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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-03-18 · 12 (18.3.1936) · page 1

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
12 (18.3.1936)
Date
1936-03-18
Page
– (sequence 1)
Language
German
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BERLIN 18. März 1936 Ettckiui-fedM PREIS 25 PF. Nr. 12 / 16. Jahrqanq JÜDISCHE AUGEMBNE ^Schriltltltiiiii; und GeschältssteHt*: Berlin-Cliarlotteiiburn 2. Bleibtreustruik- 2. C l Sieinpl. 37U3. Bunkk.: Kreditver«in f. Handel u. Gewerbe cGmbH. Berlin N 24. Postscheck-K-: Berlin 257UÜ — BeäURspreis: RM. l,— mon.itlicli «.cuzütf!. R.M. 0.10 Zeitimi,rsk'fchülir und Beste! lgpld), hei Streifband Yeriaod ruzüpl. KM. 0.3l>. Virrlu^: VcrliiifatteuuaseUHi'littIt m lVMitrieltluiul :meäi-Ht:er JuuVii tu IUuli:i Hüiii-U.. I.lu.-Ol.'iili.t'.'ul.uiy 2. BI>'il>Ut^i<(r- 2. Au*eit(«u|ir.: Die 12tfe«l< min - A-il.- kpl. .S. trir l-'.iinilii-ti.niivi>;i'n Upl. it. Inr StelU-i^eMu-lic Kjil. 5 Bei uuvrrtft'ltultleter Niclill>«>IiA(e>uut£' t-«»t«M l»iu Auiynii'li «imf Ver<üluaü NEUE FOLGE DER J ü D I S C H - L I B A L E N ZEITUNG Council for German Jewry tritt in Aktion Die Aufgabe und der Plan — Sir Herbert Samuel, Lord Beariled und Simon Marks appellieren an die Judenheit Englands - I.itmlim. Dir um faxenden . Plaue des Conne!) fi»r -Cerman .Icu rjucrdeii in einem - A u f r u f . dargelegt, den Sir Herbert Samuel. I.nnl Hear-Med und Simon Marks soelten an 'die Judenheit Kuglaud-. rrla<*eu |ial>en. Der Aufruf hegiuut mit einem Hinweis auf die Luge der luden in Deiitseliland. Von'der IVsLsteirung abgehend, daß die jüngere jüdtselie Oneriititm zu der Clirr-. zeugnng viin der Ans^i hi>ln*igkeil einer Zukunft für sie iuuerli.-ilh IVutsehlands gelangt sei. liehen die Verfasser des Aufrufs MMlaitu die Notwendigkeit einer auf mehrere Jahre hererhneten umfassen-, den Akticui' li'T\(ir. dureh die 3 eine endgültige I,ii>ung dis I'mlileius in hinein ganzen l mfang oder wenigstens für einen grüßen Tri! der Itetroffenen Inrbi Ige führt werden soll. Dieser ernste Angelegenheit — so heißt es in dein Aufruf — .muß hei allen 'jüdischen Mensehen Svninathie. und Sorge erwecken, denen ein besseres (le^chiek lwsclucdcn ist. Sie werden erkennen. «h.ft> es sieh hier nicht mehr bloß um \\ ohltüttgkeit an ein/elueu Auswanderern handelt: die sieh in zeitweiliger Notlage befinden. Gewiß wurde schon bisher viel" konstruktive Hilfe geleistet. Doch , sind diejenigen, die au der .Spitze der in jedem der drei letzten Jahre in Kiigkmd zugunsten der Auswanderer ans Deutsehland unternommenen Aktionen standen, überzeugt, daß es an der Zeil ifl. Maßnahmen grundlegenden Charakters in dieser Sache zu treffen. Vollständige ClKTciustinunung mit den Führern aller Teile der Judenheit Amerikas wurde angestrebt tind erstrebt. Unter ihrer Mitwirkung wurden die folgenden Vorschläge ausgearbeitet, die nunmehr der Öffentlichkeit unterbreitet werden. 1. Ziel der Aktion ist die Krmüglichuug der Auswanderung von Juden aus Deiitscbland in so großer Zalil wie es durchführbar i?t. Die gegenwiiiiig in Aussieht genommene Zahl betrügt 20 00(1 bis AÄO0O jährlich während der nächsten vier oder fünf Jahre. Ks wird' sich bei diesen hauptsächlich um junge heute und Kinder handeln, -.doch wird vorausgesetzt, daß viele ältere .Männer und Krauen später nachfolgen werden." *J. Ks wird erkannt.' daß die Auswanderer in der I lauptsachi* solche, licrufc und Kignuugcu haben sollen, durch die sie sich für ■ die lWstimmuugsläniler als nützlich erweisen können. X Kin großer Teil der künftigen Auswanderer und viele «ler bereits Ausgewanderten weiden eine besondere Schulung oder L'inschuhnig in Handwerk odrr Lnmluirt-dijft dmehmaehen müssen, wozu Gelegenheit gclwten werden will. 4. Über 30 000 Ausgewanderte aus Deutschland" halten sich bereits in P a 1 ä s t i n a niedergelassen, und man hofft, daß es einem großen Teil der Auswanderer der nächsten Jahre ebenfalls möglich sein wird, nach Palästina zu gehen. Zu diesem Zweck wird es notwendig sein, die besondere Ausbildung junger Menschen für das landwirtschaftliche' und industrielle Leben in Palästina auszubilden sowie Pläne für die weitere Entwicklung des Landes, zu fördern, durch die neue Arbeitsplätze geschaffen werden. 5. Die zeitweilige Unterstützung. <He gegenwärtig jener Minderheit der Ausgewanderten gewährt wird, denen es noch nicht möglich war. einen Erwerb zu. Huden, uml die in N«t simL kann nicht eingestellt werden. Viele Einzelpersonen und Kamiücn sind in verschiedenen Ländern gestrandet und in verzweifelter Lage. Ihnen muß man helfen, ein ständiges Heim zu finden und muß sie inzwischenvor Elend Ih:wahren. 6. Der."Council fiir German Jewry ist jetzt zur Erfüllung dieser Aufgaben geschaffen worden. Die amerikanische Judcidieit wird in ihm voll vertreten sein. Er wird gewisse Funktionen Iiei der'Auswandererin! fr zu übernehmen haben, die früher dem vom -Völkerbund eingesetzten Überkommissar zugewiesen waren, denn die Tätigkeit des neu ernannten Oberkommissars ist in stärkerem. Maße auf die politischen und rechtlichen Seiten des Problems eingeschränkt. Der Council wird die bisher von dem Central British Fund for German Jewry geleistete Arbeit weiterführen und sich dabei seines Apparates liediencn. Es ist nicht beabsichtigt, eine neue große Organisation zu schaffen. Die Körperschaften, die seil langer Zeit auf verschiedenen Teilen dieses Arbeitsgebietes tälig sind. fc behalten ihre Autonomie und setzen ihre Arbeit fort. 7. Es ist klar, daß weit größere Summen als bisher benötigt werden. Eine gewisse Zahl von Auswanderern wird vielleicht in der Lage sein, eigene Mittel mitzubringen oder bei Angehörigen und Freunden, die Iicrcits in anderen Ländern ansässig sind, vorübergehend Gastfreundschaft und Hilfe zu finden. Unter Berücksichtigung dieses Umstandcs wird die für die Durchführung einer Bewegung in dem beabsichtigten. Umfang erfirrd er liehe Summe auT mindestens drei Millinniii Pfund geschätzt. Die. Führer der amerikanischen Judenheit schließen >hh diex-r Schätzung an uml .>iud bereit, die Vcranluorluug für die Aufbringung, von xwei Dritteln de> Itetrages zu üheriicbin.-n. uohei ein Teil davon bereits in vorhandenen Kond* zur Verfügung stehi. Von dem Itctrag von einer Million Pfund, der in Großbritannien und im britishen Heien Miuie in anderen europäischen Ländern 'aufgebracht werden Mdl. i>t ungefähr dir Hälfte schon in Sieht. Darin inU-griffm dir erheblichen Summen, dir bereite von gewissen Stiftungen zur Uulerstüt/.uug von Juden au** Deutschland bereitgestellt wurden. Die noch übrighleiU-ude Aufgabe aber ist außerordentlich groß. Die noch aufzubringende halbe Million entspricht der CesnmlMiiumc des .Ertrages sämtlicher drei Aktionen, dir von dem Central British Fund for German Jewrv durchgeführt wurden, riiwhlicßlieh der. Zeichnungen der größten Spender. Daran».»t zu ergehen, daß eine außerordeutlich«. Wlrc-igtmg notwendig ist wnui d?s angestrebte Ziel erreicht werden soll. Der K ereil 11 a j c s ** o d (Palc*-thic Fouudalion Fund of Girat Hritain) wird, wie tu de» drei letzten Jahren, von .seinen üblichen Sammlungen Abstand nehmen^ und schließt sich d e m j c t z t c rj a > s e n e n g c m eins a m e n Aufruf a u. Seine normalen Kinkünfte ans England, von denen ein großer Teil für Zwecke in Palästina *»erwcndrl wink .die direkt oder indirekt den "sieh dort, niederlassenden Juden aus Deutschland zugutekouuiien. wird ihm aus den' Krträguisscu dieser Aktion garantiert. .Am Kmle des Aufiufes werden technische Mitteilungen über diej^rt «ler Zeiehnuugsmöglichkeilcu und die Zeielmuugs.«lelleu gemavht. / ■» , Die Sammlung eröffnet l.umlmi. Mil einer i'iiiiim<k>\olliii Vcriiiislalliin^ im l)iir- «hchliT lluirPiii I>iii<I<iii wiirilc nui l.j. Mür/. ilic S u in in I u u <li-s CiMincil for C <• r m an Je w r y wir Ati(l>rili-!img miu einer .Millinn I'fnnil für ilie Iwmfliehc tlin.Hchiililun^ imil Aw>- wumknm« m>« .Imlcn all* Deulsclilnnil fcirrlirh « röilnc l. '/u il.-r KunTcranr. waren Aber Inusenil n |>rriH'nli]live I'ersüiilirlikeileu ilitr ' en<;li.seheii. Judenlieil erjiehienen. Den \'«i>il/. fülirle Aiilliimy ' de Il»lli«liil(l. " ' ' fn seiner l**rürrnun^-<-ins|iraelie wie^ er mif <li<: ^e»eii\*iirli^e intcriinliiiiiHle Lage uml ilie müglirhen Aiisirirkuu^eii mif diu jüdisehe rrnideni hin. Wir bcleu »ml Hoffen. rin l»:friedt- »ender und feii-rliehcr W'e« gefunden werden k.inn. W ir milsseii mil der Organisierung der un* iM-vorstehenden Arliett iii(ensiv fr»rl fahren, damit wir wirksame MaUiialnnen treffen knuiien. ridiald die unliliselien \'erlirdtilisse dies eriaulw'ii. Unser l'lan erstrelit den geordneten Aus/.ug einer großen Znld win Juden aus I)euLseliland naeh rnlästiua und autlereii IJtmlern. »lie lierril sinil. sie .luf/unetimen. Viel (leid winl lienüligl. um durrli L'mseliidung iler Kinwanderer sielier/.uslellen. daß sie wertvolle Hürger ilirer künftigen Heimat werden. Sir llerlierl Samuel führte ti. a. aus. er hoffe, dali in" vier Jahren öd ODO'Juden-aus IX-uLsehlaud naeh I'alfislina kommen werden, ühcr I2(I(HI jfdirlieh. Wenn im leisten Jahre «1(1(1(1 •Iinlen in Talästina aufgenommen wurilen, dann sidlli' es nielil unmöglieli sein, dals Auswanderer aus Deulsehland Jahr für Jahr in der genannten Zahl einwandern. Es ist zu hoffen, daß die ülirigen in anderen Teilen der Well eine Heimst ä 11 e finden werden. Naehfrage nneli Handwerkern bestellt üherall. Sir llerhcrl Samuelgab Itrkauul, daß dir Judenheit t) ctttsi-lihnil e>. inwTnommcn nalie, die Auf galicu der L' in s eh u | ii n g , der lleförderung, der Sicherung günstiger Zulassimgsbeilingungeii und der Bewährung von Darlehen in gewissen Füllen zu erfüllen. Die nmerikanisehe Judenheit lialxilie Aufbringung der restliehen zwei. Millionen Ffund auf sieh grnommen. Die Arbeit werde ohne Schaffung neuer Organisationen und ohne Heranziehung eines neuen Apparates durt-hgeführt werden. Der Council werde die Holle einer koordinierenden Körnersehaft spielen. Die Geschichte unseres Volke», erklärte Sir Hcrliert Samuel zum Schluß, ist wcchsclvoll imd tragisch. Wir wissen.' daß unser Stamm seine Fehler hat. wir wissen aber ebenso, daß viele seiner Mitglieder der Menschlieit auf jedem Gebiete wissen-- schaftlichcr und geistiger Arl>eit hervorragende Dienste geleistet ' haben. Wir müssen durch; Hilfe in jeder Form zu ihrer llettimg lieitragen*. Wcizmann verbreitete sich ausführlich ülM:r ilie Holle . Palästinas im Hilfswerk und zollle den aus Deutschland stammenden Siedlern in Palästina Anerkennung für ihre I>:istHngen. Sie hätten -Disziplin, Ordnung und Schulung mitgebracht. Diese . Eigenschaften hätten sich bereits durch bedeutende Fortschritte ■in l-andwirtschaft und Industrie ausgewirkt. Simon Marks kenn- Umbildung de» Berliner Gemeinde voi'ltandeM Der \inslauil der JüJr>r|ieu Geuieinile /u Iteiliu leih mil: IiiVmIsc »iner Ainndnmiü de- Mertti Slaiil-U»uiuii-snr tüv die llanpl-tadl llirlin hat der \ »Unland der .lüili^ln-ii ti» nieiuih*' /« üerlill eine l Inbiljun^ ei lahren.. I .» mußte die Zahl tl.'l'. .\ »r- .-laud-iiiilglicdei der 1'a-niig des!; :il de. li'sl/r. vom -M. Jul" IIM7 aiiüepjißl .....1 ileuiücnniß auf 7 lieim-s-en beiden. Der VnrMaud >< l/l -ich iiuiuuehr im, folgenden »ieben Herren tusauunen: Direktor Heinrich S I u h I . Adolf Sebejer. (all F u e Ii s . Dir. Georg K a r e s k i . It.-A. Dr. Alfreilk I e e , Moril/. II o s e u- . I h a I . Aiulsgcrieiil^ral i. lt. Kurl T u e Ii ler. Anläßlich der 1 uibildiiiig des \ oi -laudes der .liuli-i li. u (ieuieiuili' zu Herliu. dem iiuniuehr drei r e 1 i g i ö s - I i b e r a I e ,'die Herri-n Stahl. Ho^i-nllial. Flieh»'. «I r e i '/. i o n i * I e n die Herren Klee, kareski, 'rui bler und ein e in e i n d e k o n s e r- \ a l i v e r Herr S e h o y e r; angehören, wurde auch da* PnV sidiuiii der Gemeinde neu knii-'iiliuerl. Ihm geliüieu^als Gemeindepräsidcnl Direklor lleiurieb S l a h I.' aU erster \'i/.epräsiileul lteehls;:u»all Dr. Alfred K lee und als zweiter \ izepräsiib'lll Adolf S e h » yc r an. . Duruli die l uibildiiiig des \or»laililrs wurde das l'rin/ip der glcirlilirrerhliglcn IWleiligung. von '/.ionislrn und Nirlit/.ioiiistrn au der (Hineinileführiuig nach dem Grundsatz de» Fiflv-I'ifly zum ei-sleu Mal in lU-rlin veruirkliebl. * , \\ ir «erden auf die Hedeulilug iliesi'r l mbilduiig des llei liner Geiiieiiidexir-Iaiide. in unserer naili-l.ii Nummer be-iindel« eingehen. - Letzte llaunfammlun(i der JüdiWien W inlerhllfo Die Jüdisehe Winleiiiilfe «Irin' vor dem Ab-ehbiß ilirer . Sainnilungsakliiiiien. In vei-lärklein Maße hin die Propaganda für' die bevorslebenden AliM liluß-SaiiinjInniieii und \\ oldläligkeil«- veranslaltuugen ciiigc«rlzl. In Herliu w ird lim S o u Ii I a g . d e n -11. Marz, die lelzle 11 a u s s a m in 1 u u g der Jiidi«ehen« Willlerhiire slallfindeu. Die Jüdische W inlerhilfe der llcrliurr .lüilisilirn (lemcillde riehlet au alle diejenigen, die geben kuliiieu. ■ lie Auffiirderimg, mit vollen lläuihni zu spenden. zeieluiele die gegenwärtige Lage aussiehnlos für die Juden in Deutschland und für die Juden Mitteleuropa« in; allgemeinen al«. wirl»ehafllieb .....icher. I'alfislina sei im«liiude. in ihh-Ii größerer Weise zur Lösung der zu iH'wrilligeinlen schwrrru Proldenie t»eizulrageu. Zum Schluß erklärte er, der Gouneil »enle die Au«- uanileruug von .liiili n aus Deiilsi hlaud nneli allen Ländern fördern, iii dencu-llic Aussichl auf wirlsehnftliehe Existenz vorluuiden «i-i. |j>rd lie« r«.tr d «childrrtc tlie Sehwierigkeileu. denen die jüdische Jugend in Deiltsrhland auf dein Gebiet von Erziehung uml Wirtschaft begegnet. Anfgahe der Aktion sei es. dir Jugend -viir allem zu rcllen, dainil sie imsliiiide st-i. später den alleren Angehörigen lieiziistetwn. Auch tler Wmi«chMfr Juden in Deutschland gehe dahin,, daß zunächst für die Kinder und Jugendlichen Sorge gelragen werde. '-<"''' Hearsleil riehlele au die Versammlung den Appell, eine .Million Pfund für die Arlx-il der . mVhsten vier' Jahre aufzubringen. Judifcfae Auswänderungakonferenz Paris. In tler am 4. Märzabgehaltenen ordentlichen Sitzung der Ev-culivc der llias-lclt Emigration Association ^llieeiu) erstaune tler Direktor der Hieeni, Herr Etkilianl Ollllgre, einen inisfübrlieheii Heriehl filier die Tätigkeit der llicem zugunsten tler jüdischen Auswanderer aus Deutschland sowie filier den Anleil. den sie au der Organisation tler direkten Auswanderung von Deutschland in ilie Cberseeländer genommen hat. Die Executive hat sieh damit einverstanden erklärt, im Juli I9SS nw große jndisi-he AnswiindenmgsWonfe.rrn/. vin/olierufe». an tler alle der 'Iiirein angegliederlrii Komitees in den Auitwaiidrrimgs-. Transit- . und Eiuwanderungsläiiilem Irilnehmen stillen, ebenso ilie Hilfstirminisatioiieu für Auswanderer au>t Drulscblautl in den verschiedenen. Ländern und gewisse Organisationen, tlie »ich mit jüdischer Auswanderung besehäfligeu und iuituer mit der tticem in Kontakt gcslondcn und init-ilir.zu- «ainmengearbrileL haben. Sir Neill Malcolm bei den Auswanderern in Pari«« Pari». Der Völkerl>iiud«tilieTktiiniui>tsar für Ailswaiidererfürsörgr. Sir Ncill Mubrobu. i«t aus Crnf in Pari» eingetroffen und nach kurzem Aufenthalt nach Palästina wcilergereist, wo er sich ungefähr bis Ostern aufzuhallen gedenkt. Sir Neill will mit-maßgebenden palästiiicii-ischcn Peraiiiliihkcilcn tlie Frage tler w e i I e r e n A II f n u Ii in e Iii ö g I i e Ii k e i t für Auswanderer aus Deulsehland in Palästina licsprechrii. 7V u Vor seiner Abreise aas Paris empfing deV -OlierWummisinr •6 •4*9pui5iepe4* qo8uoiios*a**-a. «Sa 0

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