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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-04-22 · 17 (22.4.1936) · page 8

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
17 (22.4.1936)
Date
1936-04-22
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Aus den Gemeinden Bonn, llirr futxl v'mc vom PmiLsi^rlicii Laiidi-svcrhainl jfuliwher Gciiifiinlt'u inxJ «Irr licirlisvcrtrflu"^ tlvr .luden in DirMteclil.-uid vj-run^liilut«- niilagopisrlir A r I» ei tx lu <zu ti % «ler judiWhcu l^ lirc-r Hin iulainJ-* uml \Vr.-.t falrn» mhU.;tu <k*r fanl 100 l^hrrr, Yolk^rliuHrlinT. Ix.hrrr 'liülwnT Schulen und Itcli- •sutuAvhrcr tcjliiu.irriCH. Die Tngiiu*!. «Iiiwm Dr. Kril/. HainlM-T^'r ^«ItriU'l wnrdi*. wurde mit zwei l(*:rirlilrn. »rröffm-t. »Iii: iliir IhhIcji 1-elircr der Boninr Schule. Herr llammi.'rstcm und Herr Cnißiiiami, nIht dir Hll»riiM'iiii* Sciitil»c>t.iliuii^ und dir jüdisflir-Arbeit /an dieser Srliiilr *iitU-M. In Kinwlrrfeniteit uurdeu iüe uie]itj<>stcn . l'roMem.- d;mn uorli einmal allgemein lichaudflt. [Dr. I leineiiiimn Stern: (ieseliielnstinlerriclit. Altiäliam Heinhurdt: lleliräisrlu-r l.'nterrii-lit. Dr. Kurt Her/.: Der iiarliM-iinra-f ii-danke in d-*r SeJiuIe;. Hinzetue l'ragr-n \on \ic*nu\vr?> Markeni aktuellen Intcriwh'. <Irr Wej-kuiiterrirhl in «ler Sehlde, «la» ')." ScImljMir u. fi.. eiTiiIiren eine lieMHitler<- aus^iehi^e Brliumiliiii*:. Die Teilnehmer au der Ta^uii» konnten einem \ou Dr. Saliu»rr-(tf»nn g.deit.-t;-n llilttlkiir* mit Krwaeliseiien heiwohiieu. der (;ele»enheit Imt, die I'*raj:e der . Kruaehseiieuhilduii^ und tler 'fVihiahme des Lehrer.-» an ihr prinzipiell und im ein/i Inen /u erörtern. * JIrolau. Der Vorsitzende th> \'i>r.>Iaudes iler Syna»ng.;ji- ■;i nieiiifli: Jtre.Hlau. Stadtrat t. Ii. (leor;; Le IA. I»e»mji kürzlich wini-u Chi. Cehurl.ilii-r. StadtraT Letv dcr,jn <!en Jahren V.II'2 Iii-» 1*11** Stadtwiordneler und Hnlanu UU \*.i'S.\ Stadtrat in Ure.slatt »eweM'ii ir-.. M fj-it V.V.V2 Mitglied *lr» Y«>.--.t.uitlr» der Synitfiu;».*»- fiemeinde und hekleide) .*ril V/M da> Ami th-s vr>lm \'«»i-si|/.:-ndeti der Ilre>lauer Gemeinde. NVährend M'iner Tätigkeit im jfidiwh;-|i Lehen hat der Juhilar es *.rr>tauden. *iel. das Vertrauen aller jfidi.-eheii l'jirleirii zu erwerlH-n. was Imi den X'erhaudtLiii'^eji mn die. Diirelwtzun;: des l"ifly-l'*ifty-Priii/.i|»s In der llresIainT Cvmeinde lif>onders zum Aiixlnifk kam. DussrlditrL Die Itcrliner SeliaiiMjiielei in Lilly K a n u :;;il» hier einen njirnrii. von starkem ICrfnl^ liebln irlrii Altern!. Die Küni-lh-riti las aus I leiues Werken, fpiidlr mit »eradezu inhn"msti^<T >eliausjtieleri>elier I liugahe einen |isyehnhiüi>e.Ii ,•)•- ic jiiitdeii Sketch den Franzosen Jean Oieteau und smijr und mimte mit dein ganzen Tem|MTauienl ihrer Per^ünliehkeit ernste und heilere Chansons, die >ie zu nnehhiilli^er I ••'«Intimi:: Meigerte. — Ein zweiter Ahend ^ehöiie der Mannheimer Sopranistin Km m y ' Lu üb Im* i in er- .f€> s e [> h . die meisterhaft das Fach der fvnloratursün»eLrin hdia-rn-clil. Sie i*t eine Künstlerin von aulVi - gewöhnlicher lüldung und musikalischer Intelligenz, der ein dreisprachiges Programm, «las \on Mozart AImt entzückende altenplisehe iiml altfranzö^isehe riiaiiHHis zu Arien von Itraimfrls. Nitida!. Verdi und Joli. Sir;ui»s ffdiri. mit unfehlbarer nuisikaliseher Kulti\ iertJu'il jnfihelos ausuendi^ gelin»t. Zivisehendureii hptelteit AI. Liffmaitn und (',■ Neiunaun-Itrünu (Düsseldorf) die Ilaydu-\'arialiiineu für zwei Klaviere von Hraluus. Dr; fi. II. ■ -; * WUrfeld. Die hiesige Ortsgruppe des Jüdi^elieu ['Vauenhunile^ veraiuitaltete eine H u e h a u s t e \ I u u j:. die zur Naehahmitu^ für andere Städte dringend empfohlen uerden kann. Man war erstaunt üher die Fülle altertümlicher, kfrnslleriseh wertvoller1 Ce^riistnndt: für, den jüdischen Zcreiimnialgebrauch, die aus Privatbesitz <!er An.»stelliing zur \'erffipuig gestellt wari'ii. Fhen.-n- . sehr loekteu die Sunderdrurke der Soiicüni-Gesellseliaft. die alten Gebetbücher und IÜIkjIii. die ton uuuulerliroeheiier Tradition ifuliselNkiillurelleu unil rclt;;iö>eu Ij-Ik-us In-n^ltes Zeu;iiü-< abU*«eu. Die Itihh r aus dem Kniender *les Judisebrn Frauenhundi s bihletmi als Wnmlfrics einen wirkungsvollen Hahmeu. Iledr Israrl. LudMigsharrn. Die Israelitische Kultu^gemeinde in Ludwig*.- hafeii am Hhein zählte im Jahrr PJ2Ö noeli rund 1-tOO Mil- «liedirr. Ilei der Volkszählung am It>. Jimi VXi'i wies sie mir norli 1120Mitglieder auf. Der steige Hüekgaug ik'r Gemeinde als einer jüdischen GroUgemeinde in der Pfalz kommt weiterhin darin zum Ausdruck, daß am 31. März 19.'J6 nur noch 83'J Mitglieder der Gemeinde vorhand»*u wäre». Die Jüdisrht; Winterhilfe betreute 23*5 Gemeindemitglieder oder 27 _y. IL der gesamten in Ludwigshafen wohnenden Juden. * Mainz. ' Am 2. -Mai besteht «Irr 1* a ihIcs v e r b a n d d e r Israelit i s e Ii e u Ii e 1 i g i o n s g e m <• i u d e n Messens zehn Jahre. Während »liex'r Zelt ist es dem Landesverband gelungen, wesentlieher Kaktor für die Aufreehterhaltutig jüdischen Lelw-ns in den henslsehen Gcmi-indeu zu sein. Für die Kl eingemeinden insbesondere liat der Verband viel geleistet. F.r hat Wanderlehrer zur Vrrfügung gestellt. Zuschüsse für die F.rhallimg \on Synagogen und. Frieilhüfeu lM*willigt und Kurse für Habbiiier und Ijehrer ei ngeri eilt et. \'orsitr.endcr des Landesverhiuules seit seiner Bcgriindung ist Kommerzienrat Bernhard AlU*rt Mayer in Main/. Am 3. Mai wird der Verband in Mainz einen ordentlichst! Gemetndelag abhalten. Kullurellr_- Veranstaltungen bei Weil. Gharloltenburg. Fa- BanenstratV' 5. 26.-April, nachmittags ~i tlir: Koni|Mi>itJunen *i»u Dr. Jneob SehöulH-rg. Milw. Sahel. Hildegard Lind. Steinfeld, Lyweii. CJrafL Steuer. Hlumenfehl. Liehten-tein. 30. April, alu-nds Ii Uhr: Kniiipo-itictusalK'iid in IterHu lelrender jüdischer KompotUsten (Kurl Wiener. "Fritz l.issimvr. Waller Hirsehberg;. Milw.: Heinrich Korn. Wenier Lvwen. Karl Wiener. 23. Dcl-U44- Kc7-c8: 24fü-f6 L-7/J6; 25. e5;<f6 T«8 ■ gl; 26. TulXgl Sd7xf6; 27. Le2—g6-f- Ke8—d7; 28. L»6—fü-f- Kd7—eß; 2'J. Le3,-M DI8—li8; 30. Tgl—g7 und Weiß »ewiunt. DER JUDISCHEN ALLGEMEINEN Henry Mergenthau 80 Jahre Leiter: Siegfried Winitzki Partie aus dem Weitkampf Bar Kochba-J S G33 GlsjmYIi um il. Mär/. l'J3fi. ViciU: l.ic|iiii;uiii 'Har Kcirllha;. Sclnvnrz: l.ülitciisli'in ("ISO 33 . i. AI—.14 SgK—ffi: 2. < •—C4 v'—rO: 3. SM—r» Uli—Ii4:': 4. I.cl—».1 (In lltlraflirtiimnit 4- 1-3. Udl—il>. Dill— Ii3 mk-r a'J (Sänii-ili). 4. . . . r"—r.">: ö. i!4—il.> (Sulfhir frülizvili^rn Huuirrnv »r.-tlülAi* un Slfllc H-Imellri- Fijiurcnentwickluiiji siml iinnu'r z»'fi.irliiieiilij;.) ö. . - . Ii?—lifi: (Silman fllitrstür/l den Angriff «•Inas und würde <lainil!..iuni rcclil Iwhala-n, wenn Weiß nicht au<-li «(-itrrllin seilu- ICnlwii-K-luti^ «?ruii«-lililssi^t hätte.) G. Lg.l—1|4 S?—jj3s 7. I.U4—jtfl rC il">; Ii. t4 iß 1MB—ar>V: (Zu husiig gopirll: ilie Dann* uird riigliriuli /.urüi'k gezwniigcn.)!>. Lg3—r.> {Die t'inzifir. aber atisrririiimdr Antwort.) 9. ... .Da->—ilü: Kl. a2—a3 I.li4;-i-:l-!-: ({Jana verfehlt wäre f.l)4—aä. ila Sriiwarz nafh Sgl—f3 niellt zur iCnlwirkliing käme — d7—d6 Wegen l.röyfö liehst Ddl—a4-feine Kigllr kiwlen würde): II. I.c."i v'A d7—dß: (Weiß Mehl nun \on dem schwachen Hauern <I;> ahgesehen nicht schlecht, aber Schwarz konnnt sefinell mit seinen Figuren heraus und hraiicht nur für diu Kutfesscluug des SfC Sorge zu tragen, etwa nach Sf3T I.g4 mit Sb8—(17. »dfl—c7. Sd7—s~i. (DaLi W eiß aber immer noch' die Entwicklung des Königsflügels \ernachlässigl, bringt ihn in Nachteil — ein warnendes lleispicKl 12. c2—r4* (Iiier war cudlieh Sf3 gelMilen'. ücr Springer kommt jetzt überhaupt nicht mehr ins Spiel und geht nach einigen Zügen später auf seinem Standfeld (!!) verloren); 12. . . . I)il8 —r7: 13. I.fl—d3 -(Hierauf verfährt Schwarz nach der Maxime \im Stcinltz: schwierigste Verteidigungen auf sicrh zu nehmen, um einen llaueni zu gewinnen.); 13..... Sfß ,>4: 14. Dill—a4-|-! (Auf f.c3>;h8V gewinnt natürlich Si-4—c3 die Dame. Auf Ddl—<-2 einfach Sc4;'c3); 14. ... Kell—(III: 1.1. Da4x<-1 (Öder I.>'«4. Tli—c8> De7. c4= Ifi. I.d3 c4 Thll—e!l: (Droht 17—ß); 17.1.c3 —f6-i- KdB—e": 18. 12—f3 Sh8—d7: (Das ist die Pointe iler Komhinatinu: zieht iler Läufer tf>. so gewinnt f7—15 den anderen Läufer.); 19. 1.16—g7 (Weiß erhält zwar seinen Hauern zurück — alicr das Kudspicl steht infolge der rückständigen Entwicklung sehr schlecht für ihn.)-. 19. ... 17—f.'i: 20. Lg7vh6 13<c4: 21. 13—f4 g.l; 14: 22. I.IiG; f4 Sd7—e.-i! (Die Drohung ScS—<I3 zwingt Weil*, seine einzige entwickelte Kisur abzutauschen.): 23. U4v«5 T*8;->St 24. «—0—0i Lcü—«4: 25. Tdl—cl fAnch Td> hilft nichts mehr) Trö'.'il.» 26. Tel r4» (Verliert sofort) Td4—dl-f; 27. Kcl—e2 Tdlygl: (Gewinnt eine Figur. Tc7-f ist wirkungslos wegen Kd8): 28. Till gl Lg4-rfö (Deckt Weiß den Turm mit Kd3 oder Tgl—el. so folgt natürlich «16— d.<.;. W eiß leistete noch einige Züge vergeblichen Widerstand und gab dann den ganz aussichtslosen Kampf auf. Auflösung der Schachaufgabe Nr. ö. 1) I. Sc2—d4 Scl-li3-{-; 2. Sil4 -h3 c2—cl Dame; 3. Sh3 —.12 »el .12; 4. Tg7—g4 D.12—cl: 3. Tg4—M f3—f2: 6. Tf4 —13+ Kli5—gG; 7. fö—17 Delxbl-j-; 8. Kai hl Kgfixiö: 9. f7-—f8 Dame und gewinnt. 2) 1. . . . e2—cl Dame; 2. Mil— g6-f- Kli.i—g.i; 3. S<I4 13-f- König beliebig: 4. Sf3\el und gewinnt. 3) 1. . . . <-5: .14: ■>. l.hl —fö Sei—1)3+: 3. Kai—a2 Sl>3 —cl-p: 4. Ka2—hl und gewinnt Lehrreiches Schach . Weiß: 16 Figuren: Kli2: Del; Tal. Tal: I.c2. I.c3: Sc2. Sh4; Hauer a2. 1.2. c3. d4. cä, f4. g4. .1.3. Schwarz: 16 Figuren. Kh7; DI8: Ta8. Tg8; 1.1.7, I.g7: Sc6, S.I7; Hauer a6, b6, c4. .15. c6. 13. g6, h6. Stellung nach dem 18. Zuge von Schwarz a b c d e f g h 19. Sh4v'g61! fEinc Opferkombination von hervorragender Schönheit.) 19. . . ." KIi7 g6; (Falls 19. . . . Df7. so 20. g>.f5 r~ f">: 21. Sh4 Se7; 22. Sxtä Sc7xfä; 23. Se2—»3 und gewinnt.) 20. »4 - f5J- K«6—f7: 21. fäXcG KHXc6; 22. f4—f5+ Kc6—c7: Der früliere amerikanische Botschafter in Konstautinopcl Einer der angesehensten Juden .Amerikas, der frühere Hotsehafter in Kotistantinopel, Henry Morgenthau, vollendet am 26. April sein HO. Lebensjahr. Er genoß seine Schulbildung fast ausschließlich in New York, -wohin seine Filtern 1865 aus Mannheim, wo er'ucun Jahre zuvor geboren war, übergesiedelt waren. Er fühlte sieh auch stets als Amerikaner und zeigte das in den zahlreichen öffentlichen Stellungen, die er als F'reund W'oodrow Wilsons einnahm, zur Genüge. Kr erwarb bich als Advokat, Gründer und Präsident gewaltiger Hauunteruchmungcn, auch als Direktor der Underwood-Schreibinasehinenwerke großes Ansehen, das durch seine. rege Beteiligung au den Wahlen als Chairniau des Demokratischen Komitees noch erheblich gesteigert wurde. 1912 nahm tr all der Präsidentschaftswahl Wilsons regen Anteil und wurde 1913 von ilim mit" dein l!i> l sc h u f t c r pos te n - am Goldenen Horn betraut. In dieser Stellung Iickuiidele er das größte Interesse au dem Seliicksal seiner Glaulx-us-gcnosscn in Palästina. 19I6 nach Amerika zurück- ' gekehrt, um zum zweitenmal die Wahlkampagne für -Wilson durchzuführen, führte er-im folgenden Jahr'den Vorsitz in der amerikanischen Studiciikonimkäsina zur Errichtung einer jüdischen Heimstätte in Palästina. So sehr er mit dem -wirtschaftlichen. Aufbauwerk im heiligen Lande sympathisierte, so abgeneigt zeigte er sich allen rein völkischen Bestrebungen der Ziouisten. Diese Einstellung trat noch deutlicher nach seiner zweiten Palästinareisc vor 10 Jahren hervor. Er . war auch Mitglied der Rotc- Kreuz-Kouferenz 1917, wurde 1919 Mitglied der amerikanischen Delegation auf der Friedenskonferenz und führte 1923 den Vorsitz in der Völkcrhundskommissioii zur Umsiedlung der aus Klcinasicu vertriebenen Griechen. Im vorigen Jahrzehnt seines l^cbens zog er sieh von der politischen Tätigkeit zurück und veröffentlichte, mehrere Werke, in denen er sein Wirken in Konstantinopcl und Athen anschaulieh schildert. Er erwarb sich große Verdienste um viele Werke der Wohltätigkeit, auch auf jüdischem Gebiet, und arbeitete eifrig au den Aufgaben des Joint Distribution Committc'e mit. Ein Staatskommiflar für die. jüdifchen Gemeinden des Saargebiets Saarbrücken. Das in Saarbrücken erscheinende Nachrichtenblatt für die Synagogengemeinden des Saarlandcs vom 3. April enthält folgende Bekanntmachung: .,Dcr Herr Reichskommissar für die Rückgliederung des Saarlandes, Abt. Kultus und Schulwesen, - hat mit Sehreihen vom 25. März' 1936 den Synagogcngcmcindcn des Kreises Saarbrücken folgende Mitteilung zugehen lassen, welche die Einsetzung von Herrn Dr. jur. Oskar Schloß zum Staatskommissar festlegt: .,Auf den Antrag der Synagogengemeinde Saarbrücken vom 10. März d. .!. bestelle ich Sie .hiermit» zum Staatskommissar für die Synagogengemeinde Saarbrücken in jederzeit. widerruflicher Weise. In dieser Eigenschaft obliegen Ihnen bis auf weiteres die Befugnisse, die statutenmäßig den Organen der Synagogengemeinde zustanden. ■ Alle Maßnahmen.. die von Urnen als Staatskommissar gctrollcn werden, und die bisher der l>csrhlul»mäßigcii Entscheidung der Organe der Synagogengemeinde vorbehalten warep und der Genehmigung der staatlichen Aufsichtsbehörde bedurften, unterliegen auch weiterhin meiner Genehmigung. I. A. gez. Dr. Bucch." Das Jiltcrnhilfswrrk für die jüdische Jugend c. V.. das seine Aufgabe:! darin erblickt, in enger Zusammenarbeit mit Behörden, Schulen und Elternschaft begabten Schülern die Vollendung ihrer Schulatishildung zu ermöglichen und zu erleichtern und sie in allen Bildungsfragen zu beraten, wählte in seiner; ordentlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Zum 1.- Vorsitzenden wurde Senatspräsident i. II. Dr. S p i 11 c 1 gewählt, zum Kassenwart l Icrr Emil V r i d Ii e r g. Der 2. Vorsitzende, Walter C a 11mann, bleibt im Amt. Dem erweiterten Vorstand wurden neue Kräfte gewonnen. Schwedisches Ehepaar vtrmletet mBbl. Zlmm. evtl. Sammer. wohnang In Villa nlhe Berlin. Tel. Anfragen: Neuenhagen 2563 oder schrlfll. Anfragen unter V 133 an die Anzeigen-Abteilung derJ.A.Z„' Blelbtreustra.B 2 Buchten Sie I Cime unseren I Anzeigenteil tmpfeMeaswecte ffiezuqsqueUea JODISCHE PRIVATE IflUSIHSCHULE k HOLLAENDER S Ulterln: Susanne Landtbarg gab. Hallaandtr Ausbildung In allen Muslkf&chern auch für Anfänger und Kinder Aufnahmen und Eintritt Jederzeit Charlbg., Sybelstr. 91 C 1 : BERLIN C1 6063 RaprfisentJUBntWagen. - Dag. gr. 7 sitz. Pullmann Limeusine, Psckard 100 PS Blei, Hardenbergstr. 19 (MJt.).Q.) | Autotankstelle | | Bücherrevisoren | Rieh. s. Kaufmann Wflmend. OenibrDckarStr. 2-4. Lief, fr H. Öle. Fette. Betriebstoffe. Autorelfen | Buchdruckereien "| | Drogerien ■ Bacndmckerd Z1KEUUNN Papier und Bürobedarf Stempel. Charlottenburg;, KanUtraBe 33 C 1 itelnplatz «71 M. 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