen werden, sich ihm anzuseliließcn. Die Verwaltung, Berlin (J 2, Oranienburger Straße 1, sowie die Geschäftsstellen iui Reich siml jederzeit bereit, alle gewünschten Auskünfte zu erteilen. Au-Iiilf-pcrsonul lohnsteuerpfliclitig •lni Einzelhandel werden häufig Arbeitskräfte auf kurze Zeit ■ zur Aushilfe angenommen. Zuweilen ergeben sich dann- Zweifel über-«lernt Lohnstenerpflicht. Diese Zweifel sind je.lzl vom Ileicusfinanzhof in einem Urteil klargestcllt worden. Nach «ler bisherigen Praxis galt «ler Grundsatz, «laß nicht jede Aushilfstntigkeit ein Dienstverhältnis hegrüinlet,- «la es sieh, hei den Aushilfen aueh um eine Gefälligkeit oder um eine Gelegenhcitsleistung handeln kann. -Drmentspreriiciul konnte auch eine Lohnsteucrpflieht nicht in Frage kommen. Jetzt spricht der Ueielisfinanzlmf aus. «laß di«*»c Grumlsätze nur für die gelegentlichen Auslülfsleistuug«‘ii : ”«*iten. hei «lenen «Irr Aushilfskraft die Beschaffting^einer -Sl.’u«*i*- karle nicht zugenmlel wenlcn kann. Dagegen'ist «lie Lohnslciirrpflieht von Aushilfskräften zu bejahen, wenn immer wieder «lie gleichen Aushilfskraft«* herangezogen werden und im übrigen ein AhliängigkeitsverhältnU im Sinne eines Dienstverhältnisses geg«*lH*n ist. Für Aushilfsper?ouaI muß also Lohnsteuer entrichtet wertlon. wenn «*s sieh um «*iue berufsmäßige Tätigkeit «iieser Personen haudell. Das Privatkonto in der Stcuerhilaiiz Der Privat\erhraueli entnommener Waren ist nach einer nein*» * l'ulsclieidung «!«*» Ih*i«*lLsfinanzhofes mit «lern Teilwerl’ in «las Privatkonto einzuselzen. Pi*r.»oiit*hkraftwag«‘ti. «lie nur mitunter zu Pri\ätzw««‘ken benutzt wenlcn, siml B«*»tamltril «les Betriebsxerin«'»- . «cns. Der Teil «ler, Aul«nmkosl«*n. ih*r auf Privalfahrten entfallt, ist «lern Privatkoni«) zu belasten. Zum Wareneingangsbueii ln einer amtlichen Bekanntmachung wird «*im* dringnid«* Warnung au «In* in Fra«;*-kommenden VVirlsebnfl»kreise gariehtel. in der empfohlen wird, «lie gesetzlichen \orsenriften üher «lie ITdminii «les V\ aremdnzangshuehes zu heaeiiten. Die I* juunzuiutcr hätten "bereits hegouueii. Sl«*uerpfli«hlige. «lie gegen «lie^\orschrifteu über «lie Fühumg «les Wareii«*iugaug»hiieln*s verstoßen, in erhehlielu* Strafen zu nehmen. In ilicscm Zusammenhang wird auf einen Kimmu nlar «ler Bestimmungen verwiesen.'der ziiin Ausdruck bringt, daß im Hahineu eines neuen .Verfahrens der B.*- irudtsprüfiing sowohl heim kni««h*u wie heim Lieferanten au«‘h die Fälle aufgtaleekl wünlen. in «lenen etwa versm-hl w'finb*. VV areueiukäufe gegen h:»r uiehi einzulrageu. Tu einem solchen Falle sei «ler Tatbestand «les § 396 «l«?s!»:*iiiis-;trafgesetzhne!u*s «e«eht*n. Die Strafe werde meistens zwei Jahre Gefangne*) betrag«*» müssen. HauplschiittlciterDr. E u R e n Tannenbaum, Berlin - Wilmeradort. Leiter der Anzetcen-Abteilun.» und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Weiner Heine, Berlm-Wilm — DA 1 Qu. 1935 303S. Preisliste Nr. 3 VerlagrVeflagsge'iosssnschaltiuDeutschland ansässiger Juden zu Berltr eGmbH^ Berlin - Charlottenaurg 2,-Cleibtreustraöe 2. Druck: SonnendruckcM OmhH (Felix Wolt), Berlln-Chartoitenburg 4. 10 SONNENDRUCKEREI Berlin-Charlbg^ Wilmertdorfer Str. 52 FEUX WOLF C 1 StülnpIaU 1128 Orucksadien jeder Art . —Wilhelm Jahn -. —■ Privatwäsdicr«! und Folnplfltterei. Refcranz: Minna Schwan-Heim Abholung und Lieferung frei Haus. N 31, Brunnenstr 41, im Hause des Frauenvereins der Bne-Bris LoRe U.O.B B. Tel. D 4 Humboldt 7615 Ehearrangements vornehmster Art BERLIN W 15 Koiseroliee 22 Ruf: J 2 Oliva 0806 Suche für meinen Freund Kaufmann in leitender Position u. in geordneten Verhältnissen — passende, wohlsituierte Lebensgefährtin Dnmc im Atter von 35-40 Jahren, sympathisch kultiviert, hausfraulich, gute schlanke Erscheinung, wird gebeten sich mit mir in Verbindung zu setzen. Diskretion zugesichert u. verlangt. Zaschr. unter W134 an dieJAZ. ■ ■ III!IIIIIIIII!lllt1llllllllll[lllllllll]ll]llil!llll!lllllllllllll!lllll!!lllillllllllilll]IIIIIIIII ■ ■ | c%d. Clniiquar | M empfiehlt sich zum Ordnen) M Ü Katalogisieren u. 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In ihr verliert die jüdische Frauenwelt die geistige Führerin, die ihr jahrzehntelang mit leidenschaftlicher Überzeugungskraft die Wege zu höchsten Zielen und zu schlichter Pflichterfüllung gewiesen hat. In Dankbarkeit und Liebe werden wir versuchen ihr Werk weiterzuführen. Der Vorstand des Jüdischen Frauenbundes Ottilie Schoenwald, Dr. Cora Berliner Han nah Karminski - 999554422224^88998982^57489^^87

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