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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-02-19 · 8 (19.2.1936) · page 3

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Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
8 (19.2.1936)
Date
1936-02-19
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Es wird gemeldet: ■ In der letzten Berliner Rcp.räscntuntcnver- Hammlunü wurde die Neuwahl des Präsidiums des Gcmeindeparlamcnts für das Jahr 1936 vorgenommen. Sic ergab einstimmig Wiederwahl der bisherigen Präsidiummitgliedcr. Auf. Vorschlag der Vertreter der religiös-liberalen Fraktion, wurde ein Ausschuß eingesetzt, der die Neuwahl zweier Vorstandsmitglieder vorbereiten soll. * ■ Die llcichskonfcrcnz der polnischen Juden in Deutschland fand mit der Gründung des Reichs Verbandes polnischer Juden in Deutschland und der.Annahme verschiedener Resolutionen ihren Abschluß. Es wurde eine Exekutive, bestehend aus Dr. Mehlis-Berlin, Kornfeld-Berlin, Rubinstcin- Berlin, Fuehs-Obcrhausen und Pohoryles-IIamburg gewählt. Zum Präsidenten de« Zentralratcs wurde Dr. Michael Traub-Berlin berufen. * - H Im Anschluß an den Mord in Davos ist auf Veranlassung des Berliner Gemeinde Vorstandes in den Sabbatgottesdiensten a u c h v o u der Kanzel herab der Abscheu vor der Tat nachdrücklich bekundet worden, die in unüberbrückbarem Gegensatz zu den Lehren der jüdischen Religion, wie zu der Ethik des Judentums steht. f ■ Tu den engeren Mitarbeiterkreis der M i 11 e 1 s t e 11 c für jüdisch e E r w a c h s c n o n b i I d u u g ist Dr. L u d w. i g Fcu ch twn n gct-München eingetreten.. . * ■< ■ Das Arbeitsgericht Frankfurt a. M* hat die fristlose/ Entlassung eines Lehrlings bestätigt, mit der Begründung, daß sie durch die arglistige Tärischung gerechtfertigt sei. deren tirn der Lehrling durch falsche Angaben ü Ii« r seine Vorfahren schuldig gemacht habe. Er habe auf dem ■Fragebogen der Deutschen Arbeitsfront angegebendaß nur einer seiner Urgroßväter Nichtarier gewesen;-ci. während lul.-<ächlirh >ein Vater Nichtarier sei. * ■ Im 7li. Lebensjahr ist der Wiener Nervenarzt und Umvci>Itüts»rofesser Dr. Johann Paul Karptus einem Herz schlag, erlegen. Prof. Karplu>. der Jude war, bat viele Jahre im Institut des Physiologen Su-gmund Exner gearbeitet um! veröffentlichte gemeinsam mit Prof. Kreide) grundlegend!- l'utcr- - suchungcii über, die Funktion des ZutM-hcnhirus. Die Ergebnisse seiner Forschungen haben in der fachlichen Weltliteratur ihren Platz gefunden. 1 * ■ Nach einem Bericht aus Saloniki hat ein junger Mann. Sohn eines Lehrers au einer jüdischen Schule, der »ich *eit drei Jahren um ein P a I ü s t i n a - E i n w a n d e r u n gs z c r t i f t k a.t bemüht, hat. als er erfuhr., daß sein Ansuchen zun» Keehsten Mal abgelehnt werden mußte, eine Nervenkrise erlitten und ist w a h n s i u u i g geworden. * . ■ Am 21. April* findet in Jerusalem die Eröffnung des ..IVrstcu Weltkongresses Jüdischer Arzt/* statt. Die ArbeiUsitzungeu des Kongresses, der drei bis \ irr Tage dauern soll, erfolgen in Tel Awiw. * ■ .Aus Warschau wird gemeldet: Der Stadtrat fiat beschlossen, eine S t r a ß e n a c h Rabbi B e r i s ih M r i s e ] s im Gedenken an seine. Verdienste heim {Klinischen Aufstand im Jahre 1863 z*i bciieuuen. * B "In New Vork ist der Chefredakteur des ..J e wish Morning Journal", Peter Wiernik. einer der ällesteu jüdh-chen Journalisten Amerikas, im Aber von 73 Jahren gestorben. Er hat auch eine ..Geschichte der Juden in Amerika" \erfaßt und war Mitarbeiter au der Jewish Enzyklopacdia. Der neue Chaplin ..Modern Times" — ein Stummfilm Landau, hu Londoner Tivoli-Theater hat die englische Erstaufführung de? neuen (.lianlin-Films ..Modern Times" einen außerordentlichen Erfolg erzielt, was um so bedeutungsvoller -st. als Charlie Chaplin, der von jeher einen Kampf gegen den Spreehfih» geführt hat. hier die Tradition des stummen Films aufrechterhält. Der Film, mit dessen Idee Chaplin sich jahrelang Iiesehftftigt hat. ist eine Persiflage des. mechanisierten Zeitalters und des Maschinen menschen. Wenn Chaplin durch einen mechanischen Füllerer. der die Mittagspause überflüssig machen soll, gefüttert wird, so ist das einer «1er vielen Höhepunkte des an Lach- und Rührszenen reichen!. Films, den ..Morning Post" als einen der komischsten Filme seit vielen Jahren bezeichnet. Auch eine sentimentale Liebes geschieh tc ist als Gegengewicht rlngcflochten. Die ..Times" wirft dem Film einen gewissen Fonnmangcl vor. der sich in dem unzusammenhängenden Inhalt zeige. Im übrigen aber bestätige dieser Film Chaplins Begabung für phantastische Details. Das Blatt begrüßt es. daß man endlich einmal wieder einen stummen Film sehe. "i - Die Londoner Uraufführung war ein großes gesellschaftliches Ereignis. U. ». wohnten H. G. Wells und der Verkehr-minister IIore-Belisha der Premiere bei.- - Jacob Waffermanns literarifcher Nachlaß Budapest. Der .„Pester Lloyd" meldet, daß ein Familicnstrcit bisher die Veröffentlichung der' nachgelassenen Werke Jacob Wassermanns verhindert habe. Nachdem der Streit friedlich beigelegt worden ist. dürften in der nächsten Zeit unbekannte Novellen und Romane Jacob Wassermanns veröffentlicht werden, darunter, die Kindhcitsgcsehichtc ,,Engclhart Ratgeber" und der Rnman ..Olivia'*. Ans Palältina Nach einer offiziellen Mitteilung hat die Palästina-Regierung im Dczcm!>cr 1935 203 Praxislizcnzcn für Ärzt c sowie 1*0 Lizenzen für Zahnärzte. 5 für Apotheker untt 6 für ITcbammcnausgegeben. Wie der Wiener JTA-Vcrtreter erfährt, steht ein Wechsel in der Leitung des österreichischen Generalkonsulats in Jerusalem I>evor* An Stelle des bisherigen Generalkonsuls Dr. Ivo ' Jorda soll der gegenwärtig der Österreichischen Gesandtschaft in Paris zugeteilte frühere Pressechef der Berliner Gesandtschaft Dr. Waase rbö.ek treten. * Nach \icrjfihrigen Vorarbeiten soll demnächst die Eröffnung - desdreistöckigen Gebäudes für das Museum in Tel Aviv vorgenommen werden. Es wurden 346 Ölgemälde. 74 Bildhauerwerke und über 4000 Aquarelle. Zeichnungen und Graphiken erworben. Der Bestand des Museums enthält wertvolle Werke von Israels: Liebermann. Pissaro. Manct. Chagall u. v. a. Ein wertvoller Teil der Bibliothek der verstorbenen Baktcriologin und Forscherin Frau Professor Dr. Lydia Rahinowitsch-Kcmpncr. vor. allem Werke über Epidemien und Infektionskrankheiten; sind von dem Sohne-der Verstorbenen. Oberregicrungsrat a. D. Kcmpncr, der Hebräischen Universität Jerusalem gcsc'hc nkt worden. * Afrikanische, palästinensische, amerikanische und englische Juden haben eine Gesellschaft gegründet, die ein neues Wochenblatt unter den* Namen ..Pal est ine" iri englischer Sprache herausgehen will. In unparteiischer Weise -ollen die wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen der. Juden in Palästina dargestellt werden. : ■"*•"■ Die neue Bankenverordnung für Palästina, durch die ein Rankcnkontrolleur eingesetzt wird, ist in der Absicht erlassen worden, nicht so sehr die Zahl der schon bestehenden Banken einzuschränken, als vielmehr eine abnorme Zunahme der Banken in Palästina zu verhüten. Ein .weiterer Zweck der Verordnung ist. der Palästina-Regierung die Möglichkeit direkter und indirekter Kontrolle und Leitung des Bankwesens in Palästina zu geben. Die Verordnung bestimmt, daß jede Bank und jede Kreditgenossenschaft eine Genehmigung des High Commis-imier für ihre Transaktionen .besitzen muß. Der High Oiiiunissiouer kann auch "die Gründung neuer Banken verbieten. I)er^ von der Regierung zum Bankprüfer ernannte Mr. F. G. llorwil) von der Westminstcr Bank hat seine Arbeit bereit1* aufgenommen. Der Zufammenfchluü in der Berliner Jüdifchen Gemeinde "Der Jüdischen Telegraphen-Agentur wird folgendes mitgeteilt: In einer nuter dem Vorsitz von Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee abgehaltenen Sitzung der Fraktion de« J ü d i » e h c n V o I k h - hu ndes in der Berliner Jüdischen Gemeindereferierten der Vorsitzcurie. Dr. James EllenI>ogeti. Dr. Philipp Kozower und Amtsgerichts rat i. R. Kurt Tuehlcr filter dir Ergebnisse, die der Delegierteutag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland für Deutschland hinsichtlich der Neugestaltung der Gemeindcarlieit auch in Berlin «;czeiligl hat. Insbesondere wurden die Beratungen der Gemeinde-Kommission und dqren Beschlüsse im einzelnen erörtert. Es wurde in der Sitzung folgende Resolution angenommen: ..Die Fraktion des Jüdischen Volksbundes begrüßt die Wiederherstellung einer einheitlichen Fraktion der zionistischen Gemeindevertreter in der Berliner Jüdischen Gemeinde und billigt die Haltung der dem Volksbund angehörenden Delegierten auf dem Delegiertentag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland zu den Gemcindcfragen.'1 Der IVeflor der bäuerischen Judenheit. Professor Samuel Landauer 90 Jahrr alt München. Am kommenden Sonnabend vollendet der jüdische Gelehrte Professor Dr. Samuel Landauer in geistiger und körperlicher Frische sein 5)0. Lebensjahr. Professor Landauer wurde im Jahre 187.1 Privatdozent der semitischen Sprachen an der Universität in Straßbucs, später Bibliothekar der dortigen Universitätsbibliothek und Titularprofessor. 1918 wurde er als Deutscher aus Straßlmrjr vertrieben und ließ Rieb in Augsburg nieder, wo ^r seitdem seinen Lebensaltern! verbringt. Seine wissenschaftlichen Arbeiten erstrecken sieh auf weite Gebiete der orientalischen Sprachen. In Anerkemum^ seiner außerordentlichen wissenschaftlichen Teistungen verlieh ihm das Jüdisch-theologische Seminar in New York den Titel eines Ehrendoktors der hebräisehcp Sprache. Professor Landauer. Schüler und Freund Emil Nöldcckcs. war ~ auch 'Lehrer zahlloser Orientalisten, dir heule -über die' ganze Welt verstreut sind. Die Auswanderung aus ÖAerreich Wien. .Auf Grund der Ausweise des Wänderungsamtes hat sieh die Auswanderung aus Österreich von 2172 Personen im Vorjahre auf 2246 im Jahre 1935. das ist um insgesamt 74 Personen, e rh u h t. Allerdings umfassen die Ausweise über die Auswanderungen nur das Gebiet außerhalb Europas, so daß sich über die. Wanderbewegung der Österreicher auf dem Kontingent ■ kein richtiges Bild ergibt. Das Ilnuptkontingent der kontinentalen Auswanderung ging in der Gestalt von Hauspcrsonal nach Holland und Enzland, doch ist die Erlangung der Arbcitsliewilligung in Holland in der letzten Zeit bedeutend erschwert worden. Während im Vorjahre die Vereinigten Staaten von Nordamerika mit 462 Auswanderern als österreichisches Einwanderung stand hinter Palästina an zweiter Stelle standen, halten sie sich im Jahre. 1935 mit .einer Zahl von 752 an die Spitze geschoben.. An zweiter Stelle kommt Palästina mit 509 Auswanderern, das im Vorjahre mit 518 an erster Stelle gestanden hatte. Das Interesse für die Auswanderuns nach Palästina ist in zionistischen Kreiden weiterhin sehr sroß. doch standen nicht die entsprechenden Zertifikate für die Einreise zur Verfügung. Drn. dritten Platz behauptet wie im Vorjahre Brasilien, doch ist die Auswandererzahl von 431 auf 236 zurückgegangen. Die Auswanderung nach A r g e n t i n i e n -zeigt ein Aast eisen von 160 auf 171. während nach Paraguay statt 145 nur 106 Personen ausgewandert sind. Eine merkliche Steigerung weist die Auswanderung nach den britischen Kolonien auf. Statt 60 sind 97. Österreicher narh diesen Gebieten gezogen, und zwar hat den Hauptanteil an der Steigerung die südafrikanische Union, nach welcher Spezialarbeiter in verschiedenen gewerblichen Berufen gewandert sind, um fern der Heimat ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Verstärkt hat sieh auch die Ausrei-c narh Tran. Aus aller Welt Das Urteil gegen die SprengfloiT-Attenlfiter von Kattowitz Warschau. Wir d.'iu Krei*gerieht in_Kattouil/. henauu »Icr Pr*iJ:eß gegen 21 Mitglieder der iialioualdctnokialisclicn Parti1!. - die btM'huldigl sind, am September v. J. Spreiigstoffalteutale gegen die K a t t o w i* 1 /. i* r S y n a g o g c und eine Heihe anderer tu jüdiM-hcnr Itt-it/. befiinllicher llehmide \erühi zu haben. Sämtliche l!r-» luiMi-U-n .sind gi-Mfindig, behaupten alier, die Tal nicht auf WeUung . »Icr nntumahlcmnkratischrn Partei, sondern aus eigenem \ufrich hcgaif::cu zu - halben. Zahlreiche Zeugen bestätigten die l*"eM*trliuugeii der Anklage-rhrift. IVr Staatsanwalt licaiitnigtc eine (".rfaiipii^tiafr \nn fünf Jahren für den Haupt- 'angeklagten Jaknl>ou>ki. für die übrigen Angeklagten Gcfänguts- ^(rafei. mmi zweieinhalb bir /tt \icr Jahren. Da-« Gericht kam zu einer Frci-prerhimi: ^on drei Angeklagten, die übrigen l.H wurden zu KreiheilsMrnfeu \on verschiedener Dauer verurteilt. Der' Ilnuplhesehnldigte Wlndislnu JakuUiw^ki erhielt eine Geffuiguivttrafe \tm drei Jahren, die Angeklagten Krauel* und W'ieczorck wurden zu zweieinhalb .lahmt, hieben Augeklagte zu zwei. Jahrein— \irr zu anderthalb und Vier zu einem Jahr Gefängnis \erurlcitt. Nach Vcrkfnidniig dc> l rk-ükam c* in den Straßen tu Cflcrfälleu \oii Nattoualdeinokrateii auf jüdtM-he-I'assauteii: einer von ihnen wurde hlutiii mil&lmnih'it. Polizei trieb die Exzellenten aiiM'iuaiider. l.ebcnHlän^licheH /uchthaun für JudenmÖrder in Conllanlinc Algier, lüne ^Pha-'* au-* den Pogromcn-igiu-tsrn in der algc- - l isrhcn Stadl G u n l a n l i u c im August P)34 bildete jetzt den <M-genstaud einer Verluinilhing vor dem Gericht in Orlenusville. Vier Angeklagte; die aii der Ermordung^von nenn Mitgliederu,der Familie des jüili>elien Kaufmann-. Ilalimi beteiligt waren, wurden zu Ichcusläuglii-heiH. Zinhthau?* bzw. zu ZiirhlhatiK-'lrafcn von 15. '> und '* Jahren verurteilt. Auch tue beiden Angeklagten Abb! MiJiammed und Hruilmiih l)»ehekki, die Tünf Angehörige der Familien Attali und Altai vnnmdrt halten, wurden zu IcIhmislänglichem Zuehihau> «erurteilt. Ein driller- Angeklagter wurde freigesproeheu. - Der Staatsauu all bat tc'~riir_i.ijllr drei T o d e s - - I liifr gefordert. Reiterflandbild des Generals Monash ^lelboiimr. Im Frühjahr soll in MellHnime ein Reiterstandbild de* verstorbenen Oberbefehlshaber* des australischen Arnicekorp-> im Weltkrieg. . General Sir John M o n a s Ii. aufgestelll werileu. Die Mittel für das Denkmab sind durch eine in ganz Australien durchgeführte Sammlung aufgebracht worden. Für die Ausführung des Denkmals wurde ein PirisiuiHitcureihen \erainlallet. das der hervorragende Bildhauer \V. L. lhiwles gewann. Für das Denkmal wurde ein Platz in der Nähe der auntraliselven FhrcnhaUc bereitgestellt. Der judiHt lie General Sir .lohn Mona*h gilt als der australische Nationalhcld des Weltkriegen und einer der -hervorragendsten ileerführer der britischen Streitkräfte 'un Krieg. In »einen Erinueriui^eii atH den Kricgsjahreu nennt ihn iU*r frühere Mitunter- Präsident Lloyd George den fähigsten Sildalen der .englischen Armee; —~ Jüdifche Opfer eine» Sehnecllurni* ' Saloniki.' Ein Sr|inti>tiirnK der in Saloniki wütete, hat iusbi-Mindere in den j fl d i s c h e u S t a d t v i i\ r t e 1 «„„schweren Sehaden angeriehlet. Mehrere Haraekeu' brachen unter der Last .de.«* Schnees zuMaiumen. \on anderen wurden die^Dfiehcr durrli ilen Sturm abgcri-»cn. Tau-n-nde Jtulen haben obdachlos eine schreckliche Nacht zugebracht. Ilunderte hnheu Verlerzuiigeu erlillcu und leiden an den Fol«cu der "Külte. Der 45jährige Salomoir Samuel Mordoh fand während de«* SehurcHliirme» den. Tod? Die Begierimg hat lelegraphisch 1001)00 Druchmen für lÜHrzweeke zur Verfügung gestellt, ein Viertel dices Betrage wurde rilcr Jüdt>>ehen Grmeuiile ftbergelM*n. II. Makkabi-WinteFfpiele eröffnet ~ Banska ß\>tr!ra. Am M<iiita(:-Altt'iiil um Ohr wnnlrii <!ir Winli-r»|>M'.lr-cirs Miililialii-Wrllvrrlmrtilr» in II u n » k a 11 y » t r i c Br~ kirrlirli rröffui-l. Dir' Frier, »lir «Iiircli <lrn llnili«iaw«ir Scmler üU rtra^'ii wiinlc, Ixr^anii mil ilrm Vnrtruj; «iirr SlaulHliymne und ilrr liatikwa <lnrcli (Iii' Ka|H'llr i!<'h '10. IIc^iuK'nl». I'-h folgten Kr^rfißimgrii ilurrlt ilr» Vor»il-/.i'iiiU:n (lex Or<!aitii«ali(>iiHaiiMMThlltiHat Dr. Huilolf Wci<-Iii:rt imil ilurili ilru Vir.i;nir«il7.ruilril Dr. Nicola» 'Schwarz in hclirüiwlicr miil riiglütrlirr S|irarlic. mwir Ani|irachcn ■ AtJ* Vr.Ttrrtvn ihvt GrsiinillicilMminiMlrriurhi« "inni *lr» T.autlrM^cHtinil-' iKilMinlr». Cinrral l'iilrulia, ili"» Kommawlaiilrn ilrr 10. Divinion, G<n<ral Manrk, ili« Vertreter« <1ch r,nnilr"»|irri>ii(lciitcn. Omagh. und den Ilezirknhniiplmanu» Dr. Mihi» Uleliln. Hierauf «|iraehcii ilcr Von-it/emlr ilen t."rlieeliii.d)iWakini'hen Makkahikrcixeii, Dr. l'aul Mär/., iler AVytreler der Zj-<mi*ti»chefl Kxceutive, Ahg. Dr. Angelo ('«ild.'.teiii. ein Vertreter der lfniihala (reimet Olnmit (olienit« h'ihnisehe l.ei1un»r "<1<-.h Makkalii-Wcltverbande») und Vertreter ile« palilstinen>ii<)ehen. en»liM-hen. Iiul^ajisehen, ju^iiMlawinchrir, lettiöndwrhell. lliljfarpM-licn, deutvhen, norwepisrlien, polni»chen, «wlerreichisehrn. riinirini.seheii und f«'hweizeri«chen Makkabi. Am Riciistaa-M<ir(!en lH'«aiinrii naeli dem Hi»wa der Staatilla^fie die Weltkampfe. Die Wetter-. S e h n e e - und F. i » v e r Ii il 11 n i» » e am Ort Mnd sehr » ü n s t i ». An dem I loekey-Toiirnier nehmen die Mannschaften des deutsrhen, ö-itr-rreieluM*hen, nimaninelMMi und Iju-hei-hnslimaki'.rliru Mukkaln teil. Aii den Eiskiiiwtlnnfknnkiirrenzeh lieteili^en «iirli das. wellliekannle Paar Pnjiek-Zwaek au» Wien. Herr Kasjier. iler hei den letzten Eurnpamewtenicliaften an zweiter Stelle jdarierte. Fräulein Ilozmann-und Frflulein Köni(?." .Jiiiiinrrwi!»-i«lerin von f/slrrrcieh, Frau rti.tJwhnier-Berlin. Arrliitekt Weinlier^'er-Hratislawa. neichsthaler-Nnrnherp. Am Eimelinrllnuf >ieleili«en sieh der un^nri"elir Meister Windncr, Mo«auer-Wien, Ahrnnowirz-Ili^n, C.rannt uiwl Dr. Blorh-Deiiljchland, Jaffe- Nnnve^en. Will! Mri-I (irnrralsekrrtär des Makkalii-Wrllverhaniles Dr. Willi' Mi M. iler liekannle Sjmrtjnurnalüt, int iir I^indon aiiui (MTiieralsckrcliir iles Makkahi-Weltvcrhande» ernannt wordeiK Meist, iles-eu Hruder -im-uliri»eu Generalsekretär de» österreichischen "FußlialHiiindi-s ist. war in friiheren Jahren »ellist aktiver S^irllcr. , ■ Illutiieiiau-Grdrnkstalfel in Küln .Wie alljrdirlich, \eranstall^l auelr'iliesmal Ilaknnh-Küln iini I. März die Kmil-Illtmicnau-Gedcnkütaffel, die offen ffir alle jüilisrhen Vereine ist. Die Staffel, die in fünf verschiedenen Klasse i <:elauren winl. wurde . im vorigen. Jahr vom ITV 02 Köln ^rwitinien. ■

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