Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 16 (1936)
- Issue
- 10 (4.3.1936)
- Date
- 1936-03-04
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 77% known words query
- IRI
…/4109741-2613419-2613429--675-2615544- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
B ERLI N 4. Mfi» 1936 EtistheUif^ec^ßh^ PREIS 25 PF. Nr. lO / ie. Jahr«an« JUDISCHE AUfiEHEME Sclirittleltunn. und Geschäftsstelle: Berlin - Giarloltenburj; '2, BleiblreustraUe 2. C 1 Stclnpl.3703. Bankk.: Kreditvereln'f. Handel u. Gewerbe eGrnbH, Berlin N JH.' Postscheck-K.': Berlin 25720 — Bezugspreis: RM. I.— monatlich nuiü^l. RM. Ü.10 ZeituogsgebüLr und Bestellgeld), bei Streifb&ndvertaiid uizugL RH. U.30- J|f ^» Verla«: Verlagagenusieaarbatt ia Uvuiichluait nusJUimer Jtuleu tu llerlio «GiubU.. Uln.-CbMluUeol.uni 2, lll«.liii.ni«tf.' -. Auttigonpr.: Di« UtfMp mm - 2*l\* Rp(. 8. (ür t\iml|l«<r->""i».'<" Hl»'. <•■ 'üf Sl«ll<ni*eiuctio Rpl. 5 Bei un«erichuldetar Kicblb«Ii«foruDii t>wUbt kein Auipiurk auf Veriiflluaa NEUE FOLGE ER JÜDISCH-LIBERALEN ZEITUNG Pur im von heute Von HEINRICH STERN Auch'Feste luilien ihre (lesellichte. haben im Lehen eines Volkes ein eigenartig-wechselndes Gesicht. Chanukka und Purim, Erinnerungszeichen an wunderbare Etrcttungsmomente in der Volksgeschichte, liaben, obwohl sie in der Rangordnung unseres Festkalenders ziemlich hintenan stehen — es sind im kultischen Silin gar keine Feste —. sich den großen .Massen unserer Brüder viel stärker eingeprägt.; als etwa Sukkaus mit seinem - wunderschönen Brauchtum oder, v^oljenils Schowuaus. das' wegen seiner geschichtlichen ^Bedeutung für Juden und Judentum eigentlich den 'tiefsten ' Wicderhall in unserer Gemeinschaft finden -müßte. Es sind doch eben die Brennpunkte aus der äußeren Geschichte, die die .Massen mehr interessieren als noch so ticfeinschncidcnde Ereignisse aus der geistesgcscliichtlichcn Entwicklung. Daß nebenbei bcidcFeste folkloristisch reich ausgestattet sind, so besonders das 1 Purimfcst durch Theaterspiel und Maskenscherz, ist auch ein Zeichen für ihre Volkshcliebthcit. wenn auch die Bräuche selbst vielfach nichtjüdischcr Umwelt entnommen sind (Karneval). Unser Fest bat naturgemäß auch vor tieferschürfender Betrachtung seine Schätzung stark gewechselt. Kein geringerer als Claude .Moiitel'iorc setzt in seiner ..Biblis for home-reading" die Esther-Erzählung,'unsere Megilloh, im biblischen Katalog schlankweg an die, letzte Stelle, und es läßt sieb gewiß nicht leugnen, daß namentlich der übermäßige Rache atmende Schlußteil feinere Seelen abstoßen muß. Trotzdem'wird nicht jeder dem herzenswarmeu Bihclkündcr. und -deuter in seinem Vcrdarnmcnsurteil folgen. Schwache oder besser' zeitbedingte Stellen finden wir in allen, selbst den größten Volksbüchern! wenn man beutige Maßstäbe der Ethik anlegen will (man denke nur an die Ibas), ohne daß ihr Ewigkeitswert gemindert wird. Daß das Esther-Buch in den biblischen Kanon aufgenommen ist, dankt es sicher, nicht oder nur dem Inhalt der Erzählung, sondern ihrer Tendenz: der göttliche Schutz nicht nur in naivem Sinn als.,.Lohn des (Juten und Strafe des Bösen", sondern auch als gerechte Vergeltung hingebender Treue der beiden Hauptpersonen an ihr Volk. Gerade die Bedeutung einer Gemeinschaft für den Einzelnen, die untrennbare Verbundenheit des Einzelnen mit dem Volkssehirksal ist der große Gedanke, der heute doppelt stark zu uns Juden spricht. Es sind seltsam aktuelle Worte, die Mordochai zu" seiner Nichte, der geliebten Gattin .des Königs, spricht: Glaubst du. daß du allein dich wirst, retten können, wenn dein Volk untergeht, weil du die Königin bist? Und' dann die Bitte, ihr Leben einzusetzen nicht etwa für sich und ihn. obwohl es wahrlich leichter gewesen wäre, beim König Pardon für sie, die Königin, und ihn. des Königs Lebensretter, zu erhalten: nein, beider Sorgen und Wagen gilt der ganzen Gemeinde Israel, die ihnen mehr bedeutete als ihr eigenes Ich. Herrlich und unvergeßlich bleiben besonders ilic Worte der königlichen Frau: „So will ich denn hingehen, auch gegen des Königs Gesetz, wc kaascher owad'ti, owod'ti. — und muß ich fallen, so falle -ich!" Dieses Gefühl, daß man. sieh von seinem ^Eigensten, seiner Gemeinschaft nicht lösen könne, wie vielen der "Unseren ist es erst jetzt ein Lebendiges geworden' Sie glaubten, abseits stehen zu können, die Not hat sie wieder zu uns geführt, und es ist unsere Sache. - aus einer Notgcmeinscaft eine Gemeinde, ein Stück •K'ncsscs Jissrocl zu machen. Dazu gehört aber nicht nur das Gefühl, zurückzumüssen, sondern freiwillige Einordnung, die aus Erkennen zum. Bekennen führt. Und dies" Erkennen wird denen besonders schwer werden, die nicht aus unedlen Mothcn Juden und Judenüun den Rücken gekehrt hatten, sondern die glaubten, ..aus Mcnschheitsgründen" in eine andere, größere Gemeinschaft aufgehen zu müssen. Diese, die Einzigen, die den Namen Assimilantcn wirklich verdienen, haben das Humanworl: .,Jesclmau am echod mefusor umefaurod bein hoamim" (Ein Volk gibt es, zerstreut unter die anderen Völker und doch verschieden von ihnen) aufgefaßt als einen Makel (wie es der Autor wirklich meinte). Und es hat zu allen Zeiten Freunde und Gegner der Juden gegeben,- die ihnen allen Ernstes den Rat gaben, ein Volk zu werden wie andere Völker, mögen sie Lavatcr. Treitschkc mögen sie Kardinal lunilzer oder Waldemar Jabolitiskv geheißen haben. ' Wir aber, die wir die lebendige Kraft jüdischen Gemeinschaftsgeistes, jüdischen Gcmciuschaftswollcn.s seit jeher erkannt und zu verwirklichen gesucht haben, wir haben dieses Wort als ein edelstes Kernwort unserer Megilloh erkannt und geliebt: es enthält ja doch das Geheimnis unseres Bestehens und Fortbestehens! Das Anderssein Israels hat Juden und Nichljiidcn. hat Freund und Gegner seit Jahrhunderten unendlich viel zu denken gegeben. Und wenn heut hüben und drüben mir eine Zielsetzung, ein Kennzeichen des Andersseins, des jüdischen Eigenlebens, allein Geltung bat. das nationale, während man uns bewußt religiöse Juden alsAssimilautcti abtut, so ist das ein Spiel, allerdings ein fast schon verhängnisvolles Spiel mit Worten, oder vielmehr mit dem einen Worte „national". Bedeutet national nichts anderes als der Versuch, die jüdische Gemeinschaft in die Form eines echten Staates umzugießen: — ganz gleich, ob das Gegenwarts- oder Zukunftszicl darstellt. so heißt das in der Tat. Israel zu einem Volk machen wie andere Völker: es ist das übrigens eine Auffassung, die selbst weite zionistische Kreise ablehnen. Heißt Assimilation, alles zu verwerfen, was. andere Gemeinschaften Großes und Ellies hervorgebracht haben.- um an dessen Stelle L'iicrprobtes nur darum zu setzen, weil es jüdisch — oder angeblich jüdisch ist, nun dann halte ich es mit dem jungen Ziouisten Ernst Rauer. der erst kürzlich seinen Freunden gesagt hat, es sei keine Schande, sich an Goethe zu assimilieren. Bedeutet aber national sein, das Eigenste der Gemeinschaft zu erkennen, -es zu pflegen und trotz Verkennung daran auch gegen die Mehrheit festzuhalten, nun. so sind die, welche an dem Königtum Gottes über sein Volk festhalten, auch wenn es schwerer ist, andere daran glauben zu machen als etwa an' die Notwendigkeit einer jüdischen Legion, national im besten Sinne des vieldeutigen Wortes", und es sind die", welche an der Beschäftigung mit der Tora und anderen Früchten des göttlichen Geistes in unserer Gemeinschaft festhalten, weniger Assimilantcn als diejenigen, denen ein unverstandenes hebräisches S]M>rtkommando „jüdischer" ist als das empfundene und ans ergriffener Seele fließende Beten eines ins Deutsche übertragenen Psalms. Wer das Unsterbliche seiner Gemeinschaft erkennt und .bewahren will, dem lebt diese Gemeinschaft/und der kann nie. auflösender Assimilation verfallen. ...Jeschnau am echod. ein Volk gibt es, das anders ist als andere Völker." Ja und dreimal ja! Wir bekennen uns zu diesem ..Am kaudesch'1 und können nicht von ihm lassen „we kaascher owad'ti—owod'ti!" Wir glauben an Israel, als au den Träger des Gottcsgeistes erst recht in entgotteter Zeit, da der Rekord mehr ist als ..das Schwingen der Seele zu den Höhen". Dieses Glaubens uns tröstend, ohne Faschingsmasken, wollen wir unser Purim feiern'. Spendet zu Purim! Anprll der Rrrlin'rr .lil.li-clirll W ilili rliilfr Dir Jndisrhr \\ inlrrhilfe "drr Ihrlinrr Jüdisrhrn t-rinriiidr teilt mit: Olmoll) drr grüßte 'IVil dr» Winter« liinlrr IUI» liegt, darf ■ Iii* (; .* Ij if r i' ll il i £ k r i I unserer i;rnirindrluitglieder Ii i i-Ii 1 Ii n rll I ns*V Ii. Dir Niil drr jüdis.ilirll •tlrsainlhril ist grstirgrn: dir Zahl drr -I lirfshrdürfligrir lull sirh illlrill in dm Irt/Iril Miiunlril Ilm mrlirrrr Tausend erhühl. Drr Kin/rliir Itrdurf lllirli uir vor der 1-nlerstiilziiug lind Hilfe, Atlrli für ilru Mimnl Mnl'/ ist itrshnlh rinr großzügige Verlrihlllg »ml Knlllrii und Lrlirinliliilrln viirgcsrhrn. Wir liillrli ilraluilli alle Mitglirder drr .lüdisehen Cemvhidr. Havh wir .Mir ihre. Sprndrn im dir Jüdtsrhr Wiulrrllilfr ali/ll füll reu. insbesondere liilli-u wir diejenigen (ienieiudemitgliedrr, dir 7.11 rinriii rrp-luulßigen iiMMiatlirhril Itritrag enlsprerhend ilirrr K.hiknmuieiisleueiaufgerufen sind, so rnsrh wir mogliell fllrrn lleitrng für Miiry. im dir Jüdisrlir Wiulrrllilfr drr .lüdi*elirii Cruiriude /ll llrrlill. Ilrrli» ti '.!. luiseiisluißr I'ostselierkknnln: Iterlill '.KU -Mi oder nuf dir la-kniinten Hmikkmilrn f iiizu/ahk'n. In rinrr weiteren MilK-ililu^ wird Hilf ilru lrtr.tr ll K i Ii - l« p f » ll n I a .drr .lüdi.xrlirü \\ inlrrh'dfr. drr—^^prratlr auf r Iii-im füllt, atlfnirrksalii ^riiinrhl und drr lliiffiiiin^ Au.-ilni.l. ■«•»rlH'ii," datS dir-rr Taj:, drr ,1 raditiuii-jirniilli rin Thji dr» j-rani- «ri(i<!rii Horlinikrui i»l. von. allrii. dir (jrlirn krmnrii. /um AnliiK •:L'lliiullliri|. .ivird. ium-Ii riiimnl in rrirlllirllrlli MaLU* ^tlrr Al-|li«lru drr Arinrn /ll ^rdrnkru. Arnold Netter geftorben Her urtic rrü-idrul <lrr AUmiiit UrneVttc l'iiivirhfII? I'or!.*. Pwtf. Amolil Nrlirr. ilrr rr*l vor Lnr/cm 11N Niirhfitl^i*r Mtii Prof. Sylvnin )a-\'% /um Prilniilfitlrn «Irr Allimim, Jsriii'lilr I iiiv<T-*i'IIr urufihll ui»rilru nur. l»l in l*liri* Hiilircinl v i n;* s- Vortrags, ilru vjc *»*»* '*»ri-«*r ^rjtlr-CiorllM luift liirlt.. im Aller von Hl Jnlircii |i|ö(/Jiili »cMorltrii. Pn»f. Nrlh r. rin ^rl»iirli»rr SlruUtMirf!<*r« m" f""'' "l" Vizr|»rfl*Mlnt1 «Irr Allimtri; eim* fülirriulf IU>llt* in «lir.-rr Or^aiiinJi- (Hin <:(*^|iii'll. AI*« imrrkiiiintr Auhirilül auf «Irin (m-Imc! <lcr Kiiiilrrkraiikltrilrii •ivwtVt w iiim'Ii in im'ili/ini«tlii'ii fCrrini'n In du** An will'il Kr war I*r»fr>«Mti: an ilrr Piiriwr l nivrr»iiäi. *wii NfH MU^Iir«! «k'i Ci'MUiutticitHrnti'H r-'ninkrt'ivUt untt (iruf-utfi/iff *lcr i;iii'»iil.'i;iuii. Wieviel Juden gibt „es . auf der Welt? IC 'JHIHMO in Uli Stamm und lamlrrli ATarxrhau. Im Marz-Urft ilrr inlii .liddUrliru \\ isM-n-.i lialilirlirn Inslilnt lirran>sr>rJ>rlirti „Inri>-Hliillrl— »rröffriillirlil drruisM'ti.rliafllirlir Si-krrlär ilrr uirl<.rliaflli''ii-»lalL'<liHrIirn Vlilrilim^ drs Institut». .Iilrtdi I. r s I * r Ii i n s k y ■ rinr iiiilfimfirrii-ljr Arliril iilirr dir Zahl-drr ■lildrll in drr Will. I.r.l»rliill»ky rrrriliilil auf (iruild drs \un illlll rrarlirilrlru Malrrial, dii' Zahl drr duilru Anfang l'l.'lf, mil Ifi 2-10 (Hill. In drn lrtzlrn « Im .lalirrn Iiat «irli dir Zalil «Irr .Iiiilrn in .l. r W rll'iim I .IIKIIKKI rrlinlil. Drr Zioiailis lirlrll^ in drr rrslru llillflr drs .l.ilir/rlinl.. von KK!Ti Iiis l'):«>. TllütWIO. d. Ii. dlirrlisrlinillliill HDIItM) S.rlrn jährliili. Iii drr /»ritrn llrdflr drs .falira liuls diixr^rii nur titKIOtllt. naimil ldi>B 12» IHM» jfdirlirli. Drr iialürlirlir Zuwarli» drr^ludru «rill, wir U 'l allrn Völkern, /.urürk. Dir V r r r i n »c r ll n ■• dr s.Hr:■ v T» 1 k r rll ll » s zuwar Ii »r» ist uirlil auf rrliüllti- Slrrldirlikrit, siiuilrrn auf. das Kai Im drr (; r Ii u r I r u z a Ii I /iirflrk/iifrilirrn. ' Dir Vrrlriliiu^ ilrr Judrn in der Welt Idirli im großen iiiui/j-n in drm aligrlaufriirli .lalirzrliin'fasl uuvcräiidrrl. Clwr CM";» «Her judrn, auuälirriid 10 .Milliuncii, Irtirii in IChi r o |i a; filier .'10 rund Z Milliniiru, Irla-n in A in r r i k a , i"d«*r Tt «,(», mehr als eine IiiiIIk- Milliiiu, in Asien: in A u » I r a I i r u gilit es im giuizeu etwa :MHItin .fii'drn. Tlirr U). Mill'nuieii Srrlru sind in den drei l.äiideru: \ errini^lr Slaalrli xui iVirdomrrika (4 4"i0 IHK)). I'utrn (.') I."i(l(IIIO. mal Siwj'rl-ltutSlaiid CtOtMUMKI)—koiizriitrierl. Im flbrigrn \rrlrilrn -sirji _ dir Judrn drr Wrtt auf flln'r Hl) Staaten ililil Länder. Nur vier Slaalru hiihrli rine ltir\ulki>rllllg v«m melir als rjurr Millinn .luden, iiamlirli ilir. drei l>errils gennmiteii Lander und Itumänirn. .Kim: jridisrhr llrvülkrriing »im filair 1IM).00Ü Srrlru gihl rs in siehzelin Staaten, die ziiMUiniiieu 15 Millimieii .luden ndrr!>2" »V, der grsamtrii .Judrnheit llmflli<s«:u. Die alisolllte Zahl der Juden ist filirrall gestie»cn mit Ausnahme von Deutacliland. Ostrrreieh, l.'ngarii, Italii'ii. der Setiwriz und drr Türkei. In rinzrlnrii dieser Lander ist die Zahl der .luden rrliefdirli ziirfirk^rgaiigeii. ' Der llilfsverriu di^r .lixlrii i u. D e u 1 s r Ii 1 a u d erläBt an die jüdisrhe ()f feullirhkeil einen A u f r u f. in drin er unter Hinweis auf die große Aufgnlic. die die Lage der Juden in Deutschland nn ihn. stellt, um dir muriilisrhr und uiiurrixtlri L'lllrrslülzimg drr gesamten -hldrlllicil Drntsi-hlands Iiillel. „Viele Zelirlailseiide". heißt es darin, ,.dic lirutr ein« neue Kiislenz .in ■ der Fremde suchen müssen, verlangen von ihm -sarhkundigpn Hat und materielle Hilfe. Seit April i'XSi sind etwa Uli 000 Meiuehcn vom llilfsvcrein hi-rateu und >ielfarh venrgi^^eiuiVr^geldliehcn «■»<■»