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Jüdische allgemeine Zeitung · 1936-02-05 · 6 (5.2.1936) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische allgemeine Zeitung
Volume
16 (1936)
Issue
6 (5.2.1936)
Date
1936-02-05
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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mantikem die entsprechende stilistische Umstellung; vor allem befremdete die Askese im Pedalgebrauch in Schumanns „des Abends". Das .Technische stand selbstverständlich auf hoher Stufe. — An Paula Solomon (Lindberg) ist neben dem Umfang und der Kultur der Stimme stets wieder die Sicherheit zu rühmen, mit der sie die innere Gebärde einer Musik erfaßt; die wunde Ekstase der Mahlcrschen Kindertotcnlicdcr berührt in solcher Ausdeutung immer von neuem stark. Unter den jüdischen Ltcdbearbeitimgcn stellte das „Kätzk" des jungen A. Guttmnun in seiner Richtung auf moderne KlangUdikcit eine interessante Tulcntprobc dar. H. Freyhan. ■ * Zu einer eindrucksvollen . Feierstunde hatte die Hcrliucr Jüdische Gemeinde im Raluneu der Seelischen Winterhilfe" nach.'der Synagoge Levetzuwstraßc geladen. Nach »Irin von llaiis Samuel mit . kontrastreicher Registricrungskiuist vorgetragenen Orgelprähulhim A-moll von Heger erwies sich Oskar G u 11m a nn als trefflicher Begleiter seiner Gattin Paula Gu 11 - manu — diese sang mit kultiviertem Ausdruck zwei Mendelssohnlicdcr uml „das lländclsrhe Largo — und in Omeinschaft mit Kurt O p p e tili e i in e r (Violine) und Wolf gang Urctsf h neide r (Cello) als routinierter kammcrinusikalü-ch erfahrener Mozartimd Hecthovcuspiclcr. Uly Dynio (it fesselte durch dm virtuosen Klan und tlcn poetischen Klangreiz ihrer Chopinhiterpretation, während Hilde Marx in eigenen temempfundenen; ihre liefe Natiirverbundenheit und Religiosität offenbarenden Versen, dem gesprochenen Wort zu seinem Hecht verhalf. Rerhlsatiwalt K o /. o w e r wies* zwischen den künstlerischen Darbietungen in kurzen Worten auf den unversiegbaren Lchnwpirli der jüdischen Religion hin. die gerade in Zeiten der Not ihre wahre aufbauende Kraft und im Zeichen der Winterhilfe ihren Mcuschengüte und Naehstenlielx: ,-ni-sl rahlcmfcu Sinn erneut erwei-e. (Jcrhard Ooldschlag. THEA TER, KUNST, LITER A TUR Mit l'ulcolützung de* Reich.-verbanth's der Jüdischen Kultur- (»finde uiitt der Schuh rrwallimg der Rrrhncr Jüdischen Gemeinde i-»t •■hu- .lfi.di-.ehe J tt g e u d b n Ii ll e gegründet worden, -die für die -judi-eh:* -lugend wertvoll-' Werke der Weltliteralur. insbesondere <lec jüdischen Literaturzur Aufführung bringen soll. Die öffentliche Gtueralprohe der ersten Vorstellung ..Der eingebildete Kranke" von Midiere in der Übertragung Ludwig Kitidas findet am Mittworh. den •"*. Kebrnar. nheiuLs 1*1.30 Uhr. in der Aula der Mittelschule. Gr. Hamburger Straß;* 'XI. statt. ■* Die Ilerlmer kuu-thistui ikclin It a h c I W i s ih n l t / e r - R c r u s l e i n hat auf F.iuladung der Ceiiont-chap v«>nr de dmid-chc W eten-ehap in A m? I n' d a in im I lür-aal des I lortus Holauinis einen Lichthilf h-r\ ort rag über die ■ Symbol;- des Judentums in der jüdischen und in der eh rUt liehen Kunst gehalten. Das Vlgcmcc» Uandclshhtd"* widmet »lern \ ortra**" ein;* emgehmde Ite-prcchimg. * Dir Witwe des berühmten jüdischen Denkers und Sn/Jalphiln-ophcu J n s e f P o p p e r - I. y k e u s . Anna Popper, i-t in Wien gestorben. Sie hat weh- Jahre den Verstorbenen Gelehrten betreut, der sie auf schirm Totenbette, hei ratete, nachdem ■**ir zum Judentum übergetreten war. '' * Unter den mit dein H i a I i fc - I* r e i s der Riulik-Sliftuiig der I lehrfdsehen Universität in .b-rii-alcin Ausgezeichneten -'--he lim Irl fleh ein ehemaliger Schüler des Rreslaucr jüdischen Reförmrealf»ymnn-iiims. Sehaul Benjamin Robinsohu. Fr hat. deii Hialik- Preis für Geschichte erhalten. * Die Ausstellung des Skulpturwerks von Dr. Alfred Nossig .-f) er Heilige Ii e r g" in «lern von »lein Jüdiseheii. Miis^ani zur Verfügung gestellten Raum ist I>erndet. Kwinl p'dueh am Februar, vorm. 11.30 Uhr. im Uogeiigchäudr .iii der Kleiststraße 10 eine zweite Ausstellung des Werkes veranstaltet. Rei der Kröffuug .wirken mit: Rabbiner Dr. Kautorowsky. Ohrrkanlor Jnhn-Jarah-nhn und Kate Danziüer-Frankcn. ' * AU Jubiläums!iaud -19/00 der Sehockrn-nüehcrci ist eine. Ati-Ir-e der Rraittb riefe Moses Mendelssohns an Fromet Guggenheim erschienen. Auf Einladung iles Wiener Rialik-Khibs hielt Seha loiri Aseh im großen Konzerlhaussaal in Wien einen Vortrag, in .lern er sieh als Anhänger des Mystizismus und Chassidistuus: bekannte. Kr wandte sich gegen jede Art von Materialismus und rühmte die Kraft des Geistes, die den Adel und die Seele des Judentums bedeute. * - Jm Rahmen des Rciehsverhandes der Jüdischen Kulturbund > findet am Donnerstag! d e n 6. V c b r u a r - 8.1ö Uhr. im Itcrhsleht-Saal. Linkstraße 42. ein Lieder- und Duette-Abend von P a u I a S a I o m o n (Lindberg) und W i I h e 1 in Guttmn n u statt. Ks gelangen zum Vortrag selten gehörte spanische~ Lieder von 1 Iugo Wolf, einige Uraufführungen paläsiinri-sisihcr Lieder, und anläßlich des 7(1. Geburtstages von Prof. Kahn .mehrere Kanon» des ftckanntcu Komponistm. — Eiidaß auch mit R.-Karte. Zwischen Start und Ziel Ein jüdischer Sportroman von KÄTE WIENSKOWITZ .Lehranstalt Tür die Wissenschaft drs Judentums. Am Montag, den 10. Februar, abends 20 Uhr,'findet im Rahmen der Montags- Vorlesungen in der Aula der Lehranstalt ein Vortrag von Dr. Arnold Ilernay über ..Die Kögirigsidee der neueren Zeil" statt. vAm Sv^^ v\?Aq^? (Nachdrück" verboten.) Aufgabe Nr. 2 Von Dr. S. Lur!e «*«t '8, 7, 5 q?4 O A, 10, 5, 4 * — N W C s ♦ A, D 's? A, D O - 4» K, 10, 4, 3 Karo ist Atout. Süd ist am Spiel und darf nur einen SticK abgeben. .* K, 10, 6 K( B <> K, 2 4» 8 '#.4 O B, 9 4» D, 9, 6, 5 10. VortscUung ' Als der xöllig verwirrte Rcnjamiu sich imeh hastigem Abschied von.meinen Kollegen aus der Halle entfernen wollte, kam Rill ihm noch muh und feixte: ..Wtdile mieh noch bei die bedanken, mein Silin, daß meine Dollys sieh so vermehrt haben! Aus den Viere« sind -vier/ig gevvordeu — knorke Lei-tun^, wa-V Alter niehts im Vergleich zu dem. was Kowlrr. der Schieber, du reit dich verdicni hat. \\ ar vorhin hier, wollte dir (•lütk utiiisclieu. Ist ein falteIhaft anständiger Knaln:, alles was reeht i-t. Hat durch deinen Sieg sage und sehreibe zehntausend ein^e-aekl. die »-in t*l»en-ttlrhrr ntiul mau "v»ie <-r. l'eier Stabh, üe»en «lieb auf Uaney geuetiet balle. Hier, das -oll ieh dir \ou \erry gehen!" lau schweres goldenes L'hrarmhand lag in dem Kä«lrlieu. da-» der ührvnwhte Rvii »Knete. Auf der Uuek-cUe der l hr viti" einikleine \> idinung eingraviert: ..Dein Sieger im Zeitnug-ijuniiculauf l'.'.'td vitn einem auierikanisehell Sport freund ". ,.Kiu ^roßaiiluer Kerl!" -a::tr DiH aui-rkeiuiend, wahrend üenjamiu erTreut «las Armhanit über-treifte. Daun veiab-ehiedeteu sieh ilie beidr-u l'reunde ha-tti: M»ieiilauiler. \m späten Abend wollten -J-- sirli uiederlietfen, um ein I» J*-i<j*-- \h-e|»ed-frs( /u verabreden, da- |{eu[amiu seinen Kulleren nud d'ii /ei(nug>(uil'4eu ih--. ..Sjieeil" ZU ^eben beab-iehti^te. Kräftig sellfilteilen sie sieh; die llftiitle. und wenn man ihnen jetzt ge-agt hätte, unter vveleheu rm-tändeu sie sieh er-l tage laug später nieilerx-lien Mdl'ien. würdili weder Heu uoeh Kill du-* geglaubt haben! / XXII. Im Ilause HeereUst<-iu tu Üt-rlin erfuhr mau den ^niLVii Sp<irtsu'g tle«i \er|otv«e« S*dme-* ihireh die -lüiiui-eheu (iliukuiin-eliai:riife Dudn- und seiner Kameraden \«>in ...I.S.W", die die .Morgcubläller bereits gelrM-n ballen. Kiner der /eiluniien war -tigar RenjamiiH lUhl herüber^ekabelt worden. Als Alexander ezu Cesiehl brUaiu mul ilie l nler-ehr'lft las. meinte er ^inir kmv: ..\\ er' i-l si'bitil Hain- Ruth V Aueh ein näri i^eher Spnr|fe.\. wir mein Herr Sohn! l ud was hat die Abjagerei wieder eiupebrariif 'i Xueh nicht fünf l'femuge. Der Kiildn-i lili! iher und die llaudolnli büeli-e. vmt OnKrt Jacob wären mir lieber »rwiwt» aU da- »iiir/.r blr>dsinuii:i- (lewäseh. dadie /eitnngen aus dem biLseh.'u Cercnne inaeheii!" ..l'iude ieh auelu Onkel!" In-täligle Maufreilu l'erliui. S<-il vier \\ neben durfte ei auf der Hank im Xameu Alexanders mullicreu. und das hatte -eine rherhehlieiiKeit in »eh h;-f räehtlieh verstärkt. Ii au lto-i staiul uaeh w'w vor mit ihm auf Krieg-fuß. doeh ihre \\'aruung. dem jungen Italiener uieht allzu gi«ilv> Vertrauen i-nt^e^inzubliimeii. weil er de-se« nieht wi-rt sei. war bei Alexarnler "tauben Ohre» beL:e»net. I»isieh die Sache mit "lern Oemfi-e au- I lolhuid ereignet hatte! Nur in den ganz gn»Lv-n. vuruebmen L<.'hi'usmiiiel«eseiniflen des Iterliner Westens konnte mau um dnt-r Zeit für sündhaft teures fleld llhuueukohl und fri-< hm Spargel Laufen, als Maufredus liekaimlcr in Krseheimmg trat. Väu Laud-mami \uu ihm. ein tmtersel/.ler. derber .lun^e. di r -ieh nach Holland verheiia|e| halle und dmi eine (•eiuü-efarm betrieb. Kr war uaeh Deulsehlanil gekttmmr». um Abnehmer für seine Kr/.rugnisse /u finden, und hinherfreut. als er in lierlin '/ufälliz seinen um ein paar .\t\\\rv jüngeren Sehulkameradeu wiederfand. Sofort schleppte Maufivdo. ihn zu seinen Verwandten. „,,,( t\\r ein^eweeklen (•euiüseprobeu. die der Ausländer-vorzeigte, sa^leu selb-l der überkTili-ehen Ro-i Reereitstein zu. Dabei War die Pr.-Kfnrih'rung di»>e- Mar-ilios durebaiis nicht nhertrieben. ..Krkundi^e dieh erst über ihn. Manu!'" riet Krau Itcerenstein.* aber Alexander wies sie kurz ab: ..Darüber verfault «las ganze (lemü-e! Mir genügt, da JA Manfredo' Marsüios genau kennt, und außerdem habe i'eb di-ine evi*igen (Jlierlieiherei<'U ge»en *leu .!\iugeu satt! Niehl", was er int oder vors'hläüt. i-i dir leehl. Damuß eudlieh mal ein Kode haben. Im übrigen, was hab* ich denn zu verlieren? Das fh*ld braucht' erst bezahlt zu werden, "wenn die Ware in Rerlui eingetroffen ist!" läuige Tage spater verständigte ein Anruf von Reerrn-teins neuesleiu Geschäftsfreund, den Markthalleuhändlcr. daß die Gemüse-eiiduu^ eingetroffen sei. Sie könne sofort uhernniuiucn werden. Ito-i Reeren-^lein war iN-n its von Hait-e fortgegangen und Alexander als Zeuge vor Gerieht geladen. Kr hatte Manfrcdn : einen llarsefieek au-gehäudig:, damit er fthtmeiikohl und Spargel abnehmen könne, und ihm immer wieder ins Gewissen gercdel. das Gemüse v»o; Kmpfang wirgfältig zu prüfen- . Als der Händler erst spät wieder nach I lause kam, war sein ganzes I leim in ungeheurer Erregung. M.mfrcdo Rcrliui saß leielieuldati am Keusler. die Hausti>ehter lief verstört hin und her.: und Uosj glühte wie im Fieln-r. —letzt kannst d>i sehen, .wie du wieder zu deinem G»dde kommst', rief sie dem Eintretenden zu. ..Redank1 d'ieb )»ei deinem fann>^<rn Gehilfen, daß du es für niehts losgeworden bist! Neppen hast du dieh lassen, wiir ein dummer Junge!" Nach dieser langen Vorrede kam heraus, daß der ehemalige Sehulkollege Maiifrrdn* ein von drei Staaten gestiebter, gefäbrliehrr Hanenifänger ge- . worden sei, «ler durch einen klugen Trirk «len jungen MeiiHeheu * um den Scheck geprellt hatte ... ..Wie ieh bei «ler Rank angerufen habe, um die KinlöMing zu verhindern, war es natürlich längst zu späll'; ereif«*rt«_nirb <Hc empörte Frau weiter. .,Ivh hnb* ja noch drn\ ganzen Sehwtiwlcl erst erfahren, wie der dumme Ren gel zu mir nnv den Stund gelaufen kam und mir allc-s erzählt hat. Nalfirlieh winl pein Vater uns den Schaden vergüten ii'iü-wn! übrigen*» bnix: ich schon, nach Messina telegraphiert und um «Ins Reisegeld für Mnnfre«lo gebeten!" Sie warf ihrem Mnun~ uml' Manfreiht einen vernichtenden Rliek zu iiiif] ging in «Ii« Küche. Da« italicni-che Aln nteiier batle sein jähesi sirlmierzvolles Ende grfun«Ien. Kaum war dir Erregung «lieser Stunde ein wenig abgeebbt, schneite — wn* bisher außerordentlich selten ^vorgekommen war — Dodo Fürst in «He unglaublich ungemütliche Stimmung herein. Sie brachte neue Zeitungen mit, die alle üImt R**njnniins I-eistmig berii'htetcn. Dann hatte si«* ein«- lange, merkwürdige Aussprache mit Frau Rosi. in deren Verlauf diese versthiedentlich «len Kojd schüttelte. Schließlich, nach einer kurzen Rücksprache mit ihrem Mann, «ler unruhig im Nebenzimmer auf und ab lief, sagte «lie gutmütige Frau: ..fwrniaeltt. Dfwloeben! W#nin Sie die Einwilligung von Frau Vdnfehlen zu Ihrem verrückten Plan haben. miII ei meinem Allen und mir recht sein!" Spät am Abend rieT Hanna Vanfchfcn l»ci Beeremteius an und verlangte Rosi zu sprechen. Es war nicht viel, was sie ihr mitteilte: ,.Dodo ist l>ci mir und bat mich, persfinlich mit Ihnen zu sprechen. Sie werden sieh wun«fcrn. wie weit ich meinem starrköpfigen Mündel entgegengekommen bin; aber wn* soll ich mit, ihr machen? 7eh erkläre mieh also mit dem. was ihr vorhabt, einverstanden!'* .."Wenn das nur gut ausgeht", seufzte Rosi. als sie wieder ins Zimmer zurürkkam, uml sank in den nächsten Sessel. Ihre Konkurrenz in der Markthalle aber sagte: ,.lnmwr was Neuemul Aparte»-, diese Itcerenstein*. immer was Neues!" .* —; lau l'akcl /Teilungen unterm Arm, die er u»lerwej;s, gekauft halle, kam Renjanu'it mit einer kleinen Verspätung «lie seclisuiHltlreißigt«' Straß«* eutlao^. /weiittal' war «*rvon /eiiuugspuii;en erkattui worden. Daun halte «> jedeVmal I lätidc-t'hmtvtu mal einen kteinen \h*ie*vhvnaiifl:mf "gegelH-n. vb*' ev >\v\\ vvi» ,|er to-inaeheu konnte. ...Xachlier -eh ii ihe ieh au-führt i'eb nach I lause., und .Dmto -i hitke tt Ii - «he /i-iiiinucii mit meinen . Itildern". murmelte er n.r -.ieh hin. aK er an t iu-'in l'o-lmnl voroherkaui. .A iu\ in die llov^ei v --ehe ich auch- .Niehl etwa in der I loffnuug. < )uk> l .lae«ibs Sill»er-aehi-u wiedn/ufindn.' -anu er weiter nach. r««. vei tiiekt bin ich nun dorb uiebt. Aber v ii tteiehl stöbeie ieh etwas Mniliilirauf ' aiuh dawäre herrlich, l ud Kreiiagnbeml hör«- ieh mir in der Kiitamn-I -Sviia»oi;e Tn-fidls Predigt .tn. Naeblier lulle ieh ihn. mieh mil zu,-ti li uaeh' Ibuise /n m-luuen. Ich habe »olche Selnv-uehl. mal wieder eine g'jte \iuhteht zu üinießen und "an i-inem riel-tig gedeekli'ii (■'icila-abenib 1'i-cb' '"/ii sii.en . . Hb 1 >->-(.. \>.,U\ -ehon Krim \ auh l.leii ist l* Ach w.it <li<' ..l'alii-liua'hj;' i i »u. dir^cr. 'I'moi mimI> inii; behilflieh -«•"iii. daß ic)i /it den' \o—«liriihio^-Uiinipleu aoeb ohne hinge** Tl .iU'iu" /ll^i'la--eii Wei de. I >a dl ilben wai |e| ei ja sehon Irtdh.. Mr. Itidder!- ' '. l)ie lei/ien Worlr h:t!hlien laut über ilie Straß.* gerufen,' int -elbcu \imeubliek. al-* von der anderen Sriliher .rin riesiger." „d,u.ki:lh!aih-i H<db> Uoic Viubo-:. de^en Kah.er Tom lebhaft zuivinkte. Sekundenlang ' Ii. ß «ieh .h riv. der das Aulo sleiieile, »bleukeu \\\v\ \»-Vgi»ß. /U Impeit. lu »Ue^eu» MometVl lief IWuj.'ioiiu lh-creu>tein g«-i adenwe*:- .in d«*u Wagen hinein. «Ieh Jerry /in* Seidriß. ohor ihn Iiide--i o -j.mi/. sl«»pp<*u /u können. \\HI- AU habe - lr uieniats eiua-* amb regekannt. \ei kaufte Dodo l'ni-l tili ii «hon ein \ ii [ ti t j.iiit ()!•-{ nn<l t o-unis** an Alivuielir ll< « i rn'it in- S:;utd in ilei Üi litu i /r nl ralmm klluitle. Ilm* glejt Ii iii.il'icrerrondlii hki-'it o»n! 'Iii' Seit-.ition. von ih'r 'rm-hler des m i-Io.Ih neu Hankier«. I.'ni-l hedieiil /n wenb n, hatlrn die allen Knuden wieiiei /.n ll.-t-t eu-l'-in-' /in ückgebraehl und neo - an l"ekt. Das ,juu»e Mädeheu halle, -« il es hei R.-cien>-1,-iit* aihiihie, viel \ou scinet allen, Ix'sehwinglcn l.eiehtigkeil /uiiul*. geviounen. die es nach dem Tode de-. Vater* faM^-iym/. einj'.cbiißi, W iiiv in den letzten \\ o« In n nur .ein wiu/igei- Karlengruß aus Amerika bei ihr oder Henjmnin- . Fitem eiligetrtkffeii. hätte Dixlo^ieh mit dem l m-chwuo^ in ihrem l.eht-n eiui^ermaßi ii au-.-o)nieii koin» n- " ..Dil- \ntei il.iin--r. dmen jetle groß '. »«i11 liehe ■ J.« i-rnii:*, iniponierl. werden Heunie \*.eilig . Zeil /um *-r|ireiben la->-« n". L*iobi lt4sie, .A'ielb Ich: hat er jetzt nicht nur eine große t'o-ttinn gi*fuiuleik. sondern -eine Mabet da/u! DmiiiiiK") Iling". .-ehalt -ie -i" h dann. ..v»aküniuieiI ilieh daalles, ""ftenponin denkt ••csliiimil. «laß ich hinge \ erbi iratet bin. \ti die Frau v oii l'ran/ Aaufclileii. den *-!- niemals aU-s|ehen knunle. hat er i*ichcr li* ti keine \ ei anla—uiig. >n -ehiviben!'1 rlin-s' Mits» Wie -ie. -ivh mil \\ tiltvr \\ angcmaim in \ ei t>indiijiir. der -ein Training beendet, halle nud kreu/ und ipier in Kaliforuii'Uiimln riei-|e. So kam dhr Seit reiben rr-^t woeben laug -päler in •einen Ite-il/. A\ ii'der blieb Do^lo ohne N.ieb; ieh( id»«i" Iteujaniiii. Sie wußte uieht. was sie mivon hallen HtHte. Als die Klappide-- IIriefka-|cu-> ii Ii liiiiti i ihrer Nachricht ••»•m li!o-.si-.n halle, sehlii^. is % iermal vom Tnini.' ...h'lzt ist es in Amerika /rhu*', dachte sie versiumeu. gerade a1* Dr. Ami Haider, die t luior*iiu. in ihrer l'rivalkliuik am Stuvvesaiil l'ark /u Dr. ,h»- Tiefoll sagle: ' - ..(ö-uau zehn Ihr. l'üukiKch wie immer; lii*her Freund! N<«eh dazu am Sahbul!'*. f ..t ud unser I'nlieniV | |al -ein l'elinden sieh Weiler gebcf«'rl?*' erkumli^le sieh «ler Itnbbjner eifrig. D;h ft ingi -i luiilteile (ti-sicbl der bekannten Ärztin /uekle., .. Äußerlich ist Ih ereilst ein vfdlt.ommin wieder ZiHjimuiengefHi'kt. Doeh s«t große 1 Mühe Tom und ich unsauch gegeben haben, ihm bt [zubringen, daß seine Heim* von dem I ufall glüeklieherweise gar uieht betroffen wurden, er glaubt uns m'ehl. Die Wirkung des Nervenschock*«, ihm der ninie Junge vur Sehieek erlitten hat, aler unter Jerry** Auto zu rollen dnihte, hält au. Traimi.'iii-i-h«* ^'nirii-r nennen wir Arzt«, «lieseu Zustand,'1 Tom Riddei- \hii:er zu einer Zigarette. ..Den Schock müßte man mil . cim iii Sehoek vertrcilten können*'. t*agle sie uaelah-tiklich. .,ManehmaI luibeii --iilehe .Jiis/euieriingeu" m'hoii Wunder gewirkt, wenn die- 1'attenlen besonder* zugänglich «lafür waren!** . Der Rabbiner lächelte. .A'ielleieht* hal*- iili ihm Wunder Ih'i* mir'*, sagte er sanft mit einem Rück auf seine Aktentasche. Die Ar/lin nhül leite bekninim rl «len weißen Kopf. ..Niehl einmal.das Sehmer/.eu*g«ld - ein Sih«*ek fiber ilie^-lhe Kumme, die Jerry dunh «Iii* Welle auf Ih-ii gewonnen halle, hat Ihn aus seiner Apathie aufgerüttelt. Vergehlieh nuchcii wir alle dem armen 'hingen klar zu machen, was er jetzt für sich tun kamt. Fr gibt uns immer mir dieselbe Autwort: „Für mich ist allen aus! (will hat mich grausam getlrafi. Ich kenne «liineii Mr. Fowlcr nicht, in de*«**» Wagen ich am hellen, lichten V«i> miftag wie ein. Idiot hineingerannt hm! Wenn er kein reicher Manu ist. geht ihm um llimmelswilleii den Sclieck zurück. Kr soll mir dann nur soviel leihen, daß ich mich .üImt Warmer halte, hin ieli wi«-«lcr als Fnlirstiildführer arl-ettcu kum». Daran wird mieh ja mehi lahmes Rein wohl nicht hindernI'* Schweigend halle «lei Rabbiner die Erzählung der Ärztin augehört. Dann öffnet« er die Aktentasche und ließ sie «Irren Inhalt sehen, betroffen bliekte sie darauf nieder und sagte nach langem Nachdenken: .,Mö»h*eherweiMr wäre da ei» Weg zu Rru* Hei/iing. Aber trh weiß nicht, ob es sieh mit Ihrer Würde. aln .Rabbiner vertragen würde, ihn einztis«:hlagcn. Tüten Sie ex ^- könnte hiVIi an „ «lern armen Junten vhdleieht wirklich, das Wurulervidlziehen, von dem Sie vorhin sprachen. Kr hat einen Freund im 1'iilitz.er Ruihfing — nein, nein, nicht Tom — einen Falirsluhlfiihrer, Rill Trevor, emen prachtvollen Ih»y.- Tag für Tag hat er verstirbt. Rcnjamiu aufzumuntern, nie ist es ihm geglückt. Man müßte ihn sofort ihirch Tom* Vermittlung vom Dienst freimachen und hierin:r kommen lassen —• aber erst hören Sic meinen Plan, Trehdl!'* - t v Itlaß und htstlo* blickte Renjamin Rnerrnstein auf die spieleiuleu Kinder im Sliiyvesantpurk hinunter. Kitt kleines Härtehen beschattete seine 01/erbppe und verdeckte die slörciule NarU-, das einzig sichtbare Zcirlicn «les Unfalls, «len er erlitten. -(Fortsetzung folgt.) Gruppe- »uc Synagoge irru Synagogenverband Rrrlin. . Sonnalirml. K. Februar, 'abend* H L'hr, im TrausaalT* Oranienburger Slrtitt« **}, Vortrag «les flerni Rabbiner Dr. van <fcr Zyl: „Aua «ler Weh des Tülmud**; Mmtikali-*ehe UmrahmungVOberkantor Co Dänin. Kintritt frei.

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