Jüdische allgemeine Zeitung
- Journal
- Jüdische allgemeine Zeitung
- Volume
- 16 (1936)
- Issue
- 4 (22.1.1936)
- Date
- 1936-01-22
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/4109741-2613419-2613423--628-2615491- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
dm Oudüdicfi. QeutvH.de- 'ß&i&L Kartoffeln für ()*(* lliir^l>cilDrfti^i-n. Jui Laufe dr5 .Juniitir ^il»t die Jüili^clie Wtutrrliilfi; «Irr .lüiji^clicn Ccitirimlc zu Hcrlm »Jen von. ihr Ijclnulrn J liJf-.h«-dürfli»rn «in« ziimIIzül-Ijc Ki:Im:ii.sniiUcInilioii, uwl v.wnr Pfund K;iiloffrIii jini Kojtf. DjVm* KarioffclverMirgiiii-; <:rfi»I»i utIm-u der HiiiMijieii \\ intcrliilfsi ziUnltnij;, ilamit dein furl^'hrniciidctr Winter dir N<i( der lUlfslirdtirfii^n immer -iihISit wird. Dir VW-Mirjiuu;; ali«-r llilf-.- )>ci}rtrfli^(:u ist mir iiiöglii.'li, ivr.iui fil»rr das ulilirln; .\I;ilA liin.'ius Opfer vi», ji;drrij).-iiin ^clirarlil wrrdni. Jeder M'tide .-h» ra«rii wir* iilü^lieli i-iur' Sjtriide der .lfidi*M:ln;ii Wiiilerhilfr. |>je Pi»-,t- M:]iee|autmtner. i*t 'J3-H(i, die C*eät:härüht«*JU' I»«find«l >vc\\ i'.'l. . Ito.sensiraU«- 2-4. _l . Serjl-rlic W'iutrrliilFi* vFmi«Ie im Winter". 'J. \ rnnirtl.iIlling: üyna»«»e I,<vely,mvr.f ralV 7/ü jun 2.1. Januar, 20 Ihr. Milu.: XVolf^an» JlrelM-lmeider (Cell»;, IAH Dyuioiit (Kla\jrrj, Paula (.ullmmui iGoang), O.^kar Gutlniaim 'Klavier). 1 li'Idi: Marx ^Jti'/.itjiliitii;, Kurt OiijHüilieimer (\ i«liin:j, Alexander Samuel (Ür»el;. Ks spricht HerliUnnwak K«z«\ver. Karten an 1 lilf^hrdürfti;:« .iineiil-rhii.-li: Turmstraßc 'J, IV>taIi>zzi-.lr:iLV- 14 1.1, ISil/jtwsinißc16/Hl. ihlmi-lnil.V 2. — 10. und II. Veiaii>talliiu»: l.o»enliaus K-Iii->l>lraße 10, am Ii. Feliruar; Kinder-Xarluiiitta«: 1:1..'J0 Llir, Imitier A)»eml: 20 llir. Karlen an* Iiilf>liedüifii»e uneiil»rllli-.li im JW |J.-ltezirk V. Sir»li.zrr Straße % im.JWIh- Itezirk JV, 'MfuirficuLT Straße 'S?. Das. neue Heft drs „Murren** warnt in -einem JVitarlikW „Mikrokosmos der Weltgeschichte" da\or. die lieuii-ie l.a^e nur in Auultijzie früherer Situationen der jiidi-vlii'n (•«seiiielile zu sehen — >-w o lal^fieldirl) die Keime der Ankunft Iie»rn, da» kann er*t die Zukunft--seihst entscheiden. Cri^ori Landau arheitel als .ichiipfuriseln-ri Muineut der jüdi->chen Diasmira die iiuiemi t'urute.ti des •hidenluins heran.", die es, im L'ntei>elued zu anderen fjencllsehaft liehen Hellichten ähnlicher Situation, zu eigener Produktivität licfähi;:! Indien und stellt als ihr Kennzeichen die (M ^laltun» einer trharaklerislisehcn Miztaleu Ktlrik und einer ,.Krd^ehuuden- Iieit*' feal, die die ICrlüsiui^ im Lelwii seihst er»ihl. Hans Itaeh verfolgt die Kulwiekhiiig jüdischer Mciuoircuuerke von der hihlischcn Zeit Iiis au die Sehwidle der 0«euwarl. l'iue Novelle „Der Gezeichnete" von Jakob Picard, 'eine Studie \ uu -Johanna Midinelfs fdier dir (Milemsajie, ein Aufsalz, in dem \a:o Hir.sHi das itial Meude.le Mm-hi-r Sfurims uaeji/.eiehtiet, ein Ireilraj: von J.tüz Weltuiaiui filier „Jüdische Cherselzvr'', Chi^sen und Huch- . l>e>j»ieciiun^eii hüden den weiteren Inhalt de* vielfältigen uml lesenswerten Heftes. Orr Svnapi^envorstand IUke.strafie \eran»laltet auf Atin-gnu^ fies Synai:ojien\(:rhau<le.s, Gm|i[ie ItykestraLV" N, im. Januar und . I'Vhruar sechs X'iirlra^ji-AheiKle in der Syuaj;o^e. deren erster 'am Sonnaheud, dni 2.1. Januar er.-, ahends!{.'!() Llir. stall findet, itahltinalskaiididat Kurl Klajiphfilz s|uielit üher: „Der Sinn der ^reli^ir^en (Jrhrihirhe". . Musikalische L'inraliiiuing: OlM-rkanttir Ahlheck; Harmonium: Hermann Schwarz. <9ottt0i)imltt in den Synagogen mit neuem Ritus .Freitag, 24. J a, n u a rlft.4.1 Uhr: Liiiden-traße v\\'cyl). I'Viedensteiui>eI (Salier). ' Kidduscli für Kinder, /weiter AIm-ihI- ^otlodiensl: Friedetisteni|»el: Adler. Ut Lhr: Neue Synajioge. I.ützowstratM- (Sahimonski); Auselil. Jugend feier, Fasauei^iralV- (Swar>c!ifky), auschl. Juj;eudf<rier. PJ llir: [.^vctzowstraüc 'Hanilmr-ii'r). SrimiaIkendorf. l'J.J5 Lhr: Priu/.re»i'ntenstraßc (Graf). LilH-rale Syna-;o»e Norden, Schönhauser Allee—162. P.U.1 Lhr: Loeucuthal, Liherale Synagoge Osten, Kais^^r-^traße 30. 19.30 Llir: I^-vy. Liherale? Synugoge Nordost, i'renzlauer Promenade 17fi. 7JHI Ulir: {Jm'tz. Liherale Synagoge Westend, Kaiserdamm Iii, PJ.L1 Llir: Kassel. LH>eraIc Synagoge Wedding-Heiniekcudorf. -Triflstrat^e 63, PJ.30 Llir: f^M-'h. Syiiagogeiiverein Weiliensce, 18 L=hr- Jüdische HeÜgionsgemeindi* Oiarinttenhurg, ^Schulstr. 7. 16.4.1 Llir: Pfiiiüst. Jüdische ltefornigcmciude. Joaehiuisthah-t-- slraük- 13, 18.30 Uhr: Goltschalk. S^i n n a bend, 25. J a n n a r. (Ncumondweihc); liau|>tgotlesdieusl 10 Llir. Neue Synagoge: van der Zyl. lje\etzowslratx*: Hirsch. Lil>eni[e Synagoge Norden: Txiewcnthal. Liberale, Synagoge Osten: Lcvy (Finseguung). Jüdische Keligionsgemeinde (liarlottenhurg! * y.3() Uhr. Syiiagogcnveryiu S\'eil.M'iis*'e: 10 Lhr. Sehnfterklärung: Mcycr. Ansehl. Oueg Sihal>hl der Jugend. S o n n t a g . 2 6. J n n u n r. Jüdische lteformgcmrindc. JnhannisstraLse 16. 10.30 l'hr: Üosciilhal. Marion Koegel in fieben Sprachen Der Jüdische Kulturbund hat .Marion Koegel die'Fhre erwiesen, ihr einen eigenen Abend und den Hechsteinsaal einzuräumen, getreu seiner Mission, auch dem Nachwuclis Boden zur Fuiraltuiig s*ini:.s küu>lleiiseheu Ücnifes /u liaffen. Oh es richtig war, jetzt schon Marion aU Dchi IL zur aljeniifüllcndcu Zentralfignizu inai'heu, nml> brzwnfeUi werde». Niehl wenn man den laM-ndrn Iteifull de3 Puhlilvimis zum Maf&Mah niinmt. sondern aus Kunst pädagogischen (irüudcn. .Marion Koegel hat sieh bereits einen großen Kreis \ou Anhängern geschaffen. Aber dieses. Publikum ist eine Gefahr für die junge Künstlerin, indem es .sie in dein Hewußt.-ein stärktbereits ein Star zu .sein. Als Marlon Koe»el \or etwa einem Jahr, von der Jüdischen Küiistlerhilfe betnut. fast mit dem üh-trjicii Programm in Ilerli» T.groii heniu-kam". um in der Plakatsijtrachc der Künstler zu .si»rechen. hieß es an dieser Stelle; ..Sie darf sich nicht durch den frenc- Iw-heii lieifall ihres Publikums auf Irrwege locken lassen. Sie hat auch nicht nötig, Trutle' Hesterberg und lilandiuc Khmger, Josma Sclini und Dcla Lipiuskaja in einer Person zu sein. "Sie kann ■ Marion Koegel werden."' Marion Koegel hat in dieser lfcziehuug die Zeil ungenützt teniirrMirii lassen. Ihre Musikalität, ihre mustergültige Deklamation wird ihr niemand abstreiten wollen. Aber sie hui einen falschen, ribcrdcutlichrn Akzent der Darstellung. Sie spielt, anstatt Volkslieder *zu singen oder Chansons locker vorzutragen. Hilderbogeu. Nicht nur 'östliche und westliche, sondern auch .südliche und nördliche, in allen Sprachen der Welt, und koloriert sie so aufdringlich grell, daß die Naturfarbe verdunkelt wird. So macht sie aus einer süßen, innigen schwedischen Hirtenweise eine dramatische Darstellung des Salomonischen lloheliedcs. Flüchtig skizzierende, sparsame Gesten, ein Andeuten des Ausdrucks würden zur Charakterisierung ihrer Lieder genügen. Sic al>cr gibt sieh wie bei der Prüfung zur Aufnahme iii eine Schauspielschule, wie»t ein imaginäres Kindcheii auf dem Arm, geigt durch die Luft wie ein alter Spiclmami, verkörpert Ifabhna und jiddisches Theater zugleich. Sie bringt eüi paar entzückende Kiudcrlicdcr, englisch und hebräisch, aber auch ihre Kindlichkeit ist unecht, forciert, wie: das eingefrorene Lächeln, mit dem sie über Hcifall <(itit(iert. Lud sie UaX im Laufe des Abends viel -zu «luiUiercn. Marian Koegel kann viel. Sie hat auch Humor (,.Spanisehea Intermezzo", jiddische und .ehassidische Lieder). Was ihr entscheidend fehlt, ist der Mut zur Sachlichkeit, zur Einfachheit. Iii einem ihrer Chansons, singt nie: „Alles, was lange währt, ist leise". *X'ir warten gern,-bis Marion Koegel diesen Stil gefunden l»at. , E. Ta. Jofeph und Boris Schivarz hatten mit einem Programm, das die bekanntesten unter Mcrlhovens Yiolin-roniilcii umfaßte, den llcchsteinsuul zu füllen vermocht. I'ine durchaus männliche Auffassung bewahrte auch die ..Frühlingssonate" vor allzu einseilig lyrischer Anlage und verlieh den Durchfülirunge^i symphonische Kraft. Der innere Höhepunkt, wurde in der KreutzersonaLc gewonnen; ltoris Schwarz, der Sohn, bewältigte das berühmte Werk mit einer Selbstverständlichkeit der gcigcrischcii Technik, die Kaum Heß für eine wahrhaft mit reißende Gestaltung: an seinem Vater hatte er einen Partner, der, fern der Futfaltmig eigenwilliger solistiselier Allüren, sein großes Können mit vorbildlicher Hingabe in den Dienst des kammcrmusikalischcii Ganzen zu stellen wußte. Der außerordentlich herzliche Hei fall nötigte die Künstler noch zur Zugabe der F-dur-Uomanze. K. F.. Zugimfien notleidender Ärzte Die löbliche Absieht, zur Linderung wirtschaftlicher Not jüdischer Arzte beizutragen, hatte einen großen Kreis jüdischer Menselieii Herlius veranlaßt, einer Einladung der Abteilung Ärzte der Wirtschaftshilfe der Jüdischen Gemeinde nach dem Logcuhaus in der Kleislstraße Folge zu leisten, jfn seiner den küusl- Icrisfheu Teil des Gcscllschaflsabcnds eröffnenden Ansprache wies Direktor I (einrieb S t a h 1 darauf hin, daß die Hilfsbereitschaft der jüdischen Arzte sich stets in vorbildlicher-Weise gezeigt habe und daß dieser Ahend'cin erneuter Beweis dieser Eigenschaft sei, um so mehr, als der Erlrag der Veranstaltung nicht nur notleidenden Ärzten, sondern auch der Jüdischen Winterhilfe zugute komme. Von gleichem Geiste getragen waren die Worte des Kulturhuudintendauleti Dr. Kürt Singer, der ja selbst von der Medizin herkommt. Wenn die Arzte, die berufen sind, körperliche und seelisene Not zu mildern, in der heutigen Notzeit vielfach selbst zu ..Patienten" geworden seien, so solle diese Veranstaltung zu eiuem Abend des Mutes, der Hoffnung und der Zuversicht für. sie werden. Nach Ablauf-der „Sprc eitstünde" stellten sich die künstlerischen Spezialisten ein. indem sie ein erlesenes musikalisches Programm darboten. Boris und Joseph Schwarz. 1 lermanu S e h e y . Hosa E t k i n, Paula L i n d b e r g - S a I« - inu wurdefür ihre ge igen sehen, pianistischen und gesauglichen Genüsse rauschender Beifall zuteil. Für die heiteren Zwischenspiele des gcsclLsehaftlichcn Teils sorgten Camilla S p i r a als medizinische Sachverständige mit „Doklorliedcrn". . Dr. Willy C r o n c r mit Chansons und Sunitätsrat Dr. Alfred Pcyscr durch einen geistreich gcplaudertcn Almanach. Der Abend, für den nicht nur den Mitwirkenden, sondern auch den Veranstaltern Dank gebührt, dürfte seinen Zweck in reichem .\Iaße erfüllt haben. Für die jüdifche Jugend Ans der Arbeit des Eltcrnhilfswerks Einem Berieht des Eltcrnhilfswerks für die jüd i s <• h e J u g e n d über* seine bisherige Tätigkeit entnehhien wir folgendes: Die fürsorgerische Tätigkeit des EHW.. die streng überparteilich in enger \ eihinduiig mit allen anderen au Er/.ichtingsfragcu interessierten jüdischen Organisationen durchgeführt wird, isthi.-kcr in ziemlich gleichem Umfang Schülern öffentlicher Schulen kurz vor dem Abschluß — Abitur oder mittlerer ileife — sowie jüngeren Schülern auf den Berliner jüdischen Schulen zugute gekommen. Künftig wird sieh das Schwergewicht zugunsten der i ü d i s c Ii e n S e h u I e n verschieben. Insgesamt wurden bisher etwa 1000 Schüler betreut. Dei Schwerpunkt der Arbeit liegt —entsprechend dem Aufgahenkreis, den es sieh bei seiner Gründung gestellt hat — in der Gewährung von Unterstützungen für Schulgeld, Fahrgeldern zur Schule, Lcrnmittc'buschüsscn sowie gelegentlich auch in der Gewährung von Beihilfen für Naehhilfe- - unterrieht, der übrigens dankenswerterweise auch in einzelnen Fällen unentgeltlich von einigen Pädagogen erteilt wird, die sich auf diese Weise den Aufgaheu des EUW. zur Verfügung stellen. Zurzeit 4\erden an etwa 50 Schüler laufende Unterstützungen gezahlt. Diese Zahl kann zunächst leider nicht erhöht werden, da mit ltücksicht auf die dem EHW. zur Verfügung'stehenden sehr beschränkten Mitlel bei der Bewilligung ein sehr strenger Maßstab angelegt -werden .muß und zurzeit alle verfügbaren Mittel vergeben sind. * Von ebenso großer Bedeutung wie die Schulgcldzuschüsse sind, die Beratungen von Eltcru*und Kindern. Sic erstrecken sieh nicht nur auf Fragen der Schule, sondern auch auf Fragen der weiteren geistigen Entwicklung der Schulentlassenen. Die enge Verbindung '/.wischen dem EHW. und seinen Schützlingen fliier die Schulzeit hinaus zcigL sieh auch darin, daß auch mit den im A u s I a n d , meist An Palästina, lebenden Jngcndliehcn die Verbindung großenteils aufrechterhalten bleibt. In diesem Zusammenhang sind auch die I Ieiniabende zu erwähnen, die eine Gruppe Schulentlassener in zwangloser Weise etwa alle drei bis vier Wochen in den Bäumen des EHW. vereinigt, und bei. denen die Jugendlichen nach eigner Anregung Fragen jüdischer Bräuche und Geschichte, Fragen der Kunst und Literatur in Referaten mit anschließender Aussprache behandeln und Berufserfahrungen austauschen. * .Für die Eltern besteht schon im zweiten Jahr eine Arbeitsgemeinschaft beim ..Jüdischen Lehrhans, in der pädagogische Fragen unter Leitung erfahrener Pädagogen erörtert und geklärt werden. Auch mit den angehenden Pädagogen" ist das' EHW. befaßt, da ihm. vom l'reuß. Landesverband die Prüfung der Stipendicu-Couehe der ■ Besucher des Berliner Jüdischen Volkssrhullehrerseininarübertragen wurde. ' Der Mitgliedsbeitrag für das EHW. ist so niedrig bemessen (zurzeit, nur I.— UMl vierieljährlich), daß Jeder, der an der Erziehung, der Jugend interessiert ist, mit anderen Worten jeder erwachsene Jude, dem EHW. beitreten sollte« Die geringen Mittel, "die auT Grund dieses sehr bescheideneu Mitgliedsbeitrages verfügbar sind, werden ergänzt durch, Patenschaften und Spenden. *Ks ist dringend erwünscht, daß die Zahl der Mitglieder erheblich steigt und daß viele Palcuschaftcti und Spenden zur Verfügung gestellt werden, um die zahlreichen Schützlinge in den Mittelklassen der jüdischen'Schulcn bis' zum Abschluß durchzuhalten, um ihnen eine gute Lebcnsgrnndlagc zu geben. Anmeldungen von Mitgliedern, .Patenschaften und. Spenden in der Geschäftsstelle, Kantstraße 158, Gth. I (J1 Bismarck 7761). Post-. . scheekkonto Frau Uli Mitlas, Elternhilfswcrk, Berlin SO 36, Konto-Nr. 17KJ44, Berlin. GuAav Zamory 60 Jahre alt lW Vorsitzende des Wohlfahrtsbezirks Charlottenburg. Gustar Zamory, beging am '20. Februar seinen 60. Geburtstag. Seine slctc Hilfsbereitschaft, seine energiegeladene Persönlichkeit und sein allen sozialen Nöten_ aufgeschlossenes Herz haben ihm im lleich jüdisch-sozialer Arbeit' ein weites Tätigkeitsgebiet eröffnet, das er mit der gauzen Zälügkeit und Lebendigkeit seines Wesens bearbeitet. Die großen Erfolge, die Gustav Zariiory auf diesem Gebiet errungen hat, rühren nicht zuletzt von dem Umstände her, daß er sieh vor der Verantwortung nicht scheut und einen einmal. für richtig erkannten Weg konsequent bis zum Ende geht. Auch sonst steht Gustav Zamory im Ehrendienst der Berliner Gemeinde. Er gehört dem Vorstand der- Synagoge Lcvetzowstraße an und setzt auch auf diesem Posten seine ganze Persönlichkeit ein. Der großen Schar der,Gratulanten schließen, auch wir uns au und wünschen dem jugendlichen Jubilar noch eine lange Reihe von Jahren ungetrübter Schaffensfreude an dem Werk jüdischer Nächstcnliel>e. . . BERLIN ttnpieMmswecte JSezuqsqueUea BERLIN SONNENDRUCKEREI Berlin-Charlbg^ Wilmersdorf er Str. 52 C 1 Steinplatz 1128 Drucksachen jeder Art Eigene Konditorei und Pnllnenf abrlktlion Spczialität.inPrjpcru.WicncrBackwarcn la bittere Pralinen. Wein. Teeu. Katfeeßebäck-Sonnt Kuchenvcrk. von 2-4 Uhr. WAGENKNECHT Berlin W IS t Olivaer Platz 9 J 1 Bismarck 4369 M Autobereifung | M Autovennietung | Tankstelle. Vulkanlsieranslalt. Zubebßr, Rulsehnieverfaluen (.Sommern) Gebr. Riabenfeld Berlin W„ Joachimsthileratr. 22. J 2.1744 .Barlin C, AleianlBretr. 30. E. 2 4976 | Auto-Fahrschulen | I Buchbindereien | Auto-Fahrschule „Sport" Inn. Sharing. Martin Burapal Wilmersdorf, Kaiserallee 48 H 6 Emaerplatz 0425 | Autotanksteile | Tankstelle Kaufmann Wilmend. OinabrDckerSlr.2-4. Lid. Ir H. Öle. Fette. Belriebstof Fe. Autoreifen Edwin Rothschild gepflegte Wagen, oilcn und geschlossen Stunden oder Kilometer billigst C 1 StBinplati 4949 OTTO Herfurth Charl. 4, Weimarersir. 31' C 1 Steinplatz 3595 Einbinde, Alben, Uappan, Kasten l <0H6otietaH ßxittgi Qetvinn! I Freudenberger <RiF> W 15, Kaiserallee 22° Tel.: J 2 Oliva 3314. ,F 4 Köpenick "111 I Bürobedarf HERMANN ZERNIK!Ze ichenmatcria! Gastwirtsartlke! Chatlbg. Kantstr. 128.'Tcl. Cl 6209- Oscar Wolff W Burobedart. Papierwaren und Budidruckerei Große Auswahl - Billige Preise Berlin-Friedenau, RheirutraSe52 H 8 Wagner 1241 [ Fleischereien 1 Rotheihlld NcM. Rai C I 5550 Inb. Heischermeiiter Beora Bach Kantstr. 129a la Fleisch - und Wnrstwaren Ernst Boer Charl.Sraalitr. 25, J E 0636 l*'-J ff. Fleischu.Wuretwaren. fleflQge I | Bücherrevisoren | M . Friseure T | Damen - Frisier-Salon Egon Markowitz Berlin W 50. Tauentzienstr. 9 B 4 Bavaria 3888 M. d. J. 0. Kohlenhandlungen | f Schreibbüro | X Franz Klein II KOHLEN HANDLUNG UariotOg.2.uhlafld!tr.25 (117972) E Konditoreien Emil Schubert C 4 Wilhelm 8373 Leonhardtstr.5am Bahnhof Charlottenb Feinbäckerei. Card und Conditoral Spei,- Butter-, Wasseru. Eier-Birches Papiere aller Art Packpapiere, Pappen NEU PA AG, Berlin O, MDhlenitr. 11, Ruf: E 7 Weichsel 4211 Schneider IE mrtn<Ubnj,riUk«iSckitlderMti.l«rt*ttti jtiii m W15, DOncldoricr Str. «8 BT. 1177 B*m~.l>tM*»*lmLm*ii*iH,l**.liBt. &fr.llM ilayl«.UtWrngemIm«IMall■ iwh)l| Tischlereien MOEBEL-KAMERLING Berlin N,Kastan!enallee56 Speise-.Sctllai- Herrenzlmmer, Küchen, Polstermöbel Mäßige Preise. Cassa auch Teilzahlung. „Schreibbüro Börse" Lyctientieim, SäV9 Abschritten, VerviellältlBuitRen, Diktate | Schreibmaschinen Sthreibmaschinen aller Marken Anu. Verkauf.—Rep. Beinigen im Abonnent. Älteste jüd. Fachwerkst.' tag. Fiiedr. Rothholl Chirlbg.4,WielandstMS CVSIelnpl. 433 Papier || Täpezierer | Dskorailons- und PolsierarttaliBn SsezIaliUt C0UCDBS I 0. Kranfeld, Ludwieklrchstr. 91 (a. d. Uhlandstr.) J 2 Oliva 51191 RICHARD FOBBE, Tlschlermstr. Charlottenburg, Schlüterslr. 25 (C2,0990) ■Instandsetzung von Möbeln and ■ - Bauarbeiten / Neuanfertigungen ■ Zigarren 1 Grfisate Auewahl." ZIGARET- TENfast alle Marken. Lieferung frei Haus W. Rasenbaum, Kantstr. 135 an der Grossjatage. Tel. C 1 4412 Berücksichtigen Sie beim Einkauf bitte unsere Inserenten!