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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-05-27 · 22 (27.5.1936) · page 4

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
22 (27.5.1936)
Date
1936-05-27
Page
– (sequence 4)
Language
German
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SPORT Berliner Umfchau l.«iihlnli:btjk-SjM»rir.-l «Icr.’ISG 33 Aul di'tti Gi«m<'wab!-p«»i-tpSaiz führt «lh* LSG .33 ein Lrirhlf«-«! in Form «•im:- lli'/irk-wiil Kample- «Bircli. Nji«4i Urrlwlvolb'in 'Verlauf -i«'»!«' -rillirl.’lirii 'ih*r H «* / i r k N«M'«l«’n mit 126 Punkten vor Si».l«*n mit 116 Punkten W r.-trn mit. HIV PmiKli'n mul ()-|cn mii 10! Punkt *n. \ nn Ei!izellej-|uijg«*n -j,id vor allem h«,rw»iy.uh«'bcii «Irr urijr Iljl'-Hrkord im 20ll-iu-I.auf für Frauen, «hm Kli-al>«*th K a n n mil 215.0 Sekunden;mf-6lile. die aii-u«*wirlm«-ti: Sp*,crwm,flri-tm!g •««»» Ki:tu> I' f ö r l u :• r . «I.w mii 44.6«) MeUv -zu Beginn «Jrr. Sai-ou bereits rn*|il \ irlv ci'sprcrhenil «■iiwi/.ir. uml -di«* KOO-m-Zejt eine.- I.ljuhrigcii Jugemllieheu. «Irr auf 2: 16.15 Minuten kam. Di*- f.100 m und .1000 m belegte •wied«'r rinmal Klan- \\ i «• u f kV» \v i I y. «au/ l«'i«'ht um! «>Un.* gmße An-tirngmig für rieh mil lk*-.r|ila«. Zeilen: 4:33:4 b/.w. 17:10.4 Minulrn. T Iht 400 -in *icgt«* Ilcnorh itilt Hni*thr«'it«: vor Fröhlich mul im 200-m-Lnuf vvar chen-o knapp ilarrv II «• r g in a n ii vor llriuz Cohn Mcjrivirh. , * I)«nl-rhc Makkuliiniri-Irrorhaftcn im Tunicir In «Irr Tiinihull«’ .loaeliini'ühaler Straße fülirtr drr Drut-rlje Makknhikrejyjiic «I»i:.s|i*I»ri«£*:ji Turiirn«:islcr>«'hafteti «hmiu Die »ehr schwierigen Pflichtübungen hallen M-hr viele abge-«'lircchl. *o' «laß in «Iru « in/.clm ii Kbe-en nur wenige Teilnehmer am Start waren. In «ler Meisterklnss«' ilrr Männer war einmal mehr <l«-r 30inhrig«: Berliner Mannheimer srngrehh. Mil .‘140 \nn 360 « rrrirlihun u Punkten «is «*r «len jungen Dü-schlorh'r l!c«*h t •'32.» Punkte) uitf «len zweiten Platz. Dritter’ und Virrl<*r wurden gemeinsam Klalx'r (Essen; und Jaiikowitz (Berlin). In «ler Millclhtuf«’ für Miinu'-r siegle \\ a I I h a u s <• ii Slatltoldeudorf, mit 230 Punkten.' In der Mejslerklassr «ler Frauen blieb «lie Berliner Bnr-Koehliaueriu Hnnsi AI«‘.\;unl«:r >iegrci«*h. Sie erreichte 210 Punkte «egen 1015 Punkte «ler gciiH'insun auf «lern zweiten Platz, endenden Bertel H«">nig?>bt‘rg und Hilde Malzdorf .'heida Berlin). Bei d«*r Jugend. «lie «‘inen Drciknmpf zu absolvieren hatte. z«’igt«: sieh Weg mit 104 Punkten fiherh'gcu. Bar Kueliha Ifakua'ii Berlin siegt in drr Zwi.-ritcnninlr In Berlin «kam «lie Zwischenrunde iur Handball und Fußhall um «lie Kreismei*ter.s<4inft iles-Mukkuln zum Austrag, Gejiiirr <|«> Berliner Bar Koehba llakuah waren «lie Bar Koehhnner ans Breslau, «lie in l»riil«*n S|»i«d«‘ii «h*n Kürzeren zogen. Ini F ii ß Ii a I I siegten die Berliner mit 7:1, nachdem es Ins zur Pause erst 1:0 ««‘standen halt«*, und im II a n d h a I I k a m p f mußten die Hreslatier tr«itz gl«'iejiw«'iliger lYIdli'l-tuui: eine 3: 10-31; 4 .-Nieder!:!»/ hmnehtnen. Verhandsspielr jtn 'rennis In «len T«'uiUs*Y«:rhainIsspj«*l«'u «l«*s letzten Sonutans siegl«*u hei «hm Da nt «'ii Tcnni’-riiih KaMTall«*«’ l.Daimn «egen ISK l. Dnmm mit. 0:0 und T«mniseluli Grunewald 2. Damen gegen ISK 2. Damt-u «‘henfalls mit 0:0 Punkten. In den Herrensph'lcu sieherle H«'Iu IS(J 33 2. Herren «lureh «‘inen 6:3-Si<*« üImt ‘renuiscltdi (Iruu*‘"al«l IV «len Sic« in «Irr B-(iruj»j»e «ler zw eit.m Klasx*. Weiter war«*u erfolgreh'h Temtisehih (‘»nmewahl 2.'Heir,m ««•««■» 'IViinisrluh Bar K«>chhn 3. Herren mit 7:2 und 'IVmii-duh (»rum-wal«! 3. Ihrrmi gegen- JSK 2. lli,rr«m mit 6:3 Pimklcu. Berliner Vorjchau .YTJf-IJaiiinn er in Berlin Kiiie Tcnui-mamiM'lmfl «!«•■»' \ 'rH-Hauum«*r -j»ir!i wfihrcnd der Ffingsltage in Berlin. Am Sonntag i-l ’I'eimi.M'lid» (»rmiewald «ler (»rgiu'r mtd'am Montag li.,l«u «lie llammv«Tauer «ler LSH 31 g«*g«*ufilM’r. Sport im Reich I.r‘e!il:ithh-|ik-Brginu ... . . . in (*«l-«'.ikir<hcn Di«* Bezirke Imlii-Irie und Wr-lfaleu im I.audi'^verhaud \Y<>(- ’deiilM'hk'tnd delt]l*-SjM»rll>midr> \nan-ialleleii in (ieheukireheu .ihr«* Bezirk-mi'i-tersehnfteii. Infol««’ «ler reelil frühen Jahre-z.eit girh es k«*iue-w«‘gs mei-t<‘rlielie l.e^iimgen. Iv4,dt«lleh l.«*v>er Dui-lmrg . di-r «len lOO-m-I.auf in 11.7 Sekunden, di«* 200 m in Ü.4 Sekunden und «i«*n \\ rilv|iiung mil (i.ll in gewann, sowie Bn-culiatim .Mfm>tn .• «ler «li«' Kugel 10.41 in und «len Di-kiin 31.70 m weil -«•hh’uilerte. wußten zu gefallen. . . in Aachen Der Bezirk Mittelvhcin «lewi'-tdi'iitsrhen l.amle-verhamle> startet.’ iml«*- in Aachen. Auch hier warm «lie I^'i-tungen. ahji«‘M‘hen von riiiig«*ii ilherdureliM-lmitt liehen Kr«ehitis>en. reell t mäßig. Salinan« ■1>Aaeh«,n) g«'v\ann «hm 200-m-I.auf tu 24.1 S«*- kumhm. «km Weitsjmuig mit 0.04 m mul «lie 100 in in ll.B S«*- ktmmhm. \nge|-ang hlieh I)o|i|M‘lsi«'«er üher 1100 m miti .*>000 m. Im Kug«'l-toßcn lür S«mioren kam <omuner-iieinier Köln auf I0.(i7*. lituli MarN.. «ler U]F-\\ei(>prtiu«P'k«irdtiiitiui. Bewies «.-'in Vhdirkamjtflaleiil. in«lem « r den Hncli-prung mil I.ll» .m und das Speerwerfen mit 41.40 m gewann. ... in Krdu Die. heiaiisVageiulstcn I.ci-iiin^en h«-im westdeulH-ht'ii Makkahitr«'ft«m in Köln .hol l'rauz Orgl.e r. «ler ühj;r 400 m «lie :ui— g«-zeiehnr|e /eil von 11.0 Sekunden und üher BOI) m 2:04.7 «•rreiehl«*. Dariel*en \ eildal'leu -elhst\er»trm«Ui«h alle «mder.m l.i*t>liiug«m. Ijwsi 240 Teilu'inner war«'n am Start. . . in Dn'-ilcu Das l-.iiiffmmg*>]»oi lfe-t «lemilleideiK -« heil Makkahikrei-e.- sah vor etwa .100 /ii-eliancm - üher' 200 T.'ilneliiiK'r am Start.. nerau-r.'ig«'ii«I war «I*«* gute Wcii-prungleMun« uni (»«ddeiihertter. «h r mit (».33 m vor 2^i« ialzki. «ler auf ti.12 m kam. hlh'h. lui (»••s;unl« rg«'hnis ^^e«|r Hai Koc liha-I.i'ipzi« v«»r Bar Koehha-Drexleu und Makknlii-(.‘hemnil/.. Bar Kneliha-I'raukfurt a.- AI. suilwrstdcutM'hcr Ilaiiilhullmri-lcr Im Fm-el.ijdmigs-pii’l. um «In* M“i«Iwe-ideiil?.«'he llamlhailmeisleiM'hafi zwhelieu,d«m punklgleie.lien Mann-eliaflen «h's BjF- Darmsladl und. Bar Koi-hka-Fraiikrurl a. AI. -ah naeii weeliselvolhm» Spielverlauf die Bar K«»«hhauer mit 0:7 sie«rei«h. Zur llalh/.eil führten «ln* Darmslndtcr n«»«*h 1:3. Sportliches Allerlei RjF*Spor(hiind f«ir«hil Dcul-di.-n Alakkaliikni- Bei «ler Tagung «le- Sportfiihrcrrntes «les Hjl'-Sparilmudes in Berlin wimh* h«'sehlos-«'n. «hml)«'utsehen Makkahikrei> in alhm S|H)rtarten zu A «'rhandskfmipfeu lieran.-hmlerri. IVm Makkahi wurde «las iu‘«mimt Sehreiheu mitgeteilt, iii «lern es u. a. heißt, daß es völlig um'rhehlieh -ei. ol* der Sporthund in der einen «aler «ler amieien Spivrtart vielleicht unterließen k«“umtd. Die lhmpl>;u'!H' sei ein «lern VerhaiHlsinleirsse fibrrg«'«mln.,i<‘* Interesse au «ler l'iitwii'kluug «los ge-amteu jü«lis«*hen Sportin Dimi-ehlaud. E5ILEGK EDS mm Y^imrgGKl^T3 WVßfull «ler Um-alz-teuer hringt Aliet-iiaehlaß Kiit «lic-er 'J‘ag<* «'rgangenes LrO’il «!<:•» Knminergeriehls hat «•in«' Slr«'ilfra«e eutsehte«h*u, die weiteste Kreise «ler Mieter und Vermieter heiühri. F.in I lau-he-ilzer. der -ein.* Bäum«' au <‘iu Kaufhanvermiete! hatte, wurde zur Kürkzahluiig von 2 v.'II. d«*.s Miet>zin-es -eit «lern I. Januar 1031 verurteilt. Die - Knl- M-|iei<hm« slüt/l rieh auf «lie Ahanderuug «les l.msat/_steuergeselze.s. «lie « hum VV'i'ßfall «ler l’ui-atzsleucr seit «lern 1. Januar 1031 für VVrnuVtutimm gchraeht halle. Nach der Knt'seheidnng «les (»«:- rh'hts kann «Irr Mieter he;m-[»ruehen. «laß ihm der VYegfall «ler 2 v. II. L'm-atzsleuer .-eil dem .1. Januar 1031 zugute kommt. Dem Mieter :-ei «ler Nachlaß ohne Kiuschrünkung zu gewähren. Ks «ml-prcchc den (lrtm«lsälz«'n d«‘r Steuerpolitik, «laß der Wegfall iler Sn-m'r -i«Ii wirtsehaflliHi in «Irr Ilichtung einer Knllustung «le> Mieters und «laitiil einer Verbilligung «ler Ware auswirke. Daß «ler '(h'si'tzgeher «lii'sen Zweck mit h«'sonderem Nnelnlruek durehselzen wolle, ergeh«' sieh aus der Bestimmung, daß «Irr g«*-<t/.U«!u'n Vor-chrifl ewtgegenst«:licnde Vereinbarungen nichtig sind. Fristverlängerung für Umbauten Nn«*h den hi-herigeii Bestimmungen mußten «\ie mit Steuerzusehüs.-eu geforderten Umbauten, Teilungen von VV'olnmngen. S«*haffnng neuer Wohurfiume u-iw. s[«ätestens am '30. Juni hcemlcl -ein. Da «lii-M'r Termin vidfach nicht eiiigehalten werden kann, hat «ler Beiehsarheitsmiiustcr «lie Frist für «lie Durchführung «ler Arbeiten Inzum 30. September 1036 verlängert. Naehtragliciie .Amli'rimgen in «leii HandelshDehern Praktisi'h wichtig int eine neue JU,iehsgeriehLscnLs«’liehlung, «lie «'ine naehtraglklie Ahänileruug In den Haiulelshüehern eiues Kaufmanns imii'r Umstuiuh’u als Urkiitnlenfälselmn’g mit Strafe bedroht, und zwar auch dann, wenn die Bücher, der Steuer noch nicht vorg«'legl worden sind, die Kintraguugi'u hei «ler Bilanz noch nii'lit Veiwemhiug gefunden haben. Das Gericht sieht die Eintragungen in «hm Büchern als Urkunden an, auf die «ler Staat ein Beeilt zur F.insirhlnahme hat. Daher nimmt das Beieltsgcricht schon «hum eine ITkmnUmfulschung als vorliegend an. wenn diese Eintragung g«vän«lert wird, bevor «ler Dritte, «ler das liecht zur Einsicht hat, erklärt, «las Bccht ausülHii zu wollen. Nur ausuahtnswcisc ist 'eine Mili-hc Abänderung möglich, warn die Einsichtnahme erst die Unterlage für die Ileehlsverfolgung schaffen soll, die Kintiaguug seihst aber noch nicht über die Hechte des Dritten Auskunft gibt. Im Anschluß an diese Entscheidung sei darauf hhißrwiese». «laß Amlerungen in «hm Ilanilelshüehern 'nur unter Beachtung «In- «'nt-prechendim Vor-«’hrifleii vnrgenomimm wcnlen «lürfen. «laß -ie ..aus PrivathaiuPstammen. Dies s«-i jeiloeh mir zulässig, wi'im «las Eigentum au «ler ausgestellten Ware ummtlclbur vom Privatmann auf den Käufer übergeht,*- nicht jedoch dann, wenn «ler aus-ielieiitle Kaufmann .Eigentümer der VX’are geworden ist. In diesem Falle werde im Publikum die Verstellung erweckt, daß besondere Gründe «len Privatmann zum Verkauf zwingen uml «laß* «lirser de-Iialh besonders günstig sei. Dies aber ist als unlauterer Wettbewerb anzusehen. Kein Verkauf der ärztlichen Praxis ln einer neuen Entscheidung des KammergericJits wir«l erneut dagegen Stellung genommen, .«laß Arzte oder Witwen von Ärzten «he Praxis au einen anderen Arzt verkaufen. Es wird darauf Inngewieseii, «laß nach dem ärztlichen Standesrecht '■ein Verkauf «ler. Praxis nicht statthaft sei und daß alle-Vereinbarungen., über einen Verkauf «ler Praxis nichtig sind. In dem zur Entscheidung gelangten Kall haltedie Witwe eines Snuitütsrates von einem Arzt, der die Praxis ihres Mannes übernommen hatte, zehn Jahre lang monatlich 2Ö0 HM. als Rate auf den Kaufpreis bekommen. Als der Arzt jetzt «lie Zahlungen ciustcllte. klagte die Witwe auf weitere Baten bis zur Tilgung der Kaufsumme, wurde aber mit ihrer Klage abgewiesen, weil das staiidcsrechtViehc Verbot des llamlclns mit «ler Ar/tpraxis solche Kaufverträge nichtig macht. Zu den neuen Vcrmögcnssteuerhcscbeiden . Die Vermögenssteuer-Bescheide für 1036 sind in «ler letzten Zeit den pulsten Steuerpflichtigen zugcstellt worden. Es sei darauf hingcwh'sen, daß gegen diese Bescheide innerhalb eines Monats Einspruch eingelegt werden kann.- Diese Frist beginnt mit dem Tage der Zustellung zu laufen. Im einzelnen sei auf folgendes Uingcwiesen. Ein Einspruch wird immer dann cinzulcgcn sein, wenn «lie Xcrmögcnsstcuer-Freigrcnze nicht eingchaltcn worden ist. Sie beträgt heute für jedes ejnzelue Familienmitglied 10 000 HM. Gegen die einzelnen Vermögenswerte Einspruch einzulegen, ist zwecklos. Sie sind durch «lie Einhcilswcrthcsehcidc festgclcgl worden. Ist «ler Kinhcitswcrtbcscheid für ein Vcrmögensstück rechtskräftig geworden, so gelten «lic darin festgesetzten -Werte automatisch auch für die Vermögenssteuer. Ferner ist bei der Vermögenssteuer zu beachten, daß gegen den Hescheiil nicht immer ein Hechtsmittel .cinzulcgcn notwendig ist. wenn /ler Bescheid mit der Steuererklärung und mit den vom Steuerpflichtigen selbst eingesetzten Werten nicht übcrcuistimmt. In dieser Beziehung unterscheidet sich die Vermögenssteuer von den anderen Stcuerarleu, insbesondere von der Einkommensteuer. Das Badcrakkoinnieit 7.\visehcn Deutschland und der Tschechoslowakei GrgcnslaiuL' aus Privalhrsitz Drr Worbernt «Irr deutschen Wirtschaft weist darauf hin. «laß in di-n S»'hmifcii*teni bisweilen *hi*i G«'genstäiuh,n verzeichnet sei, RECHT >m ALLTAG Aus Devisen- und Stcurrrrrlit Um* Eiilselii’Muug «les Berliner Lamlgerh'hts beschäftigt sieh mit «l«*r wichtigen Frage «les A u c r l)je lens von Zuwiderh a n *1 I ii n g e u g e g e n d i r D e v I s e n g e s c t z e. Nach £ '42 «les DcviM'iigi'si't/os wirtl bestraft, wer vorsätzlich zu einer Dcvisenzuwidriliaiiiliiing anffordert. nureizi oder sieh erbietet. Zu einer Di'vi-i'uzuwiili-ihamllung erbietet sieh: wer si«h einem anderen gegenüber zur B«'gehung hi'M'it erklärt. Dieses Sielierhieten wird als" selh-lfmdige llanilhmg angesehen und bestraft, gleichgültig, oh das.Angebot von «hmi anileiTn angenommen wird oder nicht. Zur Frage «ler Steuer b r s e ]i «* i «I c a n. A u s g e w a u «1 e r l e sagt «ler Ih'iehsfiiianzliof in «*iner neuen Entseheidinig, «laß ein Besehei«! «lein im Auslntul hefiiuBichen Steuerpflichtigen dann als fonnriehtig zuge-t«:lU gilt, wenn er. einem Ihwplbnüchttgtc» zngestellt worden i-u «leu «k-r im Auslaml hefiudliehe Steuerpflichtige dem l'inair/.aml namiiafl gemaelit hat.- Teilnahme au jüdischen Repetitorien Die Zcilsihrift ..Jugend und Beeilt^ veröffentlicht eine Pa r t e i ge ri «• h t se ii t s e h e i«I u u g , durch die ein Berliner Ih'f'htsUaniiidat. «ler als Mitglied der NSDAP an den Jlepelitorien eines jü d i s <* h o u H c p i t i t «> r s teilgemmiuien hatte, von «'inem Berliner Kivisgeriehte der NSDAP mit «ler Strafe «ler Verwarnung bestraft wimhv in «len Gründe.! heißt es: Das Heehts-tudiiim x*i « in hervorragend weltauseliauliches Stiuliiuu. «las man nullt hei einem Juden betreiben könne. Dort könne niau allenfalls po-iilves Wi-st'n eingepaukt erhalten; aher (Jiarakler und positive Haltung, «lie enlst'heidend seien, könnten von «lern Juden mir wrbogen wenlen. \Veim «ler Angeklagte sieh auf die. .,S«*Iiiitzjinl«*n;' berufe, die in «Irr lleelilsanwaltsrhaft helas?«*n worden s«'ien. so hält;' er aus d«*m Parteiprogramm h«?raus ent- . nehmen müssen, «laß dies ein«: Übergangserscheinung si'i. A «iii je«!cr Parleigeim.-.-in forilere inan, daß sie nicht bei Juden kaufe. Es s«'i «'in«' Sehamle. daß «h'f Angeklagte als alter Kampfer.’«ler mit seiiH'ii 22 Jaltmi mich nicht ziE‘hinge in lihcralisti-elieu (•edauk«'Ußämj;«'H er/.«»gen w«»r«le»v sei. nicht mi seinem Platz an <h*r Ik'kfunpfHug der Jiiden milgelan habe. D‘vr Angcsrhuhügte hätte <In«ltii'«*Ii wenig?tens die Fähigkeit zur. Bekleidung von Ämtern in <|«‘i* Partei und ihr«'» Gliederimg«*» verwirkt. Es seien ihm je«l«»ch in weitem l’mfaug mihleru«!«*. I uistäiule ziigehilligl vv«»r«len. weil t'r wieilt'iholt. so srlmu im Herbst 1629. an .Saalselilaeiiten mit Marxisten l«‘ilcrnommru liahi* und dabei «lureli einen Schlag mit cijirm Slulilheiu am Kopfe v«*r!«:tzt wonlen’ sei. so daß gimäht weiden nuil.'tc. Verstoß gegen da- Gesetz /um Sehnt/«*. «l«;s deutsehen Blutes imil «ler deut-eiieii Ehre NaeJi Ah'Iihuiß «h*s ,.Pirnaer Anzeiger“ hatte -ich v jidein Sehöffengeriidil in Pirna ein 63 Jahre aller Angeklagter zu verantworten. Ihm wnnlc zur Last gelegt; als Jude entgegen «len Bi'>timnmn*r<'n «I«'- Gesetzes zum Schlitz«* «h's «leutscheu Hintes und der «h'ul-ehcu Ehre ein«; arische Hausgehilfin unter 4.1 Jahren beschäftigt zu haben es handelt sich um ein lojähriges Aläd«*ln*u): ferner -oll er am 30. Januar aus «lein Fenster seiner Widmung die Fahne «I e.- H c i r h e s gehißt Indien. Der Angeklagte gab an. «laß er wolil von jüdi-«*hen Ellern ahstanime. aher als Junge zum christlichen Glauben üherget roten uml getauft >ei. Vir betrachte sieh aus diesen Gründen nicht mehr als Jude. Da- Gericht verurteilt«: «h'ii Angeklagten wegen der Beschäftigung-, «Irr ari-elieij Hausgehilfin zu sieben Monaten Gefängnis. wegen «1«t 1 li-riing «ler Fahne «les Heieiies erfolgte FreispreeJnmg. da nicht naehgevviese» wcnlen konnte, daß «ler Angeklagte «Kt: Hi--ung «ler Fahne seihst vorgenommen hat. Der Kiliwaud des Angeklagten, er falle nicht unter die ni'stunimingcu des G«*set/es.‘ s«*i n*«'htsirrig. Aus-eiilaggeheml sei die A h - ■»tarn m u u g . iu«*hl al»er «las Giauhen»hekengtuis oder andere .Gesichtspunkte. Das Heiclishaukdiroktoriuni teilt mit, daß für Reisen nach «len Bädern der Tschechoslowakei besondere Abmachungen getroffen worden sind, um «len Reiseverkehr dorthin im Rahmen des auch an dieser Stelle erwähnten Rciscabkommcns zu ermöglichen. Eine Reihe tseheeiiiselier Bankinstitute hat zur Finanzierung des Hädcrverkehrs einen Kreilit in Höhe von 30. Mill. Kronen eingeräumt. Bis zum lil. Mai sind J.lt.Mill. Kronen eiugczahlt wordeu, «U*r Rest in diesen Tagen. Die tcehutschc Durchführung dieser Kreditaktiou ist «lie ' folgende. Der Budcrkredit kann nur unter der Voraussetzung in Atispnu'h genommeu vverden, daß «lie Ausschreibung «ler llriscmiuc! auf die einzelnen tschechischen Banken erfolgt uml «ler Heisemle damit einvcrstamlen ist, daß hei «ler Auszahlung «ler Kronenbelrägc eine ,auf 5 v. H. festgesetzte Pmiselialgehühr cinliclialten wird. Die auf Grund dieses Budcrkmlits ausgegehenen Heisetitel iiiüssen «len Vermerk ..Bäder- - kmlil-Koiit«»“ tragen, da sonst hei der Auszahlung der-Kronen- 1 »etrüge den deutschen Reisenden Schwierigkeiten entstehen würden. Die Banken in «ler Tschechoslowakei wi'iseu ihre Zahlstellen an. alle Empfangsbescheinigungen über Betrage, «lic zu Lasten «Ie» Bader-Kreditkontos gehen, mit einem besonderen Vermerk zu versehen, aus «lern hervorgeht, daß hei «ler Auszahlung der Beträge eine Gebühr von 3 v. H.'erhöhen wird.- .Mit Rücksicht auf «Be im Herbst beabsichtigte Lupmlierung «les Kredits wird die Gültigkeit «ler Kreditbriefe bis zum 31. Oktober 1636 begrenzt. Jj Jüdische Buch-Vereinigung 4 gute Bücher Im Jahr, Vlertelj.-Beitrag 3.25 RM. Berlin W 15, Pariser Straße 7 Silberkasten Gelegenheit, 129 Telle, schwer, labflkneu, modern, nur RM 550.—. Auch Einzel-Dtzl Fromm, Lutherstr. 14, Gth. l.E. Bo 7877 a Englisch ä Franz, o Latein unterrichtet akadem. gebildete Lehrerin. Wolff, Uhlandstr* 145, Cth. ‘Telefon: J 2 4335 teW'n.SQtinenltÄM dir. tos ErMB^tr StrohmtniM, Ki.nurWallitrAS.rw.liM.firtirtr. F7 4582. UtarMtjitt jeekel UIDjst jüd. priuate oiiisih-schule HOLLflEDDER . Leit Sus.Lindsberg,ge&.HoUiender Unterricht, in MUSIKGESCHICHTE: Dr. Anneliese LANDAU DEM GEDENKEN BUSTAU MAHLERS Beginn: 10. u. 17. VI. 6J0 Uhr Chirlburg. Sybefstr. 9 Anmeldung eueh v. NIchtvollschOlern bis 9. VI. IC 13418| Hauptschriftleiter: Dr. Bugen Tannenbaum, Berlin - Wilmersdorf. Leiter der Anzeigen-Abteltiin^ und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Werner Heine. Berlin N 24 — DA I. Qu. 1935 3028. Preisliste Nr. 3 Verlag: Verlagsgenossenschaft In Deutschland ansässiger Juden zu Berlin eGmbH, Berlin Charlottenburg 2, Bleibtreustraöe 2. Druck: Sonnendruckeret OmbH iFellzWo!ft. Berlin-Charlottenburg 4. 0202010002020101000201010002010101000001010000

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