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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-04-01 · 14 (1.4.1936) · page 6

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
14 (1.4.1936)
Date
1936-04-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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vlw, jioldciii- Medaille, die der niuli^r Sti<*ji<T irini<£<* Jahn: y.uwir mmi den .luden I Ianilmr<^> aln Zriclicti Wrclinin;; und Drinklunkrjl rrliallcii linlU:. Iiiii ilarko IIi IvCimI)ii-> zur jüdi^i Jn n Iti-Ii^ion und zum r r I i - •lirisni j ■ i Ii ü r a I i t> in iih iri n-inrr |K>^tl i\ ri-furiiicn'-i-liiu Atis|>rii^im^ hat «r iiuirli in den .,IIclrac.iHiii»ni n\n r di'ir Wrlinuillilil^t'il di-r /.weilen Kummer dr> (fri>U]ii-r/.o^ti>ui.s Itadeji liltrr die JCiiian/ipuiiuu <lt-r Juden" ati^e.tc^t. ..Wem l»et «liefen «.ehwacti «'iitü'ui Teilen Zügen". lifliUl «■■> da, ..am li nur ein venrlirle^. n - halK-ncs In;ili»ej» lüld. wir dem \Vrfa»iT dir^T Znlru vor Au^eu «eli\velil, der wird. M-iue l'nli riiluu^ uImt ji'iic eii»liei/i^r Huiujifhinni^R Auffalltii^ änLVren hclnii> einer Kr)i»ii»ii H-ilen. ivr viril «laruiii fniliiii uiehl minder da- AilL>ere \inti luu:-reii. das Wr^üti^lirlit; m>iii L'nver^än^li'lieu v.w ireuiien «i-^rii: er wild i\»i-j»»e», *Iie. nur in freier, leichlcr. ununlerl»rwe|ien»'r (ivsvülutuiif: Welt liaheli, fiic-Iit .gewalNam fentgeiiallen uisM-ll wollen, wi» sie Meli mi*liWii: er wird ei der Seele der Hr.li^Miti zutrau:-:i. dalA sie au der Slelle du« <icwaiidi;si das die Zeit dir \ iVlIi it Iii *ei-lürl. uarlidem ei >\t: Jahrtauxiide luudunlt umliüllt. nirli ein ihhIi dauerliafielen. «eMi^ere.-. und darum keiner /»-r-iönni^ dunli die Z<-i( au^^ex l/les zu .-><:iiajT<:n im^laude h-im uünle. Aiier <t wird m IIi-.i . für die l ornn ti, die er im \'n»» r^:ni^ ln*»riffr» •:Jii»I>l- Kln ri ijii-liin^. rm|niiii{i n uliil >ie nii lit feindMdigeui I lulni:- wi^tm-rlil |neisge|»eu. Kr-wir«, fiili!»'ii, ilalA wir ersl dann uns filier ji iHl'oiiiien erlialn-n ilüuLeu kninii ii. nenn aulÄer allein Zweifel «eaelzl «laii diu ihnen mtwi^aic Wrehruu^ nk-lit dazu gedient fuil, die ^ioIm- Suuiiiil' des mrusehliclieu Kjioisnuii zu \ermehreii; sondern dnlA -Je einer reineren, weniger au Korinen liafienflen, «her n"')il minderinnigen, nalit minder lebendigen, uiehl inimler alle (•eilanken und Empfindungen durehdringL-nuYn inifl Jäiitnmlrn IteligiositüL l'lalz gemacht hal." l'ilr iiU* uii- ItetÜngie Anerkennung der religiösen Zeremouialhebiinniiungi'ii, dir -einer ■ Iilieraleti Kiusleltung. enlsnriagt. /.eugeu aueh ilicst*. Viorle: .,U;nuui mülAt ihr aueh daä jüdi'selie Syslem golle><licustlieher \ ei rii littiugeu und I jilsaguugen. verbunden mit meinen .Se^en-,formr.lii und («rheleu. als ein ji'licii<Ii«es Ganzes in seiner vollen W'irk.-aiukeit auf innig religiöse Gemüter helrurhlel halten, um zu begreifen: auf -solehe Guniüler, «lie aueli i»ei hoher l»ililiin:* und h<dleiK freien lleligionsbegriffen darin lehen ui" in .einer mannen Atmo>jilniie des GlaiiUens und tler Aiulaeht.1' 07 .laiin: alt i*t (^aluiel Iti'esser. am 22. April 1863. gestorben. Kr wurde auf dein WaefiiKithen Friedhof des Grindel* in Ilambur» beige.-etzt. Auf .hinein Grabe wurde zwei Jahre .später ein alb-goriM-lies Denkmal enthüllt, mit dem Itildnis der Wahrheit, die die Sehlauge der Lüge tütet. Ks will wie ein SyinlMil anmuten, d;i|.\ wie wir in der letzten .\miuuer der „Jüdischen All- »riiiiiiien" mit teilten, iler GrindeHriedni>t zum 1. September die-,e- Jahres, wo der Vorkämpfer ihnjetzt abgcschlo^enen. ll]Hiehe der Kmaitzipatiou bestattet Jii-gl; geräumt werden muL>. E. Ta. Kräfte erteilen, die vordem au diesem Institut gewirkt halten. - Violimmtcrrichl für Erwachsene wird Werner Lywen erteilen, für tlas l'aeh -de» \ ioloneell« hat Ernst Silherätciii zugesagt. Weiterhin ist die Einrichtung von Blüscrklassen geplant, aueli an eine Kapellmeister- und Orehcsterklas.sc hat man .schon gedacht, falls sieh InleresM'nten dafür finden. Die Ausbildung im Orgel spiel .-oll Erwin Jospe übernclimen, der auch einen Kurs im Kinder- Gcmemschuflsmusizicrcn leiten wird. Ein Collcgium lnusinim Wird Gertrud Wert heim abhalten, für Vortrüge über Musikwissenschaft wurde Dr. Anneliese Landau verpflichtet, für Sondern ort rüge wird Dr. Sehildbcrger zur Verfügung stehen. Der Alusiksehule soll ein B e t h 11 a c h a s a u i m angegliedert werden." dessen Leitung Dr. Oskar Guttmaun ül>ernumnt. der aueh im geistlieh-synagogalen Chbrgcsang unterrichtet. An dieser Kan- * torensehule Millen hauptamtlich tätige .Vorbeter für größere Gemeinden herangebildet werden. Neben der hau pt fach liehen Vorbildung in I lebräiseh, im Chasanuth und im Gesaug will u. a. auch eine gründliche allgemeine musikalische und musikwissenschaftliche Schulung erfolgen. - Es ist ein erfreuliches Zeichen des Oplimümus. daß man daran geht, eine solche Anstalt ins Lehen zu ruTcn.- Wieweit weh alle l'Tünc verwirkliehen lassen, muß abgewartet werden. Es hängt zwar in erster Linie von der, Beteiligung ab, aber auch von den Kräften und den Methoden, die sicli" in dieser jüdischen Musikschule entfalten werden. Zwei Samsons und zwei Dalilas Die Aufeinanderfolge \ou ..Garmeu" und ..SauiMiu und Dalila" im Kulluihuudspielplau rei/.t /um Verglcieh; lÜ/.e( und Saiut-Saeu?. slebcil ja national und zeit lieh, - als Exponenten frmizÖMtf-hei lUiiiiinitik einander nahe. Gemeinsame*. lietV sieh aufspüren: elvi In der 1 tolle und Au-p:^ialtimg. die dem .\atioualkolori( — dort Spanien, hier die heidni-che. We'll der l*hili>ter .— ab. 1 linli i-griind de> Ge-ain1gemrildr-> iruh il wink Viel Mieaelalyrik klingt in der ..Samsoir'-Parliiur auf, uml da- LiilM-sln-keniilnides Helden eiM-heint als — blassere — Parallele zum SehluU \on Joses Itininenarif. Der biblisehe Stoff gab mdewn AulaLv zu einem breiti'ii 1 liueinwaeliM-u oralorienhafter, kin'henmusikali>eher Elemente: mau \erniuiuiL (iirgorianik. l'alestriua und polyphone Formell. " Und — hier liegt die Schwarbe des Werkes — die 'drainalisehe Charaktc.ri-lik greift letztlich nicht wesentlich über den oratoritehen Itereieh hinaus, besehränkt sieh auf Abgrenzung der heidni^eheu und i?>rai*lhiseheii Sphäre, geuügt als«» «leni llahnu-n. bleibt aber nleii beiden^ Haupl ligureli an seelischer Ver- , liefuug und bfutbafter Lebendigkeit inaürhes sehuldig. Am stärksten haftet da* noch jene Stell»? der SehlulW.eue, wo Dalila d«-n («ebleudelen mit «1er \ erzerrh'Ji Melodie dires gemeinsam:'ll I.iebesge.-ange.- \erlmbiit. Die l'ai'bi^keit des Hahmeus. die Süße der Melodik, der bestrickende Wohllaut des Salzes bietet indessen noch genug des lVi-iliven. .Ilei lterlhold Saude r i^i besonder» «ler (lior glän/end aufgeb«ibrii; in prai-li(\ol!e|- Iu:o;:a:io;i iiml sorgfältigster Srhatlieituiu entr-pii'hi i-r seiner zentralen Aufgabe. Die orchestrale l nt -rmalung erfolgt di'-kiel i:ntl bleibt durh sh'ls b:*sehwiugt: im Ausmiisi/iereii ilien-r bEüliendeu Homaulik \ermag der Dirig.-:it sein Küu^l'ei luin S4i* reell) zu tulf.ill.-ii. Kurl Singe r.> Ite^ie und Hein'/. t'ou«lells Ate-stalliuig knüpft in mauehem au den „\uhueco" au. \*ou dem oraloricuhafleu Anfang h:-ht f-sieh die Dvuauiik der*Ahiinei«M-h- und Obcrpriesters/.euen wirkiiugsvul! ab. •Die Gesamlaularje isl dem Stil der, ..Großen Oper" angepaßt. Eiuzelues üIh'iv.i'II»! nicht; di\- filier den Kopf gezogenen Talle^ini der beleiideu .luden. all/.u getreu, koutrasl'u-ieu seltsatu mit «ler Greg<»riatiik Uire.s Ge-anges. liiauehe lte\n-gungen des' l.hiir's er-eheineu zu gewollt: am beginn des /.weilen Akies glaubt mau die auf dem^Divaii ruhend;- Dalila \<m einer 'r<'isehenhunpe Ik'- leuchtet. Wir Hjlder .-ind .wi^di-r \o:i sehöiier l'arbwirkung. und es gelingt der Kmdiuek d<*r M(ii.ii..i;-ilt;di(ät. KugcM I" r a ii - k y bringt für di u Sam>ou die große Sliiiiiir.'mit, die inülie!:)-dm'h-rhwiiiüt und i!r-;i Meloilieu ihren Glanz gibt: \<w >eiuein Spiel .^elil eine hesiindere l umillelharkeit - uiehl aus. Liu s«> mehr i-i die.- »lei Kall bei »einer Partnerin: Su-aiuie.Loe \» e u- -Irin riTilll die Gi Mall <l.-i Dalila mit aller I>ebeniligkeil ihivs hohrn ilarslelleiiseheu Könnens; an siimmiiihtr Tragweite* kann sie sich freilieh mit iiirein Partner uiehl messen, besitzt alf*r dafür ein«- innere' \fibratiou lind «•inen Schmelz des Klanges, der «las große Ducti /um gesaugliilien llöhepunkl werden läßt. Einen wuelilig«'U. herrisi'heu Oherpricster gibt Siegfried V r i a s, «ler au Stiuuugewall mit Trausky weiteifert. -Gerhard P e e h u e r ist ein fius(er«*r Abimeleeh. «*iue Pizarroge-lall mit aller dazugehörigen Dianialik de- Sinken». I >ie ruhige Wünle des allen I iebräers \erk«"««'p«rt Elitz I.echu«-r. de>s«-n «-»lletn Hariton «Irrartig'? T\ pen" be>initlers gut hegen. In den kleineren Hollen fügten sich Merheit X' i. e in p i u . diiliiis Kuthau und Ih-inrich Korn Jtaruu«dsih ein. 1)1«' Si>!o\ät\/j'. Jl«ilph 11 a »1 o . Uuth C o mi e II. N« llv .11 i r s <■ h und Marianne Silheruiaun) unlersl reichen «h'e heidm-r(i-i>rimiti\e Note. In der atteruierendeu Biv-elznug halle Anna Lipin jnit ihrem jiu-g«'spniehi-u diinkleu Alt und in ihrem ganzen si"bau*pieleri-i-heu Typ «h'r. Partie der Dalilagegenüber** \oa \ornher«*in keinen li-ii-hleii Siaiul. Neben der leuchtenden und" kräftigen Ilöhe .sieben in deii :n»b-rn Lagen manrbe Sehärfen: die darstellerische I/'istnng eifnbi im Verlauf de>.\beml> eine"Steigerung. Max Mausfeld al» Sanwin. hat gegenüber seinem Xurgängrr gerade ein helleres Timbre: in Anbelraeht seiner Herkunft vom Kouzertpodium fand er sieh re«"ht vorteilhaft mit der Holle ab. Walter Olilzki gibt mit einem weniger herrischen als das Kluge lierecliueiideu Oberpriester wieilcr ein in sich' geschlossenes (Jharaktcrbibk Heide Aufführungen fanden herzlichen Ilei fall. IL Erevlun. Kiinßlerifche Veranftaltungen Mit einer Orgclkanzone von Heger begann ein Konzert der ' Seelischen- W i n t e r h i 1 f e in der Synagoge L ii t z «» w s I r a ß e. Ludwig A 11 in a n n erfaßte so recht die Gebärde dieser Mu-ik und brachte ihr stilles und doch so drängendes Schwingen schön zum .Ausdruck. Alice Geisenberg hat für Handel und Wolf das Breilausladende der Linienführung, «las Edle in Klang und Gestaltung, muß sieh aber vor dem lloehlmbeu «les Tones hüten. Jloris K roy t konnte in -einer Krrislersrheu Bearbeitung seine Virtuosität und die Qualität seiner T«ingebuug prächtig entfalten. Willi Ar» n wirkte als sorgsamer Begleiter. Wcilerhhi ballen sieh noch Ilse Golduer (Iteziialinn), Oskar und Cläre Manezyk und Josef Weiß zur Verfügung g«-.-leIIl. ■ . Im Uabuicii der kulturellen Veranstaltungen Jiei Weil spra«-h Dr.*^Lutz Weltmann über ..Spinoza, ein Jude im Europa des 17. .1 a 1» r h u u d e r t s'1. Unter interess:intcn Seitenblicken auf das geistige Leben der damaligen holländischen .Indenheil wurde «ine Deutung der Persönlichkeit Spinozas von seiner marraniseben Herkunft aus und eine Einordnung seiner Lehre in «Iie Kontinuität der jüdischen Geistcsgescluchle unteruVimmcu, wobei bemerkenswerte Zusammenhänge mit traditionellenjüdischen Lebreu beleuchtet wurden. — Musik aus 'dem 17. Jahrhundert umrahmte den Vortrag. IL E. * Das Jt «■ r I i u e r Opernsludio. ein Kollektiv jüdischer Hühiicusängcr. das sich die löbliche Aufgabe gestellt hat, eiigagemenlsloseu Küusllern ein Betätigungsfeld zu schaffen, und auch dem Nachwuchs Möglichkeit zu «eben, sieh vor dvr Öffentlichkeit zu erproben, halle sieh mil Verdis*,.!! i go I c t t o". der auf einer, unzulätiglicheu Bühne dargelmlen wurde, in jeder Hinsieht eine zu hohe Aufgabe gestclll. l'jiler der musikalischen Leitung Herbert Iilicuiha!s wirkten mit: Bruno Ucko. Hermann Salomunski, Erna Sta(»f ii. a- Alle Darsteller gaben sich redliehe Mühe. Ein jüdifches Konfervatorium in Berlin Das jüdische Berlin wird demnächst durch ein Kon-ervaloriuni bereichert werden, das unler «leni Namen .1 fi«I i s.e h c private Musikschule 11 <► I I a e n «I er am 15. April im Hause Syhelslraße <J eröffnet wird. Die Leiterin ist. die bekannte Musikpädagogin und Sängerin Susanne Landsbcrg" geb. Ihdlacndcr, die \«»n der zusländigen Behörde die Genehmigung erbiallcn Iiat. diese Anstalt für jüdische- Miisikstudierendc zu errichten. Die Aiislal isl ab; Aufbaiisetiule gedacht und soll der jungen jüdischen Generation neue Ausbildung^- und NVirkungsmöglichkciten geben. Der t'ule.rricht soll in S»I«fächern.und. bei genügender Beteiligung, aiu-h in Gem«*iusehaflsfäehcrn aufgenommen werden und sii-h auf Anfänger und l'«>rtgeschrittene Ins zur künstleristhcn Reife erstrecken. Der Lehrkörper wird sieh aus Kräften zusammensetzen, die in «ler Lage sind, die ihnen anvertrauten Schüler ihrer Begabung gemäß zu fönlern. Der Gesanguntcrrieht wird durch Susann;? Landsberg um! Wilhelm Gullmauu. erteilt werden. Mit,. Paula Salomon (Lind he Tg) schwellen noch Verhandlungen. Für den KlaviemuU'rricbt der Oberstufe A und B wurde Wolfgnng Hose gewonnen, zu dem im August Theodor Schoenliergcr vom früheren Sleriisehen Knnsei \alorium hinzutreten wird. Den Klavienmter- . rieht für Mittel-, Anfängerstufe und Kinder' wenlen gleichfalls KLEINE MIXTEILUNGEN Das Sekretariat für Bildende Kunst eröffnet im Khihheim des .Indischen Frauenbundes, Marburger Straße 5. I. iun Sonntag. 5. April, eine Ausstellung von Werken von B e a t r i e e Lion und Heins Hosenthal. Besichtigung wochentags und Sonntags \on 10—2 Uhr vorm., Sonnabends von 5—7 Uhr. Eintritt freL Das' Gesaintarehiv der Juden in Deutschland. Berlin X 24. Oranienburger Straße "28. teilt mit: „Aus die tätlichen Gründen fallen die Sprechstunden «les Gcsamtarcbivs im Monat April aus. Alle Aufragen während dieser Zeit bitten wir schriftlich einzureichen.*1 Dir OHT-Grsellsuhait zur Förderung des Handwerks, der Industrie und der Landwirtschaft unter den Juden, Abi. Deutschland E. V.. Berlin W57, Bülowstraße 9U, gibt bekannt, daß ihre Büroräumc sich ab 1. April d. J. Berlin W15, Pariser Straße I L 2 Treppen vorn, befinden (Tel.: J1 5104). Die Sprechstunde fällt des Umzuges wegen vom 1. bis 5. April aus- Jüdisches Leliriiaifs. In der Wissenschaftlichen ArbcilsgenHnschaft am Donherstag. den 2. April, Marburger Straße 5 HL 20.15 Uhr, spricht Franz Ollcndorff über „P r o b I c in p der modernen Natutwissc«*tl\afti;. Das Sekretariat Weiht \om 4. April bis 14. April geschlossen. Personalien. Herr Alex Jaks. Große Hamburger Straße -<lbeging am 28. Mär/, seinen 80- Geburtstag. Bis 1921 in Grone ^frühere Provinz Posen) ansässis. hat er dort 20 Jahre laug «la- Ehrenamt des Sladtvcrordnetcmorstehers bekleidet. Während «b*- Krieges hat er besonders die Krlcgslazarette in Cruue lnilbetreul und großzügig gefördert. Trotz seines hohen Alters hat Herr Jaks sieb der Jüdischen Winterhilfe ehrenamtlich zur Verfügung gestellt und sieh mit vorbildlichem Eifer für «Iie Notleidenden cinge.sclzl. Die im Verlag P. Haa.-ch erschienene Bearbeitung de» „Job s e Ii i m e h o" zum Konzert-Vortrag für Violine und Klavier (Harmonium oder Orgel; isl in den Verlag von Boas .Nachf. (Sänge rj übergegangen. Ebenso die erleichterte Ausgabe mit hebräisrhein und deulsehem Text. Beide Bearbeitungen und die rbersetzuug sind von Max Wacbsmaun. SONNENDRUCKEREI Berlln-Charlbg., Wilmersdotfar Str. 52 FELIX WOLF C 1 Steinplatz 112B Drucksachen jeder Art Ausschreibung von Lehrersfellen An unserer öffentlichen M i 11 c 1 s e b n Vv sind drei nisseiiseharib'rlie I^clirer- bzw. Lehrcriniienstrlleii zu besetzen. Die IJesnhlung regelt sich nach dem Millclschul- Iehrer-Besoldungsgi*si;lz. In Frage kommen nur Lehrkräfte. " die das 'Mittelscbullehrer-Examcu abgelegt haben oder die Befähigung für das höhere Lehramt besitzen und über ein gutes jüdisches Wissen verfügen. IIcm erlnuigeii mit ausführlichem Lebenslauf i» erden umgehend erbeten an die Schulverwaltung d. jüdischen Gemeinde zu Berlin Berlin C 2, Rosenstr. 2 — 4 Nordamerika - Florida Distlngferte Dome, Jüdin, 40 Jrin der Tschechoslowakei, kl. Vermößcn. wDnscht baldige Hairat und Abreist mit älterer vermößcnd.'Persönlichk. ZuscJir. mit. U 132 an die Ani.-Abt dar J. A. 1." Berlin-Charl. Z, Bleibtreuitr. 2 Beactiien Sie Düte unsere Anzeigen BERLIN tmpfehienswecte fötzugsquetlen BERLIN Tankstelle. VulkanlsicranMalt. Zubehör. RutscIrtiitfverlallren (SamintTn^- Gebr. Rlebenf eld ~B«i»n Joachimsthalerstr. 22. i 2.1744 Barlln C, Alexanderstr. 3D. E. 2 497B [ Aiitotanksfelle -Tankstelle Kaufmann Wilnin^. Oinjbrücker Str. 2-4. Licf.fr 11. Öle. Fette. Betriebstoffe. Autoreifen Edwin Rothschild . pcpfleRte. 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